Termine

für die nächsten vier Wochen

 

18.05.12

beweglicher Ferientag (frei)

22.-23.05.12

Präsentationsprüfungen Abitur

27.05.12

Pfingstsonntag

28.05.12

Pfingstmontag (frei)

29.05.-05.06.12

mündliches Abitur

07.06.12

Fronleichnam

08.06.12

beweglicher Ferientag (frei)

 



Mehr Termine nach erfolgtem Login!

Auszeichnungen


Aktuelles - das ist in diesem Jahr passiert

Öffnet internen Link im aktuellen FensterJahrgangsstufe 7 klettert an den Eschbacher Klippen

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErdkunde GK erkundet mit Herrn Mathes die Stadt Weilburg

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMetropolis

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErster Leistungskurs Kunst veranstaltet Vernissage

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWilinaburgia II getauft

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterEuropawoche mit MdEP Michael GahlerÖffnet internen Link im aktuellen Fenster

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterVon russischen Gurken, der ersten Liebe und dem ersten Verlust

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterOrden für Ulrike Fuhrmann-Grote

Mai 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMach mit bei der Physik-Challenge 2012!

April 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDas gesamte GPW liest am Welttag des Buches

April 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterTheatergruppe RequiSIT zu Gast am Philippinum

April 2012

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster6c und 7d dem homo sapiens auf der Spur!

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErstes Russischzertifikat am GPW

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSpielend Russisch lernen

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterJunge Katalanen besuchen Weilburg

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterComenius bringt erneut Schüler mit belgischen Partnern zusammen

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDas schriftliche Abitur hat begonnen

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGPW – Erfolg beim Tag der Mathematik

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSportlehrer baggern erfolgreich

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNeuer Brennofen übergeben

März 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAustausch mit Kemerovo in Sibirien

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGPW radelt mit ins Guinnessbuch der Rekorde

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterVerletzungsfrei und viel gelernt

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterTag der offenen Tür gut besucht

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPhilippinum Schülerin in Buchpreis Jury

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGPW-Handballerinnen spielen beim Handball – Regionalentscheid

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDas Känguru hüpft bald wieder!

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüler der Jahrgangsstufe 12 auf Exkursion im Ruhrgebiet

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchüleraustausch mit Privas

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterEhrungen

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWhite Horse Theatre spielt für Jahrgangsstufe 6

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterProf.Dr. Wilfried Stroh über die Macht der Rede

Februar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGeschichte mit viel Anschaulichkeit

Januar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErkunde-Leistungskurse erkunden den Strukturwandel

Januar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterTobias Blum - ein Physik-Talent vom GPW

Januar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDiskussion im Hessischen Landtag

Januar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterPoWi-Leistungskurse in Berlin

Januar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterTreffen mit Comenius-Partnern

Januar 2012

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeilburger Schüler im Europäischen Jugendparlament

Januar 2012

Jahrgangsstufe 7 klettert an den Eschbacher Klippen

Andreas Pindur

 

Eine spannende Woche erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 an den Eschbacher Klippen. Im Rahmen des sozialen Lernens haben die einzelnen Klassen jeweils einen ganzen Tag das Klettern in der freien Natur kennengelernt. Dabei haben sie neben dem sportlichen Aspekt vor allem Ihre sozialen Fähigkeiten trainiert, denn es zeigte sich sehr schnell, dass es nur in einem perfekt harmonierenden Team möglich ist, die Eschbacher Klippen zu erklimmen.
Die Schülerinnen und Schüler wurden angeleitet von Maren Schiek, Christoph Bickel und Jan Hooss, die über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen. Die Sportlehrer des GPW erklärten auch allen Schülerinnen und Schülern die unterschiedlichen Techniken und so wurde allen Schülerinnen und Schülern schnell klar, dass Klettern nur im Team funktioniert.
Nachdem die Theorie schnell verstanden war, ging es an die praktische Umsetzung und so verstanden es alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a-7e sehr schnell, die Eschbacher Klippen zu "bezwingen". Mit dem guten Wetter war diese Maiwoche ein toller Erfolg für den Umgang der Schülerinnen und Schüler untereinander und gleichzeitig wurde die Verantwortung und der Teamgeist innerhalb der Klassen gestärkt. 

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Erdkunde Grundkurs erkundet mit Herrn Mathes die Stadt Weilburg

Andreas Pindur

 

Einen Einblick in die Stadtgeschichte Weilburgs bekamen die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses 11 Erdkunde bei einer Exkursion mit Herrn Mathes, wissenschaftlicher Beirat des Geoparks. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf die Stadtentwicklungsphasen gelegt, die noch heute im Stadtbild von Weilburg deutlich zu erkennen sind. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten momentan im Fach Erdkunde im Bereich der Nahraumanalyse und da bot sich eine Stadtexkursion und Untersuchung der Stadt Weilburg an. Neben den naturräumlichen Besonderheiten waren vor allem die Ausführungen von Herrn Mathes zur Verkehrsentwicklung in Weilburg mit dem Schiffs, Eisenbahn- und Straßenverkehrstunnel besonders interessant. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler Ihre erworbenen Kenntnisse aus dem Unterricht nochmals vertiefen. "Durch die interessanten Ausführungen von Herrn Mathes habe ich einen völlig neuen Blick auf Weilburg bekommen," meinte im Anschluss ein Schüler und daneben waren sich alle anderen Schülerinnen und Schüler sicher, dass das Lernen vor Ort unglaublich abwechslungsreich, spannend und lehrreich ist.

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Metropolis

Martin Weinbrenner

 

"Eineinhalb Stunden spannende und lehrreiche Unterhaltung." – "Man hat gespürt, dass den Schülern ihre Sache am Herzen lag." – "Das waren sehr persönliche Vorträge." 
So lauteten einige der Kommentare von Gästen der Präsentation des Leistungskurses Musik vom 8. Mai, der in der Aula des Gymnasium Philippinum in Weilburg stattfand.
 Die Idee des Projekts war es, sich gemeinsam für einen Stummfilm zu entscheiden, um dann zu individuell ausgewählten Szenen eine passende Musik zu komponieren. Dank seiner eindrücklichen Bilder eignet sich der Filmklassiker "Metropolis" sehr gut als Inspirationsquelle. Aber dass jedem der acht Schüler des Leistungskurses Musik eine absolut überzeugende Vertonung seines jeweiligen Filmausschnitts gelungen ist, ist alles andere als selbstverständlich und eine beachtliche Leistung. Einige Ergebnisse wurden im ersten – analytischen – Teil der Präsentation von den Schülern auf packende Weise vorgestellt, wobei erkennbar wurde, dass die Kompositionen so unterschiedlich und individuell waren wie die Schüler selbst. Gleiches gilt für die Herangehensweise: Sei es die geschickte Orientierung an musikgeschichtlichen Vorbildern (Maximilian Nickel), das klangliche Experimentieren am Instrument (Alicia Krähe), die quasi-mathematische Organisation von Tonreihen (Christoph Fertich) oder das gezielte Arrangieren von musikalischen Schockeffekten (Bastian Stahl) – die Schüler fanden immer einen überzeugenden Ansatz, um den ausgewählten Ausschnitten musikalisch gerecht zu werden. Es gab auch Bezüge zwischen den Kompositionen der Schüler: Robert Puzik hat ein musikalisches Thema ("Leitmotiv") aus Maximilians Nickels Komposition aufgegriffen und in seinem Stück weiter verarbeitet. Und Christoph Patzaks Vertonung fiel daduch aus dem Rahmen, dass ihr heiter-ironischer Ausdruck in einem krassen Widerspruch zur Dramatik der Bilder stand – ein Kunstgriff, der den Zuschauer zum Nachdenken über die filmischen Geschehnisse bringen soll. 
Im zweiten Teil des Abends wurde der Film als Geschichte präsentiert, vorgelesen von Anna Hien und ergänzt durch Standbilder aus dem Film sowie die vertonten Ausschnitte.
 Dank einer überzeugenden Einführung durch Annemarie Zinke und der vielen, fast beiläufigen Bezüge zur Handlung des Films während der übrigen Vorträge, gewannen die Zuhörer auch einen intensiven Eindruck des Films "Metropolis" und seines künstlerischen Anspruchs. So wurde dieser Abende für die Gäste in der voll besetzten Aula des Gymnasiums zu einem eindrücklichen Erlebnis.

 

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Erster Leistungskurs Kunst veranstaltet Vernissage

Frank Bröckl

 

Im Rahmen einer beeindruckenden Vernissage hat der erste Leistungskurs Kunst am Gymnasium seine Arbeiten im Spielmannbau einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Yi Yuan am Klavier war es dabei vorbehalten die etwa 100 Gäste mit den Klängen von Claude Debussys „Arabesque“ und zwei Stücken aus „Bilder einer Ausstellung“ (Mussorgskij) auf den Abend einzustimmen.

Dabei hatte sich Kursleiterin Kornelia Griebel-Klein bis vor einigen Tagen die Eröffnung der Kunstausstellung an dieser Stelle überhaupt nicht vorstellen können, da die Werke der acht Schülerinnen eigentlich in der ehemaligen Cafeteria präsentiert werden sollte, wie sie in ihrer Begrüßungsrede erwähnte. Aufgrund der Sperrung des naturwissenschaftlichen Neubaus musste diese kurzfristig wieder in Betrieb genommen werden, sodass man neben der Suche nach alternativen Räumlichkeiten auch zu diversen inhaltlichen und praktischen Änderungen gezwungen war. Mit der den Künstlern eigenen Kreativität und Flexibilität habe man trotz großen zusätzlichen Arbeitsaufwands jedoch letztendlich alle Schwierigkeiten gemeistert.

Ein großes Lob zollte Kornelia Griebel-Klein ihren Schülerinnen für die Vielfalt und Individualität der in zwei Schuljahren entstandenen Arbeiten. Besonders erfreut zeigte sich die Pädagogin aber über das im Unterricht gewachsene Vermögen Kunst eigenständig und auch kritisch reflektieren zu können und formulierte abschließend den Wunsch, dass diese Fähigkeit die angehenden Abiturientinnen lebenslang begleiten möge.

Anschließend gab es die Gelegenheit sich bei einem Rundgang selbst einen Überblick über die Ausstellung zu verschaffen. Präsentiert wurden unter anderem Skizzen und Zeichnungen zur naturalistischen und abstrahierten Darstellung von Menschen, wie auch Ideenskizzen und perspektivische Ausarbeitungen. So haben sich die Schülerinnen beispielsweise an ein Architekturobjekt kreativ angenähert und ihr „Traumhaus“ mit Einrichtungsgegenständen konzipiert und sich mit dem Thema „Zeit“ auseinander gesetzt. Weiterhin fanden sich Malereien zur abstrahierten Menschendarstellung wie auch zum Thema „Vorbilder-Nachbilder“ (Collagen) und sogar Arbeiten nach der Vorgehensweise des Action-Paintings.

Fotos zum Thema „Ansichtsachen“ sowie Bilder von gemeinsamen Exkursionen und vom „Tag der offenen Tür“ wurden größtenteils auf Leinwand projiziert.

Besonderen Anklang fand das Programm, bei dem alle acht Künstlerinnen  im Abstand von 15 Minuten Erläuterungen zu ausgesuchten Werken gaben und den interessierten Zuhörern Einblicke in deren Entstehungsgeschichte gewährten.

Auch an das leibliche Wohl ihrer Gäste hatten die Schülerinnen gedacht und so dürfte ein rundum gelungener Abend bei der Betrachtung von Kunst und anregenden Gesprächen für die meisten Besucher viel zu früh zu Ende gegangen sein.

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Wilinaburgia II getauft

Volker Schmidt

 

Im Rahmen des traditionellen Anruderns freuten sich Hans-Werner Bruchmeier und die Ruderer des Weilburger Rudervereins über gleich drei neue "Einer".

