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Volker Schmidt
Eine prima Idee hatte die Klasse 8e mit ihrer Klassenlehrerin Rita Heun zum Tag der offenen Tür. Um es nicht bei bloßer Betroffenheit über die Erdbebenopfer in Haiti bewenden zu lassen und praktische Solidarität zu zeigen, nutzte die Klasse den Tag der offenen Tür am 20. Februar für eine Spendensammlung. Mit einer selbst gestalteten Sammelkiste machten sich die Schüler auf den Weg. 100 € kamen so zusammen, obwohl das Erdbeben schon fast vergessen war. Die Klasse beschloss, das Geld der Kindernothilfe zukommen zu lassen. Diese Organisation kümmert sich um traumatisierte Kinder auf Haiti.
Irina Gühl
Am 18. März 2010 kommt das Känguru der Mathematik ans Gymnasium Philippinum.
Über 100 Schülerinnen und Schüler unserer Schule nehmen dieses Jahr am Känguru-Wettbewerb teil und stellen sich den Herausforderungen dieses Mathematikwettbewerbs der anderen Art!
Alle Informationen zum Wettbewerb und Übungsaufgaben findest du hier.
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Jörn Schweisgut
Auch in diesem Jahr findet wieder eine Physik-Challenge statt. Die Aufgabe: Baut ein Gefährt, das mit Hilfe eines Liters Wasser ein Ei möglichst weit transportiert. Näheres zu den Teilnahmebedingungen findet Ihr hier. Den Erstplatzierten winken wertvolle Preise. Am Mittwoch, den 17.3.2010, wird der Wettbewerb in der Aula eröffnet, die Aufgabe genau vorgestellt und Fragen beantwortet. Der Termin für die Fertigstellung der Ei-Transporter ist der Donnerstag, 6. Mai 2010. Ansprechpartner sind Herr Schweisgut, Eure Physiklehrerin oder Euer Physiklehrer.
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Dirk Hölscher
Das GPW war beim Planspiel Börse wieder erfolgreich. Unter den ersten 10 Plätzen innerhalb der Institutswertung der KSK Weilburg lagen 7 unserer Teams. Den insgesamt 3. Platz in der Planspiel-Börsen-Wertung belegte die Gruppe "Die Ludolfs" (Klasse 10d bei Frau Kunze-Grölz), die aus 50.000 € am Ende trotz der schwachen Dax-Entwicklung 52.508,17 € machten. Zu dem Team gehörten Philipp Müller, Luca Hölzgen, Tobias Marr, Julian Höves und Max Klapsch. Beim Euro-Stoxx-Tippspiel erreichten "Die Pfefferkörner" (Klasse 9c bei Frau Kunze-Grölz) den zweiten Platz. Die Mitspieler waren Marvin Dannewitz, Matthis Fohrst, Jonathan Heil und Adrian Dombach. Den dritten Platz schafften die "Hiros MMIX" (Klasse 12 bei Frau Kamphausen-Muser). Die Spielgruppe bestand aus Niklas Guthardt, Dominik Haustein, Simon Jung und Sergej Nesterenko.
Insgesamt hat sich das GPW mit 56 Spielgruppen und ca. 220 Schülern an dem Planspiel Börse beteiligt. Ab September 2010 wird man sich wieder für die nächste Runde anmelden können. Bis dahin können ja noch Börsenkurse und Unternehmensdaten beobachtet werden.
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Volker Schmidt
Tina Todtenhaupt aus der Klasse 9f wurde Schulsiegerin im Wettbewerb „Wirtschaftswisssen im Wettbewerb“. Im Rahmen der Projektwoche hatte sie - wie alle anderen Schüler der Jahrgangsstufe 9 - an diesem von den Wirtschaftjunioren Limburg-Weilburg-Diez veranstalteten Wettbewerb teilgenommen. 30 Fragen zum Thema Wirtschaft waren zu beantworten. Tina beantwortete 24 davon richtig und konnte sich in einem Stechen, zu dem Ulf Käpernick von den Wirtschaftsjunioren ans Philippinum gekommen war, gegen Felix Hien und Fatih Seyfi durchsetzen. Sie hatten ebenfalls 24-mal richtig geantwortet und lagen damit nur um drei Antworten hinter dem Kreissieger. Mit dem Kreis- und Schuldurchschnitt von 17 richtigen Antworten waren Fachbereichsleiter Dirk Hölscher und die Organisatorin der Projektwoche „Berufswahl und Lebensplanung“, Oberstudienrätin Astrid Schweitzer, fürs Erste zufrieden. Sie meinten aber, dass die drei Schüler eine Marke gesetzt hätten, die von mehr Schülern des Philippinums erreicht werden müsste. Ulf Käpernick belohnte nach dem spannenden Stechen Tina Todtenhaupt für ihr Wissen mit einer Kino-Box.
