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In der Klasse 7 findet im Bewegungsfeld Laufen, Springen und Werfen sowohl eine quantitative (messbare) als auch eine qualitative (beobachtbare) Überprüfung statt.
Mehrkampf der Bundesjugendspiele (Wertung nach Punktwertungstabelle).
Bewegungsüberprüfung: Hochsprung.
Beobachtungsschwerpunkte sind die drei folgenden Bewegungsmerkmale: - Bewegungstempo ist das Maß für die Absprunggeschwindigkeit und die Geschwindigkeitsmaximierung zum Absprung hin (bogenförmig in den letzten 3-5 Schritten mit Temposteigerung).
- Bewegungsstärke drückt den Krafteinsatz beim Bewegungsvollzug (Absprung) aus.
- Bewegungspräzision zeigt sich in der Genauigkeit des Verlaufs einer Bewegung bzw. in der Strukturgleichheit der ausgeführten Bewegung mit einer technisch optimalen Zielbewegung.
Verbindlicher Schwellenwert (wesentliche Knotenpunkte der Zielbewegung in der Grobkoordination) für eine gute Bewertung;
die Bewegung zeigt einen harmonischen Gesamtbewegungsablauf der Zielbewegung und zeichnet sich durch folgenden Strukturverlauf aus: - Temposteigerung zum Absprung hin
- Aufrichten aus der Kurveninnenlage (zum Absprung hin)
- gute Sprungauslage (z.B. gestrecktes Sprungbein vor dem Körper)
- reaktiver Absprung in die Höhe mit Schwungbein- und Armeinsatz
- Kippung um die Tiefenachse
- Bogenspannung (ansatzweise).
Verbindlicher Schwellenwert (wesentliche Knotenpunkte der Zielbewegung in der Grobkoordination) für eine ausreichende Bewertung;
der Strukturverlauf der Bewegung zeigt noch im Wesentlichen den Gesamtbewegungsablauf der Zielbewegung, beinhaltet aber noch drei der folgenden Fehler: - Keine Temposteigerung zum Absprung hin
- Aufrichten aus der Kurveninnenlage ist unvollständig
- Sprungbein ist nicht gestreckt vor dem Körper
- Absprung ist „langsam“
- Schwungbeineinsatz ist kaum vorhanden
- kein Armeinsatz
- Bogenspannung ist auch im Ansatz nicht vorhanden
- der Absprung erfolgt nicht in die Höhe (ein „Zurückfallen“ auf den Weichboden wäre in keinem Fall mehr ausreichend)
- Qualitative Überprüfung in der Spielsituation 3:1 oder 2 : 2 + 1 (High Post)
Bewertet werden folgende technische (Grobform) Fertigkeiten:
- Dribbling mit Handwechsel und Blick vom Ball, Passen und Fangen (Bewegung zum Ball),
Korbleger, Rebound, Doppelstopp - Quantitative Überprüfung (Positionswurf)
-Fünf Würfe von unterschiedlichen Positionen ( 5 ) rund um den Korb
-Entfernung: frei wählbar in einer „Hütchengasse“ (hintere Begrenzung: Entfernung Freiwurflinie, vordere Begrenzung : Entfernung -
-Freiwurflinie minus 1,5 Meter zum Korb) -Positionen: ca. 20 Grad zum Brett von der Seite (rechts und links), -ca. 45 Grad zum Brett (rechts und links), -90 Grad zum Brett -Wertung: Korberfolg = 3 Pkt. -Ringtreffer von oben = 2 Pkt. -Zielrechteck = 1 Pkt. -Zur Anwendung kommt die 15-Punkteskala der Oberstufe.
und taktische Fertigkeiten: - Spielverhalten in Angriff und Verteidigung, Spielverständnis, Einbeziehen des Partners,
Blick für Angriffssituationen, Position zwischen Gegner und Korb bzw. ballführendem Gegner.
-Fachausdrücke (Bootsgerät, Ruderbefehle, Bootsbehandlung) -Tragen der Boote -Rudern im Skiff – für die Note 2 muss im Skiff gerudert werden
-Spezielle Überprüfung: -Rudertechnische Grundlagen -Einsteigen und Ablegen im Mannschaftsboot/ auf Wunsch im Skiff -Einrichten des Ruderplatzes -lange Wende -Anlegen und Aussteigen im Mannschaftsboot
-Rudertechnik -Rudern in der Mannschaft oder im Skiff -langer Ruderschlag (weite Auslage, sichtbare Rückenlage) -freies Führen der Blätter über dem Wasser -Kopplung von Arm- und Beinarbeit -Körperhaltung entsprechend des technischen Leitbildes Rudern
-Ausdauerleistungsfähigkeit -Rudern auf dem Ergometer – -2.000m auf Zeit nach Tabelle (die Leistung kann über das ganze Halbjahr erbracht werden).
Verbindliche Schwellenwerte: Note 4: - Die Bewegungsteile werden in der Grobform ausgeführt
- Einsteigen und Ablegen gelingen ohne größere Probleme (z.B. ins Boot treten
lange Wende) - Aussteigen aus dem Mannschaftsboot ohne Risiko für Boot und Mannschaft
- Die technischen Elemente sind vorhanden aber defizitär ausgeführt.
Note 2: - Die Bewegungsteile werden in Feinform ausgeführt
- Einsteigen und Ablegen mit gutem Abstoß, sicherer Bootsbeherrschung
- lange Wende aus der Rücklage mit vorherigem Abstoppen des Bootes, leichtangekantetes Blatt beim Rückführen, stabile Bootslage
- Aussteigen aus dem Mannschaftsboot ohne dass sich die Bootslage verändert mit Einziehen des Außenskulls
- Die technischen Elemente des Ruderschlags können mit erhöhtem Druck korrekt ausgeführt werden.
a) Qualitative Überprüfung der Techniken Pritschen und Baggern
Pritschen mit Richtungsänderung in der Vierergruppe (Aufstellung im Quadrat)
Baggern frontal nach Zuwerfen des Balles durch einen Partner
Beobachtungsmerkmale:
Pritschen
- Bewegung zum Ball (Einnahme einer Spielposition, die ein "Spielen des Balles vor und über der Stirn" ermöglicht) - Handhaltung: Finger gespreizt, kein Ballkontakt mit Handinnenflächen („leises“ Pritschen), Daumen zeigen zur Nase, Hände nach dem Ball
geformt - Körper mit dem anfliegenden Ball beugen (Füße, Knie, Hüfte) - Spielen des Balles vor und über der Stirn - Ganzkörperstreckung nach vorn-oben in Spielrichtung
Baggern
- Bewegung zum Ball (Erreichen einer Spielposition, die ein "Spielen des Balles vor der Hüfte" ermöglicht) - tiefere Grätsch-Schrittstellung als beim Pritschen - "Spielbrett" ca. 45° zum Boden (Daumenballen zusammen, Hände fixiert, Arme lang) - Spielen des Balles durch Bein- und Schulterschub nach vorn-oben in Spielrichtung - Ballkontakt mit den Unterarmen
Schwellenwert „gut“: 4 der genannten Merkmale sind bei guter Zielgenauigkeit deutlich erkennbar
Schwellenwert „ausreichend“: 2 der genannten Merkmale sind erkennbar
b) Überprüfung der Spielfähigkeit
Die Spielfähigkeit wird anhand eines Kaiserturniers überprüft.
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