⟩ Robotik-AG


First Lego League 2026 – Bericht des Teams „TerraTech“

Fabienne Zanger

Am 31.01.2026 fand die diesjährige regionale Runde der FIRST LEGO League in Dauborn statt. An dieser nahmen wir, das Team „TerraTech“, bestehend aus Kim Belke, Sophia Eyring, Magdalena Mirle, Johanna Trommer, Fabienne Zanger sowie Coach Elizaveta Zgirvaci zum bereits zweiten Mal teil. Aus dem GPW war zudem noch das Team „Capybara“, bestehend ausPaul Eyring, Emil Salis, Konstantin Hoffmann, Paul Wüst, Johannes Hoffmann und Theo Schneider, vor Ort.

Bei der jährlich stattfindenden FIRST LEGO League geht es größtenteils darum, Roboter aus Lego zu bauen, diese zu programmieren und mit diesen dann Aufgaben zu lösen; das ist jedoch nicht alles: Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Forschung an Lösungen realer Probleme zu einem vorgegebenen Oberthema, das dieses Jahr Archäologie war. Die Resultate werden am Wettbewerbstag präsentiert und gehen in die Wertung ein. In der Vorbereitung auf den Wettbewerb haben wir uns intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und viel Zeit in das Programmieren des Roboters investiert. 

Für den Tag des Wettbewerbs hatte sich unser Team etwas Besonderes überlegt, damit wir auffallen: Das Team stattete sich mit pinken Hüten aus und lackierte die Fingernägel passend, auch die Lehrer trugen dieses besondere Erkennungsmerkmal.

Am Wettbewerbstag gab es dann verschiedene Abschnitte: Robotergame, Forschung, Roboterdesign und Grundwerte. Das eigentliche Robotergame, in dem der zuvor programmierte Roboter auf einem Spielfeld innerhalb von 2:30 Minuten möglichst viele Aufgaben erfüllen sollte, bestand aus einer Vorrunde und drei richtigen Läufen, von denen nur der beste gewertet wurde. Die erfolgreichsten Teams qualifizieren sich für Halbfinale und Finale. Von den GPW-Teams qualifizierte sich leider keines. In der Kategorie Forschung präsentiert man einer Jury aus Lehrern, Experten und FIRST-LEGO-League-Mitarbeitern das erarbeitete Forschungsprojekt. Dabei ist es essenziell, gut recherchierte Ergebnisse und den Austausch mit Experten vorweisen zu können. Beim Roboterdesign ist der Ablauf ähnlich: Man präsentiert vor der gleichen Jury. Hier geht es allerdings darum, wie viele Aufgaben der Roboter erledigt, wie zuverlässig er ist, wie viele Punkte potenziell erreicht werden können und was die Hintergründe des generellen Aufbaus des Roboters sind.

Am Nachmittag wurden die drei besten Forschungsprojekte auf einer Bühne präsentiert, die für alle Teams und Zuschauer zugänglich war. Da unser Team „TerraTech“ diese Ehre erhielt, durften wir unser Forschungsprojekt erneut vorstellen – dieses Mal vor einem großen Publikum. In dem Projekt beschäftigten wir uns mit dem Problem des Nachwuchsmangels im Feld der Archäologie und entwickelten mögliche Lösungsansätze. Dafür standen wir mit vielen Experten in Kontakt, unter anderem mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Präsidenten der Archäologischen Gesellschaft in Hessen, Herrn Rittershofer, der uns einmal an der Schule besuchte und dem wir für seine Unterstützung sehr dankbar sind. In der weiteren Ausführung möglicher Lösungen für das Problem des Nachwuchsmangels hatte Fabienne einige Minispiele gecodet, die dazu führen sollen, dass schon im jungen Alter die Begeisterung für Archäologie geweckt wird.

Zum Abschluss des Tages fand eine Siegerehrung für die verschiedenen Kategorien statt, bei der unser Team mehrfach genannt wurde. Da das Forschungsprojekt auf der großen Bühne präsentieren wurde, rechneten wir uns Chancen auf diesen Preis aus. Am Ende wurden diese Träume nicht enttäuscht und das „TerraTech“ konnte sich tatsächlich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und den Forschungs-Pokal gewinnen. Zusätzlich waren wir für die Kategorien „Roboterdesign“ und „Grundwerte“ nominiert und gehörten damit zu den vier besten Teams in diesen Kategorien. Leider reichte die Gesamtpunktzahl aufgrund der sehr starken Konkurrenz trotzdem nicht aus, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Für die Erfahrungen, die wir sammeln durften, sind wir jedoch sehr dankbar und stolz auf unsere Leistungen. Wir bedanken uns außerdem bei Frau Kafitz, Herrn Dr. Knecht, Liza Zgirvaci und Herrn Söhngen, die uns in dieser Zeit begleitet haben und durch ihre Unterstützung vieles möglich gemacht haben. Ebenso danken wir der Unterstützung vor Ort durch Freunde und Familie.

Lego-Robotik AG und First Lego-League

Seit dem Schuljahr 2023/24 bietet das Philippinum im Rahmen der Pädagogischen Mittagsbetreuung eine Lego-Robotik AG für interessierte Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 an. Mit Hilfe der Lego Spike-Kästen der Schule können die Lernenden dabei selbstgebaute Roboter konstruieren und diese auch programmieren. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei spielerisch ermutigt, ihre Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten zu entwickeln. Dabei lernen die Lernenden nicht nur technische Fähigkeiten im Bereich Robotik und Programmierung, sondern auch Teamarbeit, Projektmanagement und wissenschaftliches Denken.

Besonders motivierte Schülerinnen und Schüler aus der AG bzw. aus den WU-Kursen Informatik 10 können im Rahmen der weiteren Förderung derzeitig auch an der First Lego-League teilnehmen. Die Wettbewerbsteams arbeiten dabei an einem spezifischen Thema, das jährlich wechselt.  Auch hier nutzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer LEGO-Bausteine und -Technologie, um ihre eigenen Roboter zu konstruieren, die dann programmiert werden, um verschiedene Aufgaben und Missionen auf einem Spielfeld zu erfüllen. 

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bei Herrn Dr. Knecht und Frau Kafitz melden.

Hier kommen Sie zur offiziellen Website der First Lego League.

Gymnasium Philippinum Weilburg © 2025  |  Impressum und rechtliche Hinweise Datenschutz
Experimentelles Feature: Zwischen Hell-/Dunkelmodus wechseln