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Aktuelle Berichte - Das ist bisher in diesem Schuljahr passiert

Juni 2017

Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2017

Frank Bröckl

136 Schülerinnen und Schüler aus acht Tutorgruppen haben in diesem Jahr am Gymnasium Philippinum ihr Abitur abgelegt. In der Kreissporthalle konnten sie in gewohnt feierlichem Rahmen aus der Hand ihrer Tutorinnen und Tutoren Julia Lorenzo Fernandez, Caroline Pfrogner, Ulrike Tielesch, Christoph Bickel, Carmen Rau, Dr. Martin Sobbe, Dr. Markus Horz und Jan Hooss das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife entgegen nehmen. Bei einem Notendurchschnitt von 2,46 stand in 35 Zeugnissen die „1“ vor dem Komma, bei 58 Zeugnissen die „2“.
In seinen Begrüßungsworten verglich Schulleiter Stefan Ketter den Weg zum Abitur mit einem Marathonlauf. Die Abiturientinnen und Abiturienten hätten die nötige Ausdauer bewiesen und auch schwierige Streckenabschnitte, besonders in den Klassen 8 und 9, gemeistert. Er würdigte in diesem Zusammenhang die Unterstützung durch das „Trainerteam“ des Kollegiums, die spezielle Vorbereitung durch die Tutorinnen und Tutoren für den „Sprint ins Ziel“ und nicht zuletzt die Unterstützung durch die Eltern auf der gesamten Wegstrecke. Ketters ganz besonderer Dank galt Elisabeth Hilt für ihre hervorragende Arbeit als Studienleiterin. 6 Jahre lang hat sie dafür gesorgt, dass die Abiturprüfungen reibungslos verlaufen. Das Landesabitur 2018 wird sie als Ruheständlerin erleben.
Renate Durek, Vorsitzende des Schulelternbeirats, verwies auf die großen inneren und äußeren Entwicklungen, die bei den jungen Erwachsenen vom Eintritt in das Gymnasium bis zum heutigen Tag zu verzeichnen seien. Wie ein guter Wein müsse auch die Persönlichkeit reifen, wobei dieser Prozess nie abgeschlossen sei. „Wagen Sie etwas Neues, haben Sie den Mut dazu!“, lautete ihr abschließender Rat und sie verwies auf Albert Einstein, der seiner Relativitätstheorie mit Ausdauer und der nötigen Beharrlichkeit schließlich doch noch Anerkennung verschaffen konnte.
Dr. Horst Klassen ließ in seinen Worten für die Wilinaburgia zahlreiche inner- und außerschulische Ereignisse aus dem Jahr seines eigenen Abiturs am Gymnasium Philippinum (1967) Revue passieren. So habe vor 50 Jahren erstmals ein Mädchen die Abiturrede halten dürfen. „Jeder hat die Pflicht, in seinem Leben den Platz zu suchen, auf dem er seiner Generation am besten dienen kann“. Dr. Klassen empfahl den Abiturientinnen und Abiturienten, auf dem weiteren Lebensweg Zivilcourage zu zeigen und die eigenen Fähigkeiten im Sinne dieses Zitats von Alexander Humboldt zu nutzen. Den „Fritz-Glöckner-Preis“ der Wilinaburgia für überdurchschnittliche Leistungen und vorbildliches Verhalten verlieh er an Hannah Rathschlag (Fachbereich I), Louisa Mathes (Fachbereich II) und Carolin Ricarda Wehner (Fachbereich III).
Christian Riedel als Vorsitzender des Gymnasialschulvereins betonte die gesellschaftliche Bedeutung von sozialem Engagement, dessen Stellenwert im Laufe der Jahre allerdings abgenommen habe. Es sei daher ein besonderes Anliegen des Fördervereins, Schülerinnen und Schüler zu würdigen, die zeigen, dass das Philippinum auch ein Ort der Entwicklung sozialer Kompetenzen ist. Lisa Baumbach,  habe hier nicht nur in ihrer Funktion als Schulsprecherin besondere Zeichen für andere gesetzt. Riedel zeichnete sie mit dem Sozialpreis des Gymnasialschulvereins aus.
Aus der Hand von Michael Glotzbach durfte Peer Ukleja den Preis des Konzertvereins entgegennehmen. Glotzbach würdigte besonders, dass sich der Abiturient in sämtlichen Musik AGs der Schule kontinuierlich engagiert habe und hier stets ein Muster an Zuverlässigkeit gewesen sei.
„Unsere Schulzeit hat uns in vielfache Weise geprägt“, konstatierte die nun ehemalige Schulsprecherin Lisa Baumbach in ihrer Rede für den Abiturjahrgang 2017 und stellte fest: „Jeder von uns wird nun seinen eigenen Weg gehen, auf den wir erworbenes Wissen und Freundschaften mitnehmen. Lasst uns dafür sorgen, dass von unserer Schulzeit mehr bleibt als nur Erinnerung“.
In Erinnerung bleiben werden der scheidenden Studienleiterin Elisabeth Hilt besonders die vielen unterschiedlichen Emotionen nach den letzten mündlichen Prüfungen, wie sie in ihrer Rede feststellte. Ihr war es in diesem Jahr vorbehalten, den Abiturjahrgang offiziell zu verabschieden. Als ihre schönste Aufgabe empfand sie stets, dass sie den Schülerinnen und Schülern nach dem bestandenen Abitur mit dem Überblick über den Leistungsstand als erste gratulieren konnte. „Verlernen Sie nicht, Fragen zu stellen“, lautete ihr abschließender Rat an den Jahrgang, dem sie als Biologin für das weitere Leben die Teamfähigkeit von Erdmännchen und das Organisationstalent der Ameisen wünschte.
Bevor Schulleiter Stefan Ketter zahlreichen Abiturientinnen und Abiturienten mit besonderen Preisen auszeichnete, würdigte er insgesamt 7 Schülerinnen für ihre außergewöhnlich guten Zeugnisse. Die „Traumnote“ 1,0 erreichten Carolin Wehner und Salome Tayefeh-Mahmoudi gefolgt von Ina Brodsky und Louisa Mathes (1,1) sowie Hannah Rathschlag, Isabella Holly und Katharina Schließer (1,2).
Das „CertiLingua-Zertifikat“ (Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen) verlieh der Direktor an Salome Tayefeh-Mahmoudi und Katharina Schließer. Das internationale Französisch-Sprachzertifikat „DELF“ haben Hannah Mies und Julie Hülsemann auf dem Niveau B2 erworben. Julie Hülsemann hat außerdem das Land Hessen beim Literaturwettbewerb „Prix des lycéens allemands“ auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Der Carl-Diercke-Preis“ des Verbandes der Deutschen Schulgeographen (Hessen) ging an Svenja Kitzel, den „DMV-Abiturpreis“ der Deutschen Mathematiker-Vereinigung bekam Ronja Kehr. Über den Hauptpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft durfte sich Raik-Maurice Grune freuen, weitere Preise erhielten Philipp Heering, Joachim Stoll, Alexander Wagner und Jan Schmidt. Elias Schermuly wurde mit dem Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet, während Emilie Callen den schulinternen Preis im Fach Biologie zuerkannt bekam. Caroline Röller (Mathematik), Alexander Wagner (Physik) und Carolin Wehner (Informatik) erhielten den „Siemens-Abiturpreis 2017“, Carolin Wehner erfüllte als erste Schülerin der Schule die besonderen Anforderungen für das „MINT-EC-Zertifikat“.
Nach der Aushändigung der Abiturzeugnisse durch die Tutorinnen und Tutoren dankte Schulleiter Stefan Ketter abschließend dem Sekretariat und den Schulhausverwaltern für die Vorbereitung der Veranstaltung und schließlich dem Schulorchester (Leitung Oliver Blüthgen), dem Schulchor und den Philippinum Voices (beide Leitung Michael Glotzbach) sowie dem Holzbläsertrio Miriam Kops (Fagott), Philipp  Epstein (Klarinette) und Finn Kahmann (Oboe) für die beeindruckende musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

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Luftballonaktion zum Lutherjahr

Frank Bröckl

„99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont“ – Anders als im Popsong der Gruppe Nena aus dem Jahr 1983 beschrieben, waren bei der neuen Pausenaktion der AG „500 Jahre Reformation“ deutlich mehr  Ballons im Einsatz. Sie wurden auch nicht mit Helium befüllt auf die Reise geschickt, sondern erinnerten als orangefarbene und blaue Farbtupfer wie Perlen an einer Schnur aufgefädelt noch lange nach der Veranstaltung durch die Aufschrift „31. Oktober – Reformation feiern!“ und das Konterfei von Martin Luther an das Jubiläumsjahr dieses Ereignisses.
Viel Puste und Fingerfertigkeit benötigten die Religions- und Ethikkurse der Jahrgangsstufe 5 in den ersten beiden Schulstunden an diesem Mittwoch, galt es doch pro Gruppe 50 „Luther-Ballons“ aufzublasen, zu verknoten und mit einem blauen Wollfaden zu versehen. Kurz vor Beginn der ersten Pause ging es dann auf die große Wiese zwischen Parkplatz und Schulgebäude, wo die Reformations-AG um Carmen Rau, Dorothee Bonkowski und Christiane Glotzbach bereits -  von einem Baum abgehend - sternförmig Wollfäden entsprechend der Anzahl der Gruppen abgespannt hatte. Auf das Kommando von Christiane Glotzbach hin starteten 5 Schülerinnen und Schüler pro Gruppe nacheinander im Sinne einer Pendelstaffel Richtung Baum und versuchten in 2 Minuten so viele Ballons wie möglich am Faden zu befestigen. Süßer Lohn für den siegreichen Ethikkurs von Dorothee Bonkowski war eine große Portion Kekse, selbstverständlich im Luther-Konterfei. Am Ende der Veranstaltung wurden auch die restlichen Ballons an die Wollfäden geknotet und diese dann auf dem Schulgelände aufgespannt. Gespannt sein darf auch die Schulgemeinde und zwar auf die nächste Pausenaktion der AG „500 Jahre Reformation“, die dann nach den Sommerferien im August stattfinden wird.

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Karate-Prüfungen am GPW

Johannes Langner

Seit September 2016 gibt es am GPW im Rahmen der pädagogischen Mittagsbetreuung eine Sound-Karate-AG für Schüler der Klassen 5-7, die von Herrn Langner (3.Dan) geleitet wird. Karate ist eine auf Okinawa (Japan) entwickelte waffenlose Kampfkunst, in der die Übenden feste Schrittstellungen, Faustschläge, Fußtritte und Abwehrblöcke zur Selbstverteidigung erlernen. Auch Gymnastik, Dehnung, Kräftigung, Atmung, Meditation und der richtige Einsatz der Körper-Energien (Ki) sind wichtige Bestandteile des Trainings. Wenn die Techniken stark ausgeführt werden, dürfen die Übenden dazu einen Kampf-Schrei ausstoßen, was in der Sporthalle immer wieder für Heiterkeit sorgt. Für Schulen gibt es seit fast 20 Jahren das Konzept „Sound-Karate“, indem die Trainingsinhalte so vermittelt werden, dass eine Verletzungsgefahr durch Angriffstechniken für die Schüler nicht besteht. Die Schlagkraft der Bewegungen wird nicht am Partner, sondern mit Hilfe von Handpratzen und Bällen getestet.

Am Mittwoch, den 21.6.17 stellten acht Schüler der AG ihr Können unter Beweis und legten eine Gürtel-Prüfung erfolgreich ab. Zwei von ihnen sind nun Träger des weißen Gürtels (9.Kyu) und sechs Schüler Träger des gelben Gürtels (8. Kyu). Als Prüfer war Jens Bussweiler (4.Dan) angereist. Er ist selbst Schüler am GPW gewesen und hat 1996 hier sein Abitur abgelegt. Er war im Jahr 2000 und 2002 Deutscher Meister in der Disziplin Kata-Team und ist heute als promovierter Sportwissenschaftler ein gefragter Trainer in ganz Deutschland. Er zeigte sich mit den Leistungen der Schüler, die teilweise etwas aufgeregt waren, zufrieden und lobte am Ende alle Teilnehmer, insbesondere Alina Buschky als besten Prüfling.

Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Ehemaligenverein der Schule, die Wilinaburgia.

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Schulsportfest

Frank Bröckl

10 koordinativ anspruchsvolle und sehr unterschiedliche Spielstationen mit hohem Aufforderungscharakter warteten beim diesjährigen Sport- und Spielfest auf die Klassen der Jahrgänge 5-7. Aufgrund der Projektwoche entfiel in diesem Jahr das Sportfest für die Jahrgangsstufen 8-12. Schülern und Lehrern war bei Schweiß treibenden Temperaturen gleichermaßen die Erleichterung darüber anzumerken, dass die Veranstaltung in den beiden noch relativ kühlen Hallen stattfand. Während beim Zielwerfen von Frisbee und Basketball vor allen Dingen Präzision gefragt war, galt es beim Klassiker „Eierlaufen“ die richtige Mischung zwischen Schnelligkeit und Laufruhe zu finden, um bei der als Pendelstaffel durchgeführten Übung nicht einen der beiden auf zwei Suppenlöffeln zu transportierenden Tennisbälle beim Überqueren der Klapphürde zu verlieren. Eine ruhige Hand war auch bei der Station „Hallengolf“ gefragt. Hier war zu beobachten, wie doch zahlreiche Schülerinnen und Schüler den Hockeyball mit dem Schläger im Stile eines Tiger Woods ein ums andere Mal souverän in der in 10 Metern Entfernung aufgestellten Bananenkiste versenkten. Empfindliche Nasen registrierten im Vorraum der Kreissporthalle ein leichtes Müffeln, durften doch beim „Bierdeckelrennen“ die Pappscheiben nur mit den bloßen Füßen weiter gegeben werden. Gefragt war bei allen Stationen neben individuellem Geschick und Schnelligkeit vor allen Dingen Teamgeist. Obwohl der Spaß eindeutig im Vordergrund stand, war doch der sportliche Ehrgeiz durchaus vorhanden und so wurde die abschließende Siegerehrung in der Kreissporthalle und die Bekanntgabe der Jahrgangswertung mit Spannung erwartet. In der Klassenstufe 5 gewann die Klasse 5a vor den Klassen 5b, 5c, 5d und 5e auf den weiteren Plätzen, während im Jahrgang 6 die 6b vor der 6a und der 6d (beide Platz 2) sowie der 6c und der 6e das Rennen machte. Bei den Siebtklässlern hatte die 7c die Nase vorn und platzierte sich vor der 7a, der 7e und der 7d (beide Platz 3) sowie der 7b. Unter großem Applaus kamen die jeweiligen Klassensprecher nach vorne und durften aus der Hand von Schulsportleiter Christof Trümner nicht nur eine Urkunde, sondern auch attraktive, von der Wilinaburgia gesponserte Preise entgegen nehmen, darunter ein Eisgutschein, den die jeweiligen Siegerklassen in der Mensa einlösen dürfen.
 Christof Trümner bedankte sich am Ende der Veranstaltung noch einmal sehr herzlich bei Mitorganisator Philip Dörnte, aber auch bei der gesamten Fachschaft Sport. Anerkennende Worte gab es aber auch für den Leistungskurs Sport 12 von Frank Bröckl für die Mithilfe bei der Durchführung der Veranstaltung und nicht zuletzt für das vorbildliche Engagement der Schülerinnen und Schüler.

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Besuch aus Colmar-Berg

Silke Balkhausen-Pohlner

Bereits zum zehnten Mal besuchte eine Schülergruppe aus Weilburgs Partnergemeinde Colmar-Berg das Gymnasium Philippinum und verbrachte drei ereignis- und erlebnisreiche Tage an der Lahn. „Ich freue mich sehr, dass der Schüleraustausch mit Colmar-Berg schon seit vielen Jahren fester Bestandteil des Austauschprogramms unserer Schule ist und wünsche euch und euren beiden Lehrerinnen eine schöne Zeit in Weilburg“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter in Richtung der Sechstklässler bei seiner kurzen Begrüßung am Kletterbaum. Sein besonderer Dank galt den beiden Hauptverantwortlichen auf Seiten des Philippinum, Silke Balkhausen-Pohlner und Evelyn von Seggern.

Nach einigen Spielen zum Kennenlernen und einer kurzen Schulführung ging es dann nach der anstrengenden Busfahrt mit den Gastfamilien zunächst nach Hause. Am darauf folgenden Tag wartete schon früh am Morgen der Bus nach Wetzlar, wo sich Gäste und deutsche Gastgeber nach einem Altstadtrundgang durch das Dunkelkaufhaus führen ließen. Wer hier nicht fündig geworden war, konnte seine Shoppingbedürfnisse anschließend im Forum stillen. Der Nachmittag war wieder dem Aufenthalt in den Gastfamilien und dem Kennenlernen der deutschen Lebensart vorbehalten. Stadtrallye, Schlossführung und Empfang durch Bürgermeister Hans-Peter Schick im Bergbaumuseum: Nach diesen Höhepunkten am dritten Tag hieß es nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa bereits wieder Abschied nehmen. Doch der wird nur von kurzer Dauer sein, denn der Gegenbesuch der Weilburger in Colmar-Berg ist bereits für Ende Juni geplant.

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Russisch lernen mit allen Sinnen

Rita Heun

Zum Ende des Schuljahres hat der Russischkurs WU 9 des Gymnasiums Philippinum seinen Unterricht an einen anderen Lernort verlegt: In die Gaslehrküche der Stadtwerke Weilburg. Hier ging es darum, beliebte russische Speisen einmal selbst zu kochen.
Zusammen mit Russischlehrerin Rita Heun zauberten die Schüler in mehreren Teams leckere Pelmeni (gefüllte Teigtaschen, mit Fleisch oder vegetarisch), Salat und als süßen Nachtisch frittierte Krebli.
Die Schüler hatten alles vorher selbständig geplant und eingekauft, einige brachten auch passende russische Kochgeräte mit, zum Beispiel eine Pelmeniza. Es schmeckte richtig lecker und alle waren sich einig: Man sollte den Unterricht öfter in dieser Form gestalten!

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Mai 2017

„Liebe mit Hindernissen“ – Darstellendes Spiel präsentiert Ergebnisse

Wolfgang Jordan

Am Abend des 31.05.2017 zeigte der WU-Kurs Darstellendes Spiel in der Aula des GPWs sein in diesem Schuljahr erstelltes Stück. Unter der Leitung von Christine Bill und Wolfgang Jordan erarbeiteten die 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine Szenencollage zum Thema „Liebe mit Hindernissen“. Die Eigenproduktion beinhaltete einzelne, aber lose miteinander verbundene Geschichten rund ums Thema Liebe. Dabei blieb die Gruppe nicht auf die Lebenswelt heutiger Schüler beschränkt. So reichte der Spannungsbogen vom ersten Kennenlernen beim zufälligen Anrempeln oder beim Speed-Dating über den lustlosen Umgang miteinander in einer abgenutzten Beziehung bis hin zur gnadenlosen Trennung per K.O.-Schlag. Hier trafen gleichgesinnte Boxer beim „Herzschlag“ ebenso aufeinander wie maskierte Hochstapler beim „blind-date“ unter Papiertüten. Jene facettenreiche Darstellung der Ups und Downs amouröser Angelegenheiten wurde mit viel augenzwinkerndem Humor und einigen Anspielungen auf Literatur und Film dargebracht. Unterbrochen wurde das Ganze von drei Parodien auf Werbung von Dating-Agenturen und einer surrealen Traumsequenz. Alle Spieler verliehen den dargestellten Figuren lebendige Authentizität und emotionale Tiefe. Denn auch in diesem Jahr konnte die Gruppe wieder unter Beweis stellen, was sie im Schauspielunterricht erlernt hatte: Dem entsprechend kamen Ansätze des biographischen Theaters und des Tanztheaters, die Einbeziehung des Publikums, chorische Elemente, Spiel mit Masken und Erwartungen und vieles mehr zum Einsatz. Mit ausgiebigem Applaus quittierte schließlich das dankbare Publikum die Präsentation der Schülerinnen und Schüler und es tat der Stimmung keinen Abbruch, dass der Abend aufgrund eines Fehlalarms erst verspätet beginnen musste.

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Philippinum in Bonn für Europäisches Schulprojekt (Erasmus+) als ‚Success Story 2016‘ gewürdigt

Barbara Klaas

In Bonn fand am 18. und 19. Mai 2017 die zweitägige europäische Tagung "Best practice results from Erasmus+", an der mehr als 200 Projektvertreter und Experten aus 33 europäischen Staaten teilnahmen, statt. Es ging um die positiven Wirkungen europäischer Austauschprojekte auf Schule und Unterricht. Ausgerichtet wurde die Tagung vom PAD, der als Nationale Agentur für den Schulbereich das Programm Erasmus+ in Deutschland umsetzt.
Während der Veranstaltung erhielten Vertreterinnen und Vertreter der elf deutschen Projekte, die besonders herausragten, durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz eine Auszeichnung als "Success Stories". Kriterien für die Auswahl waren neben Innovation und Nachhaltigkeit auch die Wirkung und Übertragbarkeit einzelner Projektteile sowie die bildungspolitische Relevanz der Projekte.
Das Philippinum wurde in diesem Rahmen für sein KA1Projekt Verbesserung der sprachlichen und ICT-Fähigkeiten und der interkulturellen Kenntnisse von Nichtsprachlehrern und Sprachlehrern zur Förderung des bilingualen Unterrichts und der Internationalisierung des fachspezifischen Curriculums ausgezeichnet. Barbara Klass nahm als Projektkoordinatorin stellvertretend für alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen die Auszeichnung entgegen.
"Sie alle haben die Ziele von Erasmus+ in besonderer Weise erfüllt und zeigen als Beispiele guter Praxis, wie Schulen zur Erfolgsgeschichte des Programms beitragen", würdigte die Stellvertretende Generalsekretärin der Kultusministerkonferenz Heidi Weidenbach-Mattar die Arbeit.
Während der Tagung wurden anschließend in Workshops zahlreiche Beispiele guter Praxis aus dem Bereich von Schule und Unterricht aus ganz Europa vorgestellt und diskutiert. Die europäischen Austauschprojekte befassten sich mit Fragen der Inklusion, der Qualität des Unterrichts in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), der Lehreraus- und -fortbildung oder der Vermittlung von Werten wie Demokratie und Toleranz. In Diskussionsrunden ging es zudem um die Wirkungen von Erasmus+ und Möglichkeiten der Teilnahme von Schulen.
"Das Programm  Erasmus+ bleibt eine Erfolgsgeschichte, wenn weiterhin viele Schulen Austauschprojekte durchführen. Angesichts der aktuellen Entwicklung auf unserem Kontinent sollten wir nicht nachlassen in unseren Bemühungen, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern europäische Erfahrungen zu ermöglichen", betonte Weidenbach-Mattar zur Eröffnung der Tagung.

Link zu den inhaltlichen Zusammenfassungen der Success Stories 2016
www.kmk-pad.org/praxis/beispiele-guter-praxis/erasmus-success-stories.html

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PÄM Klettern – Unterstufenschüler bestehen DAV-Kletterschein

Christoph Bickel

Trotz des kurzen zweiten Halbjahres konnten nun wieder im Rahmen des Kletterangebots der Pädagogischen Mittagsbetreuung (PÄM) „Klettern - Vertrauen in sich und andere gewinnen“ acht Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 den Kletterschein „Toprope indoor“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) erwerben.
Der Erwerb dieses Scheines an der künstlichen Kletterwand der Kreissporthalle bildet das Ziel der gemeinsamen Unterrichtsarbeit, in deren Rahmen Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen in sich und die Kletterpartner geschult wurden sowie Kletter- und Sicherungstechniken kennengelernt und eingeübt wurden.
Zum Bestehen der Prüfung mussten die Schüler nachweisen, dass sie die wichtigsten Seilkommandos, Knoten und Kletterregeln beherrschen sowie selbstständig klettern können. Außerdem mussten sie den sogenannte „Partner-Check“, das gegenseitige Überprüfen von Kletter- und Sicherungspartner vor dem Klettern, demonstrieren.
Die Schülerinnen und Schüler des GPW haben nun die Möglichkeit den von Betreibern künstlicher Kletterhallen geforderten Nachweis über das Beherrschen von Kletter- und Sicherungstechniken vorzulegen, um eigenständig klettern zu dürfen.
Als Belohnung durften die Teilnehmer ihr Können an den Eschbacher Klippen am Naturfels austesten und Erfahrungen außerhalb der Halle sammeln.
Kletterlehrer Christoph Bickel gratuliert allen Schülern zur bestandenen Prüfung und wünschte ihnen viel Spaß und Unfallfreiheit in der Vertikalen!

