Vom IOC wird Doping kurz und knapp in einem Satz definiert:
Doping ist die Verwendung von Substanzen aus den verbotenen Wirkstoffgruppen und die Anwendung verbotener Methode.
Beim Doping geht es also um den Versuch einer unphysiologischen Steigerung der Leistungsfähigkeit mit Dopingsubstanzen, vor und während oder außerhalb des Wettkampfes. Die in der Öffentlichkeit bekanntesten Substanzen sind die anabolen Steroide und das Erythropoietin.
Anabole Steroide (Anabolika) werden synthetisch hergestellt und sind mit dem männlichen Sexualhormon Testosteron verwandt. Die chemische Verwandtschaft bedeutet auch eine ähnliche Wirkung. Testosteron wird in den Zwischenstellen des Hodengewebes gebildet und weist prinzipiell zwei Wirkungen auf:
Die synthetisch hergestellt Substanzen, wie Testosteron, Nandrolon, Stanozol, Glenbuterol etc werden als „trainingsunterstützendes“ Mittel zur Förderung des Muskelaufbaus eingesetzt. Sie bewirken einen vermehrten Muskelaufbau (erhöhte Leistungssteigerung) bei Männern, besonders aber bei Frauen und Jugendlichen.
Nebenwirkungen bei Frauen:
Nebenwirkungen bei Männern:
Weitere nicht gesicherte Nebenwirkungen:
Erythropoietin (EPO) ist ein Hormon, das genetisch hergestellt werden kann. Es löst eine verstärkte Produktion von roten Blutkörperchen aus. Damit steigt die Sauerstoffkapazität im Blut. Die Muskeln werden besser mit Sauerstoff versorgt und sind somit im Bereich des aeroben Stoffwechsels leistungsfähiger.
Nebenwirkungen (können aber kontrolliert werden):