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Aktuelle Berichte - Das ist bisher in diesem Schuljahr passiert

Dezember 2018

Buchtipps für die Klassen 5 und 6: Buchvorstellungen durch Expertin der Residenzbuchhandlung in der 5

Gudrun Ehlert-Lorenz

Die Klasse 5b bekommt zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Frau Ehlert-Lorenz und der Elternsprecherin Frau Betz eine exklusive Reihe von Büchern präsentiert durch die Kinderbuchexpertin Frau Habib von der Residenzbuchhandlung.
Anlass der Einladung in die Klasse war die große Leseaktion der 5b im Medien- und Lernzentrum des Gymnasium Philippinum Weilburg am Tag der offenen Tür: Das  von den Eltern der 5b gespendete "Lesefutter"  und gebrauchte Bücher für alle Altersstufen wurden im Lesecafé bzw. auf dem Bücherflohmarkt gegen eine freiwillige Spende für die Klassenbücherei  abgegeben. Die Schüler kamen ins Gespräch mit den vorbeikommenden Interessenten und konnten Tipps zu den angebotenen Büchern vom Bücherflohmarkt geben. Diese Aktion hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht, zumal jetzt auch noch einige Bücher für die eingerichtete Klassenbücherei zusätzlich angeschafft werden können.


Hier die Autoren und Titel, die von Frau Habib für diese Lesesaison empfohlen werden:
1. Armand Baltazar:  Timeless – Retter der verlorenen Zeit
2. Lukas Hainer (Songwriter von Santiano): König der Piraten
3. Anna Ruhe: Seeland – Per Anhalter zum Strudelschlund
4. Greg James / Chris Smith: Kid Normal – So sehen Helden aus
5. Anna Ruhe: Die Duftapotheke – Ein Geheimnis liegt in der Luft
6. Theresa Czerny:  Die Pferde von Eldenau
7. Alex Bell: Der Polarbären-Entdeckerclub – Reise ins Eisland
8. Catherine Hapka: Dolphin Dreams – Ein einzigartiger Sommer
9. Erin Hunter: Bravelands – Der Außenseiter
10. Anca Sturm:  Der Weltenexpress
11. Kirsten Boie: Ein Sommer in Sommerby

Übrigens: Das MLZ-Team ist dankbar für die finanzielle Unterstützung des Medien- und Lernzentrums (=MLZ) durch die Wilinaburgia!

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Exkursion Weilburg meets Essen

Hans Mayer

Studienfahrt des katholischen Religionskurses (12) zur Don-Bosco-Schule und Zeche Zollverein

Am 12. November 2018 hatten die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses katholische Religion von Herrn Pfarrer Mayer die Gelegenheit, Einblicke in die Geschichte des Don-Bosco-Gymnasiums in Essen zu erhalten. Das Don-Bosco-Gymnasium ist eine 1966 gegründete katholische Schule unter Trägerschaft der Salesianer. Während einer Erarbeitungsphase konnte der Kurs gemeinsam mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern des Don-Bosco-Gymnasiums Kenntnisse über den Ordensgründer Don Bosco gewinnen. Im anschließenden Interview mit Anhängerinnen und Anhängern des Ordens gab es einen tieferen Einblick in das Wirken und die Bedeutung Don Boscos für seine jetzigen Nachfolger. Die Antworten der Interviewpartner wurden in der Gruppe vorgestellt und besprochen. Mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Schule wurde der erste Teil des Ausfluges abgeschlossen. Nach einem kurzen Stopp in der Essener Innenstadt  ging es weiter zur Zeche Zollverein, die als Industriedenkmal seit 2001 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Im Rahmen einer zweistündigen Führung wurde die Verarbeitung der dort geförderten Steinkohle ausgiebig erklärt. Anhand diverser Ausstellungsstücke, unter anderem der original Förder- und Sortieranlage, konnten sich die Schülerinnen und Schüler ein genaueres Bild der Bergbauarbeit zur Zeit der Industrialisierung machen. Aus Zeitgründen konnten weder die beiden örtlichen Museen noch das Schaubergwerk besichtigt werden. Der Kurs bedankt sich herzlich für die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein Wilinaburgia, die diesen interessanten Tag erst möglich gemacht hat.

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Russischolympiade

Rita Heun

Michelle Fust und Zhanna Khayrova beim Bundesfinale der Russischolympiade
Die besten Russisch Lernenden aus Deutschland haben ihre Kräfte auf der Bundesolympiade der russischen Sprache in Bremen gemessen. Michelle Fust und Zhanna Khayrova vertraten als Sieger der Hessischen Russischolympiade das Weilburger Gymnasium Philippinum und zugleich das Land Hessen. Über 80 Olympioniken aus ganz Deutschland zeigten ihr Können in schriftlichen und mündlichen Prüfungen, verbunden mit Besuchen bei Radio Bremen, der Zeitung Weser-Kurier und dem Overbeck-Museum. Leider konnten die Weilburger dieses Mal keine Medaille mitbringen, aber es galt natürlich das olympische Motto „Dabei sein ist alles“. Michelle: „Wir haben uns gut geschlagen und uns super mit den anderen Teilnehmern verstanden.“ Zhanna gefiel besonders die Stadtbesichtigung und der Besuch im Radiostudio. Rita Heun, Russischlehrerin am Philippinum, ist stolz auf ihre Schülerinnen, die es bis ins Finale geschafft haben. Die Abschlussveranstaltung in der IHK Bremen war mit hochkarätigen Gästen besetzt. Helga Trüpel als Mitglied des Europäischen Parlaments und Andrei Sharashkin, Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg, hoben die Bedeutung der russischen Sprache als Schlüssel zum Verständnis des größten Landes der Welt ebenso hervor wie Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan, die  betonte: „Sprachen helfen uns, die Welt besser zu verstehen. Dieses Verstehen ist Voraussetzung für Respekt und Frieden im Zusammenleben der Völker.“Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Dirk Wiese, formulierte es so: „Wir brauchen in Deutschland mehr Menschen, die versuchen, Russland zu verstehen. Um Austausch und Dialog möglich zu machen, ist es wichtig, Brückenbauer zu haben.“ Brückenbauer, die diese Olympioniken werden könnten.

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Betriebsbesichtigung und Information zum dualen Studium bei der Firma Feig Electronic

Carola Gerlach

Am Dienstag, den 30. Oktober 2018, besuchten 10 Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase zusammen mit dem Informatik-Fachlehrer Jörn Schweisgut und der Leiterin für den Fachbereich III, Carola Gerlach die Firma Feig Electronic in Weilburg. Zu Beginn bekamen die Schülerinnen und Schüler ausführliche Informationen über die verschiedenen Geschäftsbereiche der Firma Feig Electronic. Dazu zählen Controller (Tor- und Schrankensteuerungen), Sensors (Induktionsschleifendetektoren), Identification (RFID- und Barcode-Systeme) und Payment (Bezahlterminals). Nach diesem interessanten Einstieg stellten Studenten, die zur Zeit ihr duales Studium bei Feig Electronic absolvieren, ihre Projekte aus den Praxisphasen vor. So erhielten die Besucher einen sehr guten und intensiven Einblick in die Vernetzung von Theorie und Praxis beim dualen Studium. Schließlich bekam die Gruppe des Gymnasiums eine Führung durch die Produktions- und Lagerhallen der Firma. Sie konnte viel über Lean Management, den Einsatz teilautonomer Arbeitsgruppen und den Organisationsablauf der Produktion erfahren. Es gab immer wieder die Möglichkeit nachzuhaken, so dass keine Fragen offenblieben. So fiel das Resümee der Schülerinnen und Schüler auch durchweg positiv aus. Alle fanden den Nachmittag sehr interessant und die Bewerbung auf einen dualen Studienplatz bei Feig Electronic ist für den einen oder die andere eine überlegenswerte Option!

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November 2018

Gute Zusammenarbeit ist nun auch besiegelt

Janika Wiesner

Schon seit längerer Zeit kooperieren StudiumPlus und das Gymnasium Philippinum in Weilburg – jetzt haben sie die gute Zusammenarbeit mit einem Kooperationsvertrag auch offiziell gemacht. Damit ist das Gymnasium eine von über 40 Schulen, die mit dem Anbieter dualer Studiengänge eine Kooperation geschlossen hat. „Schon jetzt besuchen unsere Botschafter das Gymnasium Philippinum und auch Mitarbeiter von StudiumPlus kommen für Informationsveranstaltungen vorbei“, sagte der Leiter des Campus Limburg von StudiumPlus, Prof. Dr. Fabian Tjon. Vor fast zehn Jahren habe StudiumPlus beschlossen, in die Fläche zu gehen und seither sechs Außenstellen eingerichtet, deren jüngste der Campus Limburg ist. Doch auch der Hauptstandort des dualen Studienprogramms in Wetzlar sei von Weilburg aus gut zu erreichen. „StudiumPlus ist ein guter Partner für uns“, sagte Schulleiter Stefan Ketter. Das Gymnasium Philippinum sei als MINT-Schule besonders ausgerichtet auf Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik und Technik. „Wir wollen unseren Schülern Wege aufzeigen, wie es nach der Schule für sie weitergehen kann“, betonte er – und dabei könne StudiumPlus mit Informationsangeboten zu den praxisorientierten dualen Studiengängen helfen und Berührungsängste abbauen. „Wir wollen in der Region für die Region qualifizieren und die Unternehmen dabei unterstützen, geeignete Nachwuchskräfte zu finden“, sagte Tjon. Dass an den dualen Studienangeboten großes Interesse bei den Schülern besteht, bestätigte der Beauftragte für Berufs- und Studienorientierung (BSO) der Schule, Eike Kehr. „Es freut mich sehr, dass wir mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags dokumentieren können, dass wie diese Orientierungsarbeit leisten“, sagte Schulleiter Ketter. Neben der Teilnahme von StudiumPlus- Mitarbeitern an allgemeinen Veranstaltungen zur Studienorientierung können Botschafter, die selbst noch mitten im Studium stecken, mit speziell zugeschnittenen Angeboten die Schüler „auf Augenhöhe“ über das duale Studium informieren. Das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD) ist der mit Abstand größte Anbieter dualer Studienangebote in Hessen, die THM ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hessen. StudiumPlus hat seinen Hauptsitz in Wetzlar und verfügt über sechs Außenstellen. Das Studium findet zur Hälfte an der Hochschule und zur Hälfte in einem der über 840 Partnerunternehmen statt. Aktuell sind bei StudiumPlus über 1400 Studierende immatrikuliert. Sämtliche Bachelor- und Master-Studiengänge, die StudiumPlus anbietet, sowie freie Studienplätze bei den Partnerunternehmen findet man unter www.studiumplus.de.

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Stimmgewaltiger Vortrag – Kilian Freihold gewinnt Balladenwettbewerb

Dennis Kunz

Am Donnerstag, dem 29.11.2018, fand in der Aula des Gymnasium Philippinum die mittlerweile achte Auflage des Balladenwettbewerbs der Jahrgangsstufe 7 statt. Nach zehn abwechslungsreichen und unterhaltsamen Vorträgen konnte sich letzten Endes Kilian Freihold (Klasse 7c) in die Siegerliste des Wettbewerbs eintragen.
Die insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften die im Rahmen des Deutschunterrichtes auswendig gelernten Balladen einem großen Publikum, nämlich dem gesamten Jahrgang, präsentieren und wussten mit ihren Rezitationen Zuschauer und Jury gleichermaßen zu überzeugen. Neben klassischen Balladen (beispielsweise „Der Erlkönig“, „Der Handschuh“ oder „Der Zauberlehrling“) wurden in diesem Jahr auch weniger bekannte Werke dargeboten, darunter Fontanes „Archibald Douglas“ oder „Der Reiter und der Bodensee“ von Gustav Schwab.
Die vierköpfige Jury, bestehend aus Schulleiter Stefan Ketter, Fachbereichsleiterin Anne Weigel, Deutschlehrerin Gudrun Ehlert-Lorenz sowie dem Frankfurter Goethe-Rezitator und Balladenexperten Jörg Lüdecke, welcher nach seiner letztjährigen Absenz die Veranstaltung wieder mit seiner Anwesenheit beglückte, war voll des Lobes ob der gezeigten Leistungen. Am überzeugendsten präsentierte sich dabei Kilian Freihold (Klasse 7c), der stimmgewaltig und beeindruckend Schillers „Die Bürgschaft“ zum Besten gab und sich den ersten Platz sicherte.  
Den zweiten Platz belegte Tamino Stubbe (Klasse 7b) mit seiner Version von Adelbert von Chamissos „Das Riesenspielzeug“, wobei er neben seiner Textsicherheit auch mit einigen wenigen geschickt eingesetzten Requisiten glänzte.  
Einen geteilten dritten Rang gab es zu vermelden: Mit der identischen Punktzahl gelangen dem Duo Johanna Jung/Celine Stark (Klasse 7a, „Der Reiter und der Bodensee“),  Carina Strauss (Klasse 7d, „Nis Randers“) sowie Emilia Leimpek (Klasse 7e, „Archibald Douglas“) der Sprung aufs Siegertreppchen.
Bemerkenswert an dieser Konstellation ist die Tatsache, dass zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs Vertreter aller Klassen gleichzeitig auf den ersten drei Plätzen zu finden sind. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, gerade auch denjenigen, welchen diese besondere Ehre am Ende nicht zuteilwurde, gebührt ein großes Lob für ihr Engagement und ihre Kreativität. Sämtliche Mitwirkende erhielten Buchpreise, die dankenswerterweise von der Wilinaburgia zur Verfügung gestellt wurden, zudem durften sich die Klassen über einen Klassenfußball freuen.
Auch im kommenden Jahr wird es sicher wieder einen Balladenwettbewerb für die zukünftige Jahrgangsstufe 7 geben. Jörg Lüdecke jedenfalls hat seine Teilnahme bereits wieder fest eingeplant.

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Handball - Kreismeistertitel für Handballerinnen des Philippinum

Philip Dörnte

Mit einer Jungen- und einer Mädchenmannschaft der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2004-2007) war das Gymnasium Philippinum Weilburg (GPW) zum Kreisentscheid Handball am 16.11.2018 im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ nach Limburg gereist. Dabei waren beide Teams erfolgreich und holten Gold und Silber.
Mussten die Jungen des GPW im ersten Spiel (2 x 12 Minuten) gegen die körperlich starke Mannschaft der Tilemannschule Limburg zunächst eine 9:16 Niederlage hinnehmen, zeigten sie gegen die Handballer der Taunusschule eine starke Leistung und gewannen ihr Spiel mit 14:12. Im Rückblick waren einige Jungen beeindruckt von ihrem ersten Einsatz bei einem Handball-Wettbewerb und ein GPW-Spieler sagte stellvertretend: „So ein Wettkampfspiel ist schon was anderes als das Üben in der Handball-PÄM (Pädagogische Mittagsbetreuung) an unserer Schule!“
Im einzigen Spiel der Mädchen traf das Philippinum auf die Gastgeberinnen der Tilemannschule. Die Weilburgerinnen, die mit nur sieben Spielerinnen angetreten waren, zeigten über die 2 x 20 Minuten Spielzeit eine hohe kämpferische und spielerische Leistung. Nach anfänglicher Abschluss-Schwäche fand das Team um Spielmacherin Anne Risse mit zunehmender Spielzeit sowohl im Angriff als auch in der Abwehr immer besser zusammen. Um die gesundheitlich angeschlagene Laura Blom zu entlasten, musste zwischenzeitlich sogar Torfrau Tizia Weier in den Angriff wechseln, sie konnte sich aber gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Schließlich setzten sich die Weilburger Handballerinnen hoch verdient mit 32:23 durch, sicherten sie sich damit den Kreismeistertitel und qualifizierten sich für den Regionalentscheid im Januar 2019.
Die Mannschaftsbetreuer Philip Dörnte und Jan Hooss gratulierten beiden Teams und lobten sie für ihr großes Engagement.
Für das GPW spielten:
 
(Hinten v. l.) Tizia Weier, Nicole Gehdt, Anne Risse, Laura Blom
(Vorne v. l.) Selma Eber, Noemi Streubel, Alica Nehl.
 

(Hinten v. l.) Betreuer Philip Dörnte, Marvin Jung, Luke Morscheck, Linus Armbruster, Jonas Erkel, Niklas Quack
(Mitte v. l.) Kilian Freihold, Hergen Rabs, Vincent Rau, Hannes Herrmann, Thomas Faust für den erkrankten  Lennart Salis
(Vorne) Maximilian Linke,.

Tag der offenen Tür

Frank Bröckl

Planspiele, Modenschauen, Schnupperunterricht und viele Mitmach-Angebote - Auch in diesem Jahr präsentierte das Gymnasium Philippinum am Tag der offenen Tür der breiten Öffentlichkeit sein vielfältiges Angebot. Davon wollten sich in erster Linie zahlreiche Viertklässler und deren Eltern vor dem Wechsel auf die weiterführende Schule ein Bild machen. Doch auch einige Ehemalige nutzen die Gelegenheit, die im Zuge der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen der letzten Jahre entstandenen neuen Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen oder einfach nur mit den Lehrkräften zu plaudern.
„Lernen Sie die Stärken unserer Schule kennen und informieren Sie sich über die breite Palette an Entwicklungsmöglichkeiten, die wir Ihren Kindern bieten“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter im Rahmen seiner Begrüßung. Sein besonderer Dank galt Sandra Linn als Hauptverantwortliche für die Organisation des Tages, aber auch allen Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt den Schülerinnen und Schülern für das außergewöhnliche Engagement. Wer anschließend das weitläufige Schulgelände nicht auf eigene Faust erkunden wollte, konnte sich den orts- und sachkundigen Scouts der Jahrgangsstufen 12 und 13 anvertrauen und sich in kleinen Gruppen einen gezielten Überblick über das Gebotene verschaffen. Besonders großes Gedränge herrschte in der Pausenhalle, wo die AG „Fairer Freitag“ um Carmen Rau am „Fair Trade Point“ über den fairen Handel informierte und unter anderem Nikoläuse, Schokolade und Kekse verkaufte. Der Leistungskurs Politik und Wirtschaft von Jörg Freihold präsentierte bei einer Modenschau die neue Kollektion des „GPW-Shop“ bestehend aus Pullis und Shirts bedruckt mit dem neuen Schullogo. Zudem gab es Kleidung, die das neue Leitbild „Wir bilden die Zukunft – seit 1540“ als Aufdruck hatte. Auch die Elternvertreter um ihren Vorsitzenden Jörg Schönwetter und die SV mit Schulsprecherin Lena Schmidt standen als Ansprechpartner zur Verfügung, während die beiden Fördervereine der Schule, die Wilinaburgia und der Gymnasialschulverein, mit ihren Vorsitzenden Eugen Rudolf Ancke und Christian Riedel über ihre Arbeit informierten und neue Mitglieder warben.Während sich die Eltern darüber hinaus auch zum Übergang von Klassenstufe vier zu fünf, die Ganztagesklasse, die Pädagogische Mittagsbetreuung oder das Fremdsprachenangebot, das auch Russisch und Spanisch umfasst, informieren konnten, stießen bei den Kindern besonders die zahlreichen Mitmachangebote auf großes Interesse und wurden intensiv genutzt. Die Palette der Möglichkeiten reichte dabei von kleinen Versuchen und Experimenten in Chemie und Physik und dem Erkunden des Forscherraums bis hin zum Mitwirken in der Kunstwerkstatt. Während im Foyer der Kreissporthalle am Ruderergometer erste Talente gesichtet werden konnten, ging es im Stockwerk darüber an der Kletterwand hoch hinaus. Spitze Schreie aus dem Gymnastikraum wiesen den Weg zur Sound-Karate-Vorführung unter der Regie von Johannes Langner. Doch auch für Auge und Ohr wurde einiges geboten. Zahlreiche Ausstellungen und Präsentationen – darunter Lesemappen zu Jugendbüchern und eine interkulturelle Safari durch Afrika – sowie musikalische Darbietungen des Schulorchesters und der Philippinum Voices im neuen Musikgebäude, gaben einen Einblick in die Arbeit der einzelnen Fächer. Bärbel Kamphausen-Muser zeigte mit ihrer siebten Klasse das Planspiel „Wahlingen“, in dem die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Parteimitgliedern schlüpften und zu unterschiedlichen Themen eigene Positionen erarbeiten mussten. Auch das Team um den neuen Betreiber der Mensa, Steffen Blohmann, präsentierte sich bestens vorbereitet, sodass Eltern und Kinder im Besichtigungsstress eine Pause einlegen oder den Vormittag bei einem Getränk und einem Stück Kuchen entspannt ausklingen lassen konnten.

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Tischtennismannschaft belegt Platz 4

 Marc Alexander Funk

Beim Kreisentscheid Tischtennis in Hadamar hat die neu formierte Schulmannschaft der Jahrgänge 2006 bis 2009 im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ erste Erfahrungen gesammelt. Das gemischte Team mit Lara Roth (6A), Belice Immel (5B), Moritz Lippeke (6E), Noah Hardt (6A), Johanna Baum (6A), Leonie Kram (5B) und Philip Ufer (6A) belegte in der Wettkampfklasse IV hinter den beiden Mannschaften der Taunusschule Bad Camberg und der Weiltalschule Weilmünster den vierten Platz.
Im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ mussten die Kinder jeweils bis zu drei Doppel und vier Einzel spielen. Hier erwies sich Philip Ufer als leistungsstärkster Spieler und eifrigster Punktesammler. Hinzu kam ein aus drei Stationen bestehender Vielseitigkeitswettbewerb. „Es gab wirklich spannende Spielverläufe. Alle Kinder sind mit ihren Doppelpartnern im Laufe des Turniers immer besser ins Spiel gekommen und hatten viel Spaß bei ihrem ersten schulischen Wettkampf im Tischtennis“, so das positive Fazit von Sportlehrer Marc Alexander Funk.

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Zwischenstopp von FranceMobil am Gymnasium Philippinum

Frank Bröckl

Das FranceMobil ist wieder on Tour: Auch für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 des Gymnasium Philippinum mit Französisch als zweiter Fremdsprache legte das rollende Kulturinstitut  einen Zwischenstopp ein.Lektorin Jennifer Gava – seit September in Hessen unterwegs zu Schulen und Ausbildungsstätten - wurde mit ihrem mit Materialien vollgepackten Renault Kangoo begeistert empfangen. Den Kontakt hatte Französischlehrerin Ulrike Fuhrmann-Grote hergestellt. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und die Französische Botschaft/das Institut francais Deutschland haben mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, des Deutsch-Französischen Instituts (dFI) Erlangen sowie des Ernst Klett Verlags im September 2018 den Startschuss für insgesamt zwölf französische Lektorinnen und Lektoren gegeben, die mit ihren von Renault Deutschland bereitgestellten Fahrzeugen ein Jahr lang durch Deutschland fahren, um spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern. Die Vermittlung eines zeitgemäßen Frankreichbildes gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Wie begrüßt man sich auf Französisch? Wie drückt man aus, wenn man etwas mag oder nicht mag? Dies und noch viel mehr vermittelte die Mitarbeiterin von FranceMobil nun den Französisch-Schülerinnen und –Schülern der Klassen 7c, d und e um ihre Lehrerinnen Ulrike Fuhrmann-Grote und Konstanze Keul. Ganz nebenbei sorgte Jennifer Gava mit zahlreichen Spielen und Liedern nicht nur für viel Spaß bei den Mädchen und Jungen, sondern auch für eine beträchtliche Erweiterung des Wortschatzes in der Fremdsprache. Das Programm FranceMobil, das mit seinen Aktionen und Angeboten bisher über eine Million Schüler an über 13.000 Schulen in Deutschland erreicht hat, wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. FranceMobil steht – ebenso wie sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich – unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher, gleichzeitig Bevollmächtigter für deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit, sowie dem französischen Minister für Bildung, Jean-Michel Blanquer. Beide Programme wurden für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

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Wheelup -Projekt zu Gast an unserer Schule

Christof Trümner

Waveboards, Longboards, Scooter – Das Gymnasium Philippinum ist jetzt WHEELUP!- Schule. Eine Woche lang hatten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit im Sportunterricht unterschiedliche Sportgeräte aus dem Bewegungsfeld „Fahren, Rollen, Gleiten“ zu erproben.
Referent Nicolas Kaspar von CITY SKATE, einer Agentur für Funsport- und Bewegungskonzepte, demonstrierte den Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Sport zunächst in einem 90 minütigen Workshop in der Kreissporthalle ein mögliches Praxisprogramm mit der Klasse 8a, bevor die Lehrkräfte in einem weiteren Workshop die Gelegenheit bekamen, ihr eigenes Fahrkönnen zu verbessern.
WHEELUP! ist ein Förderprogramm der AOK Hessen, das über attraktive Funwheel-Bewegungsformen Kinder und Jugendliche zu einer aktiven Freizeitgestaltung und zu lebenslangem Sporttreiben motivieren möchte. Es wird in Kooperation mit der Zentralen Fortbildungseinrichtung für Sportlehrkräfte des Landes Hessen (ZFS) durchgeführt und von CITY SKATE konzipiert, organisiert und umgesetzt. Dabei können Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler sogar mit der WHEELUP!-App über das Smartphone auf methodisch und didaktisch aufbereitete Tutorials zurückgreifen. Doch warum überhaupt neue Medien im Sportunterricht? „In der Lebenswelt der Jugendlichen nimmt das Smartphone eine zentrale Rolle ein. Im Sportunterricht können erlernte Bewegungsabläufe damit eigenständig reflektiert, analysiert und optimiert werden“, so Schulsportleiter Christof Trümner, der Initiator der Veranstaltung. Nach der WHEELUP!- Aktionswoche können Schulen eigenes Equipment bei CITY SKATE bestellen, dessen Anschaffung von der AOK mit einer Förderung von 50% bezuschusst wird. Auch wenn noch nicht fest steht, in welchem Umfang das Gymnasium Philippinum von diesem Angebot Gebrauch machen wird: Die Klasse 8a und die Fachschaft Sport waren bei den Workshops mit Begeisterung dabei!

