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für die nächsten vier Wochen

 

02.02.12 - 3. und 4. Stunde in der Aula

Vortrag Prof. Dr. Wilfried Stroh zum Thema "Die Macht der Rede im antiken Rom und heute" für alle Latein-Schüler/innen der Oberstufe

 



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Auszeichnungen


Grammatik Découvertes 1

Leçon 1

Band 1

 

Grammatik und Übungen zur Leçon 1

 

 

Das solltest Du nach dieser Lektion kennen

 

Die französische Sprache - accents und anderes

 

Du beginnst, eine neue Fremdsprache zu lernen. Das ist nicht so schwer, wie Du denkst, denn mit Englisch hast Du ja schon im letzten Schuljahr angefangen.

 

Wo spricht man eigentlich Französisch?

 

Natürlich in Frankreich. Aber in Europa auch noch in Belgien, in Luxemburg und in der Schweiz. Darüber hinaus ist Französisch eine Weltsprache, mit der man sich in ganz vielen Ländern verständlich machen kann. Wo überall. das zeigt Dir die folgende Karte.

 

 

Durch Anklicken kannst Du sie vergrößern. Sie zeigt:

Dunkelblau: Muttersprache
Blau: weite Verbreitung oder Amtssprache
Hellblau: Nebensprache oder nicht offizielle Sprache
Grüne Quadrate: frankophone Minderheiten.

 

Wie spricht man Französisch?

 

Was bei Französisch neu sein wird, ist, dass auf eine bestimmte Weise geschriebene Wörter nicht so wie im Deutschen gesprochen werden - aber auch nicht wie im Englischen!

 

Um die Aussprache neuer Worte zu kennzeichnen, hat man die Lautschrift erfunden. Du hast sie schon im letzten Jahr im Vokabelverzeichnis des Englischbuchs gesehen. Es sind die Zeichen, die in eckigen Klammern hinter den Worten im Vokabelverzeichnis stehen. (z. B. house [haus] )

In dieser Lautschrift steht ein Zeichen immer genau für einen Laut und nur für diesen Laut. Diese Zeichen werden in allen Wörterbüchern für alle Sprachen benutzt, und es lohnt sich deshalb, sich ein bisschen mit ihr zu beschäftigen. Auch wer Deutsch lernt, benutzt sie und erfährt dann, dass das Wort 'verstehen' drei verschiedene 'e' enthält und dass es auf der zweiten Silbe betont wird.

 

Eine Übersicht über die Zeichen, die für Französisch wichtig sind, findest Du auf der Seite 122 im Buch.

 

Wie schreibt man Französisch?

 

Zunächst natürlich mit allen Buchstaben, die man so kennt. Aber die deutschen Buchstaben ä, ö, ü, und ß gibt es im Französischen nicht.

 

Dafür gibt es ein paar Zeichen, die wir nicht kennen. Wenn man auf einen französischen Text schaut, fallen einem als erstes die Striche über manchen Buchstaben auf: ´ ` ^ . Man nennt sie Akzente oder auf französisch accents. Sie können nur auf den Buchstaben a, e, i, o und u stehen, also auf den Vokalen.

 

Für die Aussprache von Bedeutung sind die accents auf dem Buchstaben 'e': Ein 'e' ohne accent wird gesprochen wie im deutschen Wort 'Tonne' oder gar nicht wie im Wort 'Chance'.

Ein 'é' wir gesprochen wie im deutschen Wort 'Klee'.

Ein è oder ein ê werden wie ein 'ä' in 'Käfer' gesprochen.

 

Bei allen anderen Vokalen haben die accents keine Wirkung auf die Aussprache.

 

Folgende Vokale mit accents gibt es:

 

a:   à   â

e:  é   è   ê

i:    î

o:  ô

u:  ù   û

 

Daneben gibt es noch zwei Zeichen: eine Kombination aus 'o' und 'e': œ. Dieser Buchstabe steht immer vor einem 'u' und die Kombination aus beiden ('œu')wird immer wie 'ö' in englisch 'Sir' gesprochen.

Dann gibt es noch ein 'c' mit einem Haken unten dran: ç. Ein solches ç wird immer wie ein 's' gesprochen.

 

 

eine Übung zu diesen besonderen Buchstaben

 

* * *

 

 

 Dein Französischbuch

 

Es wird für Dich in den nächsten vier Jahren ein wichtiges Werkzeug sein, und da alle Folgebände gleich aufgebaut sein werden, lohnt es sich, einmal genauer hineinzuschauen.

