Aktuelles - Das ist in diesem Jahr passiert

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBrückenbau Wettbewerb der Physik-WPU-Kurse 8 und 9

Dezember 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeihnachtskonzert des Gymnasiums

Dezember 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterVorlesewettbewerb am Gymnasium Philippinum

Dezember 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBalladenwettbewerb am GPW

Dezember 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüler des GPW fahren zu MINT 400 nach Berlin

Dezember 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBesuch aus Privas

Dezember 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterRussischolympiade in Marburg

November 2011

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Jugend trainiert für Olympia" - Ruderfinale in Berlin

November 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterChemie-LKs zu Besuch bei Siemens

November 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGibt es eine mathematisch gerechte Sitzverteilung?

November 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGrundschulnachmittag

November 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüler des Philippinum zum dritten Mal bei der SIMEP

November 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBerufsorientierungswoche am Gymnasium Philippinum Weilburg

Oktober 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeilburger Schüler beim Europ. Jugendparlament in Zagreb

Oktober 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKreisentscheide im Fußball gewonnen

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterZu Besuch in Saransk

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhilippinum verpasst Regionalentscheid

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterTV Hüttenberg zu Gast am Gymnasium Philippinum

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNeue Bänke für das Schulgelände

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüleraustausch mit Kirgistan

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGewaltprävention an Schulen

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterJames Bond und die Physik

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNaturw. Vortragsreihe startet in die Saison 2011/2012

Sept. 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKanadier zu Besuch am GPW

August 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeistungskurse live dabei

August 2011

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster143 Sextaner aufgenommen

August 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLandesentscheid "Jugend trainiert für Olympia"

Juli 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterVierter Austausch mit Weilburgs Partnergemeinde Colmar-Berg

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterVerabschiedungen

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterEhrungen am Schuljahresende

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKlettern in der Rhön

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchülerregatta in Kassel - Acht Siege für die Ruderer

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAbitur 2011

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterVernissage der Jahrgangstufe 13 im Spielmannbau

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Naturwissenschaften rüsten sich für den Umzug

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterFußball Landesentscheid

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüler des Philippinum mit Herrn Mathes auf Stadtexkursion

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGPW stellt Bundessieger beim FOCUS-Schülerwettbewerb

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterHandballturnier der Weilburger Schulen

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterG2 oder G3? Leistungskurse in Straßburg

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüleraustausch mit Grenoble

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDer Kontrabass wird aufgeführt

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhysik-Challenge 2011 am GPW

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWieder ein Team des GPW bei explore-science erfolgreich

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGesundheitstage am GPW

Juni 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBesuch in Grenoble

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBesuch in Kasachstan

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGymnasialschüler beim Europäischen Jugendparlament

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAbschlusstreffen des Comenius Projekts des GPW in Spanien

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie Perlen der Natur sind im Bundesfinale

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Hätschel-Hans" liebt "Grüne Soße" - Goethe-Rezitator am GPW

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterEuropatag mit MdEP Michael Gahler

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhilippinum Orchester auf Reisen

Mai 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGymnasium Philippinum beim Europäischen Jugendparlament

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchülerinnen und Schüler zu Gast in Taras (Kasachstan)

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterReading Harry Potter in English

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterZeitzeugenbefragung im Deutschunterricht der Klasse 9d

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterProjekt "Pumpspeicherkraftwerk für Weilburg" des LK Erdkunde 12

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBesuch aus Grenoble

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhilippinum erreicht Halbfinale

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSucht- und Drogenprävention mit dem Theater "Requisit"

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüler des GPW am Tag d. Mathematik erfolgreich teilgenommen

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMalin Muser vertrat Hessen auf Leipziger Buchmesse

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterOrchester gastiert in Windhofschule - Probe für Landeswettbewerb

April 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSiegerehrung im Planspiel Börse

März 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWie entstehen Tornados?

März 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSeneca und die Stoa

März 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErfolg im Volleyball!

März 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMach mit bei der Physik-Callenge 2011!

März 2011

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster13-er Kurse besuchten Ämter der Entwicklungszusammenarbeit

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterTag der offenen Tür

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterEhrungen für besondere Leistungen

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterIm Hessischen Landtag

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMalin Muser vertritt Hessen auf Leipziger Buchmesse

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüler des GPW besuchen im Rahmen von Comenius Belgien

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKlassen 6c und 7e auf den Spuren von Howard Carter

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterEnthüllung der Gedenktafeln am Holocaust-Gedenktag

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüler des LK-Französisch bei Autorenlesung

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMitmachen beim Känguru-Wettbewerb!

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPrix de lyceens 2011

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterStefan Ketter neuer Fachbereichsleiter III

Februar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterBerlin war eine Reise wert

Januar 2011

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErdkundekurse aus dem Jahrgang 12 besuchen das Ruhrgebiet

Januar 2011

 

 

Brückenbau Wettbewerb der Physik-WPU-Kurse 8 und 9

Siri Metzger

 

"Brückenbau" heißt für viele Jugendliche, auf spielerische Weise einen ersten Eindruck von Fragen und Problemen, die einem Ingenieur begegnen können, zu erhalten.
Für die WPU-Kurse bedeutete dies, in Teams mit Kreativität eine praktische Aufgabe aus der Welt der Bauingenieure zu lösen, indem sie nur mit Hilfe von Papier und handelsüblichem Kleber eine Brücke konstruieren sollten, die ein Vielfaches ihres Eigengewichtes trägt. Weiterhin mussten die Brücken verschiedene Randbedingungen wie beispielsweise die Fahrbahnbreite von 10 cm erfüllen.
Da die Unterrichtsstunden nicht parallel lagen, trafen sich die Kurse zweimal in der Mittagspause, um die stabilste sowie die kreativste Konstruktion zu ermitteln. Von insgesamt neun Brücken, die sich stark in Bauweise, Eigengewicht und maximaler Traglast unterschieden, trug letzten Endes die Brücke von Felix Stückrath, Jan Sappok und Thomas Claudi das 207-Fache ihres Eigengewichtes und schaffte so den Sieg. Doch auch die Kreativität des einzelnen Gruppen sollte belohnt werden, weswegen der Kreativitätspreis nach langem Überlegen der Jury, welche aus den Fachlehrern Herr Heid und Frau Metzger sowie dem Fachbereichsleiter Herr Ketter bestand, an die Gruppe von Nico Demmer, Niklas Knöpp, Fabian Völker und Dominik Wolf ging.

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Weihnachtskonzert des Gymnasiums

Martin Weinbrenner

 

Am Samstagabend vor dem 3. Advent fand in der Weilburger Schlosskirche das alljährliche Weihnachtskonzert des Gymnasium Philippinum statt. Wohl selten hat man den Kirchenraum so zum Bersten gefüllt gesehen wie an diesem Abend. Daran hatten die vielen Mitwirkenden der Chöre aus allen Jahrgangsstufen der Schule, der Vokal- und Instrumentalensemble sowie des Philippinum-Orchesters einen nicht geringen Anteil.
Ein Bläserensemble eröffnete in doppelchöriger Aufstellung das Programm mit festlichen Klängen eines frühbarocken Konzerts von Guiseppe Pitoni.
Schon im Beitrag des Unterstufenchors ließ sich erkennen, welch positive Auswirkung die intensive Arbeit in den Singklassen des Gymnasiums hat. Die Schüler sangen klangvoll und sehr schön artikuliert ein Medley mit Bearbeitungen von bekannten Weihnachtsliedern und wurden dabei von einem kleinen Orchester begleitet, das auch die übrigen vokalen Beiträge unterstützte.
Mit John Rutters "Dancing Day" folgte ein ganz apartes Stück mit Anklängen aus der Folk music und dem Jazz. Der kleine Chor der Jahrgangsstufen 6 bis 8 meisterte auch die zweistimmigen und teilweise sehr hohen Passagen dieses Stückes außerordentlich souverän.
Besonderes schön ist es, wenn Musiker durch die eigene Freude am Singen und Spielen ihre Zuhörer anstecken können. Dies schaffte der Chor der Jahrgangsstufen 7 und 8 und ganz besonders die beiden Solistinnen Anna Diemer und Carina Kegel mit Victor Johnsons Stück "This little light of mine“"
Drei Schülerinnen der 9 Klasse musizierten im Anschluss daran das "Domine Deus" aus Vivaldis "Gloria". Alisa Schenk sang ihre schwierige Sopranpartie mit viel Ausdruck, die konzertierende Oboenstimme wurde mit wunderschönem Ton von Freya Obijon gespielt. Anne Carolin Krähe begleitete die beiden souverän am Violoncello.
Das Vokalensemble "Philippinum Voices" bildete zusammen mit einer geschickt arrangierten Gruppe aus Holz- und Blechbläsern den "Chor" für die Gestaltung von Rheinbergers "Abendlied". Offenbar eignet sich diese Aufführungspraxis aus der Renaissance auch gut für romantische Musik – das klangliche Ergebnis war sehr homogen.
Zum Abschluss der vokalen Beiträge sang der Große Chor mit Schülern aus den höheren Jahrgangsstufen drei weltliche Lieder aus der Renaissance mit viel Schwung und Engagement.
Die letzten drei Stücke des Abends wurden vom Philippinum-Orchester gestaltet. Alexander Borodins "Steppenskizze aus Mittelasien" ist eine stimmungsvolle Programmmusik. Ihr folgte mit Aaron Coplands "Rodeo" ein temperamentvolles und humorvolles Stück mit vielen rhythmischen Rafinessen und anspruchsvollen solistischen Partien – besonders erwähnt seien hierbei Hannah Tielesch (Posaune), Onno Winter und Felix Hien (beide Trompete) sowie Freya Obijon (Oboe). Einen würdigen Abschluss des Programms bildeten die erhabenen Klänge der "Rheinischen Sinfonie" von Robert Schumann.
Die Zuhörer dankten allen Musikern mit großem Applaus für einen sehr kurzweiligen Abend und für die außerordentlichen Leistungen.

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Vorlesewettbewerb am Gymnasium Philippinum

Gudrun Ehlert-Lorenz

 

Die Siegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs heißt Charis Jin Kim (6b). Sie setzte sich durch gegen die anderen Klassensieger Christopher Brummer (6a), Selina Volk (6c), Hannah Willke (6d), Lana Morgenthal (6e) und Dominik Sütsch (6f). Doch wie Frau Ehlert-Lorenz, die Organisatorin der Leseaktion, verkündete: Jeder der Kandidaten ist bereits ein Gewinner- sie alle haben den Wettbewerb in ihrer Klasse gewonnen und bekommen daher alle eine Urkunde überreicht und erhalten am Ende des Halbjahres ein Buchgutschein- gestiftet von der Wilinaburgia- dem Verein der Ehemaligen und Freunde des GPW. Übrigens bekommen auch die beiden erkrankten Klassensieger Luisa Risse (6d) und Finn Kahmann (6f), die sich haben vertreten lassen, selbstverständlich eine Urkunde und ein Buch.

Es herrschte große Spannung bei den Zuhörern, bestehend aus je zwei 5. und 6. Klassen, in der Aula des Gymnasiums, als der Schulleiter Herr Heese die Anwesenden begrüßte und damit den Startschuss für die Veranstaltung gab. In der Jury saßen neben Herrn Heese und den drei Deutschlehrerinnen Frau Christa Leiting-Neutsch, Frau Schweitzer und Frau Gundermann-Neumann die Vertreterin der Residenzbuchhandlung Frau Habib und Frau Reusch für die Stadtbücherei.
In der ersten Runde wurden die von den Schülern mitgebrachten Jugendbücher vorgestellt. Die Spannung wuchs, als Frau Habib drei Büchertipps zu aktuellen Jugendbüchern vorstellte. Auch die Jury war dann gespannt auf die 2. Runde- das Vorlesen eines unbekannten Textes. Dieses Jahr war es eine humorvoll-unheimliche Geschichte, wobei es um einen Jungen und einen Zahnarzt ging.
Die Entscheidung, wer in der nächsten Runde auf Kreisebene das Gymnasium Philippinum Weilburg vertreten darf, fiel nicht leicht, aber schließlich machte Charis Jin Kim das Rennen.

Der Vorlesewettbewerb wird jedes Jahr seit über 50 Jahren von der Stiftung Lesen zusammen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet und ist am Gymnasium eine von vielen Leseaktionen. Alle Bücher, die auf der Veranstaltung vorgestellt wurden- einschließlich der Büchertipps der Residenzbuchhandlung- können im Medien- und Lernzentrum der Schule (MLZ) ausgeliehen werden. Dort kann dann auch gleich der von den Lesescouts des Gymnasiums  erstellte  Adventskalender, in dem sich Büchertipps von Schülern, Lehrern und der Schulleitung verstecken, bewundert werden.

Hier die Liste der vorgestellten Bücher für alle, die sich die Bücher im Medien- und Lernzentrum ausleihen möchten oder einem Schüler aus der 5. bzw. 6 Klassen eine Freude machen wollen:

Büchertipps von Frau Habib von der Residenzbuchhandlung in Weilburg:
Jenny Smith: Katies unverzichtbare Gebrauchsanweisung für die katastrophenfreie Steuerung deines Erziehungsberechtigten
Natalie Haynes: Die tollkühne Flucht
Cornelia Funke: Geisterritter

Die Klassensieger der 6. Klassen stellen vor
Ortwin Ramadan: Die Superpiraten (Christopher Brummer, 6a),
Sally Nicholls: Wie man unsterblich wird (Charis Jin Kim, 6b)
Risa Green: Magic 8. Ein Sommer voller Wünsche (Selina Volk, 6c),
Bettina Belitz: Luzie & Leander. Verflucht himmlisch (Hannah Willke, 6d)
Janine Wilk: Lilith Parker- Insel der Schatten (Lana Morgenthal, 6e)
Howard Pyle: Robin Hood (Dominik Sütsch, 6f)

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Balladenwettbewerb am GPW

Dennis Kunz

 

Am vergangenen Mittwoch, dem 30.11., wurde am Gymnasium Philippinum Weilburg erstmalig ein Balladenwettbewerb veranstaltet.
Im Rahmen des Deutschunterrichtes der Jahrgangsstufe 7 werden Balladen behandelt und die Schülerinnen und Schüler müssen innerhalb dieser Einheit auch eine Ballade auswendig lernen. Dies nahmen die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer zum Anlass, um einen Balladenwettbewerb ins Leben zu rufen, der so in dieser Form erstmalig stattfand. In internen Vorausscheidungen wurden je zwei Klassensieger bzw. Siegerteams gekürt, diese insgesamt zehn Sieger durften dann in der Aula des Gymnasium Philippinum in würdigem Rahmen ihre Balladen präsentieren. Neben interessierten Kolleginnen und Kollegen waren alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 anwesend, um den Fleiß, den Aufwand und die Freude derjenigen erleben zu dürfen, die ihre Balladen zum Besten gaben. Die hochkarätig besetzte Jury, für die neben dem Schulleiter Herrn Heese, der Fachbereichsleiterin des Fachbereichs I, Frau Weigel, Frau Ehlert-Lorenz und einer Schülervertreterin vor allem der Frankfurter Goethe-Rezitator und Balladenexperte Jörg Lüdecke gewonnen werden konnte, erfreute sich an den kreativen und völlig unterschiedlichen Vorträgen, die die Erwartungen bei weitem übertrafen. Das Repertoire der Balladen reichte von Schillers „Taucher“ über Goethes „Zauberlehrling“ oder Fontanes „Silvesternacht“. Dabei haben sich die Schülerinnen und Schüler sehr viel Mühe gegeben, die Balladen angemessen zu präsentieren. Teilweise wurden diese Vorträge durch Rollenspiele visualisiert; dass dabei alle Balladen auswendig vorgetragen wurden, versteht sich beinahe von selbst.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Rezitation dreier Balladen von Herrn Lüdecke, unter anderem Goethes wohl bekanntester Ballade „Der Erlkönig“. Auf diesem Wege soll Herrn Lüdecke noch einmal herzlichst gedankt werden.
Erster Sieger des Balladenwettbewerbs wurde Peer Ukleja (Klasse 7b), der die Jury mit der Rezitation von Schillers „Die Bürgschaft“ überzeugen konnte. Die beiden zweiten Plätze teilten sich Ksenia Rösner/Isabelle Wieland (Klasse 7e), die Uhlands „Des Sängers Fluch“ zum Besten gaben und Marlene Friedrich/Hannah Mies (7e) mit Fontanes „John Maynard“. Über den dritten Rang freute sich Hannah Rathschlag (7b), die „Die Weiber von Weinsberg“ von Gottfried August Bürger vortrug. Den Sonderpreis für den besten stimmlichen Vortrag konnten ebenfalls Ksenia Rösner/Isabelle Wieland gewinnen, der Sonderpreis für Kreativität ging an das Duo Marlene Friedrich/Hannah Mies, die ihren Vortrag teilweise rappten. Unabhängig vom Endergebnis sind aber alle Teilnehmer Sieger, da es ihnen gelang, Jury und Publikum 90 Minuten lang in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern. Nach der positiven Resonanz zu urteilen dürfte einer Neuauflage des Balladenwettbewerbs im kommenden Schuljahr nichts im Wege stehen.

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Schüler des GPW vertreten die Schule bei MINT 400 in Berlin

Julian Peusch

 

MINT 400, die alle zwei Jahre im Dezember stattfindende Veranstaltung in Berlin, wo der MINT-EC-Verein, dem unsere Schule angehört, Schülerinnen und Schüler aller 142 MINT-Schulen in Deutschland einlädt, um in Workshops der MINT-Fächer (Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik, Technik) zu experimentieren, fand wieder vom 1.-2. 12. statt.

Das GPW war mit einer großen Gruppe, 11 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 12 und 13, vertreten. Schon am Mittwoch reisten wir abends an, am darauf folgenden Donnerstag dem 1. Dezember trafen sich alle Teilnehmer morgens in der Akademie der Künste, wo es nach einer Ausstellung der MINT-Förderer eine ausgiebige Begrüßung, gefolgt von einer dreistündigen kulturellen, politischen und historischen Stadtrundfahrt, gab. Den Freitag verbrachten wir damit, in den zuvor gewählten Workshops zu arbeiten, theoretisch als auch praktisch. Anschließend traf man sich wieder in der Akademie der Künste, wo eine Abendshow, unter anderem mit der Ehrung der Gewinner vom „Internationalen Jahr der Chemie 2011“ stattfand. Es folgte ein „Come Together“, bei dem sich Schüler und Lehrer besser kennen lernen und Erfahrungen austauschen konnten. Leider mussten wir am Samstagmorgen, eigentlich viel zu früh, gefüllt mit schönen Erlebnissen, neuen Kenntnissen und auch neuen Bekanntschaften wieder die Heimreise nach Weilburg antreten. Es bleibt zu hoffen, dass das GPW künftig Aktivitäten dieser Art wie Workshops, Exkursionen und Camps außerhalb der Schule intensiver fördert, denn hier erfahren die Schülerinnen und Schüler neben neuem Wissen in ihren Spezialgebieten auch Dinge, die die Schule eben im Unterricht nicht vermitteln kann. Das Foto zeigt die Gruppe kurz vor der Heimreise auf dem Berliner Hauptbahnhof.

 

 

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Besuch aus Privas

Frank Bröckl

 

Der bereits seit vielen Jahren bestehende Schüleraustausch mit der Weilburger Partnerstadt Privas geht in seine nächste Runde.
Passend zur Adventszeit wurden die 43 Schülerinnen und Schüler des Lycée d’Indy und ihre begleitenden Lehrkräfte mit einem Weihnachtskanon auf Französisch, vorgetragen von den Klassen 6e und 8c, in der Aula Willkommen geheißen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die auf Weilburger Seite zusammen mit Konstanze Keul für den Austausch verantwortliche Organisatorin Ulrike Fuhrmann-Grote, versüßte die stellvertretende Direktorin Renate Geil den französischen Kolleginnen und Kollegen Agnes Alphand, Jaques Brenu und der Deutschassistentin Vanessa Wolf den Aufenthalt schon vorab mit einem Glas Honig der Bio-AG.
Auf die Franzosen und ihre deutschen Gastgeber der Klassenstufen 11 und 12 wartet in den nächsten Tagen ein ebenso abwechslungsreiches wie interessantes Kulturprogramm, das einen willkommenen Ausgleich zum anstrengenden Schulunterricht am Vormittag darstellen dürfte.
Neben Stadtbesichtigungen in Weilburg und Limburg und dem Besuch der jeweiligen Weihnachtsmärkte, ist auch ein gemeinsames Schlittschuhlaufen in Diez vorgesehen.
Selbstverständlich lässt es sich auch Weilburgs Bürgermeister Hans-Peter Schick nicht nehmen, die Gäste aus der Partnerstadt bei einem Empfang im Komödienbau offiziell zu begrüßen. Obligatorisch ist ferner der Besuch des Weihnachtskonzerts des Gymnasiums sowie eine Stadtrallye im Anschluss an die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Nach Tagesausflügen nach Frankfurt (Museum für Moderne Kunst, Goethehaus), Bonn (Haribo-Werk, „Haus der Geschichte“) und Gießen (Mathematikum) sowie sicherlich vielen interessanten Erlebnissen und Erfahrungen in den Gastfamilien, heißt es dann bei einem gemeinsamen Pizzaessen in einem Weilburger Lokal allmählich Abschied nehmen.
Doch nur für kurze Zeit, denn der Gegenbesuch in Privas ist bereits für Februar nächsten Jahres geplant.

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Russischolympiade in Marburg

Rita Heun

 

Auch in diesem Herbst haben wieder Schülerinnen des GPW gemeinsam mit Russischlehrerin Rita Heun an der Hessischen Russischolympiade teilgenommen, die dieses Jahr Mitte November von der Martin-Luther-Schule in Marburg ausgerichtet wurde. Die zweitägige Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 300. Geburtstags des russischen Universalgelehrten Lomonossov, der als junger Mann 3 Jahre in Marburg studierte und dort auch die Frau seines Lebens kennenlernte.
Aus diesem Grund war auch ein Fernsehteam des Pervyj Kanal, des russischen 1. Programms, angereist und hat die Olympiade gefilmt, was auch am gleichen Abend im russischen Fernsehen zu sehen war, wie die Kollegin an der Austauschschule des Philippinum telefonisch berichtete.
Die ca. 100 jugendlichen Teilnehmer aus ganz Hessen konnten sich in verschiedenen Niveaustufen in schriftlichen und mündlichen Prüfungen messen. Daneben konnten sie an Workshops teilnehmen wie russisch Kochen, russische Lieder singen, Kunst, Theater und Tanz. Organisiert und finanziert wurde die Veranstaltung wie immer vom Hessischen Russischlehrerverband. Die Schüler erzielten insgesamt sehr gute Ergebnisse. Für die Weilburger reichte es nicht ganz für die nächste Stufe, die bundesweite Russischolympiade, doch gilt das olympische Motto "Dabeisein ist alles".

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"Jugend trainiert für Olympia"-Ruderfinale in Berlin

Hans-Werner Bruchmeier

 

Seit zehn Jahren vertreten die Ruderer des Gymnasium Philippinum Weilburg beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" die hessischen Farben. Vierzehn Mannschaften konnten in dieser Zeit sieben Medaillen, darunter zwei Bundessiege erkämpfen. In diesem Jahr verpassten die Jungen im Gig-Doppelvierer mit Steuermann (1994-1996) das Podest knapp und waren trotzdem realistisch und zufrieden.

Zwölf Bundesländer hatten zu der Regatta auf der Olympiastrecke von 1936 in Berlin – Grünau gemeldet. Nach der Bronzemedaille des Vorjahres mussten Fabian Bindenberger, Lukas Kittler, Michael Kittler, Jonas Schmitz und Steuermann Moritz Schönfeld teilweise gesundheitlich etwas angeschlagen schon im ersten Vorlauf auf der 1.000 m – Strecke gegen die Favoriten vom Carolinum Osnabrück antreten. Mit vier Sekunden Rückstand ruderten die Weilburger über die Ziellinie und mussten somit den Weg ins Finale über den Hoffnungslauf nehmen. Hier zeigte sich das Gymnasium Dachau (Bay) als überraschend starker Gegner. Nach schwachem Start schloss das Philippinum zur Streckenhälfte zwar auf, musste aber nach hartem Kampf die Spitze mit einer halben Sekunde an die Bayern abgeben und qualifizierte sich somit als fünftbeste Mannschaft.
Das Finale bei besten Ruderbedingungen und Sonnenschein begann mit einem Blitzstart des Sportgymnasiums Dresden mit einem Weltmeister an Bord und dem Boot des "Caro". Knapp dahinter die zweite Sportschule, die Flatow-Oberschule aus Berlin. Bindenberger / Kittler / Kittler / Schmitz / Schönfeld schlossen kurz vor der 500 m – Marke zu Dachau auf und griff auch die Berliner an. Bei 750 Metern waren die Medaillen noch nicht vergeben, doch mit einem tollen Endspurt in einem schnellen Rennen holten die Sachsen den Bundessieg vor den Niedersachsen und Berlin. Völlig ausgepumpt sicherte sich das Philippinum Platz vier vor Bayern und Mölln (Schleswig-Holstein).

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Chemie Lks zu Besuch bei Siemens

 

Olga Maier

 

Am 15. September ging es für die beiden Chemie- Leistungskurse von Herrn Förster und Frau Hilt vom Gymnasium Philippinum Weilburg nach Eschborn zur weltbekannten Firma Siemens. Zwar kannten alle Schüler diesen Namen, jedoch war kaum bewusst, welche Bereiche diese Firma abdeckt und wie diese strukturiert sind. Bei Siemens angekommen wurden wir freundlich empfangen.
Zuerst wurden wir über die unterschiedliche Arbeitsbereiche informiert. So gibt es einen Sector Industry, einen Sector Energy und einen Sector Healthcare, die sich alle ihren spezifischen Aufgaben in der Forschung und Entwicklung widmen.
Wir erhielten an diesem Tag Einblicke in den Bereich der Gesundheit (Siemens Healthcare Diagnostics). Was passiert eigentlich mit der Blutprobe, die wir beim Arzt abgeben? Wohin kommt sie? Wie werden die Informationen eines Patienten in einem Krankenhaus aufbewahrt? Diese Fragen und noch viele mehr wurden beantwortet. Dafür wurden wir in Kleingruppen eingeteilt. Zu jedem Thema gab es einen Experten, der sich in diesem Themengebiet gut auskannte und alles erklären konnte.
Insgesamt gab es vier Themen, die nach jeder halben Stunde gewechselt wurden.

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Gibt es eine mathematisch gerechte Sitzverteilung in Parlamenten?