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Gymnasium Philippinum startet in das Jubiläumsjahr der Reformation

Frank Bröckl

500 Jahre Reformation - Mit einer ganzen Reihe von Aktionen will die Fachschaft Evangelische Religion des Gymnasium Philippinum die Schülerinnen und Schüler im Jubiläumsjahr 2017 auf die Reformation und ihre Auswirkungen bis heute aufmerksam machen. Der Startschuss erfolgte nun am 17. Mai in der ersten großen Pause.
Unter der Leitung von Christiane Glotzbach intonierte eine aus Schülern und Lehrern bestehende zwölfköpfige Bläsergruppe an drei verschiedenen Standorten – vor dem naturwissenschaftlichen Trakt, in der Pausenhalle und vor dem Pavillon – das Kirchenlied „Eine feste Burg ist unser Gott“. Musik und Text werden dem Reformator Martin Luther zugeschrieben. Zuvor hatte bereits eine Durchsage die Schulgemeinde auf das Jubiläumsjahr hingewiesen und zur Teilnahme an der Aktion „Meine These 2017“ aufgerufen. Der Legende nach hat Martin Luther am 31. Oktober 1517 an der Schlosskirche zu Wittenberg seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel und die Ablasspraxis der damaligen Kirchenvertreter angeschlagen. Die gesamte Schulgemeinde ist aufgerufen, selbst eine These zu gesellschaftlichen, politischen oder sozialen Aspekten zu verfassen, deren Umsetzung die Welt heute  verbessern oder verändern könnte. „Eine Jury wird die 95 interessantesten Thesen auswählen und prämieren, sofern die These unter Angabe des Namens abgegeben wurde. Unabhängig davon werden sämtliche eingegangenen Thesen am 1. November 2017 im Rahmen unseres Projekttages zur Reformation, der den Höhepunkt unserer Aktionen darstellt, an der Schule ausgehängt“, so Carmen Rau von der AG „500 Jahre Reformation“, der außerdem noch Dorothee Bonkowski und Christiane Glotzbach angehören.
Bis dahin darf man jeden Monat auf eine neue Pausenaktion gespannt sein, die auf die Reformation aufmerksam macht und zum Mitmachen auffordern wird. Bereits jetzt sind im Medien- und Lernzentrum zwei „Reformationsfenster“ zu bestaunen, die bis zum 1. November immer wieder neu gestaltet werden. Im September ist eine Lesung für die Klassenstufe 9 geplant, darüberhinaus wird es am 14. September einen Abendvortrag zum Thema geben. Ein weiterer Vortrag am Abend des großen Projekttages „Luther und seine Zeit“ (1. November) markiert dann das Ende der Aktionen zum Jubiläumsjahr der Reformation am Gymnasium Philippinum.

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Vernissage des Leistungskurses Kunst

Ulrike Tielesch

Mit einer beeindruckenden Vernissage im Foyer des Gymnasiums haben sich 14 angehende Abiturientinnen und Abiturienten des Leistungskurses Kunst der Klassenstufe 13 auf sehr individuelle Weise von ihrer bald ehemaligen Schule verabschiedet. Nach der Begrüßung durch Kursleiterin Ulrike Tielesch bestand für die zahlreich erschienenen Gäste reichlich Gelegenheit sich einen Überblick über die imposanten Exponate zu verschaffen, die in vier Halbjahren aus den unterschiedlichsten Themengebieten heraus im Rahmen des Unterrichts entstanden waren. Die äußerst vielfältigen   Arbeiten der jungen Künstlerinnen und Künstler präsentierten dem Auge des Betrachters dabei ein breites Spektrum an Kunst -  von Fotografien über Collagen bis hin zu Skulpturen und Bildern - und bestachen besonders durch ihre Ausdrucksstärke. So spiegelten im Themenbereich „Lebensbilder“ die Werke sehr deutlich Emotionen wie Angst und Glück, aber auch Wünsche wider. Bei der Umsetzung der vorgegebenen Kursthemen mit verschiedenen Medien hatten Museumsbesuche in Wiesbaden und auf der Studienreise in Paris für zusätzliche Inspiration gesorgt.

Folgende Schülerinnen und Schüler waren beteiligt: Hannah Rathschlag, Lisa Baumbach, Laura Meng, Selina Neef, Kim Zimmerschied, Josi Habel, Jana Fischer, Sophia Feldmann, Marc Börner, Ronja Kehr, Alyssa Knecht, Julie Hülsemann, Johanna Klein und Tim Schönwetter.

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Philippinum belegt Platz 2 im Regionalentscheid

Frank Bröckl

Beim Regionalentscheid Fußball im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ haben sich die jüngsten Fußballer des Gymnasium Philippinum ausgezeichnet geschlagen. Auf der Sportanlage in Reichelsheim verpasste die Mannschaft in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005-2007) im Turnier der vier Kreissieger nur denkbar knapp den Sprung zum Landesfinale.
Bereits im ersten Spiel des Turniers mussten die von Sportlehrer Philip Dörnte und Sport- Leistungskursschüler Simon Gras betreute Mannschaft gegen den späteren Sieger, die Henry-Benrath-Schule aus Friedberg, antreten. Aufgrund mangelnder Konzentration ging der vor jedem Spiel ausgetragene Vielseitigkeitswettbewerb, der die Grundfertigkeiten Dribbling, Passen und Torschuss abprüft, prompt verloren, sodass man mit der Hypothek eines Rückstandes von 0:1 in das eigentliche Fußballspiel gehen musste. Ein denkbar unglückliches Eigentor gleich zu Beginn der Partie verhalf hier dem Gegner zum vorentscheidenden 2:0. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Torhüter Deniz Schaaf, doch Ersatzmann Alexander Mamykin sollte sich im weiteren Verlauf als glänzender Ersatz erweisen. Trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers durch Leon Sluka ließ sich Friedberg nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und erhöhte Mitte der zweiten Hälfte zum Endstand von 3:1. Ob die taktischen Umstellungen des Trainerteams oder die für einen Sieg in Aussicht gestellten Waffeln für die Mannschaft die entscheidende Wende brachten, bleibt Spekulation: Nach dem gewonnenen Vielseitigkeitswettbewerb gegen das Gymnasium Oberursel liefen die Weilburger Jungs im Spiel richtig heiß und schickten den Gegner nach je 2 Treffern von Leon Sluka und Moritz Fuhrländer und einer kämpferisch und spielerisch beeindruckenden Vorstellung mit dem Gesamtergebnis von 5:0 vom Platz. Besonders bitter für Oberursel war, dass auch der kurz vor Schluss zugesprochene Neunmeter nicht zum Ehrentreffer genutzt werden konnte.
Auch im letzten Spiel des Turniers gegen die Alexander-von-Humboldt-Schule aus Aßlar geriet der Motor des Weilburger Angriffspiels nicht ins Stottern. Erneut konnte man den Vielseitigkeitswettbewerb für sich entscheiden und den 1:0-Vorsprung durch zwei Treffer von Maxi Roos rasch auf 3:0 ausbauen. Als einziges Manko sollte sich die Chancenverwertung erweisen, ließ man vorne doch fünf hundertprozentige Möglichkeiten ungenutzt, während die ansonsten sehr sattelfeste Abwehr um Linus Armbruster der Humboldtschule einen Gegentreffer gestattete.
In der Endabrechnung durfte sich jedoch die Henry-Benrath-Schule aus Friedberg nach drei gewonnenen Spielen zu recht über den Einzug in die Finalrunde auf Landesebene freuen.

„Die Jungs haben mich spielerisch, kämpferisch und vom gesamten Verhalten im Turnier her begeistert“, bilanzierte Sportlehrer Philip Dörnte abschließend. „Ich bedanke mich ganz besonders bei Simon Gras aus dem Leistungskurs Sport für die Unterstützung bei der Betreuung der Mannschaft“.
Für Weilburg spielten: Linus Armbruster, Moritz Fuhrländer, Samuel Georgi, Mert-Kaan Kücük, Alexander Mamykin, Maximilian Roos, Deniz Schaaf, Konstantin Schulz, Leon Sluka, William Velte

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Französisch auf Rädern am Philippinum

Ulrike Fuhrmann-Grote

Das FranceMobil ist wieder on Tour: Auch für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 des Gymnasium Philippinum mit Französisch als zweiter Fremdsprache legte das rollende Kulturinstitut  einen Zwischenstopp ein. Lektor Hakim Benbadra – seit 7 Monaten in Hessen unterwegs zu Schulen und Ausbildungsstätten -  wurde mit seinem mit Materialien vollgepackten Renault Kangoo begeistert empfangen. Den Kontakt hatte Französischlehrerin Ulrike Fuhrmann-Grote hergestellt.
Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung haben das Deutsch-Französische Jugendwerk und das Institut francais Deutschland im September 2016 den Startschuss für insgesamt zwölf französische Lektorinnen und Lektoren gegeben, die mit ihren von Renault Deutschland bereitgestellten Fahrzeugen ein Jahr lang durch Deutschland fahren, um spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern. Die Vermittlung eines zeitgemäßen Frankreichbildes gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.  
Das Programm FranceMobil, das mit seinen Aktionen und Angeboten bisher über eine Million Schüler an über 13.000 Schulen in Deutschland erreicht hat, wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. FranceMobil steht – ebenso wie sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich – unter der Schirmherrschaft von Olaf Scholz, erster Bürgermeister Hamburgs und Bevollmächtigter für deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit sowie Najat Vallaud-Belkacem, Ministerin für Bildung, Hochschulen und Forschung in Frankreich.
Beide Programme wurden für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.  

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Button-Aktion der SV

Frank Bröckl

„Einer für alle, alle für einen!“ – Unter diesem Motto hat die SV hat mit einer Button-Aktion ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt. „Die Mini-SV hat mit großem Engagement Anti-Rassismus-Buttons entworfen. Diese gab es gratis beim Kauf eines normalen Buttons dazu. Alle Buttons durften selbst bemalt und beklebt werde“, so Verbindungslehrerin Stephanie Pulz. Damit ist das Gymnasium Philippinum auf dem Weg zur Anerkennung als „Schule mit Courage, Schule gegen Rassismus“ wieder einen Schritt weiter. Die Aktion ist im Rahmen der von der SV vor einiger Zeit durchgeführten Unterschriftenaktion zu sehen, bei der sich über 70% der Mitglieder der Schulgemeinde unter anderem dafür ausgesprochen haben, dass es zukünftig ein zentrales Anliegen des Gymnasium Philippinum sein soll, Projekte, Initiativen und Aktionen zu entwickeln, um Diskriminierungen jeglicher Art - insbesondere Rassismus - zu überwinden.
Darüberhinaus haben die in der SV engagierten Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktion nach eigener Aussage auch eine verbesserte Identifikation der Schülerschaft mit dem Philippinum und eine Stärkung des Wir-Gefühls angestrebt.

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Wer springt am weitesten?

Frauke Nies

Erfolgreiche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb 2017
Wie auch in den vergangenen Jahren stieß der Känguru-Wettbewerb auf großen Zuspruch an unserer Schule. Insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler, verteilt über alle Jahrgangsstufe, stellten sich am 16. März der Herausforderung, möglichst viele Multiple-Choice-Aufgaben zum Knobeln, Rechnen und Schätzen richtig zu lösen. Dieser Wettbewerb ist ein Wettstreit, bei dem es nur Gewinner gibt, denn alle Teilnehmer erhielten in der vergangenen Woche eine Urkunde und ein Knobelspiel.
Zusätzlich kann sich unsere Schule in diesem Jahr über acht Schülerinnen und Schüler freuen, die in ihrer Jahrgangsstufe erste, zweite und dritte Plätze erreichten und somit zu den besten ihrer Altersklasse zählen. Für ihre guten Leistungen erhalten sie im Rahmen der Ehrungen am Schuljahresende Büchern, Spielen oder T-Shirts. Die höchste Punktzahl an unserer Schule und auch den weitesten Kängurusprung, d.h. die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erreichte in diesem Jahr Lennart Rücker (8a). Herzlichen Glückwunsch!
Einen Sonderpreis – in Form von einer süßen Überraschung - erhielt in diesem Jahr die Klasse 7b, die mit insgesamt 19 Schülerinnen und Schülern die Klasse mit den meisten Teilnehmern war. SUPER!
Weitere Informationen zum Wettbewerb findet man unter www.mathe-kaenguru.de

Und nicht vergessen: Am 15. März 2018 springt wieder das Känguru!

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GPW-Schüler auf Austauschfahrt in Baschkirien

Rita Heun

Zwölf Schüler des Gymnasiums Philippinum Weilburg machten sich mit ihren Lehrerinnen Rita Heun (Russischlehrerin) und Kornelia Griebel-Klein auf große Fahrt ins russische Ufa, einer Millionenstadt am Rande des Uralgebirges, mehr als tausend Kilometer südöstlich von Moskau. Es war der Gegenbesuch beim Gymnasium Nr. 3, die im Juni 2016 in Weilburg waren.
Nach einem spannenden Zwischenstopp in Moskau mit Besichtigung der berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie Kreml, Roter Platz und Arbat ging es am nächsten Abend weiter nach Ufa, wo es einen herzlichen Empfang durch die Gastfamilien gab. Gleich bei der ersten Schulbesichtigung konnten die GPW-Schüler viele Unterschiede zu ihrem eigenen Gymnasium feststellen: Es gibt eine Kantine mit eigenen Köchinnen, jeder Lehrer hat seinen festen Fachraum, die Schüler wechseln in der Schule die Schuhe und tragen Uniform, und die Schule ist videoüberwacht. Allerdings gibt es dort auch Platzsorgen, weshalb der Unterricht in zwei Schichten durchgeführt wird: eine von 8-14 Uhr, die andere von 14-20 Uhr!
Neben Unterricht und gemeinsamen Kunst- und Musikstunden standen viele interessante Ausflüge auf dem Programm. Im Planetarium bot man eine Vorführung in deutscher Sprache, im Museum Intellektus gab es viel zu experimentieren, für die Fitness konnte man etwas in der Trampolinhalle Flypark oder im Fitnessstudio tun. Spaß machte auch gemeinsames Schlittschuhlaufen und Bowling. Beim gemeinsamen Kochen unter Anleitung im Café Wilka (= Gabel) wurden leckere Schnitzel und Apfelstrudel selbst zubereitet und mit Genuss verzehrt. Die vielen Parks luden zum Bummeln und Riesenradfahren ein, sogar eine abendliche Ballettaufführung von Tschaikowskis Schwanensee wurde uns geboten.
Die Verständigung funktionierte auf Russisch, Englisch, Deutsch und natürlich auch mit Händen und Füßen, war aber nie ein Problem. Einige der deutschen Teilnehmer haben Russisch als dritte Fremdsprache am GPW, die russischen Austauschschüler können alle Deutsch.
Ufa ist die Hauptstadt von Baschkirien (Baschkortostan). Neben Russen, Baschkiren und Tataren leben dort Angehörige vieler weiterer Minderheiten, darunter auch Deutsche. Ein wichtiges Thema des Austausches war darum auch das friedliche Zusammenleben von Menschen vieler verschiedener Nationalitäten. Neben dem offiziellen Programm lernten die GPW-Schüler das Leben ihrer russischen Gastgeber kennen, waren mit auf der Datscha, in der Banja oder bei der Babuschka.
Russland verbinden in Deutschland viele Menschen mit Kälte, tatsächlich wird es jedoch im Sommer auch sehr heiß. Im Sommer wird manchmal der Asphalt flüssig, im Winter friert der Fluss  zu und ab Minus 32 Grad haben die Schulkinder kältefrei. Während der Reise war angenehmer Frühling, der auch schon 25 Grad aufzubieten hatte. Viel zu schnell kam der Tag des Abschieds. Es waren neue Freundschaften geknüpft und gefestigt worden. Mit den neuen Medien ist es heute kein Problem mehr, den Kontakt zu halten. Viele Teilnehmer kommunizieren regelmäßig, spielen online zusammen, einige planen schon den nächsten privaten Besuch.
Gerade in politisch schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, den Kontakt zwischen den Menschen zu pflegen und auszubauen. Deshalb trägt der Russlandaustausch am GPW zur Völkerverständigung und Freundschaft sowie zum Abbau von Vorurteilen bei. Der Dank geht an das Goethe-Institut, das die Verbreitung der deutschen Sprache im Ausland fördert, ohne dessen großzügige finanzielle und organisatorische Unterstützung ein solcher Austausch nicht durchführbar wäre.

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Europa an Gpw

Julia Rosenkranz und Selina Volk

Im Rahmen der Europawoche organisierte der PoWi – LK des Gymnasium Philippinum Weilburg am 8. Mai eine Podiumsdiskussion, in der die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 die Möglichkeit bekamen, Fragen rund um die Zukunft der EU zu stellen. Eingeladen waren der Europa Abgeordnete Michael Gahler von der EVP und der Bundestagsabgeordnete  Dr. Hans – Joachim Schabedoth von der SPD. Nach den Erfahrungen mit dem Brexit und dem wachsenden Populismus sahen die beiden Politiker in den Wahlen in Frankreich einen Hoffnungsschimmer für eine gemeinsame Zukunft der EU. Zum Thema Flüchtlingspolitik sprachen sich beide für ein stärkeres Handeln aus wie zum Beispiel mit der Eurodaktylography und die Einführung eines Einwanderungsgesetzes. Des Weiteren müsse zur Bewältigung der Schuldenkrise sowohl intelligent gespart und investiert werden, als auch die Einführung von sinnvollen Strukturreformen gefördert werden. Bezüglich der hohen Arbeitslosigkeit der südlichen Länder empfahlen die Abgeordneten ein duales Ausbildungssystem wie in Deutschland. Als Erfolgsprojekte der EU sahen sie das Programm ERASMUS und das geplante Free- Interrail –Ticket, welches jungen Europäern mit 18 Jahren ermöglicht, kostenlos durch Europa reisen zu können. Zum Schluss äußerten Herr Gahler und Herr Dr. Schabedoth noch ihre Begeisterung über das Interesse der Schüler an der Zukunft der EU und hoffen weiterhin auf ein reges Engagement der Jugend. Die Podiumsdiskussion verschaffte den Zuhörern insgesamt einen interessanten Einblick in die angesprochenen Themen und die Frage nach der Zukunft der EU.

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Russischturnier am Gymnasium Philippinum Weilburg

Rita Heun

Eine gemeinsame Sprache finden heißt, den anderen zu verstehen. Mit dem deutschlandweiten Sprachwettbewerb „Spielend Russisch lernen“ trägt das Deutsch-Russische Forum eV dazu bei, Jugendliche für die russische Sprache und Kultur zu interessieren und Vorurteile abzubauen. Der Bundescup bietet einen spielerischen Zugang und zeigt, dass Russisch gar nicht so schwierig ist, wie viele denken. Wie der Erfinder des Sprachlernspiels sagt: „Wer neue Sprachen lernt, findet neue Freunde. Und wenn sich Menschen verstehen, ist dort kein Platz für Rassismus.“
Das GPW nimmt seit 2010 an diesem Wettbewerb teil. Jetzt wurde wieder die schulinterne erste Runde durchgeführt, diesmal mit 6 Zweierteams. Die Gewinnerinnen Leonie Leibrant und Anna-Maria Heering aus Jahrgangsstufe 11 fahren nach den Sommerferien mit Russischlehrerin Rita Heun zur Regionalen Runde, um sich mit anderen Schulsiegern zu messen. Sollten sie auch dort siegen, werden sie im Spätherbst beim Bundesfinale im Europapark Rust dabei sein. Die Sieger des Bundescupfinales gewinnen tolle Russlandreisen.
Grundlage ist die deutsch-russische Ausgabe des Sprachlernspiels New Amici, das mit und ohne Russischkenntnisse spielbar ist. Dabei sind Fragen zu Sprache und zu Land, Leuten und Geschichte zu beantworten. Alle Teilnehmer treten in Zweiermannschaften an, wobei ein Partner Russisch lernt, der andere keine Russischkenntnisse hat. Zum Erfolg führen Konzentration, Mannschaftsgeist und ein Quäntchen Glück, nicht der Umfang der Vorkenntnisse.
Kooperationspartner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband eV und der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit eV.

(Nähere Informationen bei Frau Heun am GPW oder www.spielendrussisch.de)

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Schulmannschaft Leichtathletik belegt den 2. Platz im Wettkampf IV

Ulrike Fuhrmann-Grote

Im Rahmen des Schulwettbewerbs „ Jugend trainiert für Olympia“ landete die Schulmannschaft Leichtathletik des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse IV ( Jahrgang 2004 -2007) beim Kreisentscheid in Niederselters auf einem hervorragenden 2. Platz, gefolgt von der Weiltalschule Weilmünster, die den 3. Platz belegte.

Es waren 8 Schulen mit gemischten Teams- jeweils 6 Mädchen und 6 Jungen-auf der Sportanlage in Niederselters angetreten. Leider war die Witterung nicht optimal, aber zum Glück fing es erst nach Wettkampfende an richtig stark zu regnen. Der Sieger dieses Wettbewerbs Dauborn darf nun zum Landesentscheid am 24.6. 17 nach Wetzlar fahren.  

Die eifrigsten Punktesammler des GPW LA- Teams waren bei den Jungen Tim Riedl und Laurin Ketter ( beide 7c), bei den Mädchen Laura Blom und  Lotta Bernhardt( beide 7e).

 Im September 2017 findet  bereits der nächste Wettkampf statt und nur noch einige Schülerinnen dieser erfolgreichen gemischten Mannschaft sind startberechtigt. So wird sich zeigen, wer das GPW  dann hoffentlich auch so erfolgreich vertreten wird.

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Wie steht es um die europäische Wirtschaftspolitik? – Weilburger Schüler debattieren

Dr. Eike Kehr

Kontroverse Standpunkte und hitzige Debatten, europäischer Geist und europäische Politik hautnah – dies konnten jüngst sechs Schülerinnen und Schüler des Weilburger Gymnasiums Philippinum bei einer Sitzung des Europäischen Jugendparlamentes in Potsdam erleben. Zusammen mit anderen Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich, Polen und Armenien befassten sie sich mit aktuellen Themen der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik und des europäischen Binnenmarktes. Die Ergebnisse wurden im Brandenburgischen Landtag diskutiert.

Die viertägige Sitzung war die zweite Runde eines Wettbewerbs, für die sich die Weilburger Schülerbereits im Herbst mit einem Thesenpapier zu möglichen Auswegen aus der europäischen Flüchtlingskrise qualifiziert hatten.

Nach ihrer Ankunft in Potsdam erwartete die Weilburger zunächst eine Teambuilding-Phase, bei der sie die übrigen Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen konnten. Danachfanden sichdie Jugendlichen in parlamentarischen Ausschüssen zusammen, um konkrete Lösungsvorschläge zu verschiedenen Themenbereichen zu erarbeiten. Im Fokus standen dabei etwa die Fragen nach einer einheitlichen europäischen Elternzeitregelung, einer nachhaltigen Wertschöpfungskette oder der Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung des Teilnehmerkreises wurden alle Diskussionen selbstverständlich auf Englisch geführt.

Höhepunkt der Sitzung war eine zweitägige parlamentarische Vollversammlung vor der eindrucksvollen Kulisse des Brandenburgischen Landtags: Hier mussten die Schüler über sich hinauswachsen und im gut gefüllten Plenarsaal die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Resolutionen wurden vorgestellt, verteidigt und attackiert, es wurde gestritten und debattiert – und schließlich über die Ergebnisse abgestimmt.

Am Ende entschied eine Jury, welche Schüler sich für die nächste Wettbewerbsrunde qualifizieren sollten. Groß war die Freude, als auch der Name des Weilburger Schülers Mats Kjellström genannt wurde. Mit selbstbewusstem Auftreten, fachlicher Kompetenz und sprachlicher Gewandtheit hatte er die Jury vollends überzeugen können.