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Volker Schmidt
Am 22. Februar erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Naturwissenschaften und der Mensa am Gymnasium Philippinum Weilburg. Auf vier Geschossen wird eine Nutzfläche von 2670 Quadratmetern entstehen. Die Bauzeit des 4,2 Millionen teuren Gebäudes soll 14 Monate betragen.
Landrat Manfred Michel, Oberstudiendirektor Dietrich Heese und Bürgermeister Hans-Peter Schick betonten in ihren Ansprachen, dass der Neubau zusammen mit den energetisch sanierten alten Gebäuden beste Arbeitsbedingungen für Schüler und Kollegium bereitstellen werde. Dies sicherzustellen, so der Landrat, sei notwendig und im Kreistag unumstritten gewesen. So sei auch gewährleistet, dass die traditionell erfolgreiche Arbeit des Gymnasiums mit jener Freude fortgesetzt werden könne, die am Tag der offenen Tür am 20. Februar sichtbar war. Dazu solle, hob Landrat Michel hervor, nicht zuletzt die qualitativ hochwertige Bauweise des neuen Gebäudes dienen, in dessen Mensa einmal über 300 Essen pro Stunde ausgegeben werden könnten. Wie seine Vorredner wünschte auch Architekt Jörg Groh dem Bauvorhaben einen glücklichen und unfallfreien Verlauf.
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Volker Schmidt
Ein "quirliges" Gymnasium Philippinum, so die Lokalpresse, habe sich am Tag der offenen Tür den zahlreichen Besuchern präsentiert. Die Eltern der zukünftigen, aber auch der derzeitigen Schüler nutzten die über 30 Veranstaltungen, um sich ihr eigenes Bild der Schule zu machen und hier und da hinter die Kulissen zu blicken. Eifrig genutzt wurden nicht nur die Mitmachangebote der Mathematiker, Naturwissenschaftler, Künstler, Sportler und Musiker, sondern einige potenzielle Schüler, hatten ihren Spaß an den Aktionen der Fremdsprachen und natürlich auch des Faches Deutsch, das besonders mit der Aufführung des selbst geschriebenen und einstudierten Stückes „Er selbst“ die Besucher begeisterte. Die Informations- und Verkaufsstände der beiden Schülerfirmen, die sich im Rahmen des Fachs Politik und Wirtschaft am Projekt JUNIOR beteiligen, boten Gelegenheit, sich einmal mit echten Jungunternehmern zu unterhalten.
Gut genutzt wurden die Informationsmöglichkeiten zu den angebotenen Arbeitsgruppen von der Biologie-AG über die Mediation bis zum Schulsanitätsdienst, dem bilingualen Angebot, dem Konzept STEP für die Unter- und Mittelstufe, dem Comenius-Projekt und der Hochbegabtenförderung. Die beiden Fördervereine "Wilinaburgia" und der Gymnasialschulverein standen ebenso Rede und Antwort wie die Schülervertretung und der Schuleltenbeirat.
Hier geht es zu weiteren Bildern vom Tag der offenen Tür
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Volker Schmidt
Am 1. September 2004 kam Sekretärin Ingrid Cromm an das Gymnasium Philippinum. Das Bewerbungsgespräch mit dem damaligen Direktor Hans-Helmut Hoos war für die seit 1966 in den Diensten des heutigen Kreises Limburg-Weilburg stehende Bermbacherin erfolgreich verlaufen. Nach ihrer Lehrzeit als Verwaltungsfachangestellte hatte sie auf der Zulassungsstelle und vor ihrem Wechsel ans Philippinum beim Ausgleichsamt gearbeitet. Weilburg ist sie trotz aller Aufgabenwechsel dabei immer treu geblieben.
Die Zeit am Philippinum, meinte Oberstudiendirektor Dietrich Hesse, sei sich ihre schönste gewesen, obwohl die Arbeit nicht leicht gewesen sei. Gewissenhaft und freundlich habe sie zum Wohle von Schulleitung, Schülern und Kollegium gewirkt. Für das Kollegium bedankte sich stellvertretend Michael Rangol, der die freundliche Beharrlichkeit lobte, mit der Ingrid Cromm im Dienste der Schule gewirkt habe.