Volker Schmidt

 

Ganz so einfach, wie es das Fernsehen an Wahlabenden zeigt, ist die Berechnung der Mandatsverteilung im Bundestag nicht. Die einfache Prozentrechnung genügt nicht, um die Sitze gerecht zu verteilen. Jede Stimme soll nach dem Grundgesetz das gleiche Gewicht haben. Dass das nicht so war, wusste man spätestens seit 2008 nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum sogenannten "negativen Stimmgewicht". Nach dem Bundeswahlgesetz war es zum Beispiel bei Nachwahlen möglich, dass durch weniger Stimmen mehr Mandate zustande kamen. Das Gericht hatte dem Bundestag aufgegeben, bis zum Sommer 2011 ein neues Gesetz zu verabschieden. Bis Anfang Oktober dauerte es aber, bis auch der Bundesrat dem Vorschlag der Regierungsparteien zustimmte.
Politisch schlugen die Schüler des Leistungskurses Politik und Wirtschaft den Bogen vom alten Griechenland über das preußische Dreiklassenwahlrecht, das 1919 eingeführte Frauenwahlrecht und den Wechsel der mathematischen Berechnungsverfahren bis zur aktuellen Kritik am novellierten Wahlgesetz. Mathematische und juristische Experten wie die Professoren Dr. Friedrich Pukelsheim, Dr. Hans Meyer und Dr. Ute Sacksofsky hatten bei der Anhörung im Innenausschuss unter anderem kritisiert, dass die Novellierung die problematischen Überhangmandate nicht endgültig abschaffe und mit der "Reststimmenverwertung" das Wahlrecht noch komplizierter mache. Der nächste Gang zum Bundesverfassungsgericht, so resümierten sie die Bundestagsdebatte, sei vorprogrammiert.
Was es mit den Berechnungsverfahren nach d'Hondt, Hare/Niemeyer und Saint Lague auf sich hat, wie der Bundeswahlleiter von der Oberverteilung die Unterverteilung berechnet und wie selbst bei Direktwahlen durch die Auswahl des Wahlverfahrens nicht der als Sieger hervorgehen muss, der die meisten Stimmen erhält, erläuterten die Mathematiker nachvollziehbar an Beispielen. Da es einerseits kein mathematisches Verfahren gibt, das alle Probleme einer gerechten Sitzverteilung völlig löst, und andererseits keine halben Abgeordnete in das Parlament einziehen können, kann es nur um die Annäherung an das Ideal gehen. Mit Saint Lague habe der Gesetzgeber immerhin das mathematisch zuverlässigste Verfahren ausgewählt.
Das Publikum sowie die Tutoren Dr. Markus Horz, Dr. Jörn Schweisgut und Volker Schmidt und die ehemalige Studienleiterin Elvira Jastrow als Vertreterin der Schulleitung dankten den Referenten mit langem Applaus für ihren Vortrag, der im Rahmen der naturwissenschaftlichen Vortragsreihe stattfand. Sie wird am 8.12. mit dem Vortrag der Professoren Dr. Richard Göttlich und Dr. Siegfried Schindler "It's only plastic, but fantastic - Chemie rund um die Kunststoffe" fortgesetzt.

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Grundschulnachmittag

Frank Bröckl

 

Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Grundschulen waren der Einladung von Unterstufenkoordinatorin Susanne Neusser gefolgt, um sich anlässlich des seit vielen Jahren durchgeführten Grundschulnachmittags mit den in den neuen fünften Klassen unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern pädagogisch auszutauschen.
Erste Gelegenheit zur Kontaktaufnahme zwischen "alten" und "neuen" Lehrkräften der Sextaner bot sich in der Cafeteria, wo das Team um Pächterin Regina Grede und der "gute Geist" des Gymnasiums, der ehemalige Kollege Christian Kluth, für das leibliche Wohl der Gäste sorgten.
Gestärkt durch Kuchen und das ein oder andere Tässchen Kaffee traf man sich anschließend klassenweise, um die bisherige Entwicklung der Kinder genauer unter die Lupe zu nehmen. Für die Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen war dabei natürlich von besonderem Interesse zu erfahren, wie sich denn ihre einstigen Schützlinge auf dem Gymnasium schlagen. Umgekehrt bot sich für die nun unterrichtenden Teams die Gelegenheit, die Erfahrungen der ehemaligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit einzelnen Schülerinnen und Schülern hinsichtlich Leistungs- und Sozialverhalten abzurufen.
Bleibt zu hoffen, dass diese schon traditionelle Veranstaltung auf Dauer erhalten bleibt, denn nach einhelliger Meinung aller Kolleginnen und Kollegen ist eine enge Zusammenarbeit und ein Erfahrungsaustausch zwischen Grund- und weiterführender Schule zum Wohl der Kinder unerlässlich!

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Schüler des Philippinum zum dritten Mal bei der SIMEP

Fatih Seyfi

 

Das Wort EU hören heutzutage die Menschen in Deutschland jeden Tag in den Nachrichten – leider ist es zurzeit stimmungsmäßig negativ besetzt. Zu Zeiten dieser Stimmung in der Bevölkerung fand unter dem Motto "Europa, wir greifen nach den Sternen!" zum dreizehnten Mal die SIMEP in Berlin statt, an der 15 SchülerInnen des GPW aus der 12. Klasse teilnahmen. Wie auch in den letzten Jahren wurde die Fahrt von dem Gymnasialen Schulverein finanziell unterstützt. 
SIMEP steht für Simulation Europäisches Parlament und zum dritten Mal haben SchülerInnen des GPW zwei Tage lang als Europa-Abgeordnete die Arbeit des Europäischen Parlaments simuliert. Es gab dieses Jahr drei kontrovers diskutierte Themen: die Eurokrise, die Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie der Verbraucherschutz.
Der 30. Oktober war der erste Tag der SIMEP. An diesem Tag fand die Veranstaltung im Paul-Löbe-Haus statt. Nach der Eröffnung der SIMEP durch den Vorstand der JEB (Junge Europäische Bewegung) kam es zu Beratungen in den einzelnen Ländergruppen und Erarbeitung von Länderpositionen. Nach dem Mittagsessen wurden die einzelnen Länder präsentiert und es gab eine Rede von und eine Diskussion mit Holger Krahmer (MdEP, ALDE). Den Rest des Tages verbrachten wir mit Beratungen in den Fraktionen, wobei die Fraktionen themenbezogen in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt wurden.

 
Der zweite Tag fand im Berliner Abgeordnetenhaus statt. Nach einer Rede des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland (SPD) und einer Rede von und Diskussion mit Rainer Wieland (MdEP, EVP) kam es zu Beratungen in den Ausschüssen und es wurden Berichte an die spätere Plenumsdebatte erarbeitet. Nach Beratungen in den Fraktionen und der Mittagspause fing die fünfstündige Plenarsitzung an. Als erstes haben die Fraktionsvorsitzenden die generellen Positionen ihrer Fraktionen erklärt. Danach wurden die drei Themen besprochen und diskutiert, wobei die AG-Sprecher jeder Fraktion die einzelnen Positionen ihrer Fraktion zu dem Thema dargestellt haben. Während es bei den Themen Verbraucherschutz und Euro-Krise einigermaßen einen Konsens zwischen den gemäßigten Parteien der Mitte gab, wurde das Thema Migrations- und Flüchtlingspolitik sehr emotional diskutiert und führte zu einer kontroversen Diskussion und Spannungen zwischen den Parteien. So konnte man beim Thema Migration keinen Konsens finden.

 
Am Abend fand noch eine 20-minütige Elefantenrunde bei TV Berlin statt, bei der zwei Schüler des GPW teilnahmen, nämlich Fatih Seyfi, zugleich Fraktionsvorsitzender der S&D (Sozialisten & Demokraten), und Linus Carnetto für die EVP (Europäische Volkspartei).

 
Den nächsten Tag hatten die Schüler frei zur Verfügung, um sich Berlin anzuschauen. Am Nachmittag besuchten sie gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Kötz und Frau Kamphausen-Muser die Gedenkstätte Berliner Mauer und wurden bei einer sehr informativen Führung über das Schicksal der Ost- und West-Berliner, insbesondere der Bewohner der Bernauer-Straße und derjenigen Ost-Berliner, die versuchten nach West-Berlin zu fliehen, informiert.

 
Bei dieser Fahrt haben alle SchülerInnen hautnah ein Politikerleben gelebt, Parteien, das Europäische Parlament und EU-Politik sowie die Bundeshauptstadt Berlin kennengelernt, und "Europa nach den Sternen gegriffen!"

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Berufsorientierungswoche am Gymnasium Philippinum Weilburg

Workshop "Ingenieur": Ein Elektroingenieur der Firma Siemens stellt den Schülern seinen Beruf vor.

Dr. Eike Kehr

 

Eine ganze Woche lang beschäftigten sich Schüler am Gymnasium Philippinum in Weilburg mit dem Thema »Berufsorientierung«. Der gesamte neunte Jahrgang absolvierte hierbei klassenweise eine Schullaufbahnberatung, Berufswahlunterricht und ein Bewerbungstraining. Alle Schüler hatten die Möglichkeit, im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit ihren Traumberuf zu recherchieren, den sie dann später anhand einer Plakat- oder Powerpoint-Präsentation vorstellen sollten.
An einem Tag hatten die Organisatoren, Jochen Riedel von der Elterninitiative "Schule und Freizeit an Lahn und Dill e.V." und Dr. Eike Kehr vom Gymnasium Philippinum, Referenten aus verschiedenen Berufen zu Workshops eingeladen. Insgesamt kamen elf Vertreter unterschiedlicher Berufe, die zuvor von den Schülern gewünscht worden waren, um über ihre Tätigkeiten zu berichten. Neben dem Bankkaufmann, dem Betriebswirt, dem Ingenieur, der Juristin, der Journalistin und dem Polizisten kamen auch ein Psychologe, ein Tierarzt, ein praktischer Arzt und eine Architektin. Sogar ein Pilot der Lufthansa erschien in seiner Uniform.
Jeder Schüler konnte drei Berufsvorstellungen besuchen und wurde dort über die Ausbildung, den Verdienst, die geforderten Qualifikationen, aber auch die Probleme des jeweiligen Berufes informiert. Die tägliche Arbeit wurde oft ganz praktisch vermittelt. So wurde beispielsweise beim Piloten die Auftriebswirkung an den Tragflächen eines Flugzeugs experimentell getestet oder bei der Architektin ein Traumhaus gezeichnet. Viele Referenten brachten auch praktische Beispiele ihrer Arbeit mit, die den Schülern veranschaulichen sollten, womit man es im Alltag zu tun hat, oder sie berichteten anschaulich über Ereignisse aus ihrem Berufsleben.
Insgesamt kamen der Workshoptag und die Projektwoche, die so in ähnlicher Form seit zwölf Jahren stattfinden, sehr gut bei Schülern, Eltern und Lehrern an und haben einen festen Platz im Schulprogramm des Gymnasiums Philippinum.
 
Das Philippinum bedankt sich herzlich bei allen Referenten und Sponsoren, namentlich dem Förderverein Wilinaburgia e.V., der Kreissparkasse Weilburg und dem Filmtheater Delphi, ohne deren Unterstützung das Projekt in dieser Form kaum möglich wäre.

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Weilburger Schüler beim Europäischen Jugendparlament in Zagreb

Richard Lenz

 

Nachdem sich im Mai eine achtköpfige Schülerdelegation des Gymnasiums Philippinum Weilburg für die nationale Auswahlsitzung des Europäischen Jugendparlamentes qualifiziert hatte, erhielt nun einer der Schüler, Richard Lenz, die Gelegenheit zur Teilnahme an einer internationalen Sitzung des Jugendparlamentes in Zagreb, um dort mit anderen Schülern unterschiedlicher Nationen über europapolitische Themen zu diskutieren. Es folgt ein Bericht von Richard Lenz.
»Welcome to the 68th International Session of the European Youth Parliament« – so fingen 9 Tage Debattieren und Diskutieren in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, an.
Schon bei der Ankunft in Zagreb trafen viele Nationalitäten aufeinander, und natürlich kannten sich nur die wenigsten untereinander. Dies sollte sich jedoch schon bald ändern, denn neun interessante und anstrengende Tage Teamwork standen jedem Einzelnen von uns bevor.
Die ersten zwei Tage verbrachten wir in einem Hotel außerhalb Zagrebs, wo vor allem auf das gegenseitige Kennenlernen Wert gelegt wurde. So wurde durch Teambuilding-Spiele das Eis zwischen den Teilnehmern gebrochen, und mit einem »International Village«, bei dem jedes Land seine traditionellen Speisen vorstellte, wurden die unterschiedlichen Kulturen einander näher gebracht. Ein weiteres Highlight in diesen Tagen waren auch die nächtlichen Poolparties.
Die restlichen Tage waren wir in einer Jugendherberge in einem Vorort von Zagreb untergebracht und hatten unser Quartier zum Arbeiten in der Universität von Zagreb bezogen. Jeder Tag war von frühem Aufstehen und langer, harter Arbeit geprägt, was sich jedoch auszahlte, denn nach vier Tagen hatten wir unsere Resolution zur Problematik der Ressourcenknappheit endlich vollendet.
Neben den täglichen Sitzungen gab es auch sehr interessante Rahmenveranstaltungen, wie etwa ein Abendessen im »Museum of Modern Arts«, bei dem unter anderem auch der Bürgermeister von Zagreb und politische Führungskräfte Kroatiens eine Rede hielten.
Den Abschluss bildete das »General Assembly«, bei dem alle Teilnehmer über die einzelnen Resolutionen debattierten und abstimmten. Wir waren dafür zwei Tage im Rathaus Zagrebs.
Rückblickend muss ich sagen, dass ich diese neun Tage sehr interessant fand, zumal ich viele neue Leute aus anderen Ländern kennen lernen konnte. Trotz der vielen Arbeit hat sich die investierte Zeit auf jeden Fall gelohnt, da ich auch sehr viel Spaß hatte.
Bedanken möchte ich mich schließlich noch bei meinen Sponsoren, nämlich dem Europaabgeordneten Michael Gahler, dem Gymnasialschulverein Weilburg und der Kreissparkasse Weilburg, deren finanzielle Unterstützung mir die Teilnahme an diesem Projekt ermöglichte, aber auch bei Dr. Eike Kehr, der seit einigen Jahren die Arbeitsgemeinschaft »Europäisches Jugendparlament« am Gymnasium Philippinum in Weilburg leitet.

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Kreisentscheide im Fuball gewonnen

Frank Bröckl

 

Nachdem die Jungenmannschaften des Gymnasium Philippinum in den Wettkampfklassen II und III beim diesjährigen Finale des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ Fußball auf Kreisebene frühzeitig die Segel hatten streichen müssen, machten es die Mädchen in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1996-1998) und die jüngsten Fußballer des Jahrgangs 2000 in der Wettkampfklasse IV besser. Mit deutlichen Erfolgen beim Kreisentscheid qualifizierten sich beide Teams für den Regionalwettbewerb.

Zunächst starteten die Mädchen von Sportlehrer Peter Pankratz jedoch überaus nervös in ihr Auftaktspiel gegen die Taunusschule aus Bad Camberg und fanden nur ansatzweise zu ihrer üblichen Sicherheit im Passspiel. Dies hing auch damit zusammen, dass die Weilburger Mädchen, die zum Teil noch dem Jahrgang 1998 angehören, sich mit den durchweg älteren und körperlich überlegenen Schülerinnen der Taunusschule sichtlich schwer taten. Trotz zweimaliger Führung durch sehenswerte Tore von Sophia Karger musste man jeweils den Ausgleich hinnehmen. Ein Angriff wie aus dem Lehrbuch über drei Stationen mit jeweils nur einem Ballkontakt brachte dann in der letzten Spielminute das erlösende 3:2 für Weilburg, wiederum durch Sophia Karger. Mit drei Punkten auf der Habenseite agierte man im zweiten Spiel gegen die Leo-Sternberg-Schule aus Limburg von Anfang an souveräner und brachte mit einem 4:0-Erfolg den Turniersieg unter Dach und Fach. Überragende Spielerin des Philippinum war Sophia Karger, die Tochter des ehemaligen Eintracht-Profis Harald Karger, die alle sieben Weilburger Tore erzielte.

Beim Kreisfinale der Wettkampfklasse IV gelang den Jungen um Sportlehrer Frank Bröckl gleich ein optimaler Turnierstart, konnte man doch den  vor den Fußballspielen ausgetragenen Vielseitigkeitswettbewerb (Dribbling, Passspiel, Torschuss) gewinnen und dadurch gegen alle anderen Schulen mit einem 1:0-Bonus starten. Dies sollte sich bereits im ersten Spiel gegen die Sankt Blasius-Schule aus Frickhofen als wertvoll erweisen, konnte doch die im Spiel durch Florian Grod und Nick Bernhard herausgeschossene 2:0-Führung von den Schülern aus Frickhofen ausgeglichen werden, sodass das vorab gut geschriebene Tor die ersten drei Punkte für Weilburg sicherte. Im zweiten Spiel gegen die Weiltalschule legten die Schüler aus Weilmünster gleich los wie die Feuerwehr und hatten nach wenigen Minuten nicht nur den Bonus des Philippinum egalisiert, sondern auch die Führung herausgeschossen. Ein Eigentor der Weiltalschule nach einer scharfen Hereingabe von Nick Bernhard war der Weckruf für die Weilburger, die nun um jeden Ball kämpften. Während die Schüler aus Weilmünster mehrere gute Gelegenheiten ausließen, nutzten die Jungs um Mannschaftskapitän Thies Boger ihre Chancen durch zwei Tore von Nick Bernhard und einen Treffer von Florian Grod eiskalt zum 5:2.

Mit sechs Punkten nach zwei Partien und dem Bonustor im Gepäck konnte man auch gegen die Theodor-Heuss-Schule aus Limburg (2:1) und die Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn (6:1) befreit aufspielen und sich letztendlich verdient für die nächste Runde qualifizieren.

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Zu Besuch in Saransk

Rita Heun

 

Zum zweiten Mal ist (29.8.-10.9.11) eine Schülergruppe aus Weilburg mit den Lehrkräften Rita Heun (Russischlehrerin am GPW) und Kornelia Griebel-Klein zu Gast in Saransk, der Hauptstadt der Republik Mordovien im europäischen Teil Russlands, nachdem die russischen Schüler im vorigen Jahr bereits Weilburg besucht hatten. Sie waren die Sieger eines Wettbewerbs des Goethe-Instituts mit einem interessanten Projekt über Deutsche in Russland, das sie den deutschen Partnern auch vorstellten.

 

Nach einem Zwischenstop in Moskau, wo das Goethe-Institut Übernachtung und ganztägige Besichtigung der 10-Millionenstadt organisierte, ging es mit dem Nachtzug noch 650 km weiter nach Osten. Der Empfang in Saransk war wieder sehr herzlich, und die sprichwörtliche russische Gastfreundschaft beeindruckte die deutschen Jugendlichen.

 

Neben Teilnahme am Unterricht standen viele interessante Ausflüge auf dem Programm.

Am 1. September, an dem in ganz Russland das neue Schuljahr beginnt, nahmen wir an der feierlichen Linejka teil, der Begrüßung aller Schüler und Aufnahme der Erstklässler. Wir besuchten ein orthodoxes Kloster und besichtigten den Puschkin-Landsitz Boldino, wo der berühmte Dichter seine intensivste Schaffenszeit verbrachte. Daneben nahmen die deutschen Schüler am Unterricht ihrer Gastgeber teil und lernten das russische Schulsystem kennen. Auch erhielten wir einen Einblick in die Industrie bei der Besichtigung einer Glasfaserkabel-Fabrik und in die Kunst bei der Besichtigung des Museums des berühmten Bildhauers Ersja,  beim Besuch einer speziellen Kunstschule und an der Universität von Saransk im Institut für Architektur. Die Schüler lernten viel über die Volksgruppe der Mordva,  ihre Trachten und Traditionen. In einem geistlichen College organisierte Pater Maxim für uns einen Nachmittag mit kirchlicher Chormusik, die deutschen Schüler durften das Glockenspiel läuten, und eine gemütliche Teerunde bot geselliges Miteinander. Bei einem Fußballspiel wurde des verunglückten Schülers Sascha M. gedacht, der eigentlich am Austausch teilgenommen hätte. Manche Schüler waren mit ihren Familien auf der Datscha, dem Wochenendhäuschen im Garten, wo sie die russische Art des Grillens, Schaschlik und die Banja, die russische Sauna, kennenlernten.

 

Die Verständigung funktionierte auf Russisch, Englisch, Deutsch und manchmal mit Händen und Füßen. Fast alle deutschen Teilnehmer haben Russisch als 3. Fremdsprache am GPW, einige haben als Russlanddeutsche sogar muttersprachliche Kenntnisse. Die russischen Schüler lernen ihrerseits Englisch und Deutsch.

Viel zu schnell kam der Tag des Abschieds. Mit Hilfe des Internets ist es aber heute kein Problem mehr, in Kontakt zu bleiben, und der nächste Besuch der Freunde aus Saransk steht voraussichtlich im Sommer 2012 an.

Unser Dank geht an das Goetheinstitut, das die Verbreitung der deutschen Sprache im Ausland und Projekte zum Thema Deutsche und Russen fördert. Ohne dessen großzügige finanzielle und organisatorische Unterstützung wäre ein solcher Austausch gar nicht durchführbar.

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Philippinum verpasst Regionalentscheid

Frank Bröckl

 

Bei der diesjährigen Finalrunde auf Kreisebene im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ war in der Limburger Lahnkampfbahn für beide Fußballmannschaften des Gymnasium Philippinum frühzeitig Endstation. Sowohl die älteren Jungs der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1996/1997) als auch die „Youngsters“ der Jahrgänge 1998/1999 hatten sich drei Wochen zuvor bei ihren Vorrundenspielen in Waldernbach noch souverän durchsetzen können, die Plätze zwei und drei im Kreisfinale reichten dann allerdings nicht zum Weiterkommen.

Im älteren Jahrgang hatten sich gleich drei Stammspieler bei Sportlehrer Frank Bröckl unmittelbar vor dem Turnier krank gemeldet. Trotzdem starteten die nur mit zwölf Akteuren angereisten Weilburger durchaus verheißungsvoll in ihr erstes Spiel gegen die Tilemannschule Limburg. Während das Philippinum jedoch drei hochkarätige Chancen in kurzer Folge versiebte, nutzten die Limburger Jungs einen Konter eiskalt zum 1:0. Einer feinen Einzelleistung  von Alexander Götz war es zu verdanken, dass man beim Spielstand von 1:1 die Seiten wechseln konnte. Trotz weiterer guter Gelegenheiten wollte kein Tor mehr gelingen. Da sich die Tilemänner und die Fürst-Johann-Ludwig-Schule aus Hadamar im nachfolgenden Spiel 2:2 getrennt hatten, war die Ausgangssituation vor dem letzten Spiel der Dreiergruppe klar: Nur ein Sieg würde zum Weiterkommen reichen. Obwohl die Weilburger die Partie überlegen gestalten konnte, ließ man im Abschluss doch die notwendige Konsequenz vermissen und agierte nicht kaltschnäuzig genug. Eine hohe Hereingabe vor das Weilburger Tor, die der ansonsten zwischen den Pfosten souveräne Nico Siegert  in Bedrängnis nur abklatschen konnte, staubte ein Hadamarer Spieler zum 1:0 ab und besiegelte damit die denkbar unglückliche Niederlage.

In der jüngeren Wettkampfklasse drei konnten die Jungs um Mannschaftskapitän Matthias Schmidt zunächst nichts von dem umsetzen, was vor dem ersten Spiel gegen die Tilemannschule besprochen worden war, was nicht zuletzt am spielerisch überlegenen Gegner lag. Meist wurde der Ball zu lange gehalten und die Weilburger verstrickten sich immer wieder in unnötige Zweikämpfe. Die Schüler aus Limburg überbrückten mehrfach mit wenigen Ballkontakten schnell das Mittelfeld und kamen noch vor der Halbzeit zum völlig verdienten Führungstreffer, der letztendlich zum 1:0-Sieg reichen sollte. Überraschenderweise mussten sich die Limburger in ihrem zweiten Spiel der Freiherr-vom-Stein-Schule aus Dauborn ebenfalls mit 1:0 geschlagen geben, sodass Weilburg in der abschließenden Partie dieser Dreiergruppe noch alle Chancen auf den Turniersieg hatte. Hoch motiviert und spielerisch deutlich verbessert konnte sich das Philippinum mehrere gute Gelegenheiten erspielen, von denen Stürmer Pius Cornelius eine zum viel umjubelten Führungstor nutzen konnte. Leider blieb es bis zum Abpfiff bei diesem einen Weilburger Treffer, sodass zum ersten Mal auf Kreisebene ein Elfmeterschießen zwischen drei punkt- und torgleichen Mannschaften die Entscheidung bringen musste. Hier brauchte man aufgrund eines Freiloses nur gegen den Sieger des ersten Elfmeterentscheids anzutreten, da jedoch gleich drei Weilburger Schützen im Anschluss die Nerven versagten, durfte sich am Ende die Tilemannschule als verdienter Sieger über das Weiterkommen freuen.

Sportkoordinator Peter Pankratz lobte bei der anschließenden Siegerehrung alle Schüler ausdrücklich für ihr faires Verhalten und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass sich in diesem Jahr auf Kreisebene insgesamt zwölf Mannschaften (Vor- und Endrunde) in jeder der beiden Wettkampfklassen beteiligt hatten.

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TV Hüttenberg zu Gast am Gymnasium Philippinum

Sebastian Weber, Thomas Cornelius (Sponsorenvertreter der VoBa Mittelhessen), 8b, Philip Dörnte

Kreisläufer Sebastian Weber gestaltet Handball- Sportstunde Bundesliga like
 

Philip Dörnte

 

Als der 36-fache Juniorennationalspieler Sebastian Weber (25) vom Bundesligaaufsteiger TV Hüttenberg mit einer Körpergröße von 1,87m und über 90 austrainierten Kilogramm vor die Klasse 8b trat um für 90 Minuten den Unterricht zu übernehmen, waren nicht nur die Jungen und Mädchen, sondern auch Sportlehrer Philip Dörnte sichtlich beeindruckt. Andächtig verfolgten die Schüler zunächst die Ausführungen ihres prominenten Gastes zum geplanten Ablauf, um sich danach überaus engagiert ins Zeug zu legen.

Vom Aufwärmen über spezielle Übungsformen für Kreisläufer bis hin zum eigentlichen Handballspiel war in der Doppelstunde alles vertreten, was zu einer Handballtrainingseinheit gehört.  

Im Anschluss an den praktischen Teil  verriet Sebastian Weber noch einiges über das anstrengende „Doppelleben“ eines Handball-Stars vom TV Hüttenberg. Im Gegensatz zu vielen Bundesligakollegen, die als Vollprofis bei anderen Vereinen ihr Geld verdienen, erlernt er gerade den Beruf des Bankkaufmanns bei der Volksbank Mittelhessen, die zum Sponsorenpool des Vereins gehört. Obwohl ihn sein Arbeitgeber für die sieben bis acht wöchentlichen Trainingseinheiten frei stellt, muss er genauso gut sein wie andere Auszubildende. Es gilt also die Doppelbelastung Hochleistungssport und Beruf zu managen.

Gegen Ende der außergewöhnlichen Sportstunde, die die Klasse 8b ihrem Mitschüler Philip Cornelius zu verdanken hatte, ließ dessen Vater, Sponsorenvertreter Thomas Cornelius von der Volksbank Mittelhessen, die Jugendlichen aus einigen Umschlägen jeweils zwei Eintrittskarten für Spiele des TV Hüttenberg ziehen. Besonders glücklich war Noah Weber, der sich genau an seinem Geburtstag ein Bundesligaspiel anschauen darf.