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Oktober 2018

11 DELF-Diplome verliehen

Frank Bröckl

Französisch lernen statt Mittagspause – Ein Schuljahr lang haben sich 11 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Philippinum in der siebten Stunde in drei Arbeitsgemeinschaften mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus auf die DELF-Prüfung vorbereitet. Aus den Händen ihrer Französischlehrerin Ulrike Tielesch konnten sie nun nach erfolgreich bestandener Prüfung das DELF-Diplom entgegen nehmen.
Das DELF-Diplom (Diplôme d‘études de langue française) dient als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse bei der Immatrikulation an einer Hochschule oder bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle in den französischsprachigen Ländern Frankreich, Belgien, Kanada und der Schweiz, aber auch in anderen Ländern, wenn eine Verwendung der französischen Sprache verlangt wird. Es richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die ihre Französisch-Kenntnisse mit einem offiziellen Zertifikat nachweisen möchten, da dies aussagekräftiger und vergleichbarer ist als die Zeugnisnoten der Schulen in den verschiedenen Ländern. Die unterschiedlichen Niveaustufen orientieren sich an dem im gemeinsamen europäischen Referenzrahmen des Europarats und im europäischen Sprachenportfolio festgelegten Sprachniveau.
Auf der ersten Kompetenzstufe (Niveau A1) für Anfänger erreichten Jana Althainz und Maxine Hahn hervorragende 95,5 beziehungsweise 94 von möglichen 100 Punkten. Hier waren außerdem Leo Roth und Philip Khayrov erfolgreich.
Die dritte Kompetenzstufe (Niveau B1) – hier wird der Schritt von der elementaren hin zur selbstständigen Sprachverwendung mit dem Hauptaugenmerk auf den flexiblen Sprachumgang in alltäglichen Situationen vollzogen – bewältigten Tina Bentele (90 Punkte) und Johanna Gombel (89,5 Punkte) sowie Maurice Pfeiffer, Laura Kreiling und Zhanna Khayrova. Shannon Böttig und Antoinette Zimmermann legten ihr Diplom sogar auf der vierten Kompetenzstufe (B2) ab, die den unabhängigen Sprachgebrauch prüft und eine schlüssige Argumentation, sprachliche Gewandtheit sowie ein ausgeprägtes Sprachbewusstsein verlangt.

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Gemeinsam lernen und europäische Kultur entdecken - Neues Erasmus+KA2 Projekt am Philippinum, Computer Science Connects

Barbara Klass

Vom 22.10-26.10.18 fand das erste Treffen des neuen über zwei Jahre laufenden Erasmus+KA2 Projekts mit dem Thema Computer Science Connects am Gymnasium Philippinum statt. Das Projekt wird voll durch Mittel der Europäischen Union finanziert und läuft verbunden mit dem WPU Unterricht Informatik über zwei Jahre. Es soll Kolleginnen und Kollegen und Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten für interkulturelles und fächerübergreifendes, projektorientiertes Lernen bieten. Auf dem ersten Treffen erhielten sechs Kollegen und Kolleginnen aus den finnischen und spanischen Partnerschulen, aus Ilmajoki und Colmenar Viejo, in der Informatik und im bilingualen Unterricht Einblicke in den deutschen Schulalltag und lernten und koordinierten in Arbeitssitzungen mit den Kollegen und Kolleginnen des GPW die Zusammenarbeit im Projekt. Die intensive Planung und Vorbereitung für die transnationale Arbeit mit den Schülern und Schülerinnen wurde ergänzt durch ein vielseitiges kulturelles Programm, bei dem sich die europäischen Kollegen und Kolleginnen von den Angeboten und dem Reiz der Region rund um Weilburg beeindruckt zeigten. Die nächsten Treffen, an denen dann Schüler und Schülerinnen teilnehmen werden, finden im Frühjahr und Herbst 2019 in Spanien und Finnland statt. Die Projektergebnisse sollen über die Schulwebsite und am Tag der Offenen Tür (17. November) auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Workshop der Digitalen Helden

Nicole Wagner

Am Mittwoch, 24.10.2018, trafen sich 22 Digitale Helden sowie fünf Betreuer von insgesamt vier Schulen am Philippinum. Zu Gast waren Schüler/innen und Lehrer/innen der Westerwaldschule Waldernbach, der Mittelpunktschule St. Blasius Frickhofen sowie der Gesamtschule Schwingbach Rechtenbach.
Nach der Vorstellung der Siebt- bis Zehntklässler referierte Frau Lehnhäuser, Jugend- und Opferschutzkoordinatorin des Polizeipräsidiums Westhessen, über Gefahren für Kinder und Jugendliche bei der Nutzung neuer Medien. Vielfältige Bedrohungen, ausgehend u.a. von diversen Foren, wurden beleuchtet. Folgen des Konsums wie Desensibilisierungen, steigende Kriminalitätsraten und immer jüngere Täter wurden problematisiert sowie Gründe analysiert. Frau Lehnhäuser verwies zudem auf den aktuellen Todesfall eines Schülers im Westerwald durch die Plastic Bag Challenge.
Im Zusammenhang mit Cybermobbing zeigte die Polizistin Möglichkeiten zum Schutz, Tipps für Betroffene, aber auch Rechtsfolgen und Speicherungen im Führungszeugnis für Täter auf. Im Anschluss an den Vortrag stand Frau Lehnhäuser für die zahlreichen Fragen im Plenum zur Verfügung.
Nach der Mittagspause folgten die Gruppenarbeiten mit den Schwerpunkten Online-Games und deren Folgen, Entwicklung eines Fragebogens zum Gebrauch von PC, Smartphone und Konsole sowie Entwicklung von Verhaltensregeln für WhatsApp Gruppen. Die Schüler/innen engagierten sich in den Diskussionsphasen und nahmen zahlreiche Anregungen für die eigenen Klassenbesuche in den fünften und sechsten Klassen mit.

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Juniorwahl

Bärbel Kamphausen-Muser

Ginge es nach dem Wählerwillen am Gymnasium Philippinum in Weilburg, müsste der Plenarsaal im Wiesbadener Landtag erweitert werden. Neben CDU, den Grünen, SDP, FDP, den Linken und AFD, die auch nach dem vorläufigen Endergebnis der Landtags-wahl Hessen im Landtag vertreten sein werden, haben bei der Juniorwahl am Weilbur-ger Gymnasium auch die Freien Wähler und die Partei die Partei die 5%-Hürde gemeis-tert. Demnach zögen acht Parteien in den Hessischen Landtag ein.
Damit entsprechen die „Weilburger Verhältnisse“ nur bezüglich des Wahlergebnisses der Grünen und der Schwarzen dem der Juniorwahl für Gesamthessen. Dabei erreichte die SPD 15 % der Zweitstimmen (GPW: 9,5 %) und die AFD 7,4 % (GPW: 5,6 %). Das Direktmandat erhielt Holger Reich.
In diesem Zusammenhaben interessant ist das Ergebnis der SPD im Wahlkreis Limburg -Weilburg II. Hier ergatterte Tobias Eckert das Direktmandat mit 28,8 % vor seinen Konkurrenten Holger Reich von den Grünen und Andreas Hofmeister, CDU (beide 23,3 %).
Die Wahlbeteiligung der erstmalig am GPW durchgeführten Juniorwahl lag bei 87,57 %. Stimmberechtigt waren die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie der Jahr-gangsstufen neun und zehn. Gewählt wurde am 24. und 25.10.2018.
Kinderechte gestärkt
Die Schülerinnen und Schüler nahmen ebenfalls an der Volksabstimmung teil. Dabei erreichte die Gesetzesänderung von Artikel 4 (Stärkung der Kinderrechte) mit 96,25 % die höchste Zustimmung. Nach einhelliger Meinung der Fachschaft Politik und Wirtschaft muss dies auf den fruchtbaren Unterricht in der 6. Klasse zurückgeführt werden, in dem sich die Schülerinnen und Schüler laut dem Schulcurriculum mit der Umsetzung der Kinderrechte nach der UN-Kinderrechtskonvention eingehend befassen. Allerdings scheinen sie sich nicht sicher zu sein, ob sie 18-Jährigen schon die politische Arbeit im Landtag zutrauen sollen, denn bei der Änderung von Artikel 75, der Herabsetzung des Wählbarkeitsalters, lag die Zustimmungsrate nur bei 68,30 %. Ein Hinweis auf die realistische Einschätzung ihrer Lebenssituation? Wer weiß.
Zumindest trug die Juniorwahl dazu bei, politisches Bewusstsein zu schärfen, Wahlvorgänge zu erproben und Wahlkampf nachvollziehbar zu machen, denn im Vorfeld der Juniorwahl hat  am GPW auch eine Podiumsdiskussion stattgefunden.
Podiumsdiskussion im August
Regelrecht überfüllt war die Aula am 24. August, als sechs Wahlkreiskandidaten der Einladung zu einer Podiumsdiskussion folgten, um sich vorzustellen und ihre Partei-vorhaben bekannt zu machen. Jeder Politiker erhielt die Möglichkeit, zu den Themen Digitalisierung, Bildung und Verkehr Stellung zu nehmen. Dabei wurde die kostenlose Nutzung des ÖPNV in Aussicht gestellt, worauf aus der Schülerschaft eine kürzere Tak-tung der Busse gefordert wurde. In diesem Zusammenhang wies eine Schülerin darauf hin, dass um 15.00 nach der neunten Stunde die Züge der Lahntalbahn nicht zu errei-chen sind. Wer nach der neunten Stunde nach Hause will, muss entweder bis 16.00 Uhr warten oder wird, wie es die Regel ist, vom Mama-, Papa- oder Opataxi abgeholt. Inwie-fern dieses durch das „System“ erzeugte Verkehrsaufkommen in die grüne Welle passt, von der die Republik erfasst wird, mag zum Nachdenken und Handeln anregen. Die Schülerinnen und Schüler stellen weitere kritische Nachfragen, die mit wechselnder Zufriedenheit beantwortet wurden. Irritationen rief der Plan des FDP-Politikers Armin Müller hervor, der versprach, seine Partei würde im Falle einer Regierungsbeteilung dafür sorgen, dass den hessischen Schülern die weltbeste Bildung zuteil werden würde.
Die nächste Veranstaltung dieser Art soll in einem größeren Rahmen stattfinden und eine höhere Kontroversität der Positionen begünstigen. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Am 26.Mai 2019 findet die Europawahl statt. Dann heißt es wieder: Geh wählen!

Die Wahlergebnisse im Detail

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Prof. Albrecht Beutelspacher macht Lust auf Mathematik

Frank Bröckl

„Da soll nur einer behaupten, mit Mathematik könne man keine Hallen füllen“, stellte Schulleiter Stefan Ketter bei seiner Begrüßung im Rahmen der Eröffnung der 23. Naturwissenschaftlichen Vortragsreihe des Gymnasium Philippinum mit einem Schmunzeln fest. Und in der Tat präsentierte sich Weilburgs „gute Stube“, der Komödienbau, dem anlässlich des Eröffnungsvortrags verpflichteten Referenten bis auf den letzten Platz gefüllt.
„Mathe macht glücklich“, so das Credo von Professor Albrecht Beutelspacher, dem weit über die Grenzen Hessens hinaus bekannten Mathematiker, dessen größtes Verdienst es ist, ein nicht nur bei Schülern als schwierig verschrienes Fach einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Dazu hat er unter anderem in seiner Universitätsstadt Gießen das Mathematikum aufgebaut und eine Wanderausstellung konzipiert. An diesem Abend präsentiert er sich dem Weilburger Publikum als Pyramidenbauer mit Herz.
Zupp! Die beiden gespannten Gummibänder ziehen sich zusammen. Was plötzlich noch zwei flache Rauten aus Pappe mit je einem Knick in der Mitte waren, ist plötzlich ein dreidimensionales Objekt: ein Tetraeder, wie es die Mathematiker seit der Antike nennen, gemeinhin jedoch als Pyramide bezeichnet. Doch der Referent hat noch mehr Tricks auf Lager. Er wirft zwei mit einem Gummiband unter Spannung gesetzte Pappen in die Luft – jede einer regelmäßig angeordneten fünfeckigen „Blume“ ähnlich – und fängt einen Dodekaeder auf, einen Körper mit 12 Flächen, der einem Fußball ähnelt. Spätestens jetzt ist jedem der Anwesenden klar: Mathematik kann faszinierend sein! Dies vermittelt Albrecht Beutelspacher geschickt durch Experimente, die jeder nachvollziehen kann. Sie sollen zum Denken anregen. „Auf einmal macht es klick, weil man weiß, wie es funktioniert“, beschreibt er die damit verbundenen Heureka-Momente. Doch zurück in den Komödienbau: „Das Dezimalsystem ist erst 1500 Jahre alt“, so der Professor. Es stammt wie die Erfindung der Null aus Indien. Schon vor 30.000 Jahren ritzten unsere Vorfahren Kerben in Knochen, Holz oder Steine und bekamen so einen Begriff von natürlichen Zahlen. Wie kann die Multiplikation zweier Zahlen vereinfacht werden? Beutelspacher demonstriert auf den ersten Blick verblüffende, aber völlig logische Methoden. Nicht ganz, aber fast gelingt ihm sogar das Unmögliche: die Quadratur des Kreises: Er klebt zwei Papierringe versetzt aufeinander, setzt die Schere an und schneidet die Ringe jeweils in der Mitte ringsherum auf. Ein quadratischer Rahmen ist das Resultat und gibt dem Publikum das nächste mathematische Rätsel auf: Wo kommen plötzlich die rechten Winkel her? Gegen Ende unterzieht der Professor zwei Möbiusbänder – eines links herum gedreht und zusammengeklebt und eines rechts herum – derselben Prozedur. Ein skurriles Experiment, das sich jeder verliebte männliche Zuschauer im Publikum besonders eingeprägt haben dürfte: Denn das Ergebnis sind zwei ineinander verschlungene „Herzen“! „Wer hätte das der Mathematik zugetraut?“, lautete der verschmitzte Kommentar des Referenten. Wer dann dem Publikum beim lang anhaltenden Applaus am Ende des Vortrags in die Augen schaute, fand das Credo Beutelspachers eindrucksvoll bestätigt: „Mathematik macht wirklich glücklich!“
Fachbereichsleiterin Carola Gerlach, Hauptverantwortliche für die Konzeption der Naturwissenschaftlichen Vortragsreihe, bedankte sich bei Professor Beutelspacher für den unterhaltsamen und lehrreichen Einblick in die Geheimnisse der Mathematik mit einem Geschenk. Ihr besonderer Dank galt – stellvertretend für das gesamte Organisationsteam – Dr. Markus Horz, aber auch den Weilburger Stadtwerken, vertreten durch Geschäftsführer Jörg Korschinsky, für die langjährige finanzielle Unterstützung sowie der Stadt Weilburg und ihrem Vertreter Hartmut Eisenträger (Erster Stadtrat) für die Bereitstellung des Kommödienbaus.
Der nächste Vortrag der Reihe „Blickfeld Naturwissenschaft“ und dem Titel „Im Funkloch – Was nun?“ mit Prof. Dr. Dominik Schultes von der Technischen Hochschule Mittelhessen findet am 15. November um 19.30 Uhr statt, dann wieder in der Aula des Gymnasium 

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Endstation Kreisentscheid - Fußballer belegen Platz 3

Frank Bröckl

Der Kreisentscheid Fußball im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ war für beide Mannschaften des Gymnasium Philippinum die Endstation im laufenden Wettbewerb. Auf der Anlage des VfR 07 Limburg gelang mit dem jeweils dritten Platz im Turnier weder den Jungen der Jahrgänge 2003/2004 (Wettkampfklasse II) noch den jüngeren Kickern der Jahrgänge 2005/2006 (Wettkampfklasse III) der Durchmarsch in die nächste Runde auf regionaler Ebene.
Für die älteren Jungs um Torwart Clemens Witzel stand bei strömendem Regen auf dem Limburger Kunstrasen bereits im ersten Spiel das Lokalderby gegen die Jakob-Mankel-Schule an, die sich als Zweiter des Vorentscheids in Weilburg ebenfalls für das Kreisfinale qualifiziert hatte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Ein unnötiges Foul der Mankelschule im eigenen 16er sollte die Vorentscheidung bringen, da Leonhard Zugmann den fälligen Strafstoß souverän verwandelte. Kurz darauf zog Tom Illgen – durch einen präzisen Pass in die Schnittstelle der Abwehr von Christian Kaszemeck mustergültig in Szene gesetzt – unaufhaltsam auf dem linken Flügel davon. Seine scharfe Hereingabe traf Leonhard Zugmann nicht voll, doch ein Spieler der Mankelschule lenkte den Ball beim Versuch zu klären unglücklich zum 0:2- Endstand ins eigene Netz. In der zweiten Partie gegen die Taunusschule Bad Camberg gelang ein Auftakt nach Maß, sorgte doch der insgesamt sehr starke Tom Illgen mit dem Kopf nach Eckball für das 1:0. Bis kurz vor Schluss schnupperten die Weilburger am zweiten Sieg, kassierten jedoch zwei Minuten vor dem Ende den Ausgleich gegen die körperlich überlegenen Camberger. Ein Erfolg in der letzten Begegnung gegen die Freiherr-vom-Stein Schule Dauborn hätte dennoch das Weiterkommen ermöglicht, doch trotz großem kämpferischen Einsatz war gegen die körperliche und spielerische Überlegenheit des Gegners letztendlich kein Kraut gewachsen (0:1). Im Dreierturnier der jüngeren Jahrgänge (2005/2006) bekamen es die Vorderleute von Torhüter Deniz Schaaf gleich mit dem späteren Turniersieger, der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar zu tun. Trotz heftiger Gegenwehr spielte sich das Geschehen weitgehend in der Weilburger Hälfte ab. Ihre individuelle und spielerische Überlegenheit nutzten die Hadamarer Jungs zu insgesamt drei Treffern, die für hängende Köpfe auf Seiten des Philippinum sorgten. Auch im zweiten Spiel gegen die Tilemannschule Limburg gab es letztendlich nichts zu holen. Für das Tor des Tages sorgte hier William Velte, der beim Stande von 0:2 aus etwas mehr als 20 Metern abzog und den Ball unter die Latte des Limburger Tores zum Endstand von 1:2 drosch.
Schulsportleiter Jan Hooss lobte bei der abschließenden Siegerehrung nicht nur die jungen Unparteiischen Berkay Yildirim und Lukas Polanski, sondern auch alle Spieler für den respektvollen Umgang miteinander. Ein besonderes Zeichen sportlicher Fairness setzten die betreuenden Lehrkräfte in der Wettkampfklasse II, die gegen die nur mit 10 Spielern angereiste Jakob-Mankel-Schule mit ihren Mannschaften ebenfalls nur zu zehnt antraten.
Für das Philippinum spielten: Mikael Adigüzel, Marian Ehresmann, Bastian Eller, Tom Illgen, Christian Kaszemeck, Jannis Keller,Tom Kortemeier, David Paul, Jannik Peckert, Justin Schneider, Evren Sibka, Jonas Stähler, Clemens Witzel, Leonhard Zugmann (alle Wettkampfklasse II)
Linus Armbruster, Samuel Georgi, Serkan Gültekin, Mert-Kaan Kücük, Julius Müller, Maximilian Roos, Deniz Schaaf, Konstantin Schulz, Maurice Strohhöfer, Emil Tamme, William Velte, Milan Weber, Ilkay Yildirim, Constantin Zugmann (alle Wettkampfklasse III)

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Grundschulnachmittag

Frank Bröckl

Kommen meine ehemaligen Schützlinge auf dem Gymnasium gut zurecht? Habe ich die richtige Empfehlung gegeben? Diese und ähnliche Fragen bewegen viele Lehrerinnen und Lehrer der umliegenden Grundschulen, wenn sie einen Teil der von ihnen unterrichteten Kinder am Ende der vierten Klasse an das Gymnasium Philippinum abgeben. Gelegenheit zum schulübergreifenden Austausch über diese und viele andere Aspekte bot der Grundschulnachmittag.
„Es ist uns ein ganz wichtiges Anliegen, den Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium Philippinum immer weiter zu optimieren“, betonte Schulleiter Stefan Ketter im Rahmen seiner Begrüßungsworte in der Mensa. Sein besonderer Dank galt Susanne Neusser, der verantwortlichen Koordinatorin der Klassenstufen 5 und 6, für die Organisation der Veranstaltung. Diese ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Schule. Anschließend bestand für die in der Klassenstufe 5 unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer und die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen der umliegenden Grundschulen, die der Einladung gefolgt waren, die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Im Zentrum des Nachmittags standen jedoch die Gespräche in den Klassenteams über die bisherige Entwicklung der Sextaner und die Beratung über Maßnahmen, die einer weiteren Verbesserung des Übergangs von der Grundschule auf das Gymnasium Philippinum dienen.

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September 2018

UV-Spektrometer an die Fachschaft Physik übergeben

Dr. Markus Horz

In diesem Jahr hat die Wilinaburgia der Fachschaft Physik einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Im Rahmen der Fachkonferenz konnte ein UV-Kompaktspektrometer überreicht werden, das Emissions- und Absorptionsspektren  im sichtbaren und im ultravioletten Bereich aufnehmen kann. Die Fachvorsteherin Siri Metzger bedankte sich herzlich bei Rudolf Ancke, dem 1. Vorsitzenden des Vereins. Da  die Spektren erstmals elektronisch mit dem PC erfasst werden können, handelt es sich um einen bedeutenden Zugewinn für die experimentellen Möglichkeiten in den Naturwissenschaften. Markus Horz berichtete über seine ersten Erfahrungen mit dem Spektrometer und stellte mit einigen Experimenten die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und die einfache Bedienung vor: Die Untersuchung von Emissionsspektren erfolgt im Physikunterricht an verschiedenen Lichtquellen wie zum Beispiel Gasentladungslampen – hier kann insbesondere das Spektrum des Wasserstoffs detailliert analysiert werden. Bereits beim ersten Erproben ergaben sich weitere und unerwartete Ideen für den Einsatz, zum Beispiel bei der Untersuchung der Farbfilter im Zusammenhang mit dem Photoeffekt. Im Fach Chemie findet das Spektrometer eine sinnvolle Verwendung zum Beispiel bei der Untersuchung der Flammenfärbung, auch das Fach Biologie profitiert im Bereich der Photosynthese. Die Naturwissenschaftler bedankten sich für die Großzügigkeit der  Wilinaburgia und freuen sich auf zahlreiche Einsätze des Spektrometers.

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Auf der Suche nach dem Traumberuf

Dr. Eike Kehr

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Architekt werden zu können? Wie sieht der Alltag eines Psychologen aus? Und wieviel verdient eigentlich eine Rechtsanwältin? Ein Projekt zum Thema „Traumberufe“ gab den neunten Klassen des Gymnasium Philippinum Gelegenheit zur Klärung dieser Fragen, während sich die zwölften Klassen über mögliche Bildungswege nach dem Abitur informierten.
Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen hatten die Wahl zwischen Workshops zu unterschiedlichen „Traumberufen“, in denen sie sich Informationen aus erster Hand zu besonders begehrten Berufen einholen konnten. Neun Berufstätige waren zu diesem Zweck ans Weilburger Gymnasium gekommen, um aus der beruflichen Praxis zu berichten. Das Gehalt eines Programmierers, die Arbeitszeiten eines Chirurgen, die aufregendsten Momente im Arbeitsleben einer Polizistin – nichts blieb dabei tabu. Auch praktisch durften sich die Schülerinnen und Schüler in berufstypischen Tätigkeiten ausprobieren und mussten zum Beispiel im Workshop „Journalist“ einen Artikel verfassen.
Der Projekttag hat am Philippinum Tradition – er geht auf das Engagement einer Elterninitiative zurück, die bis heute an der Organisation beteiligt ist, und findet in ähnlicher Form schon seit zwanzig Jahren regelmäßig am Gymnasium Philippinum statt. Inzwischen ist er Teil einer ganzen Projektwoche, während der sich die Schüler intensiv mit dem Thema Berufswahl auseinandersetzen: Im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit recherchieren sie Wissenswertes zu verschiedenen Berufen und lernen die Berufsberater kennen. Mit Experten üben sie, wie man in Vorstellungsgesprächen und Bewerbungstests einen positiven Eindruck hinterlässt.
Als Abschluss stellten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Plakatwettbewerbes ihren persönlichen Traumberuf vor – mit all jenen Informationen, die sie im Laufe der Woche sammeln konnten. Die besten Plakate – ausgewählt von den Schülerinnen und Schülern – wurden mit Sachpreisen prämiert und sollen zudem in einer Filiale der Weilburger Sparkasse ausgestellt werden.
Auch die zwölften Klassen konnten sich im Rahmen der der Projekttage über verschiedene Bildungswege nach dem Abitur informieren. Vertreten waren unter anderem die Studienberater der umliegenden Hochschulen, die Berufsberater der Agentur für Arbeit und eine Repräsentantin von Volunta, einer Trägerorganisation für Freiwilligendienste. Per Videokonferenz war auch eine Expertin zu Überbrückungsmöglichkeiten im Ausland zugeschaltet.
Eine schülernahe und persönliche Perspektive ergab sich zudem aus der Einbindung früherer Abiturienten. Zwanzig Ehemalige, die selbst innerhalb der letzten fünf Jahre ihr Abitur am Gymnasium Philippinum abgelegt hatten, kehrten nun an ihre alte Schule zurück und berichteten aus persönlicher Erfahrung über Studiengänge und Ausbildungen – oder auch über ihr Work-and-Travel-Jahr in Australien. Vor allem die Begegnungen mit den Ehemaligen, so betont Projektleiter Dr. Eike Kehr, wirken ausgesprochen motivierend: „Die Schülerinnen und Schüler erfahren im persönlichen Kontakt, welche Möglichkeiten ihnen nach dem Abitur offenstehen, aber auch, was dafür geleistet werden muss. Der Altersunterschied zu den Ehemaligen ist nicht sehr groß – das macht es einfacher, von deren Erfahrungen zu profitieren.“
Insgesamt, daran lässt die positive Resonanz keinen Zweifel, war die Projektwoche ein voller Erfolg und ein großer Zugewinn für die Schülerinnen und Schüler. Das Philippinum bedankt sich dafür herzlich bei allen Referentinnen und Referenten, dem Ehemaligenverein Wilinaburgia, der Elterninitiative Schule und Freizeit mit ihrem Vorsitzenden Jochen Riedel, dem Filmtheater Delphi und der Kreissparkasse Weilburg.

