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Auszeichnungen

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Archiv 2007

 

Verantwortlich: Sey

 


Archiv für 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterErfolg beim Planspiel Börse

Dezember 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterErneut Umweltschule

Dezember 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterMINT-Projekt: Vernetzte Kommunikation

Dezember 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterJUNIOR-Firma "Playtime"

Dezember 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterWeihnachtskonzert

Dezember 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterHandballerinnen siegen im Kreisentscheid

Dezember 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDiskussion mit MdB Holger Haibach

Dezember 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRaketen

November 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLange Nacht der Mathematik

November 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLeistungskurs PoWi gründet eigenes Unternehmen

November 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterGroße Beteiligung am Planspiel Börse<//span>

Oktober 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterIn der Hauptstadt der Welt - Rom

Oktober 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAuf den Spuren König Konrads

Oktober 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNeue Mediationshomepage!

Oktober 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVortragsreihe hat begonnen

September 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBesuch aus Kirgistan

September 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLehrer auf der Schulbank - Pädagogischer Tag am GPW

September 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster2. Egg-Race am GPW

September 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster211 neue Sextaner

August 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFeier zur MINT-Mitgliedschaft

Juli 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVerabschiedungen

Juli 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterEhrungen

Juli 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterOrchester feiert gelungene Generalprobe

Juli 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterEine Reise in die Ferne...

Juli 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterUnter- und Mittelstufenfest

Juni 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterKletterschein für Schüler

Juni 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAbiturientenentlassung in der Stadthalle

Juni 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAustausch mit Privas

Juni 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster„Auszeit“ –Eine Fotoausstellung zum Thema Rauchen

Juni 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterErfolg im europäischen Jugendparlament

Juni 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVakuumpumpe übergeben

Mai 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterKonzert des Philippinum Chors

Mai 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNeuer Head für die Schulhomepage

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLions-Club spendet Beamer

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSchüler reisen zu Wettbewerb

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSchüler fahren in die Taiga

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVorstand legt Ziele fest

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster60 Schüler und ehemalige Schüler des GPW sind in der Toskana

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterPhysik macht Mädels an!

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterPhilippinum kickt Konkurrenten raus

April 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterJunge Spanier besuchen Weilburg

März 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNeuer Direktor fordert eine neue Lernkultur

März 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster"Gespenst von Canterville" treibt sein Unwesen in der Stadthalle

März 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBei Bildung und Arbeitslosigkeit ist Europa gefragt

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSieger verdient 4288 Euro

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVier "Bankchefs" hoffen aufs Finale

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSchüler experimentieren

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterAuf den Spuren der Politik in Berlin

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSchüler rennen für die Bildung

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSportexkursion (Skifreizeit)

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterGymnasium Philippinum ehrt erfolgreiche Schüler

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVolleyball-Regionalentscheid der Schulen

Februar 2007

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterSchüler referieren über Computerviren

Februar 2007


Erfolg beim Planspiel Börse

Dirk Hölscher

 

Beim diesjährigen Planspiel Börse waren wir sehr erfolgreich.

Gleich 7 unserer Teams kamen unter die besten 10 innerhalb des Einzugsbereiches der Kreissparkasse Weilburg.

Das Team „Konsumhengste“ (Jg. 12, PoWi bei Herrn Freihold) belegte den ersten Platz.

Aus 50.000 € wurden in ca. 2 Monaten über 54.000 €!!! Damit liegt dieses Team z. B. besser als das beste Team aus ganz Österreich.

Aufgrund der großen Anzahl der von uns gemeldeten Schülerteams erhält unsere Schule zusätzlich 250,- €.

Herzlichen Glückwunsch!

 

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Erneut Umweltschule

Volker Schmidt

 

Auf der diesjährigen Preisverleihung „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ in der Frankfurter Wöhlerschule erhielt das Gymnasium Philippinum zum wiederholten Mal die begehrte Auszeichnung aus den Händen von Umweltstaatssekretär Karl-Winfried Seif.

Norbert Rehner, der Direktor der Wöhlerschule, hatte in seiner Begrüßungsrede auf eine Umorientierung in der Umwelterziehung hingewiesen, bei der Nachhaltigkeit einen entscheidenden Stellenwert erhalten habe. Sie sei nur durch kontinuierliche Arbeit erreichbar.

Diese langjährige Arbeit, die einmal mit Projekten wie Mülltrennung in den Klassenräumen, dem Anlegen einer Streuobstwiese und dem Bau einer Solaranlage begonnen hatte, habe die Schule geleistet, meinte Studiendirektorin Renate Geil bei der Preisverleihung.

Diesmal stellte das Philippinum seine Honigbienenvölker als neusten Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt vor, nachdem in den vergangenen Jahren die Anlegung eines Teiches und die Errichtung einer Insekten- und Wildbienenwand im Mittelpunkt standen. „Klimawandel und Wandel unserer natürlichen Umwelt sind globale Fragestellungen dieser Zeit. Indem sich Schulen mit dieser Herausforderung beschäftigen, leisten sie einen wichtigen Beitrag, um Schülerinnen und Schülern aktive Gestaltungsmöglichkeiten für ihr Leben aufzuzeigen“, betonte Staatssekretär Joachim Jacobi vom Hessischen Kultusministerium in seinem Dank an die 73 ausgezeichneten Schulen aus ganz Hessen. Unterstützt werden die Schulen dabei von den zehn regionalen hessischen Umweltbildungszentren unter der Koordination der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar. Auch im nächsten Jahr will das Gymnasium wieder am Projekt teilnehmen. Bis dahin werden die fleißigen Bienen neuen Honig produziert haben, dessen Herstellung und Absatz in den Händen der Biologie-AG liegt.

 

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MINT-Projekt: Vernetzte Kommunikation

Volker Schmidt

 

Wer etwas über das Thema „Vernetzte Kommunikation – heute und in Zukunft“ erfahren wollte, war bei der Projektpräsentation der Informatik- und Physikkurse des Gymnasium Philippinum richtig. Die Schüler der Wahlpflichtkurse Informatik und Physik der Jahrgangsstufe 10 und die Klasse 9h hatten sich in Arbeitsgruppen mit den verschiedensten Aspekten der modernen Kommunikation auseinandergesetzt, um an einem Projekt der MINT-Schulen teilzunehmen. Das Weilburger Philippinum ist eine vom Verein MINT EC zertifizierte Schule, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik bei den Schülern zu fördern.

In einer Zeit, in der der Computer, das Fernsehen und das Internet die am meisten genutzten Medien für Jugendliche sind und in der die Hälfte aller Jugendlichen mehrmals in der Woche einen Chatraum aufsucht, ist der Umgang mit den neuen Kommunikationsmedien - ihre vielfältigen Möglichkeiten, der einfache bis hochkomplexe technische Hintergrund und die angemessene Nutzung – ein wichtiges Thema der Gegenwart und mehr noch der Zukunft.

Studiendirektorin Renate Geil freute sich am Nikolaustag daher sehr, dass die Gruppen ihre Beiträge zu dem auch vom Siemens-Konzern, einem der Sponsoren der MINT-Initiative, unterstützten Projekt vortragen und ihre Mitschüler in den Fachräumen intensiv über die erzielten Ergebnisse informieren konnten. Schon die Morsetechnik, so wurde in einem Referat des Kurses von Wolf-Dieter Möckel deutlich, beruhte auf digitalen Grundlagen und ist immer noch schneller als eine SMS. Es ist also kein Wunder, dass neben dem bekannten SOS (... --- ...) es inzwischen einen Morsecode für das @ gibt: . -- . - . Andere Präsentationen beschäftigten sich mit den technischen Grundlagen des Telefonierens im Internet (Voipen) oder damit, wie sich ein funktionierendes Pocket Radio herstellen lässt. Vorträge aus dem Kurs von Johannes Langner erklärten die Funktionsweise von Computernetzen und wiesen auf die Risiken des Internets hin. Hautnah miterleben ließ sich auch, wie drahtlose Kommunikation zwischen Rechnern funktioniert. Dieses Experiment des von Norbert Elvers betreuten Physikkurses wurde noch durch einen Vortrag über die Kommunikation mittels Glasfaser ergänzt.

Wie moderne Kommunikation tatsächlich aussieht, zeigte die Klasse 9h. Martin Russ und seine Schüler hatten sich im Deutsch- und Politikunterricht mit der durch die moderne Kommunikationstechnik beeinflussten Jugend- und Alltagssprache auseinandergesetzt. Wer immer noch denkt, ein Camper sei ein Mensch, der zeltet, musste sich in einem Vortrag über die Sprache der Computerspiele eines besseren belehren lassen. Camper sind in dieser Sprache Spieler, die fast bewegungslos und lange an einer bestimmten Stelle des Spiels verharren. „Omg“ – oh my god dachte am Ende mancher Schüler, der von seinen Mitschülern einiges über den langen Weg vom Zeigertelegraphen Claude Chappes aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu den technischen Grundlagen der Computerkommunikation heute gelernt hatte. Am Tag der offenen Tür, der Ende Februar stattfinden wird, hat dann auch die breite Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich in die Geheimnisse der modernen Kommunikation einweihen zu lassen.

 

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JUNIOR-Firma "Playtime"

Volker Schmidt

 

Memories auf Kundenwunsch: Spiele mit deinen Erinnerungen! Mit diesem Motto haben es sich 23 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Philippinum Weilburg zur Aufgabe gemacht, individuelle Memory-Spiele zu erstellen und zu verkaufen. Unterstützt und gefördert vom deutschen Institut für Wirtschaft gründeten die Schüler dazu die Schülerfirma „Playtime“. Unter dem Motto „ Spiel mit deinen Erinnerungen“ versucht das Jungunternehmen, im Rahmen des Projekts JUNIOR mit seinem Stammkapital von 900 Euro erfolgreich zu wirtschaften.

Das Juniorprojekt ermöglicht jungen Menschen, schon während ihrer Schulzeit einen Einblick in das reale Wirtschaftsgeschehen zu erlangen und erste Schritte als junge Unternehmer zu gehen. Schon seit vielen Jahren bietet das Gymnasium Philippinum den Schülern des Politik- und Wirtschaftleistungskurses an, ihre potenziellen Fähigkeiten im Rahmen dieses Projektes zu erforschen und in einem bundes- und landesweiten Wettbewerb mit anderen Schülerfirmen zu konkurrieren. Dabei bewertet die Jury in Köln nicht allein den Geschäftserfolg, sondern auch die Vermarktung der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen und die erfolgreiche Unternehmensführung.

Durchaus optimistisch schauen die jungen Unternehmer dem bis zum Sommer dauernden Projekt entgegen. „Bei der Produktionsherstellung lassen wir uns von den Kundenwünschen inspirieren“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Firma Samuel Becker. Kundenorientiertes Arbeiten steht bei den Jungunternehmern also an erster Stelle. Somit ist es den Kunden offen gelassen, ob sie den Schülern alte Familienfotos schicken oder die Firma beauftragen, Fotos von diversen Motiven zu machen, welche auf das individuell angefertigte Spiel kommen sollen. Das Memory kann beliebig und nach jedem Geschmack entworfen werden. Als Basis für den Weg zum florierenden Unternehmen sieht „Playtime“ dabei die Region Weilburg und Umgebung. Die jungen Unternehmer, die eine komplette Firmenorganisation aufgebaut haben, arbeiten unter anderem an der Realisierung eines "Weilburg Memory" in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information (FMG) und haben auch schon mit der Herstellung von Werbegeschenken für verschiedene Firmen begonnen. Außerdem arbeiten die Schüler an Lernspielen, um die Produktpalette zu erweitern. "Dennoch bleibt unser Kernprodukt das individuell gestaltete Memory für den Privatkunden", teilte der Vorstand mit. „Playtime“ wolle sich in Zukunft weiter auf besondere Memorys konzentrieren und denke dabei auch an Kindergärten, Schulen sowie Firmen- und Familienfeiern. Nähere Informationen finden Interessenten auf der Internetseite von „Playtime“ : www.Playtime-online.de

 

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Weihnachtskonzert in der Schlosskirche

Bilder des Weihnachtskonzerts. Alle Bilder sind klick-vergrößerbar

 

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Handballerinnen siegen im Kreisentscheid

Jan Hoos

 

Mit dem 1. Platz beim Kreisentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in Limburg haben sich die Mädchen der Handball-Schulmannschaft des Gymnasium Philippinum Weilburg für den Regionalentscheid qualifiziert.

Gleich im ersten Spiel mussten die Weilburgerinnen des WK II (Jahrgänge 1991-1994) gegen die spielstarke Mannschaft der Westerwaldschule Waldernbach antreten. Die Mädchen des Philippinum erwischten den besseren Start und kamen vor allem durch ihr schnelles Konterspiel immer wieder zu Torerfolgen. Waldernbach wurde nach der Pause stärker, doch die Weilburger spielten konzentriert weiter und konnten sich schließlich mit 8:5 durchsetzen.

Im nachfolgenden Spiel gegen die Goetheschule Limburg blieben die Weilburgerinnen unter ihren spielerischen Möglichkeiten und agierten über weite Strecken sehr hektisch. Dies nutzten die Gegnerinnen zu ihrem Vorteil, sodass sich das Team des Philippinum schließlich mit einem 5:5 Unentschieden begnügen musste. Im Anschluss allerdings verlor Limburg deutlich gegen Waldernbach. Somit konnten die Weilburger Mädchen in ihrem letzten Spiel gegen die Marienschule Limburg befreit aufspielen und freuten sich schließlich über den 9:2 Endstand sowie den verdienten Turniersieg.

 

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Diskussion mit MdB Holger Haibach

Volker Schmidt

 

Echtes Insiderwissen über Politik bekamen die Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse des Gymnasiums Philippinum geboten: Holger Haibach, für die CDU im Deutschen Bundestag, beantwortete anderthalb Stunden ihre Fragen – über Politik, Privates, seinen Werdegang und Angela Merkel.

Theoretisch etwas über den Bundestag zu erfahren, war der Klasse 10c des Gymnasiums Philippinum in Weilburg und ihrem Politiklehrer, Herrn Freihold, zu wenig. Und so luden sie kurzerhand einen echten Politiker zu sich in die Klasse ein: Holger Haibach (CDU), direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Hochtaunus-Oberlahn. Er nahm sich Zeit, der Klasse all ihre Fragen zu beantworten.

Wie er Politiker geworden sei? „Eigentlich wegen der Heizung im Jugendzentrum“, so Haibach. Um die zu bekommen, musste er mit ein paar Freunden lange kämpfen und erfuhr eine Menge über politische Abläufe. Zwei der Freunde von damals seien heute ebenfalls in der Politik – bei der SPD und den Grünen.

Was er aufgeben musste, um in die Politik zu gehen? „Meinen Wunsch, Lehrer zu werden“, so Haibach, „und die Möglichkeit, meine Zeit frei zu gestalten“. Und gab ihnen auch gleich einen Einblick in seinen Terminkalender. In so einer Sitzungswoche gebe es nicht nur Sitzungen im Plenum des Bundestages. Daneben tagten Ausschüsse, die Fraktion, die Landesgruppe der Partei, es gebe Empfänge, Reisen, Termine. Und neben all dem sei noch die alltägliche Büroarbeit zu erledigen. Die Schüler waren erstaunt, was Haibach in einer Woche so alles erledigen muss.