Blättere es einmal durch und versuche, die folgenden Fragen zu beantworten:

 

 

eine Übung zum Buch

 

 

 

 


Leçon 2

 

 

Band 1

 

Grammatik und Übungen zur Leçon 2

 

 

 

Das solltest Du nach dieser Lektion kennen

 

Die Nomen und ihre Artikel

 

Die Nomen sind die Wörter, mit den denen man alle Dinge, Personen usw. bezeichnet. Du weißt, dass sie im Deutschen drei grammatische Geschlechter haben können, die man an den Artikeln (der, die, das) erkennen kann.

 

Im Französischen ist es nicht ganz so schlimm, aber es gibt immerhin zwei grammatische Geschlechter.

Nomen können männlich oder weiblich sein. Welches Geschlecht ein Nomen hat, muss man beim Vokabellernen leider immer beachten. Deshalb steht in der Vokabelliste auch immer ein Artikel dabei.

 

 

bestimmter Artikel

unbestimmter Artikel

maskulin

le (l')

un

feminin

la (l')

une

Plural

les

- - - (kommt später!)

 

Aus der Tabelle siehst Du, dass der bestimmte Artikel manchmal verkürzt wird: Das Zeichen ' kennst Du schon vom Englischen - es ist der Apostroph. Man setzt ihn im Französischen oft, wenn zwei Wörter hintereinander stehen, von denen das vordere am Ende und das hintere am Anfang einen Vokal haben (a, e i, o, u).

 

Beispiele:

le + arbre ergibt: l'arbre

la + étagère ergibt: l'étagère

Im Französischen hat man nicht - wie im Englischen - die Wahl, den Apostroph zu setzen oder nicht: Man muss ihn setzen.

 

 * * *

 

Die Personalpronomen

 

Anstelle eines Nomens kann man, um das Nomen nicht dauernd zu wiederholen, ein Pronomen (eine Art Platzhalter für ein Nomen) setzen.

 

Für die Subjekte im Satz gibt es die Subjektpronomen: Sie stehen nur in der dritten Person Enzahl als Platzhalter; bei den anderen grammatischen Personen sind sie immer Subjekt.

 

Sie heißen:

  • je (ich)
  • tu (du)
  • il, elle (er, sie) Hier gibt es natürlich nur zwei, weil es auch nur zwei Geschlechter gibt: Il steht also zum Beispiel anstelle von 'le paradis' oder 'Thomas', elle steht anstelle von 'la poubelle' oder 'Malika'. Bei Personen ist es klar: Da steht il für männliche Personen, elle für weibliche, bei den Nomen richtet sich das Ganze nach dem Artikel.
  • nous (wir)
  • vous (ihr, Sie) Du siehst, dass die 'Sie-Anrede' so geht wie im Englischen.
  • ils, elles (sie). Das ist ungewöhnlich: Auch im Plural unterscheidet man zwischen männlich und weiblich. Also: Für 'Victor et Thomas' steht ils, für 'Malika et Emma' steht elles. Was ist, wenn es sowohl männliche als auch wéibliche Elemente gibt, also 'Emma et Victor'? Dann nimmt man immer ils.

 

Hier gibt es noch eine Übung, bei der man Pronomen einsetzen muss. Dazu musst Du Dich aber mit den Verbformen beschäftigt haben.

 

* * *

 

Erste Verbformen - die Verben auf -er

 

Die wichtigste Wortart (neben den Nomen) sind sicher die Verben.

 

Im Englischen haben sie nicht so viele Formen wie im Deutschen - nur auf das '-s' in der dritten Person Einzahl muss man aufpassen.

 

Im Französischen verhält es sich ähnlich wie im Deutschen: Jede grammatische Person hat ihre eigene Form: So heißen die Formen von 'gehen' z.B. ich gehe, du gehst, er geht, wir gehen, ihr geht, sie gehen.

 

Man sieht, dass beim deutschen Verb 'gehen' in allen Personen der Teil 'geh-' unverändert bleibt. Man nennt diesen Teil des Verbs den Stamm, der Rest, das '-en' ist die Endung.

 

Im Französischen ist das genauso. Es gibt allerdings mehrere Verbgruppen, die jeweils eine bestimmte Endung haben. Die wichtigste und regelmäßigste ist die Gruppe der Verben mit der Endung '-er'.

 

Wir schauen uns als Beispiel das Verb 'dessiner' (zeichnen) an.

 

 

Infinitiv

dessiner

zeichnen

1. Person Singular

je dessine

ich zeichne

2. Person Singular

tu dessines

du zeichnest

3. Person Singular

il, elle dessine

er, sie zeichnet

 

 

 

1. Person Plural

nous dessinons

wir zeichnen

2. Person Plural

vous dessinez

ihr zeichnet, Sie zeichnen

3. Person Plural

ils dessinent

sie zeichnen

 

 

Du siehst, dass auch das französische Verb aus einem Stamm (in diesem Fall: 'dessin-') und verschiedenen Endungen besteht. Nach diesem Schema lassen sich sehr einfach die Verbformen von allen Verben auf '-er' bilden.