Rudern ist fester Bestandteil des Unterrichts am Philippinum, sodass seit vielen Jahren eine fruchtbare Symbiose zwischen Schule und Verein besteht. Kein Wunder ist es also, dass die "Wilinaburgia", der Verein der Ehemaligen Angehörigen und Freunde der Schule, mit dem Übungseiner "Wilinaburgia II" schon das zweite Boot sponserte. Vereinsvorsitzender Eugen Rudolf Ancke und Studienleiterin Elisabeth Hilt nahmen die Taufe mit Lahnwasser gemeinsam vor.

 

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Europawoche mit MdEP Michael Gahler

Volker Schmidt

 

Rede und Antwort stand der Europaabgeordnete Michael Gahler (CDU) Schülern der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium Philippinum Weilburg. Im Rahmen der alljährlichen Europa-Woche setzte der Abgeordnete damit eine seit zehn Jahren bestehende Tradition der Schule fort. Nach der Begrüßung durch Oberstudiendirektor Dietrich Heese entwickelte sich eine fast zweistündige Gesprächsrunde, die auch der Pausengong nicht sofort beendete.

Gahler verdeutlichte, dass die in der Mitte Europas liegende Wirtschaftsmacht Deutschland in einer globalisierten Welt ohne die Europäische Union kaum so erfolgreich wäre. Nur die EU sichere die notwendige Gemeinsamkeit, um gegen die Konkurrenz aus China und Indien mittel- und langfristig zu bestehen.

Zur Krise einiger Mitgliedländer meinte er, es käme nun darauf an, durch „intelligente Investitionen“ für Wachstum zu sorgen. Hilfreich dabei wäre, wenn der Konsum in Deutschland ansteige. Lohnerhöhungen seien daher nicht verkehrt. Zum Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen sagte er, dass das „gemischte Doppel“ Merkel/Hollande durchaus auch Vorteile für Europa bringe. Auf die Frage nach einem EM-Boykott stellte er fest, dass es keinen sportlichen Boykott geben solle, Politiker aber keinen Platz auf der Ehrentribüne einnehmen sollten.

Die Schüler lobten am Ende die ausführlichen Antworten und vor allem die Offenheit, mit der ihnen der sicherheitspolitische Sprecher der Fraktion der Europäischen Volksparteien gegenübertrat.

 

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„Von russischen Gurken, der ersten Liebe und dem ersten Verlust“

Gudrun Ehlert-Lorenz

 

Die Jugendbuchautorin Marlene Röder liest aus ihrem neusten Buch am Gymnasium Philippinum Weilburg

 

Genau eine Woche nach dem Welttag des Buches beschäftigen sich die Schüler der Jahrgänge 9 und 11 des Weilburger Gymnasiums wieder mit Büchern: Sie alle nehmen teil an der Autorenlesung mit Marlene Röder, einer Limburger Jugendbuchautorin. Die trotz ihrer Jugend bereits mit mehreren Preisen geehrte Schriftstellerin liest aus ihrem neusten Buch “Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“.

 

Schon zum dritten Mal ist Marlene Röder am Gymnasium Philippinum. Und das nicht ohne Grund- nicht nur die Schüler finden sie und ihre Texte ansprechend, sondern auch viele Lehrer sind von ihr angetan. Das sich an die Lesung anschließende offene Gespräch, das die Autorin mit ihren Zuhörern führt, bringt ihr ebenfalls viele Sympathien ein.

 

Was macht Frau Röders Lesung so faszinierend? Zum einen sind es die jugendspezifischen Themen, mit denen junge Leute etwas anfangen können, aber auch die Sprache, die teilweise dem Jugendjargon angepasst ist, erregt die Aufmerksamkeit gerade auch von Jugendlichen, für die Lesen nicht an erster Stelle steht. Die vorgetragenen Texte aus der Kurzgeschichtensammlung „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ haben oft ein offenes Ende oder sind zumindest so konzipiert, dass sie dem Leser keine vorgefertigte Lösung vor die Nase halten. Das kommt gut an.

 

Was macht Marlene Röder so sympathisch? Bestimmt auch ihre offene Art, auf Schülerfragen bereitwillig und intensiv einzugehen, z.B. den Prozess des Schreibens zu beschreiben, die Anfangsschwierigkeiten einer Autorin offen zu legen , über ihre eigene Lieblingsautoren zu plaudern oder über ihre finanzielle Situation als junge Autorin Auskunft zu geben.

 

Was weckt noch das Interesse an der Jugendbuchautorin? Marlene Röder hat schon in jungen Jahren mit dem Schreiben angefangen. Schon während der Schulzeit habe sich für sie beim Schreiben ein Freiraum eröffnet, den sie sich selbst durch ihre Fantasie schaffen konnte. Nach anfänglichen vergeblichen Bemühungen kam dann der Durchbruch mit der Geschichte „Im Fluss“, mit der sie den Limburger „Hans-im-Glück- Preis“ für junge Autorinnen und Autoren gewonnen hat. Bald folgte der Jugendkrimi „Zebraland“. Dies mag auch für diejenigen Zuhörer, die gerne schreiben, Ansporn sein, ihren Weg konsequent zu gehen, auch wenn nicht immer alles so glatt läuft.

Marlene Röder hat nicht sofort Lehramt an Förderschulen studiert. Zuerst hat sie eine Ausbildung als Glasmalerin fertig gestellt. Nach ihrem erfolgreichen Studium (zuletzt in Berlin) wird sie demnächst das Referendariat in Angriff nehmen- eine Phase in ihrem Leben, der sie schon mit Spannung entgegensieht. Ob sie dann noch Zeit für Lesungen hat, bleibt abzuwarten. Aber da sie wieder zurück in Richtung Heimat ziehen will, sind die Aussichten eher günstig.

 

Frau Röders Bücher „Im Fluss“, „Zebraland“ und „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ können gerne im Medien- und Lernzentrum des Gymnasiums ausgeliehen werden. Auch wer wissen möchte, wie russische Gurken so aussehen oder wie Melvins Hund drauf ist, sollte sich die von Frau Röder signierte Ausgabe im MLZ unbedingt anschauen.

 

Die Leseförderung am Gymnasium wird durch die „Wilinaburgia“- dem Verein der Ehemaligen und Freunde des Gymnasiums- gefördert. Zu der Lesung eingeladen hatte das MLZ-Team unter der Leitung von Frau Ehlert-Lorenz.

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Orden für Ulrike Fuhrmann-Grote

Frank Bröckl / Volker Schmidt

 

In feierlichem Rahmen konnte Ulrike Fuhrmann-Grote aus der Hand des französischen Generalkonsuls Jean-Claude Tribolet als Anerkennung ihrer langjährigen Verdienste um den Austausch mit Weilburgs französischer Partnerstadt Privas nun den „Ordre des Palmes Académiques“ entgegen nehmen und darf sich ab sofort „Chevalier dans 1 Ordre des Palmes Académiques“ nennen, was sich in etwa mit „Ritter“ übersetzen lässt. Sichtlich gerührt nahm die Oberstudienrätin den Orden entgegen. Die

Auszeichnung wurde von Napoléon Bonaparte 1808 für Mitglieder der Universität geschaffen und wird alljährlich vom französischen Erziehungsminister an eine Person verliehen, die mindestens 35 Jahre alt und 15 Jahre oder länger in einem Bereich der Ministerien Bildung und Schulwesen oder Jugend, Sport und Freizeit tätig ist.

In seiner Rede würdigte Tribolet die großen Verdienste von Ulrike Fuhrmann-Grote im Dialog der Kulturen, hat sie doch im Rahmen der seit 1958 bestehenden Städtepartnerschaft mit Privas mehr als 30 Austauschfahrten für über 1000 Jugendliche organisiert und dabei nicht nur zahlreiche Schülerinnen und Schüler für die französische Sprache begeistert, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. „Ohne Lehrer wie sie gibt es keine Austauschfahrten und Partnerschaften. Sie gehören zu denen, die Freundschaft trag- und zukunftsfähig machen“, so der Generalkonsul.

Direktor Dietrich Heese zeigte sich hoch erfreut darüber, dass einem Mitglied seines Kollegiums eine derartige Ehre zuteil wurde. „Sie tragen entscheidend dazu bei, dass die französische Sprache an unserer Schule gepflegt wird und sind in hervorragender Weise dazu  in der Lage, die Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern“, betonte der Schulleiter. Darüber hinaus hob er in seinen Worten die historische Verpflichtung, die deutsch-französische Freundschaft zu bewahren und weiter zu entwickeln, hervor und gab der Hoffnung Ausdruck, den Generalkonsul des Nachbarlandes im Jahr 2015 anlässlich des 475-jährigen Bestehens des Gymnasiums erneut begrüßen zu dürfen.

Auch Bürgermeister Hans-Peter Schick ließ es sich nicht nehmen, Ulrike Fuhrmann-Grote für ihr außerordentliches Engagement zu danken. Sie habe mit den Austauschfahrten entscheidend dazu beigetragen, das Fundament der Städtepartnerschaft mit Privas zu legen, aus dem im Laufe der Zeit ein Netzwerk entstanden sei. Evelyn von Seggern bedankte sich abschließend im Namen der Fachschaft Französisch für das vorbildliche Engagement der Kollegin.

Musikalische Beiträge, natürlich auch in französischer Sprache, sorgten für einen würdigen Rahmen. Konstantin und Franziska Grote, die Kinder der Geehrten, spielten zusammen mit Hans-Georg Lorenz ein G-Dur-Trio von Haydn, Franziska Grote sang, begleitet von Hans-Georg Lorenz, „Non, je ne regrette rien“, Freya Obijon spielte auf der Oboe. Am Beginn sang der Unterstufenchor, der Abschluss wurde von den Philippinum Voices gestaltet.

 

 

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Mach mit bei der Physik-Challenge 2012!

Jörn Schweisgut

 

Auch in diesem Jahr findet wieder eine Physik-Challenge statt. Die Aufgabe: Baut ein Vehikel, das ein rohes Ei aus möglichst großer Höhe heil zu Boden bringen kann.

Näheres zu den Teilnahmebedingungen findet Ihr hier. Den Erstplatzierten winken wertvolle Preise.

 

Am Dienstag, den 24.4.2012, wird der Wettbewerb in der alten Cafeteria eröffnet, die Aufgabe genau vorgestellt und Fragen beantwortet. Der Termin für die Fertigstellung der „Eierschleuder“ ist der Freitag, 15. Juni 2012.

 

Ansprechpartner sind Herr Schweisgut, Eure Physiklehrerin oder Euer Physiklehrer.

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Das gesamt GPW liest am Welttag des Buches

Gudrun Ehlert-Lorenz

 

In der 2. Stunde am Welttag des Buches wurden am GPW keine Matheaufgaben gelöst, keine englischen oder spanischen Vokabeln gelernt, kein Experiment in Physik durchgeführt, sondern in allen Fächern haben sich alle Schülern und alle Kollegen mit dem Buch und mit Lesen beschäftigt.

Vor dem Hauptgebäude haben 5. und 6. Klassen ihre Buchvorstellungen auf eine lange Leseleine gehängt. Im Medien- und Lernzentrum fand der englische Lesewettbewerb statt (s.u.).

Eingeleitet wurde der Welttag des Buches bereits letzte Woche im Lehrerzimmer, wo die Kolleginnen R. Heun, S. Linn, F. Niess und G. Ehlert-Lorenz eine Buchtstaffel-Aktion mit ca. 40 Büchern angestoßen haben, resultierend aus der „Lesefreunde“-Aktion der Stiftung Lesen.

Nach Ostern ist auch der Startschuss gefallen für eine andere Leseaktion am GPW: Es stehen den Schülern an die 40 verschiedene Zeitschriften-Titel für 4 Wochen im Medien- und Lernzentrum zum Schmökern und Lernen zur Verfügung.

Selbst bis in die kommende Woche strahlt der Welttag ab: Am 30.4.12 liest die in Weilburg schon bekannte und in Limburg aufgewachsene Autorin Marlene Röder Schülern der 9. und 11. Klassen aus ihren Büchern vor.