Mit welchen Bereichen er sich vor allem beschäftige? Er sei im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und im Außenpolitischen Ausschuss tätig. Es sei besonders wichtig, international für Menschenrechte zu kämpfen. Wie der Ausschuss das tue? Indem er auf Auslandsreisen gezielte Fragen stelle, immer wieder Druck auf die Bundesregierung ausübe, sich zu engagieren, und indem er Empfehlungen und Beschlussvorlagen zu aktuellen Themen erarbeite.

Ob ihm der Job Spaß mache? Ja, so Haibach, denn man könne wirklich etwas gestalten und bewegen.

Auch der Verdienst eines Politikers (€ 7009 im Monat plus Aufwandsentschädigung) sei zunächst einmal nicht schlecht, allerdings vergäßen die meisten Leute, welche Aufgaben und Ausgaben Politiker hätten, die andere nicht hätten: Die Partei wolle erhebliche Beträge von einem, man müsse oft zu Veranstaltungen Spenden mitbringen, und jeder Einkauf dauere dreimal so lange, weil ständig einer komme, der sage „Ach, Herr Haibach, wo ich Sie grad treffe...“).

Es heiße auch, 40 Wochen im Jahr – seine Frau habe ihm das mal vorgerechnet – in Berlin oder für den Bundestag auf Auslandsreisen zu sein. Das sei der Grund, warum er sich nicht sicher sei, ob er Kinder haben wolle. „Ich will nicht in 20 Jahren hören: Papa, du warst nie für mich da“, so Haibach. Denn noch dazu müsse man sich auch zu Hause vom Feuerwehrfest bis zum Jubiläum der Kaninchenzüchter auf möglichst vielen Veranstaltungen blicken lassen, wenn man wiedergewählt werden wolle. Dies sei aber auch sehr abwechslungsreich, und man erfahre dort auch, was die Leute wirklich denken und welche Probleme sie haben. Er versuche auch, alle Probleme ernst zu nehmen, auch wenn die Menschen in Bad Homburg ganz andere Sorgen hätten als die in Mengerskirchen.

Das alles gehöre zum Politikerdasein dazu, als echten Nachteil des Politikerberufs nannte er aber nur eines: „Die Leute benutzen einen oft als Blitzableiter, sie haben sich über die Politik geärgert und wollen einfach mal Dampf ablassen.“ Und so gebe es manchmal E-Mails und Briefe, die von wüsten Beschimpfungen und unsachlichen Anschuldigungen nur so wimmelten. Damit umgehen zu können, müsse man erst lernen.

Ob er den Schülern also alles in allem empfehlen könne, in die Politik zu gehen? Der Beruf sei stressig, aber er möge ihn sehr, so Haibach. Wer Dinge wirklich gestalten und zum Positiven verändern will, der solle in die Politik gehen.

Eine Frage hatten sich die Schüler für den Schluss aufbewahrt: Ob er an Angela Merkels Stelle Dinge anders machen würde als sie? Haibach erklärte zuerst, dass sie nicht alles allein entscheiden könnte. Und fuhr damit fort, wie gut er es fände, dass sie mit Menschenrechten oder Familienpolitik Politikbereiche angehe, die keine klassischen CDU-Themen seien.

„Frage nicht beantwortet, aber gewandt aus der Affäre gezogen“, meinte eine Schülerin hinterher. Ob das wohl auch in Klassenarbeiten geht?

 

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Raketen

Mit 1 Liter Wasser und 5 bar auf 80 Meter

 

Volker Schmidt

 

Wie funktioniert eine Rakete, wie lassen sich ihre Flugleistungen berechnen und wie baut man erfolgreich eine mit Wasser und Druckluft angetriebene Rakete, deren Hülle aus PET-Flaschen besteht? Mit diesen Fragen hatte sich der Leistungskurs Physik der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium Philippinum auseinandergesetzt. Unter Leitung von Oberstudienrat Wolfgang Radkovsky demonstrierten Schüler des Kurses im Rahmen der naturwissenschaftlichen Vortragsreihe der Schule die physikalischen Grundlagen des Raketenflugs und was sie beim Bau der Wasserrakete gelernt hatten.

Das Rückstoßprinzip als Grundlage des Raketenflugs wurde eindrucksvoll durch Modelle demonstriert, die mit aufgebohrten Kohlensäurekapseln sich an einer dünnen Nylonschnur durch die Aula bewegten. Das Publikum staunte anschließend über die Berechnungen für den Flug einer Wasserrakte. In Versuchen, in die auch herkömmliche Feuerwerksraketen einbezogen waren, hatten die Schüler erste Erfahrungen mit der Raketenformel gesammelt.

Für einen Wettbewerb galt es die Theorie in die Praxis umzusetzen. Eine flugtüchtige Rakete wurde aus Wasserflaschen gebaut. Ein System aus Stabilisierungsflügeln und ein eingebauter Fallschirm sorgten dafür, dass die Rakete mit einem Liter Wasser und einem Überdruck von 5 bar eine Höhe von etwa 80 Metern erreichte und wieder unversehrt landete.

Praktischer Erfindergeist für die Konstruktion, zahlreiche Flugversuche und Kenntnisse der Differential- und Integralrechnung waren gefragt, um eine optimale Rakete zu bauen. Dabei stießen die Schüler auf komplexe Zusammenhänge, die sie nur annäherungsweise lösen konnten. Die Versuche hatten schnell gezeigt, dass die Theorie nicht mit der Praxis übereinstimmt, wenn sich während des Flugs Wassermenge, Druck und Schub ändern. Die Schüler konstruierten auch das notwendige Füllsystem für Wasser und Druckluft. Ein handelsübliches Schlauchsystem und ein gewöhnliches Fahrradventil leisteten dabei Hilfe.

Wie so vielen Raketenbauern vor ihnen erging es den Schülern bei der Vorführung ihrer Rakete beim MINT-Wettbewerb im vergangenen Jahr. Eine Version, die sich in vielen Versuchen bewährt hatte, versagte im entscheidenden Augenblick. Beim nächsten Wettbewerb, davon sind die Konstrukteure inzwischen überzeugt, wird die Rakete abheben und vielleicht die 80 Meter-Marke überfliegen.

Ein historischer Rückblick über die Entwicklung von Raketen bis heute und ein Ausblick auf die Zukunft rundeten den Vortrag ab. 100 vor Christus hatten Chinesen mit dem Bau von Raketen begonnen, 1807 wurde Kopenhagen durch Raketen in Brand geschossen, 1942 startete die erste V 2, vor 50 Jahren piepste der berühmte Sputnik, 1969 setzte ein Mensch den Fuß auf den Mond, 2003 gelang es schließlich den Chinesen, einen Taikonauten ins All zu schießen. Viele Alltagsdinge, vom Taschenrechner über den Klettverschluss bis zum Strichcode, sind Entwicklungen, die aus der Raumfahrt kommen. Eine Illusion nahmen die Referenten am Ende aber den Zuhören. Mit der derzeitigen Technik sei zwar ein bemannter Flug zum Mars möglich, eine Rückkehr aber nicht. Die durchaus realistische Entwicklung eines weltraumtauglichen Photonentriebwerks war für einige der zukünftigen Forscher dann die Aufgabe, an der sie nach dem Studium gerne arbeiten würden.

 

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Lange Nacht der Mathematik

Thilo Pfeiffer

 

In der Nacht vom 23. auf den 24. November veranstaltete die Mathe-AG und die Mathe-Fachschaft des GPW zum vierten Mal die "Lange Nacht der Mathematik". Schülerinnen und Schüler unserer Schule hatten die Möglichkeit, eine ganze Nacht lang Knobelaufgaben - die ihrem Alter angepasst waren - zu lösen. Nach 14 Stunden geistiger Höchstarbeit und 3 Quadratmeter Pizza ließ der Erfolg sich sehen: im 6. Jahrgang landete Gruppe 3x3 (Johanna Schleicher, Nico Schulz und Diana Gottschalk) auf dem 8. Platz - es nahmen 1596 Gruppen teil. Im 8. Jahrgang schaffte es der Schokopudding (Anna-Lena Grün, Vanessa Mangrum, Fabienne Frensch und Hannah Löhr) ebenfalls auf Platz 8 (unter 807 Gruppen). Die Mathegimps aus dem 10. Jahrgang (Niko Kremser, Felix Humpert, Erik Zutt und Benjamin Hafermeister) holten nach anfänglichen Schwierigkeiten ab Mitternacht auf und erlangten einen 17. Platz (381 Gruppen). Das Team "die Denker" (Inga Elvers, Andreas Fried, Stefan Schulz und Benno Richardt) der Oberstufe schaffte unter 222 Teams einen fantastischen 5. Platz.

Die Lange Nacht der Mathematik wird seit einigen Jahren von der Klaus-Groth-Schule in Neumünster veranstaltet. Zu Beginn war es ein landesweiter Wettbewerb, mittlerweile nehmen Schulen aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland teil.

 

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Leistungskurs PoWi gründet eigenes Unternehmen

Weilburger Tageblatt

  

Um ein Unternehmen zu gründen, braucht es Geld und eine gute Idee. Die Idee hatte der Leistungskurs Politik und Wirtschaft der 12.Klasse des Gymnasiums Philippinum in Weilburg. Das Startgeld hat er vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln bekommen. Im Rahmen des Projekts "Junior" des Instituts haben die 16 Schüler "Wave Print" gegründet und bereits ihre ersten Aufträge erhalten. [mehr]

 

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Große Beteiligung am Planspiel Börse

Dirk Hölscher

 

Mit einer Rekordanzahl von 27 Spielgruppen beteiligt sich unsere Schule am europaweiten Planspiel Börse. Hier geht es vom 01.10. – 11.12.2007 darum, € 50.000  gewinnbringend in Aktien anzulegen. Zur Verfügung stehen 175 Wertpapiere aus Deutschland, Europa und den USA. Ein Ranking der Spielgruppen von Schulen im Einzugsbereich der Kreissparkasse Weilburg lässt sich unter www.planspiel-boerse.de/KSKWeilburg/0/index_ranking.htm einsehen. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen sechs unserer Spielgruppen unter den 10 besten Spielgruppen.

 

Weitere Wettbewerbe/Projekte, an denen Schüler unserer Schule teilnehmen:

 

Schule/Banker: Hier spielen 2 Spielgruppen aus dem 13. Jahrgang mit. Die Aufgaben einer Bank werden simuliert und es müssen finanzwirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden: Zinssenkungen/-erhöhungen, Kredite, Filialen eröffnen, Geldautomaten anschaffen, Ausgaben für Werbung u. a.

 

JUNIOR: Zwei Schülerfirmen in Jahrgangsstufe 12 wurden gegründet, die auf dem freien Markt existieren müssen. Die Schüler sind junge Unternehmer, bezahlen sich selbst Löhne und bieten ein Produkt oder eine Dienstleistung an. Das Eigenkapital der Firma wird durch einen Aktienverkauf hergestellt. Am 07.11.2007 kommt der Landrat des Kreises Limburg-Weilburg, Herr Michel, um eine Aktie der Schülerfirma „Wave Print“ zu kaufen. Weitere Informationen über www.juniorprojekt.de und www.waveprint.de

 

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In der Hauptstadt der Welt - Rom

Volker Schmidt

 

Auf Schusters Rappen und mit Hilfe von U-Bahn und Bus eroberte sich eine Gruppe antikebegeisterter Schüler und Lehrer des Weilburger Gymnasiums die Stadt am Tiber in den Herbstferien. Jeder Teilnehmer der von Karin Kautz, Hermann Dehmer und Orell Witthuhn (Philipps-Universität Marburg) geleiteten Fahrt hatte ein Referat zu einem bestimmten Ort oder Gebäude in seinem Gepäck. An den antiken Stätten, zahlreichen Kirchen und dem Petersdom erfuhren die Mitfahrer anschaulich, was es historisch und kunstgeschichtlich über die Bauwerke zu sagen gibt.

  

Ein ausgedehnter Stadtrundgang hatte die Gruppe gleich am ersten Tag mit den Dimensionen der antiken und modernen Metropole vertraut gemacht. Beginnend an der ersten Stadtmauer am Hauptbahnhof Termini ging es über die aus den fünfziger Jahren durch Stars und Sternchen berühmte Via Veneto zur Piazza del Populo, der Spanischen Treppe und dem Trevi Brunnen. Am zweiten und dritten Tag stand das Zentrum des alten Roms rund um das Forum Romanum im Mittelpunkt. Ein beeindruckendes Erlebnis war die Generalaudienz des Papstes auf dem Petersplatz. In mehreren Sprachen redete Benedikt XVI zu den Gläubigen und Zuhörern auf dem bis auf den letzten Stuhl besetzten Platz über den Kirchenvater Hilarius von Poitiers, eine der großen Bischofsgestalten des 4. Jahrhunderts und Verteidiger des christlichen Glaubens. Etwas irritierend wirkte auf die Weilburger zwar die am Anfang und am Ende der Audienz über Lautsprecher gespielte Marschmusik, aber die Begeisterung der Pilgergruppen und ihr Jubel, wenn ihre Namen verlesen wurden, übertrug sich auf jeden.

  

Der Besuch des außerhalb der alten Stadtmauern gelegenen protestantischen Friedhofs, auf dem auch Goethes Sohn August begraben liegt, entriss die Reisenden am 4. Tag dem städtischen Trubel und führte sie abschließend mit einer halbstündigen S-Bahnfahrt nach Ostia antica, dem ehemaligen Hafen der Stadt. Über 50 000 Einwohner sorgten dort in antiker Zeit für die Versorgung der Metropole des Weltreichs. Natürlich ging es auch in den Petersdom, in dem sich Björn Höfer, ein Schüler der Jahrgangsstufe 13, als sachkundiger Führer erwies. Weitere bedeutende Kirchen wie Santa Maria Maggiore, St. Pietro in Vincoli, St. Paolo und San Giovanni in Laterano und das Pantheon zogen die Bewunderung ebenso auf sich wie der Altar des Augustus. Der faszinierte vor allem durch die Inszenierung von Antike und Moderne. Designerkleider des Modeschöpfers Valentino bildeten einen unerwarteten und ungewöhnlichen Rahmen für den sich in einem Gebäude des amerikanischen Architekten Richard Meier präsentierenden Friedensaltar.

  

Das Wasser für die Römer eine wichtige Rolle spielte wurde am vorletzten Tag deutlich unterstrichen, als mitten im Referat über die Caracalla-Thermen Petrus seine Schleusen weit öffnete und der Regen Schüler und Lehrer bis auf die Haut durchnässte. Dabei war der Referent Hennig Peters bei seinem virtuellen Rundgang noch nicht einmal bis in die eigentlichen Baderäume gekommen.