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Hans Werner Bruchmeier
"Verletzungsfrei und viel gelernt…" so resümierten die Lehrer des Gymnasium Philippinum Weilburg den Skikurs der 50 Schülerinnen und Schüler aus zwei Grundkursen und zwei Leistungskursen im östereichischen Zillertal. Aufgrund der ständigen Verbesserung der Rahmenbedingungen durch die Erfahrungen aus den Vorjahren wurde das kleine „Zehnjährige Jubiläum“ zu einem vollen Erfolg, der sich neben dem harmonischen Miteinander der gesamten Gruppe auch in der Überprüfung der Carvingtechnik am letzten Tag zeigte. Nach einer theoretischen und konditionellen Vorbereitung in den Vorwochen lernten die Oberstufenschüler, darunter 30 Anfänger, unter der fachkundigen Leitung der vier Sportlehrer Pankratz, Bruchmeier, Funk, Hooss und Trümner wieder schnell das Fahren auf der Kante und genossen am dritten Tag den frischen Tiefschnee. Nur ein Tag konzentrierter Arbeit auf den Snowblades reichte in Kaltenbach um auf die Normalski umzusteigen, in Zell am Ziller konnte selbst bei schwierigeren Sichtbedingungen sicher gutes Niveau erreicht werden, die Fortgeschrittenen verbesserten ihre Technik. An den Abenden wurden zusätzlich Skitechnik, Probleme des Skilaufs, alpine Gefahren und Erste Hilfe bei Skiunfällen besprochen, sowie zwei Videoaufnahmen der Schüler analysiert aber auch durch gemeinsam gestaltete Stunden in dem Alpengasthof wieder einmal „Klassengemeinschaft“ erlebt.
Das Bild zeigt die Gruppe an einem neuschneereichen Tag.
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Barbara Klass
Zur Vertiefung der Kursinhalte zur Nachkriegsgeschichte besuchten trotz der widrigen Wetterverhältnisse am 9. und 10.02. insgesamt fünf Geschichtskurse der Stufe 13 das Haus der Geschichte in Bonn und wanderten auf den Spuren Konrad Adenauers in seinem ehemaligen Wohnhaus und heutigen Museum in Rhöndorf. Die Schüler und Schülerinnen zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Exponate und dem gut durchdachten Aufbau der Dauerausstellung im HdG und stellten fest, dass eine Übersichtsführung von 90 Minuten bei weitem nicht genug war, um alles von Interesse zu sehen und aufzunehmen, so z.B. auch die Wechselausstellungen zum Thema "Arbeit - früher und heute" und "Loriot". Die Führung im Adenauerhaus in Rhöndorf bot anschließend mit ihrem sehr persönlichen Blick auf den ersten Kanzler der jungen Demokratie eine gute Ergänzung zur zuvor erfahrenen Strukturgeschichte unserer Staatsentwicklung.
Allgemeines Fazit: Es lohnt sich wiederzukommen!
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Andreas Pindur
Einen interessanten Tag erlebten die Grundkurse Erdkunde aus der Jahrgangsstufe 13 sowie der Erdkunde LK der Jahrgangsstufe 12 mit den Lehrern Herrn Bickel und Herrn Pindur in Bonn. Anknüpfend an das Thema "Entwicklungszusammenarbeit" besuchten die Kurse am 09.02.2010 in Bonn die Welthungerhilfe und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), um sich sowohl ein Bild von der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit, als auch der Arbeit eines NGOs (Non-Governmental Organization) zu machen. Während bei dem Besuch bei der Welthungerhilfe vor allem auf das aktuelle Thema Haiti eingegangen wurde, bekamen die Schülerinnen und Schüler bei der BMZ einen guten Einblick in die staatliche Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und waren beeindruckt von den Kunstschätzen aus aller Welt, die im ehemaligen Bundeskanzleramt, dem heutigen Sitz des BMZs, ausgestellt waren. So entstand auch vor der Skulptur „Large Two Forms“ von Henry Moore dieses Foto am Ende eines interessanten und informativen Tages in Bonn.