 

Englischer Lesewettbewerb am GPW:

Schon seit einigen Jahren tragen die 6. Klassen im Frühling einen englischen Lesewettbewerb aus. In der schönen Umgebung des Medien- und Lernzentrums traten dieses Jahr Jan Wehner (6a), Charis Kim (6b), Selina Volk (6c), Leonie Müller (6d), Lana Morgenthal (6e) und Franziska Prüßner (6f) gegeneinander an, um herauszufinden, wer der beste von ihnen ist. Alle Kandidaten seien bereits Gewinner, wie die Moderatorin und Organisatorin der Veranstaltung, Frau Ehlert-Lorenz, in ihren einleitenden Worten betonte, denn sie hätten sich ja schon als Klassenbeste hervorgetan. Schließlich entschied sich die Jury- bestehend aus dem Vorsitzenden Herrn Kunz, Frau Linn, Frau Burgard, Frau Sames und Herrn Becker- für Charis Kim als Schulgewinnerin. Charis hat die Schule übrigens schon sehr gut im Lesewettbewerb für deutsche Jugendbücher vertreten.

Als Zuhörer waren die 6a mit ihrer Lehrerin Frau Weigel und die 5e mit Frau Veddeler eingeladen worden. Sie konnten ein paar Buchtipps mit nach Hause nehmen. Die unbekannte Geschichte war dieses Mal „Roller Coaster“, eine Geschichte um einen Jungen, der sich nach einem Umzug einer neuen Umgebung anpassen muss und nicht an die liebenswürdigsten Jugendlichen gerät, schließlich jedoch einen verständnisvollen Schulleiter vorfindet und eine echte Freundin kennen lernt. Alle Bücher, die vorgestellt wurden, werden für das Medien- und Lernzentrum angeschafft und können demnächst entliehen werden. Folgende Titel wurden vorgestellt: „Diary of a Wimpy Kid- The Ugly Thruth“ (Jeff Kenney), „Caro Carrot and the Power Girls“ (Christian Bieniek), „Tom Sawyer“ (Mark Twain), „  „My brother and I“ (Andreas Steinhöfel), „Conni and the Exchange Studen“ (Dagmar Hoßfeld). Neben der Zeitschrift „Spotlight“ und deutschen Zeitschriften für Jugendliche wurden in letzter Zeit im Medien- und Lernzentrum viele neue- auch englische- Bücher angeschafft.

Alle teilnehmenden Schüler bekamen eine Urkunde überreicht und werden am Ende des Schuljahres einen Büchergutschein entgegen nehmen können. Finanziell wird die Leseförderung an der Schule unterstützt durch die „Wilinaburgia“- dem Verein der Freunde und Ehemaligen am GPW.

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Theatergruppe RequiSiT zu Gast am Gymnasium Philippinum

Frank Bröckl

 

 

Bereits seit zehn Jahren ist die Theatergruppe des Vereins „SiT e.V.“ (Selbsthilfe im Taunus) ein fester Bestandteil des Konzepts zur Sucht- und Drogenprävention. Bei ihrem diesjährigen Gastspiel für die Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe begeisterten die Akteure, allesamt ehemalige Suchtmittelabhängige, ihr Publikum zunächst mit einem Improvisationstheater, bei dem unter Mitwirkung der Zuschauer Szenen auf Zuruf spontan dargestellt werden mussten. Die Spielfreude und Kreativität der Schauspieler war beeindruckend, doch die Improvisationen wollen nicht bloß humorvoll unterhalten. Vermittelt werden soll, dass das Leben auch ohne Drogenkonsum Spaß macht und wie soziales Miteinander funktioniert.

Im Anschluss daran bot sich den einzelnen Klassen die Gelegenheit, in Gesprächsrunden ohne ihre Lehrer mit den Schauspielern über das Thema Sucht zu reden. Verblüffend für die Schülerinnen und Schüler war die Offenheit, mit der die Gäste glaubwürdig und authentisch über Ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Drogen berichteten.
Der für das Suchtpräventionsprogramm verantwortliche Organisator Christof Trümner zeigte sich abschließend mit dem Verlauf der vom Gymnasialen Schulverein gesponserten Veranstaltung äußerst zufrieden.

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6c und 7d dem homo sapiens auf der Spur!

Homo Sapiens (Neuzeitmenschen), unsere engsten Verwandten
Das Neanderthal-Museum (Ansicht von der Bushaltestelle)

Markus Huth

 

Am 15.02.2012 fuhren die Klassen 6c und 7d mit Frau Kanthak, Frau Buseck, Frau Kurreck und Frau Reitz auf Ausflugsfahrt nach Mettmann ins Neanderthal-Museum. Nach einer langen Busfahrt kamen wir endlich an. Nach einer spannenden Führung durch das Neanderthal Museum, wo uns die Führerin viel über das Leben, die Waffen, die Arbeit und vieles mehr erzählt hat, zeigte sie uns noch einige originale Knochenfunde des homo sapiens. Diese Knochenfunde sind sehr interessant, da sie schon mehrere 1000 Jahre alt sind. Nach dieser spannenden Führung wanderten wir in die Steinzeitwerkstatt, wo wir Lederbeutel aus einem Lederstück und künstlichen Sehnen bastelten. Die Lederbeutel sind sehr praktisch; da sie sehr klein sind kann man sie so zum Beispiel als Handytasche nutzen. Danach fuhren wir wieder mit dem Bus des Reiseunternehmens Gimmler zurück nach Weilburg.

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Erstes Russischzertifikat am GPW

Rita Heun

 

Viele kennen die Cambridge Certificates in Englisch sowie DELF in Französisch, jedoch nur wenige das russische Pendent TRKI (Test po russkomu jazyku kak inostrannomu = Test für Russisch als Fremdsprache). Diesen Test, der von der Moskauer Lomonossov-Universität gemeinsam mit dem russischen Bildungsministerium ausgearbetet worden ist, hat nun erstmals eine Oberstufenschülerin des GPW erfolgreich absolviert.

Diana Gottschalk aus Jahrgangsstufe 11 hat am zentralen hessischen Prüfungsort in Marburg fünf Prüfungsteile durchlaufen, nämlich Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Vokabeln und Grammatik sowie eine mündliche Prüfung/Sprechen.

Diana hat die Prüfung nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen Niveau B1 abgelegt und ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Dies wird hoffentlich Nachahmer finden, denn das Fach Russisch wird seit einigen Jahren am GPW sehr intensiv und erfolgreich als 3. Fremdsprache unterrichtet. Im kommenden Jahr werden voraussichtlich die ersten Abiturprüfungen in Russisch abgelegt werden.

Auch die vom Goetheinstitut unterstützten Schüleraustauschprogramme des GPW nach Russland und Kasachstan tragen zur Popularität des immer noch etwas "exotischen" Schulfaches bei.

 

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Spielend Russisch lernen

Rita Heun

 

…oder sogar eine Russlandreise gewinnen! Für eine Reihe Schüler und Schülerinnen des Gymnasium Philippinum waren diese Aussichten so spannend, dass sie beim diesjährigen Russisch-Cup des GPW mitmachten. Das Gewinner-Team der Schulrunde darf nach den Sommerferien die Schule beim Regionalfinale vertreten. Die diesjährigen Sieger sind Stefanie Maier und Mona Stoll aus der Jahrgangsstufe 8. Und mit etwas Glück geht es dann im Herbst zum großen Bundescup-Finale auf Schalke.

Bereits zum fünften Mal organisiert das Deutsch-Russische Forum 2012 das deutschlandweite Sprachturnier "Spielend Russisch lernen". Die erste der drei Spielrunden findet immer in einer Schule mit Russischunterricht statt. Das Gymnasium Philippinum Weilburg ist in diesem Jahr zum dritten Mal mit Russischlehrerin Rita Heun als Ausrichter einer Schulrunde dabei.

Fünf Jahre Bundescup, das sind mehr als 20.000 Schüler aus 16 Bundesländern, die in gut 1000 schulinternen Runden Vokabeln gepaukt und auf Würfelglück gehofft haben. Nur wer als Team funktioniert, hat die Chance, am Ende weiterzukommen. Gewonnen haben aber immer alle – seien es russische Worte, neue Freunde, Tickets für ein Bundesligaspiel von Schalke 04 oder sogar eine Reise nach Moskau oder Sankt Petersburg. "Unsere Motivation ist, junge Leute für Russisch zu begeistern und ihnen aufzuzeigen, welche Perspektiven sich mit dieser Fremdsprache für ihre Zukunft ergeben", erläutert Martin Hoffmann, Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums.

Ein wichtiger Aspekt ist die Integration von drei Zielgruppen: zum einen die Jugendlichen, die Russisch als Muttersprache mit nach Deutschland gebracht haben, dann die Schüler, die Russisch in der Schule lernen und diejenigen, die noch keine Erfahrungen mit Russisch haben.

"Die Jugendförderung ist ein wichtiges Sponsoringelement für unser Unternehmen, mit dem wir die deutsch-russische Brücke weiter ausbauen wollen", sagt Hauptsponsor Gazprom Germania. Weitere Kooperationspartner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goetheinstitut, der Deutsche Russischlehrerverband. Sponsoren sind ferner Wintershall, Cornelsen Verlag und Lernidee Reisen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.spielendrussisch.de.

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Junge Katalanen besuchen Weilburg

Gudrun Ehlert-Lorenz

 

Vom 9. bis 16. März besuchte eine Gruppe von spanischen Schülerinnen und Schülern aus Girona ihre Austauschpartner vom Gymnasium Philippinum in Weilburg. Begleitet wurde die diesjährige spanische Gruppe von Frau Olga Busquets und Herrn Jaume Casadevalls.

Girona wird auch die Hauptstadt der Costa Brava genannt. Die dortige Schule „Montessori Palau“ wird nach der Montessori-Methode geführt, privat organisiert und finanziert. 

Die Gymnasiasten aus Weilburg waren im Herbst in Katalonien gewesen. Der Austausch des Weilburger Gymnasiums unter der Leitung von Frau Ehlert-Lorenz findet nun schon seit mehr als zehn Jahren statt.  SchülerInnen der Jahrsgangsstufe 9, die Spanisch als dritte Fremdsprache gewählt haben, dürfen am Austausch teilnehmen. Die deutschen Partner bemühten sich nach Kräften, ihren spanischen Freunden ein ebenso inhaltreiches und interessantes Programm zu bieten, so wie sie es damals im Herbst erleben durften.

 

Gleich am Anreisetag gab es die erste Überraschung für die Katalanen: Die für den Abend von den Schülern vorgesehene Grillpartie wurde mangels Strom umfunktioniert in eine Nachtwanderung, um ans Ziel vieler junger Leute aus Girona und Weilburg zu gelangen: der amerikanischen Schnellrestaurant-Kette; so gab es dann Burger statt Würstchen und Salat. Ein kulinarisches Highlight anderer Art erwartete die Gruppe beim Besuch des Restaurants eines Austauschteilnehmers, dessen Eltern ein Lokal an der Lahn bewirtschaften. Auch in den Familien ist das Thema Essen immer wichtig. In Spanien wurden die „Bocadillos de tortilla“, also Brote mit spanischem Omelette, von den Deutschen erst mit Misstrauen beäugt, bevor es dann doch den meisten Hessen schmeckte. Hier sind es Frikadellen, Sauerkraut und die verschiedensten Würstchen, die erst lange von den Katalanen begutachtet werden, bevor sie gekostet werden.

Am Wochenende konnten sich die Spanier in den Familien von hessischer Gastfreundschaft verwöhnen lassen und bekamen auch einen Einblick in unsere nähere Umgebung mit dem Besuch von Wetzlar, Limburg oder Braunfels oder sogar Köln.