 

Am Ende der Fahrt stand für alle fest, dass sich das mit Fahrten nach Griechenland und Troja begonnene Antikeprojekt auch in seinem dritten Jahr bewährt hat. Für das nächste Jahr ist eine Fahrt nach Sizilien in Planung.

  

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Auf den Spuren König Konrads

Nina Bartzsch, Amelie Waldhauer

 

An einem besonderen Treffen durften letzten Donnerstag 26 Elftklässler des Gymnasium Philippinum Weilburg teilnehmen. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Michael Rangol startete der bilinguale Geschichtskurs morgens um 6.30 Uhr in Richtung Forchheim, Nordbayern. Anlass dieser von der Stadt Weilburg und dem Rotary-Club unterstützten Studienfahrt war ein Treffen mit Schülergruppen des Forchheimer Ehrenbürg-Gymnasiums und der Fuldaer Winfriedschule. Thema der gesamten Aktion war die Person des ersten deutschen Königs: Konrad, der Jüngere. Das tausendjährige Krönungsjubiläum des möglicherweise in Weilburg geborenen und im Jahr 918 in der Lahnstadt gestorbenen Adligen wird im Jahr 2011 gefeiert.

Bei dem ersten Treffen der Schülergruppen waren Diskussionen und ein Wissensaustausch über Konrad in Verbindung mit Weilburg als Sterbeort, Fulda als Begräbnisstätte, und Forchheim als Krönungsstadt geplant. Außerdem standen eine gemeinsame Stadtführung, eine Besichtigung der Forchheimer Burg und ein geschichtlicher Vortrag auf dem Programm.

Da die Fuldaer Gruppe samt Bus im Stau stand und es den ganzen Tag schon regnete, wurde das Programm geändert. Die Weilburger und Forchheimer machten sich alleine auf zur Stadtführung. Forchheim zeigte sich dabei trotz des Wetters von seiner schönsten Seite. Klein und idyllisch zog es viele in seinen Bann.

Nach dem Mittagessen in der Mensa des Ehrenbürg-Gymnasiums, die Fuldaer Schüler waren inzwischen eingetroffen, musste die Besichtigung der Burg wegen des Regens gestrichen werden. Dafür gab es einen ausführlichen Vortrag, der langatmig, aber anschaulich erklärte, welche Umstände zur Wahl Konrads als ersten gesamtdeutschen Königs führten.

Anschließend ging es an die intensive Beschäftigung mit der Person und dem Wirken König Konrads in den einzelnen Städten. Die Schüler aus Fulda und Weilburg stellten ihre Städte vor und verdeutlichten den jeweiligen Bezug zu Konrad. Parallel dazu plante ein ausgewähltes Team aus den drei Städten eine Internet-Seite zum Thema. Dieser soll bis 2011 auf das 1000-jährige Krönungsjubiläum König Konrads vorbereiten. Jede Gruppe brachte ihre Ideen ein und erste Schritte zur Umsetzung des Projekts wurden unternommen. Ein Nachteil war jedoch der Zeitdruck, der durch die langen Anreisestrecken und die Verspätung entstand.

Dennoch stand für alle Beteiligten nach Abschluss des Tages fest, dass dieses Projekt eine Perspektive hat und jeder mit seinem Engagement ein Stück dazu beitragen kann, dass dem ersten deutschen König, Konrad I, der aus Weilburg kam, die Bedeutung beigemessen wird, die ihm gebührt.

 

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Neue Mediationshomepage!

Stephanie Stoll

 

Die Mediations-AG des GPW hat nun endlich wieder eine aktuelle Homepage.

Unter www.mediation-gpw.dreipage.de kann man sich ab sofort über Mediation informieren, die Mediatoren kontaktieren und im Forum diskutieren.

Ein Besuch lohnt sich!

 

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Vortragsreihe hat begonnen

Volker Schmidt

 

In einer gut gefüllten Aula startete am 20. September die Vortragsreihe "Blickfeld Naturwissenschaft" in die Saison 2007/2008. Prof. Dr. Christian-Dietrich Schönwiese referierte umfassend und präzise über das Thema "Der globale Klimawandel im Industriezeitalter - Indizien der Vergangenheit und Modelle der Zukunft".

Dabei führte er die inzwischen verbreitete Binsenweisheit, dass es wärmer wird, sowohl auf natürliche als auch anthropogene Ursachen zurück. Deutlich wurde durch sein Vortrag, dass selbst radikale Veränderungen unseres Umweltverhaltens erst nach Generationen wirksam werden. Ein Ausblick, der Studiendirektorin Renate Geil am Ende der abschließenden Diskussion die Frage stellen ließ, was die Schule außer den bestehenden Aktivitäten noch tun könne, um ihre Schülerinnen und Schüler für das Problem zu sensiblisieren.

Beim nächsten Vortrag am 25. Oktober spricht Prof. Dr. Rüdiger Glaser zum Thema "1000 Jahre Klimaentwicklung und Witterungsextreme im Kontext des modernen Treibhausklimas".

 

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Besuch aus Kirgistan

Volker Schmidt

 

Zwei Wochen werden Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen aus Bergtal in Kirgistan das Philippinum besuchen. Der Austausch wurde wieder von Studienrat Henrik Riesen in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut organisiert. Neben dem Schulbesuch wartet ein umfangreiches Begleitprogramm auf die Gäste aus dem fernen Land. Im nächsten Frühjahr werden die Weilburger Schüler zu ihrem Gegenbesuch aufbrechen.

 

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Lehrer auf der Schulbank

Volker Schmidt

 

Einen ganzen Tag saß am vergangenen Mittwoch das Kollegium des Weilburger Gymnasiums auf der Schulbank. Der pädagogische Tag zum Thema Förderung der Lesekompetenz und selbst organisiertem Lernen war dazu gedacht, neue Impulse zu diesen Themen in das Kollegium zu tragen. Die sich verschlechternde Lesekompetenz der Schüler war der Anlass, dass in den Gremien der Schule dieser Inhalt ausgewählt worden war.

Dabei gerieten nicht nur literarische Texte in den Blickpunkt, sondern auch Sachtexte und Aufgabenstellungen aus den Natur- und Geisteswissenschaften bereiten vielen Schülern Verständnisprobleme. Die PISA-Studie hat dieses Phänomen dokumentiert.

In seinem einleitenden Vortrag erläuterte Professor Dr. Hartmuth Feilke von der Universität Gießen in Theorie und Praxis, welche Schritte zu einem guten Textverständnis führen. Die Stationen Umschreiben, Zusammenfassen und Vergleichen führen schließlich zu einem kritischen Textverständnis. Mit Aphorismen Christoph Lichtenbergs verdeutlichte er, worauf es letztlich beim Lesen ankommt. Der Göttinger Physiker meinte nämlich vor zwei Jahrhunderten: „Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, wie das, was ich gegessen habe. Ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zur Erhaltung meines Geistes bei.“

Außerdem verwies er auf die Bedeutung des Schreibens für das Verstehen fremder Texte.

Die anschließenden Workshops drehten sich um Lesestrategien in allen Fächern, um die Diagnose der Lernausgangslage, den Umgang mit Sachtexten, die Stufen der Lesekompetenz und das Konzept „Lesen macht schlau.“

In einer Parallelveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Selbstorganisiertes Lernen – SOL“ ging es im neuen Mittelstufenlernzentrum der Schule darum, wie Schüler schrittweise selbstständiges Lernen einüben, um die von der modernen Pädagogik geforderte neue Lernkultur auch wirklich umsetzen zu können.

Am Nachmittag wurde in Arbeitsgruppen die Theorie auf die eigenen Erfahrungen und die eigene Unterrichtspraxis bezogen. Mit Kritik und Selbstkritik wurde nicht gespart. Auch die Veranstaltung selbst wurde einer kritischen Reflexion unterzogen. Dass am Ende des Tages kein ausgeklügeltes Konzept stand, war vorauszusehen. In der Abschlussrunde zeigte sich aber, dass Impulse aufgegriffen wurden und die Schule neben den bewährten Wegen auch neue suchen wird, um die Lese- und Lernkompetenz ihrer Schüler zu stärken.

 

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2. Egg Race am GPW

Ei übersteht Fall aus 12 m

  

Thilo Pfeiffer

 

Am Donnerstag, den 6. September 2007 flogen am GPW die Eier durch die Luft. Grund war nicht ein Schülerprotest gegen die neuesten Streiche des Kultusministeriums, sondern die Egg-Race, bei dem in diesem Jahr Eier aus möglichst hoher Höhe heil zu Boden kommen sollten. Die zweitplazierte Konstruktion schaffte es, das Ei aus 5m heil aufkommen zu lassen. Bei der Konstruktion der Gewinnerinnen Anna Meyring, Annuka Schmidt und Kaja Bergmann aus der 9c reichte selbst das 12 m hohe Schuldach nicht, um das Ei zu zerschmettern.

Die Physik-Fachschaft führt die Egg-Race seit letztem Jahr durch. Ziel des Wettbewerbes ist es, den Schülern Freude am Experimentieren und Basteln zu bringen.

 

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211 neue Sextaner

Volker Schmidt

 

Zu ihrem langen Weg zum Abitur brachen am Dienstag 211 Sextaner des Gymnasium Philippinum Weilburg in der Weilburger Stadthalle auf. Oberstudiendirektor Dietrich Hesse hieß die 101 Schülerinnen und 110 Schüler und ihre Eltern als neue Mitglieder der Schulgemeinde willkommen. Auf drei Latein- und vier Französischklassen verteilen sich die neuen Schüler, die im Anschluss an die Aufnahmefeier begleitet von ihren Klassenlehrern und Klassenpaten zur Lessingstraße zogen.

Auf die „Straße des Lernens“ schickte Direktor Heese die Fünftklässler mit Auszügen aus Michael Endes „Momo“. Wer den langen Weg zum Abitur wie Beppo der Straßenkehrer gehe, käme sicher zum Erfolg. Schritt für Schritt und mit den entsprechenden Erfolgen auf den einzelnen Etappen erreichten die Schüler schließlich das Ziel Abitur. Von der am Anfang unendlich lang und schwierig erscheinenden Straße, sollten sie sich nicht abschrecken lassen.

Wenn eine innere Uhr für die „Sternstunden“ in der Schule hinzukomme, werde der Weg noch leichter. So könnten sie durch die erfolgreiche Bewältigung der Gegenwart lernen, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Der Vorsitzende der Schulelternbeirats Volker Mühl wies auf die große Veränderung hin, vor der die neuen Gymnasiasten stehen. Die für viele neue Stadt, der neue Schulweg, neue Gesichter in den Klassen, unbekannte Lehrer und die große Schule seien eine Herausforderung für kleine Menschen. Die Vorbereitung auf das Abitur beginne nach der Verkürzung der Gymnasialschulzeit auf 8 Jahre für die neuen Schüler mit einer 50-Stundenwoche, wenn man den Schulweg einbeziehe. Kritisch sprach er von einem Verlust der Kindheit und forderte Politik, Schule und Eltern auf, diese Gefahr nicht zu vergessen. Auch Mühl stimmte die neuen Schüler mit einer Geschichte auf ihren neuen Lebensabschnitt ein. Ein kleiner Bach plant, eine riesige Wüste zu durchqueren. Er zögert, bricht aber auf, um zu erfahren, was wirklich in ihm steckt. Schließlich verdunstet er. Als er sich dann aber am Ende seiner weiteren Reise als Regentropfen im Meer wiederfindet, erkennt er, dass er eine neue Daseinsform gefunden und sein Ziel erreicht hat.

Damit die neuen Schüler unbesorgt in der fremden und für sie noch unübersichtlich großen Schule bewegen können, gibt es, organisiert von der Koordinatorin der Klassen 5 und 6, Anne Weigel, für jede Klasse zwei Klassenpaten. Es sind Schüler aus der Jahrgangsstufe 11, die freiwillig die Aufgabe übernommen haben, den Klassenlehrern, aber vor allem ihren neuen Mitschülern im Schulalltag zur Seite zu stehen. Zwei von ihnen, Svenja Bott und Ann-Kathrin Lehnhausen, waren schon am ersten Tag von der Arbeit mit ihren neuen Schützlingen begeistert. Wenigstens bis Weihnachten wollen sie den Sextanern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie schnell Schüler auf diesem Weg sind, erlebten die Sextaner und ihre Eltern in französischen und englischen Sketchen, die Ulrike Fuhrmann-Grote und Josepha Wilhelm mit den Klassen 6 einstudiert hatten. Das Schulorchester und die Philippinum Voices unter Martin Weinbrenner und Michael Glotzbach begeisterten ebenso wie die Performance „Zusammenhänge hängen zusammen“ der von Gabriele Hüllstrunk geleiteten Kunst-AG.

 

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Feier zur MINT-Mitgliedschaft

Thilo Pfeiffer

 

In der Aula des Gymnasiums fand am Abend des 21. Juli 2007 eine feierliche Veranstaltung zur Aufnahme in den Verein MINT-EC statt (Informationen zum Verein finden Sie auf dem rechten Balken). Frau Geil schilderte in Ihrer Begrüßungsrede die Motivation zur Bewerbung, das Aufnahmeprozedere und gab einen Ausblick auf die Vorteile, die eine Mitgliedschaft hat.

Im Anschluss dankte die Schulgemeinde vielen Sponsoren, die im vergangenen Jahr mit ihren Spenden mitgeholfen haben, qualitativ hochwertigen naturwissenschaftlichen Unterricht und Veranstaltungen wie die Naturwissenschaftliche Vortragsreihe durchzuführen. Namentlich waren dies die Wilinaburgia u. a. durch die Spende einer Röntgenröhre mit Zubehör, die Firma Pfeiffer Vacuum für die Spende einer Vakuumpumpe, der Gymnasiale Schulverein für Spenden im Bereich der Medienausstattung und die Stadtwerke für die Beteiligung beim Druck der Broschüren zur Naturwissenschaftlichen Vortragsreihe.

Die Geräte wurden im Einsatz gezeigt und mit Geräten der historischen Sammlung verglichen. An diese Demonstrationen schloss sich ein Bericht zum Stand des Baues eines Rastertunnelmikroskopes an unserer Schule an sowie ein Bericht über die Herstellung von Schokolade im Chemieunterricht.

Als Dankeschön erhielten die edlen Spender ein Produkt aus dem naturwissenschaftlichen Fachbereich, nämlich ein Glas Honig, der von den Bienen der Biologie-AG der Schule gesammelt wurde.

 

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Verabschiedungen

Volker Schmidt

 

Am letzten Schultag wurden in der Aula des Philippinums von Oberstudiendirektor Dietrich Heese, dem Personalrat und den Fachschaften die Kolleginnen und Kollegen verabschiedet, die neue Stellen antreten, in Pension gehen oder deren Verträge ausliefen.

Oberstudiendirektor Heese dankte vor allem Studiendirektorin Gabriele Abraham, die seit sieben Jahren stellvertretende Direktorin war, für die in einundzwanzig Jahren am Philippinum geleistete Arbeitet. Sie ist nun Schulleiterin der Gesamtschule in Weilmünster.

Der Dirketor dankte auch Winfried Lange, der an die August-Bebel-Schule in Wetzlar wechselt.