 

Du musst Dir nur die Endungen einprägen:

  • -e (je)
  • -es (tu)
  • -e (il, elle)
  • -ons (nous)
  • -ez (vous)
  • -ent (ils, elles)

Beispiel: 'coller' heißt 'kleben'. Du brauchst die Verbform 'wir kleben'. Also kombinierst Du den Stamm 'coll-' mit der Endung '-ons' und bekommst als fertige Verbform 'nous collons'.

 

 

eine Übung zu Verbformen

 

 * * *

 

 Ein erstes unregelmäßiges Verb

 

Wie auch im Englischen gibt es Verben, die nicht so einfach funktionieren wie die Verben auf -er.

 

Das erste, das Du jetzt kennenlernst, ist das Verb 'être' (sein). Es hat folgende Formen:

 

  • être (sein) das ist der Infinitiv
  • je suis (ich bin)
  • tu es (du bist)
  • il / elle est (er / sie ist)
  • nous sommes (wir sind)
  • vous êtes (ihr seid)
  • ils / elles sont (sie sind)

 

In (fast) jeder Lektion werden ab jetzt unregelmäßige Verben vorkommen. Du wirst ihre Formen in Zukunft nicht hier in dieser Grammatikübersicht finden, sonder in einer besonderen Verbtabelle.

 

Es ist sehr wichtig, dass Du diese Formen von Anfang an gut lernst und oft wiederholst, denn es sind genau die Verben, die man auch am häufigsten braucht!!  Smiley

 

 

 

 


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Leçon 3

 

 

Band 1

 

Grammatik und Übungen zur Leçon 3

 

 

 

Das solltest Du nach dieser Lektion kennen

 

Der unbestimmte Artikel Plural

 

In der letzten Lektion haben wir die Artikel kennengelernt. (noch mal nachschauen? - hier)

 

An einer Stelle in der Tabelle fehlte noch etwas: Der unbestimmte Srtikel Plural. Das Besondere daran ist, dass es ihn im Deutschen nicht gibt. Man sagt zwar:

 

Ich schaue einen Film an.

 

aber

 

Ich schaue Filme an.

 

Im zweiten Satz steht das Nomen "Bücher" ohne Artikel. Im Französischen steht hier der Artikel "des". Dieses Wort ist eine Kombination aus "de" und "les". Wenn man also sagt

 

 Je regarde des films.

 

heißt das soviel wie "Ich schaue (welche) von den Filmen an (die es so gibt, irgendwelche halt).

 

Ausnahme: An einer Stelle geht es in Französisch anders als in Deutsch: Will man ausdrücken, dass man gewisse Dinge ganz allgemein mag oder liebt, benutzt man im Deutschen keinen Artikel, in Französisch aber den bestimmten Artikel:

 

Ich mag Hunde.

Smiley 

J'aime les  chíens.

 

So können wir jetzt die Tabelle der Artikel ergänzen:

 

 

bestimmter Artikel

unbestimmter Artikel

maskulin

le (l') (der)

un (ein)

feminin

la (l') (die)

une (eine)

Plural

les (der oder die)

des (--)

 

 

 

 

eine Übung zu den Artikeln

 

 

 * * *

 

Die Possessivbegleiter

 

Possessivbegleiter braucht man, wenn man sagen will, wem etwas gehört. Sie stehen dann statt einem Artikel bei dem Nomen:

 

Wo ist mein Buch?

 

Das ist seine Schwester.

 

Unser Haus ist in Paris.

 

Possessivbegleiter gibt es für die verschiedenen grammatischen Personen, also 1. bis 3. Person, jeweils im Singular und im Plural. (mein, dein, sein, ihr (der Frau ihr), unser, euer, ihr (den Leuten ihr)).