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GPW-Schulsieger im Halbfinale bei internationalem Russischturnier

Rita Heun

Schon zum 8. Mal hat ein Siegerteam der Schulrunde des Gymnasium Philippinum Weilburg (GPW) am Regionalwettbewerb des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ teilgenommen, der dieses Jahr am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen stattfand. Insgesamt mehr als 4.500 Schüler von 226 Schulen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz messen sich in diesem Wettbewerb. Bei 18 Regionalrunden entscheidet sich, wer zum großen Finale im Europa Park Rust fährt, wo der Hauptgewinn, eine Russlandreise, winkt.
„Der Bundescup fördert ein tieferes Verständnis für die russische Kultur und schlägt Brücken zwischen beiden Ländern. Gerade in Zeiten politischer Spannungen macht das Mut, denn es zeigt, dass junge Menschen ohne Ressentiments ganz unbefangen und leicht Meilensteine für die deutsch-russische Verständigung setzen können“, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums e.V., das den Wettbewerb organisiert. Gefördert wird das Turnier von zahlreichen Institutionen, darunter Gazprom Germania sowie das Goethe-Institut, das auch den Russlandaustausch am Gymnasium Philippinum Weilburg unterstützt.
Das GPW-Team Elisabeth Beifuß und Lea Sophie Heering lag lange sehr gut im Rennen. Neben Können und einem guten Gedächtnis war aber auch eine gehörige Portion Glück nötig, und das letzte Quäntchen fehlte dem Weilburger Team diesmal. Leider kann nur ein Team ins Bundesfinale kommen, was dem GPW im letzten Jahr gelungen war. Alle Teilnehmer der Regionalrunde erhielten attraktive Preise, die GPW-Schülerinnen freuten sich über Gutscheine, Bücher und russische Souvenirs sowie über neue Bekanntschaften mit Russischlernern aus ganz Hessen und Rheinland-Pfalz. „Wir werden auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder dabei sein und unser Glück versuchen!", plant Russischlehrerin Rita Heun.

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Carmina Burana in der Weilburger Schlosskirche

Michael Glotzbach

Mit einem der populärsten Werke des 20.Jahrhunderts präsentierte sich am Samstag, den 8.September um 18.00 Uhr der  Chor des Gymnasium Philippinum in der Schlosskirche zu Weilburg.
Mit der szenischen Kantate „Carmina Burana“ (Uraufführung 1937), in der Orff weltliche Lyrik des Mittelalters vertonte, sicherte sich der Münchner Komponist Weltruhm. Themen sind die Wechselhaftigkeit von Glück und Wohlstand, die Flüchtigkeit des Lebens sowie die Freude über die Rückkehr des Frühlings. Deftige, weltliche Texte mit einer nach einfachen Melodie- und Rhythmusprinzipien gebauten Musik, dazu eine ausgefeilte Orchestrierung, lassen das Werk  bis heute zum Dauerbrenner der Konzertsäle in aller Welt werden.  Solisten waren die Sopranistin Samantha Gaul, der Tenor Dr. Jörn Peuser (beides ehemalige Schüler des Philippinum) und der Bariton Thomas Peter. Begleitet wurde der Chor von dem Weilburger Orchester, bestehend aus Musikern des Rhein-Main Gebiets unter der Leitung von Michael Glotzbach.

Bericht des Weilburger Tageblattes

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Braunkohle – Auslaufmodell oder notwendiger Energieträger für die Zukunft? Erdkundekurse der Klasse 13 besuchen den Tagebau Garzweiler

Christoph Bickel

Am 10.09.2018 besuchten die Erdkunde Leistungskurse von Christoph Bickel und Jonas Hedrich sowie der Grundkurs von Christoph Bickel (Klassenstufe 13) im Zuge der Unterrichtsthematik  „Rohstoffe“ den Tagebau Garzweiler im Rheinischen Revier. Der durch die aktuelle Situation rund um den Hambacher Forst in der Öffentlichkeit stehende Tagebau sollte zusammen mit der Verstromung vor Ort besichtigt werden. Nach einem kurzen Stopp am Kraftwerk Weisweiler und dem südlich liegenden Tagebau Inden ging es zum bekanntesten Tagebau in der Region – Garzweiler. Der von der RWE betriebene Abbau konnte im Zuge einer Besichtigung per Bus erkundet werden. Zuvor gab es noch eine Präsentation durch einen externen Referenten der RWE, der die Ansichten der Energieversorger hervorhob, aber auch auf kritische Fragen antwortete. Im Anschluss fuhren wir in den Tagebau hinein und durften direkt vor Ort einen Einblick in die Abläufe nehmen. Hiernach ging es zum Thema Renaturierung, Rekultivierung und Umsiedlung weiter in die Außenbereiche. Kurz vor dem Kohlegipfel und der Räumung des Hambacher Forstes hatten die Schülerinnen und Schüler somit die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild über den Braunkohleabbau zu machen.

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Aktionstag Suchtprävention für Jahrgangsstufe 8

Frank Bröckl

Im Rahmen eines Projekttages haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 intensiv mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt. Kleine Kooperations- und Kommunikationsspiele sorgten zu Beginn dafür, dass für die nachfolgenden Gesprächs- und Arbeitsphasen eine entspannte und gelöste Atmosphäre geschaffen wurde. Neben dem Sammeln und Diskutieren von Basiswissen zur „Volksdroge Alkohol“ reflektierten die Jugendlichen anschließend in Kleingruppen ihr eigenes Lebensumfeld und ihr Selbstbild. Auf Tapetenrollen skizzierten sie außerdem die Körperumrisse eines Menschen und füllten diese mit Eigenschaften, die einen „Suchtmenschen“ und einen „Normalmenschen“ kennzeichnen. Im Vordergrund der Gesprächsphasen stand jedoch neben der Problematisierung von Wegen in die Sucht vor allen Dingen das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten, wie die Erarbeitung einer „Klaviatur der Alternativen“ (was kann ich tun, wenn…) belegt. Der Dokumentarfilm „Saufen bis der Arzt kommt“ führte den Schülerinnen und Schülern noch einmal deutlich vor Augen, welche gravierenden gesundheitlichen Folgen mit exzessivem Alkoholkonsum verbunden sind. Der Projekttag zum Thema Alkohol ist seit 2008 fester Bestandteil des von Christof Trümner initiierten und betreuten Programms zur Sucht- und Drogenprävention. Mit der Mitarbeit und dem Engagement der Jugendlichen zeigte er sich abschließend sehr zufrieden und freute sich besonders über die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Achtklässler.

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Die finnische Kultur entdeckt

Barbara Klass

Schüler und Schülerinnen des GPW haben in Ilmajoki, in Finnland, im Rahmen eines Schüleraustausches mit ihren Lehrerinnen Frau Klass und Frau Lorenzo eine Woche lang Gelegenheit gehabt Einblicke in den finnischen Schulalltag und die finnische Kultur und Gastfreundschaft zu erlangen. Kommuniziert wurde dabei, ganz im europäischen Geist, in Englisch.
Vom Haushaltskunde-  und Werkunterricht in der Schule, in dem gekocht bzw. gestickt wurde, bis zur Schwedisch-Stunde sammelten die Besucher dabei viele neue Eindrücke. So lernten sie auch die Eigenarten der finnischen Küche, wie z.B. mit Reis gefüllte Teigtaschen mit Eibutter kennen und erfuhren beim Besuch in einer kleinen Bonbonmanufaktur alles über die Herstellung von Pfefferminz- und Lakritzbonbons, die bei den Finnen vor allem als salzige Variante sehr beliebt sind.
Im Tierpark von Ähtäri trafen sie auf rote Pandas, Rentiere, Elche und Schneeleoparden und lernten im Sportunterricht, dass finnischer Baseball eine eigene Sportart ist, die viel Spaß machen kann. Auch ein Besuch in der in Finnland als Standard angesehenen Haussauna war für viele eine neue und trotz recht warmen Temperaturen und gutem Wetter wohltuende Erfahrung. Die flache und seenreiche Landschaft mit endlosen Birkenwäldern bot einen interessanten Kontrast zu unserer hessischen Topografie und eignete sich hervorragend zum Fahrrad fahren. Vom Bürgermeister, der Schule und den Gastfamilien gab es zum Schluss noch viele nette Andenken auf den Weg. Jetzt freuen sich alle auf den Gegenbesuch der finnischen Partner im nächsten Frühling.

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Fußballerinnen gewinnen Kreisentscheid

Christof Trümner

Beim Kreisentscheid Fußball im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ hat sich die Mädchenmannschaft des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2003-2005) mit einer starken Leistung durchgesetzt. Mit drei Siegen und ohne Gegentor gelang auf der Sportanlage des SV Elz der Einzug in die nächste Runde auf regionaler Ebene.
Bereits im ersten Spiel des im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragenen Vierer-Turniers stand für die Mädchen des Philippinum das Weilburger Lokalderby gegen die Jakob-Mankel-Schule an. Durch ein souverän herausgespieltes 4:0 und mit den ersten drei Punkten im Gepäck konnte man mit viel Selbstvertrauen in die anschließende Partie gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Dauborn starten. Auch hier gelang es, den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen und die sich bietenden Torchancen zu einem klaren 3:0-Endergebnis zu nutzen. Ein wahres Schützenfest feierten die Spielerinnen des Weilburger Gymnasiums dann gegen die Erlenbachschule aus Elz, die mit 8:0 vom Platz geschickt wurde. Die souveräne Torfrau Tizia Weier verlebte insgesamt einen ruhigen Vormittag, ohne ein einziges Mal hinter sich greifen zu müssen.
„Leider konnten wir nur wenig trainieren. Die Mädels sind jedoch ein eingespieltes Team, das auch schon in den Vorjahren erfolgreich war“, so Schulsportleiter Christof Trümner. Mit großem Stolz nahmen Victoria Brumm und Lotta Bernhardt als beste Spielerinnen des Turniers am Ende die Siegerurkunde aus der Hand von Schulsportleiter Jan Hooss in Empfang.

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Philippinum gewinnt Kreisentscheid

Frank Bröckl

Beim Kreisentscheid Fußball im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ präsentierten sich die jüngsten Fußballer des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2007-2009) in bestechender Form. Auf der Anlage des VfR07 Limburg bezwangen sie im Endspiel die Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn mit 2:1 und haben sich damit für die nächste Runde auf regionaler Ebene qualifiziert.
Vor dem ersten Spiel in der eigenen Dreiergruppe galt es jedoch den Vielseitigkeitswettbewerb zu absolvieren, der die Grundtechniken Dribbling, Passen und Torschuss abprüft. Die hier ermittelte Rangfolge hatte zur Konsequenz, dass die jeweils bessere Mannschaft mit einem 1:0-Vorsprung in das eigentliche Fußballspiel starten durfte. Dieses Polster sollte sich für die Weilburger Jungs in ihrer ersten Partie gegen die Tilemannschule aus Limburg als sehr beruhigend erweisen, agierte man zu Beginn doch reichlich nervös und mit zahlreichen „Stockfehlern“, während man vor dem eigenen Tor einige brenzlige Situationen zu überstehen hatte. Hinzu kam, dass die Vorderleute von Schlussmann Michel Rau zahlreiche Großchancen sträflich ungenutzt ließen. Für Erlösung sorgte schließlich ein Freistoß von Emilio Groß an die Latte des Limburger Gehäuses, den Mika Cromm als Abpraller reaktionsschnell über die Linie drückte. Zu diesem Zeitpunkt war bereits das Halbfinale fest gebucht, da die Tilemannschule zuvor auch gegen den zweiten Gruppengegner des Philippinum – die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Dauborn – verloren hatte. Trotzdem war der Gruppensieg das erklärte Ziel, doch es galt im Spiel gegen Dauborn zunächst das 0:1 aus der schlechteren Platzierung im Technikwettbewerb wettzumachen. Die Freude über den Ausgleich nach drei Spielminuten durch Tiago Streubel währte jedoch nur kurz, da Dauborns schnelle Stürmer die offensive, vor dem gegnerischen Tor aber zu umständliche Weilburger Spielweise mit drei Konter-Toren gnadenlos bestraften. Nach dieser Klatsche war klar, dass der Weg ins Endspiel nur über den Sieger der Parallelgruppe, die Weiltalschule aus Weilmünster, führen konnte. Hier brannten die Weilburger in ihrem Halbfinale ein wahres Feuerwerk ab und schickten den Gegner nach Toren von Tiago Streubel, Mika Cromm, Jesse-Noah Widmann und Till Sauer mit 5:0 vom Feld (1:0 nach Technikwettbewerb). Im Endspiel wartete erneut die Freiherr-vom-Stein-Schule auf das Philippinum, die ihr Halbfinale ebenfalls souverän gewinnen konnte. Hier gelang es, mit einer etwas defensiveren Grundaufstellung und geringer Fehlerquote im Passspiel den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen und die gefährlichen Konter der schnellen Dauborner Stürmer im Keim zu ersticken. Als Till Sauer mit einem direkten Freistoß bereits nach fünf Minuten den Rückstand durch den Vielseitigkeitswettbewerb egalisiert hatte, witterten die Jungs des Philippinum ihre Chance und kämpften um jeden Ball. Nach dem Seitenwechsel schlug die große Stunde von Tiago Streubel: Er setzte sich gleich gegen zwei gegnerische Abwehrspieler durch, behielt unter Bedrängnis die Nerven und versenkte den Ball eiskalt gegen die Bewegungsrichtung des Torwarts im Dauborner Gehäuse. Beim Abpfiff des Schiedsrichters kannte der Weilburger Jubel über den Turniersieg und den Einzug in die nächste Runde keine Grenzen, während auf Dauborner Seite die Enttäuschung groß war.

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August 2018

Leitbildkonferenz am Gymnasium Philippinum Weilburg

Dr. Wolfgang Jordan

Am Mittwoch, 22.08.2018, fand am GPW die Leitbildkonferenz im Rahmen eines pädagogischen Tages statt. Mit Hilfe ihres externen Prozessbegleiters, Herrn Rolf-Dieter Bausch, hat die Projektgruppe zur Leitbildentwicklung diesen Tag vorbereitet und gemeinsam mit dem Kollegium sowie Schüler- und Elternvertretern durchgeführt. In acht Teilgruppen wurden jeweils zu den Kernbereichen „Unser Miteinander“, „Unser Schulprofil“ und „Unser ganzheitliches pädagogisches Konzept“ zahlreiche Leit- und Erläuterungssätze formuliert, die später zu einem fertigen Leitbildtext zusammengeführt werden sollen.
Zu Beginn begrüßte Schulleiter Stefan Ketter alle Teilnehmer in der Aula und gab einen Überblick zur bisherigen Entwicklung des Vorhabens. Ausgehend von den Ergebnissen der Zukunftskonferenz sei die Leitbildentwicklung ein notwendiger Schritt, um Grundprinzipien und Selbstverständnis der Schule zu artikulieren sowie diese verständlich nach innen und außen zu kommunizieren. Als „realistisches Idealbild“ wolle ein Leitbild Bewährtes hervorheben und Entwicklungsaufgaben in den Blick nehmen. Wolfgang Jordan stellte als Sprecher der Projektgruppe den geplanten Tagesablauf vor: Am Vormittag beschäftigten sich alle acht Gruppen mit dem Thema „Unser Miteinander“, während nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa jeweils vier Gruppen zum Schulprofil bzw. zum pädagogischen Konzept arbeiteten. Im Anschluss an die zweite Gruppenarbeitsphase am Nachmittag sollte die Präsentation der Ergebnisse mit der Marktplatzmethode durchgeführt werden, so dass alle Beteiligten Gelegenheit bekämen, sich an den im Medien- und Lernzentrum ausgestellten Stellwänden über die geleistete Arbeit zu informieren.
In den acht Arbeitsgruppen, die jeweils von den Projektgruppenmitgliedern Stefan Ketter, Renate Geil, Jörg Freihold, Wolfgang Jordan, Stefanie Kötz, Martin Sobbe, Lena Schmidt und Jörg Schönwetter geleitet wurden, erhielten die Lehrinnen und Lehrer sowie Eltern- und Schülervertreter konkrete Arbeitsaufträge, um ihre Vorstellungen zu den drei Kernbereichen mit Hilfe der placemat-Methode zu beschreiben. So konnte zunächst jeder Einzelne seine Gedanken zur Impulsfrage „Wo erleben Sie gutes Miteinander an unserer Schule?“ notieren, um sich dann mit anderen Teilnehmern der Teilgruppe auszutauschen. Anschließend wurden die Ergebnisse gebündelt und nach Relevanz und Grad der bisher gelungenen Verwirklichung sortiert. Dies war schließlich Ausgangspunkt für eine Ausformulierung erster Leitsätze, die nach Möglichkeit noch durch Erläuterungssätze ergänzt werden konnten. Gleichermaßen verfuhren am Nachmittag die Gruppen zum Schulprofil anhand der Frage „Was bietet und leistet unsere Schule zur (Aus-)Bildung auf dem Weg zur Allgemeinen Hochschulreife?“ bzw. die Gruppen zum pädagogischen Konzept anhand der Frage „Welche Elemente und Ziele zeichnen unsere pädagogische Arbeit besonders aus und wo sollten wir uns weiterentwickeln?“.
Am späteren Nachmittag begann die Präsentationsphase und alle Gruppen stellten ihre Leitsätze mit den entsprechenden Vorarbeiten aus. Bei Kaffee und Kuchen war dann Gelegenheit, sich über die Ergebnisse anderer Gruppen zu informieren. Nicht selten ergab sich nach der Lektüre ein intensiver Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Aussagen.
Beendet wurde die Leitbildkonferenz mit dem Dank des Schulleiters an alle Beteiligten und mit einem Hinweis auf die noch bevorstehenden Arbeitsschritte. So sollten die Ergebnisse möglichst zügig von der Entwicklungsgruppe gesichtet und gebündelt werden, um der Schulgemeinde zeitnah einen ersten Leitbildentwurf vorstellen zu können. Vor der Fertigstellung des Leitbildes hätten aber alle Beteiligten die Gelegenheit, sich zu den Textfassungen zu äußern und der Projektgruppe Änderungsvorschläge mitzuteilen. Schließlich solle das Leitbild von der Gesamtkonferenz und der Schulkonferenz verabschiedet werden.

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Von der Wolga an die Lahn: Schüleraustausch am Gymnasium Philippinum

Rita Heun

12 Schüler und Schülerinnen haben sich mit ihrer Lehrerin Ludmila Antonowa auf die über 3.000 km weite Reise von der russischen Großstadt Tscheboksary an der Wolga ins schöne Weilburg gemacht und mit ihren neuen Freunden am GPW erlebnisreiche Tage verbracht.
Sie wurden sehr herzlich von ihren Austauschpartnern empfangen und von Schulleiter Stefan Ketter und Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch willkommen geheißen, die betonten, wie wichtig Begegnungen der Jugendlichen aus verschiedenen Ländern für gegenseitiges Verständnis und friedliches Miteinander sind, gerade in schwierigen Zeiten wie heute.
Neben dem Kennenlernen von deutschem Schulalltag und Familienleben wurden den Gästen auch die vielfältigen Sehenswürdigkeiten der Umgebung gezeigt, wie das Weilburger Schloss, die Kubacher Kristallhöhle, der Limburger Dom sowie die Marburger Altstadt, in der der russische Universalgelehrte Lomonossov im 18. Jahrhundert studierte und seine Frau kennenlernte. In Wetzlar wurde das moderne Leica-Werk besucht, bei einem Ausflug nach Gießen erkundeten die Schüler begeistert das Mathematikum.
Überrascht waren die russischen Schüler vom frühen Unterrichtsbeginn in Deutschland. Die deutschen Austauschpartner konnten wiederum kaum glauben, dass in Russland die Eltern täglich auf digitalem Weg über die Noten ihrer Kinder informiert werden. „Das wollen wir hier aber bitte nicht einführen“, waren sie sich einig.
Sportliche Aktivitäten wie Tanzen beim Weilburger Tanzverein Blau-Orange, Bowling in Limburg und gemeinsame Sport- und Musikstunden am GPW machten allen viel Spaß und vertieften die Freundschaften ebenso wie ein Kunstworkshop und gemeinsames Kochen in der Gaslehrküche der Weilburger Stadtwerke, bei dem deutsche Käsespätzle neben russischen Pfannkuchen allen hervorragend mundeten.
Am Wochenende in den Familien fanden unterschiedlichste Aktivitäten statt, von Tretbootfahrten auf der Lahn über eine Geburtstagsfeier bis hin zu Kletter- und Freizeitparkbesuchen. Manche fuhren mit ihren Gästen sogar bis nach Straßburg oder Amsterdam.
Die Verständigung klappte prima. Am Philippinum wird Russisch als 3. Fremdsprache unterrichtet, die russischen Schüler lernen Deutsch mit großer Begeisterung, einige von ihnen waren nicht zum ersten Mal in Deutschland. Einige Schüler des GPW, die zu Hause auch Russisch sprechen, konnten ihre Sprachkenntnisse einmal voll zur Geltung bringen und die Mitschüler so unterstützen.
Durch das Internet ist das Kontakthalten heute kein Problem mehr und alle freuen sich bereits sehr auf den Gegenbesuch in Tscheboksary 2019! Unser Dank geht an alle Unterstützer dieses Austausches, vor allem das Goethe-Institut, die Wilinaburgia sowie an die Eltern und Lehrer, die in vielfacher Weise zum Gelingen des Austausches beigetragen haben.

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Philippinum Weilburg triumphiert im Kreisentscheid Beachvolleyball

Pieter Kleemann

Vier Schulen aus Elz, Waldernbach und Weilburg schickten ihre Sandspezialisten zum Kreisentscheid Beach im Rahmen der Wettkämpfe Jugend trainiert für Olympia. Es spielte jeder gegen jeden in einem Damen-, einem Herren- und einem Gemischten Doppel. Jedes Team muss also mindestens sechs Spieler stellen: drei Mädchen und drei Jungen Auf den 4 Feldern der Beachanlage im Stadion Weilburg wurden zunächst zwei Damen-(Netzhöhe 2,24 m) und zwei Herrendoppel (Netzhöhe 2,35 m) ausgetragen, anschließend kämpften die gemischte Doppel (ebenfalls 2,35 m). Sportkoordinator Jan Hooss vom Gymnasium Philippinum Weilburg, begrüßte die vier Teams und erläuterte die speziellen Regeln im Sand, die im Gegensatz zu den Gepflogenheiten in der Halle die Spielerinnen und Spieler einschränken, um auszugleichen, dass nur zwei Akteure das 8x8 Meter große Feld verteidigen – in der Halle spielen 6 gegen 6. Spielfreie Spielerinnen und Spieler der vier Schulen stellten die Schiedsgerichte und dennoch gab es keine Rudelbildung, keine gelben und roten Karten und keinen Streit, ob ein Ball im Feld war oder Aus. Man respektierte sich und die Leistungen des Gegners. Bei jedem Seitenwechsel klatschten sich die vier Wettkämpferinnen/-kämpfer ab. Nach sieben Punkten wurden jeweils die Seiten gewechselt, um Nachteile durch Sonne und Wind auszugleichen. Das Gymnasium Philippinum Weilburg mit Lea Heering, Nicole Lupp, Anne Risse, Marlo Feick, Moritz Müller und Clemens Witzel gewann alle Spiele gegen die Westerwaldschule Waldernbach, die Erlenschule Elz und die Jakob-Mankelschule Weilburg und verlor nur das Damendoppel an den Weilburger Gegner. Zweiter wurde die Jakob-Mankel-Schule Weilburg, die gegen Elz mit 3:0 und gegen Waldernbach mit 2:1 gewann. Den dritten Rang belegte die Schule aus Waldernbach vor Elz.