Der renommierte Debattierwettbewerb des Europäischen Jugendparlamentes hat – wie Lehrer Dr. Eike Kehr betont – Tradition am Gymnasium Philippinum, denn seit Jahren entsendet die Schule regelmäßig Jugendliche, um auf nationaler oder internationaler Bühne aktuelle Europapolitik zu diskutieren. Nicht umsonst sei der aktuelle Vorsitzende des Europäischen Jugendparlamentes, David Plahl, ein ehemaliger Weilburger Schüler.

Ein wichtiger Faktor in dieser Erfolgsgeschichte ist sicher auch die Wertschätzung, die den engagierten Schülerinnen und Schülern von unterschiedlicher Seite zuteilwird. Das Philippinum bedankt sich daher recht herzlich für die Unterstützung durch den Landrat Manfred Michel, den Magistrat der Stadt Weilburg, die Europaunion Oberlahn und den Gymnasialschulverein Weilburg.

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Diesjähriges Barcamp der Digitalen Helden am Philippinum

Nicole Jung und Rainer Wiederstein

Am 27.04.2017 fand das Barcamp der Digitalen Helden Limburg-Weilburg am Gymnasium Philippinum statt. Es waren über 120 Schüler/innen und Lehrer/innen von verschiedenen Schulen anwesend. Jede dieser Schulen hatte einen eigenen Workshop für das Barcamp vorbereitet. Zunächst wurden die Teilnehmer/innen am Empfang von den Mitarbeitern des Medienzentrums Limburg-Weilburg herzlich begrüßt und mit einem Ausweis ausgestattet. In der Aula wurde nach der Begrüßung von Herrn Ketter das Workshop-Angebot der Schulen besprochen und es folgte die Einteilung. So gab es Sessions zum Thema Urheberrecht im Internet, Umgang mit Cybermobbing, diverse Apps und sogar nützliche Kooperationsspiele für die schulische Beratungsarbeit. Jede der drei Workshop-Sessions dauerte 45 Minuten.
Vor dem Mittagessen begrüßten die besonderen Gäste Herr Staatssekretär Dr. Lösel, Herr Landrat Michel, Herr Dr. Jung vom Schulamt und Herr Triesch, Vertreter des Lions Clubs Limburg-Domstadt, die Beteiligten. Alle sprachen den Schüler/innen und begleitenden Lehrkräften ein großes Lob aus.
Zum Abschluss mündete das Barcamp in einem seiner Höhepunkte, einem Interview mit dem YouTuber Letsreadsmallbooks alias Maxim Markow aus dem Gaming-Bereich. Mit über 400.000 Abonnenten ist er eine feste Größe in der digitalen Welt.
Um etwa 16 Uhr endete die Veranstaltung. Alle Teilnehmer/innen erhielten eine Teilnahmebescheinigung und traten nach einem erfahrungsreichen Tag den Heimweg an.

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Prix des Lycéens allemands 2017

Ulrike Fuhrmann-Grote

Hannah Willke ( Jahrgangstufe 12) vertrat das Gymnasium Philippinum Weilburg beim diesjährigen Landesentscheid am 2.5. in Frankfurt.
Der „ Prix des lycéens allemands“ ist ein französischer Jugendliteraturwettbewerb. Im Vorfeld lesen Schüler im Französisch- Unterricht oder einer AG vier ausgewählte französische Jugendbücher und wählen ihren Favoriten aus. Im Gegensatz zum letzten Jahr war die Wahl der diesjährigen 42 teilnehmenden hessischen Schulen  sehr unterschiedlich. In der Max- Beckmann-Schule in Frankfurt fand die Landesjury der 42 Repräsentanten  der teilnehmenden  Schulen statt. Während vormittags in unterschiedlichen Arbeitsgruppen intensiv über die  vier zur Wahl stehenden Bücher diskutiert wurde, fand am Nachmittag die Vorstellung und Präsentation durch die Schülergruppen statt. Danach wurde kontrovers diskutiert, welches Buch in diesem Jahr den „ Prix“ erhalten sollte. Die begleitenden Lehrer waren  an diesem Tag nur Zuschauer bzw. Zuhörer und folgten mit großem Interesse der Debatte unter den Schülern. Nach der Abstimmung stand mit absoluter Mehrheit fest, dass „20 pieds sous terre“, ein Kriminalroman von Charlotte Erlih, das von den hessischen  Schülern vorgeschlagene Buch für den „ Prix des lycéens allemands 2017“ ist. Danach wählten die Schüler/innen eine Vertreterin für das Bundesland Hessen, die bei der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2017 die Abstimmung der hessischen Schüler weitergibt.
 Hier treffen sich dann die abgesandten  Schüler/innen der 16 Bundesländer und küren ihren Buchfavoriten auf Bundesebene. Dem Autor des Gewinnerbuches winkt ein Preisgeld  in Höhe von 5000 Euro, das vom Klett-Verlag gesponsert wird.
Es war wie immer ein interessanter Tag für Schüler und Lehrer. Das Philippinum hat bereits zweimal in den letzten Jahren die Schülerinnen gestellt, die das Bundesland Hessen bei der Endauswahl der Bundesländer während der Buchmesse in Leipzig vertreten durften.
 Da in diesem Jahr Frankreich Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, haben sich die Verantwortlichen dafür entschieden, die Bundesjury nach Frankfurt zu verlegen.
Termin: 13. / 14. Oktober 2017

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April 2017

GPW auf der Hannover-Messe

Maximilian Breithecker und Johannes Diehl

25 Schüler aus dem Physik-LK und weiteren Physik Kursen der Jahrgangsstufe 12 wurden von Siemens am 26.04.2017 zur Hannovermesse eingeladen.  Schon um 5:45 begann die circa vierstündige Busfahrt nach Hannover, auf der wir mit Getränken und Essen versorgt wurden. Auf dem Messegelände angekommen, empfing uns ein junger Student, der uns den Tag über begleitet hat und uns Fragen zu seinen bisherigen Erfahrungen im Studium beantworten konnte. Zwischen einzelnen Führungen hatten wir die Möglichkeit uns selbstständig umzusehen. Neben den Werbegeschenken, hatten wir die Möglichkeit neue Technologien und Automatisierungen kennenzulernen. Dabei konnte man sich mit den entsprechenden Experten unterhalten. Am Siemens-Stand wurde uns "Industrie 4.0" vorgestellt, eine vollständige Automatisierung der Arbeitsabläufe. Weiterhin gab es Roboter, welche einem etwas zu Trinken gebracht haben oder mit dem Menschen zusammenarbeiten konnte, indem er auf diesen Rücksicht nahm und sich vom Menschen korrigieren lies. Gegen 17.00 Uhr musste die Rückreise angetreten werden. In dieser Zeit war es längst nicht möglich alles anzusehen, dennoch war der Eindruck riesig. Wer sich für Technik und Entwicklung interessierte ist dort auf keinen Fall zu kurz gekommen. Wir empfehlen die Messe auf jeden Fall weiter.

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Eine Exkursion nach Buchenwald – auf jeden Fall sinnvoll

Barbara Klass

Am 19.04. machte die Klasse 9b zusammen mit den kanadischen AustauschschülerInnen und deren Partnern eine Exkursion in das KZ Buchenwald. Thematisch passte dies in die gerade behandelte Unterrichtseinheit NS-Staat/Holocaust und wurde entsprechend vorbereitet. Es wurde ein sehr langer Tag voller nachhaltiger Eindrücke.  Dass ein solcher  Besuch, trotz dreistündiger Anreise sehr sinnvoll und wichtig ist, spiegelt sich in den Aussagen der Schülerinnen und Schüler bei der Auswertung im Unterricht:
„…Es in einem Buch zu lesen oder auf Bildern zu sehen ist was ganz Anderes, als wirklich dort zu stehen, wo die ganzen Menschen so viele Jahre vorher auch gestanden haben.“
„…Wir haben viele Sachen erzählt bekommen, von denen ich vorher nie gedacht hätte, dass es wirklich so schlimm gewesen ist.“
„…Meiner Meinung nach sollten alle Schulklassen ein KZ besichtigen, um zu sehen, wie schlimm es dort war und damit sich so etwas nicht wiederholt.“
„Man hörte die Geschichte und war gleichzeitig an dem Ort, wo sie geschahen, das war sehr berührend.“
„Es ist schockierend, zu was Menschen fähig sind. Der Besuch eines KZs  ist Geschichte-Grundwissen, welches jeder Mensch gesehen haben sollte.“
„…Ich glaube, dass einem durch die einzelnen Schicksale und Räumlichkeiten sehr deutlich vor Augen geführt wurde, was damals passiert ist. Außerdem fand ich das Museum sehr informativ und interessant.“
(Anmerkung: Die Ausstellung auf dem Gelände des KZs ist kürzlich völlig neu überarbeitet und multimedial gestaltet worden.)

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Dritter Durchgang beim Kanada-Schüleraustausch

Christine Bill

Bereits zum dritten Mal war nun eine Gruppe von Schülern/Schülerinnen aus Consort, Alberta in Kanada zu Besuch in Weilburg. Vom 13. bis zum 23. April wohnten sieben Schülerinnen und ein Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren bei Neuntklässlern. Begleitet wurden die kanadischen Schü-ler/Schülerinnen von ihrer Lehrerin, Frau Kara Strobel.
Nach der Ankunft am Gründonnerstag verbrachten die Gäste aus Kanada zunächst ein paar Tage in den Gastfamilien, um den Jetlag zu überwinden und sich einzugewöhnen. Am Ostermontag machte uns das Wetter mit Schnee, Regen und Wolken einen Strich durch die Rechnung für die Fahrt an den Rhein – stattdessen hatten wir viel Spaß beim Alternativprogramm, d.h. im „Mathematikum“ in Gießen und beim Bowlen in Wetzlar.
Am Dienstag und Mittwoch nach den Osterferien lernten die kanadischen Schüler/Schülerinnen den Schulalltag am GPW kennen, wobei sie sich vor allem an die frühe Anfangszeit (7.30 Uhr) gewöh-nen mussten. Darüber hinaus wurden wir vom Schulleiter Herrn Ketter und vom Bürgermeister, Herrn Schick, freundlich empfangen und besuchten das Schloss Weilburg.
Für den Donnerstag stand eine interessante Tagesexkursion in die KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf dem Programm, welche mit der Klasse 9b besucht wurde.  Am Freitag, den 21.04., lernten wir in der zweistündigen Stadtführung „Geschichte und Gegenwart“ Frankfurt/M. besser kennen, bevor ein paar Stunden zum Bummeln und Einkaufen zur freien Verfügung standen und der Abend durch den Besuch des Theaterstückes „Handbagged“ im englischen Theater abgerundet wurde. Das viel-fältige Programm wurde freundlicherweise durch einen Zuschuss des Fördervereins „Wilinaburgia“ unterstützt.
Am letzten Tag (Samstag, 22.04.2017) konnte dann doch noch der Ausflug nach Rüdesheim am Rhein nachgeholt werden – die kanadischen Gäste zeigten sich beeindruckt von der Lage des klei-nen Örtchens Rüdesheim am Fluss Rhein, von der weltbekannten „Drosselgasse“ und vom Nieder-walddenkmal. Abgerundet wurde der Tag mit einem Abschiedsessen im Gasthaus Gombel in Braunfels-Philippstein.
Am Sonntag, den 23.04., hieß es dann schon wieder Abschied nehmen am Flughafen in Frankfurt. Doch nun freuen sich die acht Neuntklässler auch auf den Besuch in Kanada im September 2017 und auf das Wiedersehen mit ihren Austauschpartnern.

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Exkursion des PoWi LKs nach Frankfurt zur Bundesbank

Leonie Müller

Am 25.04.2017 unternahm der Leistungskurs Politik und Wirtschaft der Stufe 12 mit ihrer Lehrerin Frau Kamphausen- Muser, eine Exkursion zur Bundesbank nach Frankfurt. Diese fand im Rahmen des Unterrichtthemas „Geld- und Fiskalpolitik“ statt und diente dem besseren Verständnis der komplizierten Vorgänge und Abhängigkeiten.

Im Gebäude des Geldmuseums berichtete zunächst der Referent André Kühne von den Aufgaben und insbesondere der Geldpolitik der Bundesbank in Verbindung mit der der EZB. Dieser Vortrag wurde von einigen kritischen Fragen seitens der Lehrkraft und den Schülern ergänzt und dementsprechend vorangebracht. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch das Geldmuseum, welches die Geschichte des Geldes aus historischer und aktueller Sicht zeigt.

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Philippinum gewinnnt Kreisentscheid

Bild hinten (vlnr): Samuel Georgi, Leon Sluka, Maximilian Roos, William Velte, Linus Armbruster vorne (vlnr): Alexander Mamykin, Moritz Fuhrländer, Deniz Schaaf, Konstantin Schulz, Mert-Kaan Kücük

Frank Bröckl

Beim Kreisentscheid Fußball im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ überzeugten die jüngsten Fußballer des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005-2007) mit einer starken Vorstellung. Auf dem Kunstrasen im Elzer Stadion bezwangen sie im Finale die Weiltalschule Weilmünster nach Neunmeter-Schießen und dürfen nun zum Regionalentscheid nach Reichelsheim fahren.
Bereits zu Beginn des Turniers lieferten sich beide Teams im ersten Spiel der Weilburger in der Gruppe A einen packenden Kampf, doch zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass man sich im Finale erneut gegenüber stehen würde. Während Weilmünster von Beginn an hellwach, dynamisch und mit viel Zug zum Tor agierte, benötigten die Weilburger doch einige Zeit, um sich auf den Gegner einzustellen, mit der nötigen Entschlossenheit in die Zweikämpfe zu gehen und im eigenen Spielaufbau die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das 0:0 beim Seitenwechsel hatte man daher auch zu wesentlichen Teilen Torhüter Deniz Schaaf zu verdanken, der sich nicht nur in diesem Spiel als starker Rückhalt seiner Mannschaft erweisen sollte. Mit präzisen langen Abschlägen schickte er immer wieder Stürmer Leon Sluka auf die Reise, der zwei Minuten vor Spielende zum entscheidenden 1:0 für Weilburg einnetzte. Doch die Freude über diesen „Dreier“ zum Turnierauftakt währte nur kurz, konnte man doch die drückende Überlegenheit im zweiten Spiel gegen die Mittelpunktschule St. Blasius trotz zahlreicher Großchancen nicht durch einen Treffer in Zählbares umwandeln. Stattdessen nutzten die Frickhöfer ihre einzige Chance im Spiel durch einen Konter eiskalt zum 1:0-Erfolg. Aufgrund der übrigen Spielergebnisse war klar, dass nur ein Erfolg im Lokalderby gegen die spielstarke Jakob-Mankel-Schule das Erreichen der Überkreuzspiele als Gruppenerster oder –zweiter ermöglichen würde. Das 0:1 nach 2 Spielminuten sorgte daher auf der Bank des Philippinum für blankes Entsetzen, schienen doch die Felle endgültig davon zu schwimmen. Als Leon Sluka jedoch kurz darauf eine scharfe Hereingabe von Linus Armbruster zum 1:1 verwerten konnte und der überragende Moritz Fuhrländer kurz vor dem Ende der Partie den Ball aus 10 Metern überlegt zum 2:1-Endstand im Tor der Mankelschule versenkte, war das Halbfinale unter Dach und Fach. Nach dem 5:1-Kantersieg über die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Dauborn, bei dem sich neben Leon Sluka und Moritz Fuhrländer (2) auch Maximilian Roos und William Velte in die Torschützenliste eintragen konnten, wartete dann im Endspiel erneut die Weiltalschule Weilmünster als Gegner und Gewinner des zweiten Halbfinales auf das Philippinum. Die spielerisch und kämpferisch hochklassige Partie endete 0:0, sodass das anschließende Neunmeter-Schießen die Entscheidung bringen musste. Gleich der erste Weilmünsterer Schütze zimmerte das Leder an die Latte, während Weilburg durch den von Moritz Fuhrländer souverän verwandelten Neuner in Führung ging. Als Torhüter Deniz Schaaf nach je drei weiteren erfolgreichen Versuchen auf beiden Seiten den letzen Neunmeter für Weilmünster entschärfte, kannte der Jubel der Weilburger Jungs über den Turniersieg keine Grenzen. Auf das Abschneiden beim Regionalentscheid in Reichelsheim darf man gespannt sein.

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Gegenbesuch des polnischen Projektaustauschs am GPW

Barbara Klass

Gefördert durch Mittel des Deutsch-Polnischen Jugendwerks erlebten die Schüler und Schülerinnen des Projektaustauschs vier intensive Tage voller Arbeit und gemeinsamen Ausflügen. Beim Gegenbesuch der polnischen Gruppe am GPW wurden die Szenen, die in Polen gemeinsam geprobt und im dortigen Kulturzentrum aufgeführt worden waren, nun unter Federführung von Thorsten Neischwander in filmische Darstellung umgesetzt und anschließend zusammengeschnitten und bearbeitet, so dass ein kleiner gemeinsamer Film entstanden ist. Die Kameraausstattung, die der Schule durch ihre Fortbildungen letztes Jahr von der Hessischen Landesanstalt für private Medien (LPR Hessen) gestiftet wurde, machte dies möglich. Ein intensiver dreistündiger Theaterworkshop mit einer amerikanischen Schauspielerin im Englischen Theater in Frankfurt vermittelte der Gruppe noch einmal, wie anspruchsvoll und arbeitsintensiv das Schauspielen ist. Neben der gemeinsamen Arbeit lernten die Gäste auch durch eine Schlossführung auf Englisch von Emily Krämer und durch eine sehr interessante Stadtführung in Wetzlar unsere Stadt und Gegend kennen und schätzen, wobei das überwiegend gute Wetter sicher half.

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Exkursion des Erdkunde LKs nach Aachen

Nicole Jung

Mit bestem Wetter und den neuen TG Pullis im Gepäck unternahm der Leistungskurs Erdkunde der Stufe 12 am Dienstag, 28.03.2017, eine Exkursion nach Aachen. Herr Sellung, Referent des Oberbürgermeisters Herrn Philipp, begrüßte die Gruppe und stellte die Euregio Maas-Rhein sowie sein Tätigkeitsfeld im gleichen Bereich vor. Neben einigen Projekten und Vorteilen ging er auch auf Hindernisse bei der Zusammenarbeit ein. Im Anschluss nahm der Kurs an einer Führung durch das Rathaus teil, in dem jährlich der Karlspreis verliehen wird, eine Auszeichnung für Verdienste um die europäische Einigung. Nach einer Mittagspause im Sonnenschein referierten Carla Heun, Franziska Prüßner, Jennifer Schmidt und Milena Schröder an zahlreichen Stationen über Bad Aachen und die Stadtentwicklung.

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März 2017

Zeitstrahl eingeweiht

Frank Bröckl

Im Jahr 2015 erfolgte die Zertifizierung des Gymnasium Philippinum als so genannte Geopark-Schule durch den Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. Nun erhielt die Schule als erste Schule in Hessen und Rheinland-Pfalz einen Zeitstrahl, der in der Mensa eingeweiht wurde.
Erdgeschichte ist ab sofort für die Schülerinnen und Schüler einfach nachvollziehbar, denn der Zeitstrahl – entwickelt in Zusammenarbeit mit Roger Lang vom Landesamt für Geologie und Bergbau in Rheinland-Pfalz - spannt einen Bogen von den Erdzeitaltern, über die erdgeschichtliche Entwicklung unserer Region bis hin zu den geotouristischen Sehenswürdigkeiten, in denen die Erd- und Bergbaugeschichte heute sichtbar und erlebbar ist. Der Strahl beginnt vor vier Milliarden Jahren mit der Entstehung der Erde. Er zeigt die Entwicklung der ersten Landlebewesen vor 443 Millionen Jahren, den Beginn des Devonzeitalters, die Entstehung der ersten Reptilien und geht weiter bis in die heutige Zeit.
„Ich freue mich sehr darüber, dass wir jetzt diesen Zeitstrahl in unserer Schule haben“, sagte Schulleiter Stefan Ketter und betonte, dass die Kooperation mit dem Geopark eine große Bereicherung des Schullebens darstelle, was unter anderem dadurch zum Ausdruck komme, dass externe Experten Exkursionen kompetent begleiten würden. Bereits in den vergangenen Jahren sei der Geopark Thema in der naturwissenschaftlichen Vortragsreihe des Gymnasiums gewesen. „Ich hoffe sehr, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu den erdgeschichtlich bedeutsamen Orten fahren“, so der Schulleiter.
„Nicht nur die Geowissenschaften stellen ein gemeinsames Thema von Schule und Geopark dar, auch ökologische Bildung und Umwelterziehung, Industrialisierung und sozialer Wandel können von Schülerinnen und Schülern in unseren Einrichtungen erfahren werden“, so Geschäftsstellenleiter Knut Rehn. Informationszentren wie der Stöffel-Park, die Kubacher Kristallhöhle oder die Geowelt Fortuna seien spannende „Aufhänger“ für den Unterricht in Geschichte, Wirtschaft und Erdkunde. Auch das Fach Kunst lasse sich einbinden, biete doch das Keramikmuseum Westerwald die Gelegenheit, selbst zu töpfern.
„Was bisher virtuell war, wird nun nachvollziehbar“, sagte Diplom-Geologe Michael Volkwein mit Bezug auf den Zeitstrahl. „Der Geopark ist nun greifbar“. Er erläuterte das Ziel des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus, die Geschichte der Erde durch die Vernetzung der Sehenswürdigkeiten in der Region mit geologischer, kultur- oder wirtschaftshistorischer Relevanz erlebbar zu machen.
Auch Bürgermeister Hans-Peter Schick sowie Eckart Mascus, Leiter des Amts für den ländlichen Raum, freuten sich neben Nicole Jung und Christoph Bickel von der Fachschaft Erdkunde sowie zahlreichen Schülerinnen und Schülern und weiteren Gästen über den Zeitstrahl.
Für die Zukunft ist geplant, die gemeinsamen Aktivitäten zwischen dem Gymnasium Philippinum und dem Geopark wie Wander- und Projekttage noch stärker auszuweiten.

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„Le Français, ça se lit“ – Französisch das liest man!

Franziska Grote

Unter der Leitung von Frau von Seggern (Französischlehrerin) und Frau Weigel (Fachbereichsleiterin) fand heute der Französisch-Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 8 statt. Seit knapp drei Jahren gibt es diesen Wettbewerb am GPW in der Fremdsprache Französisch. Es lasen jeweils zwei Vertreter der Klassen 8a, b und c vor einer vierköpfigen Jury und einer zum Zuschauen geladenen 7. Französisch- klasse. Die Jury, bestehend aus zwei Muttersprachlern (Katia Paul, Adam Fresnais), einem Franzö- sischkollegen (Gerhard Becker) und einer Französischstudentin, wie ehemaligen Schülerin des GPW(Franziska Grote) hat die ehrenvolle Aufgabe, die Lesekünste der Teilnehmer zu bewerten. Der Wettbewerb setzte sich aus zwei Partien zusammen: Zunächst las jeder Teilnehmer einen bekannten, selbstgewählten Text. Im Anschluss galt es einen für alle unbekannten Textausschnitt zu präsentieren. Die Bewertung stellte für die Jury durchaus eine Herausforderung dar, denn die bekannten Texte wurden von allen Kandidaten sehr gut vorgetragen. Die Entscheidung brachte dann der unbekannte Text, der für die Vorlesenden schwieriger zu meistern war. Laetitia Fester konnte hier überzeugen und wurde somit zur diesjährigen Siegerin des Französisch-Vorlesewettbewerbs gekürt. Etwas überrascht, jedoch sichtlich erfreut, nahm sie ihren Preis, passenderweise eine französische Lektüre, entgegen. Hinter ihr platzierten sich Marion Kops und Isabella Buhmann auf den Plätzen zwei und drei. Die weiteren Teilnehmer waren Amin Mimoun, Lina Schmidt und Hailey Ann Yochum.

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Making a difference can be fun! - Deutsch-polnisches Theater-Austauschprojekt am GPW

Babara Klass

Die langjährige Zusammenarbeit des GPW mit seiner polnischen Partnerschule aus Tczew bei Danzig mündete dieses Jahr in einem gemeinsamen Theater- und Filmworkshop unter Leitung von Barbara Klass und Thorsten Neischwander auf deutscher und Monika Chabalowska auf polnischer Seite. Mit Förderung aus Mitteln des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) wurden zwei einwöchige Treffen für März und April 2017 vorbereitet. Das erste davon fand nun in Tczew statt.
 