 

Innerhalb jeder grammatischen Person unterscheidet man noch mal:

 

1. Ist der Besitz Einzahl oder Mehrzahl? (mein Haus oder meine Häuser)

 

2. Falls er Einzahl ist, ist er männlich oder weiblich? (sein Freund oder seine Freundin)

 

Daraus ergibt sich die folgende Übersicht aller Possessivbegleiter:

 

 

 

grammatische Eigenschaft des Besitzes

 

maskulin Singular

feminin Singular

Plural

1. Person

2. Person    Singular

3. Person

mon

ma

mes 

ton

ta 

tes 

son

sa 

ses 

 

 

 

 

1. Person

2. Person    Plural

3. Person

notre

notre 

nos 

votre

votre 

vos 

leur

leur 

leurs 

 

 

Drei Dinge musst Du noch besonders beachten:

  1. Man unterscheidet in der 3. Person Singular nicht danach, ob die Besitzer männlich, weiblich (oder sächlich) sind. Es geht immer nur um die Frage, ob der Besitz männlich oder weiblich ist. Also:
     
    sein Auto - sa voiture
    ihr Auto - sa voiture
     
    es heißt "la voiture" - das Nomen ist weiblich. Daher heißt sowohl "sein" als auch "ihr" in dem Fall "sa".
     
    seine Zeichnung - son dessin
    ihre Zeichnung - son dessin
     
    es heißt "le dessin" - das Nomen ist männlich, daher heißt sowohl "seine" als auch "ihre" in dem Fall "son".
  2. Wenn das nachfolgende weibliche Nomen (der Besitz) mit gesprochenem Vokal beginnt, nimmt man trotzdem den männlichen Posssessivbegleiter (also mon, ton und son). Der Grund: Es lässt sich besser sprechen - das -n- wird dann ausgesprochen.
     
    meine Freundin - mon amie
    ihr Poster - son affiche
    deine Idee - ton idée
  3. Besonders aufpassen musst Du mit dem deutschen Wort "ihr". Es hat ziemlich viele verschiedene Funktionen:
     
    Allein als Posessivbegleiter kommt es schon dreimal vor:
    "ihr Haus" kann das Haus einer einzelnen weiblichen Person sein, aber auch das von mehreren Leuten, von denen man spricht, oder das von einer oder mehreren Leuten, die man mit "Sie" anredet.
     
    "Ihr" als Possessivbegleiter heißt folglich in Französisch mal "son", mal "sa", mal "votre" oder mal "leur"!
     
    Überlege einmal, wie das Wort "ihre" dann auf Französisch heißt.

 

 

eine Übung zu den Possessivbegleitern

 

 

 


Leçon 4

 

 

 

Band 1

 

Grammatik und Übungen zur Leçon 4

 

 

Das solltest Du nach dieser Lektion kennen

 

 

Das Verb "faire" (machen) Tabelle

 

***

 

Der bestimmte Artikel (le, la, les) mit den Präpositionen « de » und « à »

 

                        

 

 

ergibt

à + le

au

à + la

à la

à + les

aux

 

 

de + le

du

de + la

de la

de + les

des

 

Beachte:

 

Wenn «de» oder «à» mit «le» zusammentrifft und das folgende Nomen mit einem Vokal beginnt, bleiben die beiden Worte getrennt, weil man dann den Artikel apostrophieren muss.

 

«à+le+arbre» gibt also: «à l’arbre»

«de+le+hôtel» ergibt: «de l'hôtel»

 

***

 

 

Besonderheiten mit den Verben «jouer» (spielen) und «aimer» (mögen)

 

Will man ausdrücken, dass man ein Musikinstrument spielt, dann sagt man

 

jouer + de + Artikel + Instrument

 

z. B.: Valentin joue de la flûte. Christine et Mme Carbonne jouent de l'accordéon.

 

 ***

 

Will man ausdrücken, dass man eine Sportart oder irgendeine andere Aktivität regelmäßig betreibt, dann sagt man

 

faire + de + Artikel + Sportart/Aktivität

 

z. B.: Valentin fait du foot. - Nous faisons de la danse. - Tu fais de l'escalade?

 

 ***

 

Will man ausdrücken, dass man etwas mag, dann sagt man

 

aimer + le/la/les + Nomen

 

z. B.: J'aime le foot. -- Mme Salomon aime les chats. - Nous aimons le français.

 

Vergleiche: im Deutschen erscheint der bestimmte Artikel in solchen Sätzen nicht. ("Ich mag Fußball.")

 

 

eine Übung zu diesen Verben

 

  

***

 

Die Verneinung

 

Im Deutschen verneint man Sätze einfach mit dem Wort "nicht", indem man es hinter das Verb oder die Ergänzung stellt:

 

Ich gehe in die Schule. Ich gehe nicht in die Schule.

 

 

Im Französischen braucht man an dieser Stelle zwei Worte: eines steht vor, das andere hinter dem Verb:

 

ne + Verb + pas

 

Aus: "Les Carbonne sont dans la cuisine" wird dann: "Les Carbonne ne sont pas dans la cuisine."

 

Das Wort ne endet auf ein -e, da kann man sich denken, dass es vor einem Vokal apostrophiert wird.

 

Also: "Tu as mon livre?"  Daraus wird dann   "Tu n'as pas mon livre?"