Zu guter Letzt überreichte Sebastian Weber noch einige Autogrammkarten und beschloss den Vormittag mit einem großen Dankeschön an die Mädchen und Jungen der 8b, die phantastisch mitgemacht hatten.

 

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Neue Bänke für das Schulgelände

Biologie-AG

 

Bei herrlichem Spätsommerwetter konnte am Freitag, dem 16.9.2011 der Vorsitzende der "Wilinaburgia“, Eugen Rudolf Ancke, gemeinsam mit OStD Dietrich Heese und der Bio-AG zehn neue Holzbänke auf dem Schulgelände offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Das bereits seit einigen Jahren bestehende und bewährte Angebot wurde damit verdoppelt.

Die Bio(logie)-AG, fachmännisch betreut von Dr. Björn Hendel und Dr. Martin Sobbe, hatte nach der überaus guten Resonanz bei den vorhandenen Bänken den Vorschlag des Schulleiters aufgegriffen, weitere 10 stabile und wetterfeste Bänke zusammenzubauen und auf dem Schulgelände aufzustellen. Die Materialkosten in Höhe von 2000 € wurden wiederum von der Wilinaburgia übernommen.

In diesem Frühsommer war es dann soweit. Nun befinden sich insgesamt 20 Holzbänke auf der Wiese vor dem Schulgebäude, die von den Schülerinnen und Schülern in ihren Pausen auch gerne angenommen werden. "Eine gute Investition", freute sich Ancke, denn die Wilinaburgia sponsert Jahr für Jahr große Summen für unterschiedliche Projekte der Schule und unterstützt das Gymnasium bei Anschaffungen, die ohne den Verein nicht zustande kämen.

 

Oberstudiendirektor Dietrich Heese zeigte sich erfreut, dass die Bio-AG seit diesem Schuljahr zahlenmäßig wieder stark zugenommen hat. Er war sich mit dem Vorsitzenden der Wilinaburgia darin einig, dass auch künftig die überaus gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem Gymnasium Gewinn bringend für die Schulgemeinde fortgesetzt werden wird.

 

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Schüleraustausch mit Kirgistan

Malin Muser

 

Kirgistan ist ein kleines Land in Zentralasien, dessen Klima zwar dem deutschen einigermaßen ähnelt und das trotzdem in vielen Dingen sehr anders ist.
In Kirgistan befindet sich die Toilette zum Beispiel so weit vom Haus weg wie möglich und besteht meist aus einem kleinen Brettergestell mit einem Loch im Boden. Um dorthin zu gelangen, muss man außerdem häufig an beißenden Hunden oder anderen Tieren vorbeigehen; nachts ist das immer besonders angenehm. Auch Essen mit dem Messer, eine Dusche oder fließendes Wasser sind in Kirgistan nicht immer selbstverständlich.
Trotzdem sind die Kirgisen unfassbar gastfreundlich, beschenken sogar ihre eigenen Gäste reichlich und freuen sich, wenn man sich bei ihnen mit "Rachmat" – das bedeutet "Danke" auf kirgisisch – bedankt. Leider wirkt sich die Gastfreundlichkeit auch darin aus, dass deutsche Gäste drei Mal täglich warmes Essen serviert bekommen und es als fatal unhöflich angesehen wird, wenn nicht alles aufgegessen wird.
Der Austausch mit den kirgisischen Schülern begann bereits vor 2 1/2 Jahren mit deren Besuch in Weilburg. Der Gegenaustausch konnte jedoch erst jetzt nach dem Abflauen der Unruhen, die im April 2010 Kirgistan erschütterten, stattfinden und führte zu zwei verschiedenen Orten. In der ersten Woche waren alle der 14 Schüler/Schülerinnen des GPW bei Gastfamilien in der Stadt Talas untergebracht und die restlichen Tage in einem kleinen deutschen Dorf, das Rot-Front heißt.
Ende des 19. Jahrhunderts sind nämlich Scharen von Deutschen, die in Deutschland aufgrund ihres Glaubens ausgestoßen wurden, erst nach Russland und dann weiter nach Kirgistan ausgewandert. Deshalb konnte man früher vor allem im Norden Kirgistans mehrere komplett deutsche Dörfer finden. Heute sind leider nur noch relativ wenige Familien übrig geblieben und immer mehr ziehen "zurück nach Deutschland", wo die Eltern bessere Zukunftsmöglichkeiten für ihre zahlreichen Kinder suchen.

Das Programm des 12-tägigen Austauschs (24.08. – 04.09.2011) war teilweise vollgestopft, aber sehr vielseitig und interessant und führte die Schüler sowie Frau Bill und den ehemaligen Lehrer Herr Jakob tief in die kirgisischen Berge, zu Seen und eiskalten Gebirgsbächen, auf den riesigen Basar in der Hauptstadt Bischkek, in die kirgisischen Schulen, zur Gedenkstädte des Volkshelden Manas und zu vielen anderen interessanten Orten. Deshalb war letztlich für jeden etwas dabei und im Nachhinein waren die langen Busfahrten doch gar nicht so schrecklich.
Somit lässt sich sagen, dass dieser Schüleraustausch den Schlafmangel, die lange Reise, die Essensgewohnheitsumstellung, den Kulturschock und das Nachholen des verpassten Stoffes in der Schule auf jeden Fall wert war und die meisten wohl gerne länger geblieben wären.

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Gewaltprävention an Schulen

Christof Trümner, Prof. Dr. Britta Bannenberg, OStD Dietrich Heese

Frank Bröckl

 

Zahlreiche interessierte Eltern, Lehrer sowie Schüler hatten den Weg in die Aula des Gymnasiums gefunden, um sich von Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg zum Thema "Gewalt an Schulen" informieren zu lassen. Direktor Dietrich Heese gab dabei in seinen Begrüßungsworten der Hoffnung Ausdruck, dass der Vortrag "Gewaltkriminalität und wirksame Gegenstrategien –Jugendgewalt, Amoktaten und Prävention" den Auftakt zu einer pädagogischen Vortragsreihe gleichsam als Gegenstück zu der bereits seit vielen Jahren etablierten naturwissenschaftlichen Vortragsreihe bilden möge.

Die Referentin, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen eine Professur für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug innehat, erläuterte zunächst anhand mehrerer Fallbeispiele die unterschiedlichen Persönlichkeitsprofile jugendlicher Gewalttäter und verwies darauf, dass rein statistisch nur 5-10% davon als Intensivtäter zu betrachten sind , während bei ungefähr 90% die Gewaltausübung - häufig in Form von Vandalismus und Diebstählen – nur eine vorübergehende Erscheinung im Lebenslauf ist. Die nackten Zahlen verdeutlichen auch, dass das männliche Geschlecht in allen Altersgruppen bei den Straftaten dominiert und dass die Gewaltkriminalität besonders bei Jugendlichen ansteigt, so Frau Prof. Bannenberg.

Als besonderen Risikofaktor für kriminelles Verhalten machte die Expertin das Fehlen tragender menschlicher Beziehungen im Leben Heranwachsender aus und betonte dabei die Wichtigkeit der Familie, in der Kinder und Jugendliche Geborgenheit, Zuwendung und emotionale Wärme erfahren sollten. Die Familie bilde als erste Instanz der Wertevermittlung auch die so wichtige Basis einer "Pyramide der sozialen Kontrolle", die in ihrer nächsten Stufe durch die Schule ergänzt und gefestigt werden könne.

Dass Prävention für die Gesellschaft grundsätzlich auch wirtschaftlich von größerem Nutzen ist als Rehabilitation wies die Referentin anhand einer amerikanischen Studie nach und konnte sich hierbei einen Seitenhieb auf die häufig nur in Legislaturperioden denkenden politisch Verantwortlichen nicht verkneifen. 123 Kinder zwischen drei und vier Jahren – allesamt aus problematischen Familienverhältnissen – wurden zwei Jahre lang durch ein an regelmäßige Hausbesuche gekoppeltes Vorschulprogramm unterstützt. Das Ergebnis: Der Prozentsatz der erfolgreichen Schulabschlüsse und das Durchschnittseinkommen lagen im Erwachsenenalter deutlich über den Werten der Kontrollgruppe ohne spezielle Förderung!

Speziell zum Aspekt "Amoktaten an Schulen" erfuhr das aufmerksame Publikum, dass Gymnasien hiervon deutlich häufiger betroffen sind als andere Schulformen. Die entsprechenden Täter fühlten sich häufig elitär, wären von der Schuld anderer an der eigenen unbefriedigenden Lebenssituation überzeugt und hielten ihre Gewalttaten, die in über 80% der Fälle vorher angedeutet würden, für gerechtfertigt.

Als Konsequenz aus ihren Forschungsergebnissen leitete die Referentin ab, dass das Thema "Umgang mit Bedrohungen" in die Lehrerausbildung integriert werden müsse, wobei schulinterne Krisenteams durch speziell ausgebildete Schulpsychologen intensiv geschult werden sollten. Gleichzeitig müsse sich eine Schulgemeinde um ein positives Schulklima bemühen, wobei der Lehrer-Schüler-Beziehung und der Aufmerksamkeit aller im Hinblick auf Gewalt verherrlichende Äußerungen eine besondere Bedeutung zukomme. Die Duldung  verbaler wie physischer Gewalt führe zu einer fatalen Gruppendynamik, die sich in dem Gebrauch des Wortes "Opfer" als Schimpfwort zeige. Obwohl den Lehrern die Aufgabe zufalle, bei jeder Form von Gewalt einzuschreiten, müssten Schüler in diesen Prozess einer konsequenten Ächtung von Fehlverhalten unbedingt einbezogen werden, etwa durch das Formulieren altersgerechter Klassenregeln. 

Zum Abschluss der Veranstaltung, die von Christoph Trümner, dem verantwortlichen Lehrer für Sucht- und Gewaltprävention organisiert worden war, betonte die Expertin nochmals die Wichtigkeit einer von gegenseitigem Vertrauen geprägten Eltern-Kind-Beziehung.

Direktor Dietrich Heese bedankte sich bei Frau Prof. Bannenberg für ihren äußerst informativen und sehr bedenkenswerten Vortrag mit einer Musik-CD des Schulchores.

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James Bond und die Physik

Jörg Korschinsky, Prof. Metin Tolan, Stefan Ketter, Dietrich Heese

Frank Bröckl

 

Ob James Bond wirklich mit seiner magnetischen Uhr den Reißverschluss schöner Frauen öffnen kann und warum er seinen Wodka-Martini stets geschüttelt und nicht gerührt bestellt: All das wusste Professor Metin Tolan von der Technischen Universität Dortmund mit seinem Faible für unterhaltsame Wissenschaft zu erklären. In einem äußerst kurzweiligen Vortrag zum Auftakt der Reihe "Blickfeld Naturwissenschaft" 2011/2012 des Weilburger Gymnasiums lüftete der namhafte Physiker so manches Agentengeheimnis und lies die Leinwand mit gezielt ausgewählten Szenen aus diversen Filmen von "007" immer dann aufflackern, wenn das Hirn sich durch trockene Gleichungen zu verknoten drohte.

"Mein Name ist Bond, James Bond". So pflegt sich der Superagent stets stilvoll vorzustellen. Wer hätte schon gedacht, dass Autor Ian Flemming seinem Helden mehr oder weniger zufällig den Namen eines Vogelkundlers aus Philadelphia verpasste, dessen Werk er in seinem Bücherregal entdeckte? 

Nach dieser kurzen Einleitung mit weiteren interessanten Hintergrundinformationen zur Titelfigur des Vortrags ging es für die zahlreichen Zuhörer dann doch naturwissenschaftlich rasch ans Eingemachte. "Verfolgungsjagden", "Uhren von James Bond" und "Der Agent mit Durchblick" lauteten die Gliederungspunkte, unter denen Tolan einigen technischen Spielereien aus den Bond-Klassikern auf den Grund ging und "Q", dem Supertüftler des britischen Secret Service,  auf den Zahn fühlte.

So sei der Stunt aus "Der Mann mit dem goldenen Colt", in dem Bond einen Fluss mit dem Auto unter Zuhilfenahme zweier Rampen überspringt, zwar rein physikalisch durchaus auch mit dem eigenen PKW zu realisieren. Der Referent gab jedoch mit einem Schmunzeln zu bedenken, dass vorher der ambitionierte Hobbyschrauber den Wagen unbedingt so präparieren müsse, dass die Gewichtsverteilung um die Längsachse absolut gleichmäßig ist, damit die im Film gezeigte Drehung des Fahrzeugs für Material und Insassen folgenlos bleibt. Genauestens beachtet werden müssten auch Abstand, Länge und Anstellwinkel der Rampen und natürlich das exakte Einhalten der entsprechend berechneten Anfahrtsgeschwindigkeit.

So mancher männliche Zuhörer dürfte sich insgeheim die magnetische Uhr von "007" wünschen, wies Professor Tolan doch eindrucksvoll nach, dass diese – natürlich präpariert  - in der entsprechenden Filmszene tatsächlich physikalisch das Öffnen des Reißverschlusses von Bonds Gespielin bewerkstelligt haben könnte. Der geringe Abstand des Magneten zum Metall sei hier das Entscheidende. Reine Illusion sei allerdings, dass dieselbe Uhr ein derart starkes Kraftfeld erzeuge, das in einer anderen Szene den Kaffeelöffel von "Q" aus einem Meter Entfernung anzieht.

Doch warum trinkt der Superagent denn seinen Wodka-Martini nun eigentlich stets geschüttelt und niemals gerührt?  Der These, Bond habe als Gesundheitsfanatiker klar die geringere Anzahl der schädlichen freien Radikale in einem geschüttelten gegenüber einem gerührten Cocktail im Auge , erteilte Tolan eine klare Absage. Die plausibelste Erklärung biete schlicht und einfach der „

"Paranuss-Effekt"! Durch das Schütteln konzentrierten sich in Bonds Drink die im Vergleich zum Alkohol größeren Geschmacksmoleküle ähnlich wie die unterschiedlichen Bestandteile in einem Müsliglas an der Oberfläche. Da "007" ohnehin nur an seinem Drink zu nippen pflege, verstärke sich dadurch der Genuss.

Lang anhaltender Applaus eines restlos begeisterten Publikums belohnte am Ende den Referenten für seinen brillanten Vortrag, der durch die Unterstützung der Weilburger Stadtwerke ermöglicht worden war.

Stuttgart-Fan Tolan hält übrigens auch für die Freunde des runden Leders interessante wissenschaftliche Erkenntnisse parat. Leider hat Bundestrainer Joachim Löw dessen Buch "So werden wir Weltmeister. Die Physik des Fußballspiels" immer noch nicht gelesen!

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Naturwissenschaftliche Vortragsreihe startet in die Saison 2011/2012

Homepage-AG

 

Die naturwissenschaftliche Vortragsreihe startet in die sechzehnte Saison 2011/2012 am Donnerstag, den 08.09.11 mit Prof. Dr. Metin Tolan zum Thema "Geschüttelt nicht gerührt - James Bond und die Physik". Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Komödienbau der Stadt Weilburg. Der Eintritt ist frei.

Auch in diesem Jahr bietet die Naturwissenschafltiche Vortragsreihe ein vielfältiges Angebot. Ebenfalls wieder mit dabei ist ein Schülervortrag. Alle Informationen erhalten Sie hier.

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Kanadier zu Besuch am GPW

Christine Bill

 

Im Rahmen des deutsch-kanadischen Lehreraustausches, der vom Staatlichen Schulamt für den Landkreis Groß-Gerau und für den Main-Taunus-Kreis organisiert wird, war Familie Davies vom 15.-19.08.2011 zu Besuch am GPW.
Nach ihrem einwöchigen Aufenthalt in München reisten Boyd Davies mit Ehefrau Karen mit ihren beiden Kindern Samantha (13 Jahre) und Lorenzo (10 Jahre) weiter nach Weilburg. Dort wurden sie bei Henrik Riesen und Christine Bill untergebracht und besuchten den Englischunterricht an unserer Schule.
Beide Lehrer zeigten sich von Anfang offen und waren gerne bereit, Fragen der deutschen Schüler und Schülerinnen zu ihrem Heimatland Kanada zu beantworten. Besonders beeindruckend war dabei für die Schüler/innen die Tierwelt des nordamerikansichen Staates und die Information, dass die Provinz Alberta, in der die Davies-Familie lebt, dreimal so groß ist wie die Bundesrepublik.
Dafür ist die Schule, an der Herr und Frau Davies unterrichten, mit 200 Schülern/Schülerinnen deutlich kleiner, aber technisch gut ausgestattet. Es gibt dort zwei Computerräume, in jedem Klassenraum stehen Whiteboards und für die Lernenden Mini-Laptops zur Verfügung.
Das GPW und der Aufenthalt in Weilburg hat den Davies sehr gut gefallen, auch wenn sie gelegent-lich durch den derzeitigen Baulärm und -dreck am GPW irritiert waren.
Neben den Hospitationen blieb auch noch Zeit, Weilburg und die nähere Umgebung kennen zu lernen: so zeigten sich die Kanadier besonders vom Weilburger Schloss, der Kubacher Kristallhöhle und dem Schloss in Braunfels beeindruckt. Zwei weitere Highlights waren eine Fahrt nach Rüdesheim am Rhein (siehe Foto) und der Besuch der Opel-Werke in Rüsselsheim.
Es bleibt zu hoffen, dass aus dem Lehreraustausch ein E-Mail-Projekt oder sogar ein Schüleraustausch entstehen wird.

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Leistungskurse live dabei

Volker Schmidt

 

Die Leistungskurse Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe 13 besuchten am 15.8. das ZDF in Mainz. Höhepunkt der Fahrt war die Teilnahme an der Live-Sendung "WISO" mit dem Moderator Michael Opoczynski.

Die gesendeten Themen – unter anderem Abhörbarkeit von Handys, Börsenspekulationen, Steitschlichtung statt Gerichtsverfahren – beschäftigten die Schüler kaum. Spannend war vielmehr der Ablauf einer Sendung. Und da erfuhren die Weilburger, dass man mit weißer Kleidung wegen der Kameratechnik nicht nur beim Zweiten in der ersten Reihe sitzen darf,

dass alles minutiös geplant ist, dass, während die Filmbeiträge laufen, der Moderator schnell noch einmal gepudert wird und selbstverständlich auch der Beifall nicht dem Zufall überlassen bleibt. Die Medienwelt überlässt einfach nichts dem Zufall. Die bei den Schülern verbreitete Furcht, von Michael Opoczynski zur Handy-Probe aufgefordert zu werden, war absolut unbegründet. Zwei von einer Agentur vermittelte Studentinnen spielten das Spiel mit.

Was jedoch nichts an der ungenügenden Sicherheit der Handy-Telefonie ändert.

Vor der Sendung hatte der ZDF-Mitarbeiter Michael Steinmetz die Gruppe mit viel Witz und überbordenden Sachwissen durch die Studios geführt; die Studios, die mit viel Technik alltäglich eine Illusion von Wirklichkeit erzeugen, der wir alle auch nach der Entzauberung der Fernsehwelt erneut erliegen.

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143 Sextaner aufgenommen

Volker Schmidt

 

79 Mädchen und 64 Jungen machten sich am Dienstag am Gymnasium Philippinum auf ihren achtjährigen Weg zum Abitur. Stufenleiterin Susanne Neusser hat sie in fünf Klassen aufgeteilt und zeigte sich sehr zufrieden damit, dass die Zuordnungswünsche der Eltern und ihrer Kinder in diesem Jahr fast zu einhundert Prozent umgesetzt werden konnten. Jubel und Umarmungen der Sextaner unterstrichen dies, als die Klassenlehrer Caroline Pfrogner, Dr. Wolfgang Jordan, Nadja Gundermann-Neumann, Lena Sames und Anja Veddeler ihre Schützlinge zu sich riefen.

In zwei Klassen wird Latein im nächsten Schuljahr zur 2. Fremdsprache, in den übrigen drei ist es Französisch. Besonders erfreulich, so Susanne Neusser, sei es auch, dass eine Singklasse gebildet werden konnte. Was nach kurzer Zeit von diesen Schülern zu erwarten ist, zeigten der Unterstufenchor und die Philippinum Voices unter Michael Glotzbach im musikalischen Rahmenprogramm der Aufnahmefeier.

In seiner Willkommensrede erläuterte Oberstudiendirektor Dietrich Heese einen Satz der Schriftstellerin Gudrun Kropp. "Wir sind nicht auf der Welt, uns über Wasser zu halten, sondern um zu schwimmen." In der neuen, unbekannten und zunächst unübersichtlichen Umgebung müssten die Schüler das Schwimmen neu lernen, um in acht Jahren das Ziel Abitur zielstrebig zu erreichen. Tägliches Training sei dazu ebenso notwendig, wie die Unterstützung und Zusammenarbeit von Lehrern und Elternhaus. Mit dieser Haltung habe er auf einer Wanderung den Saana, den heiligen Berg der Samen in Finnland, trotz aller Widrigkeiten bestiegen und sei mit einem wunderbaren Panorama belohnt worden. "Gemeinsam sind wir stark!", betonte der Schulleiter. Mit dem STEP-Konzept der Schule würden die Sextaner jene Selbständigkeit und all die Kompetenzen erwerben, die sicher zum Abitur führten.

Renate Durek, die Vorsitzende des Schulelternbeirats, begrüßte herzlich die neuen Mitglieder der Schulgemeinde. Sie wies aber auch darauf hin, dass es das alte Schulleben nicht mehr gebe. Die Kinder seien ein Spiegel der Gesellschaft, die einerseits Einzigartigkeit wünsche, andererseits sie jedoch durch ständig wachsende Anforderungen verhindere. Die verkürzte gymnasiale Schulzeit mit ihren Folgen sei ein Beispiel dafür. Trotzdem hoffe sie, dass sich das diesjährige Abitur-Motto auch für die neuen Schüler am Ende ihrer Schulzeit wiederholen lasse: "Abi – gefällt mir."

Am Ende der Aufnahmefeier stellten sich der Gymnasialschulverein, die Wilinaburgia und der Konzertvereien vor und berichteten über ihre vielfältigen Aktivitäten zur Unterstützung des Schullebens.

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Landesentscheid "Jugend trainiert für Olympia"

Hans-Werner Bruchmeier

 

Der Erfolg der Weilburger Schülerruderer hält auch im neunten Jahr an.
Gymnasium Philippinum im Gig-Vierer der Jungen wieder in Berlin dabei

 

Nach der Bronzemedaille im vergangenen Jahr wollen die Weilburger Schulruderer auch in diesem Jahr wieder nach Edelmetall beim Bundesentscheid greifen.
Beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ im Schiersteiner Hafen in Wiesbaden qualifizierten sich Fabian Bindenberger, Lukas Kittler, Jonas Schmitz, Michael Kittler und Steuermann Moritz Schönfeld mit einem klaren Sieg im Gig-Doppelvierer der Jahrgänge 1994-1996 und lösten damit das Ticket für das Bundesfinale im September in Berlin.

Im Vorlauf auf der 1.000 m – Strecke war das Weilburger Quartett nach einem schnellen Start Metern schon klar in Front und konnte sich ab 500 Metern schon weitgehend für das Finale schonen. Hier setzten sich die Skuller von der Lahn wieder blitzschnell in Front, die Angriffe der Leibnizschule Offenbach konnten locker gekontert werden und mit einem deutlichen Vorsprung vor Offenbach, Limburg, Kassel und Bad Hersfeld ruderte das Philippinum zur Goldmedaille.

Eine weitere Berlinchance hatte Lehrer Hans Werner Bruchmeier sich im Mädchen-Doppelvierer 1997-1999 ausgerechnet. Nachdem die neue Crew mit Juliane Lößl, Johanna Prüßner, Lea Höhler, Janne Hartl und Steuerfrau Eva Berlips sich seit dem Ostertrainingslager sehr gut entwickelt hatte, blieben als härteste Gegnerinnen die Mädchen der Rehbeinschule Hanau. Im Vorlauf setzte sich das Philippinum klar gegen Kassel und Limburg durch und auch im Halbfinale lagen mehr als zehn Sekunden zwischen ihnen und den Booten aus Frankfurt, Limburg und Kassel.
Bei schwierigen Bedingungen konnten sich die Hanauerinnen am besten von Start lösen, setzten sich leicht vor Weilburg, die Schweitzerschule Kassel, Limburg und das Friedrichsgymnasium Kassel. Bei 500 Metern entschied Hanau mit einem Spurt das Rennen für sich, sichere Silbermedaillengewinner wurden die Mädels von der Lahn.
Im gleichen Rennen konnten die „Neulinge“ mit Laura Gras, Laura Hülsemann, Lea Hofman, Caroline Joris und Steuerfrau Vanessa Schäfer durch einen dritten Platz das Halbfinale errudern, schieden aber im Halbfinale mit Platz vier aus.
Allerdings zeigten Hülsemann, Gras, Hofmann mit Marie Kokert und Steuerfaru Caroline Joris ihre Stärke im Gig-Doppelvierer. Hier schoben sie ihr Boot mit kräftigen Schlägen über die Strecke und gewannen klar den Vorlauf vor zwei Kasseler Mannschaften und Limburg. Im Finale war die Albert-Schweitzer-Schule Kassel nicht zu schlagen, Weilburg erkämpfte sich in einem spannenden Endspurt die Silbermedaille vor Hanau, Friedrichsgymnasium Kassel und Wilhelmsymnasium Kassel.
Die Leichtgewichte Florian Unsinn / Senastian Maaß und Julius Krafft / Vincent Stein starteten auch im Doppelzweier über 500 m. Beide Boote konnten sich mit Vorlaufsiegen für das Halbfinale qualifizieren, Dort trafen sie aufeinander, wobei  Unsinn / Maaß knapp vor ihren Schulkameraden die beiden ersten Plätze erkämpften und gemeinsam ins Finale einzogen.
Hier setzte sich die Leibniszschule Offenbach sicher durch, Unsinn / Maaß bekamen die Silbermedaille, Krafft / Stein Bronze umgehängt.
Ebenfalls im Rennvierer starteten Daniel Fischer, Till Nierfeld, Vincent Stein, Julius Krafft und Steuermann Florian Unsinn. Nach Platz drei im Vorlauf starteten sie im Halbfinale, wurden Zweite, allerdings wegen einer Behinderung im windanfälligen Startbereich dann nachträglich disqualifiziert.
Eine tolle Leistung erbrachte der jüngste Gig-Vierer mit Sebastian Maaß, Florian Unsinn, Stanislaw Gantschar, Alexander Wagner und Steuermann Nico Sommer über die 500 Mtere- Strecke. Nach Platz drei im Vorlauf erkämpften sie Platz zwei im Halbfinale und erreichten das Finale, in dem sie aber gegen die routinierteren Mannschaften aus Kassel, Hanau und Frankfurt nicht in die Medaillenränge fahren konnten und Vierte wurden.