In den Ruhestand verabschiedet wurden Studiendirketor Günter Jakob, Oberstudienrätin Heike Simon, Oberstudienrat Henning Perters und Studienrat Christian Kluth.

 

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Ehrungen

Volker Schmidt

 

Traditionell fanden vor der Zeugnisausgabe die Ehrungen für Schüler statt, die besondere Leistungen während des Schuljahres erbracht haben. Vom Lesewettbewerb, verschiedene Mathematik- und Sprachwettbewerbe, Mediation, Kunst, Fußball, Karate und dem Projekt rauchfreie Klasse reichte das Spektrum der ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler.

Stellvertretend für alle steht hier die Mannschaft des Ruderachters.

 

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Orchester feiert gelungene Generalprobe

 

Schülerinnen und Schüler des Weilburger Gymnasiums spielen beim mittelhessischen Kultursommer

 

Weilburger Tageblatt, cki 

 

Das Philippinum Orchester Weilburg unter der Gesamtleitung von Martin Weinbrenner hat in seinem Schuljahres-Abschlusskonzert im Komödienbau in Weilburg ein kurzweiliges Programm mit Stücken von Verdi, Händel, Rossini, Woodhouse, Dvorak und Williams präsentiert.

Nach einem Probenwochenende in Wetzlar nutzte das Orchester die Gelegenheit, seine intensiv geprobten Stücke dem Publikum zu Gehör zu bringen. Gleichzeitig war das Konzert im Komödienbau die Generalprobe für einen Auftritt im Rahmen des mittelhessischen Kultursommers am 14. Juli auf der "Florentine" bei Braunfels.Mit den erhabenen majestätischen Klängen des Triumphmarsches aus Giuseppe Verdis Oper "Aida" eröffnete das Philippinum Orchester das knapp einstündige Konzert.Es folgte die Ouvertüre zu Gioacchino Rossinis Oper "Der Barbier von Sevilla", die mit seinen bekannten Melodien schon fast Ohrwurmcharakter besitzt. Die Streichinstrumente des Orchesters stehen unter der Leitung von Friederike Kremers. In zusätzlichen Proben zu den Gesamtorchesterproben erarbeiten sie zusätzlich weitere Stücke für Streicher alleine. Daher trugen sie im Folgenden aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel die beiden Sätze "Hornpipe" und "Rigaudon" vor. Heiter und beschwingt ging es mit "Clowns Dance" des englischen Komponisten Charles Woodhouse wieder in der Großbesetzung weiter.Die "Muppets Show" als Zugabe Einen weiteren Glanzpunkt setzte das Orchester mit der Darbietung des "Slawischen Tanzes" von Antonin Dvorak, der durch seine Rondoform und das sehr lebhaftem Tempo schnell ins Ohr geht.Ebenfalls sehr schön anzuhören war die Filmmusik zum Film "Jurassic Park" von John Williams, die in einem Zusammenschnitt die bekanntesten Melodien des Filmes präsentierte.Das Philippinum Orchester beendete das gelungene Konzert im Komödienbau mit der Erkennungsmelodie der Sendung "Muppets Show" als Zugabe.

 

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Eine Reise in die Ferne...

Die Gäste erfreuten sich an kasachischen Leckereien

Am Donnerstag den 5. Juli 2007 entführten die Teilnehmer des diesjährigen Kasachstan-Austausches ihre Besucher in der Aula in eine bezaubernde, östliche Welt..

 

Stephanie Stoll

 

Im Mai reiste die Gruppe um Herr Riesen zwei Wochen lang durch dieses vielseitige Land. Nun hatten auch die Daheimgebliebenen die Chance, einmal ein wenig ferne Luft zu schnuppern und mit den Austauschschülern in Erinnerungen zu schwelgen.

Mithilfe einer PowerPoint-Präsentation wurden Fotos und Videos vorgeführt, traditionelle kasachische Bräuche erklärt und vollzogen, sowie einige interessante Fakten über das Land aufgezeigt.

Nach der eigentlichen Präsentation wurden außerdem kasachische Snacks und Getränke gereicht und dabei angeregte Unterhaltungen zwischen den Gästen und den Schülern geführt.

Alles in allem war es ein sehr unterhaltsamer und lehrreicher Abend.

 

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Unter- und Mittelstufenfest

Volker Schmidt

 

Nach langer Unterbrechung veranstaltete die SV am 29. Juni wieder ein Unter- und Mittelstufenfest. Spiel, Sport und gutes Essen bestimmten den Vormittag mit dem die teilnehmenden Klassen den Grundstein für eine Wiederholung im kommenden Jahr gelegt haben. Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit haben einige Klassen Beachtenswertes geleistet, sodass die Schulgemeinde auf die Neuauflage gespannt sein darf.

Die Bilder geben nur einen kleinen Ausschnitt des Geschehens wieder, zeigen aber, dass selbst Klassenräume in tropische Strände zu verwandeln sind und auch die Kultur nicht zu kurz kommt.

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Kletterschein für Schüler

Jan Hooss

 

Im Rahmen des Sportkurses der Jahrgangsstufe 11 „Klettern an Geräten - Vertrauen in sich und andere gewinnen“ haben 14 Schülerinnen und Schüler den Kletterschein „Toprope“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) erworben.

 

Die Exkursion in die Kletterhalle des Alpenvereins Gießen bildete den Abschluss der gemeinsamen Unterrichtsarbeit, in deren Rahmen Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen geschult sowie Kletter- und Sicherungstechniken kennen gelernt und geübt wurden.

Zum Bestehen der Prüfung mussten die Schüler nachweisen, dass sie die wichtigsten Knoten und Kletterregeln beherrschen sowie selbstständig klettern können. Außerdem mussten sie den so genannten „Partner-Check“, das gegenseitige Überprüfen von Kletter- und Sicherungspartner vor dem Klettern, demonstrieren.

Die Schülerinnen und Schüler des GPW haben nun die Möglichkeit den von Betreibern künstlicher Kletterhallen geforderten Nachweis über das Beherrschen von Kletter- und Sicherungstechniken vorzulegen, um eigenständig klettern zu dürfen.

DAV-Fachübungsleiter Heinz Pfeffer und Sportlehrer Jan Hooss gratulierten den Schülern zur bestandenen Prüfung und wünschten ihnen erlebnisreiche, erfolgreiche und unfallfreie Kletterjahre.

 

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Abiturientenentlassung in der Stadthalle

Oberstudiendirektor Dietrich Hesse und die Preisträger der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und des Apollinaire-Preises

Volker Schmidt

 

Erstmals an einem Mittwochabend begrüßte Oberstudiendirektor Dietrich Heese die Abiturienten des Jahrgangs 2007, ihre Eltern, Lehrer und Gäste zur Entlassungsfeier, die auch in diesem Jahr wieder in der Stadthalle stattfand.

Die Feier begann mit der Rede des Schulelternbeiratsvorsitzenden Wolfgang Mühl, der deutlich machte, dass mit dem Abitur nur ein Zwischenziel erreicht sei. Es gelte nun, einen neuen Weg mit einem eigenen Lebensplan zu finden. Leistung und Verantwortung müssten jetzt selbst getragen werden. Damit dies gelingt, forderte Wolfgang Mühl die Abiturienten auf, nach der Maxime „ Ich tue etwas“, der Maxime der Adler, zu leben.

  

Im Anschluss sprach der Vorsitzende der „Wilinaburgia“. Stolz auf ihren Erfolg könnten nach all dem Prüfungsstress die Abiturienten sein. Die Voraussetzungen für den weiteren Lebensweg seien geschaffen. Das diesjährige Abitur-Motto „007“ aufgreifend erinnerte Ancke zur Freude der Zuhörer daran, dass sich mancher gern der Tricks und der Technik eines James Bond während der Schulzeit bedient hätte. Augenzwinkernd gab er zu verstehen, dass kleine Tricks sicher angewandt wurden. Allerdings hänge die Leistung des einzelnen auch von vielen anderen ab – Schule, Lehrern, Eltern. Ancke hoffte, dass die Abiturienten nach einigen Jahren sich an das Philippinum und Weilburg als ein Stück Heimat erinnerten. Die „Wilinaburgia“ sei für diese Verbindung ein geeigneter Ort, der zudem die alte Schule nach Kräften unterstütze. So habe man erst vor einer Woche ein Röntgengerät für annährend zehntausend Euro der Fachschaft Physik übergeben können. Am Ende ehrte er traditionell die besten Schüler aus den drei Fachbereichen mit dem Fritz-Glöckner-Preis.

 

Es sind Rachel Hornung (Fachbereich III), Marius Michael Schneider (Fachbereich I) und Jan Philipp Wagner (Fachbereich II)

Julian Stahl trug als Vertreter der Abiturienten eine Rede vor, die er zusammen mit Elisa Benatti und Laura Gelhardt verfasst hatte. Der Gipfel Abitur sei mit Hilfe von Lehrern und Eltern erklommen, aber schon türmten sich neue Berge auf, die es zu bezwingen gelte. Abschließend erinnerte er daran, dass es im Leben darauf ankomme, immer zum richtigen Zeitpunkt zu feiern, zu protestieren und zu kämpfen.

Vor der Zeugnisausgabe wies Oberstudiendirektor Dietrich Heese darauf hin, dass sich das immer mehr beschleunigende Leben und die zukünftige Arbeitsplatzsituation im Rahmen der Globalisierung eine ungewisse Zukunft mit sich brächten, die es zu meistern gelte. Das Leben der Abiturienten, aber auch die Zukunft des Philippinums könnten sich an Francois Lelords Roman „Hector und die Entdeckung der Zeit“ orientieren. Drei Dinge müssten beachtet werden.

  

1. Was zu ändern ist, muss geändert werden.

2. Man muss hinnehmen, was nicht zu ändern ist.

und

3. Wir müssen zu entscheiden lernen, was zum ersten und was zum zweiten Punkt gehört.

 

Aus den Erfahrungen des mündlichen Abiturs heraus forderte der Direktor mehr Leistungsbereitschaft von Seiten der Schüler und eine Einstellung, in der die Schule und nicht der Konsum oberste Priorität besäßen. Dabei spielte er auf die Tatsache an, dass Schüler gelegentlich auf das Geldverdienen neben der Schule mehr Wert legen als auf die Schule selbst. Die Lehrer ermahnte er, Leistung einzufordern. Auf der anderen Seite müssten die Leistungsbereitschaft der Schüler und ihre Eigenverantwortung für den Lernprozess stehen. Die Förderpläne erwiesen sich dabei immer mehr als ein geeignetes Instrument, um die Leistungen nachhaltig zu verbessern. Komme zur Beharrlichkeit auf beiden Seiten noch die Unterstützung der Eltern hinzu, stehe einer erfolgreichen Schullaufbahn eigentlich nichts im Wege.

 

Der Direktor vergaß nicht, dem Gymnasialen Schulverein und der „Wilinaburgia“ für ihre Unterstützung der Schule zu danken. So habe die „Wilinaburgia“ in den letzten beiden Jahren mit 30.000 Euro zur modernen Sachausstattung der Schule beigetragen und darüber hinaus noch viele weitere Aktivitäten gefördert. Der Monatsbeitrag von einem Euro für den Verein seien gut angelegt, kämen sie doch wieder der Schule zu Gute.

 

Abschließend bedankte er sich bei den Kollegen Michael Glotzbach, Martin Weinbrenner, Jörg Lorenz, Dirk Hölscher, den Mitgliedern des Schulorchesters, das mit einer Rossini Ouvertüre den Abend eröffnet hatte, und den Sängerinnen und Sängern der Chöre, die der Verabschiedung den nötigen Schwung gaben. Ein Lob ging auch an das Sekretariat, das trotz aller Hektik am Schuljahresende wie immer zuverlässig gearbeitet habe.

 

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Austausch mit Privas

Ronja Riemenschneider

 

Wie jedes Jahr fuhren 50 Schüler des Gymnasium Philippinum Weilburg in Begleitung zweier Lehrer in die Partnerstadt Privas. Der Austausch fand vom 8.-16. Mai statt.

Die Schüler sollten das Leben in den Familien kennen lernen und ihre Sprache verbessern. Einige der deutschen Schüler kannten ihre Korrespondenten bereits, da diese im Dezember des letzten Jahres Weilburg besuchten.

Am 8 Mai fuhren die deutschen Schüler um 7 Uhr am Weilburger Bahnhof ab. Als sie am späten Abend in Privas ankamen, warteten die Austauschfamilien schon geduldig.

Nach der freudigen Begrüßung, verabschiedeten sich die Deutschen voneinander und fuhren mit ihren Gastfamilien nach Hause.

Am nächsten Tag traf sich die deutsche Gruppe um 8 Uhr vor der Schule, um eine Nougatfabrik zu besichtigen. Dort bekamen sie eine Führung mit Einblick in die Herstellung des Nougats. Den Nachmittag verbrachten sie in den Familien.

Am Donnerstag stand die Besichtigung der Grotte de la Madeleine mit anschließendem Baden in der Ardeche an. In der Grotte bekamen sie eine eindrucksvolle Führurig mit einem musikalischen Lichtspiel (Carmina Burana). Auf der Weiterfahrt zur Pont d' Arc konnte die Gruppe den tollen Ausblick über die Ardeche genießen. Am Pont d'Arc angekommen gingen die Schüler baden und konnten gemeinsam ein wenig die Landschaft erkunden.

Am Freitag, den 11. Mai fuhren die deutschen Schüler mit ihren Korrespondenten nach Aigues-Mortes. Dort gab es ein kleines Viertel, das von einer Mauer umgeben war, auf der sie einen Rundgang machten. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Stadt ging es weiter ans Meer, wo die Schüler den restlichen Tag verbrachten.

Das Wochenende stand den deutschen Schülern frei zu Verfügung, viele unternahmen etwas mit ihrer Gastfamilie. Einige besuchten einen Kletterpark, besichtigten Burgen oder trafen sich untereinander in Privas.

Im strömenden Regen besichtigen die Schüler am Montag, den 14. Mai, den alten Teil Lyons mit seinen Innenhöfen und seiner Kirche. Danach fuhren die Schüler in Kleingruppen in die Innenstadt, und hatten dort die Gelegenheit in einem französischen Lokal zu essen oder in Geschäften einzukaufen.

Am 14. Mai begleiteten wir unsere Korrespondenten mit in die Schule. Dort verbrachten sie einige französische Schulstunden und trafen sich danach wieder in der Gruppe, um

gemeinsam in der Schulkantine zu essen. Anschließend fand in der Schule ein Musikfest statt bei dem die französische Schüler und Lehrer ihre musikalischen Leistungen präsentierten. Unter Begeisterung hörten wir den verschiedenen Musikrichtungen, wie Rap, HipHop, Klassik etc. zu.

Als die Schüler wieder zum Unterricht gingen, lief die deutsche Gruppe zum Rathaus um dort vom Bürgermeister in empfang genommen zu werden. Wir bekamen zunächst eine geschichtliche Erzählung über Privas und danach bedankte sich der Bürgermeister für die Teilnahme der deutschen an dem Austausch.