Zuvor hatten die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren polnischen Partnern zunächst online mit Hilfe einer etwinning-Plattform einzelne Szenen zum Thema Entstehung von Stereotypen und Vorurteilen entworfen und Dialoge verfasst. Während des Treffens wurden diese dann mit einer kleinen Rahmenhandlung versehen und spielerisch umgesetzt. Dazu gehörten auch Vorübungen zum darstellenden Spiel, die neben der polnischen Lehrerin Monika Chabalowska auch der Theaterstudent Przemek Kaznowski vorstellte, der selbst als Austauschschüler vor mehreren Jahren in Weilburg gewesen war und uns nun im April wieder als Leiter besuchen wird.
Die erfolgreiche Aufführung der Szenen nach einigen intensiven Proben fand schließlich im ziemlich gefüllten Kulturzentrum in Tczew vor Schülern und Schülerinnen anderer Schulen statt. Auch das lokale Fernsehen kam vorbei und produzierte einen Kurzbericht, der unter folgendem Link zu finden ist:  tetka.pl/licealny-teatr-laczy-i-naucza/ .
Daneben gab es aber für die deutschen Gäste auch viel zu sehen. Tczew wurde erkundet und die Gruppe mit ihren Partnern besuchte auch das neue Shakespeare Theater und das European Solidarity Centre in Danzig und verbrachte einen Nachmittag in Gdynia an der Ostsee.
 
Nach viel Abschiedsschmerz freuen sich jetzt alle auf den Gegenbesuch im April in Weilburg, bei dem die Theaterszenen in filmische Darstellung umgesetzt werden sollen. Bis dahin muss noch das Filmskript gemeinsam entworfen werden.

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Deutsch-französischer Aktionstag

Frank Bröckl

31 Schülerinnen und Schüler aus dem französischen Privas verbrachten mit ihrer Lehrerin Evelyne Levy und vier weiteren Begleitpersonen fünf ereignis- und erlebnisreiche Tage in der Partnerstadt Weilburg. Neben einem Empfang durch Bürgermeister Hans-Peter Schick im Heimat- und Bergbaumuseum sowie zahlreichen Besichtigungen und Ausflügen stand auch ein Besuch am Gymnasium Philippinum auf dem Programm. Nach einer kurzen Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin Renate Geil in der Aula folgte ein Aktionstag, den die Grundschüler zusammen mit der Klasse 7e gestalteten. „Eigentlich soll dieser Tag immer am 22. Januar zur Erinnerung an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich am 22.1.1963 begangen werden. Am Gymnasium Philippinum findet er traditionell in der Woche statt, in der Schülerinnen und Schüler aus Privas in Weilburg zu Gast sind“, so die Klassenlehrerin der 7e und verantwortliche Organisatorin Ulrike Fuhrmann-Grote.

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Stefan Ketter offiziell ins Amt eingeführt

Frank Bröckl

Bereits seit einem Jahr hat das Philippinum mit Stefan Ketter einen neuen Direktor. Nach der Phase des Kommissariats und der förmlichen Übertragung der Amtsgeschäfte im vergangenen Oktober wurde er nun im Komödienbau der Stadt Weilburg feierlich in sein Amt eingeführt.
Renate Geil, die stellvertretende Schulleiterin, begrüßte nicht nur die Gäste, sondern übergab sogleich einen Pflaumenbaum als Geschenk des Schulleitungskollegiums und hoffte auf die Fortsetzung der gedeihlichen Zusammenarbeit.
In der folgenden zweistündigen Feier, zu der neben seiner Familie, dem Kollegium und seinen beiden Vorgängern Hans-Helmut Hoos und Dietrich Heese auch zahlreiche ehemalige Weggefährten gekommen waren, durfte Ketter aus den Händen der leitenden Schulamtsdirektorin Claudia Engelhardt seine offizielle Ernennung zum 44. Direktor des Gymnasium Philippinum entgegennehmen.
„Stefan Ketter ist aus dieser Position nicht mehr wegzudenken. Es steht außer Frage, dass er sich als die richtige Wahl erwiesen hat“, so Claudia Engelhardt zu Beginn ihrer Ansprache. Der Lehrer für Mathematik, Chemie und Informatik habe im zurückliegenden Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen bei der Lenkung der Schule erfüllen könne. Sie betonte sein hohes Sach- und Fachwissen und beschrieb Ketter als Führungspersönlichkeit, aber auch als ausgesprochenen Teamplayer, der mit seiner freundlichen und offenen Art die Belange von Kollegen, Schülern und Eltern stets im Blick habe.
Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung wies in seinem Grußwort als Vertreter des Landkreises darauf hin, dass vom Schulträger in den vergangenen Jahren rund 17 Millionen Euro in das Gymnasium Philippinum investiert worden seien. Außerdem werde derzeit als Ersatz für den Spielmannbau, in den bald die Christian-Spielmann-Schule einziehen wird, noch ein Neubau für den Fachbereich Musik errichtet. „Ich freue mich besonders, dass nun einer von uns an der Spitze des Philippinum steht“, betonte der scheidende Bürgermeister Hans-Peter Schick, der darauf anspielte, dass der neue Schulleiter mit seiner Familie im nahen Braunfels lebt. Die immer wichtiger werdende Schulsozialarbeit, so Schick, als Antwort auf die Lebenswirklichkeit vieler Schüler und ihrer Familien sei ein zentrales Arbeitsfeld, auf dem Schule und Stadt zusammenwirken müssten.
Auch vor heiklen Situationen auf der Kommandobrücke des Gymnasiums muss dem neuen Schulleiter nicht Bange werden, stattete ihn doch der Personalrat mit einem „Notfallkoffer“ aus. Vorsitzender Volker Schmidt formulierte den Wunsch, dass der neue Direktor Transparenz schaffen, auf Eigenverantwortung bauen und das Kollegium bei der Weiterentwicklung der Schule mitnehmen möge. Julia Becker betonte in ihrer Eigenschaft als stellvertretende Schulsprecherin die bislang gute Zusammenarbeit Stefan Ketters mit der Schülervertretung, für die sie sich im Sinne eines harmonischen Miteinanders der gesamten Schulgemeinde eine Fortsetzung erhoffe. Renate Durek, die Vorsitzende des Schulelternbeirats, ist sich sicher: „Mit Ihnen, Herr Ketter, haben wir einen Schulleiter gefunden, der den modernen Anforderungen an Schulen, die heute zunehmend auch nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilt werden, vollauf gewachsen ist“. Der Vorsitzende des Gymnasialschulvereins, Christian Riedel, verglich den Schulleiter mit einem Uhrmacher, der es mit einem Höchstmaß an Präzision und Genauigkeit schaffe, die großen und kleinen Bestandteile des „schulischen Räderwerks“ miteinander zu verzahnen und „die Uhr am Laufen zu halten“. Jedoch zeige eine Uhr stets nur die aktuelle Zeit an, während in der Schule die Zukunft geformt werde. Eugen Rudolf Ancke als Vertreter der Wilinaburgia wünschte dem neuen Direktor stets ein gutes Gespür dafür, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Zugleich gab er der Hoffnung Ausdruck, Ketter möge bis zu seiner Pensionierung Schulleiter am Philippinum bleiben und sich somit unter die „TOP 3“ der Schulleiter mit der längsten Amtszeit einreihen.
In seiner Rede erinnerte Stefan Ketter an zentrale Stationen seiner beruflichen Laufbahn, die ihn zunächst an die Liebigschule in Gießen und die Goetheschule in Wetzlar geführt hatte, bevor er 2011 als Fachbereichsleiter für Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik an die Schule zurück kam, auf der er selbst einst die Schulbank gedrückt hat. „Look at the boys and the girls!“. Dieser Ausspruch seines ehemaligen Schulleiters in Wetzlar, der ihm am Philippinum in der Haltung seines Amtsvorgängers Dietrich Heese erneut begegnete („Wir müssen uns um die Kinder kümmern!“), betrachte er für seine Arbeit als pädagogisches Leitmotiv. „Wir brauchen kritisch denkende und gesellschaftlich aktive Menschen“, konstatierte Ketter und so sei es die wichtigste Aufgabe der Schule, die Schülerinnen und Schülern mit einer breiten und fundierten Bildung auszustatten. Im Hinblick auf die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sei hier mehr denn je eine individuelle Betreuung gefragt, um allen Kindern einen möglichst großen Lernzuwachs zu ermöglichen. Diesem Umstand habe das Gymnasium bereits durch das Projekt Ganztagsklasse Rechnung getragen.
„Sie sind ein tolles Kollegium und motivieren mich jeden Tag, mich meinen Aufgaben als Schulleiter zu stellen“, formulierte Ketter am Ende seiner Rede. Sein besonderer Dank für den beeindruckenden musikalischen Rahmen der Veranstaltung galt dem Schulorchester (Leitung Oliver Blüthgen, 1. Geigerin Isabella Holly), dem Chor und den Philippinum Voices (beide unter der Leitung Michael Glotzbachs, Solosopran Carina Kegel) sowie einem Instrumental-Trio des Leistungskurses Musik mit Philipp Epstein (Klarinette), Finn Kahmann (Oboe) und Miriam Kops (Fagott). Nach dem Ende des offiziellen Teils lud der 44. Direktor des Gymnasium Philippinum alle Anwesende zu einem Empfang in das Foyer des Komödienbaus ein, der ja, wie die Aula, über ein Jahrhundert ein Gebäudeteil des Gymnasiums war.

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Kurs Darstellendes Spiel auf und hinter der großen Bühne im Stadttheater Gießen

Christine Bill

Am Freitag, den 10.03.2017, haben zwölf Schüler und Schülerinnen des DS-Kurses (Jahrgangsstufe 9) mit ihren Lehrern Dr. Wolfgang Jordan und Christine Bill einen „Blick hinter die Kulissen“ des Stadttheaters in Gießen geworfen. Unter der fachkundigen Führung von Abdul Kunze erfuhren die Schüler und Schülerinnen u.a. einiges darüber, wie eine Inszenierung entsteht und dass es in Gießen am Stadttheater die drei Sparten „Schauspiel“, „Tanztheater“ und „Musiktheater“ gibt. Zudem lern-ten wir das Stadttheater vor und hinter der Bühne kennen, als wir als Beobachter der Lichtprobe für die Aufführung am gleichen Abend beiwohnen konnten und wir Bühnenbildnerinnen bei der Arbeit zusahen. Dabei bereitete das Herumstöbern und Ausprobieren verschiedener Perücken und Haartei-le, wie z.B. ein Schnurrbart oder Brusthaartoupet für Männer, für viele Lacher. Ein weiterer großer Moment fand statt, als Herr Kunze die Schüler und Schülerinnen zur Applausprobe auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“ stellte und sie detailliert anwies, wie sie sich zu verbeugen haben.
Die Exkursion wurde durch den Besuch des Schauspiels „Frau Müller muss weg“ am gleichen Abend abgerundet. Sowohl der Blick hinter die Kulissen als auch die Aufführung kamen bei den Neuntklässlern/ -klässlerinnen gut an, wie die Reflexion darüber im Unterricht zeigte.

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Europa zuerst! Schüler des GPW und ihre spanischen Gäste feiern gemeinsam die Idee eines vereinten Europas

Gudrun Ehrlert-Lorenz

Vom diesjährigen Spanienaustausch berichten Johanna Gombel (9b) und Gudrun Ehlert-Lorenz
In diesem Jahr steht der deutsch-spanische Schüleraustausch des Gymnasium Philippinum Weilburg aus aktuellem Anlass im Zeichen von Europa. Sowohl der Schulleiter des Gymnasiums, Herr Ketter, als auch der Bürgermeister Herr Schick betonen beim Empfang der Gäste an der Schule bzw. in der Stadt Weilburg die brennende Aktualität des europäischen Gedankens. Gudrun Ehlert-Lorenz- die Organisatorin des Austausches-  führt aus, dass sich die Schüler mit dem Thema „Wie sieht Europa für dich in 10 Jahren aus?“ beschäftigen werden. Zur Einstimmung wurde das Medien- und Lernzentrum des GPW dieses Jahr beim Empfang an der Schule nicht mit deutsch-spanischen, sondern mit europäischen Flaggen geschmückt. Auch das von den deutschen Familien gestiftete Frühstücks-Buffet mutet international an.
Schüler der 9. Klasse des  Gymnasium Philippinum Weilburg empfangen nun schon seit mehr als 15 Jahren junge Katalanen als spanische Austauschschüler an ihrer Schule. Die diesjährigen spanischen Gäste beantworten einen Besuch der deutschen Gruppe im Herbst, die von Frau Lesli Ruttman -Del Carpio und Frau Barbara Klass begleitet wurde. Die Atmosphäre  in der deutsch-spanischen Gruppe und an der Schule ist herzlich und entspannt. Das Programm ist sehr abwechslungsreich und versucht, sowohl kulturelle und schulische Aspekte als auch sportliche Aktivitäten und die betriebliche Wirklichkeit der Region mit einfließen zu lassen.  In Weilburg werden die Schüler und Kollegen betreut von der spanischen Fachschaft und Unterstützern. Die Organisatorin Gudrun Ehlert-Lorenz hat den Austausch vor 17 Jahren aufgebaut und übergibt in diesem Jahr die Organisation an ihre jüngeren Kolleginnen Julia Lorenzo und Filiz Ekici. Finanzielle Unterstützung erhält der Austausch von Anfang an von der Wilinaburgia, einem Förderverein des Gymnasiums.
In diesem Jahr hat die spanische Fachschaft des Gymnasiums  Herrn Schick anlässlich des Empfangs bei der Stadt Weilburg ein Geschenk mitgebracht: Die beiden Lehrerinnen Josepha Wilhelm und Gudrun Ehlert-Lorenz überreichten dem scheidenden Bürgermeister eine eingerahmte Zeichnung des „Europäischen Hauses“, die von der Kollegin Franziska Hesse angefertigt wurde. Herr Schick habe sich besondere Verdienste um den spanischen Austausch am GPW erworben. So habe er seit 17 Jahren insgesamt ca. 700 deutsche und spanische Schüler in Weilburg willkommen geheißen und seine Präsenz sei auch in Girona spürbar, zumindest am Montessori Palau, der Austauschschule des GPW. Der europäische Gedanke habe bei seinen vielen Begrüßungsreden dabei immer im Vordergrund gestanden. Auch die spanischen Schüler überreichten dem Bürgermeister im Namen ihrer Schule eine katalanische Spezialität als Dank und Anerkennung.
Trotz der gemeinsamen europäischen Werte gibt es oft noch  kleine oder größere kulturelle Unterschiede, die die Vielfalt lebendig werden lassen: Dauerbrenner bleiben hierbei durch alle Austauschjahre hindurch die Unterschiede beim Essen und bei den unterschiedlichen Essenszeiten: Während sich ein spanischer Gastschüler beim Abendessen bei Brot und Käse zurückhalten mag und sich nachher wundert, dass es keine warme Hauptspeise mehr gibt, sehen die Deutschen mit Staunen, dass die spanische Familie nach einem harten Arbeitstag noch um 21 Uhr Lebensmittel einkaufen geht, um um 22 Uhr noch zu kochen. Den besten Döner ihres Lebens bekommen die Schüler aus Girona nicht in ihrer Heimatstadt, sondern in ihrer Austauschstadt Weilburg! Die Deutschen erfahren, wie gut Weißbrot mit Tomaten und Olivenöl schmecken kann ( „Pan con tomate“) und manch ein deutscher Schüler gewöhnt sich doch noch an die „Bocadillos de tortilla“, also Brote belegt mit kaltem Omelette. Die Katalanen wiederum begutachten zuerst kritisch die vielen Würstchen, das Sauerkraut und die Frikadellen, bevor sie herzhaft zugreifen. Bei allen beliebt sind aber Pizza und Nudeln, die es auch in diesem Jahr wieder bei dem gemeinsamen Essen in einer Weilburger Pizzeria gab, neben Schnitzel und Salat in der schulischen Mensa bei Frau Grede und Mitarbeiterinnen.
Auch das Wetter spielt natürlich eine Rolle: Einige der spanischen Familien sind als Hotelbetreiber oder Restaurantbesitzer im Tourismusgeschäft tätig. Wenn die Kinder dieser spanischen Familien aber am eigenen Leib erfahren, wie kalt und ungemütlich der deutsche Februar sein kann, haben sie mehr Verständnis für die deutsche Sonnenanbetung. Dieses Jahr haben die Katalanen allerdings die Sonne aus Spanien im Gepäck mitgebracht, wie der Schulleiter des GPW, Herr Ketter, richtig beobachtet hat.
Am Wochenende konnten sich die Spanier in den Familien von hessischer Gastfreundschaft verwöhnen lassen und bekamen auch einen Einblick in unsere nähere Umgebung mit dem Besuch von Wetzlar, Limburg oder Braunfels. Einige zog es bis nach Köln und Heidelberg mit ihrem Spanier. Auch wurden gemeinsame Unternehmungen wie Bowling in der Großgruppe  unternommen.
Das Austauschprogramm ermöglicht  einen Einblick in das deutsche Schulleben, wobei die Gäste sich gleich zu Beginn ihres Schultages von der Musikalität der Schule, hier repräsentiert durch einen Beitrag von Herrn Glotzbach mit seinen Chorschülerinnen, überzeugen konnten. Beim Rundgang durch Weilburg mit einer professionellen Führerin hat vor allem das ehemalige Gymnasium in der heutigen Stadtbücherei großes Interesse gefunden und das als sehr lebendig empfundene Schloss.  Frankfurt, das den Spaniern vor allem durch die EZB bekannt ist, wurde in seiner Vielschichtigkeit gezeigt. Auch die Mint-Fächer kommen zu ihrem Recht mit  Leica in Wetzlar und dem Mathematikum in Gießen. Als sportlicher Kontrast zu Kunst, Naturwissenschaft und Kultur ist der Besuch der Eissporthalle in Diez vorgesehen.
Ein wenig Lokalpolitik haben die Katalanen am Sonntag auch mitbekommen: Einige von ihnen fanden sich unverhofft in einem Weilburger Lokal inmitten der Jubelfeiern des frisch gewählten Bürgermeisters Johannes Hanisch wieder.
Im Mai beginnen die Vorbereitungen für den nächsten Spanienaustausch, dann können sich die deutschen Schüler des Gymnasiums auf ihren Aufenthalt in Girona im Herbst  freuen.
Die Kollegen der spanischen Fachschaft hoffen, dass sich die beim Austausch geknüpften Freundschaften vertiefen. Zum Gelingen beitragen  könnte nach Meinung der Kollegen, wenn der Weg, Spanisch auch als 2. Fremdsprache am GPW  anzubieten, bald beschritten werden könnte.

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Schüler des GPW errechnen Preise am Tag der Mathematik in Wetzlar

Verena Tilmann

Seit 2000 wird der Tag der Mathematik jedes Jahr an verschiedenen Standorten in ganz Hessen für Schüler und Schülerinnen der Q2 ausgerichtet.
24 Schüler und Schülerinnen der Mathematikleistungskurse Kehr und Tilmann nahmen in diesem Jahr teil. Sie wurden bei strahlendem Sonnenschein am Samstag den 11.3. gemeinsam mit circa hundert anderen Schüler und Schülerinnen aus Mittelhessen in der dunklen Halle des EVENT-Zentrums vom Leiter des Zentrums für Mathematik-Wetzlar  und dem Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar begrüßt.
Dann galt es in einem Team von bis zu fünf Personen  vier Aufgaben zu lösen. Anschließend musste sich jeder im Einzelwettbewerb 45 Minuten lang alleine weiteren Aufgaben stellen. Nach dem Mittagessen wurden die Teams in einem mathemtischen Hürdenlauf geschickt. Alle Aufgaben des Tages mussten ohne Taschenrechner oder sonstige Hilfsmittel gelöst werden.
Nach einem interessanten Vortrag über algebraische Gruppentheorie überreichte Schulamtsdirektor Scholz den zehn besten Teams und den zehn besten Einzelteilnehmer die Urkunden, dabei konnte sich die Weilburger über vier Nennungen freuen.
Dem Team aus Maximilian Breithecker, Johannes Diehl, Alexander Lind, Troy Kessler und Lea Neuroth gelang ein dritter Platz im Gruppenwettbewerb. Neben einer Urkunde gewann jeder von ihnen eine Powerbank.
Im Einzelwettbewerb rechneten sich Lea Neuroth (9. Platz) und Maximilian Breithecker (8. Platz) unter die zehn besten Schüler des Tages und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Troy Kessler erreichte den zweiten Platz und erhielt für seine hervorragenden Leistungen im Einzelwettbewerb ein Vollstipendium für die Modellierungswoche in den Herbstferien. Darüber hinaus umfasst der zweite Preis eine Einladung der  Bundestagsabgeordnete Frau Pfeiffer zu einer viertägigen Bildungsreise nach Berlin für zwei Personen, eine Actioncam von Minox und ein Jahresabonement der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“.  

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Handballerinnen schlagen sich achtbar

Frank Bröckl

 

Beim Regionalentscheid Handball des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Oberursel gelang den Handballerinnen des Gymnasium Philippinum (Jahrgänge 2004-2007) ein Achtungserfolg.

Im letzten Spiel gegen die Weidigschule aus Butzbach konnten die Mädchen um Sportlehrer Philip Dörnte den späteren Turniersieger nach starker Leistung mit 10:6 in die Schranken weisen. Dennoch reichte es in der Endabrechnung nur zu Platz vier.

Im Vielseitigkeitswettbewerb zu Beginn des Turniers – hier werden die Grundtechniken Dribbeln, Fangen und Werfen abgeprüft – zeigten die Weilburgerinnen Nerven. Der letzte Platz in dieser Kategorie bedeutete, dass man gegen alle Mannschaften im nachfolgenden Wettkampfspiel mit einem Rückstand von zwei Toren antreten musste. Die erste Partie gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Wetzlar konnte das Philippinum zwar über weite Strecken ausgeglichen gestalten, musste jedoch in der Endabrechnung eine knappe 8:9-Niederlage (8:11 mit Vielseitigkeitswettbewerb) hinnehmen. Im zweiten Spiel wartete das Gymnasium Oberursel und damit die komplette und bestens eingespielte D-Jugend-Mannschaft der TSG Oberursel auf die Weilburger Mädchen. Da die Schlüsselspielerinnen Anne Risse und Laura Blom zu allem Überfluss während des Spiels verletzungsbedingt auf der Bank Platz nehmen mussten und auch nicht mehr eingesetzt werden konnten, stand man gegen diesen starken Gegner letztendlich auf verlorenem Posten (Endstand 7:14). In der abschließenden Partie gegen den späteren Turniersieger aus Butzbach setzten die Weilburgerinnen dann jedoch mit ihrer besten Turnierleistung noch ein Ausrufezeichen und schickten die Weidigschule mit 10:6 vom Platz.

„Leider konnten wir vor dem Wettkampf nur einmal zusammen trainieren. Dies macht es natürlich umso schwerer, gegen eingespielte Vereinsmannschaften anderer Schulen bestehen zu können. Doch im nächsten Jahr werden wir wieder angreifen“, versprach Sportlehrer Philip Dörnte. Zusammen mit Schulsportkoordinator Jan Hooss betreut er die Handball AG des Philippinum.