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Sextaneraufnahme

Frank Bröckl

Das Gymnasium Philippinum startet im Jahrgang 5 siebenzügig in das neue Schuljahr. 186 Mädchen und Jungen wurden in der Kreissporthalle in insgesamt 7 Klassen in die Schulgemeinde aufgenommen.
„Nach dem Wechsel von G8 zu G9 haben die Schülerzahlen wieder kontinuierlich zugenommen“, stellte Schulleiter Stefan Ketter im Rahmen seiner Begrüßung erfreut fest. Die Zahl von 186 Neuanmeldungen sei der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung und zugleich auch eine Bestätigung der Arbeit des Weilburger Gymnasiums. Zu seiner Rede habe ihn bei der Autofahrt in den Urlaub das Lied von Mark Forster „Wir sind groß“ inspiriert, das er Kinder und Eltern zunächst zu Gehör brachte. „ Wie im Lied besungen, könnt auch ihr das Buch selber schreiben, das heißt, eure Schulzeit am Philippinum trotz aller Vorgaben weitgehend selbst gestalten“, so der Schulleiter. Notwendig seien allerdings Fleiß und Einsatzbereitschaft, um hier Kapitel um Kapitel, Schuljahr um Schuljahr, bis zum Abitur erfolgreich hinzufügen zu können. In diesem Zusammenhang verwies er auf die zahlreichen außerunterrichtlichen Angebote der Schule und lud zur Teilnahme ein. „Ihr müsst das Buch Gymnasium Philippinum nicht alleine schreiben“, betonte Stefan Ketter, „denn eure Lehrer, Eltern und Mitschüler unterstützen euch dabei“. Er schloss mit dem Wunsch und der Hoffnung, allen Mädchen und Jungen in neun Jahren an gleicher Stelle zum bestandenen Abitur gratulieren zu können.
Jörg Schönwetter, Vorsitzender des Schulelternbeirats, betonte in seiner Rede die besondere Rolle der Eltern bei der Begleitung ihrer Kinder auf diesem neuen Lebensabschnitt: „Unsere Verantwortung endet nicht an der Schultür. Wir sind auch zuhause als Unterstützung gefragt“. Und er fügte hinzu: „Ermutigen Sie Ihre Kinder, sich auch außerhalb des Regelunterrichts am Gymnasium Philippinum zu engagieren“. „Bei der Klasseneinteilung habe ich versucht, alle Wünsche zu berücksichtigen“, formulierte Stufenleiterin Susanne Neusser anschließend und übergab das Wort an die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Nadja Gundermann-Neumann (5a), Alexander Funk (5b), Lena Arndt (5c), Dennis Kunz (5d), Nicole Wagner (5e), Franziska Hesse (5f) und Verena Maras (5g), die ihre Schützlinge einzeln nach vorne baten. Als Begrüßungsgeschenk wartete schon der neue, vom Gymnasialschulverein gesponserte Schulplaner auf die Kinder, den sie aus den Händen des ersten Vorsitzenden Christian Riedel entgegen nehmen konnten. Schulleiter Stefan Ketter begrüßte die frischgebackenen Sextaner mit Handschlag und überreichte einen Button mit dem neuen Schullogo. Während die neuen Fünftklässler erstmals ihre Klassenräume in Beschlag nahmen, nutzten die Wilinaburgia in Person des ersten Vorsitzenden Eugen Rudolf Ancke, der Gymnasialschulverein und der Schulelternbeirat noch die Gelegenheit sich den Eltern vorzustellen und ihre Aktivitäten zur Unterstützung der Schule zu erläutern. Am Ende der Veranstaltung dankte Schulleiter Stefan Ketter ganz besonders Stufenleiterin Susanne Neusser, dem Schulorchester unter der Leitung von Martin Weinbrenner („Game of Thrones“) und den Philippinum Voices unter der Leitung von Christiane und Michael Glotzbach („I have a dream“) für die beeindruckende musikalische Umrahmung sowie den Damen des Sekretariats und den Schulhausverwaltern für die Organisation der Veranstaltung und wünschte einen guten Nachhauseweg.

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Besuch aus Colmar-Berg

Silke Balkhausen-Pohlner

Bereits zum zehnten Mal besuchte eine Schülergruppe aus Weilburgs Partnergemeinde Colmar-Berg das Gymnasium Philippinum und verbrachte drei ereignis- und erlebnisreiche Tage an der Lahn. „Ich freue mich sehr, dass der Schüleraustausch mit Colmar-Berg schon seit vielen Jahren fester Bestandteil des Austauschprogramms unserer Schule ist und wünsche euch und euren beiden Lehrerinnen eine schöne Zeit in Weilburg“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter in Richtung der Sechstklässler bei seiner kurzen Begrüßung am Kletterbaum. Sein besonderer Dank galt den beiden Hauptverantwortlichen auf Seiten des Philippinum, Silke Balkhausen-Pohlner und Evelyn von Seggern.

Nach einigen Spielen zum Kennenlernen und einer kurzen Schulführung ging es dann nach der anstrengenden Busfahrt mit den Gastfamilien zunächst nach Hause. Am darauf folgenden Tag wartete schon früh am Morgen der Bus nach Wetzlar, wo sich Gäste und deutsche Gastgeber nach einem Altstadtrundgang durch das Dunkelkaufhaus führen ließen. Wer hier nicht fündig geworden war, konnte seine Shoppingbedürfnisse anschließend im Forum stillen. Der Nachmittag war wieder dem Aufenthalt in den Gastfamilien und dem Kennenlernen der deutschen Lebensart vorbehalten. Stadtrallye, Schlossführung und Empfang durch Bürgermeister Hans-Peter Schick im Bergbaumuseum: Nach diesen Höhepunkten am dritten Tag hieß es nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa bereits wieder Abschied nehmen. Doch der wird nur von kurzer Dauer sein, denn der Gegenbesuch der Weilburger in Colmar-Berg ist bereits für Ende Juni geplant.

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Russisch lernen mit allen Sinnen

Rita Heun

Zum Ende des Schuljahres hat der Russischkurs WU 9 des Gymnasiums Philippinum seinen Unterricht an einen anderen Lernort verlegt: In die Gaslehrküche der Stadtwerke Weilburg. Hier ging es darum, beliebte russische Speisen einmal selbst zu kochen.
Zusammen mit Russischlehrerin Rita Heun zauberten die Schüler in mehreren Teams leckere Pelmeni (gefüllte Teigtaschen, mit Fleisch oder vegetarisch), Salat und als süßen Nachtisch frittierte Krebli.
Die Schüler hatten alles vorher selbständig geplant und eingekauft, einige brachten auch passende russische Kochgeräte mit, zum Beispiel eine Pelmeniza. Es schmeckte richtig lecker und alle waren sich einig: Man sollte den Unterricht öfter in dieser Form gestalten!

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Mai 2017

„Liebe mit Hindernissen“ – Darstellendes Spiel präsentiert Ergebnisse

Dr. Wolfgang Jordan

Am Abend des 31.05.2017 zeigte der WU-Kurs Darstellendes Spiel in der Aula des GPWs sein in diesem Schuljahr erstelltes Stück. Unter der Leitung von Christine Bill und Wolfgang Jordan erarbeiteten die 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine Szenencollage zum Thema „Liebe mit Hindernissen“. Die Eigenproduktion beinhaltete einzelne, aber lose miteinander verbundene Geschichten rund ums Thema Liebe. Dabei blieb die Gruppe nicht auf die Lebenswelt heutiger Schüler beschränkt. So reichte der Spannungsbogen vom ersten Kennenlernen beim zufälligen Anrempeln oder beim Speed-Dating über den lustlosen Umgang miteinander in einer abgenutzten Beziehung bis hin zur gnadenlosen Trennung per K.O.-Schlag. Hier trafen gleichgesinnte Boxer beim „Herzschlag“ ebenso aufeinander wie maskierte Hochstapler beim „blind-date“ unter Papiertüten. Jene facettenreiche Darstellung der Ups und Downs amouröser Angelegenheiten wurde mit viel augenzwinkerndem Humor und einigen Anspielungen auf Literatur und Film dargebracht. Unterbrochen wurde das Ganze von drei Parodien auf Werbung von Dating-Agenturen und einer surrealen Traumsequenz. Alle Spieler verliehen den dargestellten Figuren lebendige Authentizität und emotionale Tiefe. Denn auch in diesem Jahr konnte die Gruppe wieder unter Beweis stellen, was sie im Schauspielunterricht erlernt hatte: Dem entsprechend kamen Ansätze des biographischen Theaters und des Tanztheaters, die Einbeziehung des Publikums, chorische Elemente, Spiel mit Masken und Erwartungen und vieles mehr zum Einsatz. Mit ausgiebigem Applaus quittierte schließlich das dankbare Publikum die Präsentation der Schülerinnen und Schüler und es tat der Stimmung keinen Abbruch, dass der Abend aufgrund eines Fehlalarms erst verspätet beginnen musste.

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„Liebe mit Hindernissen“ – Darstellendes Spiel präsentiert Ergebnisse

Wolfgang Jordan

Am Abend des 31.05.2017 zeigte der WU-Kurs Darstellendes Spiel in der Aula des GPWs sein in diesem Schuljahr erstelltes Stück. Unter der Leitung von Christine Bill und Wolfgang Jordan erarbeiteten die 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine Szenencollage zum Thema „Liebe mit Hindernissen“. Die Eigenproduktion beinhaltete einzelne, aber lose miteinander verbundene Geschichten rund ums Thema Liebe. Dabei blieb die Gruppe nicht auf die Lebenswelt heutiger Schüler beschränkt. So reichte der Spannungsbogen vom ersten Kennenlernen beim zufälligen Anrempeln oder beim Speed-Dating über den lustlosen Umgang miteinander in einer abgenutzten Beziehung bis hin zur gnadenlosen Trennung per K.O.-Schlag. Hier trafen gleichgesinnte Boxer beim „Herzschlag“ ebenso aufeinander wie maskierte Hochstapler beim „blind-date“ unter Papiertüten. Jene facettenreiche Darstellung der Ups und Downs amouröser Angelegenheiten wurde mit viel augenzwinkerndem Humor und einigen Anspielungen auf Literatur und Film dargebracht. Unterbrochen wurde das Ganze von drei Parodien auf Werbung von Dating-Agenturen und einer surrealen Traumsequenz. Alle Spieler verliehen den dargestellten Figuren lebendige Authentizität und emotionale Tiefe. Denn auch in diesem Jahr konnte die Gruppe wieder unter Beweis stellen, was sie im Schauspielunterricht erlernt hatte: Dem entsprechend kamen Ansätze des biographischen Theaters und des Tanztheaters, die Einbeziehung des Publikums, chorische Elemente, Spiel mit Masken und Erwartungen und vieles mehr zum Einsatz. Mit ausgiebigem Applaus quittierte schließlich das dankbare Publikum die Präsentation der Schülerinnen und Schüler und es tat der Stimmung keinen Abbruch, dass der Abend aufgrund eines Fehlalarms erst verspätet beginnen musste.

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Philippinum in Bonn für Europäisches Schulprojekt (Erasmus+) als ‚Success Story 2016‘ gewürdigt

Barbara Klaas

In Bonn fand am 18. und 19. Mai 2017 die zweitägige europäische Tagung "Best practice results from Erasmus+", an der mehr als 200 Projektvertreter und Experten aus 33 europäischen Staaten teilnahmen, statt. Es ging um die positiven Wirkungen europäischer Austauschprojekte auf Schule und Unterricht. Ausgerichtet wurde die Tagung vom PAD, der als Nationale Agentur für den Schulbereich das Programm Erasmus+ in Deutschland umsetzt.
Während der Veranstaltung erhielten Vertreterinnen und Vertreter der elf deutschen Projekte, die besonders herausragten, durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz eine Auszeichnung als "Success Stories". Kriterien für die Auswahl waren neben Innovation und Nachhaltigkeit auch die Wirkung und Übertragbarkeit einzelner Projektteile sowie die bildungspolitische Relevanz der Projekte.
Das Philippinum wurde in diesem Rahmen für sein KA1Projekt Verbesserung der sprachlichen und ICT-Fähigkeiten und der interkulturellen Kenntnisse von Nichtsprachlehrern und Sprachlehrern zur Förderung des bilingualen Unterrichts und der Internationalisierung des fachspezifischen Curriculums ausgezeichnet. Barbara Klass nahm als Projektkoordinatorin stellvertretend für alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen die Auszeichnung entgegen.
"Sie alle haben die Ziele von Erasmus+ in besonderer Weise erfüllt und zeigen als Beispiele guter Praxis, wie Schulen zur Erfolgsgeschichte des Programms beitragen", würdigte die Stellvertretende Generalsekretärin der Kultusministerkonferenz Heidi Weidenbach-Mattar die Arbeit.
Während der Tagung wurden anschließend in Workshops zahlreiche Beispiele guter Praxis aus dem Bereich von Schule und Unterricht aus ganz Europa vorgestellt und diskutiert. Die europäischen Austauschprojekte befassten sich mit Fragen der Inklusion, der Qualität des Unterrichts in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), der Lehreraus- und -fortbildung oder der Vermittlung von Werten wie Demokratie und Toleranz. In Diskussionsrunden ging es zudem um die Wirkungen von Erasmus+ und Möglichkeiten der Teilnahme von Schulen.
"Das Programm  Erasmus+ bleibt eine Erfolgsgeschichte, wenn weiterhin viele Schulen Austauschprojekte durchführen. Angesichts der aktuellen Entwicklung auf unserem Kontinent sollten wir nicht nachlassen in unseren Bemühungen, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern europäische Erfahrungen zu ermöglichen", betonte Weidenbach-Mattar zur Eröffnung der Tagung.

Link zu den inhaltlichen Zusammenfassungen der Success Stories 2016
www.kmk-pad.org/praxis/beispiele-guter-praxis/erasmus-success-stories.html

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PÄM Klettern – Unterstufenschüler bestehen DAV-Kletterschein

Christoph Bickel

Trotz des kurzen zweiten Halbjahres konnten nun wieder im Rahmen des Kletterangebots der Pädagogischen Mittagsbetreuung (PÄM) „Klettern - Vertrauen in sich und andere gewinnen“ acht Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 den Kletterschein „Toprope indoor“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) erwerben.
Der Erwerb dieses Scheines an der künstlichen Kletterwand der Kreissporthalle bildet das Ziel der gemeinsamen Unterrichtsarbeit, in deren Rahmen Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen in sich und die Kletterpartner geschult wurden sowie Kletter- und Sicherungstechniken kennengelernt und eingeübt wurden.
Zum Bestehen der Prüfung mussten die Schüler nachweisen, dass sie die wichtigsten Seilkommandos, Knoten und Kletterregeln beherrschen sowie selbstständig klettern können. Außerdem mussten sie den sogenannte „Partner-Check“, das gegenseitige Überprüfen von Kletter- und Sicherungspartner vor dem Klettern, demonstrieren.
Die Schülerinnen und Schüler des GPW haben nun die Möglichkeit den von Betreibern künstlicher Kletterhallen geforderten Nachweis über das Beherrschen von Kletter- und Sicherungstechniken vorzulegen, um eigenständig klettern zu dürfen.
Als Belohnung durften die Teilnehmer ihr Können an den Eschbacher Klippen am Naturfels austesten und Erfahrungen außerhalb der Halle sammeln.
Kletterlehrer Christoph Bickel gratuliert allen Schülern zur bestandenen Prüfung und wünschte ihnen viel Spaß und Unfallfreiheit in der Vertikalen!

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Gymnasium Philippinum startet in das Jubiläumsjahr der Reformation

Frank Bröckl

500 Jahre Reformation - Mit einer ganzen Reihe von Aktionen will die Fachschaft Evangelische Religion des Gymnasium Philippinum die Schülerinnen und Schüler im Jubiläumsjahr 2017 auf die Reformation und ihre Auswirkungen bis heute aufmerksam machen. Der Startschuss erfolgte nun am 17. Mai in der ersten großen Pause.
Unter der Leitung von Christiane Glotzbach intonierte eine aus Schülern und Lehrern bestehende zwölfköpfige Bläsergruppe an drei verschiedenen Standorten – vor dem naturwissenschaftlichen Trakt, in der Pausenhalle und vor dem Pavillon – das Kirchenlied „Eine feste Burg ist unser Gott“. Musik und Text werden dem Reformator Martin Luther zugeschrieben. Zuvor hatte bereits eine Durchsage die Schulgemeinde auf das Jubiläumsjahr hingewiesen und zur Teilnahme an der Aktion „Meine These 2017“ aufgerufen. Der Legende nach hat Martin Luther am 31. Oktober 1517 an der Schlosskirche zu Wittenberg seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel und die Ablasspraxis der damaligen Kirchenvertreter angeschlagen. Die gesamte Schulgemeinde ist aufgerufen, selbst eine These zu gesellschaftlichen, politischen oder sozialen Aspekten zu verfassen, deren Umsetzung die Welt heute  verbessern oder verändern könnte. „Eine Jury wird die 95 interessantesten Thesen auswählen und prämieren, sofern die These unter Angabe des Namens abgegeben wurde. Unabhängig davon werden sämtliche eingegangenen Thesen am 1. November 2017 im Rahmen unseres Projekttages zur Reformation, der den Höhepunkt unserer Aktionen darstellt, an der Schule ausgehängt“, so Carmen Rau von der AG „500 Jahre Reformation“, der außerdem noch Dorothee Bonkowski und Christiane Glotzbach angehören.
Bis dahin darf man jeden Monat auf eine neue Pausenaktion gespannt sein, die auf die Reformation aufmerksam macht und zum Mitmachen auffordern wird. Bereits jetzt sind im Medien- und Lernzentrum zwei „Reformationsfenster“ zu bestaunen, die bis zum 1. November immer wieder neu gestaltet werden. Im September ist eine Lesung für die Klassenstufe 9 geplant, darüberhinaus wird es am 14. September einen Abendvortrag zum Thema geben. Ein weiterer Vortrag am Abend des großen Projekttages „Luther und seine Zeit“ (1. November) markiert dann das Ende der Aktionen zum Jubiläumsjahr der Reformation am Gymnasium Philippinum.

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Vernissage des Leistungskurses Kunst

Ulrike Tielesch

Mit einer beeindruckenden Vernissage im Foyer des Gymnasiums haben sich 14 angehende Abiturientinnen und Abiturienten des Leistungskurses Kunst der Klassenstufe 13 auf sehr individuelle Weise von ihrer bald ehemaligen Schule verabschiedet. Nach der Begrüßung durch Kursleiterin Ulrike Tielesch bestand für die zahlreich erschienenen Gäste reichlich Gelegenheit sich einen Überblick über die imposanten Exponate zu verschaffen, die in vier Halbjahren aus den unterschiedlichsten Themengebieten heraus im Rahmen des Unterrichts entstanden waren. Die äußerst vielfältigen   Arbeiten der jungen Künstlerinnen und Künstler präsentierten dem Auge des Betrachters dabei ein breites Spektrum an Kunst -  von Fotografien über Collagen bis hin zu Skulpturen und Bildern - und bestachen besonders durch ihre Ausdrucksstärke. So spiegelten im Themenbereich „Lebensbilder“ die Werke sehr deutlich Emotionen wie Angst und Glück, aber auch Wünsche wider. Bei der Umsetzung der vorgegebenen Kursthemen mit verschiedenen Medien hatten Museumsbesuche in Wiesbaden und auf der Studienreise in Paris für zusätzliche Inspiration gesorgt.

Folgende Schülerinnen und Schüler waren beteiligt: Hannah Rathschlag, Lisa Baumbach, Laura Meng, Selina Neef, Kim Zimmerschied, Josi Habel, Jana Fischer, Sophia Feldmann, Marc Börner, Ronja Kehr, Alyssa Knecht, Julie Hülsemann, Johanna Klein und Tim Schönwetter.

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Philippinum belegt Platz 2 im Regionalentscheid

Frank Bröckl

Beim Regionalentscheid Fußball im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ haben sich die jüngsten Fußballer des Gymnasium Philippinum ausgezeichnet geschlagen. Auf der Sportanlage in Reichelsheim verpasste die Mannschaft in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005-2007) im Turnier der vier Kreissieger nur denkbar knapp den Sprung zum Landesfinale.
Bereits im ersten Spiel des Turniers mussten die von Sportlehrer Philip Dörnte und Sport- Leistungskursschüler Simon Gras betreute Mannschaft gegen den späteren Sieger, die Henry-Benrath-Schule aus Friedberg, antreten. Aufgrund mangelnder Konzentration ging der vor jedem Spiel ausgetragene Vielseitigkeitswettbewerb, der die Grundfertigkeiten Dribbling, Passen und Torschuss abprüft, prompt verloren, sodass man mit der Hypothek eines Rückstandes von 0:1 in das eigentliche Fußballspiel gehen musste. Ein denkbar unglückliches Eigentor gleich zu Beginn der Partie verhalf hier dem Gegner zum vorentscheidenden 2:0. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Torhüter Deniz Schaaf, doch Ersatzmann Alexander Mamykin sollte sich im weiteren Verlauf als glänzender Ersatz erweisen. Trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers durch Leon Sluka ließ sich Friedberg nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und erhöhte Mitte der zweiten Hälfte zum Endstand von 3:1. Ob die taktischen Umstellungen des Trainerteams oder die für einen Sieg in Aussicht gestellten Waffeln für die Mannschaft die entscheidende Wende brachten, bleibt Spekulation: Nach dem gewonnenen Vielseitigkeitswettbewerb gegen das Gymnasium Oberursel liefen die Weilburger Jungs im Spiel richtig heiß und schickten den Gegner nach je 2 Treffern von Leon Sluka und Moritz Fuhrländer und einer kämpferisch und spielerisch beeindruckenden Vorstellung mit dem Gesamtergebnis von 5:0 vom Platz. Besonders bitter für Oberursel war, dass auch der kurz vor Schluss zugesprochene Neunmeter nicht zum Ehrentreffer genutzt werden konnte.
Auch im letzten Spiel des Turniers gegen die Alexander-von-Humboldt-Schule aus Aßlar geriet der Motor des Weilburger Angriffspiels nicht ins Stottern. Erneut konnte man den Vielseitigkeitswettbewerb für sich entscheiden und den 1:0-Vorsprung durch zwei Treffer von Maxi Roos rasch auf 3:0 ausbauen. Als einziges Manko sollte sich die Chancenverwertung erweisen, ließ man vorne doch fünf hundertprozentige Möglichkeiten ungenutzt, während die ansonsten sehr sattelfeste Abwehr um Linus Armbruster der Humboldtschule einen Gegentreffer gestattete.
In der Endabrechnung durfte sich jedoch die Henry-Benrath-Schule aus Friedberg nach drei gewonnenen Spielen zu recht über den Einzug in die Finalrunde auf Landesebene freuen.

„Die Jungs haben mich spielerisch, kämpferisch und vom gesamten Verhalten im Turnier her begeistert“, bilanzierte Sportlehrer Philip Dörnte abschließend. „Ich bedanke mich ganz besonders bei Simon Gras aus dem Leistungskurs Sport für die Unterstützung bei der Betreuung der Mannschaft“.
Für Weilburg spielten: Linus Armbruster, Moritz Fuhrländer, Samuel Georgi, Mert-Kaan Kücük, Alexander Mamykin, Maximilian Roos, Deniz Schaaf, Konstantin Schulz, Leon Sluka, William Velte

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Französisch auf Rädern am Philippinum

Ulrike Fuhrmann-Grote

Das FranceMobil ist wieder on Tour: Auch für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 des Gymnasium Philippinum mit Französisch als zweiter Fremdsprache legte das rollende Kulturinstitut  einen Zwischenstopp ein. Lektor Hakim Benbadra – seit 7 Monaten in Hessen unterwegs zu Schulen und Ausbildungsstätten -  wurde mit seinem mit Materialien vollgepackten Renault Kangoo begeistert empfangen. Den Kontakt hatte Französischlehrerin Ulrike Fuhrmann-Grote hergestellt.
Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung haben das Deutsch-Französische Jugendwerk und das Institut francais Deutschland im September 2016 den Startschuss für insgesamt zwölf französische Lektorinnen und Lektoren gegeben, die mit ihren von Renault Deutschland bereitgestellten Fahrzeugen ein Jahr lang durch Deutschland fahren, um spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern. Die Vermittlung eines zeitgemäßen Frankreichbildes gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.  
Das Programm FranceMobil, das mit seinen Aktionen und Angeboten bisher über eine Million Schüler an über 13.000 Schulen in Deutschland erreicht hat, wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. FranceMobil steht – ebenso wie sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich – unter der Schirmherrschaft von Olaf Scholz, erster Bürgermeister Hamburgs und Bevollmächtigter für deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit sowie Najat Vallaud-Belkacem, Ministerin für Bildung, Hochschulen und Forschung in Frankreich.
Beide Programme wurden für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.  

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Button-Aktion der SV

Frank Bröckl

„Einer für alle, alle für einen!“ – Unter diesem Motto hat die SV hat mit einer Button-Aktion ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt. „Die Mini-SV hat mit großem Engagement Anti-Rassismus-Buttons entworfen. Diese gab es gratis beim Kauf eines normalen Buttons dazu. Alle Buttons durften selbst bemalt und beklebt werde“, so Verbindungslehrerin Stephanie Pulz. Damit ist das Gymnasium Philippinum auf dem Weg zur Anerkennung als „Schule mit Courage, Schule gegen Rassismus“ wieder einen Schritt weiter. Die Aktion ist im Rahmen der von der SV vor einiger Zeit durchgeführten Unterschriftenaktion zu sehen, bei der sich über 70% der Mitglieder der Schulgemeinde unter anderem dafür ausgesprochen haben, dass es zukünftig ein zentrales Anliegen des Gymnasium Philippinum sein soll, Projekte, Initiativen und Aktionen zu entwickeln, um Diskriminierungen jeglicher Art - insbesondere Rassismus - zu überwinden.
Darüberhinaus haben die in der SV engagierten Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktion nach eigener Aussage auch eine verbesserte Identifikation der Schülerschaft mit dem Philippinum und eine Stärkung des Wir-Gefühls angestrebt.

