Termine

für die nächsten vier Wochen

 

02.02.12 - 3. und 4. Stunde in der Aula

Vortrag Prof. Dr. Wilfried Stroh zum Thema "Die Macht der Rede im antiken Rom und heute" für alle Latein-Schüler/innen der Oberstufe

 



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Auszeichnungen


Doping

Vom IOC wird Doping kurz und knapp in einem Satz definiert:

Doping ist die Verwendung von Substanzen aus den verbotenen Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methode.

Beim Doping geht es also um den Versuch einer unphysiologischen Steigerung der Leistungsfähigkeit mit Dopingsubstanzen, vor und während oder außerhalb des Wettkampfes. Die in der Öffentlichkeit bekanntesten Substanzen sind die anabolen Steroide und das Erythropoietin.

 

Anabole Steroide (Anabolika) werden synthetisch hergestellt und sind mit dem männlichen Sexualhormon Testosteron verwandt. Die chemische Verwandtschaft bedeutet auch eine ähnliche Wirkung. Testosteron wird in den Zwischenstellen des Hodengewebes gebildet und weist prinzipiell zwei Wirkungen auf:

  • androgene (andros aus dem gr = Mann), d.h. eine männliche sexualspezifische Wirkung wie Peniswachstum, Nebenhoden etc. sowie die Ausbildung der sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale (Bartwuchs. Stimmlage)
  • anabole (ana...gr = auf; ballein...gr = werfen, d.h. aufwerfen, aufbauen), d.h. eiweißaufbauende Wirkung. Testosteron fördert die Proteinsynthese in verschiedenen Organen, besonders in der quergestreiften Muskulatur.

Die synthetisch hergestellt Substanzen, wie Testosteron, Nandrolon, Stanozol, Glenbuterol etc werden als „trainingsunterstützendes“ Mittel zur Förderung des Muskelaufbaus eingesetzt. Sie bewirken einen vermehrten Muskelaufbau (erhöhte Leistungssteigerung) bei Männern, besonders aber bei Frauen und Jugendlichen.

Nebenwirkungen bei Frauen:

  • Regelstörungen
  • Vermännlichung der Stimme (irreversibel), männl. Körperbau, Akne,
  • Klitorishypertrophie (irreversibel)
  • Psychische Veränderungen
  • Blutfettveränderungen (Gefäßsklerose)
  • Fehlentwicklung weiblicher Foeten

Nebenwirkungen bei Männern:

  • Abfall der Testosteroneigenproduktion, Störung der Spermienproduktion (Unfruchtbarkeit)
  • Entwicklung einer weiblichen Brust
  • Blutfettveränderungen (Gefäßsklerose)
  • Psychische Veränderungen

Weitere nicht gesicherte Nebenwirkungen:

  • Bluthochdruck
  • Tumorbildung in der Leber
  • Psychische Veränderungen bis zur Abhängigkeit


Erythropoietin (EPO) ist ein Hormon, das genetisch hergestellt werden kann. Es löst eine verstärkte Produktion von roten Blutkörperchen aus. Damit steigt die Sauerstoffkapazität im Blut. Die Muskeln werden besser mit Sauerstoff versorgt und sind somit im Bereich des aeroben Stoffwechsels leistungsfähiger.

Nebenwirkungen (können aber kontrolliert werden):

  • Zunahme der Blutviskosität durch die erhöhte Anzahl der Erythrozyten (was den Strömungswiderstand in den Blutgefäßen verstärkt und somit das Herz-Kreislauf-System belastet)
  • Erhöhte Blutgerinnselbildung, dadurch (theoretisch) kann es zu Thrombosen und Embolien bzw. Infarkten in Lunge, Gehirn und Herz kommen
  • Bluthochdruck
  • grippeähnliche Beschwerden.