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Ehrungen

Frank Bröckl

Neben der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse stand der letzte Schultag des ersten Halbjahres wie immer im Zeichen der Ehrung besonderer Schülerleistungen durch Schulleiter Stefan Ketter in der Aula.
Johannes Cieluch (11f), Johannes Diehl (12e) und Carolin Wehner (13b) haben die Schulhomepage mit großem Engagement betreut und maßgeblich zur Verbesserung des Internetauftritts beigetragen. Elisabeth Kuhnigk (6a) wurde Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen und durfte sich mit den übrigen Klassensiegerinnen Nele Abel (6b), Anika Lommel (6c), Anna Weber (6d) und Antonia Harnacke (6e) über einen Buchgutschein der Wilinaburgia freuen. Um kleinere und größere Blessuren im Schulalltag kümmerten sich die angehenden Abiturienten Ina Brodsky, Isabella Holly, Paignton Lotze, Louisa Mathes, Fabienne Wagner (alle 13b), Hannah Rathschlag (13c), Julia Stark (13d), Elias Schermuly (13e), Jana Haak, Diana Vasilev, Lena Zillich (alle 13f) Joachim Stoll (13g) sowie Salome Tayefeh-Mahmoudi und Wladislaw Gantschar (beide 13h) als Mitglieder des Schulsanitätsdienstes. Thea Paul, Sarah Karazma, Alexander Lind und Fabian Riewe (alle 12e) haben am Tag der offenen Tür die Präsentation des Fachbereichs Chemie maßgeblich unterstützt. Beim Balladenwettbewerb der Klassenstufe 7 beeindruckten besonders die Sieger Finn Ketter (7b) und Florian Wegner (7e), aber auch Jule Bernhardt (7e) und Leonhard Zugmann (7b) auf den Plätzen 2 und 3. Schulsieger des Mathematikwettbewerbs der Hessischen Landesregierung für die Klassenstufe 8 wurden Lennart Rücker und Joline Eckert (beide 8a) vor Hatice-Nur Yildirim und Erik Kruse (beide 8d). Als Klassenbeste glänzten hier Lea Heering (8b) und Stephanie Kleiber (8c). Das DELF-Diplom (besondere Kenntnisse und Fähigkeiten in Französisch) erwarben auf dem höchsten Niveau B2 Julie Hülsemann (13c), Hannah Mies (13a) und Andreas Dirwimmer (13f) sowie Sarah Karazma (12e), Janne Bösenberg (12f), Antoinette Zimmermann, Tim Niesen (beide 12a), Madeline Horz (13a) und Samantha Barton (12b, alle Niveau B1) und Lilian Brade, Maurice Pfeiffer, Zhanna Khayrova (alle 9b), Milena Benner (9a), Claudia Hesse, Marlene Willner (beide 11a), Vasiane Müller, Kaja Milberg (beide 11e) auf dem Niveau A2. Selma und Sophie Eber (beide 6b), Aileen Kühn (6c), Adrian Sterk, Emirhan Baltaci (beide 6e), Finn Ketter (7b), Laurin Ketter (7c), David Paul, Jannis Belz, Bastian Eller (alle 7d) sowie Merle Schönfeld, Lotta Bernhardt und Laura Blom (alle 7e) haben die Schule bei der Einweihung des neuen Stadions durch die Inbetriebnahme der Leichtathletikanlagen vertreten. Besondere Verdienste im Bereich des Schulruderns hat sich Marc Riegel (11e) erworben. In der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Informatik belegten Fabian Riewe und Maximilian Breithecker (beide 12e) den ersten Platz. Im Informatik-Biber-Wettbewerb landete Finn Ziesemer (6c) in der Altersgruppe 5 und 6 auf dem ersten Platz vor Colin Seelbach (6a, Platz 2). In der Altersklasse 7 und 8 gewannen Anna Marie Tomusjak und Marie Schäfer (beide 8c) den ersten Preis vor Nina Preussner, Leon Stoll, Johannes Weber (alle 8c), Lotte Nierfeld, Kim Oberbeck, Charlotte Willner und Hatice-Nur Yildirim (alle 8d), die einen zweiten Preis erhielten. Zweite Preise gingen außerdem in der Altersgruppe 9 und 10 an Paul Hartmann (9a), Johanna Gombel (9b), Julius Müller (9c) und Michelle Batin (9d) und in der Altersgruppe 11 bis 13 an Joy Hetz (11d) und Alexander Wagner (13g).
„Für euren besonderen Einsatz zum Wohle der Schule danke ich euch sehr herzlich“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter gegen Ende der Veranstaltung und würdigte dabei auch das Engagement der Kolleginnen und Kollegen bei der Durchführung der entsprechenden Veranstaltungen und Wettbewerbe und der Betreuung der erfolgreichen Schülerinnen und Schüler.

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„Mathe im Advent“ – Erster Preis für Jakob Gombel

Frank Bröckl

Jakob Gombel aus der Klasse 6c des Gymnasium Philippinum  hat beim Wettbewerb „Mathe im Advent“ in der Einzelwertung einen ersten Preis gewonnen und darf sich über einen 3D-Stift freuen. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2016 galt es dabei, jeden Tag zwischen 6.30 Uhr und 23.00 Uhr eine knifflige mathematische Aufgabe zu lösen.
Abgesehen von der richtigen Lösung aller 24 Aufgaben war allerdings auch noch ein Quäntchen Glück notwendig, denn unter den 15% der Teilnehmer, denen dies gelungen war, wurden die ersten Preise ausgelost.
Bei „Mathe im Advent“ handelt es sich um eine Aktion der Deutschen Mathematiker Vereinigung, die im Jahr 2003 zunächst mit einem Wettbewerb für die Oberstufe begann. 2008, im „Jahr der Mathematik“, folgte eine Ausweitung auf die Klassenstufen 5 bis 7. Dieser Wettbewerb war 2016 auch als Projekt des Bundesministeriums für Forschung ausgewiesen.
„Die Aufgaben sollen Spaß machen und möglichst viele Schülerinnen und Schüler einladen, sich über die Schule hinaus mit Mathematik zu beschäftigen“, so die Mathematiklehrerin von Jakob Gombel, Verena Tilmann. „Deshalb sind die 24 Aufgaben in Geschichten über fleißige Weihnachtswichtel verpackt und mit bunten Bildern illustriert. Sie beschäftigen sich bewusst auch mit Themen, die in der Schulmathematik eher selten sind, zum Beispiel Logik oder Graphentheorie“.
Neben dem Einzelwettbewerb gibt es auch einen Klassenwettbewerb, an dem die Klasse 6c von Verena Tilmann komplett teilgenommen hat. Daneben waren noch zahlreiche Einzelspieler des Philippinum am Start, von denen ebenfalls viele alle 24 Aufgaben lösen konnten. Bedenkt man, dass 2016 über 100.000 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern bei „Mathe im Advent“ an den Start gegangen sind, wird klar, dass der Preis für Jakob Gombel etwas ganz Besonderes ist.

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Schülerplakate zu Traumberufen – Ausstellung in der Sparkasse

Dr. Eike Kehr

Unter dem Titel "Berufsträume und Traumberufe" werden zurzeit 20 Schülerplakate in der Kubacher Geschäftsstelle der Kreissparkasse Weilburg ausgestellt. Die Plakate sind im Rah-men der Projektwoche in der Jahrgangsstufe 9 entstanden und informieren über den berufli-chen Alltag, die Arbeitsbedingungen und die benötigten Voraussetzungen in verschiedenen Berufen.

Bei der offiziellen Eröffnung waren neben den Schülerinnen und Schülern, deren Plakate ausgestellt werden, auch Schulleiter Stefan Ketter, Sparkassen-Vorstand Stefan Hastrich, Projektleiter Dr. Eike Kehr und Geschäftsstellenleiter Marco Schick zugegen.

Die Ausstellung kann bis zum 15. März 2017 besucht werden.

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Februar 2017

Exkursion der Erdkunde Kurse der Jahrgangsstufe 13 nach Bonn

Nicole Jung

Am Mittwoch, 18.01.2017, fuhren die beiden Grundkurse von Frau Jung und Frau Schiek sowie der Leistungskurs der Stufe 13 von Herrn Bickel nach Bonn, um die Welthungerhilfe und Andheri-Hilfe sowie Engagement Global aufzusuchen.
Zuerst stand der Besuch der Welthungerhilfe und Andheri-Hilfe auf dem Programm, für welchen die Gruppe geteilt wurde. Die Welthungerhilfe gewährte einen Einblick in den größten Standort der Hilfsorganisation und präsentierte ihr Engagement auf der ganzen Welt sehr anschaulich.
Die Andheri-Hilfe ist eine freie und unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit und feiert ihr 50 jähriges Bestehen. In diesem Zeitraum konnte sie viel erreichen und handelt nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" mit Schwerpunkten bei Gesundheit, Grund- und Berufsausbildung, ländlicher Entwicklung und Ressourcenschutz, Lobbyarbeit, Sozialentwicklung in städtischen Gebieten und Wiederaufbauhilfe. Um den Schüler/innen die Arbeit näher zu bringen, wurde zu Beginn ein Spiel durchgeführt, bei dem sich die Gruppe entsprechend der Bevölkerungsgröße und des Schadstoffausstoßes auf die verschiedenen Kontinente "verteilen" sollte. Daran anknüpfend wurden die Andheri-Hilfe sowie ihre Projekte vorgestellt, welche darauf abzielen, die präsentierten Ungerechtigkeiten in Indien und Bangladesch zu beseitigen.
Die 13er vertieften vor Ort ihr im Unterricht erworbenes Wissen über Entwicklungsländer und NGOs.
Bei Engagement Global referierte die Mitarbeiterin der Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland über die Arbeit im In- und Ausland und gab Einblicke in die Angebote der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit sowie die finanzielle Förderung.
Ein herzlicher Dank gilt Sophie Tropp und Benedikt Abel für die Berichterstattung.

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Erdkundelehrer/innen des GPW experimentieren

Nicole Jung

Im Vorfeld der Erdkunde Fachkonferenz am 16.02.2017 trafen sich die Erdkundelehrer/innen des GPW zu einem doppelstündigen Workshop mit der Thematik "Das Experiment im Kontext naturwissenschaftlicher Grundbildung". Nachdem Nicole Jung den Input des Fach-Tages Geographie von Prof. Dr. Rainer Mehren vorgestellt hatte, waren die Lehrkräfte selbst an der Reihe, die von der JLU Gießen entliehenen Geoboxen zum Thema Boden in der Praxis zu testen. Mit viel Motivation und Freude wurden der naturwissenschaftliche Erkenntnisgang beschritten und zahlreiche Anregungen mitgenommen.

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Bundeswettbewerb Informatik

Danilo Magdeburg

Von Anfang September bis Ende November hat die erste Runde des Bundeswettbewerbs Informatik stattgefunden. Dabei haben Maximilian Breithecker und Fabian Riewe aus der 12e den ersten Preis erhalten und sich somit für die zweite Runde qualifiziert. Dies ist schon lange keinem Schüler des GPW mehr gelungen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Interesse an der Informatik zu wecken und zu intensiver Beschäftigung mit ihren Inhalten und Methoden sowie den Perspektiven ihrer Anwendung anzuregen. So mussten die Schüler sich beispielsweise mit verschiedenen Kalendersystemen (Julianischer und Gregorianischer Kalender) beschäftigen und mit einem Computerprogramm herausfinden, ob und wann Ostern und das orthodoxe Weihnachtsfest auf den gleichen Tag fallen. In einer anderen Aufgabe mussten die Pixel vorhandener Bild-Dateien so analysiert und manipuliert werden, sodass zuvor nicht sichtbare, dem Chamäleon ähnliche Tiere, sogenannte  Rhinozelfanten, zum Vorschein kommen. Bis Anfang Mai läuft jetzt die zweite der insgesamt drei Runden, bei der das Anforderungsniveau noch einmal enorm gestiegen ist.

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Fledermäuse am GPW

Anna-Maria Heering und Angelina Marie Kohlhauer

Zwei Schülerinnen des Gymnasium Philippinum nehmen im Rahmen des Wahlunterrichts Naturwissenschaften am Bundesumweltwettbewerb 2017 teil. Ihr Projekt ist das Reanimieren der Fledermausbestände in der Umgebung. Deshalb wollen sie für neue Schlaf- und Überwinterungsplätze Fledermauskästen an der Schule anbringen.

Anna-Maria Heering und Angelina Marie Kohlhauer nehmen am Bundesumweltwettbewerb teil.Die Aufgabe besteht darin, ein Umweltproblem im Umfeld zu erkennen, Lösungsansätze zu finden und sie im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen. Die beiden Schülerinnen beschäftigen sich sehr viel mit Tieren und ihnen ist aufgefallen,dass die Bestände der Fledermäuse immer weniger werden und dagegen etwas getan werden sollte.
Fledermäuse sind auch für uns Menschen wertvoll, denn sie fressen gerade in den Sommermonaten viele Insekten, die uns Menschen lästig sind.
Deshalb haben sie sich mit Herrn Friedrich, demZuständigen des NABU im Landkreises Limburg-Weilburg, in Verbindung gesetzt. Dieser hat sie über alles Nötige informiert und vier Fledermauskästen besorgt, die der Schulhausverwalter Herr Erbe am Pavillon der Schule aufhängenwird. Weil es immer weniger alte Dachböden und andere Schlafplätze für die Fledermäuse gibt, sollen die Kästen diese Funktion übernehmen.
Wir danken dem NABU ganz herzlich für die Spende der Kästen im Wert von ca. 400€, aber vor allem Herrn Friedrich für die fachmännische Unterstützung. Ebenfalls danken wir Schulhausverwalter Herr Erbe, unseren Lehrerinnen Frau Steffens und Frau Metzger und Schulleiter Herr Ketter für die organisatorische Unterstützung, die das Aufhängen der Kästen überhaupt erst ermöglichen.

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Januar 2017

Schulskikurs in Österreich

Frank Bröckl

62 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium Philippinum Weilburg verbrachten im Rahmen des Schulskikurses 8 ereignis- und erlebnisreiche Tage im Gebiet des Mölltaler Gletschers in Kärnten (Österreich). Dabei verlangten die hochalpinen Bedingungen an manchen Tagen mit dem schnellen Wechsel von Sonne, Wind und plötzlich heraufziehendem Nebel allen Teilnehmern einiges ab.
Nach umfangreicher theoretischer und praktischer Vorbereitung im regulären Sportunterricht wurde dort unter der fachkundigen Anleitung der Sportlehrer Jan Hooss, Hans-Werner Bruchmeier, Christof Trümner, Christoph Bickel und Frank Bröckl sowie der externen Lehrkräfte Julia Schock, Lara Apel und Oliver Krauleidis das Erlernen des „Fahrens auf der Kante“ (Carving-Technik) in Angriff genommen. Eingeteilt in unterschiedliche Niveaugruppen stand nach langer Nachtfahrt am Samstag zunächst die Skigewöhnung auf der „Flattacher Streif“ – einer leichten Piste im Unterbringungsort Flattach – auf dem Programm. Der überwiegende Teil der 32 Anfänger erarbeitete sich hier erste Grundlagen zum Carving- Schwung auf den kürzeren Snowblades, bevor dann am zweiten Tag auf dem Gletscher der Umstieg auf Normalski erfolgte. Doch auch die Fortgeschrittenen arbeiteten konsequent an der Verbesserung der eigenen Technik, um das Steuern der Ski auf der Kante zu erlernen. Ein Abstecher in das benachbarte Skigebiet des Ankogel bei Mallnitz zur Wochenmitte bedeutete für die Gruppe nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern bescherte bei herrlichem Sonnenschein auf andersartigen Pisten mit einer Waldabfahrt auch unvergessliche Naturerlebnisse.
Nach einer anstrengenden Woche mit täglich 5 Stunden Skiunterricht in kleinen Gruppen verzeichneten insbesondere die zahlreichen Anfänger zum Teil außergewöhnliche Fortschritte und waren alle in der Lage, Pisten mit mittlerem, teilweise sogar mit hohem Schwierigkeitsgrad zu bewältigen. Dazu trug auch die abendliche theoretische Vertiefung durch Videoanalysen der individuellen Skitechnik bei, die durch Vorträge über Skiregeln, alpine Gefahren im Hochgebirge und die Carving-Technik ergänzt wurden. Doch auch der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl kamen nicht zu kurz, standen doch außerdem ein Film- und ein Spielabend, ein Tischtennisturnier sowie ein schottischer Volkstanz auf dem Programm. Einige gemeinsame Stunden in der hauseigenen Disko des komfortablen Alpengasthofs unter der professionellen Regie von „DJ Otto“, dem Hausherrn, bildeten den Abschluss der Skiwoche.
„Ich freue mich insbesondere darüber, dass wir von ernsthaften Verletzungen verschont geblieben sind“, bilanzierte Sportlehrer Jan Hooss als verantwortlicher Leiter des Schulskikurses abschließend. Er würdigte ferner das große Engagement aller Kolleginnen und Kollegen während der Woche sowie das disziplinierte Verhalten der Jugendlichen beim „Après-Ski“ und während der Nachtruhe.

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Besuch von Digitalen Helden der Partnerschulen

Frank Bröckl

Am Dienstag, 07.02.2017, fand der Schüler-Workshop der Digitalen Helden am Gymnasium Philippinum Weilburg statt. Schüler/innen und Lehrer/innen der Jakob-Mankel-Schule Weilburg, Freiherr-vom-Stein Schule Dauborn, Westerwaldschule Waldernbach und der Gesamtschule Schwingbach Rechtenbach wurden von den Junioren, Senioren und beiden betreuenden Lehrkräften Nicole Jung und Hans Fischer herzlich begrüßt.
 Bei den Digitalen Helden handelt es sich um speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler, die als Mentoren an ihren Schulen die Medienkompetenz ihrer Mitschüler erweitern und diese beim bewussten Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen sollen.
Nach dem Empfang durch Schulleiter Stefan Ketter hielt Diplom-Psychologe Götz Müller zunächst einen kurzweiligen Vortrag zur Problematik "Nutzung des Internets, Handy & Co. aus psychologischer Sicht - typische Probleme und Lösungen". Die Konsequenzen des Gebrauchs, positive wie negative Auswirkungen, wurden beleuchtet sowie sekundäre Folgen und Probleme der Internetnutzung, die "IST-SOLL-Diskrepanz", sowie die Problemlösung "Überführe IST in SOLL" mit einbezogen.
Durch die Unterstützung seitens der Wilinaburgia konnte die Kaffee- und Mittagspause reichhaltig mit einem Buffet und Getränken gestaltet werden, hierfür ein großes Dankeschön!
In den folgenden Workshops arbeiteten die Schüler/innen schulübergreifend an fünf Themen zur Optimierung von Beratungsgesprächen, beispielsweise wurde die Methode des Spiegelns vertieft. Die Möglichkeit des Gebrauchs der schuleigenen Kameras stand den Gruppen frei, um die Präsentation ihrer Ergebnisse medial zu unterstützen.
Die Digitalen Helden erlebten einen tollen Tag am Philippinum und freuen sich schon auf das nächste Treffen beim Barcamp, das am 27.04.2017 ebenfalls am GPW stattfinden wird!

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Cybermobbing – Theatergruppe „Comic On!“ präsentiert „R@USGEMOBBT 2.0“

Frank Bröckl

„R@USGEMOBBT 2.0“ lautete der Titel des Stücks der Kölner Theatergruppe „Comic On!“, das in der Kreissporthalle für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 aufgeführt wurde.
 Jess, ein 16-jähriger Junge, hat schon einiges hinter sich und beschließt aus diesem Grund, sich an der neuen Schule aus allem heraus zu halten. Wer braucht schon neue Freunde, wenn man virtuell bestens vernetzt ist, sodass man jederzeit mit seinen Top-Freunden „reden“ – oder noch besser – zocken kann? Die Mädchen kommen seinem Vorsatz jedoch schnell in die Quere: das attraktive Gucci-Girl Vanessa, die mit ihrer Clique in der Schule tonangebend ist, und Chris, die seine Leidenschaft für Computerspiele teilt, gleichzeitig aber von Vanessa und ihrer Clique schikaniert und mit peinlichen Handyvideos extrem unter Druck gesetzt wird. Als Jess sich für eine Seite entscheiden muss, droht die Situation zu eskalieren…
„Cybermobbing hat sich an Schulen und unter Jugendlichen zu einem immer größer werdenden Problem entwickelt“, so Beratungslehrer Christof Trümner. „Für die Jugendlichen ist dies ein hoch aktuelles Thema. Das Internet und moderne Kommunikationsmittel wie Smartphones machen derartige psychische Gewalt möglich. Meist anonyme Täter quälen ihre Opfer über Netzwerke, Videoplattformen und Chatrooms und sorgen dafür, dass diese bloßgestellt und ausgegrenzt werden. Durch das Theaterstück ist nochmals ein anderer Zugang zur Thematik ermöglicht worden“.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich bereits im vergangenen Herbst im Rahmen einer Projektwoche mit dem Thema Mobbing auseinandergesetzt. Was ist Cybermobbing? Wie geht es den Opfern? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Neben der Thematisierung dieser und ähnlicher Fragestellungen waren auch Plakate, Filme, Poster und Bilder gegen Mobbing erstellt worden.
Der große Applaus nach „R@USGEMOBBT 2.0“ machte deutlich, dass Handlungsgestaltung und Sprache die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen voll getroffen haben.
Am Ende der Veranstaltung galt der besondere Dank von Christof Trümner dem Gymnasialen Schulverein für dessen großzügige finanzielle Unterstützung.

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Naturwissenschaftliche Vortragsreihe - Mathematische Geheimnisse eines berühmten Bilds

Hans-Georg Lorenz

 Eines der berühmtesten Bilder von Leonardo da Vinci – die „Proportionsstudie nach Vitruv“  - ist weltweit ein Symbol für Symmetrie, Schönheit und Körperbewusstsein. Die Einbettung eines aufrecht stehenden Menschen in ein Quadrat und einen Kreis hat aber auch schon immer die Mathematiker fasziniert. So gibt es seit ca. 20 Jahren die Theorie, dass die Doppelfigur als Lösungsvorschlag zur sog. „Quadratur des Kreises“ verstanden werden kann. Eine Gruppe von Schülern des GPW ist diesem aufregenden Ansatz unter Anleitung ihres Mathematiklehrers Hans-Georg Lorenz nachgegangen. In ihrem spannenden und abwechslungsreichen Vortrag haben die Schüler einem interessierten Publikum in der fast voll besetzten Aula gezeigt, welche mathematischen Hinweise in Leonardos Bild gefunden werden können und was man daraus – auch mit Hilfe von Computersimulationen – ableiten kann. Lang anhaltender Applaus und ein großes Lob des Direktors waren am Ende der Veranstaltung für alle Beteiligten verdienter Lohn. „Ich danke euch und eurem Lehrer Hans-Georg Lorenz sehr herzlich für eure Mühen im Zusammenhang mit der Vorbereitung dieses ebenso unterhaltsamen wie informativen und lehrreichen Abends. Die Professionalität der Darbietung war beeindruckend“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter abschließend.

Folgende Schülerinnen und Schüler waren beteiligt: Julian Frensch, Alexander Liemen (beide 9a), Lea Neuroth, Troy Keßler (beide Jahrgangsstufe 12), Johannes Klaus, Joachim Stoll und Alexander Wagner (alle Jahrgangsstufe 13)

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Dezember 2016

Weihnachtskonzert 2016

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Besuch der Schüler/innen aus Kasachstan am Gymnasium Philippinum Weilburg

Nicole Jung

Vom 30. November bis 10. Dezember 2016 besuchten elf Austauschschüler/innen mit ihren beiden Lehrerinnen aus Kasachstan die Partnerschüler/innen des GPW.

Nach dem schnell überwundenen Temperaturunterschied erlebte die Gruppe aus Schachtinsk erlebnisreiche Tage in und um Weilburg sowie bei zahlreichen Exkursionen. Nach der herzlichen Begrüßung von Frau Geil ging die Gruppe unter Anleitung von Herrn Bickel in der Kreissporthalle klettern, Badminton spielen und Waveboard fahren.

Am kommenden Tag wurde der Besuch von Bürgermeister Hans-Peter Schick, der auf die große Bedeutung des Austauschs von Nationen einging, herzlich empfangen. Es folgten eine Stadtrallye in Weilburg sowie die Führung durch das Schloss. In den kommenden Tagen nahmen die Schüler/innen an der Fahrt nach Straßburg mit Frau Ekici teil, besuchten die Kubacher Kristallhöhle, fuhren ins Mathematikum und besichtigten die Stadt Gießen. Natürlich durften Unterrichtsbesuche und die Teilnahme am Vortrag der Naturwissenschaftlichen Vortragsreihe des GPW, der von Herrn Lorenz und seinen Schüler/innen gestaltet wurde, nicht fehlen.

Am letzten Tag besuchte die Gruppe das Unternehmen Leica und nahm an einer Stadtführung in Wetzlar teil. Abends trafen sich die Familien und betreuenden Lehrkräfte, Frau Jung und Herr Riesen, in Löhnberg zum gemeinsamen Abschlussessen, bei dem sich alle Beteiligten für den großartigen Verlauf des Austauschs aussprachen.