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Wer springt am weitesten?

Frauke Nies

Erfolgreiche Teilnahme am Känguru-Wettbewerb 2017
Wie auch in den vergangenen Jahren stieß der Känguru-Wettbewerb auf großen Zuspruch an unserer Schule. Insgesamt 130 Schülerinnen und Schüler, verteilt über alle Jahrgangsstufe, stellten sich am 16. März der Herausforderung, möglichst viele Multiple-Choice-Aufgaben zum Knobeln, Rechnen und Schätzen richtig zu lösen. Dieser Wettbewerb ist ein Wettstreit, bei dem es nur Gewinner gibt, denn alle Teilnehmer erhielten in der vergangenen Woche eine Urkunde und ein Knobelspiel.
Zusätzlich kann sich unsere Schule in diesem Jahr über acht Schülerinnen und Schüler freuen, die in ihrer Jahrgangsstufe erste, zweite und dritte Plätze erreichten und somit zu den besten ihrer Altersklasse zählen. Für ihre guten Leistungen erhalten sie im Rahmen der Ehrungen am Schuljahresende Büchern, Spielen oder T-Shirts. Die höchste Punktzahl an unserer Schule und auch den weitesten Kängurusprung, d.h. die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erreichte in diesem Jahr Lennart Rücker (8a). Herzlichen Glückwunsch!
Einen Sonderpreis – in Form von einer süßen Überraschung - erhielt in diesem Jahr die Klasse 7b, die mit insgesamt 19 Schülerinnen und Schülern die Klasse mit den meisten Teilnehmern war. SUPER!
Weitere Informationen zum Wettbewerb findet man unter www.mathe-kaenguru.de

Und nicht vergessen: Am 15. März 2018 springt wieder das Känguru!

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GPW-Schüler auf Austauschfahrt in Baschkirien

Rita Heun

Zwölf Schüler des Gymnasiums Philippinum Weilburg machten sich mit ihren Lehrerinnen Rita Heun (Russischlehrerin) und Kornelia Griebel-Klein auf große Fahrt ins russische Ufa, einer Millionenstadt am Rande des Uralgebirges, mehr als tausend Kilometer südöstlich von Moskau. Es war der Gegenbesuch beim Gymnasium Nr. 3, die im Juni 2016 in Weilburg waren.
Nach einem spannenden Zwischenstopp in Moskau mit Besichtigung der berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie Kreml, Roter Platz und Arbat ging es am nächsten Abend weiter nach Ufa, wo es einen herzlichen Empfang durch die Gastfamilien gab. Gleich bei der ersten Schulbesichtigung konnten die GPW-Schüler viele Unterschiede zu ihrem eigenen Gymnasium feststellen: Es gibt eine Kantine mit eigenen Köchinnen, jeder Lehrer hat seinen festen Fachraum, die Schüler wechseln in der Schule die Schuhe und tragen Uniform, und die Schule ist videoüberwacht. Allerdings gibt es dort auch Platzsorgen, weshalb der Unterricht in zwei Schichten durchgeführt wird: eine von 8-14 Uhr, die andere von 14-20 Uhr!
Neben Unterricht und gemeinsamen Kunst- und Musikstunden standen viele interessante Ausflüge auf dem Programm. Im Planetarium bot man eine Vorführung in deutscher Sprache, im Museum Intellektus gab es viel zu experimentieren, für die Fitness konnte man etwas in der Trampolinhalle Flypark oder im Fitnessstudio tun. Spaß machte auch gemeinsames Schlittschuhlaufen und Bowling. Beim gemeinsamen Kochen unter Anleitung im Café Wilka (= Gabel) wurden leckere Schnitzel und Apfelstrudel selbst zubereitet und mit Genuss verzehrt. Die vielen Parks luden zum Bummeln und Riesenradfahren ein, sogar eine abendliche Ballettaufführung von Tschaikowskis Schwanensee wurde uns geboten.
Die Verständigung funktionierte auf Russisch, Englisch, Deutsch und natürlich auch mit Händen und Füßen, war aber nie ein Problem. Einige der deutschen Teilnehmer haben Russisch als dritte Fremdsprache am GPW, die russischen Austauschschüler können alle Deutsch.
Ufa ist die Hauptstadt von Baschkirien (Baschkortostan). Neben Russen, Baschkiren und Tataren leben dort Angehörige vieler weiterer Minderheiten, darunter auch Deutsche. Ein wichtiges Thema des Austausches war darum auch das friedliche Zusammenleben von Menschen vieler verschiedener Nationalitäten. Neben dem offiziellen Programm lernten die GPW-Schüler das Leben ihrer russischen Gastgeber kennen, waren mit auf der Datscha, in der Banja oder bei der Babuschka.
Russland verbinden in Deutschland viele Menschen mit Kälte, tatsächlich wird es jedoch im Sommer auch sehr heiß. Im Sommer wird manchmal der Asphalt flüssig, im Winter friert der Fluss  zu und ab Minus 32 Grad haben die Schulkinder kältefrei. Während der Reise war angenehmer Frühling, der auch schon 25 Grad aufzubieten hatte. Viel zu schnell kam der Tag des Abschieds. Es waren neue Freundschaften geknüpft und gefestigt worden. Mit den neuen Medien ist es heute kein Problem mehr, den Kontakt zu halten. Viele Teilnehmer kommunizieren regelmäßig, spielen online zusammen, einige planen schon den nächsten privaten Besuch.
Gerade in politisch schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, den Kontakt zwischen den Menschen zu pflegen und auszubauen. Deshalb trägt der Russlandaustausch am GPW zur Völkerverständigung und Freundschaft sowie zum Abbau von Vorurteilen bei. Der Dank geht an das Goethe-Institut, das die Verbreitung der deutschen Sprache im Ausland fördert, ohne dessen großzügige finanzielle und organisatorische Unterstützung ein solcher Austausch nicht durchführbar wäre.

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Europa an Gpw

Julia Rosenkranz und Selina Volk

Im Rahmen der Europawoche organisierte der PoWi – LK des Gymnasium Philippinum Weilburg am 8. Mai eine Podiumsdiskussion, in der die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 die Möglichkeit bekamen, Fragen rund um die Zukunft der EU zu stellen. Eingeladen waren der Europa Abgeordnete Michael Gahler von der EVP und der Bundestagsabgeordnete  Dr. Hans – Joachim Schabedoth von der SPD. Nach den Erfahrungen mit dem Brexit und dem wachsenden Populismus sahen die beiden Politiker in den Wahlen in Frankreich einen Hoffnungsschimmer für eine gemeinsame Zukunft der EU. Zum Thema Flüchtlingspolitik sprachen sich beide für ein stärkeres Handeln aus wie zum Beispiel mit der Eurodaktylography und die Einführung eines Einwanderungsgesetzes. Des Weiteren müsse zur Bewältigung der Schuldenkrise sowohl intelligent gespart und investiert werden, als auch die Einführung von sinnvollen Strukturreformen gefördert werden. Bezüglich der hohen Arbeitslosigkeit der südlichen Länder empfahlen die Abgeordneten ein duales Ausbildungssystem wie in Deutschland. Als Erfolgsprojekte der EU sahen sie das Programm ERASMUS und das geplante Free- Interrail –Ticket, welches jungen Europäern mit 18 Jahren ermöglicht, kostenlos durch Europa reisen zu können. Zum Schluss äußerten Herr Gahler und Herr Dr. Schabedoth noch ihre Begeisterung über das Interesse der Schüler an der Zukunft der EU und hoffen weiterhin auf ein reges Engagement der Jugend. Die Podiumsdiskussion verschaffte den Zuhörern insgesamt einen interessanten Einblick in die angesprochenen Themen und die Frage nach der Zukunft der EU.

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Russischturnier am Gymnasium Philippinum Weilburg

Rita Heun

Eine gemeinsame Sprache finden heißt, den anderen zu verstehen. Mit dem deutschlandweiten Sprachwettbewerb „Spielend Russisch lernen“ trägt das Deutsch-Russische Forum eV dazu bei, Jugendliche für die russische Sprache und Kultur zu interessieren und Vorurteile abzubauen. Der Bundescup bietet einen spielerischen Zugang und zeigt, dass Russisch gar nicht so schwierig ist, wie viele denken. Wie der Erfinder des Sprachlernspiels sagt: „Wer neue Sprachen lernt, findet neue Freunde. Und wenn sich Menschen verstehen, ist dort kein Platz für Rassismus.“
Das GPW nimmt seit 2010 an diesem Wettbewerb teil. Jetzt wurde wieder die schulinterne erste Runde durchgeführt, diesmal mit 6 Zweierteams. Die Gewinnerinnen Leonie Leibrant und Anna-Maria Heering aus Jahrgangsstufe 11 fahren nach den Sommerferien mit Russischlehrerin Rita Heun zur Regionalen Runde, um sich mit anderen Schulsiegern zu messen. Sollten sie auch dort siegen, werden sie im Spätherbst beim Bundesfinale im Europapark Rust dabei sein. Die Sieger des Bundescupfinales gewinnen tolle Russlandreisen.
Grundlage ist die deutsch-russische Ausgabe des Sprachlernspiels New Amici, das mit und ohne Russischkenntnisse spielbar ist. Dabei sind Fragen zu Sprache und zu Land, Leuten und Geschichte zu beantworten. Alle Teilnehmer treten in Zweiermannschaften an, wobei ein Partner Russisch lernt, der andere keine Russischkenntnisse hat. Zum Erfolg führen Konzentration, Mannschaftsgeist und ein Quäntchen Glück, nicht der Umfang der Vorkenntnisse.
Kooperationspartner sind die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Goethe-Institut Russland, der Deutsche Russischlehrerverband eV und der Fachverband Russisch und Mehrsprachigkeit eV.

(Nähere Informationen bei Frau Heun am GPW oder www.spielendrussisch.de)

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Schulmannschaft Leichtathletik belegt den 2. Platz im Wettkampf IV

Ulrike Fuhrmann-Grote

Im Rahmen des Schulwettbewerbs „ Jugend trainiert für Olympia“ landete die Schulmannschaft Leichtathletik des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse IV ( Jahrgang 2004 -2007) beim Kreisentscheid in Niederselters auf einem hervorragenden 2. Platz, gefolgt von der Weiltalschule Weilmünster, die den 3. Platz belegte.

Es waren 8 Schulen mit gemischten Teams- jeweils 6 Mädchen und 6 Jungen-auf der Sportanlage in Niederselters angetreten. Leider war die Witterung nicht optimal, aber zum Glück fing es erst nach Wettkampfende an richtig stark zu regnen. Der Sieger dieses Wettbewerbs Dauborn darf nun zum Landesentscheid am 24.6. 17 nach Wetzlar fahren.  

Die eifrigsten Punktesammler des GPW LA- Teams waren bei den Jungen Tim Riedl und Laurin Ketter ( beide 7c), bei den Mädchen Laura Blom und  Lotta Bernhardt( beide 7e).

 Im September 2017 findet  bereits der nächste Wettkampf statt und nur noch einige Schülerinnen dieser erfolgreichen gemischten Mannschaft sind startberechtigt. So wird sich zeigen, wer das GPW  dann hoffentlich auch so erfolgreich vertreten wird.

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Wie steht es um die europäische Wirtschaftspolitik? – Weilburger Schüler debattieren

Dr. Eike Kehr

Kontroverse Standpunkte und hitzige Debatten, europäischer Geist und europäische Politik hautnah – dies konnten jüngst sechs Schülerinnen und Schüler des Weilburger Gymnasiums Philippinum bei einer Sitzung des Europäischen Jugendparlamentes in Potsdam erleben. Zusammen mit anderen Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich, Polen und Armenien befassten sie sich mit aktuellen Themen der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik und des europäischen Binnenmarktes. Die Ergebnisse wurden im Brandenburgischen Landtag diskutiert.

Die viertägige Sitzung war die zweite Runde eines Wettbewerbs, für die sich die Weilburger Schülerbereits im Herbst mit einem Thesenpapier zu möglichen Auswegen aus der europäischen Flüchtlingskrise qualifiziert hatten.

Nach ihrer Ankunft in Potsdam erwartete die Weilburger zunächst eine Teambuilding-Phase, bei der sie die übrigen Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen konnten. Danachfanden sichdie Jugendlichen in parlamentarischen Ausschüssen zusammen, um konkrete Lösungsvorschläge zu verschiedenen Themenbereichen zu erarbeiten. Im Fokus standen dabei etwa die Fragen nach einer einheitlichen europäischen Elternzeitregelung, einer nachhaltigen Wertschöpfungskette oder der Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung des Teilnehmerkreises wurden alle Diskussionen selbstverständlich auf Englisch geführt.

Höhepunkt der Sitzung war eine zweitägige parlamentarische Vollversammlung vor der eindrucksvollen Kulisse des Brandenburgischen Landtags: Hier mussten die Schüler über sich hinauswachsen und im gut gefüllten Plenarsaal die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Resolutionen wurden vorgestellt, verteidigt und attackiert, es wurde gestritten und debattiert – und schließlich über die Ergebnisse abgestimmt.

Am Ende entschied eine Jury, welche Schüler sich für die nächste Wettbewerbsrunde qualifizieren sollten. Groß war die Freude, als auch der Name des Weilburger Schülers Mats Kjellström genannt wurde. Mit selbstbewusstem Auftreten, fachlicher Kompetenz und sprachlicher Gewandtheit hatte er die Jury vollends überzeugen können.

Der renommierte Debattierwettbewerb des Europäischen Jugendparlamentes hat – wie Lehrer Dr. Eike Kehr betont – Tradition am Gymnasium Philippinum, denn seit Jahren entsendet die Schule regelmäßig Jugendliche, um auf nationaler oder internationaler Bühne aktuelle Europapolitik zu diskutieren. Nicht umsonst sei der aktuelle Vorsitzende des Europäischen Jugendparlamentes, David Plahl, ein ehemaliger Weilburger Schüler.

Ein wichtiger Faktor in dieser Erfolgsgeschichte ist sicher auch die Wertschätzung, die den engagierten Schülerinnen und Schülern von unterschiedlicher Seite zuteilwird. Das Philippinum bedankt sich daher recht herzlich für die Unterstützung durch den Landrat Manfred Michel, den Magistrat der Stadt Weilburg, die Europaunion Oberlahn und den Gymnasialschulverein Weilburg.

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Diesjähriges Barcamp der Digitalen Helden am Philippinum

Nicole Jung und Rainer Wiederstein

Am 27.04.2017 fand das Barcamp der Digitalen Helden Limburg-Weilburg am Gymnasium Philippinum statt. Es waren über 120 Schüler/innen und Lehrer/innen von verschiedenen Schulen anwesend. Jede dieser Schulen hatte einen eigenen Workshop für das Barcamp vorbereitet. Zunächst wurden die Teilnehmer/innen am Empfang von den Mitarbeitern des Medienzentrums Limburg-Weilburg herzlich begrüßt und mit einem Ausweis ausgestattet. In der Aula wurde nach der Begrüßung von Herrn Ketter das Workshop-Angebot der Schulen besprochen und es folgte die Einteilung. So gab es Sessions zum Thema Urheberrecht im Internet, Umgang mit Cybermobbing, diverse Apps und sogar nützliche Kooperationsspiele für die schulische Beratungsarbeit. Jede der drei Workshop-Sessions dauerte 45 Minuten.
Vor dem Mittagessen begrüßten die besonderen Gäste Herr Staatssekretär Dr. Lösel, Herr Landrat Michel, Herr Dr. Jung vom Schulamt und Herr Triesch, Vertreter des Lions Clubs Limburg-Domstadt, die Beteiligten. Alle sprachen den Schüler/innen und begleitenden Lehrkräften ein großes Lob aus.
Zum Abschluss mündete das Barcamp in einem seiner Höhepunkte, einem Interview mit dem YouTuber Letsreadsmallbooks alias Maxim Markow aus dem Gaming-Bereich. Mit über 400.000 Abonnenten ist er eine feste Größe in der digitalen Welt.
Um etwa 16 Uhr endete die Veranstaltung. Alle Teilnehmer/innen erhielten eine Teilnahmebescheinigung und traten nach einem erfahrungsreichen Tag den Heimweg an.

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Prix des Lycéens allemands 2017

Ulrike Fuhrmann-Grote

Hannah Willke ( Jahrgangstufe 12) vertrat das Gymnasium Philippinum Weilburg beim diesjährigen Landesentscheid am 2.5. in Frankfurt.
Der „ Prix des lycéens allemands“ ist ein französischer Jugendliteraturwettbewerb. Im Vorfeld lesen Schüler im Französisch- Unterricht oder einer AG vier ausgewählte französische Jugendbücher und wählen ihren Favoriten aus. Im Gegensatz zum letzten Jahr war die Wahl der diesjährigen 42 teilnehmenden hessischen Schulen  sehr unterschiedlich. In der Max- Beckmann-Schule in Frankfurt fand die Landesjury der 42 Repräsentanten  der teilnehmenden  Schulen statt. Während vormittags in unterschiedlichen Arbeitsgruppen intensiv über die  vier zur Wahl stehenden Bücher diskutiert wurde, fand am Nachmittag die Vorstellung und Präsentation durch die Schülergruppen statt. Danach wurde kontrovers diskutiert, welches Buch in diesem Jahr den „ Prix“ erhalten sollte. Die begleitenden Lehrer waren  an diesem Tag nur Zuschauer bzw. Zuhörer und folgten mit großem Interesse der Debatte unter den Schülern. Nach der Abstimmung stand mit absoluter Mehrheit fest, dass „20 pieds sous terre“, ein Kriminalroman von Charlotte Erlih, das von den hessischen  Schülern vorgeschlagene Buch für den „ Prix des lycéens allemands 2017“ ist. Danach wählten die Schüler/innen eine Vertreterin für das Bundesland Hessen, die bei der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2017 die Abstimmung der hessischen Schüler weitergibt.
 Hier treffen sich dann die abgesandten  Schüler/innen der 16 Bundesländer und küren ihren Buchfavoriten auf Bundesebene. Dem Autor des Gewinnerbuches winkt ein Preisgeld  in Höhe von 5000 Euro, das vom Klett-Verlag gesponsert wird.
Es war wie immer ein interessanter Tag für Schüler und Lehrer. Das Philippinum hat bereits zweimal in den letzten Jahren die Schülerinnen gestellt, die das Bundesland Hessen bei der Endauswahl der Bundesländer während der Buchmesse in Leipzig vertreten durften.
 Da in diesem Jahr Frankreich Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, haben sich die Verantwortlichen dafür entschieden, die Bundesjury nach Frankfurt zu verlegen.
Termin: 13. / 14. Oktober 2017

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April 2017

GPW auf der Hannover-Messe

Maximilian Breithecker und Johannes Diehl

25 Schüler aus dem Physik-LK und weiteren Physik Kursen der Jahrgangsstufe 12 wurden von Siemens am 26.04.2017 zur Hannovermesse eingeladen.  Schon um 5:45 begann die circa vierstündige Busfahrt nach Hannover, auf der wir mit Getränken und Essen versorgt wurden. Auf dem Messegelände angekommen, empfing uns ein junger Student, der uns den Tag über begleitet hat und uns Fragen zu seinen bisherigen Erfahrungen im Studium beantworten konnte. Zwischen einzelnen Führungen hatten wir die Möglichkeit uns selbstständig umzusehen. Neben den Werbegeschenken, hatten wir die Möglichkeit neue Technologien und Automatisierungen kennenzulernen. Dabei konnte man sich mit den entsprechenden Experten unterhalten. Am Siemens-Stand wurde uns "Industrie 4.0" vorgestellt, eine vollständige Automatisierung der Arbeitsabläufe. Weiterhin gab es Roboter, welche einem etwas zu Trinken gebracht haben oder mit dem Menschen zusammenarbeiten konnte, indem er auf diesen Rücksicht nahm und sich vom Menschen korrigieren lies. Gegen 17.00 Uhr musste die Rückreise angetreten werden. In dieser Zeit war es längst nicht möglich alles anzusehen, dennoch war der Eindruck riesig. Wer sich für Technik und Entwicklung interessierte ist dort auf keinen Fall zu kurz gekommen. Wir empfehlen die Messe auf jeden Fall weiter.

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Eine Exkursion nach Buchenwald – auf jeden Fall sinnvoll

Barbara Klass

Am 19.04. machte die Klasse 9b zusammen mit den kanadischen AustauschschülerInnen und deren Partnern eine Exkursion in das KZ Buchenwald. Thematisch passte dies in die gerade behandelte Unterrichtseinheit NS-Staat/Holocaust und wurde entsprechend vorbereitet. Es wurde ein sehr langer Tag voller nachhaltiger Eindrücke.  Dass ein solcher  Besuch, trotz dreistündiger Anreise sehr sinnvoll und wichtig ist, spiegelt sich in den Aussagen der Schülerinnen und Schüler bei der Auswertung im Unterricht:
„…Es in einem Buch zu lesen oder auf Bildern zu sehen ist was ganz Anderes, als wirklich dort zu stehen, wo die ganzen Menschen so viele Jahre vorher auch gestanden haben.“
„…Wir haben viele Sachen erzählt bekommen, von denen ich vorher nie gedacht hätte, dass es wirklich so schlimm gewesen ist.“
„…Meiner Meinung nach sollten alle Schulklassen ein KZ besichtigen, um zu sehen, wie schlimm es dort war und damit sich so etwas nicht wiederholt.“
„Man hörte die Geschichte und war gleichzeitig an dem Ort, wo sie geschahen, das war sehr berührend.“
„Es ist schockierend, zu was Menschen fähig sind. Der Besuch eines KZs  ist Geschichte-Grundwissen, welches jeder Mensch gesehen haben sollte.“
„…Ich glaube, dass einem durch die einzelnen Schicksale und Räumlichkeiten sehr deutlich vor Augen geführt wurde, was damals passiert ist. Außerdem fand ich das Museum sehr informativ und interessant.“
(Anmerkung: Die Ausstellung auf dem Gelände des KZs ist kürzlich völlig neu überarbeitet und multimedial gestaltet worden.)

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Dritter Durchgang beim Kanada-Schüleraustausch

Christine Bill

Bereits zum dritten Mal war nun eine Gruppe von Schülern/Schülerinnen aus Consort, Alberta in Kanada zu Besuch in Weilburg. Vom 13. bis zum 23. April wohnten sieben Schülerinnen und ein Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren bei Neuntklässlern. Begleitet wurden die kanadischen Schü-ler/Schülerinnen von ihrer Lehrerin, Frau Kara Strobel.
Nach der Ankunft am Gründonnerstag verbrachten die Gäste aus Kanada zunächst ein paar Tage in den Gastfamilien, um den Jetlag zu überwinden und sich einzugewöhnen. Am Ostermontag machte uns das Wetter mit Schnee, Regen und Wolken einen Strich durch die Rechnung für die Fahrt an den Rhein – stattdessen hatten wir viel Spaß beim Alternativprogramm, d.h. im „Mathematikum“ in Gießen und beim Bowlen in Wetzlar.
Am Dienstag und Mittwoch nach den Osterferien lernten die kanadischen Schüler/Schülerinnen den Schulalltag am GPW kennen, wobei sie sich vor allem an die frühe Anfangszeit (7.30 Uhr) gewöh-nen mussten. Darüber hinaus wurden wir vom Schulleiter Herrn Ketter und vom Bürgermeister, Herrn Schick, freundlich empfangen und besuchten das Schloss Weilburg.
Für den Donnerstag stand eine interessante Tagesexkursion in die KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf dem Programm, welche mit der Klasse 9b besucht wurde.  Am Freitag, den 21.04., lernten wir in der zweistündigen Stadtführung „Geschichte und Gegenwart“ Frankfurt/M. besser kennen, bevor ein paar Stunden zum Bummeln und Einkaufen zur freien Verfügung standen und der Abend durch den Besuch des Theaterstückes „Handbagged“ im englischen Theater abgerundet wurde. Das viel-fältige Programm wurde freundlicherweise durch einen Zuschuss des Fördervereins „Wilinaburgia“ unterstützt.
Am letzten Tag (Samstag, 22.04.2017) konnte dann doch noch der Ausflug nach Rüdesheim am Rhein nachgeholt werden – die kanadischen Gäste zeigten sich beeindruckt von der Lage des klei-nen Örtchens Rüdesheim am Fluss Rhein, von der weltbekannten „Drosselgasse“ und vom Nieder-walddenkmal. Abgerundet wurde der Tag mit einem Abschiedsessen im Gasthaus Gombel in Braunfels-Philippstein.
Am Sonntag, den 23.04., hieß es dann schon wieder Abschied nehmen am Flughafen in Frankfurt. Doch nun freuen sich die acht Neuntklässler auch auf den Besuch in Kanada im September 2017 und auf das Wiedersehen mit ihren Austauschpartnern.

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Exkursion des PoWi LKs nach Frankfurt zur Bundesbank

Leonie Müller

Am 25.04.2017 unternahm der Leistungskurs Politik und Wirtschaft der Stufe 12 mit ihrer Lehrerin Frau Kamphausen- Muser, eine Exkursion zur Bundesbank nach Frankfurt. Diese fand im Rahmen des Unterrichtthemas „Geld- und Fiskalpolitik“ statt und diente dem besseren Verständnis der komplizierten Vorgänge und Abhängigkeiten.