 

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Vierter Austausch mit Weilburgs Partnergemeinde Colmar-Berg

Silke Balkhausen-Pohlner

 

Die Fachschaft Französisch veranstaltete in diesem Schuljahr für die Französischschüler des sechsten Schuljahres ein Austauschprogramm mit Weilburgs Partnergemeinde in Luxemburg.
Der Besuch und Gegenbesuch dauert jeweils drei Tage, in der Regel haben die Schülerinnen und Schüler schon vor dem eigentlichen Besuch per Internet Kontakt miteinander aufgenommen. Die Kinder sind immer in Gastfamilien untergebracht.
In Begleitung von Silke Balkhausen-Pohlner und Susanne Neusser wurde den Kindern ein abwechslungsreiches Programm mit dem Besuch des Schlosses Vianden, der Stadt Luxemburg und des landschaftlich reizvollen Mullerthals ("petit Suisse pittoresque") geboten. Die Rallye durch Colmar-Berg und der Besuch der Schule und das gemeinsame Abschlussessen mit Gasteletern und Gemeindevertretern rundeten den Besuch ab.
In Weilburg besuchten die luxemburgischen Kinder in Begleitung von Danielle Nickels und Georges Dentzer das Weilburger Schloss und die Stadt, die Kristallhöhlen und den Tierpark und die Stadt Limburg. Auch der Besuch des Musicals "Peter Pan" stand auf dem Programm.
Auch bei diesem Austausch entstanden herzliche Kontakte, die hoffentlich weiterbestehen bleiben.
Wie auch in den letzten Jahren unterstützte die Wilinaburgia und die Stadt Weilburg finanziell diesen Austausch. So bleibt der Austausch für unsere Schülerinnen und Schüler finanziell erschwinglich.

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Verabschiedungen

Volker Schmidt

 

Am vorletzten Schultag verabschiedete das Kollegium in der Aula mit Studiendirektorin Elvira Jastrow, Oberstudienrätin Adelhaid Stein, Oberstudienrat Wolfgang Radkovsky und Oberstudienrat Wolf-Dieter Möckel gleich vier gestandene Lehrer in den Ruhestand. Alle hatten, so war den Reden von Oberstudiendirektor Dietrich Hesse und den Vertretern des Personalrats zu entnehmen, nicht nur wesentlich zum reibungslosen Schulbetrieb beigetragen, sondern auch durch ihre Persönlichkeiten das Schulleben geprägt.

Studiendirektor Dirk Hölscher wechselt zum neuen Schuljahr an die Liebigschule in Gießen. Auch sein zehnjähriges Wirken wurde gebührend gewürdigt. 

Für den musikalischen Rahmen sorgten nicht nur wie gewohnt die Musiklehrer, sondern mit der Sopranistin Samantha Gaul auch eine ehemalige Schülerin, die mit ihrem Lied viele zu kleinen oder wenigstens heimlichen Abschiedstränen rührte.

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Ehrungen am Schuljahresende

Volker Schmidt

 

Auch in diesem Jahr setzte Oberstudiendirektor Dietrich Heese in der Aula die gute Tradition der letzten Jahre fort und ehrte Schülerinnen und Schüler, die sich im  durch besondere Leistungen oder durch besonderes Engagement für ihre Schule ausgezeichnet hatten.

Dass die Aula dabei fast bis auf den letzten Platz besetzt war, mag bei den vielfältigen Aktivitäten nicht verwunden.

Eine Besonderheit in diesem Jahr war der Erfolg des LK Erdkunde von Dirk Hölscher, der im FOCUS-Schülerwettbewerb "Schule macht Zukunft" mit dem Projekt eines Pumpspeicherwerks in den Bundesentscheid kamen und von Bundesbildungsministerin Annette Schavan als heimliche Sieger betrachtet wurden. Außergewöhnlich war auch die Teilnahme von Malin Muser am "Prix des lycéens allemands" bei der Leipziger Buchmesse. Gleich neun Schülerinnen und Schüler bestanden die DELF-Prüfung. Lea Michel und Katharina Schließer hießen die Schulsieger im Englischwettbewerb "The Big Challenge".  13 Schüler qualifizierten sich für die nationale Auswahlsitzung des Europäischen Jugendparlaments, wobe Richard Lenz sich für die internationale Sitzung qualifizierte. Für den Internet-Auftritt der Schule sorgte mit Nils Bergmann als "altem Hasen" die Homepage AG. Der Tag der offenen Tür wäre ohne die kundigen Scouts nicht denkbar. Und natürlich waren die Sportler wieder mit ihren Ruder-, Fuß- und Volleyballmannschaften vertreten. 

Als MINT-Schule ist es selbstverständlich, dass es auch Auszeichnungen für die Teilnahme an der Internationalen "JuniorScienceOlympiade", der "Explore Science 2011" und Mathematikwettbewerben gab.

Mit Judith Achatz, Johanna Ketter und Cosima Winter gab es ein Blockflötenensemble das den 1. Preis auf regionaler Ebene des Wettbewerbs "Jugend musiziert" gewann. Ronja Carolina Seibel erreichte beim Bundeswettbewerb sogar den 2. Preis. 

Für die Förderung der Lesemotivation und zahlreiche Aktivitäten im MLZ wurden neun Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 8 geehrt.

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Klettern in der Rhön

Janis Muser

Was macht bloß eine Horde Weilburger Schüler in einem abgelegenen Dorf der Gemeinde mit dem lustigen Namen ‚Poppenhausen‘? Doch nicht etwa... Neiin! Die Zehnt- und Elftklässler aus den Sport-Kletterkursen von Herrn Bickel und Herrn Hooss waren hier für zwei Tage zusammengekommen, um an den Felsen der ‚Steinwand‘ in der Rhön das im Unterricht Erlernte anzuwenden. So haben wir dann die Zeit mit Klettern verbracht und zwischendrin konnten die, die noch etwas mehr wollten, sich von Herr Bickel in etwas anspruchsvollere Routen und Klettertechniken einführen lassen. Wer eine Pause brauchte, für den war es kein Problem, zu dem nur ein paar Meter vom Kletterfelsen entferntem Zeltplatz zu gehen; eine Möglichkeit, die auch die beiden Sportlehrer Herr Bickel und Herr Hooss gerne wahrnahmen. Diese Pause war ihnen auch gegönnt, denn nach der anfangs lückenlosen Betreuung verlief alles problemlos und ohne Unfälle ab.

Als es dann abends regnete und es somit unmöglich wurde, das mitgebrachte Grillgut wie geplant über einem Lagerfeuer zu grillen, wusste man sich zu helfen: unter Herr Bickels Anleitung wurden einfach zwei Zelte mit einer Plane verbunden und das Fleisch auf Kochern zubereitet. Als der Regen dann endlich aufhörte, konnten wir uns immer noch an das mit dem zuvor gesammelten Holz entfachte Lagerfeuer setzen und die Wärme genießen.

So hatte jeder sicherlich einige Erinnerungen und Eindrücke mitgenommen und ich freue mich schon auf die nächste Fahrt mit dem Sportkurs im nächsten Jahr.

 

 

 

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Schülerregatta in Kassel - Acht Siege für die Ruderer

Hans-Werner Bruchmeier

 

Mit einem großen Aufgebot konnte das Gymnasium Philippinum Weilburg bei der diesjährigen Schülerregatta in Kassel an den Start gehen und in achtzehn Rennen acht Siege errudern. Dabei ging es für die Vierermannschaften schon um eine Standortbestimmung für den Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ am kommenden Wochenende in Wiesbaden, bei dem sich die Weilburger wieder eine Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin erhoffen. Hier dürfte der Vierer mit Fabian Bindenberger, Lukas Kittler, Jonas Schmitz, Michael Kittler und Steuermann Moritz Schönfeld wohl noch die besten Chancen haben, sie ruderten im Gig-Doppelvierer mit klarem Vorsprung über die Ziellinie, wenngleich der stärkste Gegner aus Limburg nicht am Start war. Im Rennvierer  waren die Bramscher Ruderer allerdings nicht zu schlagen. Eine große Überraschung war der Sieg im Achter, bei dem Ferdinand Lößl, Felix Hien, Jonas Röder-Löhr und Jannis Muser die Mannschaft ergänzten.

Auf eine Außenseiterchance in Wiesbaden hoffen Juliane Lößl, Lea Höhler, Janne Hartl, Johanna Prüßner, Steuerfrau Eva Berlips, die in beiden Rennen ihre Abteilungen im Renn-Doppelvierer sicher beherrschten, zweimal siegten, aber mit Hanau wahrscheinlich eine harte Nuss zu knacken bekommen.
Ferdinand Lößl ruderte im Junior A – Einer seinen zweiten Sieg ein, ebenso Moritz Schönfeld bei den Junioren B und Daniel Fischer bei den C-Junioren.
Strahlende Gesichter sah man nach dem Sieg der erstmals startenden C-Junioren Stanislaw Gantschar, Nico Sommer, Alexander Wagner und Till Nierfeld, im zweiten Rennen der Leistungsklasse II wurden sie Zweite.

Eine knappe Entscheidung fiel bei den jüngsten Mädchen, wo Minou Tayefeh, Franziska Prüßner, Samantha Barton und Marie Kokert je einmal als Zweite und Dritte über die Ziellinie ruderten.
Laura Gras, Lea Hofmann, Laura Grün, Caroline Joris, Steuerfrau Eva Berlips mussten im Gig-Vierer in Führung liegend ihre Siegchancen nach einem “Krebs” begraben und wurden Vierte, im zweiten Rennen konnten sie Platz zwei erkämpfen. Vincent Stein, Daniel Fischer, Florian Unsinn und Sebastian Maaß wurden einmal Zweite und einmal Dritte im Renn-Doppelvierer.
Einen knappen Rennausgang sah man bei den B-Junioren mit Jannis Muser, Jonas  Röder-Löhr, Felix Hien und Daniel Fischer, die Platz zwei hinter Bramsche erkämpften.

 

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Abitur 2011

Volker Schmidt
 
„Schule ist ein Exil, in dem Erwachsene das Kind so lange halten, bis es in der Erwachsenenwelt leben kann, ohne sie zu stören.“ Mit einer kritischen Auslegung des Satzes von Maria Montessori entließ Studienleiterin Elvira Jastrow die Abiturienten des Gymnasium Philippinum Weilburg ins Leben. Zuvor hatte Oberstudiendirektor Dietrich Heese in der Kreissporthalle die Abiturienten, ihre Eltern und Freunde begrüßt und der Studienleiterin für ihre fast 19jährige Tätigkeit in diesem Amt gedankt.
 
In ihrer Rede forderte Elvira Jastrow die Abiturienten auf, sich auf ihrem Weg durch die Welt nicht unkritisch anzupassen, sondern sich am aufrechten Gang zu orientieren. Rückgrat statt Kriechertum, aber auch Rücksicht auf die Weggefährten mahnte sie an. Sie hoffe, dass die Schule den Abiturienten dies ebenso beigebracht habe wie den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt. Ihre Mahnungen und ihre schülerorientierte Arbeit als Studienleiterin würdigten alle Anwesenden mit langemApplaus.
 
Der stellvertretende Vorsitzende des Schulelternbeirates, Gerd Ulrich Mathes, wünschte „Glück auf!“ in einer Welt, die in den Zeiten der Globalisierung ungeahnte Chancen aber auch ungeheure Risiken berge. Das Philippinum habe den Abiturienten das Rüst- und Werkzeug vermittelt, um diese Herausforderungen anzunehmen und zu meistern.
 
Bevor Eugen Rudolf Ancke, der 1. Vorsitzende der „Wilinaburgia“, die Verleihung des „Fritz-Glöckner-Preises“ an die besten Abiturienten in den drei Fachbereichen vornahm, wies Schulleiter Dietrich Hesse noch einmal auf die Bedeutung der drei Vereine „Wilinaburgia“, Gymnasialschulverein und Konzertverein für die Schule hin und dankte für ihr Engagement. Weiter machte er deutlich, dass der von der „Wilinaburgia“ verliehene Preis eine Auszeichnung für den besten Schüler in dem jeweiligen Fachbereichen sei und im Namen der Schule verliehen werde. Die Preisträger würden in enger Abstimmung mit der Schulleitung und den Tutoren ausgewählt. Den Preis im Fachbereich I (Sprachen, Kunst, Musik) erhielt Lorenz Schröder, im Fachbereich II (Gesellschaftswissenschaften) Lisa Steinberg.
 
Im Fachbereich III (Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik) gab es erstmals mit Markus Borsch und Felix Börner-Bernhardt zwei Preisträger.
 
In seiner Rede griff Eugen Rudolf Ancke das Abitur-Motto „Abi 2011 – gefällt mir.“ auf. Der aus dem Internet bekannte Slogan, meinte er, solle aber nicht dazu führen, dass die digitale Kommunikation die echte und persönliche Freundschaft ersetze. Die „Wilinaburgia“ biete dafür eine geeignete Plattform.
 
Mara Austerschmidt, Freya und Pia Köster sowie Cosima Winter sprachen in der Rede für den Abiturjahrgang vom Kindheitstrauma „Karlsberg“, von den widersprüchlichen Anforderungen der unterschiedlichen Lehrer, die es chamäleonartig zu meistern gelte, und der Hoffnung am Beginn der Schullaufbahn, „Zeus’ beste Ambrosia“ an Wissen und Können in Unterricht und Arbeitsgemeinschaften zu erhalten. Dass das Grundmisstrauen der Lehrer gegenüber den Schülern am Ende ungerechtfertigt und etwas „Ambrosia“ durchaus geflossen sei, zeigten die 151 freudigen Mienen am heutigen Tag. Der Schuldruchschnitt liegt bei 2,44, dass es einmal gab es die 1,0 und 37 Schüler legten die Prüfung mit 1,x ab.

Das Certi-Lingua-Zertifikat für besondere Kompetenzen in zwei modernen Fremdsprachen erhielten Johanna Ketter, Freya Köster, Pia Köster, Ann-Sophie Kramer, Anne-Ladina Neu und Miriam Winkhardt-Möglich. Den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielten Niklas Guthardt, Benedikt Kokert, Nils Bergmann, Jonas Schäfer und Markus Borsch. Markus Borsch erhielt außerdem noch den Buchpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und, auf Vorschlag der Schulleitung, den Preis der Deutschen Mathematiker Vereinigung.
 
Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten das Schulorchester unter

Martin Weinbrenner sowie die Philippinum Harmonists und die Philippinum Voices unter Michael Glotzbach.

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Vernissage der Jahrgangsstufe 13 im Spielmannbau

Dorothea Sterlepper

Zum Ende ihrer Schullaufbahn veranstalteten die Grundkurse Kunst der Jahrgangsstufe 13 von Dorothea Sterlepper eine Vernissage im Spielmannbau des Gymnasiums. Als Ausstellungsfläche diente den Abiturientinnen und Abiturienten das umgestaltete Foyer des Obergeschosses und drei weitere Klassenräume. Gezeigt wurden Werke der letzten zwei Schuljahre, die die Schüler und Schülerinnen zu den gegebenen Aufgabenstellungen in intensiver Auseinandersetzung mit oft selbst gewählten Schwerpunkten im Gruppengespräch und in Einzelarbeit erstellt haben. Die Ausarbeitungen zu den Themen Architektur, Bücher in Plastiken und Frida Kahlo wurden durch Kurzvorträge erläutert, um dem unvoreingenommenen Betrachter die Gedankengänge des Künstlers nahe zu bringen.
 
Frida Kahlo ( 1907-1954 ), eine mexikanische Malerin, zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus. Ihr Werk verbindet den offenen und komplexen Ausdruck ihrer selbst mit der Gedankenwelt, den Farben und den Symbolen der mexikanischen Kultur. Ihre Selbstinszenierungen faszinieren durch ihre berührende Lebensgeschichte, sie werden zu Fenstern ihrer Lebenswelt.
 
Um solch eine gelungene und runde Darbietung bereit stellen zu können, verbrachten die Abiturientinnen und Abiturienten ein intensives Wochenende, in dem geplant, aufgebaut, inszeniert und beleuchtet wurde.

Eltern, Freunde und weitere Besuchern konnten so bei dieser Abschlussveranstaltung eine Vorstellung davon erhalten, was diese zwei Jahre Kunstunterricht an Spaß und Erkenntnis mit sich gebracht haben.

 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterHier gibt es mehr Bilder...

 

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Die Naturwissenschaften rüsten sich für den Umzug

Homepage-AG

 

In wenigen Tagen ist es soweit: Das neue Gebäude der Naturwissenschaften soll in den Sommerferien bezugsfertig sein, sodass unmittelbar zum neuen Schuljahr der Unterricht in den drei Naturwissenschaften Physik, Biologie und Chemie in den großzügig gestalteten Räumlichkeiten des Neubaues anlaufen kann.

So jedenfalls der Plan.

Damit aus schulischer Sicht dieser Termin eingehalten werden kann, sind seit einer Woche die Naturwissenschaftler des Gymnasiums am Ausräumen: alles, was in die neuen Räume umziehen soll, muss akribisch erfasst, katalogisiert und sorgsam verpackt werden, denn in den Ferien wird ein Umzugunternehmen alles in das neue Gebäude überführen.

So musste es in der vergangenen Schulwoche auch einen Notfall-Stundenplan geben, der leider gekennzeichnet war durch viele Unterrichtsausfälle in den Naturwissenschaften.

So denn der Unterricht zum nächsten Schuljahr wirklich mit Elan in den neuen Räumlichkeiten startet, ist dieser Aufwand sicherlich gerechtfertigt.

Wir sind jedenfalls alle gespannt........auf die Zeit in 7 Wochen!

Die Bilder zeigen die Räum- und Packarbeiten in der Physik.

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Fußball Landesentscheid

Frank Bröckl

 

Beim diesjährigen Landesentscheid Fußball der Wettkampfklassen II (Jahrgänge 1995/96) und III (Jahrgänge 1997/98) im Rahmen des Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" konnte sich trotz starker Leistungen keine der drei Mannschaften des Gymnasium Philippinum durchsetzen und das begehrte Ticket zum Bundesfinale nach Berlin lösen.

Für beide Mädchenmannschaften stand das Landesfinale bereits vor dem Anpfiff auf dem Rasen der Grünberger Sportschule unter keinem guten Stern, musste Sportlehrer Peter Pankratz doch aufgrund von Verletzungen und Krankheiten auf wichtige Schlüsselspielerinnen verzichten.

Besonders im ersten Spiel der Wettkampfklasse II gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Fulda machte sich das Fehlen von Stürmerin Elena Hubert schmerzlich bemerkbar, wollte doch trotz einiger guter Chancen kein Tor gelingen. Da Ersatztorfrau Büsra Özkan jedoch gleichzeitig keinen Gegentreffer zuließ, durfte man sich mit dem Ergebnis von 0:0 und einem gewonnenen Punkt noch berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Gruppenplatz und das Erreichen des Halbfinales machen. Diese zerplatzten jedoch im zweiten Spiel gegen das Gymnasium aus Bad Wildungen. Obwohl die Weilburgerinnen nach wenigen Minuten durch einen sehenswerten Treffer von Sophia Heger bereits mit 1:0 in Front lagen und insgesamt  überlegen agierten, gestattete man dem Gegner durch eigene Unkonzentriertheiten zwei Tore, die letztlich die 1:2-Niederlage besiegelten.

Im ungeliebten Spiel um Platz fünf spielte das Philippinum dann noch einmal befreit auf und schlug die Elisabethenschule aus Hofheim durch Treffer von Tatjana Böhmig und Charlotte Bruch mit 2:0.

Auf dem undankbaren vierten Platz in der Endabrechnung landete die Jungenmannschaft der

Wettkampfklasse II. Dabei hatte das Turnier mit einem 2:0-Erfolg gegen die Erich-Kästner-Schule aus Baunatal durch Tore von Kevin Kratz und Julian Trost und ein anschließendes 0:0 gegen die Lahntalschule Biedenkopf optimal begonnen, denn die gesammelten vier Punkte reichten sogar zum Gruppensieg. Im Halbfinale wartete dann jedoch mit dem Sportgymnasium Carl-von-Weinberg ein hochkarätiger Gegner.

Top motiviert und konzentriert zwangen die Weilburger in einer Partie auf hohem Niveau den klaren Favoriten nach 0:0 beim Abpfiff in das entscheidende Elfmeterschießen. Nachdem der hervorragend aufgelegte Torhüter Steffen Huttarsch den ersten Frankfurter Elfer entschärfen konnte, lagen plötzlich alle Vorteile bei der Mannschaft von Sportlehrer Frank Bröckl, doch Julian Trost konnte die Chance zur Führung nicht nutzen und scheiterte ebenfalls. Ausgerechnet der ansonsten überragende Mannschaftskapitän Kevin Kratz vergab als letzter Weilburger Schütze und besiegelte die denkbar knappe Niederlage gegen den späteren Turniersieger. Im Spiel um Platz drei gegen den Vorrundengegner aus Biedenkopf rächte sich das Auslassen zahlreicher Chancen, während die Schüler aus Nordhessen aus deutlich weniger Möglichkeiten zwei Tore zum 2:0-Endstand machten.

Ein ganz besonderes Kunststück gelang schließlich den Mädchen in der Wettkampfklasse III.

Ohne Ersatzspielerinnen angetreten und damit ohne jegliche Auswechselmöglichkeit war bei einer Spielzeit von zweimal fünfzehn Minuten in der Vorrunde eigentlich zu erwarten, dass man dem eigenen Kräfteverschleiß über kurz oder lang würde Tribut zollen müssen. Doch das Gegenteil war der Fall. Nachdem insbesondere Stürmerin Sophia Karger in der ersten Partie mit Endstand 0:0 gegen die defensiv auf Konter spielende Gesamtschule Niederaula noch Ladehemmung hatte, platzte im Spiel gegen die Gesamtschule Edertal in der zweiten Halbzeit endgültig der Knoten. Immer wieder von ihren Mitspielerinnen gut in Szene gesetzt, sorgte sie mit einem Dreierpack binnen weniger Minuten maßgeblich dafür, dass das Philippinum nach  einem weiteren Eigentor des Gegners und dessen Ehrentreffer zum Endstand von 4:1 sogar als Gruppensieger feststand. Doch damit gaben sich die Weilburger Mädchen noch längst nicht zufrieden. Aufopferungsvoll kämpfend boten sie der favorisierten Mannschaft der Helmholtzschule aus Frankfurt Paroli, wobei Torfrau Sarah-Lisa Dübel mit mehreren Großtaten das 0:0 bis zum Abpfiff festhielt. Im entscheidenden Neunmeterschießen wurde die Torfrau der hessischen U14-Auswahl und wohl beste Torhüterin des Turniers endgültig zur Matchwinnerin und sicherte sich und ihren Mitspielerinnen mit einem gehaltenen Neuner die Silbermedaille. Gegen die eindeutig beste Mannschaft des Turniers, die Richarda-Huch-Schule aus Dreieich, hatte man dann jedoch im Endspiel keine Chance (0:4).

Obwohl in diesem Jahr in den ausgespielten Wettkampfklassen II-IV in vier der sechs Landesfinale bei den Mädchen und Jungen Mannschaften des Gymnasium Philippinum vertreten waren und damit in der Breite ein überragender Erfolg gelang, bleibt für die betreuenden Sportlehrer Peter Pankratz und Frank Bröckl doch die ernüchternde Erkenntnis, dass es aufgrund der völlig unterschiedlichen Rahmenbedingungen immer schwerer wird, sich gegen reine Sportgymnasien oder "Eliteschulen des Sports" durchzusetzen und den Sprung zum Bundesfinale nach Berlin zu schaffen. Doch die Hoffnung auf ein kleines Fußballwunder stirbt bekanntlich zuletzt!

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Schüler des Philippinum mit Herrn Mathes auf Stadtexkursion

Andreas Pindur

 

Im Bereich der Nahraumanalyse in den Erdkundekursen von Frau Braun-Rotter und Herrn Pindur haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 eine Stadtexkursion nach Weilburg gemacht. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler Herrn Mathes, wissenschaftlicher Beirat des Geoparks, kennengelernt, der Ihnen an verschiedenen Stellen die Stadtgeschichte Weilburgs nähergebracht hat.
Ein zentraler Aspekt spielte dabei die verkehrsgeographische Entwicklung Weilburgs mit dem Schiffs-, dem Eisenbahn- und dem Straßenverkehrstunnel. Durch die Ausführungen von Herrn Mathes konnten sich die Schülerinnen und Schüler einen Überblick verschaffen, wie sich die verkehrsgeographische Situation in den vergangenen 200 Jahren in Weilburg verändert hat. Für die Schülerinnen und Schüler ist es heute unvorstellbar, dass bis zum Jahre 1972 der Durchgangsverkehr der B49 direkt durch die Stadt Weilburg führte. 
Neben diesem Schwerpunkt lag ein weiterer Untersuchungsaspekt in der Stadtentwicklung von Weilburg. Hier erläuterte Herr Mathes faktenreich die Genese der Stadt Weilburg. Besondere Bedeutung wurde natürlich der Geschichte des Weilburger Schlosses beigemessen und so wurde für die Schülerinnen und Schüler der Zusammenhang zwischen der Politik und der Stadtentwicklung zu früheren Epochen verdeutlicht.
Neben dieser Stadtexkursion arbeiten die Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 10 im Fach Erdkunde im Bereich der Nahraumanalyse an einem Thema aus dem Nahbereich. In diesem Zusammenhang haben Schülerinnen und Schüler z. B. die Geschichte der Stadt Braunfels, die Grube Fortuna und das Forum in Wetzlar untersucht und im Unterricht vorgestellt.