 

Noch etwas komplizierter: "J'ai le livre de Sandrine."  Daraus wird  "Je n'ai pas le livre de Sandrine."

 

Hier wird zunächst die Apostrophierung "J'ai" aufgehoben und dafür die neue "n'ai" gebildet.

 

 

 

eine Übung zur Verneinung

 

***

 

Die Zahlen

 

Zahlen von 1 bis 1 Million?? - Klingt nach viel, aber es gibt in der Tat nur 26 Wörter zu lernen, der Rest besteht aus Kombinationen: die Welt der Mathematik! Vorerst brauchst Du übrigens nur die Zahlen von 1 bis 100 zu können.

 

Du musst folgende Zahlen wie Vokabeln lernen:

 

0

zéro

13

treize

1

un, une

14

quatorze

2

deux

15

quinze

3

trois

16

seize

4

quatre

20

vingt

5

cinq

30

trente

6

six

40

quarante

7

sept

50

cinquante

8

huit

60

soixante

9

neuf

80

quatre-vingts

10

dix

100

cent

11

onze

1000

mille

12

douze

1 000 000

un million

 

Die fehlenden Zahlen von 17 bis 20 kombinieren sich ähnlich wie in Englisch, also

 

17   dix-sept;   18   dix-huit;   19   dix-neuf

 

Alle Kombinationen von Zehnerzahlen und den Endziffern 2 bis 9 kombinieren sich wie in Englisch:

 

25   vingt-cinq;    38   trente-huit;    69   soixante-neuf;    82   quatre-vingt-deux

 

Die beiden fehlenden Zehnerzahlen 70 und 90 sind Spezialitäten: von 60 bis 79 und von 80 bis 99 wird einfach durchgezählt.

 

Die Zahl 70 heißt also soixante-dix (zehnundsechzig), die Zahl 73 soixante-treize (dreizehnundsechzig), die Zahl 98 quatre-vingt-dix-huit (achtzehnundachtzig) usw.

 

Etwas besonders sind die Kombinationen aus Zehnerzahl und der Ziffer 1:

 

21   vingt et un(e);   31   trente et un(e);   41   quarante et un(e);   51  cinquante et un(e); 

61   soixante et un(e);   71   soixante et onze;   81   quatre-vingt-un(e);   91   quatre-vingt-onze;

 

Der Rest ist einfach: 150   cent cinquante;   273   deux cent soixante-treize;

 

888   huit cent quatre-vingt-huit;   4 220   quatre mille deux cent vingt;

 

11 440 290   onze millions quatre cent quarante mille deux cent quatre-vingt-dix

 

 

Wie Du siehst, stehen Bindestriche nur zwischen Zehnern und Einern!

 

 

 

eine Übung zu den Zahlen

 

 

 


 

 

 

Leçon 5

 

Band 1

 

Grammatik und Übungen zur Leçon 5

 

 

 

Das solltest Du nach dieser Lektion kennen

 

 

Das Verb "aller" (gehen) Tabelle

 

***

 

Wie man Fragen bildet

 

 I

 

Bisher wurden Fragen auf die einfachste Art gebildet: Man nimmt einen Aussagesatz und setzt ein Fragezeichen dahinter.

 

Also aus: "Tu habites à Weilburg."    wird einfach   "Tu habites à Weilburg?"

 

Das ist zwar nicht die allereleganteste Art, aber eine, die im mündlichen Französisch ziemlich gängig ist. Beim Sprechen wird die Frage natürlich anders betont: Die Stimme geht am Ende nach oben (sonst würde man den Unterschied zum Aussagesatz nicht erkennen).

 

 II

 

Auch mit vielen Fragewörtern kann man so eine Frage bilden:

 

"Vous allez où, à midi?" -- Wohin geht ihr am Mittag?

 

"Valentin arrive quand?" -- Wann kommt Valentin?

 

"Tu t'appelles comment?" -- Wie heißt du?

 

Im Unterschied zum Deutschen steht das Fragewort hier nicht vor, sondern hinter dem Satz.

 

III

 

Mit dem Fragewort "Qui?" (Wer?) kann man Fragen wie im Deutschen bilden.

 

"Qui habite à Paris" - Wer wohnt in Paris?

 

"Qui a un livre pour moi?" - Wer hat ein Buch für mich?

 

IV

 

Die Frage, mit der man alles machen kann, funktioniert mit den Worten "est-ce que".

 

Man stellt diese Worte einfach vor einen Aussagesatz und hat damit eine Entscheidungsfrage gestellt.

 

Aus "Tu habites à Weilburg."  wird dann  "Est-ce que tu habites à Weilburg?"