Die Schulwoche startete am Montag mit dem Besuch der Schule. Das Thema Baustelle wurde von Herrn Oberstudiendirektor Heese beim Empfang der Gruppe gemieden, sein Hauptaugenmerk lag eher auf dem Frühling, den die Spanier offensichtlich mitgebracht hätten. Besonderen Applaus bekamen die „Philippinum Voices“, zumal einige Mitglieder selbst beim Spanischaustausch aktiv waren. Deutsche und Spanier waren begeistert von dem Sportprogramm, das dieses Jahr von Frau Fuhrmann-Grote und Herrn Bickel gestaltet wurde. Besonders das Klettern an der schuleigenen Kletterwand kam gut an. Sportlich ging es dann am Nachmittag mit einer Weilburg Ralley, die zwei Schülerinnen vorbereitet hatten, weiter. Ausschlaggebend war der kreative Teil, bei dem eine Oster-Überraschung selbst hergestellt werden musste. Wo die Schülergruppen die jeweils geforderte Klopapier-Rolle herbekamen, blieb ihr Geheimnis. Ein weiteres sportliches Highlight im Programm war das Eislaufen in Diez.

Neben dem sportlichen Teil standen natürlich viele kulturelle Begegnungen auf dem Programm: Neben Frankfurt wurden dieses Jahr Limburg und natürlich unsere schöne Residenzstadt Weilburg selbst besichtigt. Der Bürgermeister Herrn Schick nahm sich - wie jedes Jahr-  Zeit für die Gäste des Gymnasiums. Auch ein Rundgang durch Weilburg mit einer professionellen Führerin und ein Blick in das Schlossleben durften nicht fehlen.

 

Die spanische Fachschaft am Gymnasium Philippinum ist übrigens im Wachsen begriffen: Neben den zwei erfahrenen Lehrkräften Frau Ehlert-Lorenz und Frau Wilhelm ist die Fachschaft bereichert worden durch die jungen Kräfte Frau Ekici und Frau Burgard. Frau Wacker befindet sich noch im Referendariat.

Ein Dank geht an dieser Stelle an die Stadt Weilburg, die Schülerbeförderung (Fahrkarten) und die Wilinaburgia, dem Verein der Ehemaligen und Freunde des Philippinum, die unsere Austauschfahrt stark gefördert und dadurch letztlich auch erst möglich gemacht haben.

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Comenius-Projektarbeit bringt erneut Schüler des GPW mit belgischen Partnern zusammen

Barbara Klass

 

Vom 12. - 16.03.12 hatte die Comenius-Gruppe 17 belgische Schülerinnen und Schüler zu Gast an unserer Schule. Diesmal sollte – nach der in Belgien gemeinsam zusammengestellten Zeitung - in dem Mini-Projekt zum Thema "Medien" eine gemeinsame Radioshow aufgenommen werden. Die Texte dazu hatten die Schülerinnen und Schüler schon vorher erarbeitet und für ihre Partner online gestellt. An einem gemeinsamen Arbeitstag wurden sie dann überarbeitet, eingeübt und mit Hilfe von externen Mikrophonen mit USB-Anschluss aufgenommen und schließlich zusammengeschnitten. Die Feinarbeit wird noch beendet, dann erhalten alle eine CD mit ihrer Show!
Die belgischen Partner lernten nicht nur unsere Schule und Weilburg kennen, sie machten auch bei teils strahlendem Wetter gemeinsame Ausflüge nach Wetzlar und Frankfurt ins Filmmuseum. Am letzten Tag gab es dann noch eine gemeinsame Zumba-Stunde und ein Abschiedsessen an unserer Schule. So war dieses aus Restmitteln des letzten Comenius-Projekts finanzierte Mini-Projekt in diesem Jahr für alle eine lohnenswerte Erfahrung mit bleibenden Eindrücken. Die Bewerbung für das nächste große Projekt 2012-14 läuft. Jetzt heißt es Daumen drücken.

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Das schriftliche Abitur hat begonnen

Homepage-AG

 

Da hängen sie wieder: Vom kleinen Poster bis zum neun Quadratmeter großen Bettuch wünschen sie, aufgehängt von Familienangehörigen, Freunden, Verwandten und Bekannten, den Abiturientinnen und Abiturienten des GPW viel Glück beim diesjährigen schriftlichen Abitur.

Seit Freitag, dem 16.3.2012 laufen die schriftlichen Prüfungen. Begonnen haben sie in diesem Jahr mit dem Fach Englisch, die letzte Prüfung wird am 30.3. das Fach Latein sein.

 

Die Homepage-AG des Philippinum möchte sich den Wünschen für viel Erfolg auf diesem Wege anschließen und drückt allen Schülerinnen und Schülern des GPW die Daumen für gute Ergebnisse.

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GPW – Erfolg beim Tag der Mathematik

Hans Georg Lorenz

 

Warum versammeln sich 250 Schüler am frühen Samstagmorgen im Konferenzraum des Hotel Mercure in Wetzlar? Ganz einfach - Sie wollen knifflige mathematische Probleme lösen. Was viele Menschen sich nicht vorstellen können, hat seit vielen Jahren Tradition: Beim Tag der Mathematik treten alljährlich Schüler der 12. Jahrgangsstufe aus Gymnasien von Limburg bis Wetzlar und Dillenburg bis Friedberg gegeneinander an, um am Ende die besten „Mathecracks“ zu küren. In drei Runden sollen zunächst vier Aufgaben in einer Gruppe bearbeitet werden, es folgt ein Einzelwettbewerb und ein mathematischer Hürdenlauf, bei dem die Aufgaben möglichst schnell nacheinander abgeholt und gelöst werden müssen.  Das Gymnasium Philippinum war auch in diesem Jahr wieder vertreten und zwar mit einer Auswahl von Schülern aus den Leistungskursen der beiden Mathematiklehrer Stefan Ketter und Hans-Georg Lorenz. Und die Weilburger Schüler waren äußerst erfolgreich: Tobias Blum belegte im Einzelwettbewerb den ersten Platz, Doreen Riepel  den dritten und Jannik Lehr den siebten Platz. Außerdem errangen die Schüler im Gruppenwettbewerb noch die Plätze 5 und 9. Tobias Blum und Doreen Riepel erhalten als Preis für ihren Wettbewerbserfolg ein Stipendium für eine Modellierungswoche, in der sie zusammen mit Wissenschaftlern aus der Wirtschaft an der Lösung eines realen, tatsächlich in der Industrie aufgetretenen Problems arbeiten werden. Wohin die erfolgreiche Teilnahme an einem solchen Wettbewerb und der Modellierungswoche führen kann, sieht man sehr schön an einer ehemaligen Schülerin des GPW: Sie heißt Julia Gödecke und errang im Jahr 2000 den ersten Preis beim Tag der Mathematik. Heute unterrichtet sie als promovierte Mathematikerin am renommierten Queens College in Cambridge. Die Weilburger Schüler konnten sie im Februar bei einem Vortrag über „Abstraktion in der Mathematik“ am Gymnasium erleben.

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Sportlehrer baggern erfolgreich

Das Team des Philippinum Weilburg von links: Pieter Kleemann, Margrit Sachs, Christoph Trümner, Hartmut Becker, Jan Hooss und Peter Pankratz.

Pieter Kleemann

 

Unter der Leitung der drei Sportkoordinatoren Neu-Müller (Elz), Böckling (Limburg) und Pankratz (Weilburg) baggerten, pritschten und schmetterten zwölf Lehrerteams aus dem Kreis Limburg-Weilburg um den Turniersieg. In der Vorrunde spielten zunächst vier Mannschaften jeder gegen jeden einen Satz aus. Manche Spielen wurden in der zehnminütigen Matchdauer erst mit dem letzten Ballwechsel entschieden, weil das Niveau in den letzten Jahren sich enorm gesteigert hat und viele Rallyes erst nach mehreren Seitenwechseln mit einem Punkt endeten.
Nach der Vorrunde entschieden die Platzierungen über die neuen Vierergruppen, in denen dann erneut jeder sich mit jedem maß, ehe nach drei Stunden die Reihenfolge ermittelt wurde.
Das Philippinum Weilburg mit Margrit Sachs, Christoph Trümner, Hartmut Becker, Jan Hooss, Peter Pankratz und Pieter Kleemann hatte bereits in der Vorrunde erheblich Schwierigkeiten mit der Wilhelm-Knappschule-Weilburg und der Tilemannschule Limburg, ehe man mit einem oder zwei Punkten Vorsprung siegte. Die Weiltalschule Weilmünster war mit einem Achtungserfolg gegen die Tilemannschule gestartet (14:14), verlor dann jedoch gegen die beiden Weilburger Schulen deutlich.
Nach einem Sieg in der Endrunde über die Leo-Sternbergschule Limburg und zwei knappen Niederlagen gegen die Tilemannschule und die Taunusschule Bad Camberg wurde die Weilburger Knappschule Siebter.
Dem Philippinum erging es von den Ergebnissen nicht besser, einem Ein-Punkt-Sieg über die Theodor-Heußschule Limburg standen zwei klare Niederlagen gegen die Peter-Paul-Cahenslyschule Limburg (PPC) und der Fürst-Johann-Ludwigschule Hadamar gegenüber. In der Runde der Gruppensieger reichte diese Bilanz allerdings für die Bronzemedallie. Ein 16:13 über PPC brachte Hadamar den ersten Platz und damit die erfolgreiche Titelverteidigung.

 

Endstand:
1. Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar
2. Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg
3. Gymnasium Philippinum Weilburg
4. Theodor-Heuss-Schule Limburg
5. Taunusschule Bad Camberg
6. Tilemannschule Limburg
7. Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg
8. Leo-Sternberg-Schule Limburg
9. Weiltalschule Weilmünster
10. Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn
11. MPS St. Blasius Frickhofen
12. Adolf-Reichwein-Schule Limburg

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Neuer Brennofen übergeben

Volker Schmidt

 

Nachdem ein in die Jahre gekommener Ton-Brennofen im Gymnasium Philippinum nicht mehr zu reparieren war, sponserte Gabriele Arnold die Anschaffung eines neuen, digital gesteuerten Ofens mit 5000 Euro. Der Ofen, so stellte sie bei der Übergabe am  7. März fest, erlaube auch höhere und genau kontrollierte Brenntemperaturen. Damit seien besondere Effekte zu erzielen, vor allem aber verringere sich die Gefahr deutlich, dass Objekte beim Brennen beschädigt oder gar zerstört würden.

Oberstudiendirektor Dietrich Heese betonte bei der Übergabe, dass die großzügige Spende gleich doppelte Freude hervorbringe. Einmal sei der Fachschaft Kunst geholfen, die nun wie gewohnt weiter arbeiten könne, zum anderen auch der Kreisvolkshochschule. Sie nutze neben den Räumen des Gymnasiums auch den Brennofen. Als Dank überreichte er Gabriele Arnold einen Blumenstrauß

Michael Schneider, der Leiter der VHS, dankte nicht nur der Sponsorin mit einem Buchgeschenk, sondern auch Dozentin Elke Lisken, deren Kompetenzen und Ideen, was den Werkstoff Ton angehe, aus dem Angebot der Volkshochschule nicht wegzudenken seien. In zahlreichen Objekten, darunter auch Masken und Kultgefäßen, zeige sich, wie Kunst und Sensibilität gepaart mit handwerklichen Geschick und Wissen zu einem ästhetischen Objekt verschmolzen würden.

Cornelia Griebel-Klein und Ulrike Tielesch, die für die Fachschaft Kunst an der Übergabe teilnahmen, freuten sich darüber, dass die "Faszination von Ton" endlich wieder im Unterricht praktisch erprobt und erfahren werden könne. Die gestalterische Vielfalt des heimischen Rohstoffs aus Mengerskirchen ziehe alle, die mit ihm arbeiteten,  in den "Bann des Materials". Michael Schneider wies in diesem Zusammenhang darauf hin, wie die Herstellung der Erinnerungstafeln aus Ton für die ehemaligen jüdischen Bürger Weilburgs mit dazu beigetragen habe, den schrecklichen Hintergrund im Material aufzuarbeiten.

Abschließend betonte Direktor Heese, dass mit dem Kreis als Träger der Bausanierung vereinbart sei, das Erdgeschoss des Spielmannbaus als Domizil der Fachschaft zu erhalten und entsprechend neu zu gestalten. Alle Anwesenden, darunter auch Axel Gebert als Leiter der Außenstelle Weilburg der VHS, waren sich einig, dass die Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und VHS auch weiterhin auf einem guten Weg sei und zudem Synergie-Effekte freisetze.