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Gymnasium Philippinum Weilburg stellt Bundessieger beim FOCUS-Schülerwettbewerb

Das Bild zeigt die "Perlen der Natur" nach der Preisübergabe. (v.l.n.r. Lehrer Dirk Hölscher, Simon Wetzel, Stephanie Inden, Elias Arndt, Henrik Löw, Steffen Straßheim, Akima Ringsdorf, Matteo Hannes. Es fehlt Fabian Broll)

Dirk Hölscher

 

Der Leistungskurs Erdkunde aus dem Jahrgang 12 des GPW hat beim FOCUS-Schülerwettbewerb den ersten Preis in der Kategorie "Umwelt und Leben" gewonnen. Mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler in mehreren hundert Teams nahmen am 15. FOCUS-Schülerwettbewerb "Schule macht Zukunft" teil. Unter dem Motto "Alle Kraft voraus" projektierten die Weilburger Gymnasiasten mit ihrem Lehrer Dirk Hölscher ein Pumpspeicherkraftwerk für Weilburg. Nachdem die Gruppe durch einen Projektbericht, eine Homepage und eine Präsentation eine Vorjury und externe Jury von sich überzeugt hatten und zum Bundesfinale eingeladen wurden, gelang ihnen auch eine überzeugende Präsentation im Humbold Carré vor einer achtköpfigen Jury. "Die Perlen der Natur", so der Gruppenname, simulierten bei ihrer Präsentation eine Sitzung des Umweltausschusses des Weilburger Stadtparlaments und erarbeiteten so spielerisch und gut nachvollziehbar das Funktionieren sowie die Vor- und Nachteile eines Pumpspeicherkraftwerkes. Auch das anschließende Interview konnten die Weilburger souverän absolvieren. Am 7. Juni nahmen die zwei Schülerinnen und 6 Schüler die Sieger-Urkunde aus den Händen von FOCUS-Chefredakteur Uli Baur und Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan entgegen. "Der Wettbewerb macht jede teilnehmende Schule zu einer kleinen Zukunftswerkstatt. Er schafft Anreize dafür, wichtige Fragen zu stellen und gleichzeitig Antworten zu entwickeln. Hier wird Zukunft gedacht und Zukunft gemacht", so die Schirmherrin Annette Schavan. Der Chefredakteur Uli Baur, der mit Carola Ferstl von n-tv die Veranstaltung moderierte, ergänzte: "Mit diesem Wettbewerb fördert FOCUS die kreativen Zukunftsvisionen junger Menschen und unterstützt sie nicht nur in der Umsetzung einer Idee, sondern auch im verantwortungsvollen Umgang miteinander im Team."
Während der Veranstaltung wurde Frau Dr. Schavan gefragt, welches Projekt ihr am besten gefallen habe. Ihre Wahl fiel auf das Weilburger Projekt, weil es eine Verbindung zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften darstellt und projektartig gut gearbeitet wurde. Die Jury lobte bei den "Perlen der Natur" die hohe fachliche Kompetenz, die Teamarbeit und die konkrete Möglichkeit der Umsetzung.
Ein Pumpspeicherkraftwerk lässt sich vor allem an Orten einsetzen, wo es einen Höhenunterschied gibt. Das Wasser der Lahn wird dabei in ein höher gelegenes Becken gepumpt und dann wieder hinabgelassen. Durch die Wasserkraft wird eine Turbine angetrieben, die Strom erzeugt. Im Falle von Weilburg wären nach Meinung der Schüler der Kahlhau bei Kirschhofen und der Hermannskopf nordwestlich von Weilburg mögliche Standorte. Durch geschicktes Ausnutzen der Strompreisschwankungen könnte man günstig das Wasser hoch pumpen und bei einem hohen Strompreis, z. B. gegen 18.00 und 19.00 Uhr, Strom erzeugen und hierdurch einen Gewinn erwirtschaften. Der Wirkungsgrad eines Pumpspeicherkraftwerkes beträgt 60 – 80 % und ist eines effektivsten Speichermedien. Weitere Informationen gibt es unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.perlen-der-natur.de.

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Handballturnier der Weilburger Schulen

Philip Dörnte

 

Dieses mittlerweile traditionell jährlich ausgetragene Turnier der Weilburger Schulen fand in diesem Jahr am 27. Mai in der Sporthalle der Jakob-Mankel-Schule statt. Am Start waren:

die Jakob-Mankel-Schule als Gastgeber, die Wilhelm Knapp-Schule, die Heinrich von Gagern-Schule und das GPW mit drei gemeldeten Mannschaften.

 

Der LK Sport, eine Mannschaft mit Schülern der Stufen 10- 12 und ein Mixed Team mit Schülern und Schülerinnen aus den Stufen 7-10 kämpften freundschaftlich um den Gesamtsieg. Der Turnierverlauf war spannend.

 

Die Schüler aus 10/12 erreichten souverän den 1. Platz, gefolgt vom körperlich sehr starken Team der Wilhelm Knapp-Schule. Schon auf Platz drei landeten die Schüler unseres Mixed Teams, die den LK sensationell schlugen, dann aber gegen den späteren Turniersieger, die ehemalige Schulmannschaft, keine Chance hatten.

Bemerkenswert am Rande: Im LK Sport und in der Mannschaft des Turniersiegers waren einige Vereinsfußballer am Ball, die sich beim Handball richtig gut schlugen.

Die Teilnehmer unserer Teams waren:

GPW 3 (Mixed): Romy Bach 7a, Katharina Halle 8b, Stephanie Lehr 8b, Lena Ketter 8d, Ann-Kathrin Tropp 8d und Celine Wolf aus der 8b, Max Brügmann 10d, Joel Farber 7a, Lennart Herer 8f, Lars Hubert 10d, Leo Kissel 8e, Tom Krause 10d, Jannis Michler 8d, Marvin Späth 9e und Marc Treutel 8e.

GPW 2 (Sport LK): Sarah Beck, Aline Bruchmeier, Lukas Brück, Mario Dietrich, Michael Gerold, Mike Gruber (Verstärkung), Marvin Krause, Adrian Schäfer, Schristian Schamp, Louis Schlicht, Miles Skeletti, Christopher Wolf und Benedikt Wright.

GPW 1 (Ex-Schulmannschaft): Lutz Baumann, Fabian Broll, Jonas Hautzel, Felix Jung, Daniel Metzger, Pascal Prielipp, Bastian Stahl, Steffen Straßheim, Tina Todtenhaupt und Milan Weber.

Die Organisation und das Coaching vor Ort hatten Jan Hömke, Jan Hooss und Philip Dörnte übernommen.

Diese Turnier war schnell gespielt, die Organisation war gut und alle Mannschaften hatten ihren Spaß. Im nächsten Jahr liegt die Durchführung des Turniers in den Händen des GPW. An dieser Stelle jetzt schon der Aufruf an alle wieder teilzunehmen und den Handballsport der Weilburger Schulen damit zu fördern.

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G 2 oder G 3? Leistungskurse in Straßburg

Volker Schmidt

 

Einen Einblick in die konkrete Arbeit des Europäischen Parlaments wollten die Schüler der Leistungskurse Politik und Wirtschaft des Gymnasium Philippinum Weilburg mit Ihren Tutoren Carmen Rosenstiel-Stahl und Volker Schmidt am vergangenen Dienstag erhalten. Auf Einladung des Europaabgeordneten Michael Gahler (CDU) waren sie am frühen Morgen aufgebrochen, um sich die Debatten um den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen und Mautgebühren für schwere Nutzfahrzeuge anzuhören. Im Anschluss stand ein Abstimmungsmarathon auf der Tagesordnung.

Ein Probealarm führte jedoch dazu, dass die Tagesordnung unterbrochen wurde. Die Zeit nutzten der Abgeordnete und die Schüler im Hof des Parlamentsgebäudes zu intensiven Gesprächen. Schließlich konnte die Gruppe sich noch einmal auf der Besuchertribüne von Michael Gahler den Ablauf von Plenumsveranstaltungen erklären lassen. Als bei der Erläuterung der Sitzordnung die strikten EU-Gegner im Parlament erwähnt wurden, fand der Politiker viel Zustimmung für seine These, dass in Zukunft weder auf G 20- noch auf G 8-Gipfeln diskutiert würde, sondern möglicherweise auf einem G 2-Gipfel zwischen den USA und China. Nur eine weiter zusammenwachsende EU habe die Chance, diesen Gipfel zu einem G 3-Gipfel zu erweitern.

Die Schüler hoffen jetzt, in ihrem letzten Schuljahr wenigstens noch eine Bundestagsdebatte live zu erleben, nachdem sie schon die parlamentarische Arbeit bei einer Kreistagssitzung und im Hessischen Landtag beobachtet haben und aus Straßburg immerhin einen kleinen Eindruck mitnehmen konnten.

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Schüleraustausch mit Grenoble

Deutsche und französische Schüler auf dem Schulhof des Collège Münch in Grenoble, rechts vorne Frau Fuhrmann-Grote, links Frau Keul, zwei der drei begleitenden Lehrerinnen.
Deutsche Schüler vor dem Besuch des Musée d'art in Grenoble. Ganz rechts Frau Tielesch, daneben Frau Fuhrmann-Grote, zwei der drei deutschen Lehrerinnen und Mme Meylan, die auf französischer Seite für die Organisation zuständig ist.

Ulrike Fuhrmann-Grote

 

Wieder einmal waren Schüler des Gymnasiums Philippinum auf Reisen.
41 Schüler der Klassen 7c, 8b und 8d waren gemeinsam mit ihren Französischlehrerinnen Konstanze Keul, Ulrike Tielesch und Ulrike Fuhrmann-Grote vom 17.5. - 24.5.2011 in Grenoble.
Dieser Schüleraustausch mit dem Collège Münch und der dort verantwortlichen Deutschlehrerin Cathie Meylan fand zum ersten Mal statt. Bereits seit über einem Jahr besteht der Kontakt zwischen den Schülern aus Weilburg und Grenoble, die sich gegenseitig Ansichtskarten, Briefe und kleine Filme schickten. Den vorläufigen Abschluss des Klasssenprojektes bildeten jetzt der Besuch der Franzosen in Weilburg im April und der Gegenbesuch der deutschen Schüler im Mai.
Cathie Meylan hatte ein schönes Programm für den Aufenthalt der deutschen Schüler erstellt. Neben einem Empfang in der Schulkantine, einem Konzert der Schüler im Musikraum, wurde natürlich auch am Unterricht der Korrespondenten teilgenommen und so mancher Vergleich zwischen Schule in Frankreich und Schule in Deutschland hergestellt. Desweiteren stand ein Tagesausflug nach Lyon, der Besuch des Musée des Beaux Arts in Grenoble, ein Ausflug mit Gondeln auf die Bastille, der Besuch des Muséss de la Révolution à Vizille, sowie eine Stadtrundfahrt mit den"trains touristiques" auf dem Programm. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Wilinaburgia, der Stadt Weilburg und der Europaunion konnte dieses Kulturprogramm organisiert werden.
Die Austauschschüler kamen mit vielen Eindrücken zurück und haben jetzt den daheim gebliebenen Klassenkameraden viel zu erzählen.
Die Aufnahme der deutschen Schüler in den französischen Gastfamilien war sehr herzlich und viele werden den Kontakt aufrecht erhalten und bereits in den Sommerferien wieder nach Frankreich fahren.

 

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Der Kontrabass wurde in der Aula des GPW aufgeführt

Homepage-AG

 

Am Mittwoch, 25. Mai, Freitag 27. Mai und Samstag, 28.Mai 2011 wurde in der Aula des Gymnasiums, jeweils um 20 Uhr, das Stück "Der Kontrabass" aufgeführt. Die musikalischen Gruppen der Schule Philippinum Voices I und II sowie die Philiipinum Harmonists interpretierten zusammen mit dem Schüler Jochen Emmerich als Kontrabassist diesen einaktigen Monolog von Patrick Süskind (bekannt durch den Roman "Das Parfum"), in welchem der Spieler des Kontrabasses einen Vortrag über sein Instrument hält......und sich Verlaufe des Stücks als Stubenhocker entpuppt, der sein Instrument abgrundtief hasst.

 

Bilder finden sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

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Physik-Challenge 2011 am GPW

Dr. Jörn Schweisgut


Bei der diesjährigen Physik-Challenge des GPW am 17. Mai 2011 nahmen 37 Schülerinnen und Schüler teil und testeten, wie weit ihre selbst gebauten Fahrzeuge ein Ei allein mit der Spannenergie eines Gummis transportieren.
Dabei waren die Schülerinnen und Schüler in der Wahl ihrer Materialien beim Bau der Fahrzeuge auf eine Dose, Pappe, Schrauben, Muttern, Gummis und Klebestreifen beschränkt. Dennoch stellten sie mit den verschiedensten Konstruktionen ihr physikalisches Know-How unter Beweis.
Die Teilnehmer haben nicht nur das Problem der Energieumwandlung von Spann- in Bewegungsenergie erfolgreich gelöst, sondern auch weitere Optimierungen (Gewicht des Fahrzeugs, Vorspannung der Gummis, verwendete Dose etc.) vorgenommen.
Mit einer Weite von 10,74 m gewannen Erik Bauer, Robin Brites und Jonathan Muser aus der 5d vorAlexander Lindt, Fabian Riewe und Tristen Schmidt aus der 5a mit 5,53 m. Den dritten Platz in der Wertung der Jahrgangsstufen 5/6 belegten Jonathan Pade, Thilo Schuler und Dominik Sütsch aus der 5f mit 4,3 m.
In der Wertung der Jahrgangsstufen 7/8 belegten Cedric Egli (7c) und Ramon Schuler (7d) den ersten Platz. Lea Hofmann (7d) und Jan Hofmann (5c) erreichten den zweiten und Stephanie Boer und Lisa Metzger aus der 7e erzielten den dritten Platz.
Die Physik-Fachschaft führt die Physik-Challenge jährlich durch.Ziel des Wettbewerbes ist es, den Schülerinnen und Schülern Freude am Experimentieren und Basteln zu bringen. Die Sachpreise für die Gewinner wurden vom Gymnasialschulverein Weilburg e.V. zur Verfügung gestellt.

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Wieder ein Team des GPW bei explore-science erfolgreich

Dr. Jörn Schweisgut


Beim Physik-Wettbewerb explore-science im Mannheimer Luisenpark am 20. Mai 2011 hat das GPW an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen können.
Matteo Brauchle, Jan Hartwig, Benjamin Laux und Max Hartwig (erstes Bild v.l.n.r.)aus der Klasse 9c haben im Wettbewerb „Farbwechsel“ den fünften Platz belegt und wurden mit einem Preisgeld von 100,- € ausgezeichnet.
Die Gruppe zeigte attraktive chemische und physikalische Farbwechsel in verschiedenen Versuchen und konnte vor allem durch die kreative Geschichte überzeugen, in die sie die Versuche eingegliedert hatte.
Beraten wurden die vier Schüler von ihrer Chemielehrerin, Frau Hilt-Seibring, mit der sie die Durchführung der Versuche und die Präsentation geübt hatten.
Neben dem Wettbewerb konnten sich die Schüler naturwissenschaftliche Experimente ansehen, Vorträge anhören und an vielen Exponaten Versuche selbst durchführen.
Matteo, Jan, Benjamin, Max und ihr begleitender Lehrer, Herr Dr. Schweisgut, waren sich einig, dass der Tag getreu dem diesjähren Motto von explore-science "sehenswert" war.

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Gesundheitstage am GPW

Homepage-AG

 

Bislang gab es in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien für alle Klassen immer einen "Tag des Sports". Schülerinnen und Schüler hatten einen Tag lang Gelegenheit, je nach Jahrgangsstufe auf sportlicher Ebene Spiel und Spaß zu erleben und sich in verschiedenen Sportwettkämpfen zu messen.

In diesem Jahr wird das bewährte Programm für einige Klassenstufen erweitert: Das GPW führt, organisiert von unserer Sportkollegin Frau Knöpp, einen Gesundheitstag durch. Neben der sportlichen Komponente (umfangreiche Angebote in verschiedenen Sportarten) wird zusätzlich ein Ernährungsworkshop angeboten: Referenten bieten interessante und vielfältige Informationen rund um das Thema "Ernährung".

Detaillierte Informationen können hier (Jahrgänge 8+9) oder hier (Jahrgänge 10+11) heruntergeladen werden (pdf-Dokument).

 

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Besuch in Grenoble

Frank Bröckl

 

Begleitet von ihren Französischlehrerinnen Konstanze Keul, Ulrike Tielesch und Ulrike Fuhrmann-Grote verbrachten 41 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7c, 8b und 8d eine erlebnis- und ereignisreiche Woche bei ihren französischen Austauschpartnern in Grenoble. Sie erwiderten damit den Besuch der französischen Gäste des College Munch in Weilburg aus dem April, der auf Initiative der dort verantwortlichen Deutschlehrerin Cathie Meylan zustande gekommen war und die Gelegenheit zu einem ersten persönlichen Kennen lernen bot, nachdem man sich über ein Jahr lang ausschließlich Briefe, Ansichtskarten und kleine Filme geschickt hatte.

Cathie Meylan hatte für den Aufenthalt der deutschen Gäste ein abwechslungsreiches und mit vielen kulturellen Höhepunkten versehenes Programm erstellt, das mit einem Empfang in der Schulkantine und einem Konzert im Musikraum des College Munch seinen Anfang nahm.

Eine Stadtrundfahrt mit den „trains touristiques“ gehörte ebenso dazu wie der Besuch des Musee des Beaux Arts und der Bastille, wobei man sich hier den beschwerlichen Aufstieg durch eine Gondelfahrt mit herrlichem Ausblick auf Grenoble ersparte. Auch ein Tagesausflug nach Lyon durfte nicht fehlen. Finanziert wurde das Kulturprogramm mit Unterstützung der Europaunion, der Stadt Weilburg und  der „Wilinaburgia“, dem Verein der Ehemaligen und Freunde des Gymnasium Philippinum.

Selbstverständlich war die Teilnahme am Schulunterricht der Korrespondenten für die Weilburger Schülerinnen und Schüler obligatorisch, sodass so mancher interessante Vergleich zwischen den Schulsystemen beider Länder gezogen werden konnte.

Die überaus herzliche Aufnahme in den Gastfamilien verbunden mit den beeindruckenden Erlebnissen macht verständlich, dass viele den Kontakt aufrechterhalten wollen und bereits in den Sommerferien wieder nach Frankreich fahren.

 

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Besuch in Kasachstan

Andreas Pindur

 

Im Rahmen der vom Frankfurter Goethe-Institut geförderten Austauschprogramme des Gymnasium Philippinum haben im April 12 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 an dem Schüleraustausch nach Kasachstan teilgenommen. Zum ersten Mal besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den begleitenden Lehrern Frau Christine Bill und Herrn Andreas Pindur die Stadt Taras, im Südosten des Landes.

Die Anreise war dabei schon ein großes Abenteuer, denn nach einem 9stündigen Flug von Frankfurt nach Almaty, mit Zwischenstopp in der Hauptstadt Astana, mussten die Schülerinnen und Schüler noch 10 Stunden mit dem Zug fahren, um den Zielort Taras zu erreichen. Die Weilburger Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert von dem Empfang der kasachischen Austauschpartner, denn mit „so einem euphorischen und großen Empfang mit Deutschlandfahnen und Geschenken“ in Taras hatten sie nicht gerechnet.

Auf dem Programm stand u. a. ein Empfang beim Bürgermeister von Taras, ein Besuch des Kulturzentrums der Stadt und die Arbeit mit der Deutschen Gesellschaft in Taras, bei der die kasachischen Austauschpartner Deutsch lernen und wo vor allem deutsche Kultur und Tradition vermittelt wird.

Den Weilburger Schülerinnen und Schüler wurden auch eine kasachische, eine usbekische und eine internationale Schule präsentiert, wobei dort vor allem die Traditionen der Gastgeber gezeigt wurden. Anna Bullmann war beeindruckt von den Darbietungen der kasachischen Schüler, die in traditionellen Gewändern Musik und Tänze vorgeführt haben, bei denen zur großen Freude der Weilburger Schülerinnen und Schüler später auch die Lehrer mitgetanzt haben.

Daneben haben die Weilburger Schülerinnen und Schüler das Land Kasachstan kennengelernt und dabei die Stadt Turkistan, das „Mekka Kasachstans“, mit der Grabmoschee von Hodzha Achmed Jassawi besucht, die Umgebung von Taras erkundet und einen Aufenthalt in der ehemaligen Hauptstadt Almaty gehabt. Von dort fuhren die Schülerinnen und Schüler an dem letzten Tag noch in das nahegelegene Tien Schan Gebirge. Für Lisa Stahl und Charlotte Bruch ein Highlight des Austausches, denn dort konnten sie auf 2500 Metern ü. NN bei plus 25 Grad im Schnee einen tollen Abschluss der Reise feiern. 

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Gymnasium verlegt den Welttag des Buches (23.4.) in den Mai

Gudrun Ehlert-Lorenz

 

Alle Klassen des Jahrgangs 5 des Gymnasium Philippinum feiern den Welttag des Buches in der Stadtbücherei Weilburg und in der Weilburger Residenzbuchhhandlung. Zusammen mit ihren Deutschlehrern Frau Büttgen, Frau Ehlert-Lorenz, Herrn Jordan, Frau Kanthak, Frau Rosenstiel-Stahl und Frau Schleifenbaum  lassen sie sich von der Welt der Bücher faszinieren. Da dieses Jahr der 23. April in die Osterferien fiel, verlegt das Gymnasium das Fest der Bücher und des Lesens  in den Mai.
Der Besuch der beiden Lesehochburgen Weilburgs ist Teil des Schulprogramms des Gymnasiums und ergänzt die einwöchige Lese- und Bücherstunde in der 5. Klasse. Das von der Residenzbuchhandlung ausgeteilte Buch über „Mutgeschichten“  bereichert die Lese- und Schreibaktivitäten der Schüler. In der Bücherstunde werden die gelesenen Bücher in einem Leseausweis aufgeführt,  Vielleser bekommen im Lesemarathon eine Urkunde für ihre Leseleistung,  Lesetagebücher werden geschrieben und Lesetipps für das Medien- und Lernzentrum der Schule verfasst.
Die Klasse 5 f (s. Photo zusammen mit Frau Habib von der Residenzbuchhandlung und Frau Ehlert-Lorenz, der Deutschlehrerin) hat sich übrigens in einer Abstimmung für das Buch „Gregor und die graue Prophezeiung“ (S. Collins) als Schullektüre entschieden. Neben den Klassikern der Kinder- und Jugendbuchliteratur gibt es auch brandakuelle Bücher, die sich als Schullektüre eignen. Empfohlen wurde der Deutschlehrerin Frau Ehlert-Lorenz das Buch übrigens von Frau Habib, der Kinder- und Jugendbuchspezialistin der Residenzbuchhandlung, die regelmäßig vom Gymnasium eingeladen wird, um aktuelle Bücher vorzustellen.
Das Gymnasium versucht besonders seit der Eröffnung des Medien- und Lernzentrums im Herbst 2009 den Schülern schon frühzeitig das Medium Buch nahe zu bringen gemäß des Mottos: “Lesen macht Laune, Lesen macht stark, Lesen macht tolerant.“ (H. Köhler, ehemaliger Bundespräsident, Grußwort zum Vorlesewettbewerb 2009/10)

 

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Gymnasialschüler beim Europäischen Jugendparlament

Dr. Eike Kehr

 

In den Osterferien nahm eine achtköpfige Delegation des Gymnasiums Philippinum Weilburg an der Nationalen Auswahlsitzung des Europäischen Jugendparlamentes in Schwerin teil, wo die Schüler europäische Politik in verschiedenen Facetten hautnah erleben konnten. Einem der Weilburger Schüler gelang es, sich für die internationale Sitzung des Jugendparlamentes in Zagreb zu qualifizieren.

Nachdem sich die Weilburger Schüler im vergangenen Jahr mit einer Bewerbungsresolution zu aktuellen europapolitischen Themen für die Teilnahme an der Nationalen Auswahlsitzung qualifiziert hatten, konnten sie nun bei der fünftägigen Veranstaltung in Schwerin ihr sprachliches und diplomatisches Geschick unter Beweis stellen und sich mit Delegationen anderer deutscher Schulen und internationalen Gästen aus Dänemark und Slowenien über kontroverse Aspekte europäischer Politik austauschen.
In einer Teambuilding-Phase vor der historischen Kulisse des Schlosses Dreilützow hatten die Schüler zunächst Gelegenheit, die übrigen Teilnehmer auf ungezwungene Weise kennen zu lernen, bevor sie dann in Ausschüssen Resolutionsentwürfe zu unterschiedlichen politischen Fragestellungen entwickelten. Diese Vorschläge wurden dann im Rahmen einer zweitägigen parlamentarischen Sitzung im Mecklenburgischen Staatstheater debattiert. Begleitet wurde die Veranstaltung, die komplett in englischer bzw. französischer Sprache geführt wurde, von einem umfangreichen kulturellen und politischen Rahmenprogramm, so dass den Jugendlichen nur wenig Freizeit blieb. Ein Teilnehmer kommentierte am Ende der Sitzung: "Ich bin so erschöpft wie noch nie, aber ich würde es jederzeit wieder tun."
Tatsächlich erhalten die Schüler unter der Leitung ihres Lehrers Herrn Dr. Kehr nun die Gelegenheit, sich auch weiterhin auf internationaler Ebene politisch zu engagieren. Einem der Weilburger Delegierten, Richard Lenz, gelang es, sich in der Einzelwertung für die internationale Sitzung des Europäischen Jugendparlamentes in Zagreb zu qualifizieren, und die übrigen Weilburger Schüler werden Deutschland auf den Sitzungen in Regensburg und Locarno vertreten.
Ermöglicht wurde den Schülern diese einmalige Erfahrung durch die Unterstützung des Gymnasialschulvereins Weilburg, des Landkreises Limburg-Weilburg, der Stadt Weilburg, der Volksbank Mittelhessen und der Sparkasse Weilburg, für deren großzügige Spenden sich das Gymnasium Philippinum herzlich bedankt.

 

Foto v.l.: Janosch Willig, Katharina Bleich, Lehrer Dr. Kehr, Richard Lenz, Milan Weber, Yannick Hardt, Lutz Baumann, Selina Gath, Malin Muser

 

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Abschlusstreffen des Comenius Projekts des GPW in Spanien

Barbara Klass

 

Zum Abschluss der von der Europäischen Kommission geförderten Projektarbeit zum Thema "Legends, Sagas, Fairytales - Diversity and European Heritage" reisten die Schüler und Schülerinnen Raoul Peters, Hannah Tielesch, Fatih Seyfi und Jana Sandori zusammen mit ihren Lehrern Barbara Klass und Michael Rangol vom 9.05.- 13.05.2011 nach Colmenar Viejo bei Madrid. Dort trafen sich nochmal alle drei Partnerschulen des Projekts rund um europäische Sagen und Märchen aus Belgien, Deutschland und Spanien, um abschließend moderne, eigene Legenden, die die internationalen Gruppen gemeinsam online geschrieben hatten, zu präsentieren und eine Bilanz zu den zwei Jahren gemeinsamer Arbeit und  intensiven Austauschs zu ziehen. Neben der Arbeit und deren Präsentation standen auch Besuche mit Führungen im historisch faszinierenden Toledo, das von der arabischen, der christlichen und der jüdischen Kultur nachhaltig geprägt wurde, und in Madrid auf dem Programm, ferner ein Abend in der Schule mit einem spanischen Omelette-Wettbewerb. So wurde der Gruppe die spanische Kultur und spanisches Leben auf vielseitige Weise nahe gebracht.
Lehrer und Schüler zogen die Bilanz, dass das Ziel von Comenius, den europäischen Zusammenhalt und die Kommunikation zwischen den einzelnen Ländern und Schulen zu fördern, voll erfüllt worden war. Alle waren zum Abschied sehr traurig, dass dies das letzte Treffen im Rahmen des Projektes war, das im Juni nach zwei Jahren Förderung durch die europäische Kommission endet. Doch hoffen die Schüler und Lehrer, dass die Freundschaften, die durch das gemeinsame Arbeiten und Treffen gewachsen sind, über das Projekt hinaus weiter bestehen werden, und die Bewerbung für ein neues Projekt mit allen alten und einigen neuen Partnerschulen läuft bereits, und so heißt es jetzt Daumen drücken, dass es ab nächstem Jahr wieder eine Kooperation gibt, diesmal mit dem Titel European Waterways - lifelines linking Europe's cultural heritage (Europäische Wasserstraßen – Lebensadern, die unsere Kulturen verbinden). 