Im Gebäude des Geldmuseums berichtete zunächst der Referent André Kühne von den Aufgaben und insbesondere der Geldpolitik der Bundesbank in Verbindung mit der der EZB. Dieser Vortrag wurde von einigen kritischen Fragen seitens der Lehrkraft und den Schülern ergänzt und dementsprechend vorangebracht. Der Besuch endete mit einem Rundgang durch das Geldmuseum, welches die Geschichte des Geldes aus historischer und aktueller Sicht zeigt.

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Philippinum gewinnnt Kreisentscheid

Bild hinten (vlnr): Samuel Georgi, Leon Sluka, Maximilian Roos, William Velte, Linus Armbruster vorne (vlnr): Alexander Mamykin, Moritz Fuhrländer, Deniz Schaaf, Konstantin Schulz, Mert-Kaan Kücük

Frank Bröckl

Beim Kreisentscheid Fußball im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ überzeugten die jüngsten Fußballer des Gymnasium Philippinum in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2005-2007) mit einer starken Vorstellung. Auf dem Kunstrasen im Elzer Stadion bezwangen sie im Finale die Weiltalschule Weilmünster nach Neunmeter-Schießen und dürfen nun zum Regionalentscheid nach Reichelsheim fahren.
Bereits zu Beginn des Turniers lieferten sich beide Teams im ersten Spiel der Weilburger in der Gruppe A einen packenden Kampf, doch zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass man sich im Finale erneut gegenüber stehen würde. Während Weilmünster von Beginn an hellwach, dynamisch und mit viel Zug zum Tor agierte, benötigten die Weilburger doch einige Zeit, um sich auf den Gegner einzustellen, mit der nötigen Entschlossenheit in die Zweikämpfe zu gehen und im eigenen Spielaufbau die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das 0:0 beim Seitenwechsel hatte man daher auch zu wesentlichen Teilen Torhüter Deniz Schaaf zu verdanken, der sich nicht nur in diesem Spiel als starker Rückhalt seiner Mannschaft erweisen sollte. Mit präzisen langen Abschlägen schickte er immer wieder Stürmer Leon Sluka auf die Reise, der zwei Minuten vor Spielende zum entscheidenden 1:0 für Weilburg einnetzte. Doch die Freude über diesen „Dreier“ zum Turnierauftakt währte nur kurz, konnte man doch die drückende Überlegenheit im zweiten Spiel gegen die Mittelpunktschule St. Blasius trotz zahlreicher Großchancen nicht durch einen Treffer in Zählbares umwandeln. Stattdessen nutzten die Frickhöfer ihre einzige Chance im Spiel durch einen Konter eiskalt zum 1:0-Erfolg. Aufgrund der übrigen Spielergebnisse war klar, dass nur ein Erfolg im Lokalderby gegen die spielstarke Jakob-Mankel-Schule das Erreichen der Überkreuzspiele als Gruppenerster oder –zweiter ermöglichen würde. Das 0:1 nach 2 Spielminuten sorgte daher auf der Bank des Philippinum für blankes Entsetzen, schienen doch die Felle endgültig davon zu schwimmen. Als Leon Sluka jedoch kurz darauf eine scharfe Hereingabe von Linus Armbruster zum 1:1 verwerten konnte und der überragende Moritz Fuhrländer kurz vor dem Ende der Partie den Ball aus 10 Metern überlegt zum 2:1-Endstand im Tor der Mankelschule versenkte, war das Halbfinale unter Dach und Fach. Nach dem 5:1-Kantersieg über die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Dauborn, bei dem sich neben Leon Sluka und Moritz Fuhrländer (2) auch Maximilian Roos und William Velte in die Torschützenliste eintragen konnten, wartete dann im Endspiel erneut die Weiltalschule Weilmünster als Gegner und Gewinner des zweiten Halbfinales auf das Philippinum. Die spielerisch und kämpferisch hochklassige Partie endete 0:0, sodass das anschließende Neunmeter-Schießen die Entscheidung bringen musste. Gleich der erste Weilmünsterer Schütze zimmerte das Leder an die Latte, während Weilburg durch den von Moritz Fuhrländer souverän verwandelten Neuner in Führung ging. Als Torhüter Deniz Schaaf nach je drei weiteren erfolgreichen Versuchen auf beiden Seiten den letzen Neunmeter für Weilmünster entschärfte, kannte der Jubel der Weilburger Jungs über den Turniersieg keine Grenzen. Auf das Abschneiden beim Regionalentscheid in Reichelsheim darf man gespannt sein.

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Gegenbesuch des polnischen Projektaustauschs am GPW

Barbara Klass

Gefördert durch Mittel des Deutsch-Polnischen Jugendwerks erlebten die Schüler und Schülerinnen des Projektaustauschs vier intensive Tage voller Arbeit und gemeinsamen Ausflügen. Beim Gegenbesuch der polnischen Gruppe am GPW wurden die Szenen, die in Polen gemeinsam geprobt und im dortigen Kulturzentrum aufgeführt worden waren, nun unter Federführung von Thorsten Neischwander in filmische Darstellung umgesetzt und anschließend zusammengeschnitten und bearbeitet, so dass ein kleiner gemeinsamer Film entstanden ist. Die Kameraausstattung, die der Schule durch ihre Fortbildungen letztes Jahr von der Hessischen Landesanstalt für private Medien (LPR Hessen) gestiftet wurde, machte dies möglich. Ein intensiver dreistündiger Theaterworkshop mit einer amerikanischen Schauspielerin im Englischen Theater in Frankfurt vermittelte der Gruppe noch einmal, wie anspruchsvoll und arbeitsintensiv das Schauspielen ist. Neben der gemeinsamen Arbeit lernten die Gäste auch durch eine Schlossführung auf Englisch von Emily Krämer und durch eine sehr interessante Stadtführung in Wetzlar unsere Stadt und Gegend kennen und schätzen, wobei das überwiegend gute Wetter sicher half.

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Exkursion des Erdkunde LKs nach Aachen

Nicole Jung

Mit bestem Wetter und den neuen TG Pullis im Gepäck unternahm der Leistungskurs Erdkunde der Stufe 12 am Dienstag, 28.03.2017, eine Exkursion nach Aachen. Herr Sellung, Referent des Oberbürgermeisters Herrn Philipp, begrüßte die Gruppe und stellte die Euregio Maas-Rhein sowie sein Tätigkeitsfeld im gleichen Bereich vor. Neben einigen Projekten und Vorteilen ging er auch auf Hindernisse bei der Zusammenarbeit ein. Im Anschluss nahm der Kurs an einer Führung durch das Rathaus teil, in dem jährlich der Karlspreis verliehen wird, eine Auszeichnung für Verdienste um die europäische Einigung. Nach einer Mittagspause im Sonnenschein referierten Carla Heun, Franziska Prüßner, Jennifer Schmidt und Milena Schröder an zahlreichen Stationen über Bad Aachen und die Stadtentwicklung.

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März 2017

Zeitstrahl eingeweiht

Frank Bröckl

Im Jahr 2015 erfolgte die Zertifizierung des Gymnasium Philippinum als so genannte Geopark-Schule durch den Nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. Nun erhielt die Schule als erste Schule in Hessen und Rheinland-Pfalz einen Zeitstrahl, der in der Mensa eingeweiht wurde.
Erdgeschichte ist ab sofort für die Schülerinnen und Schüler einfach nachvollziehbar, denn der Zeitstrahl – entwickelt in Zusammenarbeit mit Roger Lang vom Landesamt für Geologie und Bergbau in Rheinland-Pfalz - spannt einen Bogen von den Erdzeitaltern, über die erdgeschichtliche Entwicklung unserer Region bis hin zu den geotouristischen Sehenswürdigkeiten, in denen die Erd- und Bergbaugeschichte heute sichtbar und erlebbar ist. Der Strahl beginnt vor vier Milliarden Jahren mit der Entstehung der Erde. Er zeigt die Entwicklung der ersten Landlebewesen vor 443 Millionen Jahren, den Beginn des Devonzeitalters, die Entstehung der ersten Reptilien und geht weiter bis in die heutige Zeit.
„Ich freue mich sehr darüber, dass wir jetzt diesen Zeitstrahl in unserer Schule haben“, sagte Schulleiter Stefan Ketter und betonte, dass die Kooperation mit dem Geopark eine große Bereicherung des Schullebens darstelle, was unter anderem dadurch zum Ausdruck komme, dass externe Experten Exkursionen kompetent begleiten würden. Bereits in den vergangenen Jahren sei der Geopark Thema in der naturwissenschaftlichen Vortragsreihe des Gymnasiums gewesen. „Ich hoffe sehr, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu den erdgeschichtlich bedeutsamen Orten fahren“, so der Schulleiter.
„Nicht nur die Geowissenschaften stellen ein gemeinsames Thema von Schule und Geopark dar, auch ökologische Bildung und Umwelterziehung, Industrialisierung und sozialer Wandel können von Schülerinnen und Schülern in unseren Einrichtungen erfahren werden“, so Geschäftsstellenleiter Knut Rehn. Informationszentren wie der Stöffel-Park, die Kubacher Kristallhöhle oder die Geowelt Fortuna seien spannende „Aufhänger“ für den Unterricht in Geschichte, Wirtschaft und Erdkunde. Auch das Fach Kunst lasse sich einbinden, biete doch das Keramikmuseum Westerwald die Gelegenheit, selbst zu töpfern.
„Was bisher virtuell war, wird nun nachvollziehbar“, sagte Diplom-Geologe Michael Volkwein mit Bezug auf den Zeitstrahl. „Der Geopark ist nun greifbar“. Er erläuterte das Ziel des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus, die Geschichte der Erde durch die Vernetzung der Sehenswürdigkeiten in der Region mit geologischer, kultur- oder wirtschaftshistorischer Relevanz erlebbar zu machen.
Auch Bürgermeister Hans-Peter Schick sowie Eckart Mascus, Leiter des Amts für den ländlichen Raum, freuten sich neben Nicole Jung und Christoph Bickel von der Fachschaft Erdkunde sowie zahlreichen Schülerinnen und Schülern und weiteren Gästen über den Zeitstrahl.
Für die Zukunft ist geplant, die gemeinsamen Aktivitäten zwischen dem Gymnasium Philippinum und dem Geopark wie Wander- und Projekttage noch stärker auszuweiten.

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„Le Français, ça se lit“ – Französisch das liest man!

Franziska Grote

Unter der Leitung von Frau von Seggern (Französischlehrerin) und Frau Weigel (Fachbereichsleiterin) fand heute der Französisch-Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 8 statt. Seit knapp drei Jahren gibt es diesen Wettbewerb am GPW in der Fremdsprache Französisch. Es lasen jeweils zwei Vertreter der Klassen 8a, b und c vor einer vierköpfigen Jury und einer zum Zuschauen geladenen 7. Französisch- klasse. Die Jury, bestehend aus zwei Muttersprachlern (Katia Paul, Adam Fresnais), einem Franzö- sischkollegen (Gerhard Becker) und einer Französischstudentin, wie ehemaligen Schülerin des GPW(Franziska Grote) hat die ehrenvolle Aufgabe, die Lesekünste der Teilnehmer zu bewerten. Der Wettbewerb setzte sich aus zwei Partien zusammen: Zunächst las jeder Teilnehmer einen bekannten, selbstgewählten Text. Im Anschluss galt es einen für alle unbekannten Textausschnitt zu präsentieren. Die Bewertung stellte für die Jury durchaus eine Herausforderung dar, denn die bekannten Texte wurden von allen Kandidaten sehr gut vorgetragen. Die Entscheidung brachte dann der unbekannte Text, der für die Vorlesenden schwieriger zu meistern war. Laetitia Fester konnte hier überzeugen und wurde somit zur diesjährigen Siegerin des Französisch-Vorlesewettbewerbs gekürt. Etwas überrascht, jedoch sichtlich erfreut, nahm sie ihren Preis, passenderweise eine französische Lektüre, entgegen. Hinter ihr platzierten sich Marion Kops und Isabella Buhmann auf den Plätzen zwei und drei. Die weiteren Teilnehmer waren Amin Mimoun, Lina Schmidt und Hailey Ann Yochum.

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Making a difference can be fun! - Deutsch-polnisches Theater-Austauschprojekt am GPW

Babara Klass

Die langjährige Zusammenarbeit des GPW mit seiner polnischen Partnerschule aus Tczew bei Danzig mündete dieses Jahr in einem gemeinsamen Theater- und Filmworkshop unter Leitung von Barbara Klass und Thorsten Neischwander auf deutscher und Monika Chabalowska auf polnischer Seite. Mit Förderung aus Mitteln des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) wurden zwei einwöchige Treffen für März und April 2017 vorbereitet. Das erste davon fand nun in Tczew statt.
 
Zuvor hatten die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren polnischen Partnern zunächst online mit Hilfe einer etwinning-Plattform einzelne Szenen zum Thema Entstehung von Stereotypen und Vorurteilen entworfen und Dialoge verfasst. Während des Treffens wurden diese dann mit einer kleinen Rahmenhandlung versehen und spielerisch umgesetzt. Dazu gehörten auch Vorübungen zum darstellenden Spiel, die neben der polnischen Lehrerin Monika Chabalowska auch der Theaterstudent Przemek Kaznowski vorstellte, der selbst als Austauschschüler vor mehreren Jahren in Weilburg gewesen war und uns nun im April wieder als Leiter besuchen wird.
Die erfolgreiche Aufführung der Szenen nach einigen intensiven Proben fand schließlich im ziemlich gefüllten Kulturzentrum in Tczew vor Schülern und Schülerinnen anderer Schulen statt. Auch das lokale Fernsehen kam vorbei und produzierte einen Kurzbericht, der unter folgendem Link zu finden ist:  tetka.pl/licealny-teatr-laczy-i-naucza/ .
Daneben gab es aber für die deutschen Gäste auch viel zu sehen. Tczew wurde erkundet und die Gruppe mit ihren Partnern besuchte auch das neue Shakespeare Theater und das European Solidarity Centre in Danzig und verbrachte einen Nachmittag in Gdynia an der Ostsee.
 
Nach viel Abschiedsschmerz freuen sich jetzt alle auf den Gegenbesuch im April in Weilburg, bei dem die Theaterszenen in filmische Darstellung umgesetzt werden sollen. Bis dahin muss noch das Filmskript gemeinsam entworfen werden.

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Deutsch-französischer Aktionstag

Frank Bröckl

31 Schülerinnen und Schüler aus dem französischen Privas verbrachten mit ihrer Lehrerin Evelyne Levy und vier weiteren Begleitpersonen fünf ereignis- und erlebnisreiche Tage in der Partnerstadt Weilburg. Neben einem Empfang durch Bürgermeister Hans-Peter Schick im Heimat- und Bergbaumuseum sowie zahlreichen Besichtigungen und Ausflügen stand auch ein Besuch am Gymnasium Philippinum auf dem Programm. Nach einer kurzen Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin Renate Geil in der Aula folgte ein Aktionstag, den die Grundschüler zusammen mit der Klasse 7e gestalteten. „Eigentlich soll dieser Tag immer am 22. Januar zur Erinnerung an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich am 22.1.1963 begangen werden. Am Gymnasium Philippinum findet er traditionell in der Woche statt, in der Schülerinnen und Schüler aus Privas in Weilburg zu Gast sind“, so die Klassenlehrerin der 7e und verantwortliche Organisatorin Ulrike Fuhrmann-Grote.

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Stefan Ketter offiziell ins Amt eingeführt

Frank Bröckl

Bereits seit einem Jahr hat das Philippinum mit Stefan Ketter einen neuen Direktor. Nach der Phase des Kommissariats und der förmlichen Übertragung der Amtsgeschäfte im vergangenen Oktober wurde er nun im Komödienbau der Stadt Weilburg feierlich in sein Amt eingeführt.
Renate Geil, die stellvertretende Schulleiterin, begrüßte nicht nur die Gäste, sondern übergab sogleich einen Pflaumenbaum als Geschenk des Schulleitungskollegiums und hoffte auf die Fortsetzung der gedeihlichen Zusammenarbeit.
In der folgenden zweistündigen Feier, zu der neben seiner Familie, dem Kollegium und seinen beiden Vorgängern Hans-Helmut Hoos und Dietrich Heese auch zahlreiche ehemalige Weggefährten gekommen waren, durfte Ketter aus den Händen der leitenden Schulamtsdirektorin Claudia Engelhardt seine offizielle Ernennung zum 44. Direktor des Gymnasium Philippinum entgegennehmen.
„Stefan Ketter ist aus dieser Position nicht mehr wegzudenken. Es steht außer Frage, dass er sich als die richtige Wahl erwiesen hat“, so Claudia Engelhardt zu Beginn ihrer Ansprache. Der Lehrer für Mathematik, Chemie und Informatik habe im zurückliegenden Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen bei der Lenkung der Schule erfüllen könne. Sie betonte sein hohes Sach- und Fachwissen und beschrieb Ketter als Führungspersönlichkeit, aber auch als ausgesprochenen Teamplayer, der mit seiner freundlichen und offenen Art die Belange von Kollegen, Schülern und Eltern stets im Blick habe.
Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung wies in seinem Grußwort als Vertreter des Landkreises darauf hin, dass vom Schulträger in den vergangenen Jahren rund 17 Millionen Euro in das Gymnasium Philippinum investiert worden seien. Außerdem werde derzeit als Ersatz für den Spielmannbau, in den bald die Christian-Spielmann-Schule einziehen wird, noch ein Neubau für den Fachbereich Musik errichtet. „Ich freue mich besonders, dass nun einer von uns an der Spitze des Philippinum steht“, betonte der scheidende Bürgermeister Hans-Peter Schick, der darauf anspielte, dass der neue Schulleiter mit seiner Familie im nahen Braunfels lebt. Die immer wichtiger werdende Schulsozialarbeit, so Schick, als Antwort auf die Lebenswirklichkeit vieler Schüler und ihrer Familien sei ein zentrales Arbeitsfeld, auf dem Schule und Stadt zusammenwirken müssten.
Auch vor heiklen Situationen auf der Kommandobrücke des Gymnasiums muss dem neuen Schulleiter nicht Bange werden, stattete ihn doch der Personalrat mit einem „Notfallkoffer“ aus. Vorsitzender Volker Schmidt formulierte den Wunsch, dass der neue Direktor Transparenz schaffen, auf Eigenverantwortung bauen und das Kollegium bei der Weiterentwicklung der Schule mitnehmen möge. Julia Becker betonte in ihrer Eigenschaft als stellvertretende Schulsprecherin die bislang gute Zusammenarbeit Stefan Ketters mit der Schülervertretung, für die sie sich im Sinne eines harmonischen Miteinanders der gesamten Schulgemeinde eine Fortsetzung erhoffe. Renate Durek, die Vorsitzende des Schulelternbeirats, ist sich sicher: „Mit Ihnen, Herr Ketter, haben wir einen Schulleiter gefunden, der den modernen Anforderungen an Schulen, die heute zunehmend auch nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilt werden, vollauf gewachsen ist“. Der Vorsitzende des Gymnasialschulvereins, Christian Riedel, verglich den Schulleiter mit einem Uhrmacher, der es mit einem Höchstmaß an Präzision und Genauigkeit schaffe, die großen und kleinen Bestandteile des „schulischen Räderwerks“ miteinander zu verzahnen und „die Uhr am Laufen zu halten“. Jedoch zeige eine Uhr stets nur die aktuelle Zeit an, während in der Schule die Zukunft geformt werde. Eugen Rudolf Ancke als Vertreter der Wilinaburgia wünschte dem neuen Direktor stets ein gutes Gespür dafür, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Zugleich gab er der Hoffnung Ausdruck, Ketter möge bis zu seiner Pensionierung Schulleiter am Philippinum bleiben und sich somit unter die „TOP 3“ der Schulleiter mit der längsten Amtszeit einreihen.
In seiner Rede erinnerte Stefan Ketter an zentrale Stationen seiner beruflichen Laufbahn, die ihn zunächst an die Liebigschule in Gießen und die Goetheschule in Wetzlar geführt hatte, bevor er 2011 als Fachbereichsleiter für Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik an die Schule zurück kam, auf der er selbst einst die Schulbank gedrückt hat. „Look at the boys and the girls!“. Dieser Ausspruch seines ehemaligen Schulleiters in Wetzlar, der ihm am Philippinum in der Haltung seines Amtsvorgängers Dietrich Heese erneut begegnete („Wir müssen uns um die Kinder kümmern!“), betrachte er für seine Arbeit als pädagogisches Leitmotiv. „Wir brauchen kritisch denkende und gesellschaftlich aktive Menschen“, konstatierte Ketter und so sei es die wichtigste Aufgabe der Schule, die Schülerinnen und Schülern mit einer breiten und fundierten Bildung auszustatten. Im Hinblick auf die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sei hier mehr denn je eine individuelle Betreuung gefragt, um allen Kindern einen möglichst großen Lernzuwachs zu ermöglichen. Diesem Umstand habe das Gymnasium bereits durch das Projekt Ganztagsklasse Rechnung getragen.
„Sie sind ein tolles Kollegium und motivieren mich jeden Tag, mich meinen Aufgaben als Schulleiter zu stellen“, formulierte Ketter am Ende seiner Rede. Sein besonderer Dank für den beeindruckenden musikalischen Rahmen der Veranstaltung galt dem Schulorchester (Leitung Oliver Blüthgen, 1. Geigerin Isabella Holly), dem Chor und den Philippinum Voices (beide unter der Leitung Michael Glotzbachs, Solosopran Carina Kegel) sowie einem Instrumental-Trio des Leistungskurses Musik mit Philipp Epstein (Klarinette), Finn Kahmann (Oboe) und Miriam Kops (Fagott). Nach dem Ende des offiziellen Teils lud der 44. Direktor des Gymnasium Philippinum alle Anwesende zu einem Empfang in das Foyer des Komödienbaus ein, der ja, wie die Aula, über ein Jahrhundert ein Gebäudeteil des Gymnasiums war.

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Kurs Darstellendes Spiel auf und hinter der großen Bühne im Stadttheater Gießen

Christine Bill

Am Freitag, den 10.03.2017, haben zwölf Schüler und Schülerinnen des DS-Kurses (Jahrgangsstufe 9) mit ihren Lehrern Dr. Wolfgang Jordan und Christine Bill einen „Blick hinter die Kulissen“ des Stadttheaters in Gießen geworfen. Unter der fachkundigen Führung von Abdul Kunze erfuhren die Schüler und Schülerinnen u.a. einiges darüber, wie eine Inszenierung entsteht und dass es in Gießen am Stadttheater die drei Sparten „Schauspiel“, „Tanztheater“ und „Musiktheater“ gibt. Zudem lern-ten wir das Stadttheater vor und hinter der Bühne kennen, als wir als Beobachter der Lichtprobe für die Aufführung am gleichen Abend beiwohnen konnten und wir Bühnenbildnerinnen bei der Arbeit zusahen. Dabei bereitete das Herumstöbern und Ausprobieren verschiedener Perücken und Haartei-le, wie z.B. ein Schnurrbart oder Brusthaartoupet für Männer, für viele Lacher. Ein weiterer großer Moment fand statt, als Herr Kunze die Schüler und Schülerinnen zur Applausprobe auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“ stellte und sie detailliert anwies, wie sie sich zu verbeugen haben.
Die Exkursion wurde durch den Besuch des Schauspiels „Frau Müller muss weg“ am gleichen Abend abgerundet. Sowohl der Blick hinter die Kulissen als auch die Aufführung kamen bei den Neuntklässlern/ -klässlerinnen gut an, wie die Reflexion darüber im Unterricht zeigte.