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Austausch mit Kemerovo in Sibirien

Karina Schamp

 

Vor wenigen Wochen hat sich ganz Deutschland vor Kälte kaum noch vor die Tür getraut. Doch 14 Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Philippinum Weilburg mit ihren Lehrern Frau Muster und Herrn Fischer, war dies nicht kalt genug und sie flogen in das -30 Grad kalte und 4.810 km entfernte Kemerovo in Sibirien. 
Die vom Kohleabbau geprägte Stadt an der Tom hat mehr als 500.000 Einwohner und gehört seit einiger Zeit zum Austauschprogramm des Gymnasiums. Die Reise wurde vom Goetheinstitut größtenteils finanziert und organisiert.
Im Frühjahr des vergangenen Jahres waren Schüler aus der russischen Stadt zu Gast in Weilburg, der Gegenbesuch fand vom 4. – 16. Februar 2012 statt.
 
Ein Reisebericht von Karina Schamp:
 
Frühmorgens begann unsere Reise am ICE-Bahnhof in Limburg. Nach einem dreistündigen Flug kamen wir aufgrund der Zeitverschiebung abends in Moskau an. Nach dem Einchecken im Hotel besuchten wir ein kleines, russisches Restaurant. Die Auswahl beschränkte sich für uns auf wenige Gerichte, da lediglich eine Schülerin der russischen Sprache mächtig war, diese jedoch ebenfalls Probleme mit dem Lesen der Karte hatte. Wir aßen Gyros und Chicken Wings – das kannten wir von zuhause.
Am nächsten Tag führte uns eine Mitarbeiterin des Goetheinstitutes durch die kalte schöne russische Hauptstadt. Vor allem beeindruckt waren wir von dem roten Platz und den wunderschönen, typisch russischen Kirchen und Kathedralen mit ihren Zwiebeldächern. Von den Unruhen anlässlich der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen bekamen wir nichts mit. 
Am späten Abend verließen wir Moskau und flogen in Richtung Kemerovo (Sibirien).
Nach unserer Ankunft um 6 Uhr morgens, wurden wir am Flughafen von unseren Gastfamilien herzlich empfangen. Anschließend fuhr jeder Schüler mit seiner Gastfamilie nach Hause und holte seinen Schlaf nach.
Am nächsten Morgen trafen sich alle in der Schule wieder. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Direktorin wurden wir durch das Gebäude geführt und bekamen Eindrücke von den Lehrmethoden des östlichen Landes. Manch ein Schüler würde sich vielleicht wünschen, eine russische Schule zu besuchen, denn der Schulalltag beinhaltet das Surfen im Internet, Telefonieren und Musik hören ohne Konsequenzen durch die Lehrer.
Abends wurde die Völkerverständigung in Cafés und Kneipen vertieft. Langsam trauten wir uns auch an andere Gerichte heran. Interessant fanden wir, dass in fast jedem Restaurant japanisches Sushi angeboten wurde.
Am dritten Tag fuhren wir mit dem Bus durch die verschneite, sibirische Landschaft. Ziel des Ausflugs war eine Süßwarenfabrik, in welcher wir nach Lust und Laune alle Erzeugnisse probieren durften. Obwohl diese Süßigkeiten zu den Grundnahrungsmitteln der russischen Bevölkerung zu gehören scheinen, sind die Menschen, im Gegensatz zu westlichen Fast-Food- orientierten Ländern, eher normalgewichtig.
Die anschließenden Tage wurden größtenteils mit dem Drücken der Schulbank verbracht. Partys, Schlitten- und Skifahren, Shoppen sowie ein Zirkusbesuch sorgten für die nötige Abwechslung.
Am Ende unserer Reise besuchten wir noch die Universitätsstadt Tomsk.
Nach einer großartigen Abschlussfeier im Kulturzentrum in Kemerovo verließen wir mit vielen neuen Eindrücken ein großartiges Land.
Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Russen hat uns tief beeindruckt und viele flogen mit Tränen in den Augen zurück in die Heimat. Durch Medien wie Facebook haben viele von uns seit fast einem Jahr engen Kontakt nach Kemerovo. Dies zeigt, dass Freundschaft keine Grenzen kennt.

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GPW radelt mit ins Guinnessbuch der Rekorde

Frank Bröckl

 

Zahlreiche Hobbysportler, Schüler der Weilburger Schulen aber auch Prominente - darunter Joey Kelly sowie die Radprofis Kai Hundertmarck und Patrick Sinkewitz – sorgten im Schweiße ihre Angesichts dafür, dass sich im  Fitnessclub „Pur Life“ 61 Spinning-Räder  24 Stunden rund um die Uhr drehten. Diese Leistung bedeutete am Ende neuen Weltrekord und den Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. Beteiligt waren auch zahlreiche Jugendliche der Klassenstufen neun bis dreizehn, die auf dem für das Philippinum reservierten Rad jeweils eine Stunde lang kräftig in die Pedalen traten und ihren Beitrag zum Rekord und für den guten Zweck leisteten, den jede der insgesamt 1464 gefahrenen Stunden wurde von Sponsoren mit einem Betrag von drei Euro zugunsten des Vereins „Menschen für Kinder“ honoriert.

Die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Sport zeigten sich während der Veranstaltung besonders von der unglaublichen Fitness des aus Ahausen stammenden Musikers Peter Grün beeindruckt, der 24 Stunden lang fast nonstop im Sattel saß.

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Tag der offenen Tür gut besucht

Frank Bröckl

 

Auch in diesem Jahr herrschte beim traditionellen Tag der offenen Tür des Gymnasium Philippinum wieder dichtes Gedränge, wollten sich doch zahlreiche Eltern mit ihren Kindern vor dem Wechsel auf die weiterführende Schule ein Bild vom vielfältigen Angebot des Gymnasiums machen. Zahlreiche Ehemalige nutzten ebenfalls die Gelegenheit, die im Zuge der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen entstandenen neuen Räumlichkeiten an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte zu besichtigen oder einfach nur mit den alten Lehrkräften zu plaudern.

Direktor Dietrich Heese dankte in seiner Begrüßung in der überfüllten Aula der ganzen Schulgemeinde für ihr außerordentliches Engagement, das es ermöglicht habe, ein derart breites Spektrum an Aktivitäten der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wer anschließend das weitläufige Schulgelände nicht auf eigene Faust erkunden wollte, konnte sich den orts- und sachkundigen Scouts der Jahrgangsstufen zehn bis zwölf anvertrauen und sich in kleinen Gruppen einen Überblick über das Veranstaltungsangebot verschaffen. Während sich die Eltern unter anderem über das „STEP“-Konzept, die Pädagogische Mittagsbetreuung oder das Fremdsprachenangebot, das auch Russisch und Spanisch umfasst, informierten oder sich zum Übergang von Klassenstufe vier zu fünf beraten ließen, stießen bei den Kindern insbesondere die zahlreichen Mitmachangebote auf großes Interesse und wurden intensiv genutzt. Die Palette der Möglichkeiten reichte dabei von kleinen Versuchen und Experimenten in Chemie und Physik im neu errichteten naturwissenschaftlichen Trakt, über das Basteln von Lesezeichen im Medien- und Lernzentrum bis hin zu künstlerischen Aktivitäten im Spielmannbau. Hoch hinaus ging es an der Kletterwand in der Kreissporthalle, und am Ruderergometer konnten bereits neue Talente entdeckt werden. Doch auch für Auge und Ohr wurde einiges geboten. Zahlreiche Ausstellungen und Präsentationen – darunter eine Wandzeitung Geschichte, Balladen-Vorträge und mathematische Zaubereien – sowie musikalische Darbietungen der Singklasse, der Philippinum Voices und der Philippinum Harmonists gaben einen Einblick in die Arbeit der einzelnen Fächer.

Das Team der Cafeteria zeigte sich bestens vorbereitet und verwöhnte Eltern und Kinder, die im Besichtigungsstress eine Pause einlegen wollten, mit Kaffee und Kuchen.

Im nun überdachten Atrium stand der Schulelternbeirat ebenso als Ansprechpartner zur Verfügung wie die SV. Selbstverständlich nutzten auch die beiden Fördervereine der Schule, der Verein der Ehemaligen und Freunde des Gymnasiums „Wilinaburgia“ und der Gymnasiale Schulverein, ohne deren finanzielle Unterstützung viele Projekte in den vergangenen Jahren nicht realisierbar gewesen wären, die Gelegenheit sich zu präsentieren und neue Mitglieder zu werben.

„Ich finde es toll, dass man hier im Sportunterricht Waveboard fahren lernt und hoffe, dass ich nach den Sommerferien auf das Gymnasium komme“, lautete das persönliche Fazit einer Viertklässlerin beim Verlassen der Sporthalle gegen Ende der Veranstaltung. Es bleibt abzuwarten, ob sich ihr Wunsch erfüllt!

 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr Bilder finden Sie hier...

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Verletzungsfrei und viel gelernt…

Hans-Werner Bruchmeier

 

Sportkurse des Gymnasium Philippinum Weilburg zum Skikurs in Kärnten


Große Flächen und wenig Betrieb auf den Pisten war der Grund, dass man sich nach nach über zehn Jahren im Zillertal für den Kärntener Mölltalgletscher entschieden hatte.
Fast 80 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Philippinum Weilburg aus zwei Grundkursen und drei Leistungskursen, davon 50 Anfänger zogen auf den breiten Pisten des „Möllis“ ihre Carving-Schwünge, wobei die hochalpinen Bedingungen mit teilweise klirrender Kälte, aber auch wechselhaften Sichtbedingungen allen Teilnehmern manches abverlangten. Der Abstecher ins benachbarte Mallnitz brachte zusätzliche Abwechslung durch andersartige Pisten und Waldabfahrten, sodass der Kurs zu einem vollen Erfolg wurde, der sich neben dem harmonischen Miteinander dieser großen Gruppe auch in der Überprüfung der Carvingtechnik am letzten Tag zeigte.
Nach einer theoretischen und konditionellen Vorbereitung in den Vorwochen lernten die Oberstufenschüler, unter der fachkundigen Leitung der Sportlehrer Pankratz, Bruchmeier, Funk, Hooss und Trümner wieder schnell das Fahren auf der Kante und genossen die guten Schneebedingungen.
Nur ein Tag konzentrierter Arbeit auf den Snowblades reichte den meisten Anfängern um auf die Normalski umzusteigen, die Fortgeschrittenen verbesserten ihre Technik. An den Abenden wurden zusätzlich Skitechnik, Probleme des Skilaufs, alpine Gefahren und Erste Hilfe bei Skiunfällen besprochen, aber auch durch gemeinsam gestaltete Stunden in dem komfortablen Alpengasthof wieder einmal „Klassengemeinschaft“ erlebt.

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Philippinum-Schülerin in Buchpreis-Jury

Elena Bartke bei ihrem Plädoyer in Frankfurt
Die große Juryrunde

Gerhard Becker

 

In jedem Jahr wird auf der Leipziger Buchmesse ein französisches Jugendbuch mit dem Preis "Prix des Lycéens allemands" geehrt. Das Auswahlverfahren wird von der französischen Botschaft und dem Institut Français in Zusammenarbeit mit dem Klett-Verlag und der Leipziger Buchmesse organisiert, die Jury sind, wie es der Name des Preises sagt, deutsche Gymnasiasten.
Den Schulen werden zu Beginn des Schuljahres vier französische Jugendbücher vorgestellt, aus denen sie ein erst- und ein zweitplatziertes auswählen. Auf Landesebene treffen sich dann die Vertreter der teilnehmenden hessischen Schulen und bringen die Ergebnisse der Schulwahlen in die Landesjury ein. In der Schlussrunde auf der Buchmesse in Leipzig treffen sich schließlich die Ländervertreter und bestimmen das Buch, das den Preis erhält, der dann während der Buchmesse dem Autor oder der Autorin verliehen wird.
Am Gymnasium Philippinum hatten die Französisch-Leistungskurse (Jahrgangsstufe 12) von Herrn Becker und Frau Keul seit dem Sommer die vier Bücher gelesen und sich auf die zwei besten geeinigt. Am 15. Februar war es dann so weit: Elena Bartke aus Odersbach war in Frankfurt Mitglied der Hessenjury. Die beiden Bücher, die die Weilburger vorgeschlagen hatten, schafften es auch in die nächste Runde. Man darf gespannt sein, wie das Endergebnis in Leipzig aussehen wird. Die Chancen für Hessens Erstplatzierten stehen allerding sehr gut: Das Buch "Le temps des miracles" von Anne-Laure Bondoux liegt mittlerweile schon in deutscher Übersetzung vor (Titel: "Zeit der Wunder"). Es erzählt eine Fluchtgeschichte aus der Gegenwart, in der es um Krieg und Liebe, um Eltern und Kinder, um Freiheit und Verfolgung und auch um Wunder geht.