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Die Perlen der Natur sind im Bundesfinale

Dirk Hölscher

 

Der Leistungskurs Erdkunde aus Jahrgang 12 von Herrn Hölscher, der beim FOCUS Schülerwettbewerb mitgemacht hat, fährt am 06. bis 07. Juni 2011 zum Endausscheid nach Berlin. Die „Perlen der Natur“, so der Gruppenname, haben ein Pumpspeicherkraftwerk für Weilburg projektiert. Dabei wurde mit den Stadtwerken Weilburg und Herrn Mathes, dem Leiter des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus zusammengearbeitet. Neben einer Homepage wurde das Projekt auch im März der Öffentlichkeit und einer Vorjury präsentiert. Nach Abgabe des Abschlussberichts und Prüfung durch externe Gutachter erfolgte nun die Einladung zum Bundesfinale nach Berlin. Die zehn besten Teams aus Deutschland müssen hier durch eine Präsentation ihres Projekts und ein Interview mit Fachleuten die Plätze unter sich ausmachen. Hauptgewinn ist eine Reise nach New York. Die Preisverleihung wird durch die Bundesbildungsminister Prof. Dr. Annette Schavan vorgenommen. Mehr Informationen über das Projekt findet man findet man Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.
An dem Projekt sind beteiligt von links nach rechts Fabian Broll, Stephanie Inden, Elias Arndt, Akima Ringsdorf, Henrik Löw, Steffen Strassheim, Simon Wetzel und Matteo Hannes.

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"Hätschel-Hans" liebt "Grüne Soße" - Goethe-Rezitator zu Gast am GPW

Gudrun Ehlert-Lorenz

 

"Goethe intensiv" - das war das Thema für vier Klassen mit ihren Lehrern am Gymnasium Philippinum an diesem Mittwoch Vormittag. Herr Lüdecke aus Frankfurt – schon rein äußerlich erkennbar in seinem maßgeschneiderten Goethe-Outfit- verwandelte das Medien- und Lernzentrum mal in eine Blumenwiese, mal in eine Hexenwerkstatt. Unterstützt wurde er durch seine mitgebrachten Bilder, die er auf seinem Notenständer präsentierte und durch die anwesenden Schüler, die er einbezog als Vorlesende und als Requisite. Ihm gelingt es eine Brücke zu schlagen durch Diskussionsangebote und Vergleiche mit heutigen Lebensverhältnissen. So gelingt es Herrn Lüdecke, Freude an der Literatur zu wecken, indem er die Schüler neugierig macht und sie zu eigenem Tun auffordert.
So sitzen die 5f (Frau Ehlert-Lorenz), 5c (Frau Kanthak), 10 h (Frau Knöpp) und 11 b (Frau Grohmann) gebannt auf ihren Plätzen im Medien- und Lernzentrum des Gymnasiums. Abwechselnd rezitiert der studierte Literaturwissenschaftler Lüdecke Goethe-Gedichte und plaudert aus dessen Leben. Dabei unterhält, informiert und fasziniert er sein junges Publikum. Interessante Details aus dem Leben Goethes halten die Aufmerksam des Publikums aufrecht: Dass Goethe wegen seines hessischen Dialektes in Leipzig belächelt wurde, dass er in seiner Kindheit als "Hätschel-Hans" sehr verwöhnt wurde und dass er in seiner Jugend nur privat unterrichtet wurde. Die Schüler dürfen auch selbst einmal etwas ausprobieren: Sie lesen aus Lüdeckes mitgebrachten Texten laut vor und wirken mit bei der szenischen Darbietung der Goethe-Texte. Herr Lüdecke geht auch lobend auf die Arbeiten der Schüler ein, die diese im Medien- und Lernzentrum ausgestellt haben: Merkstraßen über Goethes Leben und eigene Versionen von Goethe-Gedichten. 
Überraschende Begegnungen gab es auch zwischendurch: Während der Lesung mit den Fünftklässern öffnet sich die Tür von der Cafeteria her und Frau Grede tritt ein mit einem Goethe-Kochbuch. Es wird über Goethes Ess- und Trinkgewohnheiten geplaudert und anschließend rezitieret Herr Lüdecke das Rezept für Grüne Soße - dem angeblichen Lieblingsrezept Goethes. Dann wird auch noch Herr Muharemi, der Betreuer des MLZ, mit einer Umarmung begrüßt – passend zu den Gepflogenheiten der Goethe-Zeit, wie Herr Lüdecke versichert.
Insgesamt war die Beschäftigung mit Goethe an diesem Vormittag informativ und kurzweilig, wie alle Anwesenden beteuerten. Zum Schluss gab es noch die eine oder andere persönliche Information über Herrn Lüdecke in den Schülerinterviews. Auf die Frage nach seiner Lieblingsfußballmanschaft antwortete der Wahl-Frankfurter Herr Lüdecke: Eintracht Frankfurt- leider. Ein großer Dank geht an die Wilinaburgia, die die Lesung finanziell unterstützte.

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Europatag mit MdEP Michael Gahler

Volker Schmidt

 

Am Europatag, der alljährlich am 9. Mai stattfindet, diskutierte der Europaparlamentarier Michael Gahler (CDU) am Gymnasium Philippinum Weilburg mit Schülern der Leistungskurse Politik über aktuelle politische Fragen. Der sicherheitspolitische Sprecher der Fraktion der Europäischen Volksparteien verwies einleitend darauf, dass die heutige Europäische Union mit ihren Vorläufern seit sechs Jahrzehnten ein Garant für Freiheit, Demokratie, Frieden und Wohlstand in Europa sei. Dieses europäische Modell enthalte die Lehren aus der wechselvollen Geschichte des Kontinents und sei so ein Vorbild für weniger stabile Länder und Regionen auf dem Globus. Mit Blick auf eine Weltkarte meinte der Abgeordnete: "Die EU sorgt für das kleine, aber sichere Europa in einer instabilen Welt."

Zur Atom-Debatte sagte Gahler, es komme darauf an, in ganz Europa einheitliche und beste Sicherheitsstandards einzuführen. Da die Atompolitik immer noch von nationalen Kompetenzen abhänge und der freie Binnenmarkt den Import von Atomstrom nicht verhindern könne, käme es für Deutschland darauf an, die Chancen alternativer Energie beispielhaft zu nutzen und sich als Weltmarktführer aufzubauen.

In seinen Ausführungen zur Energie- und Finanzpolitik betonte Gahler immer wieder, dass man aus Fehlern lernen und aus Schaden klug werden müsse. So unterstütze seine Fraktion inzwischen auch die Idee einer Finanztransaktionssteuer. Mit dem "Rat für Systemrisiken", der Banken, Börsen und Versicherungen unter die Lupe nehme, und dem "europäischen Semester", in dem jeweils im ersten Halbjahr eine Haushaltskontrolle der Nationalstaaten stattfinde, habe die Union die Lehren aus den immer noch aktuellen Finanzkrisen gezogen.

Mit Blick auf Nordafrika verwies der Politiker auf einen neuen Stabilitätsbegriff. Es gehe nicht mehr um eine von der Regierungsform unabhängige Zusammenarbeit zwischen den Staaten, sondern um eine Zusammenarbeit, die Stabilität durch Demokratisierung, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Sicherheit absichere.

Zur Frage eines Beitritts der Türkei zur EU stellte Gahler fest, dass ein solcher Beitritt in absehbarer Zeit nicht stattfinden werde. Anders verhalte es sich mit Kroatien, das in etwa zwei Jahren aufgenommen werden könne.

Geschickt vermittelte Gahler den Schülern, dass das fehlende Initiativrecht des Europa-Parlaments keinen wirklichen Nachteil darstelle, da nach dem Vertrag von Lissabon nichts ohne die Zustimmung Straßburgs entschieden werden könne. Hinzu komme die halbinformelle Regelung des "Eigeninitiativberichtes". Mit ihm könne das Parlament die Europäische Kommission dazu bringen, Richtlinien und Verordnungen auf den Entscheidungsweg zu bringen. 

Am 7. Juni wollen Michael Gahler und die Schüler das knapp zweistündige Gespräch fortsetzen. Dann aber in Straßburg.

 

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Philippinum Orchester auf Reisen

Cosima Winter

 

Ich komme Samstagmorgen um halb elf Uhr in den Spielmannbau des Gymnasium Philippinum Weilburg und werde von einem Stereoorchestersound empfangen. Mal ist das linke, mal das rechte Ohr besser intoniert, mal diese oder jene Seite besser zusammen. Auf jeden Fall scheint jeder Raum mit Musik besetzt zu sein. Und es klingt gar nicht mal schlecht. Wer mag das sein ?
Also gut, Schluss mit dem Verstellen. Wenn ich Samstagmorgen um halb elf Uhr in den Spielmannbau komme, bin ich schon eine halbe Stunde zu spät und das ist schlecht. Denn das Orchester fängt schon um zehn an zu proben. Normalerweise. Wer in den letzten Wochen der Schule am Wochenende einen Besuch abgestattet hat, wird festgestellt haben, dass die Proben sogar noch früher angefangen haben. Halb zehn, neun. Und wer zuletzt auch unter der Woche mal in der Schule war und zufällig in der Kreissporthalle, der wird bei sich gedacht haben: "Jetzt werden die langsam aber ein bisschen aufdringlich. Muss das Orchester wirklich während der Schulzeit im Foyer der Sporthalle proben, das ist doch übertrieben." Oder er hat sich einfach nur gefreut, über die schöne Musik und war stolz, dass die Schule ein so tolles Orchester hat.
Nun gut, das Selbstlob beiseite. Ja, das Orchester musste auch während der Schulzeit proben und Nein, das war nicht übertrieben. Das hatte folgenden Grund:                   Anfang 2011 wurde der "1. Hessische Schulorchesterwettbewerb" ausgeschrieben und wir haben uns mit unserer Aufnahme auch beworben. Und sind weitergekommen. Von dreizehn Bewerbungen wurde das Philippinum Orchester unter die besten sechs gewählt und zum Vorspiel am 9. April 2011 nach Frankfurt in die Musikhochschule eingeladen. Daher die viele Proberei, das versteht sich. Denn wir mussten uns ja schließlich gegen die fünf anderen durchsetzen und das war harte Konkurrenz: die Liebigschule Gießen, die Edertalschule Frankenberg, das Gymnasium Philippinum Marburg, die Viktoriaschule Darmstadt und das Alte Kurfüstliche Gymnasium Benshein.
Da wir vielberschäftigte Leute in unserem Orchester haben, wurde vereinbart, dass wir als erstes spielen, damit diese Leute dann zu ihren anderen Verpflichtungen aufbrechen konnten. Vielleicht wurde uns das Spielen an erster Stelle zum Verhängnis, oder aber die anderen Orchester waren einfach besser – das ist natürlich auch möglich. Wie es auch sein mag, ich denke es stimmen alle die es gehört haben mit mir überein, dass sich das Philippinum Orchester überdurchschnittlich gut präsentiert hat. Wir haben wirklich unser Bestes gegeben. Aber es hat leider trotzdem nicht gereicht. Wir mussten mit einem vierten Platz Vorlieb nehmen und sind nicht, wie den ersten drei Plätzen versprochen ins Finale am 7. Mai 2011 eingezogen. Die drei Gewinner werden dann im hr-Sendesaal spielen und von diesem auch ausgestrahlt.
Die Enttäuschung  ist natürlich da, aber sie hält sich in Grenzen und die Planungen für den nächsten Wettbewerb in zwei Jahren lassen sicher nicht mehr lange auf sich warten. Bis dahin nehmen wir jeden Freiwilligen gerne auf und proben bei Abiturientenverabschiedungen und Sextaneraufnahmen solange, bis wir gut genug sind, um zu gewinnen.

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Gymnasium Philippinum beim Europäischen Jugendparlament

Dr. Eike Kehr

 

Einer Schülerdelegation des Gymnasiums Philippinum Weilburg ist es in diesem Jahr erneut gelungen, sich mit einer Bewerbungsresolution zu aktuellen europapolitischen Themen für die Endrunde des Wettbewerbs des Europäischen Jugendparlamentes zu qualifizieren. Die acht Schülerinnen und Schüler erhalten nun die Gelegenheit zur Teilnahme an der Nationalen Auswahlsitzung des Jugendparlamentes in Schwerin. Im Rahmen dieser fünftägigen Veranstaltung bietet sich den Teilnehmern neben einer Chance zur Qualifikation für die internationalen Sitzungen des Europäischen Jugendparlamentes die Möglichkeit, Europapolitik in all ihren Facetten hautnah zu erleben. Den Höhepunkt der Veranstaltung, die komplett in englischer bzw. französischer Sprache geführt wird, bildet eine zweitägige parlamentarische Sitzung im Mecklenburgischen Staatstheater. Das Gymnasium Philippinum bedankt sich herzlich beim Gymnasialschulverein Weilburg, dem Landkreis Limburg-Weilburg, der Stadt Weilburg, der Volksbank Mittelhessen und der Sparkasse Weilburg, die den Schülerinnen und Schülern durch ihre großzügige Unterstützung die Teilnahme an diesem Wettbewerb ermöglichen.

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Schülerinnen und Schüler zu Gast in Taras (Kasachstan)

Patrick Harapat und Andreas Pindur

 

Viele Grüße senden Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 aus Taras (Kasachstan). Wir sind seit dem 04.04.2011 gemeinsam mit Frau Bill und Herrn Pindur in Kasachstan bei Gastfamilien untergebracht, die sich ganz liebevoll um uns kümmern. Hier in Taras ist es sehr warm, im Moment haben wir jeden Tag 30 Grad Celsius. Unsere Austauschpartner haben uns schon sehr viel von Kasachstan gezeigt, so waren wir z. B. in Turkistan, bei der Grabmoschee für Aristan Bab und im Mausoleum für Hodzha Achmed Jassawi. Die Stadt Taras gefällt uns sehr gut, wir haben hier ein sehr abwechslungsreiches Programm und abends konnten wir auch schon gemeinsam mit unseren Austauschpartnern Tennis und Fußball spielen.

Am Mittwoch geht es wieder zurück nach Almaty, dort werden wir uns die ehemalige Hauptstadt Kasachstans anschauen und am Freitag, 15.04.2011, fliegen wir wieder zurück nach Deutschland.

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Reading Harry Potter in English

Gudrun Ehlert-Lorenz

 

Der Lesewettbewerb der 6. Klassen des Gymnasium Philippinum Weilburg ermuntert die Schüler, schon früh mit dem Lesen von Jugendbüchern in der Fremdsprache anzufangen.

Bei dem diesjährigen Lesewettbewerb in englischer Sprache am 7.4.11 kämpften Nina Siegert (6a), Alyssa Knecht (6b), Kiana Sommerfeld (6c), Laura Meng (6d), Benyamin Azhaf (6e) und Hannah Mies (6f) um den Titel des besten Vorlesers. In der entspannten Atmosphäre des Medien- und Lernzentrums lasen die Schüler vor Mitschülern der 5a und vor ihren eigenen Vertretern aus den 6. Klassen einen bekannten und einen unbekannten Text vor. Die Jury, bestehend aus Frau Hartmann, Frau Kafitz, Frau Neusser und Frau Ehlert-Lorenz, ermittelte schließlich zwei Sieger: Benyamin (1. Platz) und Kiana (2. Platz). Alle Klassensieger bekamen eine Urkunde überreicht, der Schulsieger erhielt außerdem noch einen Buchgutschein von der Residenzbuchhandlung, gestiftet von der Wilinaburgia- dem Verein der Ehemaligen und Freunde des GPW.
Hier die Titel der vorgestellten Bücher- für alle, die auch mal das Original lesen wollen: J.K. Rowling "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban", Louis Sacher "Holes", Hortense Ullrich "Never kiss a witch", Hamida Akiz "The Secret of Whispering Island". Alle Titel – und noch viele mehr- sind im Medien - und Lernzentrum des GPW auszuleihen. Es gibt übrigens schon ab dem ersten Lernjahr Lesefutter in Englisch, und auch in anderen Fremdsprachen wie Französisch, Spanisch und Russisch warten spannende Bücher auf ihre Leser.

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Zeitzeugenbefragung im Deutschunterricht der Klasse 9d

Marie Lackmann und Lea Schröder
 
Am 10.03.2011 verlief der Deutschunterricht unserer Klasse 9d anders als gewohnt: Der Großvater einer Schülerin kam in die Schule, um einen Zeitzeugenbericht abzugeben, da wir uns vorher mit einer Lektüre, „Stern ohne Himmel“ von Leonie Ossowski, die in dieser Zeit handelt, beschäftigten.
Herr Schröder berichtete von seinen Erlebnissen und Erfahrungen in den letzten Kriegsjahren: seine Flucht von Bonn nach Etzelbach (Thüringen), die Angriffe und spätere Besetzung der Amerikaner und der Russen, das Kriegsende und die Heimreise.
Als 13- jähriger verließ er wegen der näher kommenden Amerikaner mit seiner Mutter und seinem Bruder seine Heimatstadt und floh auf einen Bauernhof in einem thüringischen Dorf. Dort verlief der Alltag weitestgehend normal, nur gelegentliche Zwischenangriffe machten den Krieg bemerkbar. Einen behält er als schlimme Erinnerung: Amerikanische Soldaten schossen aus einem Flugzeug auf Pferde, die danach übel zugerichtet starben.
Kurze Zeit später besetzten sie Thüringen, aber gingen unerwartet gut freundlich mit der Bevölkerung um, anders als die später kommenden Russen, die die Menschen zum Beispiel beklauten.
Er erzählte von der Heimreise nach Kriegsende, den langen Weg über die Grenzen und die Angst nie in Bonn anzukommen.
Doch wieder haben sie Glück und erreichen Bonn und finden dort ihre alte Wohnung in gutem Zustand vor.
Unsere Klasse hörte interessiert und gespannt den detaillierten Geschichten aus dem 2. Weltkrieg zu.
Auch unsere anschließenden Fragen beantwortete er ehrlich und ausführlich.
Insgesamt war die Stunde spannend und informativ. Wir würden so etwas auf jeden Fall noch einmal machen.

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Projekt "Pumpspeicherkraftwerk für Weilburg" des LK Erdkunde 12

(v. l.) Gert Mathes (Leiter des Geoparkes Westerwald-Lahn-Taunus), Hartmut Eisenträger (Jury), Dirk Hölscher (Projektleiter), Heinz Schweitzer (Jury), Simon Wetzel, Henrik Löw, Steffen Straßheim, Elias Arndt, Fabian Broll, Akima Ringsdorf, Stephanie Inden und Matteo Hannes. (Foto: Kapp)(v. l.) Gert Mathes (Leiter des Geoparkes Westerwald-Lahn-Taunus), Hartmut Eisenträger (Jury), Dirk Hölscher (Projektleiter), Heinz Schweitzer (Jury), Simon Wetzel, Henrik Löw, Steffen Straßheim, Elias Arndt, Fabian Broll, Akima Ringsdorf, Stephanie Inden und Matteo Hannes. (Foto: Kapp)
Interessierte Zuschauer bei der Präsentation des Projektes. (Foto: Kapp)

Manuel Kapp im Weilburger Tageblatt vom 07.04.2011


Weilburg. Die Schülergruppe "Perlen der Natur" des Leistungskurses Erdkunde, Jahrgang 12 des Gymnasium Philippinum Weilburg haben ihr Projekt "Pumpspeicherkraftwerk für Weilburg" vorgestellt. Das Projekt findet im Rahmen des Schülerwettbewerbes "Schule macht Zukunft" mit dem Thema "Alle Kraft voraus - Neue Ideen für Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung - Möglichkeiten und Grenzen von Wachstum und Entwicklung" statt.
Die Idee sei innerhalb des Kurses mit dem Schwerpunkt "Energieversorgung" entstanden. Schnell sei klar geworden, dass alternative Energien wie Solar-, Wind- und Wasserkraft in Zukunft immer wichtiger würden. Daher habe man sich entschieden, ein Pumpwasserkraftwerk zu projektieren. Aufgrund des hohen Energiepotentials der Fließgeschwindigkeit und der Wassermenge würde sich die Lahn für dieses Projekt eignen. Dabei werde Wasser eines Gewässers in ein höher gelegenes Becken gepumpt und später wieder abgelassen. Dabei werde potentielle Energie in Strom umgewandelt. Als Ort für ein Wasserbecken habe sich der ehemalige Steinbruch Steinbühl, die Erhebung Hermannskopf westlich von Weilburg und vor allem der Kahlhau bei Kirschhofen angeboten. Um am meisten Profit zu erlangen, müsste das Becken eines Pumpspeicherkraftwerkes zwischen zwei und sechs Uhr gefüllt und von 18 bis 19 Uhr geleert werden. Das Wasser könne dann für rund 600 Euro Stromkosten nachts hochgepumpt werden. Durch das Hinunterschießen des Wassers könne Strom für rund 1800 Euro erzeugt werden. Der Gewinn pro Jahr liege bei täglichem Einsatz bei rund 400000 Euro. Nach Auskunft der Firma Voith, die solche Pumpspeicherkraftwerke baut, koste eine vier MW-Anlage rund vier Millionen Euro. Mit Berücksichtigung der Reparatur- und Instandhaltungskosten wäre das Pumpspeicherkraftwerk nach rund elf Jahren abbezahlt.
Die Projektgruppe kennt die Vor- und Nachteile: Das Staubecken beeinträchtigt die Umwelt und den Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Pumpspeicherkraftwerke verbrauchen beim Hochpumpen des Wassers mehr Energie, als sie danach produzieren. Kleinere Anlagen decken nicht den gesamten lokalen Strombedarfs.
Ein Vorteil ist allerdings, dass ein Pumpspeicherkraftwerk im Gegensatz zu anderen Kraftwerken schnell auf seine volle Leistung kommen kann. Zudem ist es "schwarzstartfähig" und kann so andere Kraftwerke bei einem totalen Stromausfall hochfahren. Das Wasser wird in das Becken gepumpt, wenn der Strompreis besonders günstig ist. Wenn der Preis steigt, wird dann der Strom aus dem Pumpspeicherkraftwerk ins Netz eingespeist. Der Wirkungsgrad bei einem Pumpspeicherkraftwerk liegt mit 60 bis 80 Prozent höher als bei anderen Stromspeicheranlagen. Durch das Ausnutzen der günstigen Strompreise kann ein Gewinn erwirtschaftet werden. Im Verhältnis zur Windkraft ist die Leistungsfähigkeit der Wasserkraft deutlich höher.
Um an wichtige Informationen zu kommen, wurde intensiv in verschiedenen Medien recherchiert. Außerdem befragten die „Perlen der Natur“  Experten  von den Stadtwerken, dem Geopark Westerwald-Lahn-Taunus sowie Anlagenbauer von Pumpspeicherkraftwerken.
Die Projektgruppe kam zum Entschluss, dass sich ein Pumpspeicherkraftwerk für Weilburg finanziell und von der Stromerzeugung her lohne. Das Ziel, für Weilburg bis zum Jahre 2020 rund 20 Prozent mehr an erneuerbarer Energie zu produzieren, würde fast erfüllt werden. Planung und Bau würden rund zwei Jahre dauern. Die Vorstellung des Projekts sowie weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Gruppe unter www.perlen-der-natur.de.

Projektleiter Dirk Hölscher zeigte sich zufrieden mit dem Schülerprojekt: "Wir haben gute Ergebnisse erzielt. Die Schüler waren hochmotiviert. Gut möglich, dass in Zukunft mehr solcher Projekte an unserer Schule durchgeführt werden."
Weilburgs Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) bedankte sich für die Initiative und das Engagement der Schüler. Er sagte: "Auch wir sind von Pumpspeicherkraftwerken überzeugt und halten sie für sinnvoll. Dagegen würden Windkraftanlagen unser Stadtbild enorm beeinträchtigen."
Wie geht es nun weiter? Aufgrund der Idee, der bisherigen Umsetzung der Planung, eines Projektberichtes und dem Aufbau der Homepage kam die Schülergruppe schon eine Runde weiter und befindet sich nun in ihrer Kategorie unter den letzten 80 Teams in Deutschland. Die Jurymitglieder Hartmut Eisenträger und Heinz Schweitzer (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) bewerten Idee, Präsentation und Projektbericht. Es folgt ein externes Gutachten, was zur Gesamtbewertung führt. Die Ergebnisse werden Ende Mai vorliegen. Es gibt drei Sieger, die im Juni in Berlin eine fünfminütige Präsentation halten müssen. Der endgültige Sieger gewinnt eine Reise nach New York. Auch Sprachreisen gibt es.

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Besuch aus Grenoble

Frank Bröckl

 

Eingebettet in eine feierliche Auftaktveranstaltung in der Kreissporthalle konnte Direktor Dietrich Heese eine große Gruppe Jugendlicher der Klassenstufen 7 und 8 vom Collège Münch aus Grenoble  zum Schüleraustausch willkommen heißen. Das Schulorchester unter der Leitung von Martin Weinbrenner hatte zusammen mit den glänzend aufgelegten "Philippinum Voices" die musikalische Umrahmung übernommen und überzeugte einmal mehr durch sein hohes musikalisches Niveau. Abgerundet wurde das Begrüßungsprogramm durch eine von der Klasse 9d im Sportunterricht einstudierte beeindruckende Tanzeinlage.

Cathie Meylan, Deutschlehrerin am Collège Münch, war bisher auf französischer Seite für den Schüleraustausch des Gymnasiums mit Privas verantwortlich, der nach ihrem Weggang vom Lycée Vincent d'Indy mangels Interesse des Nachfolgers bis auf weiteres nicht mehr zustande kommen wird.

Befreundet mit der auf deutscher Seite verantwortlichen Organisatorin Ulrike Fuhrmann-Grote hatte sie nach dem Umzug ihrer Familie nach Grenoble Kontakt nach Weilburg aufgenommen, um den in vielen Jahren gewachsene Austausch mit dem Philippinum an ihrer neuen Wirkungsstätte fortzuführen.

Neben der obligatorischen Teilnahme am Unterricht mit ihren deutschen Austauschpartnern erwartet die Gäste ein ebenso umfang- wie abwechslungsreiches Kulturprogramm. Nach einem Empfang durch Bürgermeister Schick im Heimat- und Bergbaumuseum steht zunächst eine Schlossbesichtigung auf dem Plan und auch ein Abstecher zur Terrakotta Armee darf nicht fehlen. Dem gemeinsamen Ansehen des Goethe-Films im Weilburger Kino folgt tags darauf eine Führung durch das Goethehaus in Frankfurt und anschließend eine Besichtigung des Hessischen Rundfunks. Beim Tagesausflug nach Köln winkt den Jugendlichen als "Belohnung" nach dem Besuch des Beethovenhauses das Schokoladenmuseum.

"Dennoch bleibt genug Zeit zur freien Verfügung in den Gastfamilien, die eventuell noch für Ausflüge in die nähere Umgebung nach Braunfels, Limburg oder Wetzlar genutzt werden kann", wie Konstanze Keul und Ulrike Tielesch betonen, die zusammen mit Ulrike Fuhrmann-Grote für das Philippinum den Austausch organisieren. Sie dürften jedoch ebenso wie ihre französischen Kolleginnen und Kollegen Cathie Meylan, Sylvie Kleiber, Claire Monnier und Jean-Hugues Messé erschöpft und erleichtert sein, sollte die ereignisreiche Woche der deutsch-französischen Begegnung wie in den Vorjahren ohne größere Probleme verlaufen.