Der nächste Tag war ein Tag des Abschieds und viele waren sehr traurig nach Hause zu fahren. Als Abschiedsgeschenk sangen die Deutschen noch ein Lied.

Winkend und mit einem letzten Blick zurück brachen wir die Heimreise an.

 

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„Auszeit“ –Eine Fotoausstellung zum Thema Rauchen

Martina Zimmermann

 

Vom 19.06. bis 04.07.07 ist auf dem Gang zum Lehrerzimmer eine Ausstellung zum Thema „Stop smoking“ zu sehen.

Die Fachschaft Religion ist es in Zusammenarbeit mit der Jugend- und Drogenberatung sowie der Kreissparkasse Weilburg gelungen, Schwarzweißfotographien, die das Rauchen in unserem Alltag und die fatalen Folgen thematisieren, als Ausstellung zu organisieren. Alle Klassen 5 bis 9 werden mit ihren jeweiligen Religions- und Ethiklehrern im Rahmen der Suchtprävention dieses Thema bearbeiten.

 

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Erfolg im Europäischen Jugendparlament

Volker Schmidt

 

Sieben Schüler des Gymnasium Philippinum debattierten über Pfingsten im Europäischen Jugendparlament mit Schülern aus elf weiteren Schulen in Deutschland über aktuelle politische Themen und um die Teilnahme an der europäischen Endausscheidung in Dublin. Studiendirektor Günter Jakob hatte es zum vierten Mal geschafft, eine Schülergruppe für diesen anspruchsvollen Wettbewerb zu begeistern. In der Vorausscheidung setzten sich Simon Ahäuser, Jonas Bördner, Julian Hambach, Daniel Melchert, Christian Schmidt, Marius Schneider und Lukas Strzelecki gegen fast 90 andere Schulen durch. In München standen sie dann vor der nicht leichten Aufgabe, in Englisch und Französisch eine Resolution zum Thema innere Sicherheit und Datenschutz zu verfassen und in der „Vollversammlung“ zu verteidigen.

Schnell war der Gruppe klar, dass das Thema „gläserner Bürger“ im Vorfeld des G 8 Gipfels wegen seiner unmittelbaren Brisanz viel Fingerspitzengefühl und Durchsetzungsvermögen verlangte, während andere Schulen sich zum Beispiel mit den europäischen Institutionen oder dem Krieg im Irak beschäftigen durften. Das waren in der kritischen Vollversammlung eher unverfängliche Themen. Der eigene Standpunkt der Weilburger, Überwachung im Rahmen der bestehenden Gesetze durchaus zuzulassen, stieß auf massive Kritik bei den anderen Teilnehmern. Trotzdem schafften sie es bei der Abstimmung im Plenum durch eine geschickte Argumentation mit dem Grundgesetz ihre Position gegen massive Angriffe so gut zu vertreten, dass die Resolution nur knapp abgelehnt wurde. Überzeugt hatten die jungen Männer aber nicht nur einen Teil des Plenums, sondern auch die sechsundzwanzigköpfige Jury. Hinter dem Gymnasium Oberalster aus Hamburg, einem Team aus zwei Münchner Elitegymnasien und dem Gymnasium aus Eckernförde verließen die Gymnasiasten aus dem kleinen Weilburg als Viertplazierte die bayerische Metropole. Für Marius Schneider und Chrisian Schmidt ging der Traum von der Teilnahme an der europäischen Endausscheidung in Dublin doch noch in Erfüllung. Die Jury bewertete ihre Sprachkenntnisse und ihr Diskussionsverhalten so hoch, dass sie das deutsche Team aus den Siegerschulen verstärken sollen.

Das von der Europäischen Kommission getragene Projekt „European Youth Parliament – EYP“ (Europäisches Jugendparlament) verfolgt zwei Ziele. Einmal möchte es junge Menschen zur aktiven Auseinandersetzung mit politischen Fragen ermuntern, zum anderen aber auch zur Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen beitragen. Auch das ist diesmal wieder bei den Weilburger Teilnehmern gelungen. Sie lernten, bevor es in die simulierte Parlamentssituation ging, in gruppendynamischen Vorbereitungen die konstruktive Zusammenarbeit mit wildfremden Menschen. In der folgenden Ausschussarbeit wurden sie von externen Experten mit Insiderwissen versorgt, das darauf in mühsamen Sitzungen in geschliffenen Resolutionen gegossen wurde, die sich vor denen parlamentarischer Profis nicht verstecken müssen. Am Ende belohnte der Erfolg, sich gegen eine starke Konkurrenz aus ganz Deutschland durchgesetzt zu haben, die persönlichen Anstrengungen. „Ich kann die Teilnahme nur empfehlen. Man lernt als Person und als Bürger unheimlich viel“, meinte Daniel Melchert nach dem Abschluss des Projekts.

 

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Vakuumpumpe übergeben

Vertriebsingenieur Gerd Riemenschneider, Studienrat Thilo Pfeiffer, Oberstudiendirektor Dietrich Heese mit der Vakuumpumpe

Volker Schmidt, erschienen im Weilburger Tageblatt, 14.05.2007

 

Ein wichtiges und gewichtiges Stück Technik übergab Gerd Riemenschneider von der Pfeiffer Vacuum GmbH in Asslar dieser Tage an das Gymnasium Philippinum. Eine Drehschieberpumpe vom Typ DUO 5 M wird jetzt dafür sorgen, das bei physikalischen Experimenten in allen Jahrgangsstufen das entsprechende Vakuum erzeugt werden kann.

Für den in der Unterstufe beliebten Schaumkussversuch bis zu den Gasentladungsexperimenten in der Oberstufe kann nun auf eine sechzig Jahre alte Vakuumpumpe verzichtet werden, die noch mit 110 Volt Gleichstrom betrieben werden muss. Die neue Pumpe erreicht es, ein Vakuum von fünf Millionstel bar zu erzeugen, ein Luftdruck, wie er in 80 km Höhe herrscht. Thilo Pfeiffer zog noch einen anderen Vergleich. Ein Kubikmeter Luft wiege auf Meereshöhe etwa 1,3 kg. Davon bleiben, wenn die Pumpe in Betrieb war noch 6,5 mg übrig. Das entspricht dem Gewicht einer Ameise. Oberstudiendirektor Dietrich Heese und Studienrat Thilo Pfeiffer sind dankbar für das Engagement der Asslarer Firma, das die physikalische Sammlung auf den neusten Stand der Technik bringt. Gerd Riemenschneider sicherte außerdem zu, dass Pfeiffer Vakuum beim Betrieb der Pumpe dem Weilburger Gymnasium weiter mit Rat und Tat zur Seite stehe.

 

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Konzert des Philippinum Chors

Thilo Pfeiffer

 

Der Chor des Philippinums veranstaltet am 27. Mai 2007 um 20 Uhr ein Konzert in der Schlosskirche Weilburg. Es werden Stücke von Pärt, Mozart und Vivaldi aufgeführt. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage des Konzertvereins.

 

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Neuer Head für die Schulhomepage

Thilo Pfeiffer

 

Für die Schulhomepage wird ein neuer Head, das ist zur Zeit dieser weiße Rahmen ganz oben auf der Seite, gesucht. Vorgegeben ist eine Abmessung von 920 x 80 Pixeln und eine Größe von maximal 200 kB. Die Farben der Menüleiste links und der Terminleiste rechts werden an den neuen Head angepasst. Viel Spaß beim Tüfteln und Kreieren. Abgabeschluss ist der 1. Juni 2007 bei Herrn Pfeiffer (Adresse im Impressum). Die Gesamtkonferenz entscheidet über das zukünftige Layout.

 

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Lions-Club spendet Beamer

Weilburger Tageblatt, 28.04.2007

 

Der Lions-Club Weilburg hat dem Gymnasium Philippinum in Weilburg einen Beamer, also einen Videoprojektor, gespendet. Das Gerät hat nach Auskunft von Volker Mühl, Vorsitzender des Schulelternbeirats, einen Wert von etwa 2000 Euro. Die Spende gehe auf eine Initiative des ehemaligen Schulsprechers Raphael Bubolz zurück, der im vergangenen Jahr ein Benefizkonzert zu Gunsten der Schule organisiert hatte. „Solches Engagement unterstützen wir gerne mit einer Spende“, sagte der Präsident des Lions-Clubs, Josef Schardt.

 

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Schüler reisen zu Wettbewerb

Weilburger Tageblatt, 25.04.2007

 

Acht Schüler des Weilburger Gymnasium Philippinum werden Ende Mai nach München zur deutschen Endausscheidung des Wettbewerbs „Europäisches Jugendparlament“ fahren. Die Schüler hatten eine Resolution und die europäischen Möglichkeiten“ in englischer Sprache abgefasst. Mit dieser Arbeit konnten sie sich – gemeinsam mit Vertretern von neun weiteren Schulen – gegen über 100 Schulen aus Deutschland durchsetzten.

 

Im Bayerischen Landtag wird es dann darumgehen, auf Englisch oder Französisch eine Resolution zumThema „Sicherheitsfragen und Datenschutz“ vorzustellen. Dort könnten die Gymnasiasten sich für die europäische Endrunde qualifizieren. Bislang ist die Finanzierung der einwöchigen Fahrt nach München noch ungeklärt. Die Schüler hoffen auf Sponsoren.

 

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Schüler fahren in die Taiga

Weilburger Philippinum pflegt Austausch mit Sibirien

 

Weilburger Tageblatt, 18.04.2007

 

Einen „milden“ russischen Winter haben 15 Schüler des Weilburger Gymnasium Philippinum bei ihrer Austauschfahrt nach Kemerowo in Westsibirien erlebt – minus 28 Grad zeigt das Thermometer dort an. Die Schüler und ihre Begleiter Henrik Riesen und Günter Jakob hätten auch 50 Grad minus erwarten können.

 

Über Moskau und Novosibirsk war die Gruppe in die von Weilburg 5000 Kilometer entfernte Großstadtmitten in Sibirien gereist. Damit setzte sie das Austauschprogramm fort, das Weilburger Gymnasiasten in enger Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut wiederholt nach Kemerowo, Kirgistan und Kasachstan geführt hatte. Höhepunkt für die in Gastfamilien untergebrachten Weilburger Schüler war weder der Tag in Russlands Hauptstadt Moskau noch die Teilnahme am Unterricht im Sprachgymnasium – sondern die Tage in der tief verschneiten Taiga.

 

Eine fünfzehnstündige Bahnfahrt zu einem einsamen Haltepunkt, der aus wenigen Holzhütten bestand, brachte die Gruppe in eine andere Welt. Keine Straßenanbindung, kein Telefon, kein fließendes Wasser und Öfen, die ständig mit Holz versorgt sein wollten. Den Kontakt zur Außenwelt hielt ein Zug, der einmal am Tag an der kleinen Station hielt. An diesem Ort fern der Zivilisation genossen die Schüler das Abenteuer eines sibirischen Skiwinters.

 

Ein Motorschlitten zog bis zu zehn Personen kilometerweit durch die Taiga. Danach ging es in die Banja, die russische Sauna. Zu ihr gehört, dass man sich nach dem Sauna-Aufenthalt einen Augenblick im Schnee wälzt. Die Weilburger machten ihren Gastgebern diese Prozedur tapfer nach. Am Abend saßen alle beim Lagerfeuer zusammen und lauschten russischen Volksliedern. In der Nacht vor der Rückfahrt nach Kemerowo hatte es etwa 1,50 Meter Neuschnee gegeben, durch den man sich die zwei Kilometer bis zur Bahn kämpfen musste. Die Strapazen des russischen Winters wurden durch die herzliche Gastfreundschaft in den Familien aufgewogen. Die nicht immer wohlhabenden Gastgeber hatten nämlich alles in ihren Kräften stehende aufgeboten, um die Begegnung zu einem Erfolg werden zu lassen.

 

Das Weilburger Gymnasium erwartet nun den Gegenbesuch aus Kemerowo. Nächstes Jahr startet dann wieder eine Gruppe aus der Lahnstadt in das Land hinter dem Ural.

 

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Vorstand legt Ziele fest

Weilburger Tageblatt, 18.04.2007

 

Bei der Jahreshauptversammlung des Gymnasialschulvereins Weilburg hat der Vorsitzende, Karl Ulrich Klotz, erläutert, wie die Unterstützung des Philippinums

künftig aussehen wird. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Lehrerkollegium, dem Schulelternbeirat sowie den weiteren Fördervereinen wolle der Gymnasialschulverein dort Unterstützung leisten, wo die staatliche Finanzierung die zeitgemäße Ausstattung der Schule nicht allein sicherstellen könne. Der Verein wolle sich bei der Gestaltung des schulischen Lebens einbringen – ob es nun um die jährliche Unterstützung der Biologie-AG mit ihrem Biotop oder die Theatergruppe „RequSit“ oder auch die Beschaffung eines Ergometers für die Rudersportler am Gymnasium ginge.

 

Bei Einschulungen, Elternabenden und anderen Gelegenheiten wolle der Verein künftig noch stärker das Interesse Förderern gewinnen, um das Philippinum zu unterstützen.

 

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60 Schüler und ehemalige Schüler des GPW sind in der Toskana

Weilburger Tageblatt, 15.04.2007

 

In der Toskana haben 60 Schüler und ehemalige Schüler des Gymnasium Philippinum Weilburg eine neuntägige Probenfreizeit verbracht. Die Mitglieder des Philippinum Chors probten unter der Leitung von Michael Glotzbach und Martin Weinbrenner intensiv für das anstehende Konzert am 27. Mai in der Weilburger Schlosskirche. Dann wird der Chor zusammen mit dem Weilburger Orchester Antonio Vivaldis „Gloria“ und Arvo Pärts „Te Deum“ aufführen.

 

Auf dem Programm steht weiterhin das Flötenkonzert in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Solistin wird Gina Gaul, Schülerin am Gymnasium Philippinum Weilburg, sein. Neben den Proben für das Konzert wurde ein Rahmenprogramm mit Liedern und Chansons erarbeitet, in denen die Schüler ihr solistisches Können unter Beweis stellen konnten. Die Freizeit wurde mit einem Abend beendet, an dem diese Stücke aufgeführt wurden. Der Konzertverein des Gymnasium Philippinum unterstützte die Fahrt mit einem Zuschuss in Höhe von 2000 Euro, um möglichst vielen Schülern die Teilnahme zu ermöglichen.

 

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Physik macht Mädels an!

Das konnten Jessica Schleicher und Inga Elvers  vom 11. – 13. April bei einem Physik-Workshop in Marburg am eigenen Leib erfahren.

 

Stephanie Stoll

 

„Physik: Macht an!“ – das ist das Motto des Workshops, der von dem Fachbereich Physik der Philipps-Universität Marburg jedes Jahr angeboten wird. Der Clou dabei ist, dass nur Mädchen daran teil nehmen dürfen, denn die trauen sich nämlich leider  viel zu selten zu, eine Berufslaufbahn im Bereich der Physik anzustreben.