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GPW-Handballerinnen spielen beim Handball – Regionalentscheid

Jan Hooss

 

Der Regionalentscheid Handball im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ fand in diesem Jahr im Hüttenberger Sportzentrum statt. Dabei vertrat auch die Mädchenmannschaft der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 95-98) die Farben des GPW.

Als Außenseiter in einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld war das Team nach Hüttenberg gereist und traf gleich im ersten Spiel auf die späteren Turniersieger, das Team der Gesamtschule Schwingbach. Dementsprechend deutlich fiel das Ergebnis mit 5:11 aus.

Das zweite Spiel der Weilburgerinnen gegen die Mädchen der Albert-Schweizer-Schule Alsfeld entwickelte sich zu einem Krimi. Insbesondere durch eine konzentrierte Abwehrleistung und einem druckvollen Tempospiel konnte das Team des GPW das Spiel ausgeglichen gestalten. Bedingt durch einen technischen Fehler der Weilburger Mädchen konnte Alsfeld in der letzten Sekunde den Siegtreffer erzielen.

Es folgten zwei klare Niederlagen gegen die Oberliga erfahrenen Teams aus Wettenberg und Klein-Linden. Dennoch können die Handballerinnen des GPW, die mit Abstand die jüngste Mannschaft beim diesjährigen Regionalentscheid stellten, zufrieden sein und zuversichtlich auf kommende Turniere blicken.

 

obere Reihe v.l.n.r.: Ann-Kathrin Tropp, Romy Bach, Celine Wolf, Stefanie Lehr, Katharina Halle, Marie Gath

untere Reihe v.l.n.r.: Sarah-Lisa Dübel, Lena Ketter, Johanna Risse

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Das Känguru hüpft bald wieder!

Homepage-AG

 

Am 15. März wird in der 3. und 4. Stunde wieder der Känguru-Wettbewerb am GPW stattfinden. Alle wichtigen Informationen und Übungsmaterial rund um den Mathewettbewerb, an dem im letzten Jahr weltweit fast 6,1 Millionen Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben, findet ihr hier. Fragen rund um den Wettbewerb beantwortet euch Frau Nies!

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Schüler der Jahrgangsstufe 12 auf Exkursion im Ruhrgebiet

Heike Braun-Rotter

 

Die Erdkundekurse der Klassenstufe 12 von Frau Schiek, Frau Braun-Rotter, Herrn Bickel, und Herrn Hendel haben am 16. Februar eine ganztägige Exkursion in das Ruhrgebiet unternommen. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler mit zwei Reiseleiterinnen des Metropolverbandes Ruhr das Ruhrgebiet unter dem Aspekt des Strukturwandels kennengelernt. Nach der Erarbeitung des Themas im Unterricht hatten die Schüler und Schülerinnen nun die Möglichkeit das Erlernte „vor Ort“ zu sehen.
Ein zentraler Aspekt war dabei der Landschaftspark Duisburg Nord. Durch die Ausführungen der beiden Reiseleiterinnen konnten sich die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Veränderungen des Ruhrgebietes verschaffen. So bestand beispielsweise die Möglichkeit auf einen alten Hochofen hinaufzugehen. Auch das Gasometer im Landschaftspark Duisburg-Nord, das nun als Tauchbecken genutzt wird sorgte bei den Schülern für eine konkrete Verdeutlichung des Strukturwandels.
Neben diesem Schwerpunkt lag ein weiterer Untersuchungsaspekt in der Stadtentwicklung der Städte Essen und Bottrop. Hier erläuterten die beiden Reiseleiter faktenreich die Veränderung der Siedlungsstruktur der ehemaligen Arbeitersiedlungen der Firma Alfred Krupp.
Des Weiteren wurden die Bedeutung der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals durch die beiden Reiseleiterinnen erläutert. Auch das CentrO als Europas größtes Shopping- und Freizeitzentrum war ein Besuch wert.
Durch die Exkursion konnten die Erkenntnisse des Unterrichts mit der Praxis verbunden und dadurch auch erweitert werden.

 

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Schüleraustausch mit Privas

Barbara Maassen

 

Seit Jahren genießt er traditionellen Status und ist für alle Beteiligten immer wieder ein großes Ereignis mit tollen, neuen Erfahrungen: Der langjährige Schüleraustausch mit Weilburgs französischer Partnerstadt Privas.
Im Dezember des vergangenen Jahres war es endlich wieder so weit: Die französischen Schüler des Lycée Vincent d’Indy kamen für eine Woche nach Weilburg, um einen Teil der Adventszeit in ihren Gastfamilien zu verbringen.
In der vergangenen Woche sind die 39 deutschen Schülerinnen und Schüler mit ihren zwei begleitenden Französischlehrerinnen Frau Fuhrmann-Grote und Frau Keul dann in aller Frühe zum neuntägigen Gegenbesuch aufgebrochen und erreichten am Abend das niedliche Städtchen im Südosten Frankreichs.
Nachdem alle deutschen Schüler herzlichst von ihren Austauschfamilien in Empfang genommen und das Neueste mit ihren französischen Austauschschüler ausgetauscht war, ging jeder seine Wege, um den ersten Abend in der "neuen Familie" zu verbringen.
Nachdem sich jeder eingelebt und auch mit den französischen Essgewohnheiten vertraut gemacht hatte, erlebten die deutschen Schüler am darauffolgenden Tag einen typischen Schultag im Gymnasium Lycée Vincent d’Indy. Nach einem netten Empfang durch den neuen Schulleiters Monsieur Vichet nahmen alle gemeinsam ein typisch französisches Mittagessen in der Schulkantine ein.
Die folgenden Tage dienten vor allem dem Kulturellen: Neben einer Stadtführung durch Privas, mit einem Empfang im Rathaus, besuchten die deutschen Schüler das bekannte Schloss Château de Gringnan, sowie eine der legendären Nougatfabriken in Montélimar, wo ihnen zwei Profis das Geheimrezept des leckeren Nougats anvertrauten.
Gemeinsam mit den französischen Schülern wurde die Stadt Arles weiter südlich besichtigt. Trotz eisiger Temperaturen und dem gefürchteten Nordwind, Mistral, lauschten die Schüler gespannt den Erzählungen der altrömischen Stadt und besuchten zusammen das antike Rathaus sowie die Arena, in der immer noch traditionelle Stierkämpfe ausgetragen werden.
Für die Kunstinteressierten in der Gruppe war vor allem die Lebensgeschichte von Vincent Van Gogh interessant, der einige Jahre in Arles gelebt und gemalt hatte.
Das Wochenende verbrachten die deutschen Schüler dann in ihren Gastfamilien. Für ein abwechslungsreiches Programm war dort bestens gesorgt. Neben Ausflügen in größere Städte traf man sich Freitagabend im Irish Pub oder machte einen gemütlichen Abend bei Freunden des Austauschschülers. Einige deutsche Schüler hatten sogar das Glück, am Wochenende mit der Gastfamilie in den Bergen Ski fahren zu gehen.
Am vorletzten Tag des Austausches fuhren die deutschen Schüler dann mit dem Bus zu einer der größten und eindrucksvollsten Grotten Frankreichs, der Aven d’Orgnac.
Dort erfuhren sie viel über die jahrtausendalte Grotte und erfreuten sich an der Lichtshow am Ende der Führung. Da die Straße zum Pont d’Arc leider gesperrt war, verbrachten die deutsche Gruppe ein paar Stunden an den schönen Ufern der Ardérche, dort wurden geschätzte 500 Fotos geschossen.
 
Es war eine wunderschöne Woche in Frankreich, bei der neue tolle Bekanntschaften und im Bestfall wahre Freundschaften über die Landesgrenzen hinweg geschlossen wurden.
Mit einem Schatz an neuen Erfahrungen, einem weitaus größerem Wortschatz und der Erkenntnis, dass Vorurteile sich manchmal auch bewahrheiten, kehrte die Gruppe nach einer Woche zurück nach Deutschland.
Ohne die Unterstützung der beiden Lehrerinnen, der Schulbeiräte sowie der französischen Gasteltern hätte der Austausch niemals stattfinden können. Ein großes Dankeschön geht auch an die Sponsoren der "Wilinaburgia", an die Europaunion und an die Stadt Weilburg.
Alle deutschen Schüler waren sich auf der Rückfahrt ins verschneite Deutschland einig: "Wir würden immer wieder mit nach Privas fahren!"

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Ehrungen

Volker Schmidt

 

Inzwischen ist es eine gute Tradition am Weilburger Gymnasium, Schüler am Ende eines Schulhalbjahres für besondere Leistungen zu ehren. Diese Leistungen, so Oberstudiendirektor Dietrich Heese, seien zwar in keinem Zeugnis vermerkt, verdienten es aber in einem besonderen Rahmen gewürdigt zu werden. „Sie zeigen, was Schülerinnen und Schüler über das normale Maß hinaus zu leisten vermögen und dass sie bereit sind, sich besonders zu engagieren. Den Mitschülern können sie als Beispiel und Vorbild dienen, für die Schule sind sie eine unschätzbare Bereicherung“, so Dietrich Heese.

Mit Jochen Emmerich wurde erstmals ein Schüler geehrt, der als Stadtverordneter die Geschicke Weilburgs mitbestimmt. Lukas Balbach setzt sich seit mehreren Jahren im Kreisschülerrat für die Interessen der Schüler ein. Spielerisch, aber mit gutem Erfolg setzten sich Fabian Baum, Maurice Erbe, Fabienne Frensch, Jannis Muser, Michelle Pfeiffer, David Plahl, Eva Raab, Fatih Seyfi und Katrin Wirtz im Europäischen Jugendparlament für das Gemeinwohl ein. Die Ethikkurse der Klassen 9d, e und f hatten mit ihrer Lehrerin Martina Zimmermann an einem Projekt gegen die Genitalverstümmelung teilgenommen und fleißig Spenden gesammelt.

Melanie Raab und Maximilian Nickel erhielten für ihre mehrjährige Arbeit im Schulsanitätsdienst eine Auszeichnung, Jann Langer und Markus Himmel für die Betreuung der Schulhomepage.

Mit Tobias Blum stellt das Gymnasium einen erfolgreichen Teilnehmer an der bundesweit durchgeführten Physik-Olympiade. In Hessen belegte er in der 2. Runde den hervorragenden 9. Platz. Erfolgreich im Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen in der Jahrgangsstufe 8 waren Philipp Cornelius, Robin Rinn, Christopher Ströhmann, Markus Himmel, Lea Höhler, Julian Gath, Till Nierfeld und Selina Caspari.

Mit Fabian Bindenberger, Lukas Kittler, Jonas Schmitz, Michael Kittler und Moritz Schönfeld traten im neunten Jahr in Folge wieder Weilburger Ruderer beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ an. Diesmal reichte es aber nur für den undankbaren vierten Platz.

Bevor Dietrich Heese den Siegern im Vorlesewettbewerb gratulierte, dankte er der „Wilinaburgia“, dem Ehemaligen-Verein der Schule, für die langfristige und großzügige Förderung des Medien- und Lernzentrums. Ohne den Verein sei die gedeihliche Arbeit des von Gudrun Ehlert-Lorenz und Frauke Nies betreuten Zentrums undenkbar. Neben der Schulsiegerin Charis Lin Kim wurden Christopher Brumm, Selina Volk, Luisa Risse, Hannah Wilke, Jana Morgenthal, Finn Kahmann und Dominik Lütsch ausgezeichnet.