Die Fahrt nach Kasachstan wird für die Schüler/innen der Stufen 8, 9 und 11 des GPW vom 20. bis 30. April 2017 stattfinden.

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Hessens beste Russisch-Schüler

Foto: privat/Heun, v.l.n.r: Leonie Leibrant, Zhanna Khayrova

Rita Heun

„Die coolsten und besten Schüler Hessens“ begrüßte der Vorsitzende des Russischlehrerverbandes Willi Lückel im Starkenburg-Gymnasium im südhessischen Heppenheim zur 20. Hessischen Russisch-Olympiade. Unter den 75 Teilnehmern waren auch diesmal wieder zwei Schülerinnen des Gymnasiums Philippinum Weilburg, begleitet von Russischlehrerin Rita Heun, um an zwei Tagen in schriftlichen und mündlichen Prüfungen ihre Russischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Der Ehemaligen-Verein Wilinaburgia unterstützte dankenswerterweise finanziell die Teilnahme an der Olympiade.

Leonie Leibrant und Zhanna Khayrova (beide Jahrgangsstufe 9) lösten ihre Aufgaben mit Bravour und genossen das abwechslungsreiche Begleitprogramm mit russischem Kino, Konzert und Besichtigungen. Zhanna erreichte in der höchsten Niveaustufe C einen hervorragenden 3. Platz. Die Preisverleihung erfolgte durch den anwesenden Attache des Russischen Generalkonsulats Frankfurt.

Am Gymnasiums Philippinum Weilburg wird Russisch im Wahlunterrichts-Bereich der dritten Fremdsprachen angeboten. Der Unterricht ist sowohl für Neuanfänger als auch für Kinder aus russlanddeutschen Familien geeignet. Schüler können an dieser Schule auch Abitur in Russisch machen und bei Interesse kann das Sprachenzertifikat TRKI (entsprechend Cambridge für Englisch bzw. DELF Französisch) erworben werden.

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Weilburger Jugendparlamentarierin auf internationalem Parkett

Dr. Eike Kehr

Fünf aufregende und arbeitsintensive Tage verbrachte die Weilburger Schülerin Alexandra Meier bei einer Sitzung des Europäischen Jugendparlamentes im schwedischen Borås. Mit anderen Schülern aus ganz Europa bearbeitete und diskutierte sie aktuelle politische Themen. Die Tage waren gefüllt mit Workshops, Ausschussarbeit und politischen Debatten.

Eine Delegation des Gymnasium Philippinum hatte schon im Frühjahr 2016 mit ihrem Lehrer Dr. Eike Kehr an einer jugendparlamentarischen Sitzung teilgenommen. Mit Sachverstand und Wortgewandtheit konnten die Weilburger dort eine Jury überzeugen und sich so einen der begehrten Plätze für die internationale Sitzung sichern.

Zur Diskussion standen nun in Schweden die Problematik des Klimawandels, die Förderung umweltverträglicher Transportmittel und die Möglichkeiten zur Prävention von Gewalt gegen weibliche Flüchtlinge – aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Teilnehmer selbstverständlich auf Englisch.
Nach einer Eröffnungszeremonie, in der die Wichtigkeit des Europäischen Gedankens betont wurde, begann die Arbeit in thematischen Ausschüssen. Diese waren aus Schülern unterschiedlicher Nationalitäten zusammengesetzt und hatten die Aufgabe, bestimmte politische Fragestellungen zu erörtern und passende Lösungen zu finden. Hierbei trafen immer wieder verschiedene Meinungen aufeinander, und es mussten Kompromisse eingegangen werden, die eine ganzeuropäische Lösung darstellen könnten.
Der wohl spannendste Tag war der letzte Tag, die große politische Debatte in der Stadthalle von Boras. Hier wurden die Resultate des Vortages in Form von Resolutionen vorgestellt und von allen Teilnehmern diskutiert. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, Resolutionen anderer zu kritisieren und weitere Lösungsansätze vorzuschlagen. Am Ende jeder Debatte wurde dann über die jeweilige Resolution abgestimmt.
Erst gegen Ende der Sitzung wurde den Teilnehmern vollends bewusst, wie sich trotz hitzig geführter Debatten ein enormes Gemeinschaftsgefühl entwickelt hatte. Mit dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben, nahmen die Jugendlichen Abschied von einander.
Ihre Zeit beim Europäischen Jugendparlament möchte Alexandra Meier nicht missen, "weil man sehr viel über sich und über andere lernt und generell seinen Blick für andere Kulturen und Ansichten öffnen kann. Man lernt viele neue, interessante Menschen kennen und hat die Möglichkeit, sich selbst etwas zu trauen und über sich hinweg zu wachsen. Auch merkt man, dass jede Meinung zählt und dass man nur durch Kooperation einen Fortschritt erreichen kann. Es ist einfach eine einmalige Gelegenheit."
Ein herzlicher Dank der jungen Weilburgerin geht an den Europaabgeordneten Michael Gahler (CDU), der die Reise nach Schweden komplett gesponsert hat, sowie an den Gymnasialschulverein Weilburg, der das Jugendparlament-Projekt seit vielen Jahren unterstützt.

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Jahrgangsstufe 12 erkundet mit dem Fach Erdkunde das Ruhrgebiet

Nicole Jung

Am Mittwoch, 07.12.2016, fuhren zwei Busse, besetzt mit den drei Grundkursen und dem Leistungskurs Erdkunde der Q1 samt Frau Jung und Frau Schiek, ins Ruhrgebiet! Hier sollte die im Unterricht erarbeitete Theorie zum Strukturwandel nun mit der Praxis verknüpft werden. Im Landschaftspark Duisburg Nord boten Carla Heun, Franziska Prüßner, Jennifer Schmidt und Milena Schröder, Schülerinnen des Leistungskurses, zwei kompetente Führungen für die Gruppe durch den Park an, in der sie auf die Umnutzungen des stillgelegten Hüttenwerks eingingen. Im Anschluss wurde eine kurze Mittagspause im Centro in der Neuen Mitte Oberhausens eingelegt, um dann das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum zu besuchen, wo die Gruppe das Anschauungsbergwerk in bis zu 20 Metern Tiefe erkundete und an einer Seilfahrtsimulation teilnahm. Den Abschluss der Exkursion bildete die Fahrt auf das Fördergerüst mit einem beeindruckenden Blick über das Ruhrgebiet!

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Grundkurs Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe 12 im Europaparlament

Bärbel Kamphausen-Muser

In diesem Frühjahr nahm der PoWi-Kurs Kamphausen an einem Wettbewerb des Eu-ropäischen Parlaments teil.
Die Schülerinnen und Schüler erstellten einen Blog über Solidarität mit Flüchtlingen in der Zivilgesellschaft (http://solidaritaet.bplaced.net), für den sie Filme drehten, Interviews führten und Texte schrieben. So kamen Menschen zu Wort, die mit Geflüchteten zu tun haben: Nachbarn von Flüchtlingsunterkünften, eine Ärztin, Politiker der verschiedenen Parteien, Leiter von Flüchtlingsheimen, und nicht zuletzt die Geflüchteten selbst. Es wurden verschiedene Projekte vorgestellt und Parallelen zu deutschen Fluchtgeschich-ten im Zuge des zweiten Weltkriegs gezogen.
Mit dieser Arbeit qualifizierten sich die Schülerinnen und Schüler zu „euroscola“, der Einladung zu einem Tag im Europäischen Parlament in Straßburg, an dem jeweils eine Gruppe aus einem europäischen Mitgliedsland teilnahm.
Am 25.11.2016 hatten sie die Gelegenheit, in fünf europäischen Sprachen zu verschie-denen europäischen Themen zu diskutieren, Kontakte zu Jugendliche aus 20 anderen EU-Ländern zu knüpfen und beim sogenannten „Eurogame“ in gemischten Teams Fra-gen in allen EU-Sprachen zu beantworten.
Dieser Tag im Europäischen Parlament ist für alle Angereisten ein beeindruckendes Erlebnis.

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Zweiter Preis beim Preisausschreiben „Jugend, Gewalt, Lösung“

Bärbel Kamphausen-Muser

Mit einem im Rahmen der Projektwoche gedrehten Video gelang es sechs Jungen der Klasse 7d, Marlon Feick, Kyle Patropis, Vincent Radu, David Paul, Oskar Sauer und Theo Boger, den zweiten Preis bei dem vom Hessischen Präventionsrat ausgeschriebenen Wettbewerb zu gewinnen. Das Video zeigt eine Mobbingsituation, die gelöst werden kann, weil einer der Mittäter aus dem Kreislauf der Gewalt ausbricht, das Fehlverhalten einsieht und auf die anderen Jungen einwirkt, gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin an dem Fall zu arbeiten. Zum Schluss der wenige Minuten langen Sequenz werden Aufnahmen von Vertrauensspielen und ein Gruppenbild gezeigt. Die Jury, die aus Mitarbeitern des Hessischen Kultusministeriums und des Justizministeriums bestand, hob die geschickte Kameraführung und die Dynamik bei der Konfliktlösung hervor. Die Preisverleihung, bei der das Video gezeigt wurde, fand im Rahmen des Hessischen Demokratietag beim Hessischen Rundfunk am 2.12.2016 statt.
Der Preis besteht in Eintrittskarten für ein Heimspiel von Eintracht Frankfurt, das die Schüler im kommenden Frühjahr mit ihrer Lehrerin besuchen werden.

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Geographische Informationssysteme (GIS) – wie nutzt man die denn?

links: Organisator Christoph Bickel

Christoph Bickel

Mit dieser Fragestellung im Gepäck fuhren die beiden Erdkunde Leistungskurse der Stufen 12 und 13 von Christoph Bickel und Nicole Jung nach Heidelberg zur GIS-Station der Klaus Tschira Stiftung.
An diesem Tag war zudem offizieller internationaler „GIS-Day“. Vorerfahrungen konnten die Schüler/innen bereits Ende September beim Workshop mit Referent Sascha Valentin vom Geopark Westerwald-Lahn-Taunus sammeln. Ein GIS-Programm selbst zu nutzen, um Informationen graphisch zu bearbeiten und darzustellen, stellte uns vor eine Herausforderung! Vor Ort konnten nacheinander beide Leistungskurse im Anschluss an eine theoretische Einführung an aktuellen Unterrichtsthemen mit dem Programm Q-Gis arbeiten. So erstellte der 13er Kurs z.B. anhand von HDI-Daten eine Karte zum Entwicklungsstand der Länder der Erde und glich ab, inwieweit das Millenniumsziel der Verringerung der Kindersterblichkeit in den letzten 15 Jahren erreicht wurde. Der 12er Kurs erstellte Karten zum neuen Stadtteil Heidelbergs, der Bahnstadt, erkundete u.a. dessen Ausdehnung und prüfte durch die Erstellung thematischer Karten die Nahversorgung des "nachhaltigen Stadtviertels". Während des Workshops des anderen Leistungskurses wurde die Innenstadt Heidelbergs unter dem Augenmerk der Stadtentwicklung erkundet. Zum Abschluss erhielten die Schüler/innen ein Zertifikat über die erworbenen Fähigkeiten.

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18 DELF-Diplome vergeben

Frank Bröckl

Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler haben am Gymnasium Philippinum ihr DELF-Diplom abgelegt und damit ihre guten Kenntnisse und Fähigkeiten in französischer Sprache eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Das DELF-Diplom (Diplôme détudes de langue francaise) dient als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse bei der Immatrikulation an einer Hochschule oder bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle in Frankreich, Belgien, Kanada und der Schweiz. Es richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die ihre Französisch Kenntnisse mit einem offiziellen Zertifikat nachweisen möchten, da dies aussagekräftiger und vergleichbarer ist als die Zeugnisnoten der Schulen in den verschiedenen Ländern. Die unterschiedlichen Niveaustufen richten sich nach dem im gemeinsamen europäischen Referenzrahmen des Europarats und im europäischen Sprachenportfolio festgelegten Sprachniveau.
Auf der zweiten Kompetenzstufe (Niveau A2), die elementare Umgangsformen zur Bewältigung des Alltags abprüft, waren Zhanna Khayrova, Claudia Hesse, Milena Benner, Maurice Pfeiffer, Lilian Brade, Marlene Willner, Kaja Milberg und Vasiane Müller erfolgreich.
Die dritte Kompetenzstufe (Niveau B1) – hier wird der Schritt von der elementaren hin zur selbstständigen Sprachverwendung mit dem Hauptaugenmerk auf dem flexiblen Sprachumgang in alltäglichen Situationen vollzogen – bewältigten Sophia Klatte, Janne Bösenberg, Sarah Karazma, Samantha Barton, Antoinette Zimmermann, Tim Niesen und Madeline Horz. Julie Hülsemann, Hannah Mies und Andreas Dirwimmer legten ihr Diplom sogar auf der vierten Kompetenzstufe (B2) ab, die den unabhängigen Sprachgebrauch prüft und eine schlüssige Argumentation, sprachliche Gewandtheit sowie ein ausgeprägtes Sprachbewusstsein verlangt.
Über den Erfolg der Schülerinnen und Schüler freuten sich besonders die Französisch Lehrerinnen Silke Balkhausen-Pohlner (Niveau A2) und Ulrike Tielesch (Niveau B1 und B2), die ihre DELF-Gruppe in einer einstündigen AG pro Woche auf die Prüfung vorbereitet hatten.

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November 2016

Politikkurs des Gymnasium Philippinum Weilburg besucht den Bundestag

Hans Werner Bruchmeier

Einundzwanzig Schülerinnen und Schüler des „Politik und Wirtschaft – Kurses“ der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium Philippinum Weilburg besuchten auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Markus Koob (CDU) den deutschen Bundestag. Schon am Anreisetag wurde das Motto der Fahrt „Deutsche Geschichte erleben um die Gegenwart zu verstehen“ deutlich. Das Holocaust-Mahnmal in unmittelbarer Nähe leitete den Besuch der Ausstellung „Topographie des Terrors“ ein, in der die Verbrechen der Nazi-Zeit und die grauenvolle Geschichte des Warschauer Ghettos eindrucksvoll illustriert sind und viele der Jugendlichen betroffen und nachdenklich machte.Politiklehrer Hans Werner Bruchmeier machte dazu mit seinen persönlichen Berlin-Erfahrungen in der geteilten Hauptstadt den Verlauf der Mauer, die Bedeutung des Brandenburger Tors und die Tage des Mauerfalls greifbarer. Das offizielle Tagesprogramm endete mit einem Besuch der Abendandacht im eindruckvollen Berliner Dom.

Auf der Besuchertribüne im Reichtagsgebäude verfolgten die Schülerinnen und Schüler am nächsten Morgen eine Sitzung des Bundestages, in der abschließend der Haushalt 2017 diskutiert und abgestimmt wurde und  informierten sich über Strukturen und Abläufe des Deutschen Bundestages.
Der Rundgang in der Kuppel des Reichstagsgebäudes brachte zusätzliche interessante Eindrücke von der Bundeshauptstadt.
Im anschließenden lockeren Gespräch erläuterte der Bundestagsabgeordneten Markus Koob seinen Weg durch die Politik bis zu seinem Mandat im Bundestag, aber auch Fragen zur aktuellen Politik, wie die Populismusproblematik und das Verhältnis zu den USA nach der Präsidentenwahl und die Möglichkeiten der besseren Beteiligung der Bürger wurden diskutiert.
 
Die Abende nutzte die Gruppe zum gemeinsamen Gedankenaustausch, ehe am dritten Tag nach einer kurzen Shoppingrunde am weihnachtlichen Kurfürstendamm die Heimreise angetreten wurde.

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Handballer werden Vizemeister

Bild v. l. n. r.: Hannes Herrmann, Samuel Georgi, Johannes Schönwetter, Tiano Steiner, Marvin Jung (verdeckt), Adrian Sterk, Jeremiah Wahler, Julius Glotzbach, Jonas Erkel und Kilian Freihold

Frank Bröckl

Beim Kreisentscheid Handball in Limburg im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ belegten die Jungen des Philippinum in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005/2006) hinter der Tilemannschule Limburg den zweiten Platz.
Zu Beginn der Veranstaltung in der Turnhalle der Marienschule an der Lahnkampfbahn gelang dem Team von Sportlehrer Philip Dörnte gleich ein Auftakt nach Maß. Den Vielseitigkeitswettbewerb vor dem eigentlichen Handballspiel – eine „Handball-Biathlon-Staffel“, in der die Grundtechniken Dribbeln, Fangen und Werfen abgeprüft werden – konnten die Weilburger gegen die Tilemannschule klar für sich entscheiden und dadurch mit einem 2:0-Polster in die Partie starten. Der Vorsprung war jedoch bald aufgebraucht und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der bis in die Schlussphase hinein spannend bleiben sollte. Als es nach zweimal zehn Spielminuten 7:7 stand, war klar, dass die nun folgende Verlängerung (zweimal fünf Minuten) die endgültige Entscheidung bringen musste. Hier lieferten die Weilburger Jungs dem Gegner aus Limburg erneut einen großen Kampf, mussten jedoch dem zunehmenden Kräfteverschleiß Tribut zollen. Dies zeigte sich besonders darin, dass man den Schlüsselspieler der Tilemannschule nun nicht mehr ausreichend kontrollieren konnte, woraus mehrere Gegentore zum Endstand von 8:13 aus Weilburger Sicht resultierten.
„Die Jungs haben sich sehr achtbar geschlagen“, stellte Sportlehrer Philip Dörnte sichtlich zufrieden fest. „Unsere Handball AG, an der regelmäßig rund 20 Schülerinnen und Schüler, teilnehmen, trägt erste Früchte“. Dies dürfte auch Kollege Jan Hooss freuen, der die Philippinum-Handballer immer donnerstags in der achten und neunten Stunde zusammen mit Philip Dörnte in der Hessentagshalle betreut. Die Mädchen (Jahrgänge 2005/2006) fahren im neuen Jahr zum Regionalentscheid nach Oberursel. Auf das Abschneiden darf man gespannt sein.

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Diesjähriger Balladenwettbewerb bringt zwei Sieger hervor

Die Sieger Finn Ketter (8. v l.) und Florian Wegner (9. v. l.) umringt von den Teilnehmern des Balladenwettbewerbs und der Jury um Jörg Lüdecke (7. v. l.)

Dennis Kunz

Finn Ketter (Klasse 7b) und Florian Wegner (Klasse 7e) sind die Sieger des diesjährigen Balladenwettbewerbs am Gymnasium Philippinum Weilburg. Beide Schüler überzeugten die Jury mit ihren Vorträgen gleichermaßen und teilen sich mit der identischen Punktzahl Rang eins.

Die mittlerweile sechste Auflage des Balladenwettbewerbs der Jahrgangsstufe 7, der zum festen Bestandteil der Schulkultur geworden ist, bot einmal mehr abwechslungsreiche und qualitativ hochwertige Beiträge. Die insgesamt dreizehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeisterten die Jury mit der Kraft ihrer Stimmen, zum Teil sorgten aber auch weitere Hilfsmittel wie musikalische Untermalung, verwendete Requisiten oder Hintergrundbilder für Kurzweil.

Die teilnehmenden Klassen 7a bis 7e hatten im Deutschunterricht zuvor Balladen auswendig gelernt und vorgetragen, woraufhin je zwei Klassensieger bzw. Siegerteams bestimmt wurden, die sich nun in der Aula einem größeren Publikum stellen durften.

Die Fachjury – bestehend aus dem "Stargast", dem Frankfurter Goethe-Rezitator und Balladenexperten Jörg Lüdecke, der stellvertretenden Schulleiterin Renate Geil, Fachbereichsleiterin Anne Weigel und Deutschlehrerin Stefanie Kanthak – war von den mannigfaltigen Darbietungen mehr als angetan, auch das Publikum honorierte die Beiträge mit großem Beifall. 

Die Bandbreite der Balladen reichte von klassischen Texten wie Heines "Belsazar" oder Schillers "Der Ring des Polykrates" bis hin zu überaus modernen Balladen wie Wolf Biermanns "Die Ballade vom Briefträger William L. Moore", welche den Rassismus in den Südstaaten der USA und den Kampf von William Moore gegen diese Ungerechtigkeit behandelt. 

Auch die beiden Siegerballaden zeigten die dargebotene Vielfalt: Während Florian Wegner mit seiner sprachlich wie schauspielerisch großartigen Leistung Goethes "Zauberlehrling" lebendig werden ließ, überzeugt Finn Ketter mit der Darbietung der weniger bekannten Ballade "Pidder Lüng" von Detlev von Liliencron. Den Widerstand der friesischen Bevölkerung in Person von Pidder Lüng gegen die dänische Herrschaft trug er in Form eines Raps vor, wobei er die eigenen Worte stimmungsvoll mit den Klängen seiner Cajón (einer Kistentrommel) unterstützte. Zudem schreckte er nicht davor zurück, auch die Textteile, die in Friesisch gehalten sind, vorzutragen.

Den zweiten Rang sicherte sich Jule Bernhardt (Klasse 7e) mit ihrer Version von Goethes "Erlkönig", wobei es ihr in beeindruckender Weise gelang, die verschiedenen Figuren sprachlich auszugestalten. Das Podest komplettierte Leonhard Zugmann (Klasse 7b), der als Dritter ebenfalls mit dem "Erlkönig" zu punkten wusste, dabei nach der Rezitation aber auch noch die von Franz Schubert komponierte Vertonung des Werkes zum Besten gab und dafür langanhaltenden Applaus erntete.

Allen Schülerinnen und Schülern, die am Wettbewerb teilgenommen haben, gebührt ein großes Lob für ihr Engagement und ihre Kreativität. Sämtliche Mitwirkende erhielten Buchpreise, die dankenswerterweise von der Wilinaburgia zur Verfügung gestellt wurden, zudem durften sich die Klassen über einen Klassenfußball freuen.

Der Wettbewerb gehört inzwischen zum festen Programm am GPW und soll natürlich auch im kommenden Jahr im Veranstaltungskalender auftauchen. Im November oder Dezember nächsten Jahres wird dann am Gymnasium Philippinum wieder um die Wette rezitiert werden. Jörg Lüdecke jedenfalls freut sich schon heute auf ein Wiedersehen mit dem GPW und auf die nächste Auflage des Balladenwettbewerbs. 

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Ein Tag in der Gaslehrküche

Markus Huth

Im Rahmen der Projektwoche 2016 am Gymnasium Philippinum verbrachte der Leistungskurs Geschichte 12 von Herrn Laszlo einen Tag in der Gaslehrküche der Weilburger Stadtwerke. Ziel dieses Projekttages war es, das Teambuilding voranzutreiben und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Tutorgruppe zu stärken. Dies hat auch sehr gut funktioniert. Beim gemeinsamen Kochen hat jeder jedem geholfen, sodass die gesamte Gruppe zum Mittagessen ein Menü, bestehend aus mehreren Gängen, verzehren konnte. Zusammen mit Tutor Stefan Laszlo zauberten die Schüler in mehreren Teams leckere Bruscetta, eine Kürbiscremesuppe, selbstgemachte Nudeln und Flammkuchen und als süßen Nachtisch leckere selbstgemachte Waffeln. Die Schüler hatten alles vorher selbständig geplant und eingekauft, einige brachten auch passende Kochgeräte mit. Das Essen war sehr lecker und die Tutorgruppe war sich einig, dass Wiederholungsbedarf bestehe. So soll zum Beispiel auch an einem Abend während der Abschlussfahrt selbst gekocht werden.