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Europa zuerst! Schüler des GPW und ihre spanischen Gäste feiern gemeinsam die Idee eines vereinten Europas

Gudrun Ehrlert-Lorenz

Vom diesjährigen Spanienaustausch berichten Johanna Gombel (9b) und Gudrun Ehlert-Lorenz
In diesem Jahr steht der deutsch-spanische Schüleraustausch des Gymnasium Philippinum Weilburg aus aktuellem Anlass im Zeichen von Europa. Sowohl der Schulleiter des Gymnasiums, Herr Ketter, als auch der Bürgermeister Herr Schick betonen beim Empfang der Gäste an der Schule bzw. in der Stadt Weilburg die brennende Aktualität des europäischen Gedankens. Gudrun Ehlert-Lorenz- die Organisatorin des Austausches-  führt aus, dass sich die Schüler mit dem Thema „Wie sieht Europa für dich in 10 Jahren aus?“ beschäftigen werden. Zur Einstimmung wurde das Medien- und Lernzentrum des GPW dieses Jahr beim Empfang an der Schule nicht mit deutsch-spanischen, sondern mit europäischen Flaggen geschmückt. Auch das von den deutschen Familien gestiftete Frühstücks-Buffet mutet international an.
Schüler der 9. Klasse des  Gymnasium Philippinum Weilburg empfangen nun schon seit mehr als 15 Jahren junge Katalanen als spanische Austauschschüler an ihrer Schule. Die diesjährigen spanischen Gäste beantworten einen Besuch der deutschen Gruppe im Herbst, die von Frau Lesli Ruttman -Del Carpio und Frau Barbara Klass begleitet wurde. Die Atmosphäre  in der deutsch-spanischen Gruppe und an der Schule ist herzlich und entspannt. Das Programm ist sehr abwechslungsreich und versucht, sowohl kulturelle und schulische Aspekte als auch sportliche Aktivitäten und die betriebliche Wirklichkeit der Region mit einfließen zu lassen.  In Weilburg werden die Schüler und Kollegen betreut von der spanischen Fachschaft und Unterstützern. Die Organisatorin Gudrun Ehlert-Lorenz hat den Austausch vor 17 Jahren aufgebaut und übergibt in diesem Jahr die Organisation an ihre jüngeren Kolleginnen Julia Lorenzo und Filiz Ekici. Finanzielle Unterstützung erhält der Austausch von Anfang an von der Wilinaburgia, einem Förderverein des Gymnasiums.
In diesem Jahr hat die spanische Fachschaft des Gymnasiums  Herrn Schick anlässlich des Empfangs bei der Stadt Weilburg ein Geschenk mitgebracht: Die beiden Lehrerinnen Josepha Wilhelm und Gudrun Ehlert-Lorenz überreichten dem scheidenden Bürgermeister eine eingerahmte Zeichnung des „Europäischen Hauses“, die von der Kollegin Franziska Hesse angefertigt wurde. Herr Schick habe sich besondere Verdienste um den spanischen Austausch am GPW erworben. So habe er seit 17 Jahren insgesamt ca. 700 deutsche und spanische Schüler in Weilburg willkommen geheißen und seine Präsenz sei auch in Girona spürbar, zumindest am Montessori Palau, der Austauschschule des GPW. Der europäische Gedanke habe bei seinen vielen Begrüßungsreden dabei immer im Vordergrund gestanden. Auch die spanischen Schüler überreichten dem Bürgermeister im Namen ihrer Schule eine katalanische Spezialität als Dank und Anerkennung.
Trotz der gemeinsamen europäischen Werte gibt es oft noch  kleine oder größere kulturelle Unterschiede, die die Vielfalt lebendig werden lassen: Dauerbrenner bleiben hierbei durch alle Austauschjahre hindurch die Unterschiede beim Essen und bei den unterschiedlichen Essenszeiten: Während sich ein spanischer Gastschüler beim Abendessen bei Brot und Käse zurückhalten mag und sich nachher wundert, dass es keine warme Hauptspeise mehr gibt, sehen die Deutschen mit Staunen, dass die spanische Familie nach einem harten Arbeitstag noch um 21 Uhr Lebensmittel einkaufen geht, um um 22 Uhr noch zu kochen. Den besten Döner ihres Lebens bekommen die Schüler aus Girona nicht in ihrer Heimatstadt, sondern in ihrer Austauschstadt Weilburg! Die Deutschen erfahren, wie gut Weißbrot mit Tomaten und Olivenöl schmecken kann ( „Pan con tomate“) und manch ein deutscher Schüler gewöhnt sich doch noch an die „Bocadillos de tortilla“, also Brote belegt mit kaltem Omelette. Die Katalanen wiederum begutachten zuerst kritisch die vielen Würstchen, das Sauerkraut und die Frikadellen, bevor sie herzhaft zugreifen. Bei allen beliebt sind aber Pizza und Nudeln, die es auch in diesem Jahr wieder bei dem gemeinsamen Essen in einer Weilburger Pizzeria gab, neben Schnitzel und Salat in der schulischen Mensa bei Frau Grede und Mitarbeiterinnen.
Auch das Wetter spielt natürlich eine Rolle: Einige der spanischen Familien sind als Hotelbetreiber oder Restaurantbesitzer im Tourismusgeschäft tätig. Wenn die Kinder dieser spanischen Familien aber am eigenen Leib erfahren, wie kalt und ungemütlich der deutsche Februar sein kann, haben sie mehr Verständnis für die deutsche Sonnenanbetung. Dieses Jahr haben die Katalanen allerdings die Sonne aus Spanien im Gepäck mitgebracht, wie der Schulleiter des GPW, Herr Ketter, richtig beobachtet hat.
Am Wochenende konnten sich die Spanier in den Familien von hessischer Gastfreundschaft verwöhnen lassen und bekamen auch einen Einblick in unsere nähere Umgebung mit dem Besuch von Wetzlar, Limburg oder Braunfels. Einige zog es bis nach Köln und Heidelberg mit ihrem Spanier. Auch wurden gemeinsame Unternehmungen wie Bowling in der Großgruppe  unternommen.
Das Austauschprogramm ermöglicht  einen Einblick in das deutsche Schulleben, wobei die Gäste sich gleich zu Beginn ihres Schultages von der Musikalität der Schule, hier repräsentiert durch einen Beitrag von Herrn Glotzbach mit seinen Chorschülerinnen, überzeugen konnten. Beim Rundgang durch Weilburg mit einer professionellen Führerin hat vor allem das ehemalige Gymnasium in der heutigen Stadtbücherei großes Interesse gefunden und das als sehr lebendig empfundene Schloss.  Frankfurt, das den Spaniern vor allem durch die EZB bekannt ist, wurde in seiner Vielschichtigkeit gezeigt. Auch die Mint-Fächer kommen zu ihrem Recht mit  Leica in Wetzlar und dem Mathematikum in Gießen. Als sportlicher Kontrast zu Kunst, Naturwissenschaft und Kultur ist der Besuch der Eissporthalle in Diez vorgesehen.
Ein wenig Lokalpolitik haben die Katalanen am Sonntag auch mitbekommen: Einige von ihnen fanden sich unverhofft in einem Weilburger Lokal inmitten der Jubelfeiern des frisch gewählten Bürgermeisters Johannes Hanisch wieder.
Im Mai beginnen die Vorbereitungen für den nächsten Spanienaustausch, dann können sich die deutschen Schüler des Gymnasiums auf ihren Aufenthalt in Girona im Herbst  freuen.
Die Kollegen der spanischen Fachschaft hoffen, dass sich die beim Austausch geknüpften Freundschaften vertiefen. Zum Gelingen beitragen  könnte nach Meinung der Kollegen, wenn der Weg, Spanisch auch als 2. Fremdsprache am GPW  anzubieten, bald beschritten werden könnte.

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Schüler des GPW errechnen Preise am Tag der Mathematik in Wetzlar

Verena Tilmann

Seit 2000 wird der Tag der Mathematik jedes Jahr an verschiedenen Standorten in ganz Hessen für Schüler und Schülerinnen der Q2 ausgerichtet.
24 Schüler und Schülerinnen der Mathematikleistungskurse Kehr und Tilmann nahmen in diesem Jahr teil. Sie wurden bei strahlendem Sonnenschein am Samstag den 11.3. gemeinsam mit circa hundert anderen Schüler und Schülerinnen aus Mittelhessen in der dunklen Halle des EVENT-Zentrums vom Leiter des Zentrums für Mathematik-Wetzlar  und dem Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar begrüßt.
Dann galt es in einem Team von bis zu fünf Personen  vier Aufgaben zu lösen. Anschließend musste sich jeder im Einzelwettbewerb 45 Minuten lang alleine weiteren Aufgaben stellen. Nach dem Mittagessen wurden die Teams in einem mathemtischen Hürdenlauf geschickt. Alle Aufgaben des Tages mussten ohne Taschenrechner oder sonstige Hilfsmittel gelöst werden.
Nach einem interessanten Vortrag über algebraische Gruppentheorie überreichte Schulamtsdirektor Scholz den zehn besten Teams und den zehn besten Einzelteilnehmer die Urkunden, dabei konnte sich die Weilburger über vier Nennungen freuen.
Dem Team aus Maximilian Breithecker, Johannes Diehl, Alexander Lind, Troy Kessler und Lea Neuroth gelang ein dritter Platz im Gruppenwettbewerb. Neben einer Urkunde gewann jeder von ihnen eine Powerbank.
Im Einzelwettbewerb rechneten sich Lea Neuroth (9. Platz) und Maximilian Breithecker (8. Platz) unter die zehn besten Schüler des Tages und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Troy Kessler erreichte den zweiten Platz und erhielt für seine hervorragenden Leistungen im Einzelwettbewerb ein Vollstipendium für die Modellierungswoche in den Herbstferien. Darüber hinaus umfasst der zweite Preis eine Einladung der  Bundestagsabgeordnete Frau Pfeiffer zu einer viertägigen Bildungsreise nach Berlin für zwei Personen, eine Actioncam von Minox und ein Jahresabonement der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“.  

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Handballerinnen schlagen sich achtbar

Frank Bröckl

 

Beim Regionalentscheid Handball des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Oberursel gelang den Handballerinnen des Gymnasium Philippinum (Jahrgänge 2004-2007) ein Achtungserfolg.

Im letzten Spiel gegen die Weidigschule aus Butzbach konnten die Mädchen um Sportlehrer Philip Dörnte den späteren Turniersieger nach starker Leistung mit 10:6 in die Schranken weisen. Dennoch reichte es in der Endabrechnung nur zu Platz vier.

Im Vielseitigkeitswettbewerb zu Beginn des Turniers – hier werden die Grundtechniken Dribbeln, Fangen und Werfen abgeprüft – zeigten die Weilburgerinnen Nerven. Der letzte Platz in dieser Kategorie bedeutete, dass man gegen alle Mannschaften im nachfolgenden Wettkampfspiel mit einem Rückstand von zwei Toren antreten musste. Die erste Partie gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Wetzlar konnte das Philippinum zwar über weite Strecken ausgeglichen gestalten, musste jedoch in der Endabrechnung eine knappe 8:9-Niederlage (8:11 mit Vielseitigkeitswettbewerb) hinnehmen. Im zweiten Spiel wartete das Gymnasium Oberursel und damit die komplette und bestens eingespielte D-Jugend-Mannschaft der TSG Oberursel auf die Weilburger Mädchen. Da die Schlüsselspielerinnen Anne Risse und Laura Blom zu allem Überfluss während des Spiels verletzungsbedingt auf der Bank Platz nehmen mussten und auch nicht mehr eingesetzt werden konnten, stand man gegen diesen starken Gegner letztendlich auf verlorenem Posten (Endstand 7:14). In der abschließenden Partie gegen den späteren Turniersieger aus Butzbach setzten die Weilburgerinnen dann jedoch mit ihrer besten Turnierleistung noch ein Ausrufezeichen und schickten die Weidigschule mit 10:6 vom Platz.

„Leider konnten wir vor dem Wettkampf nur einmal zusammen trainieren. Dies macht es natürlich umso schwerer, gegen eingespielte Vereinsmannschaften anderer Schulen bestehen zu können. Doch im nächsten Jahr werden wir wieder angreifen“, versprach Sportlehrer Philip Dörnte. Zusammen mit Schulsportkoordinator Jan Hooss betreut er die Handball AG des Philippinum.

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Ehrungen

Frank Bröckl

Neben der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse stand der letzte Schultag des ersten Halbjahres wie immer im Zeichen der Ehrung besonderer Schülerleistungen durch Schulleiter Stefan Ketter in der Aula.
Johannes Cieluch (11f), Johannes Diehl (12e) und Carolin Wehner (13b) haben die Schulhomepage mit großem Engagement betreut und maßgeblich zur Verbesserung des Internetauftritts beigetragen. Elisabeth Kuhnigk (6a) wurde Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen und durfte sich mit den übrigen Klassensiegerinnen Nele Abel (6b), Anika Lommel (6c), Anna Weber (6d) und Antonia Harnacke (6e) über einen Buchgutschein der Wilinaburgia freuen. Um kleinere und größere Blessuren im Schulalltag kümmerten sich die angehenden Abiturienten Ina Brodsky, Isabella Holly, Paignton Lotze, Louisa Mathes, Fabienne Wagner (alle 13b), Hannah Rathschlag (13c), Julia Stark (13d), Elias Schermuly (13e), Jana Haak, Diana Vasilev, Lena Zillich (alle 13f) Joachim Stoll (13g) sowie Salome Tayefeh-Mahmoudi und Wladislaw Gantschar (beide 13h) als Mitglieder des Schulsanitätsdienstes. Thea Paul, Sarah Karazma, Alexander Lind und Fabian Riewe (alle 12e) haben am Tag der offenen Tür die Präsentation des Fachbereichs Chemie maßgeblich unterstützt. Beim Balladenwettbewerb der Klassenstufe 7 beeindruckten besonders die Sieger Finn Ketter (7b) und Florian Wegner (7e), aber auch Jule Bernhardt (7e) und Leonhard Zugmann (7b) auf den Plätzen 2 und 3. Schulsieger des Mathematikwettbewerbs der Hessischen Landesregierung für die Klassenstufe 8 wurden Lennart Rücker und Joline Eckert (beide 8a) vor Hatice-Nur Yildirim und Erik Kruse (beide 8d). Als Klassenbeste glänzten hier Lea Heering (8b) und Stephanie Kleiber (8c). Das DELF-Diplom (besondere Kenntnisse und Fähigkeiten in Französisch) erwarben auf dem höchsten Niveau B2 Julie Hülsemann (13c), Hannah Mies (13a) und Andreas Dirwimmer (13f) sowie Sarah Karazma (12e), Janne Bösenberg (12f), Antoinette Zimmermann, Tim Niesen (beide 12a), Madeline Horz (13a) und Samantha Barton (12b, alle Niveau B1) und Lilian Brade, Maurice Pfeiffer, Zhanna Khayrova (alle 9b), Milena Benner (9a), Claudia Hesse, Marlene Willner (beide 11a), Vasiane Müller, Kaja Milberg (beide 11e) auf dem Niveau A2. Selma und Sophie Eber (beide 6b), Aileen Kühn (6c), Adrian Sterk, Emirhan Baltaci (beide 6e), Finn Ketter (7b), Laurin Ketter (7c), David Paul, Jannis Belz, Bastian Eller (alle 7d) sowie Merle Schönfeld, Lotta Bernhardt und Laura Blom (alle 7e) haben die Schule bei der Einweihung des neuen Stadions durch die Inbetriebnahme der Leichtathletikanlagen vertreten. Besondere Verdienste im Bereich des Schulruderns hat sich Marc Riegel (11e) erworben. In der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Informatik belegten Fabian Riewe und Maximilian Breithecker (beide 12e) den ersten Platz. Im Informatik-Biber-Wettbewerb landete Finn Ziesemer (6c) in der Altersgruppe 5 und 6 auf dem ersten Platz vor Colin Seelbach (6a, Platz 2). In der Altersklasse 7 und 8 gewannen Anna Marie Tomusjak und Marie Schäfer (beide 8c) den ersten Preis vor Nina Preussner, Leon Stoll, Johannes Weber (alle 8c), Lotte Nierfeld, Kim Oberbeck, Charlotte Willner und Hatice-Nur Yildirim (alle 8d), die einen zweiten Preis erhielten. Zweite Preise gingen außerdem in der Altersgruppe 9 und 10 an Paul Hartmann (9a), Johanna Gombel (9b), Julius Müller (9c) und Michelle Batin (9d) und in der Altersgruppe 11 bis 13 an Joy Hetz (11d) und Alexander Wagner (13g).
„Für euren besonderen Einsatz zum Wohle der Schule danke ich euch sehr herzlich“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter gegen Ende der Veranstaltung und würdigte dabei auch das Engagement der Kolleginnen und Kollegen bei der Durchführung der entsprechenden Veranstaltungen und Wettbewerbe und der Betreuung der erfolgreichen Schülerinnen und Schüler.

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„Mathe im Advent“ – Erster Preis für Jakob Gombel

Frank Bröckl

Jakob Gombel aus der Klasse 6c des Gymnasium Philippinum  hat beim Wettbewerb „Mathe im Advent“ in der Einzelwertung einen ersten Preis gewonnen und darf sich über einen 3D-Stift freuen. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2016 galt es dabei, jeden Tag zwischen 6.30 Uhr und 23.00 Uhr eine knifflige mathematische Aufgabe zu lösen.
Abgesehen von der richtigen Lösung aller 24 Aufgaben war allerdings auch noch ein Quäntchen Glück notwendig, denn unter den 15% der Teilnehmer, denen dies gelungen war, wurden die ersten Preise ausgelost.
Bei „Mathe im Advent“ handelt es sich um eine Aktion der Deutschen Mathematiker Vereinigung, die im Jahr 2003 zunächst mit einem Wettbewerb für die Oberstufe begann. 2008, im „Jahr der Mathematik“, folgte eine Ausweitung auf die Klassenstufen 5 bis 7. Dieser Wettbewerb war 2016 auch als Projekt des Bundesministeriums für Forschung ausgewiesen.
„Die Aufgaben sollen Spaß machen und möglichst viele Schülerinnen und Schüler einladen, sich über die Schule hinaus mit Mathematik zu beschäftigen“, so die Mathematiklehrerin von Jakob Gombel, Verena Tilmann. „Deshalb sind die 24 Aufgaben in Geschichten über fleißige Weihnachtswichtel verpackt und mit bunten Bildern illustriert. Sie beschäftigen sich bewusst auch mit Themen, die in der Schulmathematik eher selten sind, zum Beispiel Logik oder Graphentheorie“.
Neben dem Einzelwettbewerb gibt es auch einen Klassenwettbewerb, an dem die Klasse 6c von Verena Tilmann komplett teilgenommen hat. Daneben waren noch zahlreiche Einzelspieler des Philippinum am Start, von denen ebenfalls viele alle 24 Aufgaben lösen konnten. Bedenkt man, dass 2016 über 100.000 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern bei „Mathe im Advent“ an den Start gegangen sind, wird klar, dass der Preis für Jakob Gombel etwas ganz Besonderes ist.

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Schülerplakate zu Traumberufen – Ausstellung in der Sparkasse

Dr. Eike Kehr

Unter dem Titel "Berufsträume und Traumberufe" werden zurzeit 20 Schülerplakate in der Kubacher Geschäftsstelle der Kreissparkasse Weilburg ausgestellt. Die Plakate sind im Rah-men der Projektwoche in der Jahrgangsstufe 9 entstanden und informieren über den berufli-chen Alltag, die Arbeitsbedingungen und die benötigten Voraussetzungen in verschiedenen Berufen.

Bei der offiziellen Eröffnung waren neben den Schülerinnen und Schülern, deren Plakate ausgestellt werden, auch Schulleiter Stefan Ketter, Sparkassen-Vorstand Stefan Hastrich, Projektleiter Dr. Eike Kehr und Geschäftsstellenleiter Marco Schick zugegen.

Die Ausstellung kann bis zum 15. März 2017 besucht werden.

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Februar 2017

Exkursion der Erdkunde Kurse der Jahrgangsstufe 13 nach Bonn

Nicole Jung

Am Mittwoch, 18.01.2017, fuhren die beiden Grundkurse von Frau Jung und Frau Schiek sowie der Leistungskurs der Stufe 13 von Herrn Bickel nach Bonn, um die Welthungerhilfe und Andheri-Hilfe sowie Engagement Global aufzusuchen.
Zuerst stand der Besuch der Welthungerhilfe und Andheri-Hilfe auf dem Programm, für welchen die Gruppe geteilt wurde. Die Welthungerhilfe gewährte einen Einblick in den größten Standort der Hilfsorganisation und präsentierte ihr Engagement auf der ganzen Welt sehr anschaulich.
Die Andheri-Hilfe ist eine freie und unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit und feiert ihr 50 jähriges Bestehen. In diesem Zeitraum konnte sie viel erreichen und handelt nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" mit Schwerpunkten bei Gesundheit, Grund- und Berufsausbildung, ländlicher Entwicklung und Ressourcenschutz, Lobbyarbeit, Sozialentwicklung in städtischen Gebieten und Wiederaufbauhilfe. Um den Schüler/innen die Arbeit näher zu bringen, wurde zu Beginn ein Spiel durchgeführt, bei dem sich die Gruppe entsprechend der Bevölkerungsgröße und des Schadstoffausstoßes auf die verschiedenen Kontinente "verteilen" sollte. Daran anknüpfend wurden die Andheri-Hilfe sowie ihre Projekte vorgestellt, welche darauf abzielen, die präsentierten Ungerechtigkeiten in Indien und Bangladesch zu beseitigen.
Die 13er vertieften vor Ort ihr im Unterricht erworbenes Wissen über Entwicklungsländer und NGOs.
Bei Engagement Global referierte die Mitarbeiterin der Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland über die Arbeit im In- und Ausland und gab Einblicke in die Angebote der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit sowie die finanzielle Förderung.
Ein herzlicher Dank gilt Sophie Tropp und Benedikt Abel für die Berichterstattung.

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Erdkundelehrer/innen des GPW experimentieren

Nicole Jung

Im Vorfeld der Erdkunde Fachkonferenz am 16.02.2017 trafen sich die Erdkundelehrer/innen des GPW zu einem doppelstündigen Workshop mit der Thematik "Das Experiment im Kontext naturwissenschaftlicher Grundbildung". Nachdem Nicole Jung den Input des Fach-Tages Geographie von Prof. Dr. Rainer Mehren vorgestellt hatte, waren die Lehrkräfte selbst an der Reihe, die von der JLU Gießen entliehenen Geoboxen zum Thema Boden in der Praxis zu testen. Mit viel Motivation und Freude wurden der naturwissenschaftliche Erkenntnisgang beschritten und zahlreiche Anregungen mitgenommen.

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Bundeswettbewerb Informatik

Danilo Magdeburg

Von Anfang September bis Ende November hat die erste Runde des Bundeswettbewerbs Informatik stattgefunden. Dabei haben Maximilian Breithecker und Fabian Riewe aus der 12e den ersten Preis erhalten und sich somit für die zweite Runde qualifiziert. Dies ist schon lange keinem Schüler des GPW mehr gelungen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Interesse an der Informatik zu wecken und zu intensiver Beschäftigung mit ihren Inhalten und Methoden sowie den Perspektiven ihrer Anwendung anzuregen. So mussten die Schüler sich beispielsweise mit verschiedenen Kalendersystemen (Julianischer und Gregorianischer Kalender) beschäftigen und mit einem Computerprogramm herausfinden, ob und wann Ostern und das orthodoxe Weihnachtsfest auf den gleichen Tag fallen. In einer anderen Aufgabe mussten die Pixel vorhandener Bild-Dateien so analysiert und manipuliert werden, sodass zuvor nicht sichtbare, dem Chamäleon ähnliche Tiere, sogenannte  Rhinozelfanten, zum Vorschein kommen. Bis Anfang Mai läuft jetzt die zweite der insgesamt drei Runden, bei der das Anforderungsniveau noch einmal enorm gestiegen ist.

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Fledermäuse am GPW

Anna-Maria Heering und Angelina Marie Kohlhauer

Zwei Schülerinnen des Gymnasium Philippinum nehmen im Rahmen des Wahlunterrichts Naturwissenschaften am Bundesumweltwettbewerb 2017 teil. Ihr Projekt ist das Reanimieren der Fledermausbestände in der Umgebung. Deshalb wollen sie für neue Schlaf- und Überwinterungsplätze Fledermauskästen an der Schule anbringen.

Anna-Maria Heering und Angelina Marie Kohlhauer nehmen am Bundesumweltwettbewerb teil.Die Aufgabe besteht darin, ein Umweltproblem im Umfeld zu erkennen, Lösungsansätze zu finden und sie im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen. Die beiden Schülerinnen beschäftigen sich sehr viel mit Tieren und ihnen ist aufgefallen,dass die Bestände der Fledermäuse immer weniger werden und dagegen etwas getan werden sollte.
Fledermäuse sind auch für uns Menschen wertvoll, denn sie fressen gerade in den Sommermonaten viele Insekten, die uns Menschen lästig sind.
Deshalb haben sie sich mit Herrn Friedrich, demZuständigen des NABU im Landkreises Limburg-Weilburg, in Verbindung gesetzt. Dieser hat sie über alles Nötige informiert und vier Fledermauskästen besorgt, die der Schulhausverwalter Herr Erbe am Pavillon der Schule aufhängenwird. Weil es immer weniger alte Dachböden und andere Schlafplätze für die Fledermäuse gibt, sollen die Kästen diese Funktion übernehmen.
Wir danken dem NABU ganz herzlich für die Spende der Kästen im Wert von ca. 400€, aber vor allem Herrn Friedrich für die fachmännische Unterstützung. Ebenfalls danken wir Schulhausverwalter Herr Erbe, unseren Lehrerinnen Frau Steffens und Frau Metzger und Schulleiter Herr Ketter für die organisatorische Unterstützung, die das Aufhängen der Kästen überhaupt erst ermöglichen.

