Termine

für die nächsten vier Wochen

 

02.02.12 - 3. und 4. Stunde in der Aula

Vortrag Prof. Dr. Wilfried Stroh zum Thema "Die Macht der Rede im antiken Rom und heute" für alle Latein-Schüler/innen der Oberstufe

 



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Auszeichnungen


Intervallmethode

Bei dieser Trainingsmethode liegt ein planmäßiger Wechsel zwischen Belastungs- und Entlastungsphasen vor. In der Phase der Entlastung kommt es nicht zu einer vollständigen Erholung; man spricht von der „lohnenden“ Pause. Eine loh-nende Pause dauert ca. ein Drittel der Zeit, in der man sich vollständig erholen kann. Die Pause ist abhängig von den gesetz-ten Belastungsnormativen und vom Trainingszustand. Das Erholungskriterium ist die Herzfrequenz; bei 120-140 Hf/min. muss der nächste Trainingsreiz gesetzt werden.

 

Varianten der Intervallmethode (IM)

 

extensive IM

intensive IM

Belastungsintensität: geringer

Belastungsintensität: höher

Belastungsdichte (Pause): kürzer

Belastungsdichte (Pause): länger

  

 

Belastungskomponenten bei der extensiven IM mit Langzeitintervallen

  

Belastungsintensität:

75-85% der VO2max; also mittlere-submaximale Belastung an der ANS (= anaerobe Schwelle, die bei 3-4 mmol/l Laktat liegt)

Belastungsdauer:

3-8 min. , auch bis 15 min.

Belastungsdichte:

Bis Herzfrequenzabfall 120/min.

Belastungsumfang:

50-60 min. (inkl. Pausen); 6-10 Belastungen

  

 

Belastungskomponenten bei der extensiven IM mit Mittelzeitintervallen

 

Belastungsintensität:

80-90% der VO2max; also submaximale-maximale Belastung an der ANS (= anaerobe Schwelle, die bei 5-6 mmol/l Laktat liegt)

Belastungsdauer:

1-3 min.

Belastungsdichte:

Bis Herzfrequenzabfall 120/min.

Belastungsumfang:

40-45 min. (inkl. Pausen); 9-15 Belastungen

 

Trainingswirkung:

  • Entwicklung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Kapillarisierung (geringer als bei DM)
  • Verbesserung des gemischten aerob-anaeroben Stoffwechsels unter Glykogennutzung
  • Aktivierung der Laktatproduktion (ST-Fasern), Laktatelimination

 

Anwendung/Zielsetzung:

  • Ausbildung der aeroben Kapazität
  • Erweiterung der VO2max
  • Anhebung der ANS
  • Entwicklung der anaeroben Kapazität
  • Laktatkompensationstraining
  • Kraftausdauertraining.

 


 

Belastungskomponenten bei der intensiven IM mit Kurzeitintervallen

 

Belastungsintensität:

95-100% Wettkampfgeschwindigkeit

Belastungsdauer:

20-40 sek.

Belastungsdichte:

Bis Herzfrequenzabfall 120/min.

Belastungsumfang:

20-30 min. (inkl. Pausen); 6-10 Belastungen

   

 

Belastungskomponenten bei der intensiven IM mit Mittelzeitintervallen

 

Belastungsintensität:

90-95% Wettkampfgeschwindigkeit

Belastungsdauer:

60-90 sek.

Belastungsdichte:

Bis Herzfrequenzabfall 120/min.

Belastungsumfang:

20-25 min. (inkl. Pausen); 3-6 Belastungen

   

Trainingswirkung:

  • Aktivierung und Steigerung der Laktatproduktion (vor allem bei KZI)
  • Verbesserung der Pufferkapazität und Säuretoleranz (vor allem bei MZI)
  • Beanspruchung der FT-Fasern
  • Verstärkte Herzleistung

 

Anwendung/Zielsetzung:

  • Entwicklung und Erweiterung der anaeroben Kapazität
  • Verbesserung der kurzfristigen Erholungsfähigkeit
  • Säuretoleranztraining
  • Schnelligkeits- und Kraftausdauertraining
  • Ausprägung der Bewegungstechnik unter Wettkampfgeschwindigkeit

 


 

Literatur:

  • Zintl, F. und Eisenhut, A.; Ausdauertraining; BLV München, 2001
  • Weineck, J.; Optimales Training; perimed Fachbuch-Vlg.; Erlangen 2002
  • Bruckmann, K. und Recktenwald, H-D.; Schulbuch-Sport; Meyer&Meyer Vlg.; Aachen 2003