⟩ aktuelle Berichte


Aktuelle Berichte - Das ist bisher in diesem Schuljahr passiert


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September 2020

Ausstellung gegen Rechtsextremismus

EventsGesellschaftProjekte

Frank Bröckl

„Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“, unter diesem Motto wurde in der Aula eine Ausstellung des Forums Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet. Schulleiter Stefan Ketter zeigte sich im Rahmen seiner Begrüßung hoch erfreut darüber, dass es gelungen ist, die Wanderausstellung an die Schule zu holen. Sein besonderer Dank für die Organisation ging an Simon Schüler von der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie an Thorsten Rohde, Leiter des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften, Bärbel Kamphausen-Muser, die Fachsprecherin für Politik und Wirtschaft, ihren Kollegen Stefan Laszlo sowie an den Verantwortlichen für Sucht- und Gewaltprävention, Christof Trümner. „Demokratieerziehung hat in unserer Arbeit einen hohen Stellenwert“, betonte der Schulleiter. So enthalte auch das vor zwei Jahren entwickelte schulische Leitbild einen Passus, der sich ausdrücklich gegen Diskriminierung, Ausgliederung, Hass und alle Formen von Extremismus wende. Nicht selten jedoch würden von Jugendlichen aus Spaß Texte und Inhalte im Internet verbreitet, die rechtsextreme Inhalte tolerieren würden. Dem gelte es mit allen Mitteln entgegen zu treten. In Anlehnung an die Ermordung des CDU-Politikers Walter Lübke sprach Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch von einer gefährlichen Entwicklung, die ein Niveau erreiche, das der Rechtsstaat niemals akzeptieren dürfe und er ergänzte: „Die aktuelle Entwicklung zeigt aber auch, dass wir gegenüber dem Linksextremismus wachsam sein müssen“. Er bedankte sich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und bei seiner ehemaligen Schule für diese Initiative. „Damals hätte man sich so etwas gewünscht“, formulierte Jörg Schönwetter, Vorsitzender des Schulelternbeirats in Erinnerung an seine eigene Schulzeit. In den 60er und 70er Jahren seien diese Themen nicht behandelt worden. Die speziell für Jugendliche gestaltete Ausstellung weist auf 16 Tafeln auf die Gefahren hin, die vom Rechtsextremismus für Demokratie und Menschenrechte ausgehen. Neben Informationen über verschiedene Facetten des Rechtsextremismus wird auch aufgezeigt, wie man sich gegen Rassismus und Gewalt und für mehr Demokratie und Menschlichkeit einsetzen kann. Insgesamt möchte die Präsentation, die sich in erster Linie an die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis zwölf in den geisteswissenschaftlichen Fächern Religion, Ethik, Geschichte sowie Politik und Wirtschaft wendet, auch zu mehr Zivilcourage ermuntern. „Im Rahmen des bestehenden Zeitplans ist die Ausstellung aber auch offen für andere Gruppen“, betonte Fachbereichsleiter Thorsten Rohde ausdrücklich.

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August 2020

Sextaneraufnahme

EventsSchulleben

Frank Bröckl

Das Gymnasium Philippinum startet im Jahrgang 5 fünfzügig in das neue Schuljahr. 137 Jungen und Mädchen wurden in der Kreissporthalle in insgesamt fünf Klassen neu in die Schulgemeinde aufgenommen. Um den geltenden Hygienestandards gerecht werden zu können, durfte jedes Kind nur zwei Begleitpersonen mitbringen und es fanden drei getrennte Veranstaltungen nacheinander statt.

„Trotz Corona-Pandemie werden wir die Sextaneraufnahme feierlich begehen“, stellt Schulleiter Stefan Ketter im Rahmen seiner Begrüßung fest und wertete die große Zahl der Neuanmeldungen als Bestätigung der schulischen Arbeit des Philippinum. Sein besonderer Dank für die Organisation bei der Einteilung der neuen Klassen galt Annegret Weigel und Sandra Linn.

„Habt ihr euch auch schon einmal gewünscht, zaubern zu können?“, fragte der Schulleiter zu Beginn seiner Rede die anwesenden Kinder. Mit einem Modell des legendären Elderstabs aus dem Roman um Harry Potter in der Hand zog Stefan Ketter Parallelen zwischen den Erlebnissen des weltweit berühmtesten Zauberers und seiner Aufnahme in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, und der Aufnahme der frisch gebackenen Sextaner in das Gymnasium. „Anders als Harry zu Beginn seiner Schulzeit kennt ihr euch schon gut aus, ihr wisst und könnt schon vieles“, ermutigte er die Jungen und Mädchen. Das Philippinum sei zwar kein Schloss wie die besagte Zauberschule, es habe aber ebenfalls viele Räume und zahlreiche Treppen. „Harry hatte am ersten Schultag große Probleme mit den Treppen. Vielleicht fragt ihr euch auch, wie ihr das alles schaffen sollt, was vor euch liegt. Aber alles ist Stufe für Stufe erreichbar und beim Besteigen der Treppen bis hin zum Abitur seid ihr nicht allein“, führte der Direktor weiter aus. Er verwies auf die Hilfe durch Lehrerinnen und Lehrer, Mitschülerinnen und Mitschüler und die Eltern, um mit einem Zitat von Hermann Hesse zu schließen: „Allem Anfang wohnt ein Zauber inne“.

„Seid ihr aufgeregt oder total cool?“, fragte Jörg Schönwetter, der Vorsitzende des Schulelternbeirats, in die Runde. Viele neue Gesichter würden die Kinder erwarten und es gelte, zahlreiche neue Menschen kennenzulernen. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie appellierte er, aufmerksam zu bleiben und die geltenden Regeln zu beachten. Allen Schülerinnen und Schülern wünschte er einen guten und erfolgreichen Start.

„Am Schönsten und Spannendsten war der Moment vor der Klasseneinteilung“, habe ihr Sohn gesagt, der bereits in die siebte Klasse geht, so Sandra Linn als Vertreterin der Stufenleitung für die Klassenstufen fünf und sechs. Und sie ergänzte: „Ihr werdet feststellen, dass es - neben alten Freunden – viele nette neue Kinder in euren Klassen gibt“. Schulleiter Stefan Ketter bedauerte, dass der übliche Handschlag zur Aufnahme in die Schulgemeinde leider entfallen musste. Nach dem Vorlesen der Namen durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Johannes Langner (5a), Alexander Funk (5b), Lena Arndt (5c), Dorothea Sterlepper (5d) und Nicole Wagner (5e) durften sich alle Kinder einen Button mit dem Schullogo und einen Schulplaner, gesponsert vom Gymnasialschulverein, nehmen. Während die neuen Fünftklässler erstmals ihre Klassenräume in Beschlag nahmen, nutzten der Schulelternbeirat, der Gymnasialschulverein und die Wilinaburgia noch die Gelegenheit sich vorzustellen und ihre Aktivitäten zur Unterstützung der Schule zu erläutern.

Am Ende dankte Schulleiter Stefan Ketter sehr herzlich allen Personen, die an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt waren. Er bedauerte sehr, dass durch die geltenden Hygienevorschriften Live-Auftritte von Chor und Orchester nicht möglich waren. Doch auch die Videoeinspielungen von „Teach us to pray“ (Chor und Orchester) und „Dancing in the Dark“ (Bruce Springsteen, gesungen von Lars Kostjuschenko, mit Orchester) sorgten für einen beeindruckenden musikalischen Rahmen.

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