 

Dabei ist Physik doch nicht nur für Jungs interessant! Jessica Schleicher und Inga Elvers haben das bereits erkannt und werfen mindestens ebenso gut mit komplizierten Formeln und Naturgesetzen um sich wie ihre männlichen Altersgenossen. In Marburg hatten die 17-Jährigen nun die Möglichkeit eine Menge zu experimentieren und viele neue Erkenntnisse über unser alltägliches Leben zu sammeln. Wie funktioniert überhaupt ein EKG? Was ist Ultraschall? Wie entsteht ein Regenbogen? Und warum können Röntgenstrahlen den menschlichen Körper durchleuchten??

Insgesamt drei Tage konnten die Teilnehmerinnen Antworten auf tausende Fragen finden und zum Abschluss nahm jede interessante Eindrücke und ein Zertifikat mit nach Hause. Im Nachhinein waren sich alle Mädels einig: „Physik macht mich an!“

 

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Philippinum kickt Konkurrenten raus

Gymnasiasten fahren zum Regionalentscheid

 

Weilburger Tageblatt, 07.04.2007

 

Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ haben sich zwei Fußballteams des Gymnasium Philippinum im Weilburger Stadion vor den Osterferien für den Regionalentscheid Fußball qualifiziert.

 

In der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1993-1994) hatten sich die Weilburger zunächst

mit einem souveränen 6:0 gegen die Goetheschule Limburg durchgesetzt und trafen im

Endspiel auf die Fürst-Johann-Ludwig-Schule aus Hadamar. Durch flüssige Kombinationen gelang es den spielstarken Hadamarern zunächst, die Weilburger ein ums andere Mal in die Defensive zu drängen, ohne jedoch zählbaren Erfolg zu verbuchen. Im Spielverlauf ließen jedoch die Kräfte spürbar nach, so dass nun die immer besser harmonierende Mannschaft des Philippinum den Gegner seinerseits stark unter Druck setzte. Yannick Glaw konnte in dieser Phase eine dicke Chance nicht nutzen, als er den Ball frei vor dem Tor an die Latte setzte. Fast im Gegenzug musste der überragende Abwehrspieler Alexander Schraut auf der Torlinie retten.

 

Als die Entscheidung nach Ende der regulären Spielzeit (0:0) noch nicht gefallen war, musste ein Elfmeterschießen her. Nachdem bei Gleichstand Fabian Kalte, der letzte Weilburger Schütze, seinen Elfmeter souverän verwandelt und der Hadamarer Spieler im Anschluss den Ball neben das Tor gesetzt hatte, bejubelten 150 Schüler und Lehrkräfte den letztendlich glücklichen, aber verdienten Erfolg ihrer Mannschaft.

 

In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1991-1992) hatte sich die Mannschaft des Gymnasiums durch die Absage der Jakob-Mankel-Schule kampflos für das Endspiel gegen die Sankt-Blasius-Schule Frickhofen qualifiziert. Hier musste Weilburg lange dem 0:1 aus der vierten Spielminute hinterherlaufen, ehe Robin Schaffarz nach schöner Vorarbeit von Nico Grimm Mannschaft und Zuschauer mit dem 1:1 erlöste. Obwohl die Weilburger über weite Strecken in dieser Phase eindeutig Spiel bestimmend waren, blieb Frickhofen gefährlich und hatte kurz vor dem Ausgleich nach einem Konter sogar das 2:0 auf dem Fuß.

 

Den Weilburgern gelang es jedoch, den Druck noch zu verstärken, so dass Robin Fürbeth einen Pass von Mattis Jarid kurz vor Ende zum verdienten 2:1 verwandelte.

 

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Junge Spanier besuchen Weilburg

Schüleraustausch zwischen Weilburg und Girona funktioniert seit Jahren

 

Weilburger Tageblatt, 14.03.2007

 

Der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Philippinum und dem spanischen Girona entwickelt sich zu einem Erfolg. Zurzeit weilen Schüler aus dem spanischen Norden zu einem Gegenbesuch in Weilburg.

 

Seit vergangenem Freitag besuchen 21 spanische Schülerinnen und Schüler aus Girona

ihre Austauschpartner vom Gymnasium Philippinum in Weilburg; bis zum 16. März werden sie an der Lahn bleiben. Weilburger Gymnasiasten waren im November in Katalonien gewesen. Der Austausch des Weilburger Gymnasium unter der Leitung von Gudrun Ehlert-Lorenz und Josepha Wilhelm findet nun schon einige Jahre statt und betrifft die Schülerinnen und Schüler der Jahrsgangsstufe 10, die Spanisch als dritte Fremdsprache gewählt haben. Die deutschen Partner bemühen sich nach Kräften, ihren

spanischen Freunden, die noch bis übermorgen in der Residenzstadt weilen, ein ebenso inhaltreiches und interessantes Programm zu bieten wie sie es damals im November erleben durften.

 

Gleich am Anreisetag gab es die erste Überraschung für die Katalanen: Am Abend konnten einige von ihnen ihre Austauschpartner auf der Bühne erleben, und zwar als Mitwirkende in dem Stück „Das Gespenst von Canterville“, das der Mittelstufenchor des Gymnasium aufführte.

 

Auch die spanischen Lehrkräfte Lau Boren und Silvia Ventayol waren beeindruckt von der Leistung der aufführenden Schüler und Lehrer. Am Wochenende konnten sich die Spanier in den Familien von hessischer Gastfreundschaft verwöhnen lassen und bekamen einen Einblick in die nähere Umgebung von Weilburg mit Besuchen in Wetzlar,

Limburg oder Braunfels.

 

Die Schulwoche startete am Montag mit einem Besuch des Weilburger Bürgermeisters

Hans-Peter Schick, der erst am Freitag bei der Amtseinführung von Oberstudiendirektor

Dietrich Heese seinem Wunsch nach größerer Nähe der Schule zur Stadt Ausdruck verliehen hatte. Er machte in seiner Anspache an die Spanier die Bedeutung Europas auch für das eher kleine, aber nicht unbedeutende Weilburg klar. Neben dem Schulempfang durch Dietrich Heese steht für die spanische Gruppe der hessische Rundfunk in Frankfurt und der Betrieb Pfeiffer-Vakuum in Wetzlar auf dem Programm. Das deutsche Schulleben sollen die Katalanen ebenfalls aus eigener Anschauung kennen lernen, ebenso wie die berühmte Schulbibliothek.

 

Ein Rundgang durch Weilburg mit einer professionellen Führerin und ein Blick in das Schlossleben fehlen selbstverständlich auch nicht. Gefördert werden einzelne Programmpunkte durch die Stadt Weilburg, die Europaunion und die Wilinaburgia, dem Verein der ehemaligen Angehörigen des Philippinum.

 

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Neuer Direktor fordert eine neue Lernkultur

Dietrich Heese will das GPW auf dem Weg zur Ganztagsschule fitmachen

 

Weilburger Tageblatt, 11.03.2007

 

Seit etwa einem Jahr leitet Dietrich Heese das Weilburger Gymnasium Philippinum. Seit Freitag ist es amtlich: Schulamtsdirektorin Claudia Engelhardt überreichte ihm die offizielle Ernennungsurkunde.

 

Viele gute Wünsche und ihre Unterstützung sicherten alle dem neuen Chef der Weilburger Traditionsschule zu. Dass er dies – angesichts des Wandels in der Schullandschaft – gut gebrauchen kann, machte Heese selbst deutlich. Das Gymnasium mutiere zur Ganztagsschule, sei aber nicht darauf vorbereitet. Veränderungen seien nötig. So setzt Heese auf einen neuen Zeitrhythmus. Mehr Doppelstunden – auch in der Mittelstufe, stärkeres eigenverantwortliches Lernen der Schüler – bei gleichzeitig stärkerer Präsenzpflicht für die Lerngruppen der Oberstufe – sind nur wenige Beispiele für den von ihm skizzierten Weg zu einer neuen Lernkultur.

 

Bedenklich stimmt ihn, dass von den acht Klassen, die zum Schuljahr 2002/2003 aufgenommen wurden, wegen nicht versetzter Schüler bereits eine Klasse aufgelöst werden musste und die Gefahr besteht, dass bis zur zehnten Klasse aus diesem

Grund eine weitere Klasse aufgelöst werden muss, weil die Zahl der Schüler unter 200

sinkt. Dies sei eindeutig zu viel. „Wir dürfen uns nicht vorwerfen lassen, nicht alles Erdenkliche zur Förderung dieser Schüler unternommen zu haben.“ Daher will Heese eine neue Förderkultur für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie 7 bis 9 etablieren. Dazu sei es nötig, die Leitung der Schule auf ein breiteres Fundament zu stellen. Zwei A 14 Stellen – Beförderungsstellen mit besonderen Aufgaben – hat er ausgeschrieben. Der Weg zur Ganztagsschule mache auch bauliche Veränderungen nötig. Lehrerarbeitsplätze und Räume für Schüler-Lerngruppen und Aufenthaltsräume seien notwendig und sollen im Zuge einer Modernisierung – ohne eine Schulerweiterung – geschaffen werden. Der Umbau der Cafeteria und die Überdachung des Atriums seien einige Möglichkeiten.

 

Der einjährige „Probelauf“ des 43. Direktors fand bei Schulamtsdirektorin Claudia

Engelhardt, dem Schulelternbeiratvorsizenden Volker Mühl und auch bei Anke Hartmann, der Vorsitzenden des Schulpersonalrates, eine erste positive Bilanz. Heese habe bereits viel bewegt und einen guten Kontakt zur Elternschaft aufgebaut, sagte Mühl.

 

Hartmann mahnte, Bauprojekte wie die Hallensanierung dürften nicht zur unendlichen Geschichte werden. Bürgermeister Schick verband sein Grußwort mit der Hoffnung, dass sich das Gymnasium künftig stärker am städtischen Leben beteilige.

 

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"Gespenst von Canterville" treibt sein Unwesen in der Stadthalle

Stephanie Stoll

 

Am 8. und 9. März 2007 führte der Mittelstufenchor des Gymnasium Philippinum in der Stadthalle Weilburg das Musical „Das Gespenst von Canterville“ auf. Die von Michael Glotzbach und Martin Weinbrenner geleiteten Jugendlichen begeisterten die Besucher, zusammen mit dem Orchester, mit schwungvoller Musik und tollen schauspielerischen Leistungen.

 

Die Geschichte beginnt in „London Town“, wo der amerikanische Botschafter Mr. Otis (Kristian Agsten) mit seiner Frau (Simone Hermann/Julia Orzeszko) und den vier Kindern Virginia (Samantha Gaul/Amelie Waldhauer), Washington (Julian Baumann) und den frechen Zwillingen (Felix Heinz/Philipp Deuster und Lynn Weinbrenner/Akima Ringsdorf) nach einer passenden Wohnung sucht.

Das Schloss der Cantervilles scheint genau das Richtige für die Familie zu sein – wären da nicht diese üblen Gerüchte, ein Geist ginge im Hause Canterville umher.

Otis lässt sich dennoch zum Leidwesen der Bediensteten im Schloss (Brigitte Schröder/Ronja Riemenschneider, Julian Kremers und Eva Rydzkowski/Nina Bartzsch) nicht vom Kauf abbringen und bezieht sogleich das riesige Anwesen.

 

Das passt dem vermeintlichen Gespenst Sir Simon de Canterville (Jochen Emmerich) nun ganz und gar nicht. Mit Kettenrasseln , nächtlichem Geheule und einem auf mysteriöse Weise immer wiederkehrenden Blutfleck versucht es die Amerikaner aus „seinem Schloss“ zu vertreiben, doch die lassen sich nicht im Geringsten von dem nächtlichen Spuk beeindrucken. Selbst als es sämtliche ihm bekannte Ungeheuer und grauenhafte Geister zusammenruft, werden sie von Familie Otis erfolgreich verscheucht. Dabei möchte der unglückliche Sir Simon doch viel lieber endlich Ruhe und Frieden finden anstatt noch ein paar weitere hundert Jahre herumzuspuken. Der Zufall will es, dass die junge Virginia an dem Tag, an dem sie sich doch eigentlich mit dem Herzog (Daniel Fritsch) verloben möchte, auf das armselige Gespenst trifft. Die beiden erkennen, dass sie ihn erlösen kann, wenn sie für ihn singt und so das Mitleid des Todesengels erregt........ .

 

Der Chor bot mit seinem Musical für jeden Geschmack etwas – Szenen, welche die Lachmuskeln des Publikums strapazierten, ebenso wie herzzereißend rührende Bilder. Insgesamt war es wieder einmal eine runde Vorstellung des Chores, was durch das Publikum zu Recht mit einem tosenden Schlussapplaus honoriert wurde.

 

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Bilder von der Aufführung gibt es auf der Internetseite des Konzertverein

 

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Bei Bildung und Arbeitslosigkeit ist Europa gefragt

Politiker diskutieren mit Schülern des Weilburger Philippinum um die Zukunft der EU

 

Weilburger Tageblatt, 25.02.2007

 

Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und einheitliche Bildungsabschlüsse – das sind die beiden zentralen Themen, welche die Europäische Union in Zukunft für die Jugend voranbringen soll. So sehen es Schüler in allen Bundesländern und auch die Schüler am Gymnasium Philippinum in Weilburg.

 

Hier diskutierten zur Abschlussveranstaltung des bundesweiten Europa-Projektes „Jugend schult Jugend“ Schüler der 10. Klasse mit dem Europa-Abgeordneten Wolf Klinz (FDP), dem Europa-Wissenschaftler der Universität Gießen, Peter Walter, sowie dem CDU-Bundestagsabgeordneten Holger Haibach, Weilburgs Bürgermeister Hans-Peter Schick und Moderator Markus Wendler.

 

Europa verstehen und mitgestalten – unter diesem Motto stand der Abschluss der Aktionstage des Vereins „Bürger Europas“. Ziel der Initiative, die vom Bundespresseamt und der EU-Kommission unterstützt wird, war es, die Diskussion über Europa und des Austausch während der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft zu fördern. In Seminaren und Workshops setzten sich die Schüler mit Fragen der EU-Erweiterung, Hintergründen und Perspektiven der europäischen Integration, aber auch mit der Frage nach der Identität – „Fühlen sich Deutsche schon als Europäer“ – auseinander.

 

Welche Erwartungen haben die EU-Länder an die derzeitige deutsche EU-Ratspräsidentschaft ? Wie sieht es um den einheitlichen Klimaschutz, den Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohleförderung aus ? War die EU-Osterweiterung richtig ?Welche Beitrittschancen hat die Türkei in die europäische Wertegemeinschaft ? Dies waren nur einige Fragen, mit denen die Schüler eine fachkundige und interessante Diskussion mit den Politikern führten.

 

Europa-Abgeordneter Klinz warb dabei für den Staatenverbund: Er sei der einzige in der Welt, der für den Dreiklang aus wirtschaftlichem Wohlstand, Ökologie und sozialem Ausgleich stehe. Gleichzeitig sieht er für die Zukunft viele Aufgaben, damit aus dem politischen Staatengefüge ein Bund werde, der global mit einer Stimme auftrete. So sieht er mit Sorge Renationalisierungstendenzen, vor allem, wenn es um wirtschaftliche Interessen der einzelnen Nationen gehe.