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Abschlussfahrt in den Norden mit vielen Highlights

Alexandra Meier und Peer Ukleja

Die Abschlussfahrt führte den Englisch LK unter der Leitung von Frau Lorenzo und Frau Kafitz am Sonntag, den 9.10., nach Schottland. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten kamen wir erschöpft und hungrig in dem zentral liegenden Hostel an, von welchem aus wir einen Ausblick auf typisch schottische Pubs und das ansehnliche Schloss Edinburghs hatten. Nun galt es erst einmal Geld zu wechseln, um endlich das lang ersehnte erste Abendessen in Schottland genießen zu können. Nach gut 12 Stunden seit der Abreise war dies auch durchaus  nötig.
Am nächsten Tag erkundeten wir gemeinsam mit einem sympathischen Stadtführer die Sehenswürdigkeiten der Altstadt, inklusive einiger Fun Facts über J.K.Rowling und deren Inspirationen für die berühmten „Harry Potter“-Romane. Nach diesem informativen Rundgang hatten wir die Möglichkeit, uns noch einmal für den Nachmittag zu stärken, um dann mit Audio-Guides ausgestattet das gut erhaltende Schloss zu erkunden. Hier fanden wir diverse Informationen über die Geschichte Edinburghs und hatten zudem auch einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt selbst. Sogar die Sonne zeigte sich an dem meist grauen schottischen Himmel und verstärkte den positiven Eindruck der vor uns liegenden Hauptstadt Schottlands.
Am Dienstag besuchten wir die Stadt Glasgow. Dort bewegten wir uns zwischen Moderne und Vergangenheit mit Hilfe von Sightseeingbussen und hatten so stets die Wahl zwischen Shopping und Kultur. Die St.Mungo‘s Kathedrale mit dem dazugehörigen viktorianischen Friedhof war für viele der Höhepunkt des Tages. Das Highlight der Woche bot sich uns am Mittwoch. An diesem Tag fuhren wir über holprige Straßen in die einzigartige Natur der schottischen Highlands und wandelten auf Bravehearts Spuren. Unser erster Stopp war der zweitgrößte See Schottlands, Loch Lomond, und das am See liegende Dorf Balmaha. Aufgrund leichter Orientierungsschwierigkeiten wanderten wir anstatt an dem Ufer des Sees in die Höhen der Highlands. Dies stellte sich schlussendlich als Gewinn heraus, da wir einen Aussichtspunkt mit bezauberndem Ausblick auf See und die umliegenden Berge fanden. Nach unserer Wanderung ging es weiter in das kleine abgelegene Dörfchen Aberfoyle, in dem wir alle hervorragend zu Mittag aßen und uns von der anstrengenden Wanderung erholten. Nach dem verdienten Mittagessen fuhren wir in die für ihre Geschichte bekannte Stadt Stirling. Dort verbrachten wir unsere Zeit mit Rundgängen in der Stadt oder mit netten Gesprächen über einer Tasse Kaffee oder Tee. Der letzte Stopp des Tages waren 30 Meter hohe Pferdekopfstaturen, die Kelpies, welche die Wichtigkeit des Pferdes für die schottische Bevölkerung symbolisieren.
Unser letzter Tag führte uns in das junge schottische Parlament, wo wir über dessen Entstehung und dessen Einzigartigkeit informiert wurden. Den Rest des Tages durften wir uns frei in Edinburgh bewegen. Der letzte Abend begann zunächst mit einem gemeinsamen Essen und wurde dann in dem hosteleigenen Pub fortgeführt. In diesem saßen wir schon die vorherigen Abende beisammen und genossen neben schottischen Getränken die Freizeitmöglichkeiten, wie zum Beispiel Billard oder Tischtennis.
Am Freitag war unser Aufenthalt in Schottland leider zu Ende. Doch selbst der Rückflug gestaltete sich dank des gut gelaunten Copiloten, welcher zum Alleinunterhalter wurde, als weiteres Highlight.
Abschließend lässt sich sagen, dass Schottland eine großartige Erfahrung war und die gemeinsame Zeit in positiver Erinnerung bleiben wird.

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Tag der offenen Tür

Frank Bröckl und Volker Schmidt

„Ich heiße Sie herzlich Willkommen. Lernen Sie die Stärken unserer Schule kennen und informieren Sie sich über die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, die wir Ihren Kindern bieten“. Mit diesen Worten eröffnete Schulleiter Stefan Ketter den diesjährigen Tag der offenen Tür am Gymnasium Philippinum. Sein besonderer Dank galt Sandra Linn und Winfried Lange für die Organisation der Veranstaltung und die Gestaltung der entsprechenden Broschüre. „Ich bedanke mich aber auch sehr herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Kollegium für das außergewöhnliche Engagement, dass es uns ermöglicht, der Öffentlichkeit ein derart breites Spektrum unserer Aktivitäten zu präsentieren“, so Stefan Ketter. Nach dem musikalischen Auftakt im Atrium durch die Singklasse unter der Leitung von Christiane Glotzbach bestand die Gelegenheit, das Schulgelände auf eigene Faust zu erkunden. Man konnte sich jedoch auch den orts- und sachkundigen Scouts der Jahrgangsstufe zwölf anvertrauen und sich so in kleinen Gruppen einen Überblick über das umfangreiche Veranstaltungsangebot verschaffen. Zahlreiche Ausstellungen und Präsentationen – darunter eine im Religionsunterricht entwickelte „God App“, ein biologisches Gruselkabinett sowie die Simulation einer Unternehmensgründung im Stile der Fast-Food-Ketten im Bereich Politik und Wirtschaft - gaben einen Einblick in die Arbeit einzelner Fächer. Zu den ganz aktuellen Angeboten gehören auch der Wahlkurs Darstellendes Spiel sowie das Programm „Digitale Helden“, das im Rahmen der Suchtprävention einen bewussten Umgang mit dem Internet fördern und damit verbundene Mobbing-Probleme vermeiden helfen möchte. Während sich die Eltern in erster Linie zum Übergang von Klasse vier zu fünf beraten ließen oder Informationen zum Fremdsprachenangebot, zum bilingualen Unterricht, zur Ganztagsklasse, zum STEP-Programm oder zur pädagogischen Mittagsbetreuung einholten, standen bei den Kindern die zahlreichen Mitmachangebote hoch im Kurs. Die breite Palette der Möglichkeiten reichte dabei von Schnupperstunden in Latein und Französisch sowie kleinen Experimenten in Biologie, Chemie und Physik im naturwissenschaftlichen Trakt, über allerlei Aktivitäten rund ums Lesen im Medien- und Lernzentrum bis hin zu künstlerischen Aktivitäten in den neuen Räumlichkeiten des Faches Kunst. Wer schon beim ersten Besuch des Gymnasiums ganz hoch hinaus wollte, konnte sich an der Kletterwand in der Kreissporthalle erproben, sein Gleichgewichtsgefühl auf der Slackline testen oder seinen Bewegungsdrang am Ruderergometer oder auf dem Waveboard abbauen, um sich anschließend vom Team der Mensa mit Getränken und Kuchen verwöhnen zu lassen. Auch die SV und der Schulelternbeirat standen den Eltern als Ansprechpartner zur Verfügung. Die beiden Fördervereine der Schule, der Gymnasiale Schulverein und die Wilinaburgia, nutzten ebenfalls die Gelegenheit, sich zu präsentieren und neue Mitglieder zu werben.

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Elisabeth Kuhnigk gewinnt Vorlesewettbewerb

Frank Bröckl

Wer liest am besten? Wer darf das Gymnasium Philippinum in der nächsten Runde auf Kreisebene vertreten? Antworten auf diese Fragen brachte der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen, der unter der Moderation von Christine Bill in der Aula der Schule stattfand. Hatte in den beiden vergangenen Jahren jeweils ein Junge den Sieg davontragen können, stand dieses Mal von vorneherein fest: Schulsieger kann nur ein Mädchen werden! Elisabeth Kuhnigk (6a), Nele Abel (6b), Anika Lommel (6c), Anna Weber (6d) und Antonia Harnacke (6e) hatten sich in ihren Klassen durchgesetzt und durften sich nun berechtigte Hoffnungen auf den ersten Platz machen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin Renate Geil weckte zunächst Jurymitglied Astrid Habib von der Weilburger Residenz-Buchhandlung bei den als Zuhörern geladenen Jungen und Mädchen der Klassen 5a und 5b mit zwei Buchvorstellungen die Lust aufs Lesen.
Als dann die fünf Klassensiegerinnen der Reihe nach die zuhause vorbereiteten Passagen aus den von ihnen ausgewählten Büchern präsentierten, war es mucksmäuschenstill in der Aula. Nach den spannenden, heiteren aber auch sehr nachdenklich stimmenden Lesebeiträgen zog sich die Jury, der neben Renate Geil und Astrid Habib auch Christiane Henss von der Weilburger Kreis- und Stadtbücherei sowie die Deutschlehrer Jörg Freihold und Jan Hooss angehörten, zu einer ersten kurzen Beratung zurück.
In gleicher Reihenfolge wie zuvor entführten die fünf jungen Vorleserinnen danach ihr Publikum mit der ihnen unbekannten Geschichte „Hochgefährlich!“ ( Band „Ich schenk dir eine Geschichte“, Welttag des Buches 2007) in den australischen Busch.
Als Renate Geil als Sprecherin der Jury nach dieser zweiten Runde und einer erneuten Beratung der Jury schließlich ans Mikrophon trat, um die Entscheidung der Jury zu verkünden, war die Spannung im Raum fast greifbar. „Ihr habt alle hervorragend gelesen und uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, es war ein knappes Rennen“, lobte die stellvertretende Schulleiterin ausdrücklich die Lesebeiträge aller Mädchen, um anschließend bekannt zu geben: „Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs 2016 ist Elisabeth Kuhnigk aus der Klasse 6a“. Für alle Kandidatinnen gab es abschließend noch einmal einen kräftigen Applaus sowie eine Urkunde. Am Ende des ersten Halbjahres warten dann noch Buchgutscheine auf die Teilnehmerinnen, die wie in jedem Jahr von der Wilinaburgia gestiftet werden.
Alle Buchtitel des Vormittags stehen großen und kleinen Leseratten demnächst im Medien- und Lernzentrum (MLZ) zur Verfügung. Finanziell unterstützt von der Wilinaburgia liegt hier die Leseförderung an der Schule seit vielen Jahren in den Händen der verantwortlichen Leiterin Gudrun Ehlert-Lorenz und ihrem Team.

Wer sucht noch ein Weihnachtsgeschenk? Hier nun die brandheißen Lesetipps von Astrid Habib und den Klassensiegerinnen:
1.    „Dusty – Freunde fürs Leben“ (Jan Andersen)
2.    „Zimt & weg“ (Dagmar Bach)
3.    „Damals war es Friedrich“ (Hans Peter Richter), gelesen von Elisabeth Kuhnigk (6a)
4.    „Die fabelhafte Miss Braitwhistle“ (Sabine Ludwig), gelesen von Nele Abel (6b)
5.    „Tintenherz“ (Cornelia Funke), gelesen von Anika Lommel (6c)
6.    „Ruby Redfort – Dunkler als die Nacht“ (Lauren Child), gelesen von Anna Weber (6d)
7.    „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (Joanne K. Rowling), gelesen von Antonia Harnacke (6e)

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Oktober 2016

Workshop Geographische Informationssysteme (GIS)

Nicole Jung & Christoph Bickel

Am 29.11.2016 haben die Leistungskurse Erdkunde der Jahrgangsstufen 12 und 13 von Nicole Jung und Christoph Bickel einen Workshop zum Thema GIS durchgeführt. Dies sind Informationssysteme zur Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten, die aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.
Nach einem allgemeinen Einführungsteil war es Ziel des Workshops selber eine digitale Karte der Migrationsdaten in Hessen zu erstellen. Hierzu konnte wieder einmal der Referent Sascha Valentin im Zuge der Kooperation mit dem Geopark Westerwald-Lahn-Taunus gewonnen werden, der zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Daten in ein GIS-Programm einarbeitete.
Im Zuge der Thematisierung wird eine weitere Exkursion zur GIS-Station nach Heidelberg am 16.11. folgen, bei der die Schülerinnen und Schüler Workshops zu den lehrplanrelevantenThemen städtischer Strukturwandel bzw. Entwicklung nicht-industrialisierter Staaten besuchen werden.

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Grundschulnachmittag

Frank Bröckl

Kommen meine ehemaligen Schützlinge auf dem Gymnasium gut zurecht? Habe ich die richtige Empfehlung gegeben? Diese und ähnliche Fragen dürften viele Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen bewegen, wenn sie einen Teil der von ihnen unterrichteten Kinder am Ende der vierten Klasse an das Gymnasium Philippinum abgeben. Gelegenheit zum schulübergreifenden Austausch über diese und viele andere pädagogische Aspekte bot der nun durchgeführte Grundschulnachmittag.
„Es ist uns ein ganz wichtiges Anliegen, den Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium Philippinum immer weiter zu optimieren“, betonte Schulleiter Stefan Ketter im Rahmen seiner Begrüßungsworte in der Mensa. Sein besonderer Dank galt Susanne Neusser, der verantwortlichen Koordinatorin der Klassenstufen 5 und 6, für die Organisation der Veranstaltung. Diese ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Schule. Anschließend bestand für die in der Klassenstufe 5 unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer und die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen der umliegenden Grundschulen, die der Einladung gefolgt waren, die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Im Zentrum des Nachmittags standen jedoch die Gespräche in den Klassenteams über die bisherige Entwicklung der Sextaner und die Beratung über Maßnahmen, die einer weiteren Verbesserung des Übergangs von der Grundschule auf das Gymnasium Philippinum dienen.

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Fußballerinnen erreichen Finale

Frank Bröckl

Beim Kreisentscheid im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ glänzten die Fußballerinnen des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003 bis 2005) auf dem Kunstrasen in Elz mit einer ganz starken Vorstellung. Das neu zusammen gestellte Team belegte in der Endabrechnung überraschend und unerwartet den zweiten Platz.
Im ersten Spiel gegen die Jakob-Mankel-Schule hatte man sich aufgrund der Unerfahrenheit der Weilburger Mädchen – nur drei Spielerinnen sind in einem Fußballverein aktiv – mit deren Betreuer noch darauf geeinigt, dass alle zwölf mitgereisten Schülerinnen auch eingesetzt werden dürfen. Doch bereits hier zeigten die Weilburgerinnen, dass mit ihnen zu rechnen ist, sodass Ayliz Kubasik und Sedif Sibka fortan nur noch anfeuern durften, musste doch der Kader nach dem Spiel auf die eigentlich vorgeschriebenen zehn Spielerinnen reduziert werden. Eine von Mascha Weber flach herein gegebene Ecke hatte Lotta Bernhardt bereits in der ersten Hälfte der Spielzeit per Direktabnahme verwandelt. Als kurz darauf Laura Blom einen Abschlag der gegnerischen Torhüterin abfing und unhaltbar im Tor der Mankelschule zum 2:0-Endstand platzierte, war der erste Spielgewinn perfekt. Derart beflügelt drehten die von Schulsportleiter Christof Trümner und Sport Leistungskurs-Schülerin Salome Tayefeh-Mahmoudi  begleiteten Mädchen in der nachfolgenden Partie gegen die Leo-Sternberg-Schule Limburg richtig auf.  Das Ergebnis von 3:0 war Ausdruck der klaren Überlegenheit der Weilburgerinnen, bei denen sich Anne Risse mit zwei Treffern und einer Vorlage besonders in Szene setzen konnte. An Spannung kaum zu überbieten war dann das anschließende Halbfinale gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Dauborn, stand es doch nach dem Ablauf der regulären Spielzeit 0:0. Im nun folgenden Neunmeterschießen schlug die große Stunde von Torfrau Tizia Weier. Während die Weilburgerinnen vier ihrer fünf Versuche vom Punkt souverän versenkten, entnervte sie das Team aus Dauborn mit gleich drei gehaltenen Schüssen. Erst im Endspiel mussten sich die Mädchen des Philippinum trotz einer starken Leistung der Marienschule aus Limburg, die über eine überragende Einzelspielerin verfügte, klar mit 0:3 geschlagen geben. „Unsere Mädchen haben insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und mit dem zweiten Platz ein tolles und völlig überraschendes Ergebnis erzielt“, bilanzierte Schulsportleiter Christof Trümner erfreut. „Ein besonderer Dank geht an Salome Tayefeh-Mahmoudi für  die Leitung des Trainings und die hervorragende Betreuung der Mannschaft“.  In Zukunft wird es am Gymnasium Philippinum freitags parallel zum Angebot für die Jungen auch eine Fußball AG für die Mädchen geben. Interessierte und talentierte junge Fußballerinnen sind herzlich Willkommen.

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Universität, Ausbildung, FSJ – oder doch erst für ein Jahr ins Ausland?

Dr. Eike Kehr

Im Rahmen zweier Projekttage befassten sich die Zwölftklässler des Weilburger Gymnasium Philippinum mit unterschiedlichen Bildungswegen nach dem Abitur. Unterstützt wurden sie durch zahlreiche Experten aus Wirtschaft und Hochschulen sowie durch ehemalige Schüler des Gymnasiums.
Was unterscheidet eine Hochschule für angewandte Wissenschaften von einer Universität? Ist eine Ausbildung für Abiturienten sinnvoll? Und wie bewerbe ich mich für ein Duales Studium? Um diese und ähnliche Fragen zu klären, hatte Projektleiter Dr. Eike Kehr eine Vielzahl von Experten eingeladen, die den Schülern im Rahmen von insgesamt mehr als 40 Workshops Rede und Antwort standen. Vertreten waren die Studienberater der umliegenden Hochschulen, Berufsberater der Agentur für Arbeit und eine Personalexpertin der Partnerfirma Siemens. Daneben gab es Informationen zu Studienstipendien und zu verschiedenen Freiwilligendiensten im In- und Ausland.
Eine schülernahe und persönliche Perspektive ergab sich zudem durch die Einbindung früherer Abiturienten. Vierzehn Ehemalige, die selbst erst in den letzten fünf Jahren ihr Abitur am Philippinum abgelegt hatten, waren dem Ruf an ihre alte Schule gefolgt und berichteten aus persönlicher Erfahrung über Studiengänge und Ausbildungen – oder auch über ein Jahr als Au Pair in New York.
Welcher Teil der Projekttage am besten war – darüber gab es unterschiedliche Meinungen: Für Jana Feikus aus dem Leistungskurs Geographie waren die Veranstaltungen mit den Berufsberatern besonders hilfreich, da man dort unabhängige Informationen erhalten konnte, während ihre Klassenkameradin Carla die Workshops mit den Ehemaligen besonders gut fand: „Die können sich einfach noch sehr gut in unsere Lage versetzen.“ Ihre Mitschülerin Jeannette ergänzt: „Der persönliche Kontakt nimmt einem die Ängste, weil man die Dinge aus Sicht eines Studierenden sieht."
Insgesamt lässt das positive Feedback keine Zweifel daran, dass die Schülerinnen und Schüler von den Angeboten der beiden Projekttage sehr profitieren konnten. Das Philippinum bedankt sich dafür sehr herzlich bei allen Referentinnen und Referenten sowie beim Ehemaligenverein Wilinaburgia.

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Berufsträume und Traumberufe

Dr. Eike Kehr

Journalist, Architekt, oder doch lieber Psychologe? – Neun Berufstätige aus verschiedenen „Traumberufen“ gaben den Neuntklässlern des Weilburger Philippinums im Rahmen einer Projektwoche praktische Einblicke in den beruflichen Alltag.
Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Rechtsanwalt zu werden? Wie sieht der berufliche Alltag eines Maschinenbauingenieurs aus? Hat man als Polizist geregelte Arbeitszeiten? Und wieviel verdient man eigentlich als Schulleiter? In kleinen Gruppen gaben die Referenten zu diesen und ähnlichen Fragen Auskunft und berichteten über Vor- und Nachteile ihrer Berufe. Verbunden war dies zum Teil auch mit praktischen Einblicken: So lernten die Schüler beim Arzt, wie man mit Blutdruckmessgerät und Otoskop umgeht, während sie zusammen mit dem Journalisten einen Zeitungsartikel verfassten. Beim Psychologen hingegen durften sie einen imaginären Patienten von seiner Spinnenphobie kurieren.
Der Projekttag hat am Philippinum Tradition – er geht auf das Engagement einer Elterninitiative zurück, die bis heute an der Organisation beteiligt ist, und findet in ähnlicher Form schon seit achtzehn Jahren statt. Inzwischen ist er Teil einer ganzen Projektwoche, in der sich die Schüler intensiv mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen: Im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit recherchieren sie Wissenswertes zu verschiedenen Berufsbildern und lernen die Berufsberater kennen. Mit Experten üben sie, wie man in Vorstellungsgesprächen und Bewerbungstests einen positiven Eindruck hinterlässt. Und als Abschluss stellen sie im Rahmen eines Plakatwettbewerbs einen persönlichen Traumberuf dar – mit all jenen Informationen, die sie im Laufe der Woche gewinnen konnten. Die besten Plakate wurden bereits mit Sachpreisen prämiert und sollen zudem in einer Filiale der Weilburger Sparkasse ausgestellt werden. In wenigen Monaten steht dann erneut das Thema Berufswelt im Mittelpunkt – diesmal im Rahmen eines Betriebspraktikums.
Insgesamt stießen der Workshoptag und die Projektwoche auf eine ausgesprochen positive Resonanz bei Schülern, Eltern und Lehrern des Weilburger Gymnasiums. „Da sieht man auch wirklich einmal, wofür man in der Schule lernt“ – so das persönliche Fazit eines Teilnehmers. Das Philippinum bedankt sich herzlich bei allen Referenten, dem Ehemaligenverein Wilinaburgia, der Kreissparkasse Weilburg und dem Filmtheater Delphi, die das Projekt seit vielen Jahren zuverlässig unterstützen.

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September 2016

Vortragsreihe „Blickfeld Naturwissenschaft“ gestartet

von links: Schuldirektor Stefan Ketter, Jörg Korschinsky (Geschäftsführer der Weilburger Stadtwerke), Prof. Dr. Ernst Peter Fischer

Frank Bröckl

Naturwissenschaften heben keineswegs die Geheimnisse dieser Welt auf. Im Gegenteil! Sie vertiefen sie und ihre Angebote an das Denken verzaubern deshalb die Welt – Diese auf den ersten Blick Erstaunen hervorrufende These erläuterte Prof. Dr. Ernst Fischer, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Heidelberg und wissenschaftlicher Berater der Stiftung „Forum für Verantwortung“, im Komödienbau der Stadt Weilburg im Rahmen seines Vortrags zur Eröffnung der neuen Vortragsreihe „Blickfeld Naturwissenschaft“.
„Warum können Flugzeuge fliegen? Wie wird genetische Information übertragen? Die Naturwissenschaften machen die Welt nicht uninteressant, weil sie die Welt erklären“, meint Fischer. Vielmehr machen diese Phänomene erst noch geheimnisvoller, so die These seines Buches „Die Verzauberung der Welt“ und er belegt dies anhand zahlreicher Beispiele. „Aufgrund des Atommodells von Nils Bohr glauben wir Menschen zu wissen, was Atome sind“, so der Referent. „Atome haben jedoch kein Aussehen, sie sind lediglich eine Erfindung der Physik“. Die Sache selbst sei bei Atomen nicht da, lediglich eine mathematische Gleichung. Auch die Frage nach dem Licht ist für Fischer nicht wirklich zu beantworten. Galt zunächst die Überzeugung, dass Licht eine Welle ist, habe Albert Einstein dann 1905 festgestellt, dass dieses als Welle und Teilchenstrahl zugleich gesehen werden muss. „Das hat zur Konsequenz, dass wir nicht mehr wissen, was Licht ist“, ist sich Professor Fischer sicher, „denn wie soll etwas Welle und Teilchen zugleich sein?“ Somit entzaubern die Naturwissenschaften laut Fischer durch ihren Erkenntnisgewinn und neue Einsichten nur scheinbar die Welt, führen jedoch bei genauerer Betrachtung zu immer neuen Fragestellungen und Geheimnissen. „Und so ist auch Licht letztendlich ein Geheimnis und das ist das Schönste daran“, findet der Referent. Vehement wehrt er sich gegen die weit verbreitete Überzeugung, fast alles sei letztlich berechenbar. Viele Dinge können seiner Ansicht nach nicht berechnet, sondern nur bestaunt werden. Daher romantisierten die Naturwissenschaften die Welt, anstatt sie zu entzaubern.
Wer bin ich? Diese zentrale philosophische Fragestellung beleuchtet Fischer gegen Ende seiner Ausführungen. „Wir wollen nach Hause, heim, ins Geheimnis“. Und so seien wir selbst das eigentliche Geheimnis mit dem Ziel, auf dem Weg des Lebens bei uns selbst anzukommen.
Schulleiter Stefan Ketter bedankte sich abschließend bei Professor Fischer mit einem kleinen Präsent für diesen bemerkenswerten Eröffnungsvortrag der 21. Auflage der Naturwissenschaftlichen Vortragsreihe, die seit vielen Jahren von den Weilburger Stadtwerken, vertreten durch Geschäftsführer Jörg Korschinsky, finanziell unterstützt wird.