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Martina Zimmermann
Vor 140 Schülerinnen und Schüler der Ethik- und Religionsklassen 10 und 11 sprach Herr Detmar Hönle vom Verein INTACT am 26. Januar über den Kampf gegen die Genitalverstümmelung an afrikanischen Mädchen. Er berichtete von seinem Aufenthalt in Benin, Togo und Burkina Faso, wo er mit afrikanischen Partnerorganisationen Aufklärungs- und Präventivarbeit gegen diese brutale Menschenrechtsverletzung betreibt.
Nach Schätzungen der WHO sind weltweit 130 Millionen Mädchen genitalverstümmelt. Die Schüler erfuhren von Herrn Hönle, dass der Verein INTACT erfolgreich versucht, Beschneiderinnen dazu zu bringen, diese grausame Tradition aufzugeben. Gleichzeitig muss aber auch bei den Männern ein Umdenken einsetzen, denn immer noch gilt ein unbeschnittenes Mädchen als „unrein“ und nicht heiratsfähig.
Der INTACT-Mitarbeiter schilderte die lebenslangen körperlichen und seelischen Folgen einer Genitalverstümmelung, die jeden Tag 8000 Mädchen trifft. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten äußert aufmerksam und interessiert den Vortrag und es ergab sich eine lebhafte Diskussion. Herr Hönle konnte für INTACT eine Geldspende entgegennehmen, an der sich auch die Wilinaburgia, der Verein der Ehemaligen des Philippinums, vertreten durch Herrn Rudolf Ancke, beteiligte. Herr Hönle versprach für interessierte Klassen einen erneuten Besuch im neuen Schuljahr.
Mehr Informationen zu INTACT unter: http://www.intact-ev.de/
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Volker Schmidt
Wie am Ende jedes Schulhalbjahres ehrte Oberstudiendirektor Dietrich Heese auch diesmal wieder Schülerinnen und Schüler des Philippinums für besondere Leistungen. Die durch die Veranstaltung in der Aula sowie durch Urkunden und kleine Anerkennungen gezeigte Wertschätzung stelle einerseits die verdiente Anerkennung für die erbrachten Leistungen dar und ermunterte dazu, weiter gute Leistungen zu zeigen, andererseits sei die Ehrung aber auch ein Ansporn für die übrigen Schüler.
Nils Bergmann sei in dieser Hinsicht ein Vorbild, da er nicht nur die Schulhomepage gewissenhaft betreut, sondern auch maßgeblich zu ihrer Verbesserung und Weiterentwicklung beigetragen habe.
Im Mathematikwettbewerb der Klasse 8 erhielten Marie Lackmann und Malte Thiemann als Klassenbeste sowie Antonia Abel, Jenny Geisbrecht, Tim Elias Peter, Jan Pfeifer, Florian Kreiling, Diana Gottschalk und Isabell Böhnke eine Auszeichnung. Ein nicht alltägliches Lob gab es für Laura Grün und Caroline Joris aus der von Carmen Rosenstiel-Stahl betreuten Klasse 6d, die mit ihren Märchen „Die verlorene Seele“ und „Der unglückliche Prinz“ bei der Mitmachaktion „Das verlorene Märchen“ des „Weilburger Tageblatts“ die Jury überzeugten. Das tat auch Jan Metzler als Schulsieger beim Vorlesewettbewerb der Klassen 6. Mit in der Endrunde waren Tim Nickel, Doreen Kremer, Annette Lochki, Flora Mückschel und Vanessa Schmidt.
Unter ihrem Trainer Peter Pankratz erkämpften sich die Fußballerinnen im WK III beim Bundesfinale in Berlin einen beachtlichen 7. Platz. Zur Mannschaft gehörten Jil Maruschka, Elena Hubert, Alena Bautz, Sophia Heger, Büsra Özkan, Charlotte Bruch, Tatjana Böhmig, Franziska Langer, Verena Stanzel und Alisa Kram. Schon Gewohnheit ist es, dass die Boote der Schule beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ auf den vorderen Plätzen landen. Im Gig-Doppelvierer mit Steuerfrau kamen Fabienne Frensch, Annemarie Zinke, Malin Muser, Aline Bruchmeier und Isabell Zintl auf den vierten Platz.
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Volker Schmidt
Drei lehrreiche Tage verbrachte der Leistungskurs Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe 13 auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) mit ihrem Tutor Volker Schmidt in der Bundeshauptstadt.