 

Dass Europa bereits auf kommunaler Ebene angekommen ist, machte Bürgermeister Hans-Peter Schick deutlich. Nicht nur in Städtepartnerschaften mit west- und osteuropäischen Städten versteht sich Weilburg als Teil Europas. Zahlreiche EU-Verordnungen und Richtlinien wie Normen zur Abwasserentsorgung und der Ausweisung von FFH (Flora, Fauna, Habitat)-Gebieten haben direkte Auswirkungen auf kommunales Leben.

 

Schicks Forderung: Europa-Politik muss mehr die Stimmen der Kommunen hören. Europa-Wissenschaftler Peter Walter betonte die Chancen der EU-Osterweiterung als Beitrag für politische Stabilität und Frieden. Für Bundestagsabgeordneten Holger Haibach ist der europäische Gedanke noch lange nicht umgesetzt. Beispiel Klimaschutz. Hier müssen alle Länder an einem Strang ziehen und die geltenden Normen auch erfüllen. Dennoch so die einhellige Meinung der Politiker: Trotz vieler Hürden, die es zu überwinden gilt, wird Europa die Zukunft sein. Vor allem für die Generation der anwesenden Schüler.

 

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Sieger verdient 4288 Euro

"Planspiel Börse": 20 von 34 Gruppen vermehren ihren Einsatz

 

Weilburger Tageblatt, 24.02.2007

 

Sabrina Demer, Dominik Wagner und Stefan Weber haben beim „Planspiel Börse 2006“ der Kreissparkasse Weilburg am besten abgeschnitten. Als Team „Westerwaldschule I“ gelang es den drei Schülern, zu ihrem fiktiven Startkapital von 50 000 Euro zwischen dem 27. September und dem 12. Dezember mit Aktienspekulationen 4288 Euro hinzuzuverdienen.

 

Wie bei der Siegerehrung in der Hauptgeschäftsstelle der Kreissparkasse Weilburg bekannt wurde, hatten sich am „Planspiel Börse“ 34 Teams aus dem Raum Weilburg beteiligt. 20 von ihnen sei es gelungen, mit Hilfe der im Internet und im „Handelsblatt“ veröffentlichten Börsenkurse und Nachrichten ihr Startkapital zu vermehren. Manche Gruppen hätten aber auch auf die falschen Aktien gesetzt und Geld verloren. Der europäische Gesamtsieger habe es geschafft, das Startkapital von 50 000 Euro um etwa 25 Prozent auf 62 918 Euro zu vermehren. Die „Westerwaldschule“ sei mit ihrer Bilanz 124. auf Verbandsebene und 1107. auf Bundesebene geworden. Der Oberlahn-Sieger, der von Lehrer Adrian Böhm und Gruppenleiterin Alina Heun betreut wurde, erhielt für sein Abschneiden 150 Euro.

 

Den mit 100 Euro dotierten zweiten Preis gewann die Gruppe „Rabenhorst“ vom Gymnasium Philippinum. Florian Hartmann und André Valenta kamen auf 53 817,61 Euro. Sie wurden von Lehrer Dirk Hölscher und Gruppenleiter Thomas Jost betreut. Auch der dritte Preis (50 Euro) ging an das Philippinum, gewonnen der Gruppe „1. FC Leun“, die von Lehrer Dirk Hölscher und Gruppenleiter Max Danne betreut wurde. Nadine Hesse und Johannes Klein schafften 53 470 Euro. Sieger und Platzierte bekommen außerdem einen Tagesausflug nach Eisenach spendiert.

 

In einem zweiten Wettbewerb war der „EuroStoxx“-Schlussstand nach dem letzten Börsentag des Jahres 2006 zu tippen. An den Wert von 4054 Euro kamen die „Tabaluga

Kids“ (Michael Moor, Tobias Rückert und Elina Schendel vom Gymnasium Philippinum) am nächsten heran. Sie hatten auf 4051 Euro getippt und bekamen dafür 75 Euro. Dahinter platzierten sich die „Capitol AG“ (Jan Bernecke und Thiemo Kremser vom Gymnasium Philippinum) und das Team „Mipefe“ (Natalja Kehl und Sarah Pfeifer vom Gymnasium Philippinum). Jede Gruppe erhielt eine Urkunde und eine historische Aktie für die Schule.

 

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Vier "Bankchefs" hoffen aufs Finale

"Schulbanker": Erste Runde ist beendet

 

Weilburger Tageblatt, 23.02.2007

 

Was es bedeutet, eine Privatbank zu leiten, lernen in diesem Winter vier Schülerinnen des Gymnasium Philippinum in Weilburg kennen. Nina Dahl, Leslie Walther, Alexandra Fries, und Stefanie Schernau sitzen beim Planspiel „Schulbanker“ seit November 2006 im Chefsessel der „Schnell-Bank“. Die Zwölftklässler hoffen, im März das Bundesfinale der 20 besten Teams zu erreichen. Die Vorrunde ist am Montag zu Ende gegangen.

 

Veranstaltet wird das Planspiel vom Bundesverband deutscher Banken (BdB). Dieser Verband vertritt die Interessen der Privatbanken. In diesem Schuljahr nehmen mehr

als 3000 Jugendliche in mehr als 700 Teams an diesem Planspiel teil. Die vier Zwölftklässler aus Weilburg sind eines von 103 Teams aus Hessen und das einzige aus dem Landkreis Limburg-Weilburg. Stefanie Schernau erklärt das Ziel des Spiels: „Die Banken stehen im Wettbewerb untereinander. Die Schüler erleben, was es heißt, Kunden zu werben und zu betreuen und so zu wirtschaften, dass ein möglichst

großer Gewinn erzielt wird.“

 

Die vier Schülerinnen aus dem Grundkurs Politik und Wirtschaft haben für das Planspiel

die „Schnell-Bank“ gegründet. Sie haben für jede der sechs Spielrunden, die es seit

November gab, eine Strategie austüfteln müssen, mit der sie dem Wettbewerb standhalten. So mussten beispielsweise die Zinsen für Kredite und Einlagen festgelegt und die internen Ausgaben unter Kontrolle gehalten werden. Die Schritte im Wertpapierhandel mussten ebenso abgewägt werden wie die Eröffnung neuer Filialen und Kundenterminals. Darüber hinaus haben die Schülerinnen einen möglichst hohen

Bilanzgewinn erzielen müssen.

 

Um zu erfahren, wie sich die Entscheidungen der jungen Bankchefinnen auf die Kundenzufriedenheit und die Position ihrer Bank im Markt auswirken, erhalten die Teams nach jeder Runde eine Beurteilung durch die Spielleitung. Lehrer Dirk Hölscher, der das Projekt betreut, sagt: „Die Schülerinnen haben dabei nicht nur jede Menge Spaß, sondern sie sammeln Erfahrungen im Team und Grundkenntnisse in der Finanzwirtschaft.“ Ob das Team aus Weilburg die Finalrunde in Potsdam erreicht, wird Ende Februar auf der Seite www.schulbanker.de bekannt gegeben.

 

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Schüler experimentieren

Gymnasium und Grundschulen wollen enger zusammenarbeiten

 

Weilburger Tageblatt, 22.02.2007

 

Die Weilburger Grundschulen streben in Zukunft eine enge und dauerhafte Kooperation mit dem Weilburger Gymnasium Philippinum an. Das war das Fazit nach dem zweiten „Grundschultag“ am Gymnasium. Pantoffeltierchen und Wasserpest unter dem Mikroskop zu beobachten, das war nur ein Höhepunkt für die Viertklässler der Christian-Spielmann-Schule und der Pestalozzischule.

 

Die stellvertretende Schulleiterin Gabriele Abraham hatte die über 140 Schüler in der

Aula zur Fortsetzung des „Grundschultages“ begrüßt, der schon einmal vor den Sommerferien stattgefunden hatte und auf eine positive Resonanz bei allen Teilnehmern gestoßen war. Der „Grundschultag“ bietet den jungen Schülern die Möglichkeit, naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen und mit EDV-Programmen zu arbeiten.

 

Während in der Biologie Pantoffeltierchen, Wasserpest, Haare und Zwiebelhaut unter dem Mikroskop ihre Strukturen offenbarten, ging es in der Chemie um alltägliche Dinge

wie Rotkohlsaft, Backpulver und Natron. Akustik, Optik und Wärmelehre standen in der Physik auf dem Programm. Die kleinen Flugmodelle, die unter Anleitung von Oberstudienrat Reinhard Seibring entstanden, erwiesen sich als Renner. Wie man mit Computerprogrammen Roboter steuern und Bilder malen kann, erfuhren die Grundschüler in den Informatikräumen.

 

Bei allen Experimenten wurden sie in erster Linie nicht von Lehrern, sondern von Schülern des Wahlpflichtunterrichts der Jahrgangsstufe 10 angeleitet, die durch die Übernahme der ungewohnten Lehrerrolle ihr eigenes Wissen vertiefen konnten. Dabei wurden sie von Oberstufenschülern unterstützt.

 

Das Gymnasium will die Grundschulen zukünftig dann unterstützen, wenn die eigenen

Mittel für umfangreiche Experimente nicht ausreichen. Die Überlegungen gehen aber

noch weiter. Eine Vernetzung mit den in der Region erfolgreich gestarteten „Kinder-Unis“ in Weilmünster und Löhnberg, so Gabriele Abraham, würde die Möglichkeiten für alle Beteiligten erweitern und das Interesse für die Naturwissenschaften frühzeitig fördern.

 

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Auf den Spuren der Politik in Berlin

Zwei Schülerinnen des GPW treffen Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul

 

Sabrina Baum & Laura Czech

 

Die Schülerinnen des GPW, Laura Czech und Sabrina Baum, hatten am 02. Februar 2007 die Möglichkeit durch den Schülerzeitungsverband JungedMedienZentrum Deutschland e.V. (JMZ) die Bundesministerin für Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, zu treffen. Außerdem verbrachten sie einen Tag mit anderen Politikern und Journalisten im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin.

 

Auf die Einladung, des Schülerzeitungsverbandes JugendMedienZentrum Deutschland e.V. hatten Sabrina Baum und Laura Czech am 02. Februar die Chance einen Tag zusammen mit Heidemarie Wieczorek-Zeul in der Bundespressekonferenz in Berlin zu verbringen. Die Bundespressekonferenz, als solche, wurde 1950 in Bonn von engagierten Journalisten gegründet und ist seither Gastgeber verschiedener Pressekonferenzen. Ihr Hauptziel war es die Interessen der Journalisten zu vertreten, und somit wuchs ihre Mitgliederzahl, seit der Gründung, von 150 zu mittlerweile 900 Mitgliedern an. Die Bundespressekonferenz veranstaltet drei Mal wöchentlich eine Regierungspressekonferenz, bei der Sprecher der einzelnen Ministerien die Beschlüsse, Termine und Mitteilungen der einzelnen Ministerien bekannt geben. Daran können nur Journalisten teilnehmen, die regional berichten, Mitglied der Bundespressekonferenz sind und monatlich einen Vereinsbeitrag von 40 €uro zahlen. Auch wir nahmen an einer solchen Regierungspressekonferenz teil, bei der man einiges über die Arbeiten in den Ministerien und auch über die Termine unserer Bundeskanzlerin, Angela Merkel, in den darauf folgenden Wochen erfuhr.

 

Nachdem wir hier schon aktiv deutsche Politik erleben durften, hatten wir nun eine Diskussion, wie die Pressearbeit der verschiedenen Ministerien funktioniert. Herr Ehrlich, als Vorsitzender der Bundespressekonferenz, wies uns zunächst kurz in die aktuelle politische Lage ein und erläuterte uns die Hintergründe und Aufgaben der Bundespressekonferenz. Nun war es an uns selbst Herr Ehrlich und den Vertreter des Ministeriums für Zusammenarbeit und Entwicklung, Herr Weidling, mit Fragen zu löchern. Einer der 70 jungen Schülerzeitungsredakteure ergriff das Wort und fragte, wie sich die verschieden Sprecher und die Ministerien intern auf die Bundespressekonferenzen vorbereiten. Weidling antwortete, dass man sich zu aller erst mal in den allgemeinen Medien über aktuelle Ereignisse informiert, dass heißt Zeitungen und Pressespiegel lesen. Außerdem werden innerhalb der einzelnen Ministerien täglich Telefonkonferenzen geführt, damit festgelegt wird, wann welcher Beschluss publik gemacht wird. Des Weiteren finden auch Absprachen mit den anderen Ministerien statt um ein Rahmenprogramm der Konferenz zu bestimmen.

 

Dann klingelte Weidling’s Telefon und die Ministerin kündigte sich an. Heidemarie Wieczorek-Zeul betrat den Pressesaal und stellte sich den Fragen der Jugendlichen. Als erstes erläuterte sie, dass es das Wichtigste an ihrem Beruf ist, die Verhältnisse in der globalen Welt gerechter und friedlicher zu gestalten, denn sie sagt selbst ihr Erfolgsgeheimnis, als älteste Ministerin im Kabinett, sei die Power und Leidenschaft mit der sie hinter ihren Beschlüssen steht. Der Reichtum unseres Landes lässt sich nicht auf der Armut der Entwicklungsländer begründen, da Deutschland als Exportland nur erfolgreich handeln kann, wenn auch in armen Ländern Stabilität zu spüren ist und an dieser Stabilität arbeiten wir durch unsere Entwicklungspolitik mit. Im Moment gehen immerhin 0,36 % des Einkommens in die Entwicklungshilfe, 1998 waren es nur 0,26 %. Doch dieser Beitrag soll bis 2015 auf 0,7 % angehoben werden. Trotzdem ist Deutschland hier noch vorbildlich, denn im Gegensatz dazu investiert Amerika 103 Milliarden US Dollar in die Entwicklungshilfe, aber 1,1 Billionen US Dollar in die Rüstungspolitik. So viel wie Deutschland in einem Jahr für Entwicklungspolitik einsetzt, betragen die Kosten für den Aufenthalt der Amerikaner im Irak für eine Woche. Besonders an dieser Stelle ist erkennbar, dass es nicht am Geld mangelt, sondern lediglich an der Verteilung, immerhin ist Entwicklungspolitik die beste Sicherheitspolitik, sagt Wieczorek-Zeul. Auch jeder einzelne Bürger kann helfen die Lebensverhältnisse in den Entwicklungsländern zu verbessern. Der Verkauf von Fair Trade Produkten (z.B.: in Weltläden, aber mittlerweile auch in großen Handelshäusern erhältlich) sichert ein Einkommen vieler Kleinbauern und Arbeiter. Dies wird durch Fair Handelshäuser, wie die gepa ermöglicht, dennoch gibt es den Nachteil, dass dieser Prozess sehr zeitaufwändig ist. Auch betonte Wieczorek-Zeul, das besonders Frauenrechte unterstützt und bestärkt werden müssen, denn beispielsweise in Indonesien haben Frauen kein Landrecht, dass heißt wenn ihr Mann stirbt, besitzen sie somit kein Land mehr. Besonders auf die Hilfe der Nichtregierungsorganisationen (NGO) sind sie in Sachen Genitalverstümmlung angewiesen, denn trotz offiziellem Verbot, praktizieren viele traditionelle Afrikaner diese noch immer. Die NGOs leisten Aufklärungsarbeit vor Ort und schildern die Folgen. Ein weiterer Punkt, der der Ministerin sehr am Herzen liegt, ist AIDS vorzubeugen. Dies geschieht, indem man vorerst die Menschen aufklärt, dass heißt Prävention betreibt, außerdem indem man die Übertragung von Mutter auf Kind durch Medikamente verhindert und natürlich diese auch kostengünstig anbietet. Als abschließendes Statement betonte Frau Wieczorek-Zeul, dass ohne Eigenverantwortung der Entwicklungsländer keine Chance für unsere Hilfe besteht, denn wir können keinen Ersatz bieten, sondern nur unterstützen, wo bereits ein Wille besteht.