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White Horse Theatre spielt für Jahrgangsstufe 6

Christine Bill

 

Nach langer Abwesenheit vom GPW – auch wegen der Umbaumaßnahmen – war es am Montag, den 06.02.2012 endlich wieder einmal soweit: Das White Horse Theatre führte für fast 150 Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse das englischsprachige Theaterstück "The Weasel in the Sack" in der Aula auf.
Mit dem spannenden Märchen über das tapfere Mädchen Fred und ihre eitlen und tolpatschigen Brüder Algernon und Marmaduke trafen die vier Schauspieler und Schauspielerinnen den Geschmack des jungen Publikums. Immer wieder gelang es der Schauspieltruppe die Zuschauer und Zuschauerinnen mit einzubeziehen, wenn z.B. die finanziellen Habseligkeiten der Familie laut auf Englisch gezählt wurden. Darüber hinaus war das Theaterstück insgesamt in einfachem Englisch gehalten, sodass die Schüler und Schülerinnen aus dem 2. Lernjahr der Geschichte gut folgen konnten. Hilfreich war dabei natürlich auch, dass zentrale Passagen wiederholt wurden und den zwei jungen Männern und zwei jungen Frauen aus England eine ansprechende visuelle Umsetzung gelang. So konnten die Sechstklässler und -klässlerinnen mitfiebern und einige durften sogar zur Bühne gehen, um die beiden "weasels in the sack" zu kitzeln (s. Foto) und sie somit für ihre überhebliche Art und den Versuchsbetrug zu "bestrafen". Auch nach der Aufführung zeigten sich die Künstler und Künstlerinnen des White Horse Theatre interaktiv und beantworteten geduldig zahlreiche englische Fragen aus dem Publikum nach ihrer Herkunft, ihrem Alter usw. 
Insgesamt wurde die Theateraufführung überaus positiv aufgenommen: so lachten viele Schüler und Schülerinnen während der Stückes herzlich, riefen – auf Englisch! – passsende Kommentare in Richtung Bühne und zeigten nach der Aufführung zufriedene Gesichter. Außerdem war im späteren Englischunterricht immer wieder das Motto der drei Abenteurer, die in die Welt zogen "to make my fortune" zu hören, was offensichtlich macht, dass das Theaterstück langfristig beschäftigt und die Lernmotivation fördert. In diesem Zusammenhang ist besonders dem Gymnasialschulverein zu danken, der es mithilfe seiner großzügigen finanziellen Unterstützung ermöglichte, dass die Schüler und Schülerinnen kostengünstig die gelungene Aufführung zu sehen bekamen.

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Prof.Dr. Wilfried Stroh über die Macht der Rede

Volker Schmidt

 

Salvete! Verdutzt lauschten die Lateinschüler des Gymnasium Philippinum dem lateinischen Redefluss, mit dem Professor Dr. Wilfried Stroh sie in der Aula der Schule begrüßte. Thema des Vortrags war "Die Macht der Rede im antiken Rom und heute". 

Stroh, emeritierter Professor an der Münchner Universität, unterstrich mit seinen Gesten und Hinweisen die einleitenden lateinischen Sätze so, dass seine Zuhörer zumindest erahnen konnten, um was es ihm ging. Denn anders als der Professor hatte der berühmte antike Redner Demosthenes kein Mikrophon und keine Lautsprecher zur Verfügung, was Stroh mit dem von ihm genutzten Mikrophon unterstrich. Erleichtert waren die Schüler, als Stroh seine Ausführungen dann doch zum überwiegenden Teil deutsch vortrug.

"Oh Rede, die du Herzen lenkst, die Welt regierst", zitierte er und belegte, wie eine gut aufgebaute und vorgetragene Rede die Zuhörer beeinflusst. Die Macht der Rede sei, so Stroh, auch heute ungebrochen. Allerdings müsse man die Vorstellung revidieren, dass große politische Reden heute im Parlament gehalten würden. Den dort gehe es nicht mehr darum, Zustimmung zu erwirken, sondern nur noch um die Darstellung des eigenen Standpunkts. Reden, die heute Geschichte machten, würden eher auf Parteitagen gehalten. Sein Musterbeispiel sei Joschka Fischers Rede zum Kosovo-Einsatz der Bundeswehr auf dem Parteitag der Grünen Es gehe auch eher um die Wahl von Personen als darum, sachliche Entscheidungen herbeizuführen, was er am Beispiel des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs erläuterte.

Stroh demonstrierte schließlich an den Beispielen Hitler und Goebels, wie gefährlich der Einfluss von Reden sein kann, wenn keine Gegenrede mehr erlaubt ist. "Audiatur et altera pars." – "Eines Mannes Rede, ist keines Mannes Rede." Darauf sollten die Schüler ihr Augenmerk richten und sich in der Redekunst üben, um andere überzeugen zu können.

Professor Wilfried Stroh, in Fachkreisen als Kenner Ciceros und Ovids bekannt, machte seinen neunzig Minuten dauernden Vortrag zu einem anschaulichen Beispiel, was klassische Rhetorik zu leisten vermag und warb nebenbei noch für die lateinische Sprache. "Latein ist tot. Es lebe Latein!" Seine Zuhörer stimmten dem mit ihrem Beifall zu.

Am Nachmittag konnten die Lateinlehrer in einer Fortbildungsveranstaltung vom Wissen des Referenten profitieren. Dabei ging es um „Ciceros Reden im Unterricht“.

Die Initiatorinnen der Veranstaltung, Dr. Meike Keul-Stubbe und Karin Kautz, dankten am Ende im Namen der gesamten Fachschaft Latein Professor Stroh für seinen Vortrag und die Fortbildung sowie der "Wilinaburgia", dem Ehemaligenverein des Gymnasiums, für die großzügige finanzielle und ideelle Unterstützung.

 

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Geschichte mit viel Anschaulichkeit

Barbara Klass

 

Die Grundkurse  Bonkowski und Klass konnten am Mittwoch, den 1.02. die Geschichte Deutschlands nach 1945 ganz anschaulich erleben.
Im Haus der Geschichte in Bonn besuchten sie zunächst die Wechselausstellung "Mit 17… Jung sein in Deutschland", in der der Wandel der Jugendkultur und des Alltags Jugendlicher in der BRD und der DDR von den 1950er Jahren bis zur Wiedervereinigung und darüber hinaus. Thematisch in Lebensbereiche wie Berufsausbildung, Liebe/Sexualität, Protest, Freizeitgestaltung u.a. gegliedert vermittelte diese Ausstellung ein sehr abwechslungsreiches und eindrückliches Bild früherer Jugendgenerationen, das mit den eigenen Erfahrungen der Schüler und Schülerinnen von heute verglichen werden konnte. Bei der anschließenden 1.5 stündigen Führung durch die neugestaltete Dauerausstellung vertieften sie ihr Wissen aus dem Unterricht zu den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der BRD und der DDR zwischen 1949 und 1990. Dabei stellten sie fest, dass man in dieser kurzen Zeit leider nur einen ersten Eindruck von den über 7000 Exponaten - die von Filmen des Angehörigen-Suchdienstes aus der frühen Nachkriegszeit über einen der ersten VW-Käfer bis zu einem Stück Mondgestein reichen - gewinnen kann und dass ein zweiter Besuch immer eine Reise wert ist.

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Tobias Blum - ein Physik-Talent vom GPW

Frank Bröckl und Weilburger Tageblatt

 

Bei der 43. Internationalen Physik-Olympiade gelang Tobias Blum aus der Tutorgruppe von Dr. Markus Horz (Jahrgangsstufe 12) ein überragender Erfolg, gehörte er mit Philipp Risius von der Liebigschule in Gießen doch zu den zehn besten Hessen, die dafür bei der Schunk Group in Heuchelheim ausgezeichnet wurden.

Bei diesem Wettbewerb bearbeiten Schüler freiwillig anspruchsvolle Physikaufgaben und stellen  ihre Kompetenz unter Beweis. Die besten Physik-Schüler Hessens werden in den nächsten Runden gegen andere Bundesländer antreten. Dabei qualifizieren sich fünf Bewerber als Deutschlandteam, das vom 15. bis 24. Juli gegen Mannschaften aus der ganzen Welt antritt.Staatssekretär Herbert Hirschler, Gerhard Federer als Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group und Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Hessenmetall zeichneten die zehn besten hessischen Teilnehmer der Physik-Olympiade aus.
Sie alle betonten die große Bedeutung der mathematischen, ingenieurwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen und technischen Fächer (Mint) für Wachstum und Wohlstand der  hessischen Gesellschaft und Wirtschaft. Staatssekretär Hirschler verwies auf entsprechende Programme der Landesregierung. Fasbender berichtete von zunehmenden Besetzungsschwierigkeiten beim naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs in der Metall- und Elektroindustrie. Federer schließlich führte die hohe Bedeutung von Technikern für sein Unternehmen vor Augen, das allein 200 junge Menschen ausbildet. "Sie haben in einem schwierigen Auswahlverfahren ihre vorbildlichen naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis gestellt", sagte Kultusstaatssekretär Hirschler. DieMint-Inhalte nähmen bereits im Sachkundeunterricht der Grundschule breiten Raum ein. In der gymnasialen Oberstufe belegten 25 Prozent aller Schüler eine der drei Naturwissenschaften Biologie, Chemie

und Physik als Leistungsfach. "Damit liege Hessen weit über dem Bundesdurchschnitt von 16,5 Prozent", so Hirschler. "Hier an die Spitze zu kommen erfordert disziplinierte Leistung, Mut zum Wettbewerb und Durchhaltevermögen. Mit diesen Eigenschaften und Ihrem erwiesenen Talent für Physik werden Sie unter einer großen Auswahl interessanter Ausbildungs- und Studienplätze wählen können", so Hessenmetall-Hauptgeschäftsführer Fasbender. 37 Prozent der Unternehmen könnten ihre Akademiker-Positionen nicht mehr planmäßig besetzen, 35 Prozent ihre Fachkräfteplätze und fast ein Fünftel die Ausbildungsstellen, erläuterte der Funktionär. "Wir brauchen interessierte und begabte junge Menschen, damit wir in Deutschland  auch weiterhin erfolgreich bleiben können", unterstrich Schunk-Chef Gerhard Federer.

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Erdkunde-Leistungskurse erkunden den Strukturwandel

Daniel Kötter und Marius Zanger

 

Weilburg am 17.01.2012, halb acht Uhr morgens, endlich saßen alle Schüler der beiden Erdkunde-Leistungskurse  der 12.Klasse, die von Herrn Hendel (LK1) und Herrn Pindur  (LK2) geleitet werden, im Bus. Auf ging es Richtung Ruhrgebiet. Schon vor unserer ersten Station, dem Bergbaumuseum in Bochum, konnten wir einiges lernen, da Herr Pindur enthusiastisch über verschiedenste Themen zu berichten wusste. Im Bergbaumuseum ging es dann erst einmal hinab in einen künstlich für das Museum angelegten Stollen in dem wir die Entwicklung der verschiedenen Abbaumethoden zur Schau gestellt bekamen. Von weit unten ging es nun ganz weit nach oben, hinauf auf das Fördergerüst, von welchem aus wir einen tollen Überblick auf das Ruhrgebiet hatten. Danach ging es weiter nach Essen, zur Villa Hügel, dem ehemaligen Wohnsitz der Krupp-Familie. Nachdem wir uns ein Bild davon gemacht hatten, wie dort damals gelebt wurde, fuhren wir zu einer ehemaligen Arbeitersiedlung des Krupp-Konzerns, von wo aus wir nach einem kurzen Rundgang zu unserer letzten Station des Tages, nach Essen fuhren, wo wir bummelnd die Innenstadtstruktur erkundeten. Von dort aus fuhren wir dann in die Jugendherberge nach Velbert, wo die beiden LKs den Tag gemeinsam gemütlich ausklingen ließen. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück zunächst nach Duisburg in den Landschaftspark, wo wir trotz miserablen Wetters eine interessante Führung erhielten und einen guten Einblick in eine Möglichkeit für den Strukturwandel im Ruhrgebiet zu sehen bekamen. Ein anderes Beispiel hierfür ist das CentrO in Oberhausen, Europas größtes Shopping- und Freizeitzentrum, welches unsere nächste Station darstellte. Nach einem kurzen Bummel dort, war der Innenhafen in Duisburg der letzte Stopp, bevor die ganze Truppe den Heimweg von einem voll gelungenen Ausflug antrat und schließlich gegen 17:oo Uhr wieder in Weilburg eintraf.
 