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Neues Stadion eröffnet

Frank Bröckl

Nach umfangreicher Sanierung wurde das Weilburger Stadion am Gymnasium Philippinum nun mit einem zweitägigen Fest neu eröffnet. Die Sportanlage mit Kunstrasenplatz trägt ab sofort den Namen „Wilhelm-Schütz-Stadion“.  
Die Gesamtkosten des unter der Federführung der Spielgemeinschaft (SG) Oberlahn realisierten Projekts belaufen sich auf annähernd 800.000 Euro, wobei das Land Hessen mit 200.000 Euro den größten Zuschuss gewährte. Kreis und Stadt investierten jeweils 150.000 Euro, weitere 54.000 Euro stammen aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Bundes. Auch der Landessportbund beteiligte sich mit 25.000 Euro. Den Restbetrag stemmte die SG Oberlahn mit zum Teil erheblichen Eigenleistungen.
Ein großer Unterstützer des Projekts war von Beginn an Bauunternehmer Ottmar Schütz, dessen Firma mit der Bauleitung beauftragt war. Als Namensgeber für das neue Stadion wählte er den Namen seines Großvaters Heinrich Schütz, dem Gründer der Firma.
Im Rahmen der Einweihungsfeier nahm eine Schülergruppe betreut von Ulrike Fuhrmann-Grote, Hans Werner Bruchmeier und Schulsportleiter Christof Trümner erstmals die neue Leichtathletik-Anlage in Betrieb, die für die Disziplinen Sprint, Weitsprung und Kugelstoß nun sehr gute Bedingungen bietet. Aus Sicht des Gymnasiums ist es jedoch bedauerlich, dass eine 400m-Rundbahn trotz intensiver Bemühungen im Vorfeld selbst in „abgespeckter“ Form mit nur zwei oder drei Laufbahnen nicht realisiert werden konnte. Dass der neue Kunstrasenplatz demnächst auch für den Schlagballwurf  frei gegeben wird, bleibt zu hoffen. Die dafür vorgesehene Anlage lässt nur Würfe bis 50 Meter zu und ist in unmittelbarer Nähe zur Weitsprunganlage angeordnet, was ein gleichzeitiges Werfen und Springen aus Sicherheitsgründen unmöglich macht. Sollen die Bundesjugendspiele als Sportfest für mehrere Jahrgangsstufen durchgeführt werden, ist es aus organisatorischen Gründen außerdem zwingend erforderlich, Wurf und Sprung parallel anbieten zu können. Hinzu kommt, dass in naher Zukunft Klassen des Gymnasiums und der Christian-Spielmann-Schule den für die Leichtathletik vorgesehenen Bereich zeitgleich nutzen möchten.

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„Schnellste Klasse Deutschlands im Ergometerrudern“

Hans- Werner Bruchmeier

Klasse 7 b holt Bronze!
Gymnasium Philippinum /Weilburger RV mit vierzehn Klassen dabei..

Zum sechsten Mal richtete die Deutsche Ruderjugend den Wettbewerb „Schnellste Klasse Deutschlands im Ergometerrudern“ für die Klassen 5 – 7 aus.
Alle vierzehn Klassen dieser Jahrgangsstufen des Gymnasiums Philippinum Weilburg mit rund 400 Schülern bereiteten sich für diesen Wettkampf vor, trainierten im Bootshaus des Weilburger Rudervereins oder im Ruderunterricht der Klassen 7 und ermittelten so die jeweils stärksten zwölf Mädchen und Jungen. An einem Freitagvormittag traten dann alle Klassen nacheinander in der  Kreissporthalle am Philippinum an und kämpften unter der Anfeuerung ihrer Klassenkameraden und Lehrer um die Bestzeit.
Dabei wurden dann die virtuellen 250  Meter gerudert, wobei die schnellsten Acht gewertet wurden und somit die olympische 2.000 Meter-Strecke ermittelt wurde. Dabei erkämpfte die Klasse 7 b des Gymnasium Philippinum in 7:09,6 min den dritten Platz auf Bundesebene, weiter Klassen  holten Spitzenplätze.
Mehr als 8.000 Schülerinnen und Schüler aus  387 Klassen und fast rund siebzig Schulen hatten in   Kooperationen mit den Rudervereinen an dem Wettbewerb teilgenommen.
Dabei ergab sich folgendes Ranking für das Philippinum: Klassenstufe 5: 1.Platz 5b; 2.Platz 5c; 3.Platz 5a; 4. Platz 5d; 5. Platz 5c.
Klassenstufe 6: 1. Platz 6c; 2. Platz 6d; 3.Platz 6e; 4. Platz 6a; 5. Platz 6b.
Klassenstufe 7: 1. Platz 7b; 2.Platz 7a ; 3. Platz 7c; 4.Platz 7d;
Die 5b wurde bundesweit dreizehntschnellste Klasse in 8:20,4 min. Die 6c kam in Deutschland auf Platz 29 ein.
Die Klasse 7 a blieb in /:13,9 min knapp hinter der 7b ebenfalls einstellig und belegte in Deutschland Platz 6, die 7c in 7:14,4 min direkt dahinter Siebte.

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GPW-Schulsieger gewinnen Silber im Halbfinale bei deutschlandweitem Russischturnier

Rita Heun

Schon zum 6. Mal hat das Siegerteam der Schulrunde des Gymnasium Philippinum Weilburg (GPW) am Regionalwettbewerb des Bundescup „Spielend Russisch lernen“ teilgenommen, der dieses Jahr in Euskirchen stattfand. Vertreter von mehr als 200 Schulen aus ganz Deutschland stehen sich in diesem Wettbewerb gegenüber, der auf spielerische Weise Jugendliche an die russische Sprache heranführt und ihr Interesse an Russland, seiner Kultur und seinen Menschen wecken will. Durch eine gemeinsame Sprache können auch Vorurteile und Barrieren abgebaut werden, denn gerade in politisch schwierigen Zeiten ist Kommunikation und Kooperation besonders wichtig. 15 Kultusminister haben die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen, das vom Deutsch-Russischen Forum e. V. veranstaltet und von zahlreichen Institutionen gefördert wird, darunter das Goethe-Institut, das auch den Russlandaustausch am GPW unterstützt.
Das GPW-Team Michelle Fust und Helena Arnold lag lange sehr gut im Rennen. Neben Können und einem guten Gedächtnis war aber auch eine gehörige Portion Glück nötig, und das letzte Quäntchen fehlte dem Weilburger Team. So musste es sich am Ende der Mannschaft aus Köln geschlagen geben, da leider nur ein Team ins Bundesfinale kommen kann. Aber alle Teilnehmer der Regionalrunde erhielten attraktive Preise, die GPW-Schülerinnen als Zweitplatzierte je 50 Euro sowie Bücher und russische Souvenirs. „Wir werden auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder dabei sein und unser Glück versuchen!", plant Russischlehrerin Rita Heun.

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Diskuswerfer Alwin Wagner warnt vor Doping

Frank Bröckl

Ein Hauch von Olympia wehte durch das Gymnasium Philippinum, als der ehemalige Diskuswerfer Alwin Wagner aus Melsungen die Aula der Schule betrat, um vor 120 Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe einen Vortrag zum Thema „Doping“ zu halten. Der ehemalige Weltklasseathlet mit Gardemaß ist auch mit 66 Jahren noch eine imponierende Erscheinung und hat eine beeindruckende sportliche Vita vorzuweisen: fünfmal Deutscher Meister in Folge von 1981 bis 1985, Teilnehmer an den Leichtathletik-Europameisterschaften 1978, 1982 und 1986, Welt- und Europameister im Diskuswerfen der Senioren. Sportlicher Höhepunkt seiner Karriere war jedoch der sechste Platz bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984. Mit seiner Bestleistung von 67,80 Metern hätte er  bei der gerade zu Ende gegangenen Olympiade in Rio de Janeiro eine Medaille errungen. „An meinem noch heute gültigen Weltrekord im Schleuderballwerfen von 86,92m haben sich meine ehemaligen Diskuskollegen alle die Zähne ausgebissen, als ich sie mal zu einem Wettkampf eingeladen habe“, erzählt Alwin Wagner mit einem Schmunzeln und unverhohlenem Stolz.  Doch er ist nicht gekommen, um von vergangenen sportlichen Erfolgen zu berichten. „Mir geht es darum, junge Sportler vor den gesundheitlichen Risiken des Dopings zu warnen“, lautet das Credo des pensionierten Polizeibeamten. Und er weiß, wovon er redet. Ganz offen bekennt er, dass auch ihm der Sprung in die absolute Weltklasse nur durch Doping geglückt ist. Spätestens ab jetzt hängen die Schülerinnen und Schüler an seinen Lippen. Sie erfahren, dass Alwin Wagner sich auch im Fußball und Handball betätigte, jedoch in der Leichtathletik sehr früh große Erfolge aufzuweisen hatte. Sein besonderes Talent  war jedoch in der Disziplin Diskuswurf mit Weiten knapp über 60 Meter trotz intensiven Trainings irgendwann ausgereizt. Er wollte eigentlich aufhören, da es nie zur Nominierung für die ganz großen Wettkämpfe reichte, bis er die von einem Trainer empfohlenen Tabletten regelmäßig einnahm, deren Name und Wirkungsweise er damals gar nicht kannte. Prompt gelang ihm in der darauf folgenden Saison sehr früh eine Verbesserung auf über 64 Meter und der Sprung ganz nach oben. Popularität, finanzielle Unterstützung durch die Sporthilfe, ein Ausrüstervertrag, Auslandsreisen und Antrittsgelder: Wagner führte von da an ein Leben, wie es sich viele Jugendliche erträumen. Von möglichen Spätfolgen des langfristigen Konsums von Anabolika hatte er damals noch keine Ahnung. Davor warnt er nun umso eindringlicher. Ganz still wird es in der Aula, als er vom Tod seines großen Idols und Freundes, der schwedischen Diskus-Legende Ricky Bruch, erzählt, der im Alter von nur 65 Jahren an einem Krebsleiden verstarb. Der Kontrast der Bilder, die den einstigen Modellathleten  einmal Kraft strotzend und dann vom Tod gezeichnet zeigen, erschüttert.  „Leiden Sie auch unter Spätfolgen des Dopings?“, traut sich ein Schüler zu fragen. „Ich habe zum Glück drei Krebserkrankungen überwinden können“, lautet die offene Antwort Alwin Wagners. Er sieht diese in direktem Zusammenhang mit seiner Dopingvergangenheit, sind doch Tumorbildungen eine heute bekannte häufige Nebenwirkung von Steroid-Doping, worunter viele seiner ehemaligen Konkurrenten leiden.
Doch der Diskuswerfer klagt auch an: „Das Sportsystem zu meiner Zeit war total verlogen. Der Verband hat Normen für internationale Wettkämpfe gesetzt, die ohne Doping nicht zu erreichen waren“. Als er sich in den 80er Jahren als Einziger öffentlich zum Doping bekannte, wurde er mundtot gemacht und für die Olympiade 1988 trotz erfüllter Norm nicht mehr berücksichtigt. „Auch heute ist der angebliche Kampf gegen Doping meist nur ein Anti-Doping-Management, bei dem man das Problem nicht bei den Wurzeln packt. Trainer, Sponsoren, Medien und Zuschauer haben ungeheure Erfolgserwartungen und tragen durch den dadurch entfachten Druck entscheidend dazu bei, dass Sportler in die Systemfalle Doping tappen“, sagt Wagner. Zudem seien die heute gebräuchlichen Tests der Dopingfahnder kaum in der Lage, die neuesten Substanzen auf dem Markt aufzuspüren.
Gegen Ende der von der Wilinaburgia gesponserten Veranstaltung beantwortet der Referent geduldig und mit verblüffender Ehrlichkeit die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Es besteht kein Zweifel: Alwin Wagner hat sein jugendliches Publikum erreicht!

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Reportage: Vertrauen in sich und andere gewinnen

Jan Hooss

Im Rahmen des Deutschunterrichts hat die Klasse 7b kurz vor den hessischen Sommerferien 2016 Reportagen über den Projekttag „Klettern – Vertrauen in sich und andere gewinnen“ geschrieben. Eine Auswahl einiger Reportagen ist hier zu lesen. Viel Spaß!

Maja Rohde (7b)
Ein Klettertag, im wahrsten Sinne des Wortes, mit Höhen und Tiefen, wird der Klasse 7b am 5.07.2016 geboten. Nachdem alle Schüler den Bus erreicht haben, bricht die Klasse zu dem Projekttag unter dem Motto „Vertrauen in sich und andere gewinnen“ um 7:30 Uhr zu den Eschbacher Klippen auf. Nach dreißig minütiger Fahrzeit, erreicht die 7b einen Wald nah bei Usingen. Nach kurzen Orientierungsproblemen begeben sich die Schüler und Schülerinnen auf schnellstem Weg zu den Klippen, welche sie nach einem kurzen Fußmarsch schließlich erreichen. Das „Ich war hier schon mal!“ eines Mitschülers war dabei eine geringe Hilfe. An den Eschbacher Klippen wird die ganze Klasse bereits von den Klettermeistern, Herrn Hooss und Herrn Bickel, empfangen. Als Vorgeschmack auf die kommende Herausforderung, das Beklettern der Klippen, spielt die 7b ein Vertrauensspiel. Immer zu zweit müssen die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig mit verbundenen Augen lenken. Im Großen und Ganzen wir dieses Spiel zwar ernstgenommen, doch trotzdem landet das ein oder andere Pärchen auch mal in einem Baum oder Busch.
Nach diesem kleinen Spielchen teilt sich die Klasse in zwei Gruppen, um die Grundtechniken des Kletterns zu erlernen. Schon beim Ankleiden und Einstellen der Hüftgurte gibt es allerdings schon manche kleine Probleme, welche allerdings auch wieder schnell behoben sind. Nun wird der Klasse vermittelt, wie ein sicherer Sicherungsknoten geknüpft wird. Ein Achter- und ein doppelter Achterknoten sind bald schon kein Problem mehr. Auch weitere Techniken, wie das Abseilen und das Sichern vom Boden aus, und besondere Befehle wie „Zug!“ und „Ab!“ werden gelehrt und ausprobiert, vorerst allerdings nur am sicheren Boden.
Nach diesem kleinen Crashkurs im Klettern dürfen sich die Schüler und Schülerinnen in luftige Höhen begeben, doch vor ihrer ersten Klettertour wird ihnen noch eingeschärft: „Ihr müsst euch immer grünes Licht bei uns holen bevor ihr beginnt zu Klettern!“, und „Denkt an einen Co-sicherer!“ Teilweise ungewollt müssen manche gleich zu Anfang schwere Parcours klettern, doch sie werden fleißig von ihren Klettermeistern unterstützt. In kleinen Teams von 3-4 Schülern werden nun nach und nach alle Parcours beklettert. Immer wieder ertönt vorbildlich der Satz „Bekommen wir grünes Licht?“
Um ca. 12:00 Uhr begibt sich die erschöpfte und glückliche Klasse 7b auf den Rückweg zu ihrem Bus. Gegen 12.30 erreichen sie in Weilburg den Friedhof, von wo aus sich die Schülerinnen und Schüler nach und nach herzlich voneinander verabschieden.
An diesem Tag hat diese Klasse wohl viel zum Thema Vertrauen dazugelernt. Das gegenseitige Sichern und das dazugehörige Vertrauen in seine Mitschüler, hat wohl sehr die Klassengemeinschaft gestärkt. Alle sind sich einig, dass dieser Tag ein ganz besonders schöner war in dem sich das anfängliche Motto: „Vertrauen in sich und andere haben“, nur zu gut bestätigt hat.

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Kreisvorentscheid Fußball

Frank Bröckl

Frickhofen mit größeren Ambitionen angetreten waren, musste man sich letztendlich mit dem olympischen Motto zufrieden geben. Erste Probleme ergaben sich bereits vor der Abfahrt am Busbahnhof, als Feldspieler Sören Müller kurzfristig den Platz des wegen Erkrankung ausgefallenen Torwarts einnehmen musste. Die erste Partie bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Kunstrasenplatz in Frickhofen gegen die Heimmannschaft der Mittelpunktschule begann zunächst durchaus verheißungsvoll, konnte man sich doch in der Anfangsphase mehrere gute Chancen erarbeiten. Für Ernüchterung sorgte jedoch bald der erste Distanzschuss auf das Gehäuse des Philippinum, der zum frühen 0:1 führte. Zum Glück sorgte Niklas Metzler auf der rechten Angriffsseite ein ums andere Mal für Gefahr vor dem Tor der Frickhöfer und erzielte aus dem Getümmel heraus nach wenigen Minuten den ersehnten Ausgleich. Die Freude auf Weilburger Seite währte jedoch nur kurz, denn der beste Spieler der Mittelpunktschule traf nach einer sehenswerten Einzelleistung zum Endstand von 2:1 für Frickhofen. Trotz der Niederlage hätte ein Sieg in der darauf folgenden Partie gegen die Heinrich-von-Gagern-Schule noch das Erreichen des Halbfinales  als Gruppenzweiter ermöglicht, doch es sollte anders kommen. Bereits nach wenigen Minuten bescherte eine unglückliche Rückgabe von Benni Krenz Richtung eigenem Torwart dem Gegner die Großchance zum Führungstor, die auch prompt genutzt wurde und den 0:1 Endstand markierte. Mit zwei Niederlagen nach zwei Spielen war der Zug zum Finale endgültig abgefahren und man durfte vom Spielfeldrand aus verfolgen, wie sich die Jungs der Gagernschule überraschend, aber verdient den Turniersieg sicherten.
Besser machten es die Jungen der Jahrgänge 2003 und 2004 (Wettkampfklasse III) bei ihrem Auftritt in Weilmünster. Trotz einiger Abstimmungsprobleme erspielte man sich zum Auftakt gegen die Jakob-Mankel-Schule zahlreiche gute Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Auch hier führte der erste Distanzschuss des Gegners, der dem gegen die Sonne schauenden Torwart Tom Kortemeier unglücklich durch die Finger rutschte, zum 0:1. Das kann ich auch, sagte sich wohl Christian Kaszemeck auf Seiten des Philippinum und wuchtete kurz darauf das Leder aus etwa 25 Metern unhaltbar für den Torhüter der Mankelschule zum Ausgleich und Endstand von 1:1 in die Maschen. Dem Unentschieden im ersten Spiel schien dann gegen die Westerwaldschule aus Waldernbach endlich der ersehnte „Dreier“ zu folgen, versenkte doch Lenni  Zugmann den für Weilburg gepfiffenen Elfmeter souverän rechts unten. Doch auch hier sollte ein unglücklicher Ball Richtung eigenem Torwart, den Tom Kortemeier reflexartig in die Hand nahm, entscheidend sein. Den fälligen, indirekten Freistoß droschen die Jungs aus Waldernbach aus kurzer Distanz unhaltbar ins Weilburger Tor und sicherten sich durch dieses Unentschieden einen verdienten Punkt. Durch den Erfolg der Mankelschule in der darauf folgenden Partie gegen Waldernbach hatte man vor dem letzten Spiel gegen die Weiltalschule aus Weilmünster keine Chance mehr auf den Turniersieg, konnte sich jedoch mit einer spielerisch und kämpferisch überzeugenden Leistung und einem erneuten Treffer von Lenni Zugmann den zweiten Platz sichern.

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Diercke WISSEN - Der Geographie-Wettbewerb

Klaus Ahlmeyer und Danilo Magdeburg

Dieses Jahr hat das Gymnasium Philippinum erstmalig am Diercke Wissen Geographie-Wettbewerb teilgenommen. Im Erdkundeunterricht der Klassen 8 und 11 wurden in einer ersten Runde zunächst die Klassensieger ermittelt. Diese traten anschließend gegeneinander an und ermittelten den Schulsieger.
Dabei konnte Nico Velten den Schulsieg erringen und sogar Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgänge auf die Plätze verweisen. Mit diesem tollen Ergebnis hat er sich für den Landesentscheid qualifiziert. Robin Heumann und Clara Ferber belegten die Plätze zwei und drei. Im Landesentscheid musste sich Nico dann allerdings der starken Konkurrenz aus ganz Hessen geschlagen geben.

Der Geographie-Wettbewerb hat sich in diesem Jahr bei Schülerinnen und Schülern großer Beliebtheit erfreut und wird daher 2017 am Philippinum sicher in eine neue Runde gehen.

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August 2016

Sextaneraufnahme

Frank Bröckl

„Euer erster Tag am Gymnasium Philippinum wird mit ganz viel Musik beginnen“, versprach Direktor Stefan Ketter den 150 Mädchen und Jungen zu Beginn der Aufnahmefeier für die neuen Sextaner in der Kreissporthalle. Und er gestand: „Genau wie ihr bin ich auch ein wenig aufgeregt, denn dies ist meine erste Einschulungsrede in meiner neuen Funktion als Leiter dieser Schule“. In seiner Ansprache riet er den Kindern, sich nach erfolgreicher Qualifikation für das Gymnasium nicht mit dem Olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“ zufrieden zu geben, sondern nach der „Goldmedaille Abitur“ zu streben. Dies sei jedoch nicht ohne Zeitaufwand, Anstrengung und Ausdauer zu realisieren. „Lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen“, empfahl der Direktor, „in euren Eltern habt ihr gute Betreuer und in den Lehrerinnen und Lehrern qualifizierte Trainer, die euch fit für alle Wettkämpfe des Schullebens machen“. Diesen Weg beschreite man jedoch nicht als Einzelkämpfer, sondern im Team der Klassengemeinschaft, das sich gegenseitig unterstützen sollte.
„Der Weg zum Abitur ist auch von euch ganz bestimmt zu schaffen, wie man an dem vor den Sommerferien entlassenen Abiturjahrgang 2016 sieht“, ermutigte auch Renate Durek, die Vorsitzende des Schulelternbeirats, die neuen Fünftklässler in ihren Begrüßungsworten. Sie verwies auf das vielfältige Angebot des Gymnasiums in unterschiedlichen Bereichen, das dazu einlade, sich auch über den Regelunterricht hinaus in das Schulleben einzubringen. Ihr besonderer Appell richtete sich an die Eltern, die sie dazu aufforderte, sich an der Weiterentwicklung des Gymnasiums aktiv zu beteiligen. „Auch in diesem Jahr haben wir unser Bestes getan, um alle Wünsche bei der Klasseneinteilung berücksichtigen zu können“, formulierte Stufenleiterin Susanne Neusser im Anschluss und gab bekannt, dass 69 Mädchen und 81 Jungen in fünf Klassen in das neue Schuljahr starten werden. So richtig spannend wurde es dann, als die fünf Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Nadja Gundermann-Neumann (5a), Alexander Funk (5b), Dennis Kunz (5c), Franziska Hesse (5d) und Verena Maras (5e) ans Mikrophon traten und ihre Schützlinge einzeln nach vorne baten. Als Begrüßungsgeschenk wartete schon der neue, vom Gymnasialschulverein gesponserte  Schulplaner auf die Kinder, den sie aus den Händen des ersten Vorsitzenden Christian Riedel entgegen nehmen konnten. Spätestens jetzt wussten die frisch gebackenen Sextaner auch, dass der Direktor in Sachen Musik zu Beginn der Veranstaltung nicht zu viel versprochen hatte. Das Philippinum-Orchester unter der Leitung von Oliver Blüthgen („Game of thrones“), der Unterstufenchor unter der Leitung von Christiane Glotzbach („Unter dem Meer“ aus dem Musical „Rusalka“) und die Philippinum Voices I („Ever in my heart“) und II („I have a dream“) unter der Leitung von Michael Glotzbach hatten zuvor für einen beeindruckenden musikalischen Rahmen gesorgt. Während die neuen Fünftklässler erstmals ihre Klassenräume in Beschlag nahmen, nutzten die Wilinaburgia in Person des ersten Vorsitzenden Eugen Rudolf Ancke, der Gymnasialschulverein und der Schulelternbeirat noch die Gelegenheit sich vorzustellen und ihre Aktivitäten zur Unterstützung der Schule zu erläutern. Am Ende der Veranstaltung dankte Schulleiter Stefan Ketter allen an der Vorbereitung und Durchführung der Aufnahmefeier Beteiligten sehr herzlich und wünschte einen guten Nachhauseweg.

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