Der Gegenbesuch in Grenoble ist dann für die Woche vom 17. – 24. Mai geplant.

 

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Philippinum erreicht Halbfinale

Frank Bröckl

 

Im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Fußballer des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse 4 (Jahrgänge 1999-2001) beim Landesfinale in Grünberg einen achtbaren vierten Platz belegt.

Das Turnier, bei dem die sechs Regionalsieger in der Vorrunde zunächst in zwei Dreiergruppen jeder gegen jeden spielen, hatte den Weilburger Jungs bereits vor dem Anpfiff eine optimale Auslosung beschert, konnte man den großen Favoriten aus Frankfurt und Wiesbaden so zunächst aus dem Weg gehen. Doch bereits im ersten Spiel der eigenen Gruppe zwischen der Freiherr-vom-Stein-Schule aus Fulda und der Lahntalschule Biedenkopf wurde klar, dass man gegenüber dem Regionalentscheid unbedingt noch eine Schippe drauflegen musste, um hier als Gruppenzweiter die Überkreuzspiele erreichen zu können. So war bereits der vor jeder Partie ausgetragene Vielseitigkeitswettbewerb, in dem die technischen Grundfertigkeiten Dribbling, Passspiel und Torschuss abgeprüft werden, im Aufeinandertreffen mit den Schülern aus Fulda an Spannung kaum zu überbieten, darf doch die hier bessere Mannschaft immer mit einem 1:0-Bonus ins nachfolgende Spiel gehen.  Absolut zeitgleich in der Dribbelstaffel, konnten beide Mannschaften jeweils einen der weiteren Wettbewerbe für sich entscheiden, sodass man beim Stand von 0:0 die Partie eröffnen konnte. Hier gaben die Weilburger zunächst den Ton an, konnten jedoch nicht verhindern, dass Fulda gegen Ende der ersten Spielhälfte ein ums andere Mal gefährlich vor dem eigenen Tor auftauchte. Eminent wichtig war daher das 1:0 kurz nach Wiederanpfiff durch Noah Michler, der den gegnerischen Torwart mit seinem Schuss gegen die Laufrichtung auf dem falschen Fuß erwischte.

Die Schüler aus Fulda suchten nun die bedingungslose Offensive, um nach dem Unentschieden gegen Biedenkopf ihre Chance auf das Weiterkommen zu wahren, liefen jedoch in einen Weilburger Konter, den Jonathan Mink eiskalt zum entscheidenden 2:0 nutzte, sodass der Anschlusstreffer der Freiherr-vom-Stein-Schule in der Schlussminute nur noch Ergebniskosmetik darstellte.

Der zweite Gruppengegner und spätere Finalteilnehmer, die Lahntalschule aus Biedenkopf, sollte sich jedoch nachfolgend als eine Nummer zu groß erweisen, was sich bereits im Vielseitigkeitswettbewerb andeutete. Den 1:0-Vorsprung bauten die Jungs im blauen Trikot mühelos zum 3:0 aus, wobei sie nur wenige Weilburger Chancen zuließen.

Das anschließende Überkreuzspiel gegen die Elly-Heuss-Schule aus Wiesbaden, eine vom DFB besonders unterstützte „Eliteschule des Fußballs“, erinnerte an den Kampf David gegen Goliath, nahm jedoch mit einer 0:9-Klatsche den vorher erwarteten Ausgang. Im entscheidenden Spiel um eine Medaille gegen die Albertus-Magnus-Schule aus Viernheim bekam Weilburgs starker Schlussmann Thies Boger nach dem verlorenen Vielseitigkeitswettbewerb gleich alle Hände voll zu tun und musste bereits kurz nach dem Anpfiff ein Mal hinter sich greifen, die Weilburger kämpften jedoch um jeden Ball und konnten durch eine sehenswerte Aktion von Pius Cornelius auf 1:2 verkürzen . Das Auslassen mehrerer Großchancen gegen die Viernheimer sollte sich jedoch alsbald rächen, musste man doch in der zweiten Hälfte dem eigenen Kräfteverschleiß Tribut zollen und der insgesamt spielstärkeren Mannschaft zwei weitere Tore gestatten.

Der eigentlich undankbare vierte Platz in der Endabrechnung darf dennoch als Erfolg gewertet werden, hatte man die eigenen Möglichkeiten damit doch nahezu optimal ausgeschöpft und war sogar noch vor dem renommierten Sportgymnasium Carl-von-Weinberg aus Frankfurt, einem Mitfavoriten, gelandet. Hier gibt es bei den verantwortlichen Betreuern allerdings noch deutlichen Nachholbedarf in Sachen Fairplay, verließ man die Veranstaltung aus Enttäuschung über das eigene Abschneiden doch vorzeitig, obwohl Sportkoordinator und Organisator Alfred Nachbar bereits im Vorfeld alle Schulen schriftlich

 

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Sucht- und Drogenprävention mit dem Theater "Requisit"

Frank Bröckl

 

Für die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Gymnasiums schien der Vormittag in der Aula zunächst einen äußerst humorvollen Verlauf zu nehmen, begeisterten die Akteure auf der Bühne doch zum Auftakt der Veranstaltung mit einem Improvisationstheater, wobei Szenen auf Zuruf und unter Mitwirkung des Publikums spontan dargestellt werden mussten.

Die Spontanität und Kreativität der ehemals drogenabhängigen Schauspieler, die ihrer Spielfreude freien Lauf ließen, war beeindruckend, gleichwohl verbirgt sich hinter der Improvisation ein tieferer Sinn: Vermittelt werden soll, wie soziales Miteinander funktioniert und dass das Leben auch ohne Drogen Spaß macht. Im Anschluss an die Theateraufführung hatten die einzelnen Klassen Gelegenheit, mit den Schauspielern in Gesprächsrunden ohne ihre Lehrer über das Thema Sucht in großer Offenheit zu reden. Erschreckend war für viele Schüler zu erfahren, wie schnell eine Drogenkarriere beginnen kann, wo sie endet und wie schwierig der Entzug ist.

Bereits seit 2003 gastiert die aus ehemaligen Suchtmittelabhängigen bestehende Theatergruppe des Vereins „ SiT e.V.“ (Selbsthilfe im Taunus) alljährlich am Philippinum, um im Rahmen des von Religionslehrer Christoph Trümner initiierten Präventionsprogramms Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 die Gefahren des Drogenkonsums nahe zu  bringen. Alle Akteure setzen dabei nicht auf den erhobenen Zeigefinger, sondern auf Glaubwürdigkeit und Authentizität.

Die Veranstaltung, die vom Gymnasialen Schulverein finanziell unterstützt wird, ist inhaltlich in den Religions- und Ethikunterricht eingebettet. Dort wird sie mit den Klassen vor- und nachbereitet.

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Schüler des GPW am Tag der Mathematik erfolgreich teilgenommen

Jörn Schweisgut

 

Schülerinnen und Schüler der Mathematik-Leistungskurse Horz und Schweisgut haben am Samstag, den 26.02.2011, am Tag der Mathematik in Wetzlar erfolgreich teilgenommen. 
Nicht nur in Wetzlar, sondern in weiteren neun Orten wurde der Wettbewerb zeitgleich organisiert. Mit dem Wettbewerb am Tag der Mathematik will der Veranstalter, das Zentrum für Mathematik, die mathematisch begabten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 fordern und fördern. Sie mussten in der ersten Runde die Aufgaben in der Gruppe lösen. Beim anschließenden Einzelwettbewerb konnten sie sich mit 188 anderen Schülerinnen und Schülern am Wettbewerbsort Wetzlar messen. Schließlich galt es, wieder gemeinsam einen Schnelligkeitswettbewerb zu absolvieren.
Die Teilnahme hat den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht. Neben der Wettbewerbe gab es einen interessanten Vortrag von Prof. Dr. Nickel der Universität Siegen mit dem Titel „Von Zahlen und Figuren: Uraltes und Brandneues aus 2500 Jahren Mathematik“

 

Bild v.l.n.r.
hintere Reihe: Lukas Köhlinger, Annemarie Zinke, Robert Frömel, Marin Utrobicic, Stefanie Pfister, Annuka Schmidt, Fabienne Ludwig, Niclas Manger, Tamara Groß, Olivia Hahn, Patrick Simon
vordere Reihe: Dr. Schweisgut, Dr. Horz

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Malin Muser vertrat Hessen auf Leipziger Buchmesse

Frank Bröckl

 

Bei der Vergabe des Schüler-Literaturpreises „Prix des lycéens allemands“ 2011 auf der Leipziger Buchmesse hat Malin Muser vom Gymnasium Philippinum  das Bundesland Hessen vertreten. Ausgezeichnet wurde Marie-Sabine Roger für ihr Buch „La tête en friche“ („Das Labyrinth der Wörter“), das bereits in mehrere Sprachen übersetzt und mit Gerard Depardieu in der Hauptrolle verfilmt wurde. Damit hat sich das Buch auf Bundesebene  durchgesetzt, das bereits bei der schulinternen Vorauswahl am Gymnasium favorisiert und bei der damaligen Landesausscheidung in Wiesbaden durch Malin Muser und Franziska Grote vorgestellt worden war.

Beim „Prix des lyceens allemands“ handelt es sich um einen alljährlich bundesweit durchgeführten Literaturwettbewerb für Schüler, der auf eine Initiative des französischen Kulturinstituts zurückgeht. Die Preisverleihung wurde zunächst im Institut francais in Leipzig durch die Vertreter/innen der 16 Bundesländer vorbereitet. Am Tag der Preisverleihung bestand am Vormittag bereits die Gelegenheit zur Diskussion mit drei der vier am Wettbewerb teilnehmenden Autorinnen ( Marie-Sabine Roger, Eva Kavian und Mireille Disdéro). Beim Festakt am Nachmittag, der durch den französischen Botschafter Maurice Gourdault-Montagne eröffnet wurde, stellten die Schülerinnen und Schüler zunächst alle Bücher vor, spielten Szenen aus dem Roman der Preisträgerin und begründeten abschließend ihre Wahl.

Für Malin Muser dürfte jedoch der eigentliche Höhepunkt des Tages im Anschluss an die Preisverleihung gelegen haben. Ausgewählt von den anderen Landesvertretern wurde ihr die Ehre zuteil, am Stand des Fernsehsenders ARTE mit der Preisträgerin Marie-Sabine Roger und einem Abgesandten der französischen Botschaft ein Podiumsgespräch führen zu dürfen.

Evelyn von Seggern, die begleitende Französischlehrerin, zeigte sich vom souveränen Auftritt ihrer Schülerin und auch von der gesamten Veranstaltung überaus angetan: „Der intensive Austausch zur französischen Literatur und Kultur über Bundesländergrenzen hinweg war für Schüler wie Lehrer eine sehr bereichernde Erfahrung“.

 

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Orchester gastiert in der Windhofschule - Probe für Landeswettbewerb

Martin Weinbrenner

 

Am 29. März gab das Philippinum-Orchester des Weilburger Gymnasiums unter der Leitung von Martin Weinbrenner und Friederike Kremers ein Konzert an der Windhofschule (Schule für Lernhilfe und Körperbehinderte). Für die Schüler der Windhofschule war dies ein faszinierender Teil des Musikunterrichts zum Thema Orchestermusik.

Das aus 40 Schülern des Philippinums und anderer Weilburger Schulen bestehende Orchester bekam dabei Gelegenheit, für das Vorspielen in der Runde der letzten sechs im Wettbewerb „Hessens bestes Schulorchester“ vor Publikum zu proben. Nach Stücken wie der „Rodeo-Suite“ (Aaron Copland), „Morgenstimmung“ (Edward Grieg) und der Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“ (Klaus Badelt) hatten die Zuschauer die Möglichkeit, einzelne Orchesterinstrumente in Soloparts kennenzulernen und Fragen an Musiklehrer Weinbrenner zu stellen.

Bei dem Konzert für die Windhofschule kam auch die neue Bassklarinette zum Einsatz, deren Anschaffung der Gymnasialschulverein großzügig ermöglicht hat. Das Instrument übernimmt als Verstärkung des Bassregisters im Orchesters eine wichtige Funktion.

 

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Siegerehrung Planspiel Börse 2010

Bärbel Kamphausen

 

Am Donnerstag den 24.02.2011 fand in der Kreissparkasse in Weilburg die diesjährige Siegerehrung zum Planspiel Börse statt. Sowohl die jeweils drei besten Plätze im Plan-spiel als auch in der Nachhaltigkeitswertung gingen in diesem Jahr an Spielgruppen des Gymnasium Philippinum.
Jeweils fünf Schülerinnen und Schüler hatten sich zu Spielgruppen zusammengeschlos-sen, die mit einem fiktiven Startkapitel von 50.000 € auf Basis realer Kursnotierungen an der Börse handelten. Über einen Zeitraum von zehn Wochen konnten die Gruppen ihr Startkapitel vermehren, indem sie Käufe und Verkäufe tätigten.
Die Wirtschaftslage, die sich im vergangenen Herbst positiv auf die Aktien im DAX und EURO STOXX auswirkte, verhalf den jungen Börsenmaklern zu satten Gewinnen.
So gelang es der Siegergruppe "Lumpenpack" um Sergej Nesterenko (Depot-Gesamtwert 65.303,31 €) alleine mit Porscheaktien, ihr Kapital um 10 000 € zu vergrößern.
Die Spielgruppe "Sharehunters" um Daniela Jaeger (Depot-Gesamtwert 60.311,50 €) verdankt ihren Gewinn dem Kauf von VW-Aktien. Die Gruppe "Mischgemüse" um Robin Bach (Depot-Gesamtwert 59.775,88 €) schließlich, die den dritten Platz belegte, war erfolgreich mit Aktien des Chipherstellers Infenion Technologie.
"Lumpenpack" und "Mischgemüse" belegten auch in der Nachhaltigkeitsbewertung die ersten beiden Plätze. Platz drei belegte eine Spielgruppe der Jahrgangsstufe 10 unserer Schule um Jann Langer.
Die Jugendlichen konnten sich über iPods als Preise im Börsenspiel und über Geschenkpackungen aus dem Eine-Welt-Laden in der Nachhaltigkeitsbewertung freuen.
Allen interessierten Jungbörsianern, gleich, ob sie am Börsenspiel teilnähmen oder spä-ter im wirklichen Leben mit Wertpapieren handelten, empfahl der Vorstand der Kreis-sparkasse Stephan Gürtler, nach einem Kauf die Nerven zu behalten: „Wenn man gehandelt hat, soll man nicht mehr hingucken.“

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Wie entstehen Tornados?

Frank Bröckl

 

Trotz ungünstiger Witterungsbedingungen hatten zahlreiche Gäste den Weg in die Aula des Gymnasiums gefunden, um sich im Rahmen der Reihe „Blickfeld Naturwissenschaft“

von Dr. Bernold Feuerstein über die Entstehung von Tornados und anderen extremen Wettersituationen informieren zu lassen. Sie dürften ihr Kommen nicht bereut haben, wurden sie doch durch den Referenten mit einem charmant dargebotenen, ebenso lehrreichen wie kurzweiligen Vortrag reichlich entlohnt.

Dr. Feuerstein arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Kernphysik und lehrt als Privatdozent an der Universität Heidelberg. Daneben befasst er sich seit Jahren mit Schwergewittern und Tornados und ist stellvertretender Direktor des European Severe Storms Laboratory (ESSL e. V.).

Nach Präsentation eines „Backrezepts“ für schwere Gewitter, man nehme als Zutaten unter anderem latent vorhandene Wärme und reichlich Wind mit entsprechender Scherung, erläuterte der Referent die von „Mister Tornado“, dem Geophysiker Ted Fujita, entwickelte „Fujita-Skala“, nach der Tornados entsprechend ihrer Windgeschwindigkeit in drei Intensitätsklassen eingeteilt werden. Besonders interessant in diesem Zusammenhang war zu erfahren, dass weltweit lediglich 1% der Tornados für 90% der Schäden verantwortlich sind. Wer bis dahin geglaubt hatte, diese verheerenden Stürme beschränkten sich weitgehend auf andere Regionen unseres Globus, wurde durch Dr. Feuerstein eines besseren belehrt. Bereits im Jahr 1897 zog ein Tornado eine 40 Kilometer lange und bis zu 350 Meter breite Schneise der Verwüstung durch den Kreis Limburg-Weilburg, dem 12.500 Festmeter Holz zum Opfer fielen, wie alte Quellen belegen.

Noch recht frisch dürfte die Erinnerung an den Tornado sein, der im Jahr 2006 im Raum Weinbach /Kubach für erhebliche Zerstörungen sorgte und trotzdem mit seiner Windgeschwindigkeit von 160-180 Stundenkilometern nur der geringsten Intensitätsklasse zugeordnet werden konnte. Der Vermutung, vermehrte Berichte über diese extremen Wetterereignisse seien ein Indiz für den Klimawandel, erteilte der Referent eine klare Absage,

ließe sich doch keine signifikante Zunahme lokaler Unwetter in den letzten 50 Jahren wissenschaftlich nachweisen.

Nachdem Dr. Feuerstein abschließend zahlreiche interessierte Fragen aus dem Publikum ausführlich beantwortet hatte, konnte er von der stellvertretenden Schulleiterin Renate Geil nicht nur besonderen Dank für seinen brillanten Vortrag, sondern auch ein kleines Präsent entgegen nehmen. Um eine Wetterprognose für die nächsten Tage gebeten, entließ Dr. Feuerstein die Anwesenden augenzwinkernd mit der hoffnungsvollen Aussicht, dass zumindest in der nächsten Zeit nicht mit einem Tornado in hiesigen Gefilden zu rechnen sei.

 

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Seneca und die Stoa

Volker Schmidt

 

Am Gymnasium Philippinum erfuhren am Donnerstag die Lateinschüler der Oberstufe aus erster Hand, was es mit dem römischen Philosophen Seneca, der Stoa und der Zeit Kaiser Neros auf sich hat.

Dr. Peter Kuhlmann, Professsor für Klassische Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen, war auf Einladung der Fachschaft Latein nach Weilburg gekommen. Anschaulich stellte er dar, wie der aus einer der 5000 römischen Ritterfamilien stammende und in Cordoba geborene Philosoph zum Erzieher Neros wurde. Als Vertreter der stoischen Philosophenschule und in einer Zeit, in der man als Anhänger einer philosophischen Richtung praktisch ein Glaubensbekenntnis ablegte, stellte der Bestsellerautor unbequeme Fragen und verstrickte sich immer wieder in die politischen Ränkespiele. Von Caligula für 8 Jahre nach Korsika verbannt, endete er 65 nach Christus durch Selbstmord, zu dem ihn sein Schüler Nero gezwungen hatte. Seine Auseinandersetzung mit den Problemen der Affektbeherrschung und der Schicksalsbestimmtheit des Lebens mache, so Kuhlmann, Seneca zu einem Philosophen, von dem man auch heute noch lernen könne. Auf diese Weise habe der Lateinunterricht auch heute eine unmittelbar lebenspraktische Bedeutung.

Die Schüler spendeten dem Wissenschaftler für seinen anschaulichen Vortrag, der auch einen Einblick in die Gesellschaftsstrukturen und die Kultur der frühen römischen Kaiserzeit bot, einen langen Applaus. Er wäre sicher nicht anders ausgefallen, wenn sie gewusst hätten, dass das berühmte „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ die Umkehrung von Senecas „non vitae, sed scholae discimus“. Damit beklagt der Römer allerdings die Lebensferne der damaligen Philosophieschulen und damit das, was auch heute Schulen gern von Schülerseite vorgehalten wird.

Am Nachmittag hielt Herr Prof. Kuhlmann darüber hinaus eine Lehrerfortbildung über Ennea Silvio Piccolomini. Hier stellte er die Bedeutung der lateinischen Sprache als herrschendes Kommunikationsmittel über 2000 heraus. Damit, so Kuhlmann, sei Latein ein wesentlicher Faktor für eine allmählich wachsende europäische Identität seit der Zeit Karls der Großen.

Die Initiatorinnen der Veranstaltung, Dr. Meike Keul-Stubbe und Karin Kautz, dankten im Namen der gesamten Fachschaft Latein Professor Kuhlmann für seinen Vortrag und der „Wilinaburgia“, dem Ehemaligenverein des Gymnasiums, aufs herzlichste für die großzügige finanzielle und ideelle Unterstützung des Vortrags.

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Erfolg im Volleyball

Peter Kleemann

 

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre fuhren die Mädchen des Gymnasium Philippinum Weilburg (GPW) am 2. März mit gemischten Gefühlen zum Landesentscheid Volleyball nach Biedenkopf, denn zuletzt war nie mehr als einer letzter oder Vorletzter Platz trotz größerer Spielerinnen erreicht worden. Die Befürchtungen schienen sich auch zu bewahrheiten, als man im ersten Vorrundenspiel auf den Vorjahrssieger Edertalschule Frankenberg traf, der in seinen Reihen zwei Kaderspielerinnen des hessischen Volleyballverbandes hat und dementsprechend deutlich seine Dominanz demonstrierte. Die Angriffe der Gegnerinnen krachten aus großer Höhe ins Feld der Weilburgerinnen, während die GPW - Spielerinnen froh waren, wenn ihre Schmetterschläge nicht im Aus landeten. Auch die Qualität der Aufschläge des Gegners sorgten bereits für großen Druck, so dass die Weilburger Zuspielerinnen oft froh waren, wenn sie den zweiten Ball mal erreichten. Genaue Pässe nach vorne ans Netz waren Mangelware und innerhalb einer halben Stunde hatte Frankenberg deutlich  mit 2:0 gewonnen. Das zweite Vorrundenspiel konnten die Weilburgerinnen die Spielerinnen des Überwaldgymnasium Wald-Michelbach(Odenwald)  beobachten, wie sie gegen Frankenberg abschnitten. Das Ergebnis war ähnlich deutlich für den Titelverteidiger, so dass das dritte Spiel zwischen den beiden Verliererteams über den für das Halbfinale wichtigen Platz entscheiden würde. Die Weilburgerinnen waren zunächst zu respektvoll, weil die Odenwälderinnen ebenfalls zwei groß gewachsene Angreiferinnen besaßen, die die meisten Angriffe hoch über dem Weilburger Block abschließen durften. Den ersten Satz gewann Wald-Michelbach mit 25:19, doch die Lisa Bördner, Nilüfer Cakmak, Flora Hartmann, Babsi und Sissi Maassen, Jos Perner, Saskia Stehlik und Büsra Yildirim merkten, dass sie diese Bälle aus der Abwehr erreichen konnten und dann ihrerseits wirkungsvolle Angriffe einleiten konnten. Im zweiten Durchgang übernahmen die Weilburgerinnen mit guten Aufschlägen früh die Führung und ließen sich auch von zwei Aufholjagden der Rivalinnen nicht beeindrucken, weil nun die Abwehr immer wieder gut die gegnerischen Absichten antizipierte. Weilburg glich aus (25:20) und hatte auch beim Seitenwechsel im Tiebreak (8:6) die Nase vorne. Gute Aufschläge von Perner, Cakmak und Yildirim brachten den verdienten 15:9 Sieg und damit den zweiten Platz in der Vorrunde, gegen eine Mannschaft, die unter den besten sechs hessischen Teams bei der Hessenmeisterschaft U20 den 5. Platz belegt hatte, während die Weilburgerinnen als Spielerinnen des TuS Löhnberg nicht einmal das Pokalfinale der besten zwölf Teams erreicht hatten.

In der zweiten Gruppe lautete die Reihenfolge: 1. Elly-Heussschule Wiesbaden vor Friedrich-Wilhelmschule Eschwege und St. Angela- Schule Königstein.

Weilburg hatte im Überkreuzspiel Erster gegen Zweiter keine Chance, weil die Wiesbadenerinnen – viele in den Jugendmannschaften des Bundesligisten VC Wiesbaden- im Hessenfinale U18 gegen die Gegnerinnen der Frankenberger Schule die Goldmedaille gewonnen hatten. Wiesbaden gestattete den Mädchen des GPW nicht einmal eine zweistellige Zahl von Gegenpunkten, weil man bereits mit dem harten und platzierten Service die Schwachstellen der Weilburgerinnen aufs Korn nahm. Im 4. Spiel des Tages ging es für Weilburg gegen die Mädchen aus Eschwege zwar noch um Bronze, doch auch hier waren die Favoriten vorher klar ersichtlich, weil Eschwege dem Vorjahrssieger Frankenberg im zweiten Überkreuzspiel den ersten Satz abgenommen hatte und sich erst im Tiebreak knapp bezwingen ließ. Eschwege – viele Spielerinnen gehören der VG Eschwege an , die in der obersten hessischen Jugendklasse als Vierter der Hessenmeisterschaft erfolgreich spielen und auch im Spiel um den dritten Platz den ersten Satz deutlich gewannen und im zweiten bereits hoch führten, als sich die Weilburgerinnen noch einmal zu guter Gegenwehr besannen und mit einigen erfolgreichen Schlägen im zweiten Satz(17:25) noch einmal bestätigten, dass sie in der 4. Rang im hessischen Schulfinale der Lohn für solides Können ist.

Im Endspiel siegte Frankenberg mit 25:20 und 25:18 deutlicher als erwartet, weil die Kaderspielerinnen Johanna Krüger und Sarah Schneider mit ihrer überragenden Spielkunst in Annahme, Zuspiel, Angriff, Block und Abwehr viele schnelle Angriffe im spannenden Finale entschärften und mit ihrer guten Stimmung ihre Mitspielerinnen immer wieder zu großem Einsatz inspirierten..

Endstand: 1. Edertalschule Frankenberg, 2. Elly-Heuss- Wiesbaden, 3. Friedrich-Wilhelmschule Eschwege, 4. Gymnasium Philippinum Weilburg, 5. St. Angela- Schule Königstein, 6. Überwaldgymnasium Wald-Michelbach.

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Mach mit bei der Physik-Challenge 2011!

Jörn Schweisgut

  

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Physik-Challenge statt. Die Aufgabe: Baut ein Dose, die aus eigenem Antrieb möglichst weit rollt und dabei ein gelbes Plastikei transportiert.

Näheres zu den Teilnahmebedingungen findet Ihr hier. Den Erstplatzierten winken wertvolle Preise.

Am Dienstag, den 1.3.2011, wird der Wettbewerb in der Aula eröffnet, die Aufgabe genau vorgestellt und Fragen beantwortet. Der Termin für die Fertigstellung der Ei-Transporter ist der Dienstag, 17. Mai 2011.

Ansprechpartner sind Herr Schweisgut, Eure Physiklehrerin oder Euer Physiklehrer.

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Kurse des Jahrgangs 13 besuchten Ämter der Entwicklungszusammenarbeit

Irina Gühl

  

Im Rahmen des Unterrichtsthemas „Entwicklungsländer und Entwicklungszusammenarbeit“ besuchten am Donnerstag, den 03.02.2011 Schülerinnen und Schüler der Erdkunde- und Powi-Kurse von Herrn Bickel, Frau Gühl, Herrn Hölscher und Frau Kamphausen-Muser Ämter der Entwicklungszusammenarbeit in Bonn.