 

Zum Abschluss besuchten wir noch gemeinsam die zentrale Holocaust-Gedenkstätte, an dieser Stelle ging für uns ein spannender Tag mit der Ministerin und der Politik in Berlin zu Ende.

 

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Schüler rennen für die Bildung

Mit dem Erlös soll Kindern in Indien der Besuch einer Schule ermöglicht werden

 

Weilburger Tageblatt, 16.02.2007

 

Mit der stolzen Bilanz von        30 496,10 Euro Spendengeldern hat die Fachschaft Sport des Gymnasium Philippinum Weilburg jetzt die „Aktion Lebensläufe“ abgeschlossen. Die Aktion war im September in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Welthungerhilfe“ angelaufen.

 

Es war bereits die dritte Veranstaltung dieser Art, an der sich das Gymnasium in den

vergangenen acht Jahren beteiligt hat. Überwiegend Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen fünf bis acht hatten in einem Zeitraum von 30 Minuten Sponsorengelder für einen wohltätigen Zweck erlaufen.

 

Gesponsert von der „Wilinaburgia“, dem Verein der Ehemaligen des Gymnasium, hatte

auch Oberstudiendirektor Dietrich Heese unter dem anerkennenden Applaus von Schülern und Kollegen seine Runden im Dienst der guten Sache im Weilburger Stadion gedreht. Insgesamt 23 000 Euro des Gesamterlöses fließen im Rahmen des Projektes „Schule statt Schuften“ in so genannte „Brückenschulen“ im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh, einer Region, in der Kinderarbeit besonders weit verbreitet ist.

 

Durch Bewusstseinsbildung und gezielte Unterstützung der Eltern – diese sind meist Analphabeten – versucht die „Deutsche Welthungerhilfe“ Kinder aus der Kinderarbeit heraus zu holen und sie in diesen Schulen zu fördern und an ihr neues Leben zu gewöhnen. Mit 1000 Euro soll darüber hinaus ein von einem Lehrerteam der Berufsschule Betzdorf/Kirchen betreutes Projekt in Kenia zum Aufbau einer Schule und deren Wasserversorgung gefördert werden. Der Restbetrag wird in die Anschaffung neuer Sportgeräte investiert, um den Sportunterricht des Gymnasium, der an sieben verschiedenen Sportstätten in Weilburg erfolgt, zu optimieren.

 

„Lebensläufe“ ist eine Aktion der Deutschen Welthungerhilfe zusammen mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband. Schulen, Vereine, Lauftreffs, Betriebssportgruppen und alle weiteren Interessenten können im Rahmen der „Lebensläufe“ mit Spaß und sportlichem Einsatz Solidarität mit Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zeigen, die nicht so gute Startbedingungen haben. Alle Teilnehmer suchen sich vorab Sponsoren, die ihren sportlichen Einsatz mit barer Münze für ein Projekt der Welthungerhilfe belohnen. Bei den Sponsoren der Weilburger „Lebensläufe“ bedankt sich daher die Fachschaft Sport des Philippinums.

 

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Sportexkursion (Skifreizeit)

Weilburger Tageblatt, 15.02.2007

 

Zum siebten Mal haben insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler aus zwei Grundkursen und einem Leistungskurs des Gymnasium Philippinum Weilburg ihre Spuren in den Schnee des Hochzillertals gezogen. Unter Leitung der vier Sportlehrer Peter Pankratz, Hans-Werner Bruchmeier, Jan Hooss und Christof Trümner sowie zwei Studenten wurden nach einer theoretischen und konditionellen Vorbereitung in den Oberstufen-Sportkursen die neuesten Erkenntnisse über die Carvingtechnik in die Praxis umgesetzt. Sowohl die Anfänger als auch die Könner erreichten bis zumEnde des Kurses ein gutes Niveau. Auch die gemeinsame Woche in zwei Alpengasthöfen brachte das Erlebnis von „Klassengemeinschaft“ zurück.

 

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Gymnasium Philippinum ehrt erfolgreiche Schüler

Heese ermuntert zum Weitermachen

 

Weilburger Tageblatt, 06.02.2007

 

Am Ende des Schulhalbjahres hat Dietrich Heese, Direktor des Gymnasium Philippinum Weilburg, Schülerinnen und Schüler für erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben geehrt. Die erfolgreichen Leistungen, so der Oberstudiendirektor, sollten Mut machen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

 

Mit Ronja Carolina Seibel ehrte Heese eine Schülerin, die beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet worden war. Außerdem war sie

beste hessische Flötenspielerin ihrer Altersgruppe.

 

Andreas Fried hat sich für die zweite Runde im Informatik-Wettbewerb qualifiziert. Kaja Bergmann und Natalie Junk belegten im Mathematik-Wettbewerb der Klassen 8 jeweils

den ersten Platz. Zweite Plätze gab es für Thomas Kopp und Daniel See, weitere für

Franziska Grote, Henrik Löw, Adrian Weber, Christoph Fertich, Maximilian Ketter, Niklas

Manger und Dennis Watz. Rachel Hornung wurde für ihr Engagement im Projekt „Europäisches Jugendparlament“ geehrt. Bis in die ukrainische Hauptstadt Kiew hat sie die Idee eines friedlichen Europas getragen.

 

Im Zusammenhang mit der Fußball-WM hatten sich Daniela Möbus, Nathalia Sachs, Jonas Schlicht, Cassian Cassens, Christoph Althen, Jan Köhler, Verena Mottl, Nicole Weil und Laura Pohlner erfolgreich darum bemüht, eine europäische Fußballmannschaft und eine deutsch-französiche Spitzenelf aufzustellen.

 

Dass am Philippinum auch künftige Wirtschaftsmanger anzutreffen sind, wurde durch

die Platzierungen beim „Planspiel Börse“ deutlich: Der erste Platz im „Euro-Stoxx-Tipp“ ging an die Gruppe „Tabaluga Kids“ mit Elina Schendel, Michael Mohr und Philipp Reif. Der zweite Platz ging an die „Capitol AG“ mit Jan Bernecke, Thiemo Kremser und Christoph Schmidt, der dritte Platz an die Gruppe Natalja Kehl, Sarah Pfeifer und Anna Sinschek.

 

Auf den zweiten Platz im „Planspiel Börse“ kam die Gruppe „Rabenhorst“ mit Florian Hartmann, Thomas Jost und Andre Valenta, auf den dritten Platz der „1. FC Leun“ mit Nadine Hesse, Max Danne und Johannes Klein.

 

Die Ehrung der erfolgreichen Ruderer wurde auf das zweite Halbjahr verlegt, da Studienrat Hans-Werner Bruchmeier als verantwortlicher Lehrer derzeit einen Skikurs des Gymnasiums betreut.

 

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Volleyball-Regionalentscheid der Schulen

Zweiter Platz genügt

 

Weilburger Tageblatt, 02.02.2007

 

Die Volleyball-Mannschaften des Gymnasium Philippinum Weilburg (GPW) haben beim Regionalentscheid in Gießen die Qualifikation für den Landesentscheid im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ mit zwei zweiten Plätzen eigentlich knapp verpasst, doch die Mädchen im Wettkampf III profitierten vom Verzicht des Siegers.

 

In beiden Konkurrenzen war die Lahntalschule Atzbach, die mit Teams des TV Waldgirmes aus Bezirksliga und Kreisliga identisch ist, während das Gros der Weilburger Mannschaften, abgesehen von zwei Bezirksliga-Akteurinnen, nur in der Jugend und im Kreisklassenteam des TuS Löhnberg spielen, einen Tick zu stark.

 

Im Wettkampf II der Mädchen der Jahrgänge 1990 bis 92 startete das Weilburger Gymnasium mit überzeugenden 2:0-Siegen über die Vogelsberg-Schule Schotten und die Magnus-Schule Laubach und traf, wie erwartet, im Endspiel auf Atzbach, das ebenfalls gegen die beiden anderen Schulen gewonnen hatte. Das Atzbacher

Bezirksligateam hatte mit flachen, harten Aufschlägen den besseren Start.

 

Carina Erbe, Caro Frey, Alexandra Gath, Maja Hartmann, Anastasia Klink, Samantha

Laux, NicoleOlschewski, Anna Rysop und Jana Steckenmesser gaben jedoch nie auf und zeigten mit vielen starken Abwehrleistungen und variablen Angriffen ihr Können. Den 25:19-Satzgewinn des Gegners konnten sie jedoch nicht verhindern und gerieten auch anfangs des zweiten Durchgangs in Rückstand. In der Schlussphase glich das GPW- Team jedoch aus und hatte beim 25:24 sogar einen Punkt Vorsprung zum Satzausgleich. Atzbach zog jedoch den Kopf aus der Schlinge und holte den Sieg mit den beiden nächsten Aufschlägen.

 

Endstand:

1. Lahntalschule Atzbach 6:0,

2. Philippinum Weilburg 4:2,

3. Schotten 2:4,

4. Laubach 0:6.

 

Im Wettkampf III der Mädchen der Jahrgänge 1992 bis 95 starteten Weilburg und Atzbach mit deutlichen 2:0-Siegen über die Humboldt-Schule Lauterbach.

Im Endspiel boten die Philippinum-Schülerinnen mit vielen langen Bällen entlang

der Seitenlinie Paroli, glichen aus und hatten beim 24:22 sogar zwei Satzbälle. Atzbach

ließ sich jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen und schlug weiterhin hart auf. Weilburg machte Fehler und war vom Satzverlust so schockiert, dass im zweiten Durchgang zunächst gar nichts lief. Erst beim 11:19 wachte das heimische Schulteam wieder auf, kam bis auf 17:23 heran, ehe Atzbach den Sack zumachte.

 

Die Siegerinnen sind jedoch Ende Februar bei einem Skikurs und müssen daher auf die

Teilnahme am Landesentscheid in Kriftel verzichten, so dass Franziska Grote, Cora Eckert, Chiara Zimmermann, Ariane Freitag, Alice Dombach, Annika Leuning, Nilüfer Cakmak und Büsra Yildirimals Zweite den der Region zustehenden Platz einnehmen.

 

Endstand:

1. Lahntalschule Atzbach 4:0,

2. Philippinum Weilburg 2:2,

3. Lauterbach 0:4.

 

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Schüler referieren über Computerviren

Vortrag am GPW

 

Stephanie Stoll

 

Am Donnerstag, den 01.02.2007 veranstaltete die Informatik-AG des Gymnasium Philippinum Weilburg in der Aula der Schule einen Vortragsabend zum Thema „Viren, Trojaner und Spyware“ im Rahmen der naturwissenschaftlichen Vortragsreihe 2007. Wo sonst Professoren und Doktoren präsentieren, durften nun auch einmal Schüler der Klasse 11 ihr Wissen an die Zuhörer weitergeben.

 

Dies ist an der Schule schon seit Längerem Tradition, wie die stellvertretende Direktorin Gabriele Abraham in ihrer kurzen Begrüßungsansprache stolz erwähnte. Sie lobte die Initiative und die Motivation der Jugendlichen, welche bereits seit sechs Monaten in ihrer Freizeit an dem Vortrag gearbeitet hatten.
Anschließend begrüßte auch der betreuende Lehrer der Gruppe, Hans-Dieter Groß, der seit 2005 am Gymnasium das Fach Informatik unterrichtet, die Besucher und gab dann das Wort an die Referenten weiter.

 

Zuerst erfuhr man einige interessante Fakten zur Geschichte der Computerviren und erhielt eine hilfreiche Definition, wobei erklärt wurde, was ein Virus alles verursachen kann. Die Schüler informierten das Publikum, dass es unterschiedliche Arten von Viren gibt. Manche sind noch für einen harmlosen Streich zu halten, wenn zum Beispiel veranlasst wird, dass sich das CD-Fach öffnet und schließt und dabei ein witziges Foto oder ähnliches auf dem Bildschirm erscheint. Oft werden aber auch Geräte beschädigt oder Dateien gelöscht, im schlimmsten Fall sogar die ganze Festplatte. Manche „Autoren“, wie der Konstrukteur eines Virus genannt wird, kassieren über das Internet eine ganze Menge Geld bei den Betroffenen ab, ohne dass diese etwas dagegen tun können. Heutzutage gibt es sogar schon sogenannte „Virus Construction Kits“ ( zu deutsch: Virenbaukästen), mit denen selbst Laien ihre eigenen Viren basteln können.

 

Wie kann man sich nun dagegen schützen ? Vorbeugend kann man eine „Firewall“ und ein Antivirenprogramm einrichten, dadurch werden die meisten Viren abgeschmettert und der PC wird regelmäßig auf verdächtige Dateien untersucht. Leider wird die Virentechnik ebenfalls immer wieder erweitert. Die „Trojanischen Pferde“ können zum Beispiel ihre Schadensfunktion verstecken und geben vor nützlich zu sein. Der Name geht auf die Sage um Troja zurück, wobei die Griechen die Trojaner besiegt haben sollen, indem sie ein großes Holzpferd bauten, Soldaten darin versteckten und es den Trojanern als „Geschenk“ gaben. Fälschlicherweise werden die Trojanischen Pferde darum auch oft als „Trojaner“ bezeichnet. „Würmer“ sind oft als E-m@il-Anhang zu finden. Oft werden diese Anhänge bedenkenlos geöffnet, da vielleicht ein netter Betreff eine überraschung verspricht oder ähnliches. In Wahrheit wird so aber blitzschnell der PC vom Wurm befallen, und dieser versendet sich selbst über das Adressbuch des Nutzers an andere Leute, über diese wiederum weiter und so weiter...der Teufelskreis nimmt kein Ende. Darum sollte man immer vorsichtig sein, betonte Hans-Dieter Groß abschließend. Eine Möglichkeit seine Daten immerwährend zu sichern sei, nach jeder Benutzung des PCs alles auf eine CD-ROM zu brennen. Von dort könne man sie jederzeit wieder bequem abrufen.

 

Die Schüler boten den Zuhörern somit einen gelungenen und sehr informativen Abend.
Die Referenten waren Nadja und Juliana Fischer (beide 16), Alexander Karl (17), Andreas Fried (16), Mehmet Akif Seyfi (17), Patrick Zipp (17) und Jessica Schleicher (17).

 

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