 

Als wörtliche, wenn auch nicht sehr elegante Übersetzung kann man sich merken: "Ist es so, dass du in Weilburg wohnst?"

 

Diese "est-ce que"-Frage lässt sich natürlich auch mit Fragewörtern kombinieren:

 

  • où + est-ce que                    Où est-ce que les Carboone habitent?
  • comment + est-ce que           Comment est-ce que tu t'appelles?
  • à quelle heure + est-ce que    A quelle heure est-ce qu'elle travaille?
  • que + est-ce que                  Qu'est-ce que c'est?

 

Beachte: Vor Vokal wird das "que" apostrophiert!

 

 

eine Übung zur Fragebildung

 

***

 

Die Uhrzeit

 

Grundsätzlich muss man zwischen der umgangssprachlichen und der offiziellen Zeitangabe unterscheiden.

 

Die umgangssprachliche benutzt nur die Stundenzahlen von 1 bis 12 und Ausdrücke wie "viertel vor bzw. nach", "halb", "zwanzig vor", "fünf nach halb" usw. Die offizielle Zeitangabe benutzt die Stundenzahlen von 0 bis 23.

 

Wir kümmern uns zunächst nur um die umgangssprachliche.

 

 

 

die volle Stunde

 

1.00 h - Il est une heure. 16.00 h - Il est quatre heures.

 

viertel vor

 

18.45 h - Il est sept heures moins le quart.

 

viertel nach

 

13.15 h - Il est une heure et quart.

 

halb

 

8.30 h - Il est huit heures et demie.

 

Zahl von Minuten nach der vollen Stunde

 

16.10 h - Il est quatre heures dix.

 

Zahl von Minuten vor der vollen Stunde

 

18.50 h - Il est sept heures moins dix.

 

12 Uhr mittags

 

12.00 h - Il est midi.

 

12 Uhr nachts

 

00.00 h - Il est minuit

 

 

 

 

eine Übung zu den Uhrzeiten

 

 

***

 

Der Imperativ

  

Mit dem Imperativ (der Befehlsform) kann man jemandem mitteilen, dass er etwas tun muss oder soll. Dabei kommt es darauf an, ob man den Befehl an eine oder mehrere Personen richtet und ob man diese Person oder Personen mit "Du" oder "Sie" anredet:

 

Gib mit bitte mal die Butter. (eine du-Person)

 

Gebt euren Freunden etwas von den Süßigkeiten ab. (mehrere du-Personen)

 

Geben Sie uns etwas Zeit, bitte. (eine oder mehrere Sie-Personen)

 

 

Befehle an eine du-Person

 

Travaille avec ton ordinateur. - Arbeite mit deinem Computer.

 

Für einen Befehl an eine du-Person nimmt man die "je-Form" des Verbs.

 

 

Befehle an mehrere du-Personen oder Sie-Personen

 

Dessinez votre prof de maths. -  Zeichnet Euren Mathelehrer.

                                            Zeichnen Sie Ihren Mathelehrer.

 

Für einen Befehl an mehrere du-Personen oder eine oder mehrere

Sie-Personen nimmt man die "vous-Form" des Verbs.

 

 

Befehle / Vorschläge an die eigene Gruppe

 

Zusätzlich gibt es eine Imperativform, die es im Deutschen so nicht gibt:

 

Regardons le plan. - Lasst uns auf den Plan schauen. Schauen wir den Plan mal an.

 

Für einen Befehl oder eher Vorschlag an die Gruppe, zu der man selbst gehört, nimmt man die "nous-Form" des Verbs.

  

 

Verneinung

 

Natürlich lassen sich auch negative Befehle geben.

Die Verneinung funktioniert wie im Aussagesatz:

 

Ne joue pas avec l'ordinateur. - Spiel nicht mit dem Computer.

N'allez pas au cinéma. - Geht nicht (Gehen Sie nicht) ins Kino.

 

 

Ausnahme:

 

Beim Verb "aller" heißt der Imperativ für die "du-Person" va (geh!)

 

 

 

 

eine Übung zum Imperativ

 

 

 

 

 


Leçon 6

 

 

 

 

Band 1

 

Grammatik und Übungen zur Leçon 6

 

 

 

 

Das solltest Du nach dieser Lektion kennen

 

 

Die Verben "vouloir" (wollen), "pouvoir" (können)

  

"savoir" (wissen) Tabelle

 

Dies sind alles modale Hilfsverben wie im Deutschen oder Englischen. Nach ihnen steht immer der Infinitiv.

 

Je veux jouer de la flûte.

 

Nous pouvons aller au cinéma.

 

Il sait dessiner.