Der Glätte zum Trotz kamen wir pünktlich um 10:00 in Bonn an. Am Vormittag teilte sich die Gruppe: 15 Schülerinnen und Schüler lernten durch einen interessanten und beispielgebundenen Vortrag die Welthungerhilfe mit ihren Zielen und Schwerpunkten der Entwicklungszusammenarbeit (nicht Entwicklungshilfe, wie wir lernten), Nothilfe und Wiederaufbau kennen. Die Vortragende betonte vor allem die Nachhaltigkeit der Hunger- und Armutsbekämpfung sowie die Arbeit mit den Menschen vor Ort. Währenddessen trafen 18 Schülerinnen und Schüler beim Evangelischen Entwicklungsdienst auf einen engagierten Verantwortlichen, der die Belange des sogenannten NGOs (Non- governmental organisations) durch einen schülernahen kurzweiligen Vortrag vorstellte.

Am Nachmittag besuchte dann die gesamte Gruppe das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Ziele und Anforderungen des Ministeriums, das im Gegensatz zur Welthungerhilfe und dem EED eine Regierungsorganisation darstellt, wurde uns in einem Vortrag

im alten Kanzleramt deutlich gemacht.

Die kritischen Fragen der Schülerinnen und Schüler führten zu einer regen Diskussion mit dem Vortragenden. Dabei kamen die Arbeitsweise der Organisation im Rahmen des Afghanistan-Einsatzes oder der gesetzten Millenium-Ziele zur Sprache.

Der Tag machte nicht nur den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie stark das Engagement von deutschen Organisationen ist, um die Armut in Entwicklungsländern zu bekämpfen.

 

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Tag der offenen Tür

Volker Schmidt

 

Regen Zuspruch fand auch in diesem Jahr der Tag der offenen Tür des Gymnasium Philippinum Weilburg. Das Informationsbedürfnis der Eltern und ihrer Kinder über den Unterricht und die besonderen Angebote der Schule war so groß, dass in der Aula und auf den Fluren mit ihren Informationsständen dichtes Gedränge herrschte.

Zum Glück präsentierten sich die einzelnen Fächer auf dem weitläufigen Schulgelände in ihren Fachsälen oder besonders gestalteten Klassenräumen, sodass sich das Publikum doch in aller Ruhe ein Bild machen konnte. Die Informationsmöglichkeit aus erster Hand und die Präsentation der vielfältigen besonderen Angebote der Schule, sagte Oberstudiendirektor Dietrich Heese in seiner Begrüßung, mache den Tag der offenen Tür aus. Dabei dankte er allen, die durch ihr besonderes Engagement der Veranstaltung ihren besonderen Charakter gegeben hätten.

Die orts- und sachkundigen Scouts aus den Klassen 10 bis 12, die durch die Schule führten, sorgten dafür, dass ein Überblick über die Gebäude und die Veranstaltungen möglich war.

Während die Eltern sich über das Sprachenangebot, das auch Spanisch und Russisch umfasst, die gymnasiale Oberstufe oder die Singklassen informierten und nachbohrten, was es mit Mediation, Drogenberatung, bilingualen Unterricht, Hochbegabtenförderung und dem Konzept STEP (soziales Lernen, Teambildung, eigenverantwortliches Arbeiten am Philippinum) auf sich habe, nahmen ihre Kinder die überall zu findenden Mitmachangebote war. Die Kletterwand in der Kreissporthalle, das Basteln platonischer Körper, die Lösung eines Kriminalfalls, die Anwendung künstlerischer Techniken und die Herstellung eines Buches im Medien- und Lernzentrum sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Umfangreichen Programm, zu dem auch die Aufführungen des Chors und Orchesters sowie das von Schülern geschriebene und einstudierte Theaterstück „Das Leben des Samuel“ gehörten.

Auch der Elternbeirat strand Rede und Antwort. Ebenso wenig fehlten die „Wilinaburgia“ sowie der Gymnasiale Schulverein, die als Teil der Schulgemeinde mit ihrer Unterstützung manche Anschaffung und manches Projekt erst möglich machen.

Schließlich weckte die an allen Ecken des Gebäudekomplexes sichtbare Sanierung und Erweiterung der Schule die Aufmerksamkeit der Besucher, besonders unter den ehemaligen Schülern unter ihnen, die erst in den letzten Jahren ihr Abitur bestanden haben und den Tag nutzten, ihr einen Besuch abzustatten.

 

Weitere Bilder vom Tag der offenen Tür finden Sie hier.

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Ehrungen für besondere Leistungen

Volker Schmidt

 

Halbjahreszeugnisse und Versetzungszeugnisse sind für die Leistungsbeurteilung zwar entscheidend, was aber insgesamt von einer Schülerin oder einem Schüler während des Schuljahres geleistet wurde, zeigen sie nicht in vollem Umfang. Daher ist es am Philippinum Tradition, Schülerinnen und Schüler am Ende eines Halbjahres für ihre besonderen Leistungen auszuzeichnen.

Oberstudiendirektor Dietrich Heese ehrte diesmal Lorenz Schröder und Markus Borsch für ihre Teilnahme am MINT-Camp, Jan-Philipp Hülsemann und Matteo Brauchle für ihre Teilnahme am Experimentierwettbewerb „Chemie – mach mit!“. In der ersten Ausscheidungsrunde im Mathematikwettbewerb der Klassen 8 belegten Tobias Orzesko, Luc Labonte und Nikolai Schäfer die ersten Plätze. Nils Bergmann, Jann Langner und Marvin Seck-Eichhorn betreuen in der „Homepage-AG“ erfolgreich den Internet-Auftritt des Gymnasiums.

Die Sportler glänzten einmal mehr mit ihren Erfolgen im Rudern, Volleyball, Fußball und Frisbee. Ein extra Lob hatten sich Maria Metz, Emilie Breithecker und Mariene Kremer verdient, weil sie die besten „Sponsoren-Sammler“ für die Aktion „Lebensläufe“ waren.

Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb wurde Hanna Mies auf der 6f. Erstmals wurden auch die „Vielleser“ der Jahrgangsstufen 5 bis 9 honoriert. Sie nutzten das Angebot des Medien- und Lernzentrums besonders intensiv.

 

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Im Hessischen Landtag

Volker Schmidt

 

Vor Ort eine Landtagsdebatte zu verfolgen und anschließend mit Politikern zu diskutieren, sei, so die Schüler der Politik und Wirtschaft Leistungskurse von Carmen Rosenstiel-Stahl und Volker Schmidt, lehrreicher gewesen als manche Unterrichtsstunde.

Von der Besuchertribüne des  Parlaments aus, hörten die Schüler nicht nur der aktuellen Stunde am 3. Februar zu, in der es um den Länderfinanzausgleich und den nationalen Studienfond für begabte Studenten ging, sondern sie konnten beobachten, wie sich Abgeordnete, Landtagspräsidium und Regierung während einer Debatte verhalten. Die Umgangsformen und parlamentarischen Gepflogenheiten waren am Ende für die Mehrzahl der Schüler interessanter als die Debattenbeiträge zum Bafög, die die zukünftigen Abiturienten unmittelbar betrafen.

Die anschließende Diskussion mit den Abgeordneten Karl-Heinz Weimar (CDU), Stefan Müller (FDP), Mathias Wagner (Bündnis90/Grüne) und Jörg Cezanne, dem parlamentarischen Geschäftsführer der Linken, drehte sich um die Verschuldung der Kommunen und die Finanzierung von Schülerfahrkarten in der Oberstufe. Dass dabei das politische Urgestein Karl-Heinz Weimar die Runde dominierte, lag einerseits an seinem Faktenwissen, andererseits aber in der politischen Kunst, dieses Wissen aus seiner Perspektive darzustellen. Die Schüler machten es ihm und den anderen Politikern nicht leicht, indem sie immer wieder auf den Widerspruch zwischen der Forderung nach qualifizierter Schulbildung und Finanzierung des Bildungswesens verwiesen.

Nach dem Besuch im Landtag und dem vorangegangenen Besuch einer Kreistagssitzung sind die Schüler gespannt, wie es im Europäischen Parlament und im Bundestag zugehen wird. 

 

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Malin Muser vertritt Hessen auf Leipziger Buchmesse

von links nach rechts: Fr. von Seggern, Mme Diesel, Malin Muser

Benedikt Schermuly

 

Am 21. Februar entschied die Landesjury Hessen in der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden über die Bücher des Prix de lycéens allemands. Nach der Eröffnung der Jurysitzung durch Herrn Janko, Vertreter des Hessischen Kultusministeriums, Herrn Zarella, Vertreter des Französischen Konsulats und Herrn Rzytki, Schulleiter der Elly-Heuss-Schule, wurden die vier Bücher durch 36 Delegierte der teilnehmenden Schulen diskutiert. Zur Vorbereitung der Debatte wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, in denen die Schüler eine kurze Präsentation des französischen Werkes erarbeiteten. Die Moderation der Diskussion übernahm Frau Diesel (Attachée de cooperation pour les français). Das Gymnasium Philippinum wurde durch Malin Muser (Jg. 12, TG von Seggern) vertreten. 
 
Das Buch "16 ans et des poussieres", geschrieben von Mireille Disdero, bekam eine relativ positive Rückmeldung während der Diskussion. Es sei leicht zu verstehen und es mache Spaß zu lesen, argumentierten die Oberstufenschüler. Es sei jedoch nicht sehr originell, denn Bücher über Liebe und Probleme im Leben gebe es viele. Dennoch sei es authentisch geschrieben und behandele die Französische Kultur.
"Silence, on irradie" von Christoph Leon behandelt das Thema Atomenergie. Der Autor spricht sich gegen Atomenergie aus, dennoch sei das Buch nicht realistisch. 
Muser: "Es muss den Prix de lycéens allemands nicht gewinnen".
 
"La tête en friche", geschrieben von Marie-Sabine Roger, begeisterte die hessischen Schüler. Das Buch erzählt die Geschichte von Germain und Magueritte, deren Freundschaft und den unterschiedlichen Perspektiven des Lebens. Es wurde argumentiert, dass die Geschichte von Magueritte und Germain unter die Haut gehe. Die Leser könnten sich ohne große Schwierigkeiten mit den Protagonisten identifizieren und auf der anderen Seite die französische Sprache erlernen. 
 
Die Lektüre "Ne plus vivre avec lui", geschrieben von Eva Kavian, behandelt eine nicht außergewöhnliche Geschichte einer durch Tot zerbrochenen Familie, ist aber zugleich emotional gestaltet. Dennoch wurde argumentiert, dass der Autor am Ende zu sehr übertreibe und dass dem Buch die Spannung fehle. Durch den sehr nahen Bezug zur Realität könnten sich die Leser mit den Hauptpersonen identifizieren.
Muser: „Die Geschichte von Germain und Magueritte ist tiefsinnig.“
 
Nach der heftigen Debatte um die Lektüren wurde "La tête en friche" vor "Ne plus vivre avec lui" ausgewählt, um von Malin Muser auf Leipziger Buchmesse präsentiert zu werden. Die Wahl des Leistungskurses Französisch des Gymnasium Philippinum Weilburg wurde damit auf Landesebene bestätigt. Muser vertritt somit die hessischen Schüler und sie wird zwei Autoren persönlich auf der Messe am 18. März 2011 antreffen.

 

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Schüler des GPW besuchen im Rahmen von Comenius Belgien

Barbara Klass

 

Im Rahmen des europäischen Comenius-Projekts mit dem Thema "Legends, Sagas, Fairytales - Diversity and European heritage" besuchten die Schüler/innen Michelle Pfeiffer, Sara Konrad, Lars Hubert, Hannah Städtler und Prisca Klass zusammen mit den Lehrern Barbara Klass und Michael Rangol vom 7.02.- 11.02.2011 ihre belgische Partnerschule in Waregem. Dort trafen sie nicht nur mit dem ganzen belgischen Team, sondern auch mit einer Gruppe der spanischen Partner zusammen und arbeiteten gemeinsam kreativ und intensiv rund um das Thema Legenden und Sagen. Unter Anleitung der belgischen Schüler war jeder Tag unter ein "legendäres" Leitmotiv gestellt und mit Aufgaben und Aktivitäten gefüllt, die in länderübergreifenden Teams und in verschiedenen Städten bewältigt werden mussten. So wurde der europäische Teamgeist in Kortrijk mit einer Schatzsuche, in Oostende mit "heldenhaften" Spielen und im Zentrum Europas, in Brüssel, mit einem zuvor gebastelten, gemeinsamen legendären "Straßen-Brettspiel" gefördert. Natürlich lernten auch diesmal die Gäste viel über Land und Leute, besuchten z.B. den Beginenhof in Kortrijk und das Schokoladenmuseum in Brüssel und bekamen auch Einblicke in das Leben und Arbeiten einer anderen Schule. So hätte das persönliche Grußwort von Herman van Rompuy, dem Präsidenten des Europäischen Rates, das den Schülern und Schülerinnen am letzten Tag vom Direktor der belgischen Schule übermittelt wurde: "Fresh and young spirits in schools across our borders make Europe stronger" nicht treffender sein können. Das Ziel von Comenius, den europäischen Zusammenhalt und die Kommunikation zwischen den einzelnen Ländern und Schulen zu fördern, wurde bei diesem Treffen voll erfüllt, und viele sind etwas traurig, dass das Projekt, das insgesamt zwei Jahre von der EU gefördert wird, im Juni endet. Doch hoffen die Schüler und Lehrer, dass viele Freundschaften, die durch das gemeinsame Arbeiten gewachsen sind, über das Projekt hinaus weiter bestehen werden.

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Klassen 6c und 7e auf den Spuren von Howard Carter

Andreas Pindur

 

"Habe endlich wunderbare Entdeckung im Tal gemacht. Prächtiges Grab mit intakten Siegeln. Bis zu Ihrer Ankunft wieder zugeschüttet. Gratulation." Dieses Telegramm von Howard Carter an Lord Carnarvon aus dem Jahr 1922 ging in die Geschichte ein. Grund genug für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Philippinum, sich mit dem Phänomen Tutanchamun und der sagenhaften Entdeckung des Grabes zu beschäftigen und die derzeitige Tutanchamun-Ausstellung in Köln zu besuchen. 
 
So haben am 31.01.2011 die Klassen 6c von Frau Gundermann und 7e von Herrn Pindur die Ausstellung besucht und die Schülerinnen und Schüler konnten sich dabei ein Bild von seinem Grab sowie der Entdeckungsgeschichte aus dem Jahr 1922 machen. Dabei waren Sie ganz begeistert von den Grabbeigaben, die als Repliken ausgestellt wurden. Laura aus der Klasse 7e fand vor allem das ganze Gold sehr beeindruckend, während Till auf den dargestellten Wandmalereien Anubis, Thot, Horus und Osiris erkannte.
 
Johanna und Lena fanden die Aufbereitung der Gegenstände sehr interessant und mit Hilfe Ihrer Audioguides konnten sie sich Zeit für einzelne Stationen nehmen.
 
Insgesamt war es für alle Schülerinnen und Schüler ein interessanter Tag, an dem sie einen anderen Einblick in die ägyptische Geschichte bekommen haben und neben den im Unterricht erreichten Kenntnissen viele neue Eindrücke und Anregungen bekommen haben.

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Enthüllung der Gedenktafeln für die jüdischen Weilburger am Holocaust-Gedenktag

Barbara Klass

 

Nachdem die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9b mit Unterstützung der Töpfermeisterin Frau Lisken im vergangenen Herbst an zwei freiwilligen Nachmittagen der Projektwoche neue Tontäfelchen zum Gedenken an die jüdischen Weilburger hergestellt hatten (siehe auch Bericht im Öffnet internen Link im aktuellen FensterArchiv), wurden diese nun am 27.01., dem Befreiungstag von Auschwitz und nationalen Holocaust-Gedenktag in einer feierlichen Zeremonie in Gegenwart von Bürgermeister H.-P. Schick, dem Pfarrer der evangelischen Gemeinde, Herrn Schäl, dem Initiator des Projekts Herrn Warlies und vielen anderen Bürgern der Stadt am Standort der durch die Witterung zerstörten Täfelchen von 1988 an der Schlosskirche in Weilburg enthüllt. 
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich im Zusammenhang mit der Herstellung der neuen Tafeln im Geschichtsunterricht mit den Einzelschicksalen der jüdischen Weilburger. Zusammen mit Herrn Warlies und Frau Klass besuchten sie den alten jüdischen Friedhof von Weilburg, der, obgleich direkt neben unserer Schule gelegen, doch den wenigsten Schülern bekannt ist. Mithilfe der von der Schule für das MLZ (Mittelstufenlernzentrum) angeschafften Kataloge der Ausstellung "Jüdische Weilburger im 20. Jahrhundert" (von Herrn J. Warlies 2009 im Weilburger Stadt- und Bergbaumuseum organisiert) verschafften sich die Schüler und Schülerinnen dann im Geschichtsunterricht einen sehr persönlichen Zugang zu diesen Geschehnissen der NS-Zeit. Die daraus resultierenden, fiktiven Tagebucheintragungen, Gedankengänge, Gedichte u.a. trugen einige der Schüler und Schülerinnen bei der Enthüllungs-Zeremonie der Täfelchen am 27.1. eindringlich vor. Die Zuhörer zeigten sich betroffen und ergriffen.
Die neuen Täfelchen, in einer Glasvitrine nunmehr vor Witterungseinflüssen geschützt, sollen uns an die rund hundert Mitglieder der ehemaligen jüdischen Kultusgemeinde von Weilburg erinnern, die hier friedlich, integriert und teils hoch anerkannt lebten, das Leben der Stadt bereicherten und doch zu Opfern einer völlig irrationalen und unmenschlichen Ideologie des Hasses, aber auch der Gleichgültigkeit ihrer Mitbürger wurden. Sie sind beständige Mahnung an unsere Verpflichtung diese Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und nie wieder solche Unmenschlichkeit bei uns zuzulassen.

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Schüler des LK-Französisch bei Autorenlesung

Evelyn von Seggern

 

Dans le cadre du Prix des lycéens allemands quelques élèves du cours renforcé de
français (12c) accompagnées de leurs professeurs ont rencontré, le 15 novembre 2010
à Coblence, Marie-Sabine Roger. Madame Roger est l’auteure de «La tête en friche»,
un des quatre livres selectionnés pour le prix.
L’auditoire était tout ouïe lorsque la Française présenta son livre, racontant avec beaucoup
de charme comment l’histoire de Germain et de Mathilde (les protagonistes) est née.
Avant de laisser aux élèves de la Rhénanie et de la Hesse la possibilité de poser maintes questions, Roger adopta une méthode bien allemande (paraît-il) et lut un chapitre clé de son roman.
Ce dernier est d’ailleurs traduit en allemand sous le titre «Das Labyrinth der Wörter». Une adaptation cinématographique avec Gérard Dépardieu vient de sortir.
Motivées par cette rencontre enrichissante deux élèves se sont rendues le jour suivant à Gießen pour assister à la présentation du roman «Silence on irradie» par son auteur Christophe Léon.

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Mitmachen beim Känguru-Wettbewerb!

Irina Gühl

 

Am 17. März 2011 kommt das Känguru der Mathematik wieder ans Gymnasium Philippinum.

Nimm am Wettbewerb teil und stelle dich den Herausforderungen dieses Mathematikwettbewerbs der anderen Art!

 

Alle Informationen zur Teilnahme, dem Wettbewerb und Übungsaufgaben findest du Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

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Prix des lyceens 2011

Tobias Lißfeld

 

Vergangenen Dienstag wurden die Bücher des Prix des lycéens  allemands von Schülern des Gymnasium Philippinums vorgestellt.  Die Buchvorstellung von "Ne plus vivre avec lui", "La tête en friche", "Silence, on irradie" und "16 ans et des poussieres" erfolgte in französischer Sprache  und fand in der Aula statt. Die Schüler des Französisch - Leistungskurses  (TG von Seggern) präsentierten jedes der vier Bücher, diskutierten und stimmten abschließend für zwei der Romane. Eingeladen waren zwei weitere Französisch-Klassen der Jahrgangsstufe 12 und 13.  "La tête en friche" von Marie Sabine Roger und "Ne plus vivre avec lui" von Eva Kavian werden nun durch Malin Muser und Franziska Grothe auf Landesebene in Wiesbaden vertreten.

 

Hier die originale französische Fassung:

 

Dans le cadre du prix des lycéens allemands, les élèves du cours de francais renforcé (Tg von Seggern) ont présenté mardi dernier (25.1.11) les quatre livres: 16 ans et des poussières, La tête en friche, Ne plus vivre avec lui et Silence on irradie, devant une audience du cours de francais renforcé da la treizième et le cours de base de francais en douzième.
Lectures, images, discussions avec le public (en francais et en allemand) et même une petite vidéo: les présentations étaient très vivantes et intéressantes.
Au premier tour le roman La tête en friche de Marie-Sabine Roger a gagné haut la main. Au deuxième tour il y a eu du suspense: Ne plus vivre avec lui de Eva Kavian a seulment eu une voix de plus que 16 ans et des poussières de Mireille Disdéro.
Malin Muser et Franziska Grote nous représenteront devant le jury de toute la Hesse le 21 février à Wiesbaden.

 

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Stefan Ketter neuer Fachbereichsleiter III

Voker Schmidt

 

Am 1. Februar begrüßte Oberstudiendirektor Dietrich Heese den neuen Fachbereichsleiter III (Mathematik und Naturwissenschaften), Stefan Ketter, in der Aula. Mit ihm ist die Schulleitung nach längerer Zeit wieder vollständig besetzt. Sowohl Dietrich Heese als auch Stefan Ketter versprachen und erhofften eine gute Zusammenarbeit untereinander und mit dem Kollegium zum Wohle der Schule.

Der Schulleiter dankte seiner Vertreterin Renate Geil dafür, dass sie nach ihrem Wechsel auf den Stellvertreterinnenposten weiterhin den Fachbereich III erfolgreich betreut habe.

Neu im Kollegium sind außerdem die Kollegin Caroline Pfrogner und Julia Burghard sowie Dennis Kunz.

 

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Berlin war eine Reise wert

Volker Schmidt

 

Kultur und Politik standen im Zentrum bei der Berlinfahrt des Leistungskurses Deutsch (V. Schmidt) vom 17. bis 19. Januar. Eingeladen hatte die Gruppe der Bundestagsabgeordneter Omnid Nouripur vom Bündnis90/Die Grünen.

Gleich nach der Ankunft ging es ins Jüdische Museum. Dort wartete ein Theaterworkshop, in dem es galt, Stationen der Emigration in der Zeit des Nationalsozialismus nachzuspielen. Nach der üblichen Aufwärmarbeit für Schauspieler entwickelten die Schüler eindringliche Szenen, die sie noch lange nach dem Workshop beschäftigten. Nach einer Verschnaufpause ging es zum „Theater am Schiffbauerdamm“, dem Spielort des Berliner Ensembles. Auf dem Spielplan stand „Gretchens Faust“. Modernes Theater im neobarocken Ambiente hatte die Gruppe erwartet. Sie sah aber im Foyer des Hauses gleich 10 Gretchen, eine stumme Mephistophela und einen Martin Wuttke als Faust, der alle Zuschauer durch seine Interpretation ins Staunen versetzte. Eine gelungene Wiederholung für das Abitur und eine Demonstration epischer Mittel. Wer Glück unter den Zuschauern hatte, konnte – Auerbachs Keller – einen Schluck Wein erhaschen, wer Pech hatte, sah sich später einer blitzenden Messerklinge gegenüber. Der Ausklang fand in der Theaterkantine statt.

Im Bundestag gab es am folgenden Tag, trotz der Sitzungswoche, nur eine Einführung in die Arbeit des Hauses und eine eher schleppende Gesprächsrunde zu aktuellen politischen Fragen. Der Abend wurde zu einer Erkundung des Berliner Nachtlebens genutzt.

Der Abreisetag begann mit einem Besuch des Neuen Museums. Die Büste Nofretetes wurde von allen Seiten bewundert, der weniger berühmte Goldhut und seine astronomischen Geheimnisse bestaunt. Nachmittags ging es zur Ausstellung „Hitler und sein Volk“ im Deutschen Historischen Museum. Die Darstellung des Alltagslebens machte deutlich, dass der Satz „Davon haben wir aber nichts gewusst.“ in dieser Schlichtheit nicht stimmen kann, zumal die Ausstellung „Zwangsarbeit“ im Jüdischen Museum keinen Zweifel daran ließ, wie im Nationalsozialismus Menschen auch außerhalb der großen Konzentrations- und Vernichtungslager behandelt wurden.

Umrahmt wurde die Fahrt von einem kleinen Wunder: Die Bahn verkehrte genau nach Fahrplan.

 

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Erdkundekurse aus dem Jahrgang 12 besuchen das Ruhrgebiet

Dirk Hölscher

 

Den Strukturwandel im Ruhrgebiet kann man am besten verstehen, wenn man ihn sich vor Ort anschaut. Deshalb fuhren am Mittwoch, den 19.01.2011 die Erdkunde-Kurse von Herrn Bickel, Frau Braun, Herrn Jung, Frau Muster und Herrn Hölscher zum Regionalverband Ruhr nach Essen, um sich mit drei qualifizierten Führern den Wandlungsprozess von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft anzusehen. Erster Stopp war die Arbeitersiedlung Bottrop-Welheim, die zeigt, wie die Menschen vor ca. 100 Jahren lebten. Direkt in der Nähe der Siedlung befindet sich ein Berg, der aus Abraum einer Zeche entstanden ist. Hier hat man einen begehbaren Tetraeder montiert, der ein Wahrzeichen von Bottrop und des Ruhrgebietes geworden ist. Nächster Ort war der Krupp-Gürtel in Essen. Hier entsteht gerade auf alten Industrieflächen die neue Verwaltung des Industriekonzerns Thyssen-Krupp mit ganz modernen Gebäuden. 
Eine andere Art der Nutzung lässt sich in Oberhausen erkennen. Hier wurde auf dem Gebiet einer Zeche und eines Stahlwerkes eine Landesgartenschau geschaffen. Gegenüber entstand vor ca. 20 Jahren die Neue Mitte Oberhausen, die wir zu Fuß über einen offenen Abwasserkanal erreichten. Die Neue Mitte Oberhausen besitzt das Centro, eine Einkaufsstadt, Parkhäusern mit 20000 Parkplätzen, Bahnhof, Freizeitpark, Kino, Museen, Veranstaltungshallen und Hotels.
Die ursprünglichen Industrieanlagen konnten wir dann noch im Landschaftspark Nord in Duisburg-Meiderich besichtigen. Hier kletterten wir auch einen ca. 100 m hohen Hochofen herauf, von dem wir einen Überblick über das Ruhrgebiet hatten. Neben touristischer Museumsnutzung gibt es hier auch u. a. musikalische Veranstaltungen in Industrieatmosphäre, Klettermöglichkeiten und ein Gasometer, das als Tauchgelände genutzt wird. Die Rückfahrt brachte uns an dem größten Binnenhafen Europas in Duisburg vorbei, dessen Ausmaße aber nur von der Autobahn aus erahnt werden konnten.

 

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