Ein Lehrstück praktischer Politik bildete die Bundestagsdebatte am Dienstagvormittag. Wegen eines Geschäftsordnungsantrags der Fraktion der „Grünen“ war das Plenum fast vollständig besetzt, damit die Opposition bei der anstehenden Abstimmung nicht die Mehrheit erreichte. Inhaltlich ging es um die Mehrwertsteuerermäßigung für Hotelübernachtungen, politisch wohl eher darum, die Parteispenden der Hotel-Lobby an die FDP und CSU auszuschlachten. Die anschließende Wahl eines Abgeordneten der „Linken“ in das parlamentarische Kontrollgremium war weniger aufregend. Dass jedoch die Bundesregierung ebenfalls vollzählig ihre Plätze eingenommen hatte, lag am Beginn der Haushaltsdebatte, die von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eröffnet wurde.
Und obwohl die Regierungsfraktionen und die Opposition nicht zimperlich miteinander umgingen, spürten alle, dass Demokratie von einer politischen und sachlichen Auseinandersetzung lebt, die sich in geregelten und öffentlich nachvollziehbaren Bahnen bewegt. Der Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre, dem z.B. Omid Nouripour angehört, ist nur ein weiteres Beispiel dafür.
Ganz anders dagegen war der Nachmittag im ehemaligen Stasi-Sperrbezirk Hohenschönhausen. Geführt vom ehemaligen Häftling Karl-Heinz Richter, erfuhr die Gruppe eindringlich, mit welcher Inhumanität und Grausamkeit die Machthaber in der DDR ihre Gegner verfolgten. Einzelhaft, Dunkelhaft, mangelnde Ernährung und Hygiene, Schlafentzug – wenn es keinen Rechtsstaat und keine Demokratie gibt, müssen es nicht einmal die grausamsten Foltermethoden sein, um Menschen zu zerbrechen. Nach dieser Führung war klar, dass hinter der Debatte im Bundestag mehr steckt als die gern vertretene Wahrnehmung, Politik sei nur Theater.
Abgerundet wurde der Aufenthalt durch eine Führung im Neuen Museum und ein Streifzug durch das Deutsche Historische Museum.
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Martina Zimmermann
Am 26. Januar 2010 wird Detmar Hönle vom Verein INTACT als Referent zum Thema Genitalverstümmelung zu Gast in der Schule sein und ab der 4. Stunde in einem Vortrag Ethik- und Religionsklassen der Jahrgangsstufen 10 und 11 von seiner Arbeit gegen die Genitalverstümmelung in Afrika berichten. Anschließend wird er Fragen der Schülerinnen und Schülern beantworten. Detmar Hönle kämpft zusammen mit INTACT seit mehreren Jahren gegen diese schwere Menschenrechtsverletzung. Inzwischen ist es in einigen afrikanischen Staaten (z.B. Benin) dank des Engagements von INTACT gelungen, die Verstümmelung junger Mädchen zu beenden. Insgesamt erleiden jedoch nach wie vor 6000 Mädchen täglich diese Grausamkeit.
Weitere Informationen zu INTACT zu finden unter:
http://www.intact-ev.de
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Jörn Schweisgut
Seit dem Jahresbeginn 2010 verstärken weitere 12 Schülerinnen und Schüler den Schulsanitätsdienst am GPW. Sie lösen die erfahrenen Schulsanitäter aus der Jahrgangsstufe 13 ab, die in diesem Schuljahr ihr Abitur ablegen. Die neuen Schulsanitäter wurden im Dezember 2009 von Frau Keilich und Herrn Schweisgut in einem zweitägigen Lehrgang in Erster Hilfe ausgebildet und umfassend auf ihre Tätigkeit im Schulsanitätsdienst eingewiesen. Die Schulsanitäter ergänzen die Rettungskette, helfen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und tragen so einen großen Teil dazu bei, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler am GPW zu verbessern. Sie schulen zudem ihre eigenen sozialen Kompetenzen und ihre persönliche Souveränität.
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Volker Schmidt
Der Bagger kam am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien und begann noch zögerlich mit den Ausschachtungsarbeiten für den Neubau der Naturwissenschaften und der Mensa. Am Ende der ersten Schulwoche hat er sein Werk nahezu vollendet. Die Sanierung und Erweiterung geht voran.
Dazu gehört auch, dass die Lehr- und Lernmittelbibliothek in das ehemalige Hausmeisterhaus in der Lessingstraße 31 umgezogen ist. Damit wurden Ausweichmöglichkeiten geschaffen, die für die Sanierung des Hauptgebäudes notwendig sind.
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