 

Das Verb "savoir benutzt man außer im Sinn von "wissen" auch im Sinn von "wissen wie". So heißt "Il sait dessiner" dann "Er kann zeichnen. (Er weiß, wie man zeichnet.)"

 

 

eine Übung dazu

 

 


 

 Das "futur composé"

  

Hier geht es um eine erste Zukunftszeit. Sie heißt "futur composé"  (zusammengesetztes Futur), weil es noch ein anderes Futur gibt, das aus nur einer Verbform besteht und das wir im übernächsten Jahr erst lernen werden.

 

Das "futur composé" wird so ähnlich gebildet wie das deutsche Futur oder das englische "will-future".

 

Ich werde gehen. - - - I will go. - - - Je vais aller.

 

Jede dieser Zeiten setzt sich immer zusammen aus: Hilfsverb + Infinitiv. Im Deutschen ist das Hilfsverb eine Form des Verbs "werden", im Englischen heißt es immer "will" und im Französischen nimmt man die entsprechende Form des Verbs "aller".

 

Mit dieser Zeit drückt man aus, dass man beabsichtigt,

 

etwas in der Zukunft zu tun.

 

Qu'est-ce que tu fais samedi? - Je vais jouer au foot avec mes amis.

 

On va aller au restaurant dimanche, maman. - Oui, on va manger des pizzas.

 

eine Übung zum "futur composé"

 

 

 Verben und ihre Objekte

 

Sätze bestehen normalerweise aus einem Subjekt, einem Prädikat (dem Verbausdruck) und eventuell aus einem Objekt. Objekte sind für einen kompletten Satz nicht notwendig - es geht auch ohne:

 

Christian travaille.

 

 Subjekt   Verb

 

Ob ein Objekt folgt oder nicht, hängt vor allem am Verb.

 

"Travailler" (arbeiten) ist z. B. ein Verb, das normalerweise kein Objekt hinter sich hat.

 

Andere Verben dagegen können ohne Objekt nicht stehen. "Attraper" (fangen) verlangt unbedingt nach mehr (man will wissen, wer oder was gefangen wird.)

 

Les policiers attrapent le voleur.

 

Der Satz "Les policiers attrapent." ist kein sinnvoller Satz.

 

Das zweite, was mit einem bestimmten Verb verbunden ist, ist die Art des Objekts, das hinter ihm steht.

 

Im Deutschen kennen wir die Objekte, die in verschiedenen Fällen stehen: Genitiv, Dativ und Akkusativ.

 

Wir freuen uns des Lebens. (Genitivobjekt)

 

Er hilft seinem Freund. (Dativobjekt)

 

Ich besuchte gestern meine Oma. (Akkusativobjekt)

 

Im Französischen unterscheidet man nur zwei Arten von Objekten:

 

Das direkte Objekt (entspricht meist einem deutschen Akkusativ)

 

Das indirekte Objekt (entspricht meist einem deutschen Dativ)

 

          Il   dessine   une affiche.

 

        Subjekt    Verb    direktes Objekt

 

***

Mme Salomon donne une photo à la sœur de Malika.

 

Subjekt          Verb    direktes Objekt  indirektes Objekt

 

Du siehst, dass das indirekte Objekt mit der Präposition à angehängt wird. Deshalb heißt es auch so. Das direkte Objekt heißt so, weill es immer direkt hinter dem Verb steht.

 

Achtung: Nicht alle Verben verhalten sich in deutsch und französisch gleich, d.h. nicht immer hat ein Verb in den beiden Sprachen die gleiche Art von Objekt hinter sich.

 

Beispiel: "helfen" hat in deutsch ein Dativobjekt hinter sich (man hilft jemandem). Das französische "aider" hat aber ein direktes Objekt hinter sich: "Il aide sa mère" gäbe in grammatischer Übersetzung auf deutsch "Er hilft seine Mutter."

 

Deshalb muss man beim Vokabellernen aufpassen: Wenn dort steht "aider qn", bedeutet das, dass dieses Verb ein direktes Objekt hinter sich hat; wenn dort steht "téléphoner à qn", bedeutet das, dass hinter diesem Verb ein indirektes Objekt steht.

Bei manchen Verben steht "donner qc à qn" (jemandem etwas geben). Dann steht hinter diesem Verb zuerst ein direktes und dann ein indirektes Objekt. Diese "jemanden/jemandem" (qn oder à qn) muss man immer mit lernen.

 

eine Übung zu Objekten


 

Leçon 7

Band 1

 

Grammatik und Übungen zur Leçon 7

 

 

Das solltest Du nach dieser Lektion kennen

 

 

Die Verben "lire" (lesen), dire" (sagen), "écrire" (schreiben), "prendre" (nehmen), "boire" (trinken), "ouvrir" (öffnen), "attendre" (warten), "commencer" (anfangen)

 

Tabelle

 

"Ouvrir" sieht unregelmäßig aus, hat aber die Endungen der Verben auf -er!

