Peter Pankratz, September 2006
Mehrperspektivischer Sportunterricht
Im Lehrplan Sport der Gymnasialen Bildungsganges steht: „ Kinder und Jugendliche verfügen über bestimmte Vorstellungen, was unter Bewegung, Spiel und Sport zu verstehen ist. Dieses Verständnis gilt es im Schulsport zu erweitern und Interesse an der Vielfalt der Bewegungskultur zu wecken. Ein mehrperspektivischer Sportunterricht soll Schülerinnen und Schülern Erfahrungen von der Vielfalt sportlichen Sinns ermöglichen, ihnen die verschiedenen Sinngebungen über das Motiv der Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit hinaus zugänglich machen und diese mit ihrer persönlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt verknüpfen“.
Insgesamt werden im Lehrplan sechs Pädagogische Perspektiven aufgeführt. Unter jeder Perspektive lässt sich eine individuelle Sinngebung erschließen, mit der auch schon Kinder und Jugendliche begründen, warum sie Sport treiben, was sie im Sport suchen und warum sie ihn als Bereicherung in ihrem Leben schätzen.
Warum betreibst du Sport?
Beantworte die Frage, was dich veranlasst, Sport zu treiben. Benutze dazu folgendes Raster.
Sportart | Begründe in Stichworten, warum du diese Sportart ausübst. |
Fußball |
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Leichtathletik |
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Badminton |
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Handball |
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Tennis |
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Fitness |
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Ski alpin |
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Rudern |
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Gründe, die man für das eigene Sporttreiben anführt, nennen das Motiv, den Sinn, den Beweggrund, das/den man ihm gibt. Die meist genannten Motive, die mit dem Sport verknüpft und im Sport erfahren werden können, zeigt die folgende Abbildung:
Für jeden Mensch/Sportler können die Motive, die er einer Sportart zuordnet, von unterschiedlicher Bedeutung sein bzw. es können auch mehrere Motive sich überlagern. Die Art und Weise des Sporttreibens kann sich schon dadurch verändern, dass das Regelwerk so verändert wird, dass die Sportart nach eigenen Vorstellungen/Bedürfnissen (individuelle Zielvorstellungen) angepasst wird. So könne z.B. im Rahmen der gleichen Spielidee unterschiedliche Sinngebungen verfolgt werden.
Außerdem können Motive (nach Gabler, 1988) direkt auf die eigene Person
- Individuum - Leistung als Form der Selbstbestätigung, oder auf andere Personen - sozialer Kontext - Leistung als Form der Fremdbestätigung, soziale Anerkennung, Geltungsstreben bezogen sein.