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Januar 2017

Schulskikurs in Österreich

Frank Bröckl

62 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium Philippinum Weilburg verbrachten im Rahmen des Schulskikurses 8 ereignis- und erlebnisreiche Tage im Gebiet des Mölltaler Gletschers in Kärnten (Österreich). Dabei verlangten die hochalpinen Bedingungen an manchen Tagen mit dem schnellen Wechsel von Sonne, Wind und plötzlich heraufziehendem Nebel allen Teilnehmern einiges ab.
Nach umfangreicher theoretischer und praktischer Vorbereitung im regulären Sportunterricht wurde dort unter der fachkundigen Anleitung der Sportlehrer Jan Hooss, Hans-Werner Bruchmeier, Christof Trümner, Christoph Bickel und Frank Bröckl sowie der externen Lehrkräfte Julia Schock, Lara Apel und Oliver Krauleidis das Erlernen des „Fahrens auf der Kante“ (Carving-Technik) in Angriff genommen. Eingeteilt in unterschiedliche Niveaugruppen stand nach langer Nachtfahrt am Samstag zunächst die Skigewöhnung auf der „Flattacher Streif“ – einer leichten Piste im Unterbringungsort Flattach – auf dem Programm. Der überwiegende Teil der 32 Anfänger erarbeitete sich hier erste Grundlagen zum Carving- Schwung auf den kürzeren Snowblades, bevor dann am zweiten Tag auf dem Gletscher der Umstieg auf Normalski erfolgte. Doch auch die Fortgeschrittenen arbeiteten konsequent an der Verbesserung der eigenen Technik, um das Steuern der Ski auf der Kante zu erlernen. Ein Abstecher in das benachbarte Skigebiet des Ankogel bei Mallnitz zur Wochenmitte bedeutete für die Gruppe nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern bescherte bei herrlichem Sonnenschein auf andersartigen Pisten mit einer Waldabfahrt auch unvergessliche Naturerlebnisse.
Nach einer anstrengenden Woche mit täglich 5 Stunden Skiunterricht in kleinen Gruppen verzeichneten insbesondere die zahlreichen Anfänger zum Teil außergewöhnliche Fortschritte und waren alle in der Lage, Pisten mit mittlerem, teilweise sogar mit hohem Schwierigkeitsgrad zu bewältigen. Dazu trug auch die abendliche theoretische Vertiefung durch Videoanalysen der individuellen Skitechnik bei, die durch Vorträge über Skiregeln, alpine Gefahren im Hochgebirge und die Carving-Technik ergänzt wurden. Doch auch der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl kamen nicht zu kurz, standen doch außerdem ein Film- und ein Spielabend, ein Tischtennisturnier sowie ein schottischer Volkstanz auf dem Programm. Einige gemeinsame Stunden in der hauseigenen Disko des komfortablen Alpengasthofs unter der professionellen Regie von „DJ Otto“, dem Hausherrn, bildeten den Abschluss der Skiwoche.
„Ich freue mich insbesondere darüber, dass wir von ernsthaften Verletzungen verschont geblieben sind“, bilanzierte Sportlehrer Jan Hooss als verantwortlicher Leiter des Schulskikurses abschließend. Er würdigte ferner das große Engagement aller Kolleginnen und Kollegen während der Woche sowie das disziplinierte Verhalten der Jugendlichen beim „Après-Ski“ und während der Nachtruhe.

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Besuch von Digitalen Helden der Partnerschulen

Frank Bröckl

Am Dienstag, 07.02.2017, fand der Schüler-Workshop der Digitalen Helden am Gymnasium Philippinum Weilburg statt. Schüler/innen und Lehrer/innen der Jakob-Mankel-Schule Weilburg, Freiherr-vom-Stein Schule Dauborn, Westerwaldschule Waldernbach und der Gesamtschule Schwingbach Rechtenbach wurden von den Junioren, Senioren und beiden betreuenden Lehrkräften Nicole Jung und Hans Fischer herzlich begrüßt.
 Bei den Digitalen Helden handelt es sich um speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler, die als Mentoren an ihren Schulen die Medienkompetenz ihrer Mitschüler erweitern und diese beim bewussten Umgang mit Smartphone und Internet unterstützen sollen.
Nach dem Empfang durch Schulleiter Stefan Ketter hielt Diplom-Psychologe Götz Müller zunächst einen kurzweiligen Vortrag zur Problematik "Nutzung des Internets, Handy & Co. aus psychologischer Sicht - typische Probleme und Lösungen". Die Konsequenzen des Gebrauchs, positive wie negative Auswirkungen, wurden beleuchtet sowie sekundäre Folgen und Probleme der Internetnutzung, die "IST-SOLL-Diskrepanz", sowie die Problemlösung "Überführe IST in SOLL" mit einbezogen.
Durch die Unterstützung seitens der Wilinaburgia konnte die Kaffee- und Mittagspause reichhaltig mit einem Buffet und Getränken gestaltet werden, hierfür ein großes Dankeschön!
In den folgenden Workshops arbeiteten die Schüler/innen schulübergreifend an fünf Themen zur Optimierung von Beratungsgesprächen, beispielsweise wurde die Methode des Spiegelns vertieft. Die Möglichkeit des Gebrauchs der schuleigenen Kameras stand den Gruppen frei, um die Präsentation ihrer Ergebnisse medial zu unterstützen.
Die Digitalen Helden erlebten einen tollen Tag am Philippinum und freuen sich schon auf das nächste Treffen beim Barcamp, das am 27.04.2017 ebenfalls am GPW stattfinden wird!

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Cybermobbing – Theatergruppe „Comic On!“ präsentiert „R@USGEMOBBT 2.0“

Frank Bröckl

„R@USGEMOBBT 2.0“ lautete der Titel des Stücks der Kölner Theatergruppe „Comic On!“, das in der Kreissporthalle für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 aufgeführt wurde.
 Jess, ein 16-jähriger Junge, hat schon einiges hinter sich und beschließt aus diesem Grund, sich an der neuen Schule aus allem heraus zu halten. Wer braucht schon neue Freunde, wenn man virtuell bestens vernetzt ist, sodass man jederzeit mit seinen Top-Freunden „reden“ – oder noch besser – zocken kann? Die Mädchen kommen seinem Vorsatz jedoch schnell in die Quere: das attraktive Gucci-Girl Vanessa, die mit ihrer Clique in der Schule tonangebend ist, und Chris, die seine Leidenschaft für Computerspiele teilt, gleichzeitig aber von Vanessa und ihrer Clique schikaniert und mit peinlichen Handyvideos extrem unter Druck gesetzt wird. Als Jess sich für eine Seite entscheiden muss, droht die Situation zu eskalieren…
„Cybermobbing hat sich an Schulen und unter Jugendlichen zu einem immer größer werdenden Problem entwickelt“, so Beratungslehrer Christof Trümner. „Für die Jugendlichen ist dies ein hoch aktuelles Thema. Das Internet und moderne Kommunikationsmittel wie Smartphones machen derartige psychische Gewalt möglich. Meist anonyme Täter quälen ihre Opfer über Netzwerke, Videoplattformen und Chatrooms und sorgen dafür, dass diese bloßgestellt und ausgegrenzt werden. Durch das Theaterstück ist nochmals ein anderer Zugang zur Thematik ermöglicht worden“.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich bereits im vergangenen Herbst im Rahmen einer Projektwoche mit dem Thema Mobbing auseinandergesetzt. Was ist Cybermobbing? Wie geht es den Opfern? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Neben der Thematisierung dieser und ähnlicher Fragestellungen waren auch Plakate, Filme, Poster und Bilder gegen Mobbing erstellt worden.
Der große Applaus nach „R@USGEMOBBT 2.0“ machte deutlich, dass Handlungsgestaltung und Sprache die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen voll getroffen haben.
Am Ende der Veranstaltung galt der besondere Dank von Christof Trümner dem Gymnasialen Schulverein für dessen großzügige finanzielle Unterstützung.

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Naturwissenschaftliche Vortragsreihe - Mathematische Geheimnisse eines berühmten Bilds

Hans-Georg Lorenz

 Eines der berühmtesten Bilder von Leonardo da Vinci – die „Proportionsstudie nach Vitruv“  - ist weltweit ein Symbol für Symmetrie, Schönheit und Körperbewusstsein. Die Einbettung eines aufrecht stehenden Menschen in ein Quadrat und einen Kreis hat aber auch schon immer die Mathematiker fasziniert. So gibt es seit ca. 20 Jahren die Theorie, dass die Doppelfigur als Lösungsvorschlag zur sog. „Quadratur des Kreises“ verstanden werden kann. Eine Gruppe von Schülern des GPW ist diesem aufregenden Ansatz unter Anleitung ihres Mathematiklehrers Hans-Georg Lorenz nachgegangen. In ihrem spannenden und abwechslungsreichen Vortrag haben die Schüler einem interessierten Publikum in der fast voll besetzten Aula gezeigt, welche mathematischen Hinweise in Leonardos Bild gefunden werden können und was man daraus – auch mit Hilfe von Computersimulationen – ableiten kann. Lang anhaltender Applaus und ein großes Lob des Direktors waren am Ende der Veranstaltung für alle Beteiligten verdienter Lohn. „Ich danke euch und eurem Lehrer Hans-Georg Lorenz sehr herzlich für eure Mühen im Zusammenhang mit der Vorbereitung dieses ebenso unterhaltsamen wie informativen und lehrreichen Abends. Die Professionalität der Darbietung war beeindruckend“, formulierte Schulleiter Stefan Ketter abschließend.

Folgende Schülerinnen und Schüler waren beteiligt: Julian Frensch, Alexander Liemen (beide 9a), Lea Neuroth, Troy Keßler (beide Jahrgangsstufe 12), Johannes Klaus, Joachim Stoll und Alexander Wagner (alle Jahrgangsstufe 13)

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Dezember 2016

Weihnachtskonzert 2016

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Besuch der Schüler/innen aus Kasachstan am Gymnasium Philippinum Weilburg

Nicole Jung

Vom 30. November bis 10. Dezember 2016 besuchten elf Austauschschüler/innen mit ihren beiden Lehrerinnen aus Kasachstan die Partnerschüler/innen des GPW.

Nach dem schnell überwundenen Temperaturunterschied erlebte die Gruppe aus Schachtinsk erlebnisreiche Tage in und um Weilburg sowie bei zahlreichen Exkursionen. Nach der herzlichen Begrüßung von Frau Geil ging die Gruppe unter Anleitung von Herrn Bickel in der Kreissporthalle klettern, Badminton spielen und Waveboard fahren.

Am kommenden Tag wurde der Besuch von Bürgermeister Hans-Peter Schick, der auf die große Bedeutung des Austauschs von Nationen einging, herzlich empfangen. Es folgten eine Stadtrallye in Weilburg sowie die Führung durch das Schloss. In den kommenden Tagen nahmen die Schüler/innen an der Fahrt nach Straßburg mit Frau Ekici teil, besuchten die Kubacher Kristallhöhle, fuhren ins Mathematikum und besichtigten die Stadt Gießen. Natürlich durften Unterrichtsbesuche und die Teilnahme am Vortrag der Naturwissenschaftlichen Vortragsreihe des GPW, der von Herrn Lorenz und seinen Schüler/innen gestaltet wurde, nicht fehlen.

Am letzten Tag besuchte die Gruppe das Unternehmen Leica und nahm an einer Stadtführung in Wetzlar teil. Abends trafen sich die Familien und betreuenden Lehrkräfte, Frau Jung und Herr Riesen, in Löhnberg zum gemeinsamen Abschlussessen, bei dem sich alle Beteiligten für den großartigen Verlauf des Austauschs aussprachen.

Die Fahrt nach Kasachstan wird für die Schüler/innen der Stufen 8, 9 und 11 des GPW vom 20. bis 30. April 2017 stattfinden.

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Hessens beste Russisch-Schüler

Foto: privat/Heun, v.l.n.r: Leonie Leibrant, Zhanna Khayrova

Rita Heun

„Die coolsten und besten Schüler Hessens“ begrüßte der Vorsitzende des Russischlehrerverbandes Willi Lückel im Starkenburg-Gymnasium im südhessischen Heppenheim zur 20. Hessischen Russisch-Olympiade. Unter den 75 Teilnehmern waren auch diesmal wieder zwei Schülerinnen des Gymnasiums Philippinum Weilburg, begleitet von Russischlehrerin Rita Heun, um an zwei Tagen in schriftlichen und mündlichen Prüfungen ihre Russischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Der Ehemaligen-Verein Wilinaburgia unterstützte dankenswerterweise finanziell die Teilnahme an der Olympiade.

Leonie Leibrant und Zhanna Khayrova (beide Jahrgangsstufe 9) lösten ihre Aufgaben mit Bravour und genossen das abwechslungsreiche Begleitprogramm mit russischem Kino, Konzert und Besichtigungen. Zhanna erreichte in der höchsten Niveaustufe C einen hervorragenden 3. Platz. Die Preisverleihung erfolgte durch den anwesenden Attache des Russischen Generalkonsulats Frankfurt.

Am Gymnasiums Philippinum Weilburg wird Russisch im Wahlunterrichts-Bereich der dritten Fremdsprachen angeboten. Der Unterricht ist sowohl für Neuanfänger als auch für Kinder aus russlanddeutschen Familien geeignet. Schüler können an dieser Schule auch Abitur in Russisch machen und bei Interesse kann das Sprachenzertifikat TRKI (entsprechend Cambridge für Englisch bzw. DELF Französisch) erworben werden.

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Weilburger Jugendparlamentarierin auf internationalem Parkett

Dr. Eike Kehr

Fünf aufregende und arbeitsintensive Tage verbrachte die Weilburger Schülerin Alexandra Meier bei einer Sitzung des Europäischen Jugendparlamentes im schwedischen Borås. Mit anderen Schülern aus ganz Europa bearbeitete und diskutierte sie aktuelle politische Themen. Die Tage waren gefüllt mit Workshops, Ausschussarbeit und politischen Debatten.

Eine Delegation des Gymnasium Philippinum hatte schon im Frühjahr 2016 mit ihrem Lehrer Dr. Eike Kehr an einer jugendparlamentarischen Sitzung teilgenommen. Mit Sachverstand und Wortgewandtheit konnten die Weilburger dort eine Jury überzeugen und sich so einen der begehrten Plätze für die internationale Sitzung sichern.

Zur Diskussion standen nun in Schweden die Problematik des Klimawandels, die Förderung umweltverträglicher Transportmittel und die Möglichkeiten zur Prävention von Gewalt gegen weibliche Flüchtlinge – aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Teilnehmer selbstverständlich auf Englisch.
Nach einer Eröffnungszeremonie, in der die Wichtigkeit des Europäischen Gedankens betont wurde, begann die Arbeit in thematischen Ausschüssen. Diese waren aus Schülern unterschiedlicher Nationalitäten zusammengesetzt und hatten die Aufgabe, bestimmte politische Fragestellungen zu erörtern und passende Lösungen zu finden. Hierbei trafen immer wieder verschiedene Meinungen aufeinander, und es mussten Kompromisse eingegangen werden, die eine ganzeuropäische Lösung darstellen könnten.
Der wohl spannendste Tag war der letzte Tag, die große politische Debatte in der Stadthalle von Boras. Hier wurden die Resultate des Vortages in Form von Resolutionen vorgestellt und von allen Teilnehmern diskutiert. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, Resolutionen anderer zu kritisieren und weitere Lösungsansätze vorzuschlagen. Am Ende jeder Debatte wurde dann über die jeweilige Resolution abgestimmt.
Erst gegen Ende der Sitzung wurde den Teilnehmern vollends bewusst, wie sich trotz hitzig geführter Debatten ein enormes Gemeinschaftsgefühl entwickelt hatte. Mit dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben, nahmen die Jugendlichen Abschied von einander.
Ihre Zeit beim Europäischen Jugendparlament möchte Alexandra Meier nicht missen, "weil man sehr viel über sich und über andere lernt und generell seinen Blick für andere Kulturen und Ansichten öffnen kann. Man lernt viele neue, interessante Menschen kennen und hat die Möglichkeit, sich selbst etwas zu trauen und über sich hinweg zu wachsen. Auch merkt man, dass jede Meinung zählt und dass man nur durch Kooperation einen Fortschritt erreichen kann. Es ist einfach eine einmalige Gelegenheit."
Ein herzlicher Dank der jungen Weilburgerin geht an den Europaabgeordneten Michael Gahler (CDU), der die Reise nach Schweden komplett gesponsert hat, sowie an den Gymnasialschulverein Weilburg, der das Jugendparlament-Projekt seit vielen Jahren unterstützt.

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Jahrgangsstufe 12 erkundet mit dem Fach Erdkunde das Ruhrgebiet

Nicole Jung

Am Mittwoch, 07.12.2016, fuhren zwei Busse, besetzt mit den drei Grundkursen und dem Leistungskurs Erdkunde der Q1 samt Frau Jung und Frau Schiek, ins Ruhrgebiet! Hier sollte die im Unterricht erarbeitete Theorie zum Strukturwandel nun mit der Praxis verknüpft werden. Im Landschaftspark Duisburg Nord boten Carla Heun, Franziska Prüßner, Jennifer Schmidt und Milena Schröder, Schülerinnen des Leistungskurses, zwei kompetente Führungen für die Gruppe durch den Park an, in der sie auf die Umnutzungen des stillgelegten Hüttenwerks eingingen. Im Anschluss wurde eine kurze Mittagspause im Centro in der Neuen Mitte Oberhausens eingelegt, um dann das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum zu besuchen, wo die Gruppe das Anschauungsbergwerk in bis zu 20 Metern Tiefe erkundete und an einer Seilfahrtsimulation teilnahm. Den Abschluss der Exkursion bildete die Fahrt auf das Fördergerüst mit einem beeindruckenden Blick über das Ruhrgebiet!

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Grundkurs Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe 12 im Europaparlament

Bärbel Kamphausen-Muser

In diesem Frühjahr nahm der PoWi-Kurs Kamphausen an einem Wettbewerb des Eu-ropäischen Parlaments teil.
Die Schülerinnen und Schüler erstellten einen Blog über Solidarität mit Flüchtlingen in der Zivilgesellschaft (http://solidaritaet.bplaced.net), für den sie Filme drehten, Interviews führten und Texte schrieben. So kamen Menschen zu Wort, die mit Geflüchteten zu tun haben: Nachbarn von Flüchtlingsunterkünften, eine Ärztin, Politiker der verschiedenen Parteien, Leiter von Flüchtlingsheimen, und nicht zuletzt die Geflüchteten selbst. Es wurden verschiedene Projekte vorgestellt und Parallelen zu deutschen Fluchtgeschich-ten im Zuge des zweiten Weltkriegs gezogen.
Mit dieser Arbeit qualifizierten sich die Schülerinnen und Schüler zu „euroscola“, der Einladung zu einem Tag im Europäischen Parlament in Straßburg, an dem jeweils eine Gruppe aus einem europäischen Mitgliedsland teilnahm.
Am 25.11.2016 hatten sie die Gelegenheit, in fünf europäischen Sprachen zu verschie-denen europäischen Themen zu diskutieren, Kontakte zu Jugendliche aus 20 anderen EU-Ländern zu knüpfen und beim sogenannten „Eurogame“ in gemischten Teams Fra-gen in allen EU-Sprachen zu beantworten.
Dieser Tag im Europäischen Parlament ist für alle Angereisten ein beeindruckendes Erlebnis.

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Zweiter Preis beim Preisausschreiben „Jugend, Gewalt, Lösung“

Bärbel Kamphausen-Muser

Mit einem im Rahmen der Projektwoche gedrehten Video gelang es sechs Jungen der Klasse 7d, Marlon Feick, Kyle Patropis, Vincent Radu, David Paul, Oskar Sauer und Theo Boger, den zweiten Preis bei dem vom Hessischen Präventionsrat ausgeschriebenen Wettbewerb zu gewinnen. Das Video zeigt eine Mobbingsituation, die gelöst werden kann, weil einer der Mittäter aus dem Kreislauf der Gewalt ausbricht, das Fehlverhalten einsieht und auf die anderen Jungen einwirkt, gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin an dem Fall zu arbeiten. Zum Schluss der wenige Minuten langen Sequenz werden Aufnahmen von Vertrauensspielen und ein Gruppenbild gezeigt. Die Jury, die aus Mitarbeitern des Hessischen Kultusministeriums und des Justizministeriums bestand, hob die geschickte Kameraführung und die Dynamik bei der Konfliktlösung hervor. Die Preisverleihung, bei der das Video gezeigt wurde, fand im Rahmen des Hessischen Demokratietag beim Hessischen Rundfunk am 2.12.2016 statt.
Der Preis besteht in Eintrittskarten für ein Heimspiel von Eintracht Frankfurt, das die Schüler im kommenden Frühjahr mit ihrer Lehrerin besuchen werden.

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Geographische Informationssysteme (GIS) – wie nutzt man die denn?

links: Organisator Christoph Bickel

Christoph Bickel

Mit dieser Fragestellung im Gepäck fuhren die beiden Erdkunde Leistungskurse der Stufen 12 und 13 von Christoph Bickel und Nicole Jung nach Heidelberg zur GIS-Station der Klaus Tschira Stiftung.
An diesem Tag war zudem offizieller internationaler „GIS-Day“. Vorerfahrungen konnten die Schüler/innen bereits Ende September beim Workshop mit Referent Sascha Valentin vom Geopark Westerwald-Lahn-Taunus sammeln. Ein GIS-Programm selbst zu nutzen, um Informationen graphisch zu bearbeiten und darzustellen, stellte uns vor eine Herausforderung! Vor Ort konnten nacheinander beide Leistungskurse im Anschluss an eine theoretische Einführung an aktuellen Unterrichtsthemen mit dem Programm Q-Gis arbeiten. So erstellte der 13er Kurs z.B. anhand von HDI-Daten eine Karte zum Entwicklungsstand der Länder der Erde und glich ab, inwieweit das Millenniumsziel der Verringerung der Kindersterblichkeit in den letzten 15 Jahren erreicht wurde. Der 12er Kurs erstellte Karten zum neuen Stadtteil Heidelbergs, der Bahnstadt, erkundete u.a. dessen Ausdehnung und prüfte durch die Erstellung thematischer Karten die Nahversorgung des "nachhaltigen Stadtviertels". Während des Workshops des anderen Leistungskurses wurde die Innenstadt Heidelbergs unter dem Augenmerk der Stadtentwicklung erkundet. Zum Abschluss erhielten die Schüler/innen ein Zertifikat über die erworbenen Fähigkeiten.

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18 DELF-Diplome vergeben

Frank Bröckl

Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler haben am Gymnasium Philippinum ihr DELF-Diplom abgelegt und damit ihre guten Kenntnisse und Fähigkeiten in französischer Sprache eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Das DELF-Diplom (Diplôme détudes de langue francaise) dient als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse bei der Immatrikulation an einer Hochschule oder bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle in Frankreich, Belgien, Kanada und der Schweiz. Es richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die ihre Französisch Kenntnisse mit einem offiziellen Zertifikat nachweisen möchten, da dies aussagekräftiger und vergleichbarer ist als die Zeugnisnoten der Schulen in den verschiedenen Ländern. Die unterschiedlichen Niveaustufen richten sich nach dem im gemeinsamen europäischen Referenzrahmen des Europarats und im europäischen Sprachenportfolio festgelegten Sprachniveau.
Auf der zweiten Kompetenzstufe (Niveau A2), die elementare Umgangsformen zur Bewältigung des Alltags abprüft, waren Zhanna Khayrova, Claudia Hesse, Milena Benner, Maurice Pfeiffer, Lilian Brade, Marlene Willner, Kaja Milberg und Vasiane Müller erfolgreich.
Die dritte Kompetenzstufe (Niveau B1) – hier wird der Schritt von der elementaren hin zur selbstständigen Sprachverwendung mit dem Hauptaugenmerk auf dem flexiblen Sprachumgang in alltäglichen Situationen vollzogen – bewältigten Sophia Klatte, Janne Bösenberg, Sarah Karazma, Samantha Barton, Antoinette Zimmermann, Tim Niesen und Madeline Horz. Julie Hülsemann, Hannah Mies und Andreas Dirwimmer legten ihr Diplom sogar auf der vierten Kompetenzstufe (B2) ab, die den unabhängigen Sprachgebrauch prüft und eine schlüssige Argumentation, sprachliche Gewandtheit sowie ein ausgeprägtes Sprachbewusstsein verlangt.
Über den Erfolg der Schülerinnen und Schüler freuten sich besonders die Französisch Lehrerinnen Silke Balkhausen-Pohlner (Niveau A2) und Ulrike Tielesch (Niveau B1 und B2), die ihre DELF-Gruppe in einer einstündigen AG pro Woche auf die Prüfung vorbereitet hatten.

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November 2016

Politikkurs des Gymnasium Philippinum Weilburg besucht den Bundestag

Hans Werner Bruchmeier

Einundzwanzig Schülerinnen und Schüler des „Politik und Wirtschaft – Kurses“ der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium Philippinum Weilburg besuchten auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Markus Koob (CDU) den deutschen Bundestag. Schon am Anreisetag wurde das Motto der Fahrt „Deutsche Geschichte erleben um die Gegenwart zu verstehen“ deutlich. Das Holocaust-Mahnmal in unmittelbarer Nähe leitete den Besuch der Ausstellung „Topographie des Terrors“ ein, in der die Verbrechen der Nazi-Zeit und die grauenvolle Geschichte des Warschauer Ghettos eindrucksvoll illustriert sind und viele der Jugendlichen betroffen und nachdenklich machte.Politiklehrer Hans Werner Bruchmeier machte dazu mit seinen persönlichen Berlin-Erfahrungen in der geteilten Hauptstadt den Verlauf der Mauer, die Bedeutung des Brandenburger Tors und die Tage des Mauerfalls greifbarer. Das offizielle Tagesprogramm endete mit einem Besuch der Abendandacht im eindruckvollen Berliner Dom.

Auf der Besuchertribüne im Reichtagsgebäude verfolgten die Schülerinnen und Schüler am nächsten Morgen eine Sitzung des Bundestages, in der abschließend der Haushalt 2017 diskutiert und abgestimmt wurde und  informierten sich über Strukturen und Abläufe des Deutschen Bundestages.
Der Rundgang in der Kuppel des Reichstagsgebäudes brachte zusätzliche interessante Eindrücke von der Bundeshauptstadt.
Im anschließenden lockeren Gespräch erläuterte der Bundestagsabgeordneten Markus Koob seinen Weg durch die Politik bis zu seinem Mandat im Bundestag, aber auch Fragen zur aktuellen Politik, wie die Populismusproblematik und das Verhältnis zu den USA nach der Präsidentenwahl und die Möglichkeiten der besseren Beteiligung der Bürger wurden diskutiert.
 
Die Abende nutzte die Gruppe zum gemeinsamen Gedankenaustausch, ehe am dritten Tag nach einer kurzen Shoppingrunde am weihnachtlichen Kurfürstendamm die Heimreise angetreten wurde.

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Berichte-Archiv
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