 

 

eine Übung zu diesen Verben

 

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Das Adjektiv

 

Einige Adjektive kennst Du schon: allemand, français, sale, vide, facile.

 

Adjektive sagen immer etwas über die Eigenschaft von Dingen oder Personen aus. Um sie mit diesen in Verbindung zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten der Stellung:

 

 

 1. La poubelle est vide. - Der Mülleimer ist leer.

 

Die Verbindung geschieht hier mit Hilfe des Verbs "sein" ("être").

 

2. Dans la cour, il y a une poubelle vide. -

Im Hof steht ein leerer Mülleimer.

 

Das Adjektiv steht hier direkt beim Nomen.

 

Wie Du siehst, funktioniert der erste Satz genauso wie in Deutsch oder Englisch, beim zweiten kannst Du einen Unterschied erkennen: Das Adjektiv steht im Französischen nicht vor sondern hinter dem Nomen. Das gilt für die allermeisten Adjektive, aber nicht für alle.

 

Einige Adjektive wie grand, petit, joli stehen wie in Deutsch oder Englisch vor dem Nomen. Im allgemeinen sind dies Adjektive, die kurz sind und häufig gebraucht werden. Auf diese Regel kann man sich aber nicht verlassen. Wenn so ein Adjektiv neu gelernt wird, steht dies im Vokabelverzeichnis dabei. Sie sind zahlenmäßig auch eine absolute Minderheit.

 

Veränderung:

 

Im Deutschen haben Adjektive verschiedene Formen. Das ist abhängig von Geschlecht und Zahl des Nomens und auch vom Fall, in dem das Nomen steht:

 

ein schönes Bild

das schöne Bild

die schönen Bilder

dem schönen Bild

ein Freund schöner Bilder

 

Im Englischen haben Adjektive immer nur eine Form. (Die Steigerung der Adjektive ist ein anderes Thema - dort gibt es andere Formen.)

 

Im Französischen richten sich die Adjektive in Zahl und Geschlecht nach dem Nomen, zu dem sie gehören.

 

Das bedeutet konkret: Ist das Nomen weiblich, bekommt das Adjektiv am Ende ein zusätzliches -e, steht das Nomen im Plural, bekommt es ein zusätzliches -s - bei weiblichen Nomen im Plural also ein zusätzliches -es, also:

 

un collège espagnol

une voiture espagnole

deux collèges espagnols

deux voitures espagnoles

 

Aussprache:

 

Im Fall des Adjektivs "espagnol" bleibt die Aussprache in allen vier Formen unverändert. Es gibt jedoch solche, bei denen in der Ausgangsform ein letzter Konsonant nicht gesprochen wird (wie z. B. das "d" bei "allemand" oder das "s" bei "français"). Wenn solche Adjektive ein zusätzliches -e in den weiblichen Formen bekommen, wird der letzte Konsonant mitgesprochen.

 

Besonderheiten:

 

  1. Es gibt Adjektive, die in der Ausgangsform schon ein -e am Ende haben (wie z.B. "sale" oder "facile"). da dieses -e nicht gesprochen wird, macht es keinen Sinn, in der weiblichen Form ein weiteres -e anzuhängen. Diese Adjektive haben daher nur zwei Formen, eine für den Singular, eine für den Plural.
     
  2. Genauso gibt es Adjektive, die in der Ausgangsform schon ein -s haben. Logischerweise macht es hier keinen Sinn, der maskulinen Pluralform ein weiteres -s anzuhängen. (Aus "français" würde sonst "françaiss" - und das sieht nicht gut aus!) Die weiblichen Formen bekommen hier aber trotzdem ein -es, und das -s, das dann an drittletzter Stelle steht, wird gesprochen. Aus "français"  wird dann "française"  

 

Aufgrund all dieser Besonderheiten hier noch einmal eine Übersicht, in wievielen Formen verschiedene Adjektive auftreten können:

  

 

mask. Sg.

fem. Sg.

mask. Pl.

fem. Pl.

Zahl der

Aussprachen

sale

sale

sales

sales

1

français

française

français 

françaises

2

grand

grande

grands

grandes

2

 

 

Wir werden später auch noch Adjektive kennenlernen, die ganz andere weibliche als männliche Formen haben.

 

Ein etwas besonderes Adjektiv lernen wir hier schon kennen: die weibliche Form von "bon" (gut) heißt "bonne" (mit gesprochenem "n").

 

 

eine Übung zu Adjektiven