Dauermethoden

Peter Pankratz, September 2003

 

Bei dieser Trainingsmethode liegt eine ununterbrochene trainingswirksame Belastung über einen langen Zeitraum vor.

 

Varianten der Dauermethode (DM)

 

kontinuierliche DM

variable DM

Fahrtspiel

extensiv-intensiv

(= Tempowechselmethode)

= unplanmäßiger Wechsel

Belastungsintensität bleibt gleich (z.B. Hf 150/min)

planmäßiger Wechsel der Belastungsintensität innerhalb einer gewissen Bandbreite (z.B.Hf 140-160/min)

(geländebedingt oder nach subjektivem Befinden) der Belastungsintensität von niedrig bis maximal

 

 

Belastungskomponenten bei der extensiven DM

 

Belastungsintensität

50,60,70% der VO2max; entspricht ca. folgender Hf/min (Faustregel: 140-Alter, 160-Alter, 180-Alter),also leicht bis mittel; unter oder an der AS (= aerobe Schwelle, die bei 2 mmol/l Laktat liegt)

Belastungsdauer

30 min – 6 h

 

 

Trainingswirkung:

Anwendung/Zielsetzung:

 

 

Belastungskomponenten bei der intensiven DM

  

Belastungsintensität

70,80% der VO2max; entspricht ca. folgender Hf/min (Faustregel:180-Alter,200-Alter)     ..also mittel bis submax.; an der ANS (= aerobe–anaeroben Schwelle, die bei 4 mmol/l Laktat liegt)

Belastungsdauer

20 min – 3 h

 

Trainingswirkung:

Anwendung/Zielsetzung:

 

 

Belastungskomponenten bei der variablen DM

 

Belastungsintensität

Zwischen leicht und submax.; systematischer (unsystematisch beim Fahrtspiel) wechselnd;  zwischen AS und ANS ; 60-85% der VO2max.

Belastungsdauer

30-60 min – 3 h

 

Trainingswirkung:

Anwendung/Zielsetzung:

 

 

Aufgabenstellung:

Erstelle einen Trainingsplan (über 10 Wochen) zur Verbesserung deiner Ausdauerleistungsfähigkeit auf der Grundlage der gesammelten Daten des Eingangstests! Berücksichtige darüber hinaus deine Kenntnisse im Zusammenhang mit dem Prinzip der Superkompensation und der Energiebereitstellung beim Coopertest. Sammele alle deine Trainingsdaten (Belastungsnormative, Ruhe-, Belastungs- und Erholungspuls, Kontrolltests, Körperempfinden etc. in einem Trainingsprotokoll). Führe diese Datensammlung sehr genau, damit du eine Trainingskontrolle, /-steuerung hast und eine Auswertung am Ende der Versuchsreihe vornehmen kannst!

 

 

Literatur:

Zintl, F. und Eisenhut, A.; Ausdauertraining; BLV München, 2001

Weineck, J.; Optimales Training; perimed Fachbuch-Vlg.; Erlangen 2002

Bruckmann, K. und Recktenwald, H-D.; Schulbuch-Sport; Meyer&Meyer Vlg.; Aachen 2003