Festgehalten werden muss, dass diese Art von Unterricht auf jeden Fall den traditionellen Unterricht im Klassenraum sinnvoll ergänzt und erweitert. Gerade wir als Erdkundler müssen uns die verschiedenen Strukturen vor Ort ansehen. Der Lerneffekt war ganz sicher größer als er es gewesen wäre, wenn wir uns alles auf dem Papier oder im Internet angesehen hätten. Hoffentlich war das nicht unsere letzte Exkursion.

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Diskussion im Hessischen Landtag

Volker Schmidt

  

Wie arbeitet der Hessische Landtag? Dieser Frage gingen zwei Grundkurse des Weilburger Philippinums am 1. Februar in Wiesbaden nach. "Demokratie braucht Transparenz", das hatten die Schüler in der Einführung in die Landtagsarbeit und von ihrem Lehrer Volker Schmidt zuvor gehört. Wie dies live aussieht, erlebten sie bei ihrem anschließenden Plenumsbesuch.

"Rund um den Hund" ging es in der Debatte um ein Hessisches Hundegesetz, das von der SPD Fraktion in den Landtag eingebracht worden war. "Wo ist die Beißkraft verortet?", frage die SPD-Abgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender, machte aber in ihrem Beitrag deutlich, dass es dabei auch um das Milliardengeschäft mit Haustieren, die Interessen der Versicherungen, der Hundezüchtervereine, des Berufsverbandes der Hundetrainer und nicht zuletzt um die Einordnung des deutschen Schäferhundes in eine zu erstellende Liste gefährlicher Hunderassen geht.

Dieses Thema kam den Schülern recht abwegig vor. Beim nächsten Tagesordnungspunkt, dem von der Landesregierung eingebrachten Spielhallengesetz, stieg ihre Aufmerksamkeit. Sie verstanden auch, als von den bundesweit sechshunderttausend Spielsüchtigen die Rede war, dass es eine Aufgabe des Gesetzgebers ist, die Bürger vor Gefahren zu schützen, wenn sie selbst nicht dazu in der Lage sind. Die lebhafte Debatte verlief nach den parlamentarischen Regeln und Ritualen. Trotzdem erstaunten die zahlreiche Zwischenrufe und Angriffe auf den politischen Gegner die Schüler. „Sie müssen nur die Hand heben und zustimmen“, meinte Innenminister Boris Rhein, da ja prinzipiell auch die Opposition für ein Spielhallengesetz sei. Die Linke warf dagegen dem Gesetz vor, es sei "ein zahnloser Tiger" und schütze die Spielhallenbetreiber. Die Grünen meinten sogar, die FDP sei der "parlamentarische Arm der Automatenlobby".

Um Lobbyismus ging es auch in der anschließenden Diskussion mit den Abgeordneten Gerhard Merz (SPD), Wilhelm Reuscher (FDP), Angela Dorn (Bündnis90/Grüne) und Barbara Cárdenes (Linke). Die Parlamentarier leugneten nicht, dass Interessenverbände Meinungen beeinflussen, wiesen aber die Unterstellung zurück, dass sie käuflich seien.

Merz machte deutlich, dass es in der Politik ja auch um die Durchsetzung von Interessen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen gehe. Ein Teil davon sei der Lobbyismus.

Breiten Raum nahmen Fragen zur Verkürzung der gymnasialen Schulzeit ein. Keiner der anwesenden Politiker verteidigte die Verkürzung ohne Wenn und Aber. Während Wilhelm Reuscher sich für eine Intensivierung der vorschulischen Erziehung und der Arbeit in den Kindergärten aussprach, plädierten die übrigen für den Ausbau der Schulen mit Nachmittagsunterricht zu echten Ganztagsschulen.

Mit eher moralischen Appellen reagierten die Parlamentarier auf die Frage von Janina Baumann nach gesetzlichen Regelungen gegen Cyber-Mobbing und andere Auswüchse im Internet. Die Schulen sollten sich um die Medienkompetenz der Schüler bemühen.

Offenbar, meinten einige Schüler auf der Heimfahrt, sei der Regelungsbedarf bei diesem Thema nicht so groß wie bei Spielhallen und Hundehaltung.

Ein Lob am Ende der Diskussionsrunde gab es von Gerhard Merz. "So lebhaft und kritisch verlaufen diese Gespräche selten. Es gibt da einige kritische Köpfe unter ihnen."

Auch die Schüler zeigten sich zufrieden, auch über die kleine Nachhilfestunde in nassauischer Geschichte, die ihnen die historisch-politischen Verbindungslinien zwischen Weilburg und Wiesbaden aufzeigte.

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PoWi-Leistungskurse in Berlin

Volker Schmidt

  

Vom 18. bis 20. Januar besuchten die beiden Leistungskurse Politik und Wirtschaft, Jahrgang 13, Berlin. Eingeladen hatte Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (Bündnis 90/Grüne) die Schüler des Philippinums.  Im Mittelpunkt stand der Besuch des Bundestages am Donnerstag. In der Plenarsitzung wurde der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung diskutiert, den Wirtschaftsminister Philipp Rösler am Vortag vorgestellt hatte. Die Redner der Regierungskoalition und der Opposition taten ihrer Pflicht genüge, lobten auf Seiten der Regierungsparteien die wirtschaftliche Entwicklung oder kritisierten mit unterschiedlichen Schwerpunkten die Regierungspolitik.

"Wirklich debattiert wird hier nicht. Das sind Pflicht-Reden für die eigenen Leute und die Öffentlichkeit", kommentierte Jessica Borde kritisch den ruhigen Debattenverlauf. 

Fast das gesamte Kabinett war anwesend, sodass die Schülerinnen und Schüler, die von Carmen Rosenstiel-Stahl und Volker Schmidt betreut wurden, neben der Kanzlerin alle Minister beobachten konnten. Als sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle ihren Platz auf der Regierungsbank verließen, um sich auf die Hinterbänke zwischen ihren Fraktionen zurückzuziehen hätten alle gern gewusst, was dort besprochen wurde. Als dann Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen diesem Beispiel folgte und sich ebenfalls mit einem Gesprächspartner zurückzog, verdrängten die Spekulationen über die Gesprächsinhalte für einen Moment die eigentliche Debatte. "Der Platz auf der Besuchertribüne", meinte Fabian Zech, "zeigt ein ganz anderes Bild als im Fernsehen. Die relativ leeren Abgeordnetenbänke, die Minister, die bis auf den Wirtschaftsminister offenbar alles tun, nur nicht der Debatte folgen, die Kanzlerin, die mit diesem und jenem spricht, da wird man schon neugierig, was sie miteinander reden. Im offiziellen Protokoll wird es nicht stehen. Schade." Im anschließenden Gespräch mit Dorothee Schulte-Basta, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Abgeordnetenbüro, ging es noch einmal um die parlamentarische Arbeit allgemein, die Arbeit des Petitionsausschusses und inhaltlich um sozialpolitische Fragen, für die Dr. Wolfgang Strengmann-Kurt Fraktionssprecher ist.

Am Vortag hatten zwei Zeitzeugen die Gruppe durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen geführt. Das ehemalige Stasi-Gefängnis und die anschauliche Schilderung der Folter- und Verhörmethoden ließen keine Zweifel an den politischen Verhältnissen in der ehemaligen DDR aufkommen. Wichtig sei es, so Karl-Heinz Richter, dass die Besucher Demokratie und Rechtsstaat als Errungenschaften begriffen, die unter allen Umständen verteidigt werden müssten. Der eisige Winterwind vor und nach der Führung unterstrich die Worte des ehemaligen "persönlichen Häftlings Erich Mielkes, der von 1957 bis zum Mauerfall das Ministerium für Staatssicherheit leitete.

"Romeo und Julia" in einer Inszenierung des Berliner Ensembles bildeten zusammen mit einer Führung durch das Pergamonmuseum den kulturellen Rahmen der Exkursion.

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Schüler des Philippinum bei ihren belgischen Comenius-Partnern

Isabell Zintl

 

Vom 23.01. bis 28.01.2012 verbrachten 20 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 11 Klassen mit 2 Lehrern des Gymnasium Philippinum Weilburg eine Woche vollen intensiven Austausches in Waregem/Belgien. Gemeinsam mit ihren belgischen Partnern besuchten sie in dieser Woche Brüssel und Gent und erstellten eine Zeitung.  Da man sich  schon vorher über das Internet kennengelernt und die gemeinsame Arbeit etwas vorbereitet hatte, war das persönliche Treffen am ersten Tag mit Spannung erwartet worden. Munter ging es am nächsten Morgen nach Brüssel. In kleinen Gruppen startete eine Stadtrally, in der es galt gemeinsam Fakten über verschieden Sehenswürdigkeiten herauszufinden. Im Anschluss nahmen alle an einer Führung durch die nationale Sendeanstalt von Fernsehen und Radio teil. Der Mittwoch brachte Arbeit mit sich: In Gruppen, die nach Themen, wie z.B. Sport, Politik, Film, etc., unterteilt waren, gestalteten die Schüler die Zeitung EuroTeens. Natürlich alles auf Englisch. Am Donnerstag fuhren sie nach Gent, wo eine Stadtführung mit anschließender Freizeit auf dem Tagesplan stand. Auch der Freitag begann wieder in der Schule, jedoch mit einem leckeren Frühstück, dem dann das Abtrainieren bei einer gemeinsamen, angeleiteten  Zumba-Stunde folgte. Nach einer verdienten Pause kam die geistige Gymnastik, ein Quiz! In Gruppen musste man Fragen beantworten, Aufgaben lösen oder der/die Schnellste sein. Dann hatten alle nochmal Freizeit. Man genoss die letzten Stunden miteinander, denn am Samstag hieß es Abschied nehmen. Um 12:30 startete der Zug in Richtung Heimat. Mit ein paar Tränen verließen wir Waregem. Sicher wären einige gerne länger geblieben. So aber bleibt die Vorfreude auf das nächste Wiedersehn im März, wo gemeinsam eine Radiosendung erstellt werden soll.

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Weilburger Schüler im Europäischen Jugendparlament

Dr. Eike Kehr

 

Einer Schülergruppe des Gymnasium Philippinum ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, sich im Wettbewerb des Europäischen Jugendparlamentes einen Platz unter den besten Schulen Deutschlands zu sichern. Die achtköpfige Schülerdelegation, die zu diesem Zweck eine Resolution zum Thema "Datenschutz und Soziale Netzwerke" verfassen musste, hat sich damit für die Teilnahme an den Sitzungen des Europäischen Jugendparlamentes qualifiziert und wird im Februar bei einer Regionalen Auswahlkonferenz in Traunstein/Oberbayern vertreten sein. Im Rahmen dieser fünftägigen, international besetzten Veranstaltung erhalten die Schüler neben einer Chance zur Qualifikation für weitere Veranstaltungen die Möglichkeit, Europapolitik in unterschiedlichen Facetten hautnah zu erleben und sich mit Altersgenossen über aktuelle politische Themen auszutauschen. Den Höhepunkt der viertägigen Konferenz, die komplett in englischer bzw. französischer Sprache geführt wird, bildet eine zweitägige parlamentarische Sitzung im Rathaus der Stadt Traunstein. Das Gymnasium Philippinum bedankt sich herzlich beim Gymnasialschulverein Weilburg und beim Landkreis Limburg-Weilburg, die den Schülerinnen und Schülern durch ihre großzügige Unterstützung die Teilnahme an diesem Wettbewerb ermöglichen.

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